Kapital-LV kündigen für bessere Anlagestrategie?

Hallo!
Ich bin sehr verunsichert aufgrund eines Beratungsgespräches bei einem Finanzdienstleister…und die Fernsehberichte der letzen Zeit machens auch nicht besser:
Vor 4 Jahren, nach Beginn meiner Selbständigkeit, habe ich zur Absicherung meiner Rente eine KLV abgeschlossen, neben 2 kleinen RV-Verträgen, die ich noch als Angestellte gemacht habe.
Mittlerweile zahle ich mon. ca. 370 € in diese Versicherungen ein, die KLV hat eine Dynamik von 10% p.a.!
Mir wurde jetzt nahegelegt (die Argumentation war absolut logisch), diese zu kündigen und in Sachwerte / Dachfonds zu investieren, da ich bei diesen Rentenversicherungen sehr viel Geld verlieren würde.
Was mich auch stutzig machte: der Rückkaufwert der „großen“ Versicherung liegt nur bei knapp 1700 €, wobei ich bereits fast 8000€ eingezahlt habe. Bei dem Rechenbeispiel würde ich meine Erträge gut verdoppeln.
Meine Frage: komme ich vom Regen in die Traufe, ist das Abzocke oder ist da was Wahres dran?
Ich hab infach Angst, einen fatalen Fehler zubegehen…
Kann mir jemand einen Rat geben?

Mittlerweile zahle ich mon. ca. 370 € in diese Versicherungen
ein, die KLV hat eine Dynamik von 10% p.a.!

Diese Dynamik ist Wahnsinn. Bei diesem Beitrag würde ich die KLV ohne Dynamik weiterlaufen lassen (formloses Schreiben an die Versicherung genügt).

Mir wurde jetzt nahegelegt (die Argumentation war absolut
logisch), diese zu kündigen und in Sachwerte / Dachfonds zu
investieren,

Unsinn, das sieht mir nach Provisionsschneiderei aus.

da ich bei diesen Rentenversicherungen sehr viel Geld verlieren :würde.

Woher will der Berater das wissen ?

Was mich auch stutzig machte: der Rückkaufwert der „großen“
Versicherung liegt nur bei knapp 1700 €, wobei ich bereits
fast 8000€ eingezahlt habe. Bei dem Rechenbeispiel würde ich

Der Rückkaufswert ist nach 4 Jahren immer sehr niedrig und das Rechenbeispiel wurde unter Annahmen gemacht, die genausowenig sicher sind, wie die Verzinsung der Lebensversicherung.

Meine Frage: komme ich vom Regen in die Traufe, ist das
Abzocke oder ist da was Wahres dran?

Nach so einer Beratung wäre ich extrem vorsichtig. Du hast absolut keinen Handlungsbedarf. Informiere Dich weiter und zwar auch bei den Leuten, die Dir die Versicherungen, die Du bereits hast, verkauft haben.

Kann mir jemand einen Rat geben?

Per Mail gerne.

Hallo,
du hast ganz Recht, wenn du verunsichert bist. Es ist immer Vorsicht angeraten, wenn „Finanzdienstleister“ alte Verträge madig machen, um neue Verträge abzuschließen.

Bei den kapitalbildenden Versicherungen (LV und die Rentenvers.) erhälst du die Versicherungsleistung steuerfrei als Kapital oder bei der Rente mit dem niedrigen Ertragsanteil versteuert. Diesen Steuervorteil würdest du aufgeben und könntest bei Neuabschlüssen nie wieder erhalten.

Mittlerweile zahle ich mon. ca. 370 € in diese Versicherungen
ein, die KLV hat eine Dynamik von 10% p.a.!

Du hast die Möglichkeit, die Dynamik einzeln zu widerrufen (dann gibt es im nächsten Jahr wieder eine Dynamik) oder insgesamt zu kündigen (unumkehrbar).

Mir wurde jetzt nahegelegt (die Argumentation war absolut
logisch), diese zu kündigen und in Sachwerte / Dachfonds zu
investieren, da ich bei diesen Rentenversicherungen sehr viel
Geld verlieren würde.

Das ist so für mich nicht nachvollziehbar. Eine Rentenversicherung garantiert zum Zeitpunkt x eine regelmäßige Rentenzahlung für dein restliches Leben. Sachwerte (die erst zu Geld zu machen sind) und auch Dachfonds bieten dies nicht.

Was mich auch stutzig machte: der Rückkaufwert der „großen“
Versicherung liegt nur bei knapp 1700 €, wobei ich bereits
fast 8000€ eingezahlt habe. Bei dem Rechenbeispiel würde ich
meine Erträge gut verdoppeln.

Das liegt an der sogenannten „Zillmerung“. Das bedeutet, dass die Kosten des Vertrages am Anfang der Versicherungslaufzeit „bezahlt“ werden. Deswegen ist in den Anfangsjahren der Rückkaufswert regelmäßig niedriger als die eingezahlten Beiträge. Es kommt auch darauf an, ob du Zusatzversicherung in die Versicherung mit eingeschlossen hast, oder nicht. Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, dass du das Thema Berufsunfähigkeit abgedeckt hast.

