Kalorienbedarf...?

Hallo liebe www.ler,
ich habe heute eine ganz neue Kalorienberechnung bekommen, die mich fassungslos macht:

Körpergrösse minus 100 mal 30 = Bedarf zum Erhalten des Gewichtes, zum „gesunden“ Abnehmen dann 500 kcal weniger. Das würde bedeuten 250 bis 500 g die Woche uns sei verträglich.

Da ich seit 3 Jahren von 500 - 600 kcal lebe und leider nicht abnehme war ich bei einer bekannten Ökotrophologin, die sich mit Nahrungsmittelallergien beschäftigt. Sie kam zu dem Ergebnis, dass mein Körper trotz Nahrungsergänzungen unterversorgt sei und durch viele Diäten (jojo) missbraucht, so dass ich in meinem Fall auf keinen Fall unter 1300 kcal gehen dürfte.

Wer hat von dieser Berechnung schon gehört und Erfahrung damit? Mir erscheint der Wert nämlich s e h r hoch gegriffen. Sie verwies u.a. auf Untersuchungen an der ernährungspsychologischen Universität in Göttingen.
für Hinweise würde ich mich schon im voraus bedanken
Chris

Solche pauschalen Regeln sind einfach nutzlos.
Entscheidend ist u.a. die Muskelmasse (auch
beim Grundumsatz) und die hormonelle Basis.
Beides läßt sich weder anhand der Körpergröße,
noch des Körpergewichts bestimmen.
Deine 600kcal sind allerdings sicher deutlich
zu niedrig. Wenn Du trotz solcher Selbstkasteiung
noch übergewichtig sein solltest, wäre es sinnvoller
z.B. mal Deine Schilddrüse untersuchen zu lassen
(nach einer Zeit ausreichender Ernährung, momentan
dürfte sie wie alles auf Sparflamme laufen).
Machst Du irgendwelche Sportarten ? Sinnvoller als
auf den Grundumsatz zu setzen, ist es bei einer Diät
den Aktiv-/Arbeitsumsatz zu steigern.

Gruss
Enno

Solche pauschalen Regeln sind einfach nutzlos.
Entscheidend ist u.a. die Muskelmasse (auch
beim Grundumsatz) und die hormonelle Basis.
Beides läßt sich weder anhand der Körpergröße,
noch des Körpergewichts bestimmen.
Deine 600kcal sind allerdings sicher deutlich
zu niedrig. Wenn Du trotz solcher Selbstkasteiung
noch übergewichtig sein solltest,

BMI 33

wäre es sinnvoller
z.B. mal Deine Schilddrüse untersuchen zu lassen
(nach einer Zeit ausreichender Ernährung, momentan
dürfte sie wie alles auf Sparflamme laufen).

eben, bis zur Ca-OP Unterfunktion, seit der Chemo angeblich Überfunktion

Machst Du irgendwelche Sportarten ?

habe 5 Bandscheibenops in der Lendenwirbelsäule mit mehrfacher Öffnung Spinalkanals, deshalb sehr eingeschränkt bewegungsfähig. Mache jeden Morgen 2 Stunden Krankengymnastik und gehe 3 x die Woche 1000 m Rückenschwimmen. Spazierengehen, radfahren geht körperlich nicht mehr.

Und ich lebe seit 3 Jahren konsequent von 500 bis 550 kcal, d.h. keine süssen oder salzigen oder fettigen Naschereien, kein Alkohol, kein Fastfood, nur selbstgebackenes Brot (allerdings 54 Nahrungsmittelallergien- und unverträglichkeiten.) Ich bin voll berufstätig mit 40 Stunden plus zusätzlich ca. 30 Stunden die Woche. Fernsehen, dumm rumsitzen, kenne ich nicht, da die übrigen Stunden ja auch noch der Haushalt und das komplizierte Nahrungszubereiten anfällt. Leide unter Schlafmangel, da ich immer um 3:00 aufstehen muss (wegen der Gymanstik) und habe kein Gramm abgenommen in den 3 Jahren, darum ja meine Kasteiung, wie Ernährungsleute immer sagen.

Sinnvoller als

auf den Grundumsatz zu setzen, ist es bei einer Diät
den Aktiv-/Arbeitsumsatz zu steigern.

Gruss Chris

laut der Ernährungsleute ist mein Körper total unterversorgt auch durch die jahrelangen Diäten. Bin mit 21 angefangen, da ich mich mit 57 kg zu fett fühlte, kann alle Diäten so runterrattern, weil extrem körperbewusst und viel Sport getrieben bis zum Unfall.

In den Kalorien sind die Nahrungsergänzungen schon eingerechnet, darum erschreckt es mich, dass ich unterversorgt sein soll. Nur - zunehmen und erst einmal Monate „Normal“ essen,wie mir im Brett auch schon empfohlen wurde, ist für mich indiskutabel. Nicht ohne Grund kontrolliere ich täglich, manchmal öfter mein Gewicht. Ich war mal ein Ästheth und bin durch Cortison bei 500 kcal so fett geworden.

hilflosen Gruss Chris

In den Kalorien sind die Nahrungsergänzungen schon
eingerechnet, darum erschreckt es mich, dass ich unterversorgt
sein soll. Nur - zunehmen und erst einmal Monate „Normal“
essen,wie mir im Brett auch schon empfohlen wurde, ist für
mich indiskutabel. Nicht ohne Grund kontrolliere ich täglich,
manchmal öfter mein Gewicht. Ich war mal ein Ästheth und bin
durch Cortison bei 500 kcal so fett geworden.

