Kampfkatze

Hi,

zwischen „ziemlichen Ärger“ und Jäger ermorden sehe ich noch
einen himmelweiten Unterschied.

ich weiß ehrlich gesagt nicht, was genau ich tun würde. Kann nichts ausschließen, das käme wohl auf die Schwere der Tat an. Oder so.

Leider habe ich bei einigern Schreibern in diesem Brett den
Eindruck dass sie bei dieser Aussage auf den Smiley verzichten
würden, und das finde ich schlimm für unsere
kinderunfreundliche aber tierfreundliche Gesellschaft.

Naja, ganz so tierlieb ist die Gesellschaft nun wirklich nicht - und ich gehöre definitiv auch zu den Menschen, die eher ein Tier als kleine Kinder in ihrer Nähe ertragen - hier wieder meine kleine Schwester außen vor. Ich meine fremde Kinder. Die nerven mich ziemlich schnell. Tiere nicht, die merken es, wenn sie nicht erwünscht sind.

Grüße
Natascha

Hallo Enno,

so jemand kann doch überhaupt nur länger agieren, wenn das
Abschießen nicht publik wird oder die Menschen wirklich ein
gepaltenes Verhältnis zu ihren Haustieren haben.

das siehst Du realitätsfern. Die Jäger in unserem Bezirk schießen alle Katzen, die sich entsprechend weit vom Wohngebiet entfernen. Das ist nicht schön, haben wir aber solchen Mitmenschen wie saus zu verdanken. Ihrer Argumentation kannst Du entnehmen, dass sie das Problem nicht einmal versteht.

Für mich wäre
das gleichbedeutend mit der Ermordung meines Kindes.

das ist dann mit dem Überfahren einer Katze entsprechend?

Gruß

Johannes

Okay, ich höre auf…

zwischen „ziemlichen Ärger“ und Jäger ermorden sehe ich noch
einen himmelweiten Unterschied.

ich weiß ehrlich gesagt nicht, was genau ich tun würde. Kann
nichts ausschließen, das käme wohl auf die Schwere der Tat an.
Oder so.

…wenn auf legalen Abschuß einer Katze ernsthaft mit Mord am Jäger argumentiert wird ist für mich keine Diskussionsgrundlage mehr gegeben.

Vielleicht sollten wir alle mehr nach dem Texas-Klischee leben:
Einen Revolver für jeden bitte. Wer mein Eigentum beschädigt muß bluten. :frowning:

Holger, ohne Grüße, keine weiteren postings in diesem thread meinerseits

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Hi,

…wenn auf legalen Abschuß einer Katze ernsthaft mit Mord am
Jäger argumentiert wird ist für mich keine
Diskussionsgrundlage mehr gegeben.

ich spreche nicht von legalem Abschuss sondern allgemein vom Töten der Katzen, da haben wir uns missverstanden.

Vielleicht sollten wir alle mehr nach dem Texas-Klischee
leben:
Einen Revolver für jeden bitte. Wer mein Eigentum beschädigt
muß bluten. :frowning:

Hm, so wie ich heute drauf bin… Nee, lieber nicht.

Holger, ohne Grüße, keine weiteren postings in diesem thread
meinerseits

Grüße
Natascha - die hier lediglich ihre Meinung vertritt

Hallo,

das ist dann mit dem Überfahren einer Katze entsprechend?

das hängt vom Vorsatz bzw. der Fahrlässigkeit ab und sicher auch von seinem Verhalten danach (abhauen vs. Halterbenachrichtigung, ggf. vorher noch Tierarzt).
Durchaus möglich, daß jmd. der in einer Gesellschaft aufwächst, wo es Usus ist, so mit Katzen zu verfahren hiermit kein Probleme hat. Allerdings behaupte ich mal, daß dort auch dem Leben anderer „Wirbeltiere“ weniger Wert beigemessen wird.

Gruss
Enno

Hallo,
Du verstehst schon richtig. Ich setze den Wert dieser Tiere für mich gleich mit Menschen.

Ich habe das Gefühl bei einigen sind manche Wertmaßstäbe echt skurril.

hier nimmst Du an, daß ich Katzen höher werte als Menschen. Das ist nicht der Fall. Skurril oder besser nicht-normal ist sicherlich zutreffend, ansonsten wäre die Gesetzeslage ohnehin schon angepaßt worden.

Gruss
Enno

Hmm,

Zwischen Katze und kleiner Schwester sehe ich ebenfalls einen
himmelweiten Unterschied (zum Glück die Gesetze auch noch).

da frage ich doch mal genauso polemisch - ist Deine Ethik bzw. Dein Moralempfinden nur durch Gesetze determiniert ? Wenn z.B. im Zuge eines Überbevölkerungsproblems der Gesetzgebeer sich entschließen würde die Erschießung von unter 10 jährigen zu billigen, die nach 19 Uhr auf der Straße angetroffen werden - würdest Du dann spontan Dein Moralempfinden „updaten“. Oder evtl. doch mangels möglicher rechtlicher Schritte zur Selbstinitiative greifen ?