Meine Frage: komme ich vom Regen in die Traufe, ist das
Abzocke oder ist da was Wahres dran?
Ich hab infach Angst, einen fatalen Fehler zubegehen…
Kann mir jemand einen Rat geben?

Mir erscheint die Beratung, soweit du sie erzählt hast, nicht wirklich seriös im Sinne von an deinen Interessen und an deinem Bedarf orientiert.

Andreas

Guten Tag Martina,

zunächst die gute Nachricht: Du bist nicht allein mit Deinem Problem.
Denn nur der geringste Teil der Lebensversicherungskunden in
Deutschland hat jemals verstanden, wie eine Lebensversicherung
funktioniert. Im Schnitt ca. 15 % der gesamten Beiträge für so einen
Vertrag werden für seine Verwaltung und den Vertragsabschluß
einbehalten. Das führt dazu, dass im Durchschnitt die ersten zwei
bis drei Jahresbeiträge verloren sind. Der Kunde merkt davon nichts,
weil keine formale Rechnung dafür ausgestellt wird, sondern - per
Geschäftsplan - die ersten Beiträge des Kunden dafür verwendet werden.
So kommt es - der Kollege hat den Begriff der Zillmerung dafür schon
erklärt - dass der eigentliche Sparvorgang und damit ein vorhandener
Rückkaufswert für den Vertrag erst mit einigen Jahren Verspätung
nach Vertragsabschluß einsetzt.

Die weitere gute Nachricht besteht darin, dass Du dieses Jammertal
bereits durchschritten hast. Deine Abschlußkosten sind bezahlt und
Deine Verträge befinden sich in der Ansammlungsphase. D.h. sie
verdienen jetzt von Jahr zu Jahr immer mehr Geld für Dich.

Jetzt wird es spannend: Dir wurde empfohlen, in Sachwerte bzw. Dachfonds einzuzahlen und dafür die bestehenden drei Verträge
vorzeitig zu beenden. Aus der Sicht der Versicherungsgesellschaften
wäre das nicht weiter schlimm, um nicht zu sagen vorteilhaft.
Denn Deine Abschlußkosten hast Du geleistet und wenn jetzt die
Risikotragung für die Gesellschaften vorzeitig entfällt, haben sie
ein prima Geschäft gemacht. Aus der Sicht des neuen Beraters wäre ein
Wechsel auch ein prima Geschäft. Denn die bestehenden Verträge kümmern
ihn nicht und an neuen Verträgen verdient dann er.

Übrigens, bei Dachfonds bezahlt der Kunde den Handelsaufschlag für
die Aktien der Ursprungsgesellschaften, den Handelsaufschlag für die
Aktienfonds, die diese halten und den Handelsaufschlag für die
Dachfonds, welche ihrerseits die Anteile der Aktienfonds halten.
Auch ein einträgliches Geschäft. Für die Dachfonds und deren Vermittler.

Mein Rat für Dich lautet: Behalte die Verträge, entschlacke sie von allem unnützen Beiwerk, so wie die Kollegen es bereits dargestellt haben und freue Dich daran, denn Deine Verträge sind bei Auszahlung
steuerfrei, sie beinhalten einen garantierten Leistungsanteil und
Dein Lehrgeld ist auch schon bezahlt.
Wer jetzt in Aktien einsteigt - in welcher Form auch immer - macht
genau das, was zig- und Hunderttausende andere „Durchblicker“ gerade
auch machen. Sie befeuern eine Entwicklung, die bei kurz vor 6000
Dax-Punkten ihr eigenes Ende bereits erkennen läßt und wundern sich dann wieder darüber, dass sie bei den Verlierern sind.

Nicht leichtsinnig werden.

Schönen Gruß

Günther

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Martina,
da hast du dir was eingebrockt. Du hast dich für eine Vorsorgeform entschieden, die für den Kapitalaufbau völlig ungeeignet ist. Das Argument mit dem Steuervorteil, daß einige gebracht haben, zieht hier nicht, weil hier nur geringe Zinserträge erwirtschaftet und versteuert werden müssen. Außerdem wird ein guter Teil deiner Rente duch die Inflation aufgefressen. Hast Du gewußt, daß eine Rente von 500€ in 25 Jahren nur 305€ wert ist, eine von 1000€ nur 610€. Diesen großen Nachteil hat eine Investition in Sachwerte nicht, weil hier das Vermögen mit steigender Inflation ebenfalls steigt, d.h. das Geld arbeitet nicht gegen die Inflation, sondern wird von ihr getragen.

Mir wurde jetzt nahegelegt (die Argumentation war absolut
logisch), diese zu kündigen und in Sachwerte / Dachfonds zu
investieren, da ich bei diesen Rentenversicherungen sehr viel
Geld verlieren würde.

