Katholische Taufe

Huhuu!

Anfang September (spätestens…) kommt meine Tochter zur Welt (*freu!*). Meine Freundin ist katholisch, ich evangelisch.

Wir würden unsere Tochter gern katholisch taufen lassen. Nun frage ich mich, ob oder inwieweit „Probleme“ auf uns zukommen könnten (evtl. weil ich evangelisch und wir nicht verheiratet).

Befürchten wir zu recht? Oder wird das völlig problemlos? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Für alle Anregungen/Gedanken dankbar
Vince.

Die katholische Kirche - natuerlich auch die evangelische - freut sich ueber jede Seele, die sich zu ihr verirrt. Lass dein Kind selbst entscheiden, wenn es alt genug dazu ist, wenn es sich ueberhaupt entscheiden will. Die Taufe heutzutage ist doch nur ein Familienfest wie Weihnachten. Ein Ausdruck von Anpassung.
Eine Konvention in einem Land des christlichen Kulturkreises.

Peter

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Hallo Vincent,

Anfang September (spätestens…) kommt meine Tochter zur Welt
(*freu!*). Meine Freundin ist katholisch, ich evangelisch.

Wir würden unsere Tochter gern katholisch taufen lassen. Nun
frage ich mich, ob oder inwieweit „Probleme“ auf uns zukommen
könnten (evtl. weil ich evangelisch und wir nicht
verheiratet).

da stellt sich mir die Frage, warum ihr eine katholische Taufe für das Kind wollt.

Die Taufe beinhaltet immerhin ein Bekenntnis zur Lehre der Kirche. Könnt ihr diese auch vollinhaltlich unterstützen?

Gruss Harald

Hallo,

ich bin zufällig das biologische Ergebnis eines evangelischen Vaters und einer katholischen Mutter!!
Deshalb kann ich folgende Informationen geben:
Es ist ganz einfach, das Kind katholisch taufen zu lassen… auch wenn ihr beide nicht verheiratet seid: kein Problem! Anders wäre es, wenn du es evangelisch taufen lassen würdest… das sieht die katholische Kirche nicht gerne!
Bei mir (katholisch getauft) und meinem Mann (der seit 4 Jahren glücklich konfessionslos ist) war es sogar so, dass wir bei der Anmeldung zur kirchlichen Trauung eine Erklärung unterschreiben mussten, dass wir unsere Kinder später einmal katholisch taufen lassen werden!!! Die katholische Kirche ist an Anmassung und Unverschämtheit wohl kaum zu überbieten…
In diesem Sinne kann ich mich also nur meinem Vorredner anschließen und dir raten: lass dein Kind sich seine Glaubensrichtiung später selbst finden lassen und zwing ihm nicht schon mit der Taufe etwas auf, was es eigentlich gar nicht möchte… wenn ich noch einmal von mir ausgehen darf: ich bin von beiden Seiten religiös beeinflußt worden (meine Eltern sind beide sehr religiös) und kann nur sagen, dass mir die Evangelische Kirche um einiges lieber ist, als die Katholische!! Aus beruflichen Gründen muss ich meinen Glauben leider offiziell behalten… innerlich bin ich weit davon abgerückt! Und trotzdem bin ich kein schlechter Mensch, genauso wenig, wie zwei Freunde von mir, die nie getauft worden sind und bei denen sich der Glaube ganz natürlich entwickeln konnte, ohne konfessionelle Zwänge!

Liebe Grüße,
Cesmy

Hallo Cesmy,
> aus beruflichen Gründen muss ich meinen Glauben leider offiziell behalten… Da komme ich nicht mehr mit : Würde mich sehr interessieren wo Du arbeitest und ob Deine Arbeitsgeber denn nicht merken, dass Du gar nicht an das glaubst was die wollen - bitte, sei doch ehrlich zu Dir ! Selbstverleumdung ist doch „mega-ääähh“ !
Mit Gruss: engelhard

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Hallo Peter,

da stimme ich dir zu. alles andere ist eine vergewaltigung des geistes. das kind kann noch nicht entscheiden, ob es sich taufen lassen will. im übrigen entspricht die kindstaufe nicht den biblischen worten.

oder liegt das problem dahin, das geschrieben steht "…eine tochter…und mene freindin…?

Gruß

Markus

Kirche…
Hi!

