Kalorienwert für 'schweres' und 'leichtes' Essen

hallo ihr wissenden,

mich würde sehr stark intessieren, ob man schweres bzw. leichtes essen in irgendeiner weise klassifizieren könnte.

also wenn ich davon spreche heute eine sehr schwere mahlzeit gegessen zu haben, die mir einen „vollen Bauch“ beschert, zB schweinsbraten mit knödel oder spare ribs mit bratkartoffeln oder ähnliches… ob ich diese aussage in einen kalorienwert packen kann …

also dass ich zB sage, eine schwere mahlzeit liegt im bereicht zwischen 900 und 1.200 kcal und eine leichte mahlzeit zB im bereich von 300 - 800 kcal oder ähnliches?

hätte da vielleicht jemand referenzen oder anregungen?
ich weiss dass dies alles von den personen abhängt… aber sagen wir mal weibliche person, schüler, im alter bis 19jahre, weiblich und männlich… klar klar hier müsste man dann wohl noch gewicht, größe usw wissen …

aber ich wäre an einer wagen generellen klassifizierung interessiert… jemand vorschläge?

lg s

Hai, Sibl,

mich würde sehr stark intessieren, ob man schweres bzw.
leichtes essen in irgendeiner weise klassifizieren könnte.

nö - geht so nicht.
Ob man ein Essen als „schwer“ oder „leicht“ empfindet, hat nur eingeschränkt mit dem Geschlecht, der Fitness und dem Alter einer Person oder dem tatsächlichen Kaloriengehalt der Nahrung zu tun.

Beispiel: sehr fettes Essen wird von vielen Menschen als schwer empfunden, weil ihre Körper nicht genug Galle produzieren, um es schnell verdauen zu können - das Essen „liegt schwer im Magen“. Sehr eiweißhaltiges Essen wird als schwer empfunden, wenn der Körper nicht so großzügig mit der Magensäure-Produktion ist - viel Magensäure und schwupps ist das Steak verdaut und wird als leichtes Mahl empfunden.

Wenn man jetzt einen Menschen nimmt, der von Kindesbeinen an den größten Teil seiner Kalorien aus fetter, eiweißlastiger Nahrung bezieht, und den mit Eißbein und Bratkartoffeln füttert, wird er kaum Probleme haben - allerdings könnte diesem jemand eine fettarme, vegetarische Reispfanne schwer im Magen liegen…

Also eher eine Frage der Gewöhnung.

Gruß
Sibylle

hallo namensvetterin :smile:

danke für deine ausführungen … aber sehen wir mal von deinen ausführungen und gewohnheiten ab. betrachten wir also einen menschen der eine augewogene ernährung gewohnt ist… so wird dieser person doch eine kalorienreiche nahrung eher im magen liegen oder? egal ob nun fett oder eiweißreich…

wie wäre es sonst am besten in dieser situation zu klassifizieren?

lg

hallo namensvetterin :smile:

*grien* Hai - auch mit i-y, oder umgekehrt?

danke für deine ausführungen … aber sehen wir mal von deinen
ausführungen und gewohnheiten ab. betrachten wir also einen
menschen der eine augewogene ernährung gewohnt ist… so wird
dieser person doch eine kalorienreiche nahrung eher im magen
liegen oder? egal ob nun fett oder eiweißreich…

na, eben nicht… *hmmm - wie sag ich’s meinem Kinde?*
ich hab’s: Milchreis! Definitiv eine hochkalorische Angelegenheit - insbesondere, wenn man auf viiiel Zucker und Zimt steht *gg* und dennoch kenne ich (bisher) niemanden, dem das schwer im Magen liegen würde…

Im Gegensatz zu Milchreis macht mir ein grüner Salat richtig Probleme - obwohl ich mich ausgewogen ernähre. Ich bin nur sehr spät mit roher Pflanzenkost in Berührung gekommen…

wie wäre es sonst am besten in dieser situation zu
klassifizieren?

Nicht über die Kalorien. Pi mal Daumen kann man sagen, daß ein Fettanteil von über 30% und ein Eiweißgehalt von über 40% dem überwiegenden Anteil der mitteleuropäischen Bevölkerung Probleme macht - das Ganze wird aber schon wieder durch verbreitete Empfindlichkeiten einzelnen Nahrungsmitteln gegenüber verzerrt (meine SchwiMu braucht nur ein paar Krümel Zwiebel im Essen, bei mir reicht ein Krümel rohe Paprika, meinem Bruder Enten-Fett und wir fühlen uns, als wären wir mit Wackersteinen gefüllt), oder schon über die Art des Fettes oder Eiweißes (Olivenöl oft „leichter“ als Butter, Fisch oft „leichter“ als Schwein)…

Kurz: so einfach ist es einfach nicht - Kaloriengehalt und „schwer sein“ stehen nicht in direktem Zusammenhang.