Das stimmt, einmal durch die Inflation, dann durch die geringe Verzinsung und durch die Tatsache, daß nur etwa 70% deiner Beiträge verzinst werden, weil diese Vorsorgeform enorm hohe Kosten aufweist.

Was mich auch stutzig machte: der Rückkaufwert der „großen“
Versicherung liegt nur bei knapp 1700 €, wobei ich bereits
fast 8000€ eingezahlt habe. Bei dem Rechenbeispiel würde ich
meine Erträge gut verdoppeln.

Diese Zahlen sagen alles. Du hast jetzt schon viel mehr eingezahlt als der Rückkaufwert der Versicherung beträgt und es wird noch viele Jahre dauern bis dieser Wert an deine eingezahlten Beiträge herankommt.

Gruß
Denis

Hallo Denis,

ich wollte das einfach mal nicht unkommentiert so stehen lassen

Hallo Martina,
da hast du dir was eingebrockt. Du hast dich für eine
Vorsorgeform entschieden, die für den Kapitalaufbau völlig
ungeeignet ist. Das Argument mit dem Steuervorteil, daß einige
gebracht haben, zieht hier nicht, weil hier nur geringe
Zinserträge erwirtschaftet und versteuert werden müssen.

Ob diese Vorsorgeform tatsächlich ungeeignet ist, hängt von den eigenen Vorsttellungen und Zielen ab, das „völlig“ würde ich aber unbedingt streichen wollen. Man muss schon lange suchen, um ein Produkt zu finden, was einen auf 30 oder 40 Jahre hin eine Auszahlungssumme GARANTIERT. Auch wenn dies oftmals nur einem garantierten Zins bezogen auf die kompletten Beiträge von 2 oder auch nur einem Prozent entspricht, dass habe ich weder bei Fonds noch bei Sachwerten, und Überschussbeteiligung gibt es über die garantie hinaus ja bei der Versicheurng auch. Das Zillmerungs-„Problem“ usw. wurde bereits erklärt, spielt aber keine Rolle, wenn man den Vertrag tatsächlich über die Vertragslaufzeit durchhält (allerdings auch nur dann). Sicher können andere Anlagen eine höhere Rendite erwirtschaften, leider weiss man aber erst rückblickend, welche man denn hätte wählen sollen. Was, wenn man die falsche erwischt hat?

Außerdem wird ein guter Teil deiner Rente duch die Inflation
aufgefressen. Hast Du gewußt, daß eine Rente von 500€ in 25
Jahren nur 305€ wert ist, eine von 1000€ nur 610€. Diesen
großen Nachteil hat eine Investition in Sachwerte nicht, weil
hier das Vermögen mit steigender Inflation ebenfalls steigt,
d.h. das Geld arbeitet nicht gegen die Inflation, sondern wird
von ihr getragen.

Unbedingt sollte man die Inflation berücksichtigen. Allerdings wusste ich tatsächlich nicht, dass eine Rente von 500€ in 25 Jahren nur 305 € wert ist. Woher sollte ich auch wissen, wie in den nächsten 25 Jahren die Inflation aussieht…
Theoretisch stimmt es aber, dass Vermögen in Sachwerten von einer Inflation getragen wird. Aber nur, wenn es die richtigen Sachwerte sind und auch das weiß man leider erst hinterher. Extrembeispiel: Es soll Leute geben, die haben vor einigen Jahren ganz toll in Sachwerte, wie Immobilien in den neuen Bundesländern investiert. Nicht alle sind damit glücklich geworden…

Mir wurde jetzt nahegelegt (die Argumentation war absolut
logisch), diese zu kündigen und in Sachwerte / Dachfonds zu
investieren, da ich bei diesen Rentenversicherungen sehr viel
Geld verlieren würde.

Das stimmt, einmal durch die Inflation, dann durch die geringe
Verzinsung und durch die Tatsache, daß nur etwa 70% deiner
Beiträge verzinst werden, weil diese Vorsorgeform enorm hohe
Kosten aufweist.

Hohe Kosten: das stimmt tatsächlich. Nur wie Günter schon in seinem sehr guten Posting erklärt hat, einen großen Teil der Kosten hat Martina schon getragen.

Was mich auch stutzig machte: der Rückkaufwert der „großen“
Versicherung liegt nur bei knapp 1700 €, wobei ich bereits
fast 8000€ eingezahlt habe. Bei dem Rechenbeispiel würde ich
meine Erträge gut verdoppeln.

Diese Zahlen sagen alles. Du hast jetzt schon viel mehr
eingezahlt als der Rückkaufwert der Versicherung beträgt und
es wird noch viele Jahre dauern bis dieser Wert an deine
eingezahlten Beiträge herankommt.

Ja, diese Zahlen erklären die Zillmerung gut. Sie sagen aber wenig über die Rendite der Anlage bei Vertragsende aus.
Auch hier kann ich nur auf Günters Ausführungen verweisen.

