Hallo.
Sowas überlegt man sich, BEVOR man Kinder bekommt!
blahblah…
Hallo.
Sowas überlegt man sich, BEVOR man Kinder bekommt!
blahblah…
kein Kind wünscht sich, auf die Welt zu kommen
Hallo zusammen!
Auf welche Weise ein Kind entsteht sollte bekannt sein.
Und auch - wenn man sich dafür entscheidet es zu bekommen - dass das alles andere als einfach sein kann.
Kein Kind hat darum gebeten geboren zu werden, aber wenn wir uns für Kinder entscheiden, sollte das mit allen Konsequenzen sein.
Auch dann, wenn sie ätzend sind, wenn sie uns beleidigen, wenn sie auf unseren Nerven Klavier spielen.
Egal ob 8 Monate, 8 Jahre, 18 oder 28.
Sie sind für immer ein Teil von uns.
Angelika
P.S. Allerdings würde ich gerne Details erfahren, die eine Mutter zu einer solchen Äußerung bringen
Heisser Brei oder abgestandenes Wasser…
Hallo,
ich habe nicht alles hier gelesen, aber in der Frage geht es doch darum, OB man als Eltern die Kinder des Status „Kind“ absprechen kann und nicht WARUM. Das WIE wäre besser im Rechtsbrett aufgehoben und das WARUM kann hier nur beantwortet werden, wenn die näheren Umstände auf den Tisch gelegt wurden.
Grundsätzlich würde ich sagen, dass Kinder das Recht haben sich von den Eltern abzuwenden, wenn diese ihnen nicht gut tun - Eltern haben dieses Recht nicht. Sie sind dem Alter des Kindes entsprechend für sie verantwortlich.
Was hat Dein Kind Dir denn angetan?
Viele Grüße
Die Eltern von morgen
Hallo
Wie gesagt: Das entschuldigt nicht alles, aber wenn man mal Stellungnahmen von Jugendgerichtshilfe oder psychologische oder psychiatrische Gutachten von Straftätern gelesen hat, dann ist dies sehr erhellend. Nicht, dass man da gleich jeden in den Arm nehmen und nur noch trösten will. Ganz sicher nicht. Aber man erkennt Zusammenhänge und entwickelt ein anderes Bild von dem 15-jährigen, der seinen Vater in der Wanne mit der Fensterbank erschlagen hat, wenn man erfährt, dass der seinen Sohn schlimmer als seine untergebenen Soldaten behandelt hat, und überzogene Strafmaßnahmen für kleinste Unachtsamkeiten an der Tagesordnung waren. Man wundert sich nicht mehr über denjenigen, der mit „mein und dein“ und der körperlichen Unversehrtheit seiner Mitmenschen Probleme hat, wenn die Familie schon seit Generationen durch die immer selben Delikte auffällig geworden ist, und ein entsprechender Umgang miteinander auch in der Familie belegt ist. Es wird erklärlich, warum sich ein Schüler nichts von seinen Lehrern sagen lässt, und gewaltätig wird, wenn er in der Familie nie Grenzen gesetzt bekommen hat, und wenn sich alle zwei Wochen ein neuer „Vater“ dort wie der Diktator einer Bananenrepublik aufspielt.
Aber all diese Kinder sind doch die Eltern von morgen, und zwar Eltern genau ebensolcher Kinder.
Das ist doch das Problem. Da aus eigener Kraft rauszukommen ist extrem schwer. Das man nicht dadurch rauskommt, indem man den Kontakt zu seinem Kind abbricht, das weiß ich, aber es könnte ja ein verzweifelter Versuch dazu sein.
Ich persönlich finde es nicht viel einfacher, sein Leben völlig aus eigener Kraft mit 25 Jahren als mit 15 Jahren umzukrempeln. Ein wenig Unterstützung durch Leute, die eine bessere Kindheit hatten, das wäre sicher hilfreich. Aber das ist auch nicht so einfach. Es müsste zumindestens jemand vermitteln, der beide Lebensweisen kennt, sonst gibt es da nur Missverständnisse.
VG
auch du machst es dir einfach
moin,
zu diesem satz muss ich was sagen:
„Kein Kind hat darum gebeten geboren zu werden, aber wenn wir uns für Kinder entscheiden, sollte das mit allen Konsequenzen sein.“
ich glaube, du ueberschaetzt die zahl der kinder, die gewollt/geplant auf die welt kommen.
ich spreche da nicht von den vielen kindern, die das tatsaechlich tun , sondern von denen, die mangels aufklaerung, entscheidungs-schwaechen, vergewaltigungen, falschen beratungen, beziehungsaengsten und sonstigen zwaengen tun.
diese kinder sind vorprogrammiert fuer eigenes scheitern, weil da seitens der erzeuger niemals echte akzeptanz da war.
aber auch diese kids muesen wir irgendwie in unsere gesellschaft als wertvolle teile einbringen. hast du eine loesung dazu?
russ
khs
Wahrscheinlich über 30
Hallo!