Mußt Du weiterhin Cortison nehmen bzw. wie lange hast Du
es nehmen müssen ?
Ansonsten ist es fraglich, daß Du bei langsamer Erhöhung
Deiner Kalorienzufuhr zunimmst (z.B. 100kcal/Monat). Selbst
wenn, ist es eigentlich der einzige Weg - Dein Ansatz ist
definitiv eine Sackgasse. Zudem kommt jetzt die Jahreszeit,
wo man evtl. Gewichtsprobleme gut mit Kleidung retuschieren
kann. Ich habe selbst Erfahrung mit „Formschwankungen“ beim
Sport. Du mußt einfach da durch, ggf. mit Hilfe eines Psycho-
therapeuten und Psychopharmaka.

Gruss
Enno

Mußt Du weiterhin Cortison nehmen bzw. wie lange hast Du
es nehmen müssen ?

ich bekam es 9 Monate täglich gespritzt, einschl. Feiertage. War damals sehr froh darüber, bekam dann doch die 5. Bandscheiben-Op, leider endete die im Rollstuhl. Bin ich aber wieder raus.

Ansonsten ist es fraglich, daß Du bei langsamer Erhöhung
Deiner Kalorienzufuhr zunimmst (z.B. 100kcal/Monat). Selbst
wenn, ist es eigentlich der einzige Weg - Dein Ansatz ist
definitiv eine Sackgasse. Zudem kommt jetzt die Jahreszeit,
wo man evtl. Gewichtsprobleme gut mit Kleidung retuschieren
kann.

Im Dienst leider nicht, es wird schon jetzt über mein Gewicht gespottet, zumal ich Mieder tragen muss und das Zunehmen ein Kostenproblem wäre, also die Alternative zunehmen kommt für mich nicht in Frage.

Ich habe selbst Erfahrung mit „Formschwankungen“ beim
Sport.

Um den Preis BMI 35 und mehr?

Du mußt einfach da durch, ggf. mit Hilfe eines Psycho-
therapeuten und Psychopharmaka-

induskutabel da Schmerzmittelabhängigkeit

Vielen Dank für deinen Versuch, aber es gibt Fälle, die leider in kein Raster passen. Weisst du, ich war Sportlerin; 7 Tage die Woche 3 Stunden Fitnessstudio plus 5 Tage die Woche Tanztraining - ich weiss wie ein gesunder Körper aussehen muss -und weiss gott nicht mit BMI 33.
Gruss Chris

Enno

BMI sagt wenig aber Du bist nicht damit zufrieden, daß ist
der entscheidende Punkt. Was schwebt Dir als Lsg. vor ?
Wenn Du bei Deiner geringen Kalorienzufuhr härtere Diät Mittel
nimmst, ist das mit sehr hohen Risiko verbunden.
Evtl. könnte Dich eine Frauenärztin mit einer Hormonsubstitution
„richtig einstellen“. Auch das ist klar mit Risiken verbunden.
Die niedrige Kalorienzufuhr ist auf jeden Fall ein Eigentor.
Damit wird sicherlich Deine Muskulator weitgehend rückgebildet
und es wird zunehmend schwerer das Gewicht zu halten geschweige
denn es zu verringern.

Gruss
Enno

PS: Ein BMI von 33 bei 57kg halte ich für fast ausgeschlossen
(wg. der daraus resultierenden Körpergröße).

PS: Ein BMI von 33

bei 57kg halte ich für fast ausgeschlossen das Gewicht war damals, da bin ich mit dem Wahnsinn Diäten angefangen. Ich möchte heute jeder Frau abraten, solche Diäten zu machen, mögen sie auch noch so „gesund“ sein. Ich hatte das Gewicht nur erwähnt um zu zeigen, wie dumm und unwissend ich damals war. Ne,ne heute wiege ich wesentlich mehr, doch die weibliche Eitelkeit… ist trotzdem vorhanden.

Ich weiss, ich kann so nicht weitermachen. Mein einziger Trost ist, dass ich in Kuren immer abnahm, weil ich keinen Stress und soviel Ruhe und Zeit für mich hatte. Ich hoffe, dass das noch funktioniert, denn es geht demnächst in die Reha. Mein Körper spielt verrückt, weil ich zuviel und nicht weil ich zuwenig tue, dabei kann ich mir ein Leben auf dem Sofa vorm Fernseher ohnehin nicht vorstellen. Ich habe ja nun schon alle Ehrenämter aufgegeben, man schimpft mich Workholicerin. Da ist sicher was dran. Ich nehme ab, bei Ruhe — so paradox das auch ist. Mal sehen, ob ich dann neue Kraft habe, denn meine Leistungsfähigkeit entspricht nicht mehr meinen Ansprüchen.

Das nur noch kurz zur Erläuterung
Gruss Chris