Also nochmal: wer vor der Entscheidung steht, muss unbedingt die Zillmerung verstehen und wissen, dass so eine Versicherung eine richtig schlechte Geldanalge ist, wenn man vorzeitig da raus will.
Aber Martina hat schon Jahre eingezahlt und vom jetzigen Zeitpunkt aus gesehen, wenn man also die 1.700 € als Grundlage nimmt (denn nur diese wären ja für eine neue Anlage zur Verfügung) und die in Zukunft noch zu leistenden Beiträge mit der zu erwartenden Ablaufleistung ins Verhältnis setzt, hat sie keine schlechte Verzinsung und es ist empfehlenswert, die Verträge zu behalten.

Gruß
Denis

Viele Grüße
Thomas K.

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Hallo Martina,
da hast du dir was eingebrockt. Du hast dich für eine
Vorsorgeform entschieden, die für den Kapitalaufbau völlig
ungeeignet ist. Das Argument mit dem Steuervorteil, daß einige
gebracht haben, zieht hier nicht, weil hier nur geringe
Zinserträge erwirtschaftet und versteuert werden müssen.
Außerdem wird ein guter Teil deiner Rente duch die Inflation
aufgefressen. Hast Du gewußt, daß eine Rente von 500€ in 25
Jahren nur 305€ wert ist, eine von 1000€ nur 610€. Diesen
großen Nachteil hat eine Investition in Sachwerte nicht, weil
hier das Vermögen mit steigender Inflation ebenfalls steigt,
d.h. das Geld arbeitet nicht gegen die Inflation, sondern wird
von ihr getragen.

Dafür dass Du das gleiche wie ich studiert hast, disqualifizierst Du Dich schon im zweiten Fred binnen weniger Tage. Solch eine platte und unqualifizierte Aussage ist eines Wirtschaftswissenschaftlers nicht würde! Für was für einen „Strucki“ arbeitest Du denn?

Im übrigen betrifft das Inflationsproblem alle Bereiche die mit Geld zu tun haben, aber dass Du die Inflation der nächsten 25 Jahre prognostizieren kannst, Respekt!

Dafür dass Du das gleiche wie ich studiert hast,
disqualifizierst Du Dich schon im zweiten Fred binnen weniger
Tage. Solch eine platte und unqualifizierte Aussage ist eines
Wirtschaftswissenschaftlers nicht würde! Für was für einen
„Strucki“ arbeitest Du denn?

Ja, ja immer die selbe Taktik. Wenn einem keine sachlichen Gegenargumente einfallen, dann gleich die Qualifikation angreifen. Es war mir aber schon klar, daß ich mit den gemachten Aussagen den Leuten auf die Füße trete die von LV und Rentenversicherungen leben. Trotzdem wiederhole ich es gern noch einmal: Versicherungen taugen nicht zum Kapitalaufbau, sondern nur zum Risikoschutz. Gegenargumente hör ich mir aber gern an. Bitte aber nur sachliche, damit ich dich ernst nehmen kann. Ein Dipl-Kfm sollte dazu in der Lage sein.

Im übrigen betrifft das Inflationsproblem alle Bereiche die
mit Geld zu tun haben, aber dass Du die Inflation der nächsten
25 Jahre prognostizieren kannst, Respekt!

Daß ein in Sachwerten investiertes Vermögen von der Inflation mitgetragen wird, hast du wohl nicht so richtig verstanden, obwohl es anschließend ein etwas gescheiterer Poster bestätigt hat. Vielleicht war das zu anspruchsvoll, aber daß du nicht weißt, daß man die Inflation üblicherweise mit durchschnittswerten prognostiziert anstatt sie zu verschweigen, ist schlicht und einfach blamabel.

Gruß
Denis

Hallo Thomas,

Außerdem wird ein guter Teil deiner Rente duch die Inflation
aufgefressen. Hast Du gewußt, daß eine Rente von 500€ in 25
Jahren nur 305€ wert ist, eine von 1000€ nur 610€. Diesen
großen Nachteil hat eine Investition in Sachwerte nicht, weil
hier das Vermögen mit steigender Inflation ebenfalls steigt,
d.h. das Geld arbeitet nicht gegen die Inflation, sondern wird
von ihr getragen.

Unbedingt sollte man die Inflation berücksichtigen. Allerdings
wusste ich tatsächlich nicht, dass eine Rente von 500€ in 25
Jahren nur 305 € wert ist. Woher sollte ich auch wissen, wie
in den nächsten 25 Jahren die Inflation aussieht…

Ich habe mit 2% gerechnet, was aufgrund der aktuellen Entwicklung realistisch ist. Wenn man sich die hohe Staatsverschuldung und die Rohstoffentwicklung ansieht, ist das möglicherweise noch zu wenig und man müßte mit mind. 3% rechnen. Somit wird die Inflation zum überragenden Argument für die Altervorsorge und man wird die Modelle danach aussortieren müssen, welche am wenigsten von ihr betroffen sind.

