Völliges Unverständnis!
Manche Patienten können nach einem Eingriff an den Augen ihren
Beruf nicht mehr ausüben, wie gut, dass das bei Dir
anscheinend nicht der Fall ist!
Eben. Und was genau hat das dann mit der Fragestellung zu tun? Nichts. Völlig unsachlich und ohne Bezug.
Kannst Du Dir vorstellen, womit ein Augenarzt konfrontiert
wird, wenn der Patient feststellen muss, dass sich seine
gesamten Lebenspläne aufgrund einer Augenerkrankung in ein
Nichts auflösen?
Und was hat DAS mit der Fragestellung zu tun, ob der Arzt ggf. Leistungen erbringt und abrechnet, die nicht nötig sind? Richtig, nichts.
Es bricht für den Betroffenen das Weltbild zusammen,
Oh, großes Kino, Theatralik - nur hat auch das mit der Fragestellung nichts zu tun.
und der
Augenarzt ist nun mal der erste Ansprechpartner und kann
konkret beraten bzw. entsprechende Hilfe vermitteln.
Nur könnte es u.U. am Benimm des Arztes liegen, dass der solchen Fragen nicht adäquat begegnet. Weil er darauf reagiert wie bspw. unser Musterarzt und das als persönlichen Angriff auf die Heiligkeit ansieht (überspitzt ausgedrückt) was sich faktisch darin äußert, dass der Patient eben keine vernünftige Beratung bekommt - oder zumindest den Eindruck hat.
Wo Du überall die Gelddruckmaschine witterst ist mir langsam
unheimlich, und ich möchte nicht in der Haut der Ärzte
stecken, die Dich behandeln müssen.
Ich habe jetzt nicht geguckt, ob vom gleichen Fragesteller schon mal ähnliches kam. Insofern sehe ich nicht überall gewitterte Gelddruckmaschinen. (Allerdings könnt ich dir ausderlameng genügend Ärzte nennen, die sowas bei sich zu stehen haben und sichso sicher sind, dass sie sie noch nicht mal im Keller verstecken… tendenziell in der Gruppe der Augenärzte nicht selten zu finden. Achtung: Der letzte Satz ist allgemein gesprochen und hat mit der konkreten Fragestellung nichts zu tun!)
Aber: Die Frage an sich ist völlig legitim! Es gibt leider genügend Ärzte, die solcher Art Leistungen gerade bei Privatpatienten erbringen, die eigentlich nicht erforderlich sind. Nicht umsonst beschweren sich bspw. private Kassen immer häufiger darüber, weil diese Praxis überhand nimmt.
Hier mal der erste Googletreffer zum Thema, aus dem Ärzteblatt!
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44065
Dumm ist nur, dass der Patient oft nicht alleine entscheiden kann, ob diese oder jene Untersuchung notwendig ist oder nicht.
Gerade dieses emotionale Druckmittel: Geht ja um IHRE (ausdrücklich betont!) Gesundheit, ist ja IHR Herz, Augenlicht etc. sorgt schnell für den nötigen Druck, dass der Patient sich eben nicht mehr traut, nachzufragen. (Das ist übrigens genau der Grund, warum ich absolut dagegen bin, dass das auch für Kassenpatienten eingeführt wird!!! Die sind doch im Schnitt noch schneller überfordert wie ein P-Patient)
Nun kommt hier ein Patient, der nur die Möglichkeit in den Raum stellt, ob die Untersuchung notwendig ist. Und wird von einigen hier, allen voran unserem Musterarzt, richtig niedergemacht bzw. mit völlig theatralischem Untergangszenario-Vorwürfen übergossen… anstatt ihm eine sachlich angemessene Antwort zu geben.
Die könnte in dem Fall lauten:
Bei deinem Krankheitsbild und dem gemachten Eingriff ist es in deinem eigenen Interesse, dass soundso lange in regelmäßigen Abständen diese Untersuchung gemacht wird. Anderenfalls riskierst du im ungünstigen Fall sogar dein Augenlicht PUNKT
Und wieder ein Fall dafür, dass ein Mensch es gewagt hat, sich zu einem mündigem Patienten zu befähigen, und dafür runter gemacht wird. An anderer Stelle wird er dann genauso angepöbelt, dass er nicht hinterfragt bzw. angeblich ständig überflüssige Leistungen einfordert. (Wie unser Musterarzt es so gerne tut)
Au backe.