So empfindlich gegenüber Kritik?
Du solltest mal deine ständige entwertende Ausdrucksweise
überprüfen lassen - ich empfehle dir regelmäßigere
Supervision.
Wo konkret findest du in meinem Beitrag entwertende Ausdrucksweisen? Nur weil ich anmerke, dass ein Lehrbeauftragter meiner Meinung nach Vorbildfunktion hat, auch und gerde in diesem Punkt?
Polemik ersetzt keine Qualität!
Wo findest du Polemik?
Wr sollte das wohl sonst entscheiden, wenn nicht ich selbst?
Die Stasi? Der KGB? Die CIA? Die DPG? Die DPV?
Du bist der einzige, der die Qualität deiner Arbeit beurteilen soll? Das ist eine an Selbstgerechtigkeit und Selbstherrlichkeit nicht mehr zu überbietende Antwort!
Kein Mensch würde sich in ein Auto setzen, das keinerlei andere Qualitätskontrollen durchlaufen hat als die, dass der Arbeiter am Band sagt: Hab ich gut gemacht. Keine Produktionskontrolle, kein TÜV. Aber bei so etwas mächtigem, wie einer Psychotherapie soll nur der Therapeut selbst das Urteil über die eigene Arbeit fällen? Du repräsentierst damit offenbar leider genau die unverbesserliche Gruppe von Therapeuten, die ich schon angesprochen habe.
Wer die Arbeit eines Therapeuten beurteilen sollte? An vorderster Stelle ja wohl mal der Patient. Aber ich höre schon die Antwort: Richtig, der ist dazu wahrscheinlich deiner Meinung nach gar nicht in der Lage?! (Oder er ist es zumindest so lange nicht, bis er zu einem dem Therapeuten gegenüber wohlwollenden Ergebnis kommt.) Daneben könnten es auch Angehörige sein, die ein Urteil abgeben können. (Natürlich mit dem Vorbehalt, dass es Konstellationen gibt, wo das nur ein bedingt oder ein untaugliches Mittel ist. Das gilt jedoch nicht generell!) Im Sinne einer vernünftigen Qualität gibt es dann auch noch eine Menge andere Leute, mehr oder weniger vom Fach, die dazu etwas sagen könnten, wenn man sie nur bewusst in so einem Prozess einbinden würde: Kollegen, Ärzte, Kammer- oder Verbandsinterne Gremien,…
Ein Therapeut, der 100, 200, 300 Stunden intensiv mit einen Patienten arbeitet, hat enorme Einflussmöglichkeiten und übernimmt in mindestens genauso großem Maß Verantwortung! Dieser Verantwortung wird er sicher nicht dadurch gerecht, dass er sich und seine Arbeit erhaben über das Urteil aller anderen empfindet.