Theoretisch stimmt es aber, dass Vermögen in Sachwerten von
einer Inflation getragen wird. Aber nur, wenn es die richtigen
Sachwerte sind und auch das weiß man leider erst hinterher.
Extrembeispiel: Es soll Leute geben, die haben vor einigen
Jahren ganz toll in Sachwerte, wie Immobilien in den neuen
Bundesländern investiert. Nicht alle sind damit glücklich
geworden…

Es ging hier auch mehr um die Grundsatzfrage Geld- oder Sachwerte. Daß bei Immobilien der Standort und weitere Faktoren wichtig sind, muß jedem Anleger bei der Auswahl bewußt sein und sollte sich hier von den richtigen Leuten beraten lassen.

Aber Martina hat schon Jahre eingezahlt und vom jetzigen
Zeitpunkt aus gesehen, wenn man also die 1.700 € als Grundlage
nimmt (denn nur diese wären ja für eine neue Anlage zur
Verfügung) und die in Zukunft noch zu leistenden Beiträge mit
der zu erwartenden Ablaufleistung ins Verhältnis setzt, hat
sie keine schlechte Verzinsung und es ist empfehlenswert, die
Verträge zu behalten.

Das ist ärgerlich, daß sie schon die hohen Abschlußkosten bezahlt hat und erst jetzt das eingezahlte Geld so langsam zu arbeiten beginnt. Trotzdem sollte sie prüfen in welchen Jahr sie die Versicherung abgeschlossen hat. Grund: Neues Urteil, nach dem für Verträge zwischen 1994 und 2001 der Rückkaufswert mindestens die Hälfte der eingezahlten Beiträge betragen muß. Beim Ausstieg würde sie dann nicht die mickrigen 1700€, sondern deutlich mehr bekommen und kann das Geld in eine richtige Anlage stecken.

Gruß
Denis

Gruß
Denis

Ich werde auf Deine unqualifizieren Beleidigen nicht eingehen, aber die diqualifizierste Dich hier zum wiederholten Male!

  • ENDE -

Hallo Martina,

aufgrund der vorliegenden Daten läßt sich keine definitive Aussage über Sinn und Unsinn weder zu den bestehenden Verträgen noch zu den vorliegenden Alternativen treffen.
Daher würde ich an Deiner Stelle eine(n) qualifizierte(n) Fachmann/frau (Versicherungsberater, Makler, etc.) aufsuchen und mich von ihm/ihr individuell beraten lassen (ich weiß: das ist nicht die Aussage, die Du Dir an dieser Stelle hier wünschst. Aber ehe du vom Regen in die Traufe kommst, ist das der vielleicht erfolgversprechendste Weg.).

Grundsätzlich läßt sich aber Folgendes noch festhalten: Es gibt ihn nicht, den einen und einzigen Königsweg der persönlichen Absicherung, der für alle und jeden gilt. Egal, ob das einige Leute sowohl draußen als auch hier im Forum in einer Absolutheit behaupten, als ob sie die Weisheit für sich gepachtet hätten.
Also: lass Dir kein X für ein U vormachen. Der gesunde Menschenverstand hilft in 95% aller Fälle schon weiter!!

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

P.S.: Die pauschale Aussage, eine KLV zu kündigen, OHNE die genauen Hintergründe zu kennen, disqualifiziert sich selbst!!

Hallo,

aufgrund der vorliegenden Daten läßt sich keine definitive
Aussage über Sinn und Unsinn weder zu den bestehenden
Verträgen noch zu den vorliegenden Alternativen treffen.

so argumentiert nur ein Opportunist eines RV-Produktes

Daher würde ich an Deiner Stelle eine(n) qualifizierte(n)
Fachmann/frau (Versicherungsberater, Makler, etc.) aufsuchen

Wie soll ein Laien den finden und wichtiger richtig beurteilen können??? Außerdem herrscht in der Branche ein schlechtes Ausbildungsniveau, da nach wie vor jeder Versicherungsprodukte vermittlen darf und die meisten von den Versicherungsprodukten leben und daher niemals Sachwerte empfehlen werden.

Grundsätzlich läßt sich aber Folgendes noch festhalten: Es
gibt ihn nicht, den einen und einzigen Königsweg der
persönlichen Absicherung, der für alle und jeden gilt. Egal,
ob das einige Leute sowohl draußen als auch hier im Forum in
einer Absolutheit behaupten, als ob sie die Weisheit für sich
gepachtet hätten.

Immer schön allgemein bleiben, wenn man ein schlechtes Produkt hat. Konkrete Fakten zu nennen traust du dich wohl nicht.

Also: lass Dir kein X für ein U vormachen. Der gesunde
Menschenverstand hilft in 95% aller Fälle schon weiter!!

Die LV und RV ist ein perfektes Produkt um den gesunden Menschenverstand auszuschalten. Denn anders kann ich mir nicht erklären, daß so viele ein Produkt abschließen, bei dem die Beiträge der ersten 3 Jahre komplett für Verwaltung und Provisionen draufgehen.