Wir haben keine Ahnung, was bei der UP vorgefallen ist, wir wissen nicht mal, ob sie aus Frustration über eine verfahrene Situation mit zwei Vorschulkindern schreibt, ob sie mit Teenagern hadert oder ob sie von erwachsenen Kindern spricht
Es klingt ja am ehesten so, als solle sie jetzt für irgendeinen Mist aufkommen, den ihr ca. 30 Jahre altes Kind gebaut hat.
Und wenn sie es rechtzeitig zur Adoption freigegeben hätte, dann müsse sie eben nicht dafür aufkommen.
Viele Grüße
Simsy
du bist ja…
…richtig einfallsreich.
zumindest habe ich hinter dem blahblah drei punkte
*freu*
meine vorredner, der die gleiche geistriche antwort bekam nur zwei punkte 
viele grüsse.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Aber all diese Kinder sind doch die Eltern von morgen, und
zwar Eltern genau ebensolcher Kinder.
Da hast Du wohl recht, und um es mal am konkreten Beispiel festzumachen: Wenn unser UP sich über mangelnde Höflichkeit seiner Kinder beschwert, dann braucht man ja nur ins Posting reinzusehen, und kann sich vorstellen wo es her kommt. Und wenn die Kinder es nicht vom UP gelernt haben, dann werden sie es auch schwer haben, entsprechende Umgangsformen selbst später mal eigenem Nachwuchs näher zu bringen.
Das ist doch das Problem. Da aus eigener Kraft rauszukommen
ist extrem schwer. Das man nicht dadurch rauskommt, indem man
den Kontakt zu seinem Kind abbricht, das weiß ich, aber es
könnte ja ein verzweifelter Versuch dazu sein.
Die Selbsterkenntnis ist da sicher der erste Schritt zur Besserung. Die statt dessen hier gezeigte Verteidigungsstrategie „Ich habe ja immer versucht alles richtig zu machen“ = „Mir kann man keinen Vorwurf machen, ich bin da ganz außen vor, von mir kann man nicht mehr/Anderes verlangen, Schuld sind alleine die anderen“ lässt aber jeglichen Versuch echter Hilfe scheitern. Denn wie könnte eine wirkliche Hilfe aussehen? Die müsste doch immer zuerst mal bei den Eltern ansetzen, wenn die aber nicht bereit sind, eigenes Versagen, und die Möglichkeit es besser zu machen, zu akzeptieren?
Ich persönlich finde es nicht viel einfacher, sein Leben
völlig aus eigener Kraft mit 25 Jahren als mit 15 Jahren
umzukrempeln. Ein wenig Unterstützung durch Leute, die eine
bessere Kindheit hatten, das wäre sicher hilfreich. Aber das
ist auch nicht so einfach. Es müsste zumindestens jemand
vermitteln, der beide Lebensweisen kennt, sonst gibt es da nur
Missverständnisse.
Ich habe ja nicht selten mit solchen Familien zu tun, und bringe da gerne die eigene positiv erlebte Kindheit in einer „normalen“ Familie ein. Dinge die mir immer selbstverständlich erschienen sind, habe ich inzwischen zu schätzen gelernt, weil sie eben in vielen Familien nicht selbstverständlich sind. Perfekt war und ist auch unsere Familie nicht. Aber genau darum geht es doch in erster Linie: Erkennen dass alle so ihre mehr oder weniger großen Probleme haben, diese analysieren, und nach vernünftigen Lösungen suchen und diese dann auch umsetzen. Da habe ich schon dem ein oder anderen Mandanten „etwas auf die Sprünge“ helfen können, aber das funktioniert eben nur dann, wenn diese Hilfe auch genau in der Form angenommen/gewünscht wird. Bei Leuten die sich hinstellen, und nur versuchen Schuld von sich zu weisen, verbrenne ich mir nicht mehr den Mund.
Gruß vom Wiz
auch du machst es dir einfach - nö, find ich nicht
Hallo Karl-Heinz!
Natürlich habe ich nicht die Lösung zur Rettung der Welt.