> aus beruflichen Gründen muss ich meinen Glauben leider
offiziell behalten… Da komme ich nicht mehr mit : Würde
mich sehr interessieren wo Du arbeitest und ob Deine
Arbeitsgeber denn nicht merken, dass Du gar nicht an das
glaubst was die wollen - bitte, sei doch ehrlich zu Dir !
Selbstverleumdung ist doch „mega-ääähh“ !

Nur ein paar Beispiele:
Kirchlicher Kindergarten, Caritas, Kirchliches Krankenhaus…

Da es in der heutigen Zeit nicht unbedingt immer so ist, dass man sich seinen Arbeitgeber aussuchen kann, finde ich nichts Verwerfliches daran, Kirchensteuer zu zahlen und einen Job zu haben!

Grüße
Guido

Hi!

da stimme ich dir zu. alles andere ist eine vergewaltigung des
geistes. das kind kann noch nicht entscheiden, ob es sich
taufen lassen will. im übrigen entspricht die kindstaufe nicht
den biblischen worten.

Steht da nicht irgendwo: Die da gluben und getauft sind…

oder so?

Grüße
Guido, der mit der Kirche schon sehr lange fertig ist…

wie meinst du das`?

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Kirche und ich (off topic)
Hi!

Guido, der mit der Kirche schon sehr lange fertig ist…

wie meinst du das`?

Ich bin sehr religiös erzogen worden, war auch sehr engargiert in der Kirchengemeinde (evangelisch).

Dann gab es ein paar - ich nenne es mal so - Zwischenfälle, die ich ziemlich unmöglich fand (Pastor schlug die angehenden Komfirmanden während des Unterrichts und blieb im Amt; meinem geistig behinderten Cousin wurde nicht nur die Konfirmation [was ich evtl. noch nachvollziehen könnte], sondern auch eine Segnung zum ähnlichen Zeitpunkt verwehrt, etc.), die mir letztendlich keine Wahl ließen. Soll heißen: Wäre ich Mitglied der Kirche geblieben, hätte ich mich nicht mehr wohl in meiner Haut gefühlt!

Ich war dann noch sehr lange Zeit auch ohne diese Institution sehr gläubig, allerdings ist Gott für mich zusammen mit meinem Vater gestorben! Das ist allerdings ein anderes Thema…

Grüße
Guido

Hi!

Steht da nicht irgendwo: Die da gluben und getauft sind…

ganz recht!
Aber beachte mal die Reihenfolge.

Woran glauben denn 8 Tage alte Säuglinge?

Gruss Harald

Hi!

Aber beachte mal die Reihenfolge.

Woran glauben denn 8 Tage alte Säuglinge?

An Mamas Brust, denke ich :wink:

Mir geht es ja auch nur um das und. Allerdings sollte man die Bibel vielleicht nicht allzu wörtlich nehmen…

Grüße
Guido

Hallo Guido,

danke für deine offenen worte. deine erlebnisse sind nicht das spiegelbild der gesamten kirche. ich selber bin auch kein fan der kirche, ganz und gar nicht. ich gehe in eine freikirchliche gemeinde und habe es nicht so sehr mit der kat. und ev. kirche. als mein vater gestorben ist, brach für mich auch eine welt zusammen. ich kenne das, dein herz verreißt, man versteht diese nicht mehr. in diesem zusammenhang hab ich freunde gehabt die mir geholfen haben. den tod eines lieben menschen zu akzeptieren ist für uns nicht selbstverständlich. es kommt auch immer darauf an, welchen geistigen halt man bekommt, sicherlich nicht durch ein gespräch mit einen pastor oder pfarrer. von den guten gibt es immer weniger. aber bitte vergiß nicht, das des menschen dasein auf erden nur eine zwischenstation ist. ich möchte dich jetzt nicht voll labern, aber ich denke deinem vater geht es jetzt ziemlich gut, ich behaupte sogar besser als uns manchmal.

lieben gruß

markus

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Hi Markus!

Danke für Deine netten Worte.