P.S.: Die pauschale Aussage, eine KLV zu kündigen, OHNE die
genauen Hintergründe zu kennen, disqualifiziert sich selbst!!

Wenn du genau liest, habe ich nur bessere Alternativen aufgezeigt, nicht das Wort kündigung in den Mund genommen.

Gruß
Denis

Hallo,

Hallo,

aufgrund der vorliegenden Daten läßt sich keine definitive
Aussage über Sinn und Unsinn weder zu den bestehenden
Verträgen noch zu den vorliegenden Alternativen treffen.

so argumentiert nur ein Opportunist eines RV-Produktes

Weil ich NICHT aufgrund der wenigen vorliegenden Informationen zu irgendwelchen - wie auch immer gearteten - Anlagen rate, sondern der Fragenden empfehle, sich qualifiziert beraten zu lassen, deswegen bin ich ein Opportunist?
Schön, dass du das so feststellen kannst. Und wenn das im Umkehrschluss bedeutet, dass ich - obwohl wichtige Infos fehlen - einem Fragenden zu einer weitreichenden Entscheidung (Altersvorsorge zieht sich i.d.R. immerhin über mehrere Jahre und Jahrzehnte) einen zweifelhaften Rat geben soll, dann, ja dann bin ich gerne eine Opportunist (wenn auch nicht zwangsweise, wie hier unterstellt, eines „RV-Produktes“).

Daher würde ich an Deiner Stelle eine(n) qualifizierte(n)
Fachmann/frau (Versicherungsberater, Makler, etc.) aufsuchen

Wie soll ein Laien den finden und wichtiger richtig beurteilen
können??? Außerdem herrscht in der Branche ein schlechtes
Ausbildungsniveau, da nach wie vor jeder Versicherungsprodukte
vermittlen darf und die meisten von den Versicherungsprodukten
leben und daher niemals Sachwerte empfehlen werden.

Wie findet ein Kunde einen guten Rechtsanwalt, Steuerberater, etc.?
Welcher Fachmarkt ist besser - Mediamarkt oder Saturn oder Promarkt?
Dem Kunden zu unterstellen, dass er diese und andere Fragen nicht beantworten kann, heißt, ihm bereits im Vorfeld eine entsprechende Unmündigkeit bescheinigen zu wollen.
Und von dem unbestritten schlechten Informationsniveau von Teilen der Vertreter- und Maklerschaft aus zu folgern, dass der Kunde quasi AUTOMATISCH an einen schlechten „Berater“ gerät, halte ich - vorsichtig gesagt - für reichlich verwegen.

Grundsätzlich läßt sich aber Folgendes noch festhalten: Es
gibt ihn nicht, den einen und einzigen Königsweg der
persönlichen Absicherung, der für alle und jeden gilt. Egal,
ob das einige Leute sowohl draußen als auch hier im Forum in
einer Absolutheit behaupten, als ob sie die Weisheit für sich
gepachtet hätten.

Immer schön allgemein bleiben, wenn man ein schlechtes Produkt
hat. Konkrete Fakten zu nennen traust du dich wohl nicht.

Richtig, solange ich nicht mehr über den konkreten Fall weiß, traue ich mich i.d.T. nicht, hier als auch in der täglichen Arbeit irgendwelche Allgemeinplätze als heilsbringende, allein seligmachende Botschaften zu posten. Und das hat nichts mit schlechten Produkten zu tun.

Also: lass Dir kein X für ein U vormachen. Der gesunde
Menschenverstand hilft in 95% aller Fälle schon weiter!!

Die LV und RV ist ein perfektes Produkt um den gesunden
Menschenverstand auszuschalten. Denn anders kann ich mir nicht
erklären, daß so viele ein Produkt abschließen, bei dem die
Beiträge der ersten 3 Jahre komplett für Verwaltung und
Provisionen draufgehen.

Erstens: an welcher Stelle habe ich pauschal FÜR LV und RV gesprochen? Ich habe darafu hingewiesen, dass ein Kunde eben nicht jeden Mist (und dazu zählen je nachdem auch LV und RV) ungeprüft und unwidersprochen schlucken soll.
Zweitens: Die Thematik „Zillmerung“ wurde bereits in anderen Beiträgen erörtert. Ich habe einfach keine Lust, das hier zu wiederholen. Bitte dort nachlesen.

P.S.: Die pauschale Aussage, eine KLV zu kündigen, OHNE die
genauen Hintergründe zu kennen, disqualifiziert sich selbst!!

Wenn du genau liest, habe ich nur bessere Alternativen
aufgezeigt, nicht das Wort kündigung in den Mund genommen.

Wenn Du Dich schon angesprochen fühlst, bitte schön:
Zitat:
[…]Beim Ausstieg würde sie dann nicht die mickrigen 1700€, sondern deutlich mehr bekommen und kann das Geld in eine richtige Anlage stecken.[…]
Hier fehlt zwar das Wort „Kündigung“, aber vielleicht erklärst du einmal, was die obige Äusserung ansonsten bedeuten soll.