Aber die Frauen, die bei Bekanntwerden ihrer Schwangerschaft - aus welchen Gründen es auch immer dazu gekommen sein mag - die Schwangerschaft angenommen und das Beste daraus gemacht haben, sind daran gewachsen.
(Und die, die ich kenne, wurden zu gradezu verrückten Müttern im positiven Sinne)
Warum das bei der TE nicht so ist, würde ich gerne erfahren, hab ich ja oben geschrieben.
Angelika
hi auch
sowas überlegt sich mann und frau vorher!
blahblah…
…richtig einfallsreich.
zumindest habe ich hinter dem blahblah drei punkte
*freu*
ich habs anderswo länger erörtert.
wenn es so einfach wär, hätte niemand ein problem mit kindern. „einfach vorher nachdenken, liebe eltern.“ gell?
ist ein unfaires totschlagargument.
lg
tilli
es freut mich…
hi
…das du mir in ganzen sätzen antwortest. ändert jedoch nichts an meiner meinung/einstellung.
lg
Hallo
die Reaktionen auf meinem Artikel war natürlich so, wie ich es erwartet habe.Ich bin nicht depessiv, drogensüchtig oder sonst etwas. Es gibt nur Zeiten ,da nimmt der Frust überhand.Und wenn ich es richtig überlege,ist es nicht mein Sohn ,auf den ich diesen Hass habe, sondern die Umstände.Zum besseren Verständnis, werde ich die Geschichte mal erzählen.Mit 17, wurde ich durch sexuelle Übergriffe meines Exfreundes schwanger.Eine Abtreibung ( die ich im Grunde meines Herzens auch nicht wollte)und eine Adoption kamen nicht in Frage, da meine Eltern diesem zustimmen mussten(Volljährigkeit lag bei 21). Das hätten die nie getan,da sie streng katholisch waren.So wurde ich mit gerade 18 verheiratet, damit sie mich finanziell los waren und das Problem vorbildlich gelöst war. Nach der dramatischen Entbindung stand ich vollkommen neben mir.Alle taten so,als wär alles in Ordnung.Mein Mann fing an, seine ehelichen Rechte einzufordern und zu dem Kind bekam ich keinen bezug.Ich bekam Angst vor mir selber, das ich etwas unüberlegtes tun könnte und bin regelrecht geflohen.Das Jugendamt gab mir zu verstehen,das der Vater das Aufenthaltsbestimmungsrecht hätte und so blieb der Junge beim Vater.Der gab mir zu verstehen, wenn ich mich nicht mehr sehen lassen würde, wollte er keine finanziellen Forderungen stellen.Er hatte genug Geld, ausserdem drohte er mit Schlägen, falls ich mich daran nicht halten würde, Dies war ohne weiters ernst zu nehmen.Erst mit 24 bekam ich Kontakt zu dem Kind, er war Ahlkohol- und Drogensuchtig.2Lehren abgebrochen.Ich habe ihm geholfen, die Sucht in den Griff zu gekommen. Als Dank, hat er mich beschimpft, ich wäre schuld an seinem beschissenen Leben, er wäre lieber tot und er wollte dafür sorgen, das ich bis an mein Lebensende bezahlen soll.Jetzt ist er 36,das Sozialamt hat mir mitgeteilt,das es auf eine Behinderung hinausläuft.Ich würde dieses Thema gern, ein für alle mal aus meinem Gedächnis streichen, aber jedes Mal wenn ich damit konfrontiert werde, kommt der ganze Müll wieder hoch.Ja, ich glaube,für meine Verhältnisse, nicht nur das Beste getan, sondern auch gewollt zu haben und sehe mich für die damalige Zeit als Opfer, genauso wie meinen Sohn natürlich auch.Nur muss man nicht mit 36 anfangen, endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Ich musste das mit 18.
Hallo
Was heißt, es läuft auf eine Behinderung hinaus? Was bedeutet das praktisch für dich? Was ist mit dem Vater des Jungen?
Aber dass dein Sohn dich beschimpft ist wohl ein Zeichen dafür, dass er dir vertraut. Es ist einfach so, wenn Menschen sehr viel Wut haben, dann lassen sie die an demjenigen aus, dem sie noch am ehesten vertrauen (oder vor dem sie zumindestens am wenigsten Angst haben), und wo die Wut thematisch noch halbwegs hinpassen könnte.
Hat er dich als Kind eigentlich noch bewusst kennengelernt, oder war er damals noch zu klein?
War eigentlich dein Hauptproblem diese unglückselige Hochzeit?