Ich habe nach dem Tod meines Vaters versucht, das alles irgendwie zu verstehen - vergeblich. Als dann noch unser Dorfpfaffe mit seinen „tröstenden Worten“ (ich muss gleich brechen) ankam und meine Mutter nur noch mehr runterzog, habe ich ihn kurzer Hand rausgeworfen!
Er rief mich daraufhin zu Hause an und bat um ein Gespräch (was ich ihm ja fast hoch anrechnen muss - zumal ich kein Sterzahlendes Mitglied mehr bin). Aber seine einzige Antwort auf all meine Einwände und Bedenken war halt die Sache mit den unergründlichen Wegen unseres Herrn…(blablabla)

Ich habe keine Ahnung, ob ich mal irgendwann wieder einen Bezug zu diesen Dingen bekomme, aber momentan ist da einfach NICHTS. Ganz sicher werde ich auch weiterhin versuchen, ein guter Mensch zu sein und für meine Ideale zu kämpfen - nur: Der Christliche Glauben gehört eindeutig nicht mehr dazu!

Grüße
Guido

Hi Guido

stell dir vor, ich kann dich verstehen. mit nichts meinst du, das du keinen bezug mehr hast zu gott. jo, genau das denkst du. du schreibst, das du weiterhin versuchst, ein guter mensch zu sein. dadurch das du das versuchst, hast du einen bezug zu gott, nur unbewußt. bedenke: so menschen wie du, sind tausendmal besser als die jenigen, die jeden sonntag in die kirche rennen und sich in der anderen zeit einen scheißdreck um alles andere kümmern.
nach dem tod zu versuchen, dies zu verstehen ist fast immer aussichtslos, weil der schmerz überwiegt. die fragen die menschen in bezug auf dem tod stellen sind nicht einfach zu beantworten, sicherlich. das mit den worten "unergründliche wege…) alleine zu begründen ist zu einfach. gut ich war nicht bei diesem gespräch dabei, kann mir deshalb auch kein urteil erlauben. ich denke, das der weg wieder hin zum christlichen glauben deinerseits zeit in anspruch nimmt. niemand drängt dich, niemand zwingt dich ,manchmal passieren dinge im leben und man findet sich mit der bibel in der hand wieder. ist mir so geschehen.
ich glaube ic habe dir geschrieben, das ich in einer freikirchlichen gemeinde gehe. als mein vater beerdigt wurde, waren logischer weise auch viele kat. und ev. anwesend. nun sie erwarteten eine predigt die eigentlich bekannt ist. nur unser prediger verkünndete gernau das gegenteil. er sprach nicht davon welch großer mann mein vater war und das wir alles sünder sind und wir die gnade gottes erfahren dürfen und das nun mal alle sehr traurig sind. nein, er sagte das sein ein glückstag. kannst du dir die gesichter vorstellen? was das stirbt einer und der redet vomn glückstag? dies hat er dann anhand der bibel erläutert. komisch fanden die anderen das schon, aber wir sind damit ein wenig besser zurechtgekommen.

bis bald

Markus

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Hi Guido!

Ich habe nach dem Tod meines Vaters versucht, das alles
irgendwie zu verstehen - vergeblich. Als dann noch unser
Dorfpfaffe mit seinen „tröstenden Worten“ (ich muss gleich
brechen) ankam und meine Mutter nur noch mehr runterzog, habe
ich ihn kurzer Hand rausgeworfen!

Irgendwie kann ich Dich verstehen.
Als meine Großmutter starb (ich war damals 10), war das für mich kein Problem, weil ich wußte, dass es ihr ab sofort besser gehen würde.
Als etwas später sich „gläubige“ Menschen aus dem Staub machten, als ich ihre Hilfe brauchte, war die Sache mit dem Christentum gelaufen.

Aber später hab ich eingesehen, dass das Christentum nicht an den Menschen zu messen ist, sondern an Gott. Und eine Beziehung zu Gott tröstet auch über Entäuschungen durch Menschen hinweg. Und diese Beziehung kannst Du auch pflegen, ohne einer offiziellen Kirche anzugehören.

Gruss Harald

Hi Markus!

stell dir vor, ich kann dich verstehen. mit nichts meinst du,
das du keinen bezug mehr hast zu gott. jo, genau das denkst
du.

Nein! Ich denke, dass es so etwas wie den Gott, den ich kennengelernt habe (durch die Bibel, etc.) nicht gibt!

du schreibst, das du weiterhin versuchst, ein guter mensch
zu sein. dadurch das du das versuchst, hast du einen bezug zu
gott, nur unbewußt.