Gruß
Denis

Bleibt festzuhalten, dass ich NICHT pauschal für die LV oder RV gevotet habe. Sehr wohl habe ich mich GEGEN eine pauschale Empfehlung irgendwelcher Anlageformen ohne ausreichende Kenntnis des vorliegenden Sachstands (und somit auch GEGEN die entsprechende Empfehlung von Investitionen in „Sachwerte“) gewandt. Spricht hier irgendetwas dagegen?

Hallo

zuerst einmal - habe ich nicht alle Antworten gelesen.

  1. Wer einem Rät eine LV zu Kündigen gehört hinter Gitter. So was Rät man einfach nicht.

Mein Tipp.

Ersteinmal die Dynamik von 10 % rausnehmen und auf 2 - 3 % verringern.
Dann den monatlichen Beitrag auf ein gesundes Maß runterschrauben. Aber beachte, dass die Ablaufsumme dann geringer wird. Dann das freie Geld dann über Fonds anlegen. Lass Dich mal von DWS, Uni-Invest, Deka … beraten.

Ich sage nur auf mehreren Beinen stehen und nicht alles auf ein Pferd setzen.

LV, Rente, Fond und auch Gold ist wieder ganz atraktiv.

Gruß Tamrat

Hallo

zuerst einmal - habe ich nicht alle Antworten gelesen.

  1. Wer einem Rät eine LV zu Kündigen gehört hinter Gitter. So
    was Rät man einfach nicht.

Hallo,
Ich finde hinter Gitter gehört derjenige, der zum Abschluß rät. Oder ist dir das Urteil nicht bekannt, welches erlaubt eine LV als legalen Betrug zu bezeichnen.

Gruß
Denis

Schön, dass du das so feststellen kannst. Und wenn das im
Umkehrschluss bedeutet, dass ich - obwohl wichtige Infos
fehlen - einem Fragenden zu einer weitreichenden Entscheidung
(Altersvorsorge zieht sich i.d.R. immerhin über mehrere Jahre
und Jahrzehnte) einen zweifelhaften Rat geben soll, …

Grundsätzlich gäbe ich dir Recht, das man mehr Infos braucht um eine Entscheidung treffen zu können. Bei einer LV/RV muß ich nicht lange nachdenken, diese Produkte braucht kein Mensch.

Wie findet ein Kunde einen guten Rechtsanwalt, Steuerberater,
etc.?

Die Arbeit dieser Leute kann nicht mit der eines Versicherungsvermittlers verglichen werden. Sie müssen keine Produkte verkauften, von denen sie wissen, das sie für den Kunden wenig vorteilhaft sind.

Dem Kunden zu unterstellen, dass er diese und andere Fragen
nicht beantworten kann, heißt, ihm bereits im Vorfeld eine
entsprechende Unmündigkeit bescheinigen zu wollen.

Das hat nichts mit Unmündigkeit zu tun, sondern mit fehlendem Fachwissen. Versicherungsprodukte sind nun mal sehr abstrakt und die eigene Vorteilhaftigkeit schwer zu beurteilen.

Und von dem unbestritten schlechten Informationsniveau von
Teilen der Vertreter- und Maklerschaft aus zu folgern, dass
der Kunde quasi AUTOMATISCH an einen schlechten „Berater“
gerät, halte ich - vorsichtig gesagt - für reichlich verwegen.

Die Wahrscheinlichkeit, das man an einen Schlechten gerät ist jedenfalls deutlich größer, wie die Testberatungen durch Verbraucherzeitschriften- und sendungen zeigen. Hab vor kurzem eine wieder bei WISO gesehen mit katastrophalen Ergebnis. Die meisten Vermittler haben keine Ahnung gehabt und nur dumm gelabert.

Wenn du genau liest, habe ich nur bessere Alternativen
aufgezeigt, nicht das Wort kündigung in den Mund genommen.

Wenn Du Dich schon angesprochen fühlst, bitte schön:
Zitat:
[…]Beim Ausstieg würde sie dann nicht die mickrigen 1700€,
sondern deutlich mehr bekommen und kann das Geld in eine
richtige Anlage stecken.[…]
Hier fehlt zwar das Wort „Kündigung“, aber vielleicht erklärst
du einmal, was die obige Äusserung ansonsten bedeuten soll.

Es ist nur eine Beschreibung was beim Ausstieg für die Kundin drin ist. Es ist keine Aufforderung zur Kündigung. Ich will nicht bestreiten, das man durch Assoziation den Satz als Kündigungsempfehlung verstehen kann. Etwas spitzfindig formuliert gebe ich zu, aber solange es in den Wettbewertbsrichtlinien der Versicherungswirtschaft untersagt ist jemanden die Kündigung von Verträgen zu empfehlen, muß man bei den Formulierungen aufpassen.

Bleibt festzuhalten, dass ich NICHT pauschal für die LV oder
RV gevotet habe. Sehr wohl habe ich mich GEGEN eine pauschale
Empfehlung irgendwelcher Anlageformen ohne ausreichende
Kenntnis des vorliegenden Sachstands (und somit auch GEGEN die
entsprechende Empfehlung von Investitionen in „Sachwerte“)
gewandt. Spricht hier irgendetwas dagegen?