Und das natürlich:
Alle taten so, als wär alles in Ordnung.
Nur muss man nicht mit 36 anfangen, endlich auf eigenen Beinen zu stehen. Ich musste das mit 18.
Das verstehe ich nicht, jedenfalls nicht das, was du damit sagen willst. Ich denke du siehst dich für die damalige Zeit als Opfer?
Eine schlimme Geschichte, von der jetzt ein Trümmerhaufen übrig ist. Ich glaube nicht, dass man den loswerden kann. Aber wenn irgendwelche Zahlungen von dir verlangt werden, würde ich doch eventuell versuchen, ob das zumutbar ist, in Anbetracht der ganzen Umstände und der Vorgeschichte. Aber möglicherweise bräuchte man dafür einen sehr guten und teuren Rechtsanwalt.
Viele Grüße
PS: Ich hab dir ein Sternchen gegeben weil du dich nochmal gemeldet hast und uns über die Ursache deiner Frage aufgeklärt hast.
Hallo
Du hattest noch ein paar Fragen, die ich Dir beantworten möchte.
Das der Junge eine Behinderung bestätigt bekommt, bedeutet erstmal, ich muss ein Leben lang für ihn aufkommen. Behinderte Kinder müssen ein Leben lang von ihren Eltern unterhalten werden. Natürlich wird mir finanziell nicht der Kopf abgerissen. Aber das Sozialamt schnüffelt ständig in deinen Unterlagen.Als Beispiel:Meine Tochter ist 20 und studiert, muss natürlich dazuverdienen, Da sie bei mir wohnt,wird unser Einkommen zusammenveranlag.Wenn sie also mehr verdienen würde,hätte ich mehr Einkommen, müsste ich also mehr bezahlen.
Der Vater des Jungen, hat Motorradrennen gefahren und vor ein paar Jahren, schwere Unfälle gehabt, mit Gehirnschaden. Also ging sein Geschäft pleite.
Das mein Sohn mir vertraut, bestimmt nicht.Er war 2Monate als ich gegangen bin. Mein Sohn ist von der Grossmutter grossgezogen worden.Ihm ist jeder finanzielle Wunsch erfüllt worden.Sie hat ihren Kindern keine Grenzen aufgesetzt und ihrem Enkel auch nicht.Nur Drogenmissbrauch kann keiner finanzieren.So bat er mich um Hilfe.Ich konnte ihm auch kein Geld geben, nur Ratschläge und Beistand. Die hat er auch erst angenommen und die Sucht in Griff bekommen.Aber hinterher war er der Meinung, ich habe das für dich getan und jetzt muss Du mir auch dafür meine Wünsche erfülle, den arbeiten gehen, wollte er nicht und das ich dies nicht konnte, wollte er einfach nicht verstehen.
Das Hauptproblem war nicht allein die Hochzeit,sondern die Tatsache, daß ich nie eigene Entscheidungen fällen durfte und meine Ängste nicht ernst genommen wurden.Meine Mutter wollte das Problem sauber erledigt haben und tat so, als wenn erzwungener Beischlaf zur Ehe gehört.Natürlich merkte ich, daß das nicht richtig sein kann,aber ich sollte den Mund halten, damit keiner Ärger bekommt.Wenn ich etwas gesagt hätte, wäre ich ja nicht mehr geheiratet worden und meine Eltern hätten mich und das Kind unterstützen müssen.
Unterhaltszahlungen(natürlich nur fürs Kind) waren zu der Zeit recht dürftig.
Und warum ich mit 18 für mich selber sorgen musste?Na, wer sollte den für mich aufkommen.Meine Eltern waren das Problem ja los. Mein Mann musste doch nicht für mich aufkommen, wenn ich vor ihm fliehe.Ich kann ja bei ihm bleiben.Und warum mein Sohn nicht auf eigenen Beinen steht?Weil er nicht will und es nicht gelernt hat.
Einen Rechtsanwalt habe ich natürlich,kostet viel Geld, aber zahlen muss man trotzdem.
Ich hoffe, jetzt alle Fragen beantwortet zu hanben.
Hi,
schön, dass du dich nochmal gemeldet hast! Zu deinem Dilemma selber kann ich nichts sagen, aber man merkt ja, wie sehr dich dein Leben belastet. Wäre es für dich nicht vielleicht eine gute Idee, dass alles mal mit jemandem vom Fach zu besprechen, sprich mit einem Therapeuten? Damit wirst du zwar deine Probleme mit deinem Sohn nicht los, aber vielleicht kannst du Vergangenes dann besser verarbeiten und entspannter mit deinem Leben umgehen …
Ich wünsch dir alles Gute
Cess
Hallo
Du hattest noch ein paar Fragen, die ich Dir beantworten möchte.