Wenn Du für Dich selbst rauskriegen willst, was für Dich „zu schwer“ ist, hilft nur ausprobieren…

Gruß
Sibylle

Hallo Sy, Sü, ähem… Sibylle,

ich hab’s: Milchreis! Definitiv eine hochkalorische
Angelegenheit - insbesondere, wenn man auf viiiel Zucker und
Zimt steht *gg* und dennoch kenne ich (bisher) niemanden, dem
das schwer im Magen liegen würde…

Also mir würde diese hochkalorische Angelegenheit definitiv nicht schwer im Magen liegen, weil sie sich unverzüglich auf den Rückweg machen würde. *kicher*

Alberner Gruß
Renee

hi sibylle…

ganz komisch den namen so zu schreiben, schreib mich nämlich y-i :smile:

also … gut über die kalorien kann ichs nicht festmachen …anders anscheinend auch nicht…

dann formulieren wir es mal so … wie könnte man deftiges und leichtes essen definieren … also sozusagen schweinsbraten mit knödel = deftig = bestimmte kalorienanzahl und salat mit putenstreifen = leicht = kalorienanzahl…

ich möchte bestimmte personen auf verhalten testen und daher bräuchte ich da ne kennzahl oder ähnliches :smile:

auch wenns nicht über die kalorienanzahl ist… aber vielleicht irgendwie anders…

scheint ne gefinkelte sache zu sein :smile:
lg

Hallo,

dann formulieren wir es mal so … wie könnte man deftiges und
leichtes essen definieren … also sozusagen schweinsbraten mit
knödel = deftig = bestimmte kalorienanzahl und salat mit
putenstreifen = leicht = kalorienanzahl…

Frage dazu: wird dann aus dem leichten salat mit putenstreifen eine deftige Mahlzeit, weil ich ein großes Cola dazu trinke?

Gruß, Niels

Hai, Sibl,

ganz komisch den namen so zu schreiben, schreib mich nämlich
y-i :smile:

pah - verkehrtherum… :wink:

dann formulieren wir es mal so … wie könnte man deftiges und
leichtes essen definieren … also sozusagen schweinsbraten mit
knödel = deftig = bestimmte kalorienanzahl und salat mit
putenstreifen = leicht = kalorienanzahl…

Da hab ich doch prompt ein ähnliches Problem, wie Nils…
Oder anders: wenn ich Schweinebraten zubereite, enthält der weniger Kalorien, als ein Salat, den mein Schatz anmacht - trotzdem scheint der Salat immernoch „leichter“ zu sein, als der Schweinebraten (leichter im Sinne von weniger deftig)…

Und wenn der „leichte“ Salat für meine Nichte bestimmt ist, schummel ich da locker noch ein paar hundert Kalorien mit rein (gemahlene Nüsse in die Soße - in Butterfett frittierte Weißbrotwürfel usw.)

ich möchte bestimmte personen auf verhalten testen und daher
bräuchte ich da ne kennzahl oder ähnliches :smile:

Ich weiß leider nicht genau, was das Ziel der „Befragung“ sein soll - aber vielleicht kommst Du ja „vom Rücken durch die Brust ins Auge“ an die gewünschte Information…
Ich denke da an meine Tante, die auch eine Vorliebe für „deftiges“ Essen hat - wobei bei ihr „deftig“ bedeutet, daß sie an alles am Schluß noch ein „gutes Stück Butter“ macht und dann heftig salzt, weil sonst das viele Fett nicht zu ertragen ist (Beispiel Weihnachtsgans; die Soße wird vor dem Andicken nicht entfettet (am Schluß ein „gutes Stück Butter“), der Rotkohl wird mit reichlich Schmalz angesetzt, solange gekocht, wie die Gans, und am Schluß ein gutes Stück Butter…inzwischen bin ich für das Weihnachtsfamilienessen zuständig phuu)
Um ihr zu zeigen, daß sie viel zu viel Fett futtert, hat mein Bruder (ihr Einkäufer) über zwei Monate aufgeschrieben, wieviel Butter sie kauft

auch wenns nicht über die kalorienanzahl ist… aber vielleicht
irgendwie anders…

scheint ne gefinkelte sache zu sein :smile:

Das Problem bleibt, nach wie vor, daß „deftig“ und „leicht“ nicht im Zusammenhang mit der Kalorienzahl steht.

Gruß
Sibylle

individuell
hallo sybille,

na, nicht ganz, ausgewogene ernährung beeinhaltet ca. 37% fett. ohne begründung reduzierte man aus angst vor fett diesen auf 30%.
die lösung der ganzen frage wäre, wie du es ja so schön darlegst, etwas, was die gurus auf dem gebiet standhaft leugnen:
ernährung ist eine individuelle angelegenheit.
es gibt leute, welche am essen eine apfels starben.

strubbel
f:open_mouth:)

hallo sybille,

Hai, Strebbul, *grmblimmerdieseBuchstabeninNamenVerwurschteler*

na, nicht ganz, ausgewogene ernährung beeinhaltet ca. 37%
fett. ohne begründung reduzierte man aus angst vor fett
diesen auf 30%.

Hast ja Recht - mir schwobte nur die Gänsebraten-Soße meine Tante vor - die besteht aus ca. 40% Fett und verpasst dem Begriff „schweres Essen“ ganz neue Dimensionen…

ernährung ist eine individuelle angelegenheit.
es gibt leute, welche am essen eine apfels starben.

…un’ da haste noch mehr Recht

Gruß
Sibylle