Ja, weil sie bereits mit einem Berater über Ihre Vorsorge gesprochen hat und deswegen nicht von unzureichender Kenntnis des Sachstands gesprochen werden kann. Hier wollte sie sich nur als Bestätigung eine Meinung von anderen Experten über Investitionen in Sachwerte holen und konnte nicht ahnen, so viele verfärbte Meinungen von Opportunisten der Versicherungswirtschaft zu hören.

Gruß
Denis, der Unabhängige

@Mod und @Denis
Hallo,
Zuerst mal an den MOD: Bitte schließen, jede Frage (Dynamik, Rückkaufswert, usw) ist mehrfach beantwortet worden. Die Diskussion dreht sich nur noch um die Opportunisten-Vorwürfe von Denis V.

@Denis V.: Ich habe mir mal die Mühe gemacht und im Archiv nach Deinen Beiträgen gesucht. An Deiner Stelle würde ich mich mal fragen, wie es sein kann, dass Du praktisch in jedem Thread Diskussionen mit anderen Forumsteilnehmern hast, die in Richtung gegenseitige Vorwürfe und wer wo wie toll qualifiziert ist oder nicht, laufen.

Noch ein Tipp für Deine künfigen Beratungen: Was ist das Ziel des Kunden? Hier ganz klar das Thema „Rente aufbessern“ und nicht „Kapitalanlage“. Ich glaube, das ist auch Gegenstand der BWV-Prüfung…

Andreas

Vor 4 Jahren, nach Beginn meiner Selbständigkeit, habe ich zur
Absicherung meiner Rente eine KLV abgeschlossen, neben 2
kleinen RV-Verträgen, die ich noch als Angestellte gemacht
habe.

Hallo,

@Denis V.: Ich habe mir mal die Mühe gemacht und im Archiv
nach Deinen Beiträgen gesucht. An Deiner Stelle würde ich mich
mal fragen, wie es sein kann, dass Du praktisch in jedem
Thread Diskussionen mit anderen Forumsteilnehmern hast, die in
Richtung gegenseitige Vorwürfe und wer wo wie toll
qualifiziert ist oder nicht, laufen.

Noch ein Tipp für Deine künfigen Beratungen: Was ist das Ziel
des Kunden? Hier ganz klar das Thema „Rente aufbessern“ und
nicht „Kapitalanlage“. Ich glaube, das ist auch Gegenstand der
BWV-Prüfung…

Warum schreibst Du das hier hin? Er hat doch eine private Mailadresse …

Gruß T.

Mann könnte auch davon ausgehen, dass derjenige, der derartige Stammtischfloskeln pauschal verbreitet, sich mit der Materie nicht auskennt und sich dennoch hier zu Wort meldet

Hallo,
Ich finde hinter Gitter gehört derjenige, der zum Abschluß
rät. Oder ist dir das Urteil nicht bekannt, welches erlaubt
eine LV als legalen Betrug zu bezeichnen.

Gruß
Denis

Hallo,

@Denis V.: Ich habe mir mal die Mühe gemacht und im Archiv
nach Deinen Beiträgen gesucht. An Deiner Stelle würde ich mich
mal fragen, wie es sein kann, dass Du praktisch in jedem
Thread Diskussionen mit anderen Forumsteilnehmern hast, die in
Richtung gegenseitige Vorwürfe und wer wo wie toll
qualifiziert ist oder nicht, laufen.

Das kommt daher, dass ich mich häufig in Threads einschalte deren Fragen schlecht beantwortet wurden. Ich kritisiere aber immer nur auf sachlicher Ebene, leider fühlen sich viele Poster persönlich angegriffen, so dass diese Diskussionen entstehen. Die Qualifikation war dabei nur ganz selten das Thema, wie beim kürzlichen Thread weiter unten. Wenn du genau gelesen hättest, hättest du gemerkt, dass ich die Qualifikation nie zuerst ausgebreitet habe, sondern danach gefragt wurde. Dass die Qualifik. bei vielen Postern schlecht ist, bestätigt sich auch in diesem Thread, da viele mit pauschalen Vorwürfen kommen (z.B. Stammtischparolen) ohne sachlich auf meine Kritikpunkte einzugehen. Offenbar sind sie fachlich dazu nicht in der Lage.

Noch ein Tipp für Deine künfigen Beratungen: Was ist das Ziel
des Kunden? Hier ganz klar das Thema „Rente aufbessern“ und
nicht „Kapitalanlage“. Ich glaube, das ist auch Gegenstand der
BWV-Prüfung…

Klar Rente aufbessern, und das geht nur wenn möglichst viel Kapital angespart wird, weil davon die Höhe der Rente abhängt. Eine Versicherung kann diesen Ansprüchen nicht gerecht werden.

Gruß
Denis