Danke
Das der Junge eine Behinderung bestätigt bekommt, bedeutet erstmal, ich muss ein Leben lang für ihn aufkommen.
Hat er die Behinderung von den Drogen?
Aber das Sozialamt schnüffelt ständig in deinen Unterlagen.
Ja, das ist sehr aufwändig und störend.
Meine Tochter ist 20 und studiert, …
Ist er neidisch und eifersüchtig auf die?
Der Vater des Jungen, hat Motorradrennen gefahren und vor ein paar Jahren, schwere Unfälle gehabt, mit Gehirnschaden.
Auch das noch!
Das mein Sohn mir vertraut, bestimmt nicht.
Na gut, dann stimmt wohl die andere Version: Er hat keine Angst vor dir und meint, es mit dir machen zu können.
So bat er mich um Hilfe.
Ach so, er hatte also immer die Möglichkeit gehabt, zu dir Kontakt aufzunehmen? Er hat es aber erst getan, als er Geld brauchte?
Wie bist du eigentlich vor ihm immer dargestellt worden, weißt du das? Als Rabenmutter? - Hast du ihm mal die Geschichte erzählt von seiner Entstehung?
Die hat er auch erst angenommen und die Sucht in Griff bekommen.
Aber das ist doch schon mal ein toller Erfolg!
das ich dies nicht konnte, wollte er einfach nicht verstehen.
Allerdings hat man das wohl häufig von Kindern, die früh von einem Elternteil verlassen wurden*), dass sie manche Dinge nachholen wollen, die man realistisch allerdings nur einem Kleinkind bieten kann. Könnte es auch sowas sein? Ich meine, auch wenn er sich nicht erinnert, er wird dich ja vermisst haben, wenn auch unbewusst.
*(insbesondere von der Mutter, und ganz besonders wenn dem Kind durch den Vater oder andere Verwandte ein schuldhaftes Verhalten der Mutter nahegelegt wurde)
Und warum ich mit 18 für mich selber sorgen musste?.. Mein Mann musste doch nicht für mich aufkommen, wenn ich vor ihm fliehe.
Ach so, ja, du bist ja mit 18 schon geflüchtet! Ich hatte da zunächst nur an die Hochzeit etc. gedacht.
Einen Rechtsanwalt habe ich natürlich …
Ach so, besser als der kann man dich hier ja wohl nicht beraten.
Eine praktische Frage hast du wahrscheinlich auch gar nicht, oder?
Willst du das hier diskutieren, wie die anderen es sehen, ob das richtig ist, dass du noch für deinen Sohn aufkommen musst? Wenn ja, dann wäre es vielleicht gut, wenn die die Frage nochmal ganz konkret formulierst. Ich habe aber eher das Gefühl, dass du so eine Diskussion nicht gebrauchen kannst. Ich finde es aber auch sehr schwierig, sich dazu eine klare Meinung zuzulegen.
Ich hoffe, jetzt alle Fragen beantwortet zu haben.
Ja.
Viele Grüße
. . . doch selbst am Besten.
Erst mit 24 bekam ich Kontakt zu dem Kind, er
war Ahlkohol- und Drogensuchtig.2Lehren abgebrochen.
Das heißt doch, anders ausgedrückt, du „warst ihn los“, 24 Jahre lang. Warum hast du es nicht dabei belassen? Warum hast du wieder Kontakt aufgenommen? Zu einem jungen Mann, der dich nicht kannte. Von dem zu erwarten war, dass ihm die Tatsache im Alter von zwei Monaten von seiner Mutter verlassen worden zu seien nicht gerade mit Verständnis für dieses Handeln erzählt worden ist. Von einem Mann, den man so beängstigend findet, dass man unter Zurücklassung des Kindes vor ihm flieht, der von seiner Frau nach einer traumatischen Geburt die Erfüllung ihrer ehelichen Pflichten einfordert, sollte man nun wahrlich nicht erwarten, dass er die Sichtweise des Kindes auf die Mutter positiv fördert.