Gruss
Enno

Hallo Enno,

Zwischen Katze und kleiner Schwester sehe ich ebenfalls einen
himmelweiten Unterschied (zum Glück die Gesetze auch noch).

da frage ich doch mal genauso polemisch - ist Deine Ethik bzw.
Dein Moralempfinden nur durch Gesetze determiniert ?

nein! Das bringt nur zum Ausdruck dass ich froh bin dass die Gesetze den Schwachsinn von wegen Mensch und Tier sind gleichwertig noch (wie lange noch bei so einer Gesellschaft?) nicht mitmachen. (Ich hoffe die Satzkonstruktion ist verständlich). Ansonsten auch an Dich keine weiteren Antworten in diesem Thread, ich habe eingesehen dass unsere Diskussionsgrundlage zu verschieden ist.

Ciao, Holger

Hmm,
da Du anscheinend schnell unterschiedliche, unveränderliche Diskussiongrundlagen erkennst, würde mich interessieren, in welchem Bereich der Mathematik Du tätig bist.

Gruss
Enno

Antwort per p-mail!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
bitte an [email protected].

Gruss & Danke
Enno

Hallo,

Naja, wenn nicht sterilisier ihn doch einfach, dann sind alle
im Brett zufrieden, weil es keinen wilden Nachwuchs gibt. Du
hast aber weiterhin einen kampfeslustigen Kater, der seine
Triebe ausleben kann und verdellert nach Hause kommt.

damit würdest du auch wirklich zur Geburtenkontrolle bei den Kätzinnen beitragen. Ob man Kater kastriert oder nicht, hat auf die Menge des Nachwuchses keinen Einfluss, da die Anzahl der potenten Kater bei der Katzenvermehrung nicht der begrenzende Faktor ist.

Will man Kater an der Geburtenkontrolle beteiligen, muss man potente kampferfahrene Kater vasektomieren (Samenleiter durchtrennen).
Die sterilen, aber nach wie vor deckbereiten Kater lösen bei den Kätzinnen den Eisprung (Reflexovulation) aus ohne dass es zu einer Befruchtung kommt. Zusätzlich verhindern sie noch, dass andere befruchtungsfähige Kater sich an die „Mädels“ im Revier ranmachen.

Der Nachteil bei dieser sehr effektiven Methode ist das hohe Infektions- und Verletzungsrisiko aller Beteiligten.

Gruß

Johnny

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Hmm,
mir ging gerade durch den Kopf, wie man den schon leicht angestaubten Joke

http://www.krohm.net/paul.htm

als Grundlage für die Finanzierung der Kastration verwenden könnte :wink:. Minimale Korrekturen des Inhalts würden hier reichen *g*.

Gruss
Enno

Vasektomie
Morgen,

Die sterilen, aber nach wie vor deckbereiten Kater lösen bei
den Kätzinnen den Eisprung (Reflexovulation) aus ohne dass es
zu einer Befruchtung kommt. Zusätzlich verhindern sie noch,
dass andere befruchtungsfähige Kater sich an die „Mädels“ im
Revier ranmachen.

Wußte garnicht das bei Katzen die Ovulation auch durch einen mechanischen Reiz erst ausgelöst wird. Ist ja dann ähnlich wie bei Mäusen, gibt es bei Katzen dann auch erstmal eine Art „Scheinschwangerschaft“?

Der Nachteil bei dieser sehr effektiven Methode ist das hohe
Infektions- und Verletzungsrisiko aller Beteiligten.

Meinst Du so in freier "Wild"bahn, nicht den OP? Der ist doch wahrscheinlich auch bei Katzen noch einfacher als eine Kastration.

Gruß
Julia

Hallo Julia,

Wußte garnicht das bei Katzen die Ovulation auch durch einen
mechanischen Reiz erst ausgelöst wird. Ist ja dann ähnlich wie
bei Mäusen, gibt es bei Katzen dann auch erstmal eine Art
„Scheinschwangerschaft“?

ca. 24 Stunden nach dem Deckakt kommt es zur Ovulation mit Pseudogravidität für 30 bis 50 Tage und anschließender Ruhephase.

Der Nachteil bei dieser sehr effektiven Methode ist das hohe
Infektions- und Verletzungsrisiko aller Beteiligten.

Meinst Du so in freier "Wild"bahn, nicht den OP? Der ist doch
wahrscheinlich auch bei Katzen noch einfacher als eine
Kastration.

War etwas missverständlich formuliert, ich meinte die Gefahr der Übertragung schwerwiegender Virenerkrankungen durch Deckakt und Kampfverletzungen.

Die Vasektomie beim Kater ist zeitaufwendiger als eine Kastration, da der Samenstrang vom Blutgefäß zur Hodenversorgung freipräpariert werden muss.

Gruß

Johnny