Und so scheint es ja dann auch nicht gewesen zu sein. Ein Mann, der mehrere schwere Motorradunfälle hatte, obwohl ein Kind von ihm abhängig war, legt in meinen Augen nicht gerade ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein an den Tag. Nach meiner bisherigen Lebenserfahrung zeigen so handelnde Menschen auch sonst nur eine niedrige Sozialkompetenz, oder gar keine. Du hättest also nicht erwarten können, dass dein Sohn ein positives Bild von dir hat. Nicht, wenn dir noch eine einigermaßen realistische Einschätzung möglich gewesen ist. Warum also hast du dich nach 24 Jahren zurück in eine Situation begeben, die für dich nicht gut sein konnte, vor der du schon einmal geflohen warst? Das ist der Punkt, den ich nicht verstehe. Du bist ja, soweit ich das bisher Mitgeteilte richtig verstanden habe vor etwas mehr als 20 Jahren nochmal eine Liebesbeziehung eingegangen, die aber wohl auch nicht mehr zu besteht (?). Was hat dich bewogen -mit dem neuen, damals achtjährigem Kind- zu dem früher geborenen, vor 24 Jahren verlassenem Kind Kontakt aufzunehmen?
Es kann sein, dass sich das bisher von mir Gesagte etwas schroff, vielleicht sogar vorwurfsvoll anhört. Es ist nicht so gemeint, ich verstehe bloß diese späte Kontaktaufnahme ü b e r h a u p t nicht. Dass Stichworte wie Ambivalenz, schlechtes Gewissen, „wissen-wollen-wie-es-dem-Kind-geht“ Sehnsucht nach Zusammengehörigkeit, letztlich nach Familie, damit zu tun haben ist mir schon klar. Aber all diese, zum Teil widersprüchlichen, Gefühle und Impulse lösen doch nicht direkt eine Handlung aus. Da gibt es doch auch Bedenken, drüber nachdenken, Alles damit im Zusammenhang Stehende immer wieder und wieder im Inneren Hin- und Herwälzen und Ähnliches.
Mir ist an deiner Darstellung der Ereignisse noch einiges mehr aufgefallen, doch das hätte mehr mit dir zu tun. Damit wie du dich, die Welt und dich in dieser Welt erlebst. Danach hast du ja nicht gefragt, zumindest vordergründig nicht. Ich glaube auch, wie einige Antworter, dass es dir sehr gut tun würde professionelle Hilfe zu suchen. Auch im Hinblick darauf, dass du mit keinem Wort erwähnt hast, wie deine Tochter damit umgegangen ist, dass da ein 24-jähriger Halbbruder auftauchte. Der drogensüchtig ist (er mag die Sucht mit deiner Hilfe „in den Griff gekriegt“ haben, drogensüchtig bleibt er), deine Hilfe brauchte. Und sie bekommen hat. Wobei das auch schon wieder so ein Punkt ist, wo ich einiges dazu sagen wöllte, doch zunächst mal zu fragen hätte. Aber auch danach hast du nicht gefragt, es würde jetzt hier, in dieser Antwort, auch zu weit führen.
Wie auch immer, du hast es bisher nicht besonders gut gehabt. Dabei aber auch so einige Möglichkeiten die durchaus vorhanden waren -schwierig zu erreichen und zu bewerkstelligen, sicher aber durchaus vorhanden- verpasst. Das heißt aber nicht, dass du nicht jetzt etwas ändern kannst, für dich etwas tun kannst. Mehr als hier zu klagen, dass man seine Kinder anscheinend ein Leben lang nicht los wird. 54 ist nicht zu alt um nicht noch zu versuchen für die restlichen Jahre etwas zu verbessern. Ich weiß das ganz sicher, ich werd in zwei Wochen 55
Alles Gute für dich! Vielleicht findest du ja, bei allem Frust, die Kraft das Jahr 2009 zu dem zu machen, von dem sich später, in der Rückschau, rausstellen wird, dass es das Jahr gewesen ist, das dazu führte, dass 2010 bis 2030 ganz toll geworden sind.
Renate
Hallo,
ich verstehe bloß diese späte Kontaktaufnahme
ü b e r h a u p t nicht.
Hast du dich mal mit Adoption beschäftigt?
Viele Adoptierte haben ein unabwendbares Verlangen, ihre biologischen Eltern kennenzulernen. Dieses Verlangen scheint für viele nicht kontrollierbar zu sein.
Auch von abgebenden Elternteilen (vor allen Dingen Müttern) ist ähnliches zu lesen.
Wieso ist es so schwer verständlich, dass man auch nach Jahren noch versucht, diesen biologischen Verbindungen nachzugehen?
(abgesehen davon ,dass die Kontaktaufnahme, wenn ich die UP richtig verstanden habe, vom Sohn ausging).
Dass Stichworte
wie Ambivalenz, schlechtes Gewissen,
„wissen-wollen-wie-es-dem-Kind-geht“ Sehnsucht nach
Zusammengehörigkeit, letztlich nach Familie, damit zu tun
haben ist mir schon klar. Aber all diese, zum Teil
widersprüchlichen, Gefühle und Impulse lösen doch nicht direkt
eine Handlung aus. Da gibt es doch auch Bedenken, drüber
nachdenken, Alles damit im Zusammenhang Stehende immer wieder
und wieder im Inneren Hin- und Herwälzen und Ähnliches.
Gibt es. Dennoch werden hier Emotionen und Gefühle berührt, die nicht rein verstandesmäßig zu kontrollieren sind.
Gruß
Elke
Lies doch mal ihren Beitrag vom 1.1. 04:20 …
… ca. 5 Beiträge weiter unten (Antwort auf meinen Beitrag).
Der Sohn hat Kontakt zu ihr aufgenommen, nicht umgekehrt.
Ich vermute, damit hat sich dein Beitrag erledigt.
Viele Grüße
Hallo,
die Reaktionen auf meinem Artikel war natürlich so, wie ich es
erwartet habe.
Na ja, dass nennt der Fachmann wohl „self-fulfilling prophecy“. Du schreibst einen Artikel genau so, dass eine bestimmte Form von Antworten kommen wird, und genau die kommt dann auch. Darüber brauchst Du dich nicht wundern.
Ich bin nicht depessiv, drogensüchtig oder sonst
etwas.
Was Du bist, können wir hier nicht sagen. Aber vielleicht ein Fachmann, mit dem Du mal deine Geschichte etwas aufarbeiten könntest.
Es gibt nur Zeiten ,da nimmt der Frust überhand.
Das passiert wohl jedem hin und wieder. Trotzdem lässt sich kaum einer zu solchen Postings hinreißen.
Und
wenn ich es richtig überlege,ist es nicht mein Sohn ,auf den
ich diesen Hass habe, sondern die Umstände.
Bei Teil 1 stimme ich Dir zu. Bei Teil 2 habe ich so meine Zweifel. Man muss nichts mit „P“ studiert haben um zu erkennen, dass Du hier eigentlich von mindestens zwei Problemen sprichsts, die zunächst einmal getrennt zu betrachten wären. Einmal der Ex-Freund/Mann und dann der Sohn. Du projezierst hier aber ganz massiv aus der Geschichte mit Ex-Freund/Mann in die Geschichte mit dem Sohn hinein, und das ganz massiv zum Nachteil deines Sohnes.
Zum besseren
Verständnis, werde ich die Geschichte mal erzählen.Mit 17,
wurde ich durch sexuelle Übergriffe meines Exfreundes
schwanger.
Das ist eine üble Geschichte, die Du offenbar noch nicht verdaut hast, und die Du vielleicht mal mit fachlicher Hilfe aufarbeiten solltest.
Eine Abtreibung ( die ich im Grunde meines Herzens
auch nicht wollte)und eine Adoption kamen nicht in Frage, da
meine Eltern diesem zustimmen mussten(Volljährigkeit lag bei
21). Das hätten die nie getan,da sie streng katholisch
waren.
Da sind wir doch an einem interessanten Punkt: Du wolltest deinen Sohn unter genau den dir bekannten Bedingungen, und damit ist das Thema doch eigentlich schon erledigt. D.h. Du musst dann auch für diese Entscheidung die Verantwortung übernehmen. Statt dessen versuchst Du diese aber auf deine Eltern abzuschieben.
So wurde ich mit gerade 18 verheiratet, damit sie mich
finanziell los waren und das Problem vorbildlich gelöst war.
Nach der dramatischen Entbindung stand ich vollkommen neben
mir.Alle taten so,als wär alles in Ordnung.Mein Mann fing an,
seine ehelichen Rechte einzufordern und zu dem Kind bekam ich
keinen bezug.Ich bekam Angst vor mir selber, das ich etwas
unüberlegtes tun könnte und bin regelrecht geflohen.
Es gibt hier sicher eine nachvollziehbare Kausalkette, die dazu geführt hat, dass Du keine normale Mutterbeziehung zu deinem Sohn aufbauen konntest. Aber das ist wie schon gesagt ein Problem aus dem Du nicht auf das andere Problem projezieren solltest. Es ist nicht die Schuld deines Sohnes, dass er unter dramatischen Umständen geboren wurde, und dass es Probleme zwischen Dir und seinem Vater gegeben hat.
Das
Jugendamt gab mir zu verstehen,das der Vater das
Aufenthaltsbestimmungsrecht hätte und so blieb der Junge beim
Vater.Der gab mir zu verstehen, wenn ich mich nicht mehr sehen
lassen würde, wollte er keine finanziellen Forderungen
stellen.Er hatte genug Geld, ausserdem drohte er mit Schlägen,
falls ich mich daran nicht halten würde, Dies war ohne weiters
ernst zu nehmen.Erst mit 24 bekam ich Kontakt zu dem Kind, er
war Ahlkohol- und Drogensuchtig.2Lehren abgebrochen.
Das Thema mit dem Ehemann hast Du also offenbar durch Flucht für dich lösen können. Nur ist dadurch dann offenbar das Problem mit deinem Sohn entstanden. Und ganz im Ernst: 24 Jahre sind eine verdammt lange Zeit, sich nicht um ein Kind zu kümmern (auch wenn man Probleme mit dessen Vater hat). Da solltest Du nicht versuchen, die Schuld immer nur bei den anderen zu sehen. Du hattest gründe von dem Vater deines Sohnes wegzugehen, aber dein Sohn und deine Verantwortung ihm gegenüber ist dabei auf der Strecke geblieben. Hast Du dich schon einmal gefragt, wie er diese langen Jahre ohne Mutter erlebt hat? Wie er unter dem Vater gelitten haben mag (und wie sehr ihm dabei der Rückhalt der Mutter gefehlt haben dürfte)? Wie es dazu gekommen ist, dass er offenbar nicht in der Lage gewesen ist, einen Platz in der Gesellschaft zu finden?
Ich habe
ihm geholfen, die Sucht in den Griff zu gekommen. Als Dank,
hat er mich beschimpft, ich wäre schuld an seinem beschissenen
Leben, er wäre lieber tot und er wollte dafür sorgen, das ich
bis an mein Lebensende bezahlen soll.
Na ja, versetze Dich mal in seine Lage: Aufgewachsen mit einem Vater vor dem Du geflohen bist (was er nicht konnte). Offenbar keinerlei Versuche am Vater vorbei irgendwelchen Kontakt aufzunehmen. Nicht mal als er Jugendlicher/junger Erwachsener war. Und die Jugendamtsgeschichte finde ich ehrlich gesagt auch nicht so ganz plausibel. Klingt nicht gerade danach, als ob Du um/für deinen Sohn gekämpft hättest.
Jetzt ist er 36,das
Sozialamt hat mir mitgeteilt,das es auf eine Behinderung
hinausläuft.Ich würde dieses Thema gern, ein für alle mal aus
meinem Gedächnis streichen, aber jedes Mal wenn ich damit
konfrontiert werde, kommt der ganze Müll wieder hoch.
Du wirst mit deiner Biographie leben müssen, und damit dies funktioniert, könnte professionelle Hilfe nötig sein. Dann kannst Du vielleicht auch die beiden Themen wieder etwas trennen und deinen Sohn für sich als deinen Sohn und nicht nur als das Kind einer gescheiterten Beziehung erkennen.
Ja, ich
glaube,für meine Verhältnisse, nicht nur das Beste getan,
sondern auch gewollt zu haben und sehe mich für die damalige
Zeit als Opfer, genauso wie meinen Sohn natürlich auch.
Ja, das ist doch der springende Punkt. Dein Sohn war auch Opfer und zwar Opfer beider Elternteile! Du hast doch deine Verantwortung ihm gegenüber auch nicht wahrgenommen. Sicherlich ist deine Flucht verständlich, aber die dabei in Kauf genommenen Kollateralschäden sind zu Lasten deines Sohnes gegangen.
Nur
muss man nicht mit 36 anfangen, endlich auf eigenen Beinen zu
stehen. Ich musste das mit 18.
Wenn man kann, ganz sicher. Aber ist er dazu im Moment in der Lage? Was hast Du dazu beigetragen, dass er in diese Lage gekommen ist? Was kannst Du als seine Mutter dazu beitragen, dass er aus dieser Lage wieder raus kommt, bzw. darin leben kann?
Es klingt leider nicht so, dass Du bereit wärst diese Verantwortung zu übernehmen, sondern erneut versuchst zu fliehen. Hat ja einmal auch - abgesehen von den Kollateralschäden - fast geklappt. Aber ob das so eine gute Idee ist, und inwieweit diese tatsächlich funktionieren wird? Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unter fachlicher Hilfe wäre vielleicht die bessere Alternative. Es könnte sich lohnen.
Gruß vom Wiz