Ich habe einen Bezug zu meinem „Gewissen“! Ich fühle mich sehr gerne gut. Mit einem guten Gewissen fühle ich mich eher gut!

bedenke: so menschen wie du, sind
tausendmal besser als die jenigen, die jeden sonntag in die
kirche rennen und sich in der anderen zeit einen scheißdreck
um alles andere kümmern.

Den Eindruck habe ich schon seit SEHR langer Zeit!

nach dem tod zu versuchen, dies zu verstehen ist fast immer
aussichtslos, weil der schmerz überwiegt.

Sooo groß ist mein „Schmerz“ nicht! Klar - ich vermisse meinen Vater mehr, als ich es mir jemals hätte vorstellen können! Aber ich bin der festen Überzeugung, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist (unabhängig vom christlichen Glauben). ABER: Mein Vater hat unglaublich gerne gelebt. Und das bereitet mir dan schon Schmerzen!

ich denke, das der weg wieder hin zum
christlichen glauben deinerseits zeit in anspruch nimmt.
niemand drängt dich, niemand zwingt dich ,manchmal passieren
dinge im leben und man findet sich mit der bibel in der hand
wieder. ist mir so geschehen.

Momentan merke ich, dass ich auch ohne Gott sehr gut zurecht komme! Ich denke nicht, dass die Zeit, die notwendig wäre, sich noch in diesem Leben abspielt (ich bin erst 32).
Die Bibel… Ich habe mir das Teil mal komplett durchgelesen. Ich konnte jedoch damals schon nicht soo viel damit anfangen…

—SNIP—

nun mal alle sehr traurig sind. nein, er sagte das sein ein
glückstag. kannst du dir die gesichter vorstellen? was das
stirbt einer und der redet vomn glückstag? dies hat er dann
anhand der bibel erläutert. komisch fanden die anderen das
schon, aber wir sind damit ein wenig besser zurechtgekommen.

Wenn ich mal sterbe, dann soll auf meiner Beerdigung ein Song von Helloween laufen: I’m Alive! Weniger für mich - mehr für die Gäste! Oder für die Selbstmitleidigen: Hurra, wir leben noch von Megaherz!

Liebe Grüße
Guido

Hi Harald!

Irgendwie kann ich Dich verstehen.
Als meine Großmutter starb (ich war damals 10), war das für
mich kein Problem, weil ich wußte, dass es ihr ab sofort
besser gehen würde.
Als etwas später sich „gläubige“ Menschen aus dem Staub
machten, als ich ihre Hilfe brauchte, war die Sache mit dem
Christentum gelaufen.

Zum Glück braucht man für solche Situationen keine gläubigen Menschen!

Aber später hab ich eingesehen, dass das Christentum nicht an
den Menschen zu messen ist, sondern an Gott. Und eine
Beziehung zu Gott tröstet auch über Entäuschungen durch
Menschen hinweg. Und diese Beziehung kannst Du auch pflegen,
ohne einer offiziellen Kirche anzugehören.

Ich stelle jetzt mal ein paar Fragen, die ich auch dem Pfaffen gestellt habe:

  1. Wozu brauche ich einen Gott, der einen unglaublich fröhlichen, lebenslustigen, lebensbejahenden Menschen sein Leben nimmt?
  2. Wozu brauche ich einen Gott, der weltweit Millionen von Menschen (z. Teil sehr gläubige) verhungern lässt?
  3. Wozu brauche ich einen Gott, der es dultet, dass sein „Stellvertreter“ durch extremistische Äußerungen zum Thema Verhütung Menschen umbringt (Komdome in AIDS-Regionen wie Kenya)?
  4. Wozu brauche ich einen Gott, der alle paar Monate einen neuen Krieg ausbrechen lässt?

Wenn es diesen Gott gibt, dann muss er entweder schon lange von seinem vermasselten Erstversuch (dieser Erde) Abstand genommen haben, oder er hat eine verdammt sadistische Ader!

Ich möchte Dich jetzt nicht mit diesen Fragen angreifen oder provozieren - nur sind diese Dinge, die mir im Kopf hängen, prädestiniert dafür, meine Gedankenwelt klarer zu machen!

Liebe Grüße
Guido, der erst gestern wieder seine Mutter trösten musste…

Hi Guido!

Ich stelle jetzt mal ein paar Fragen, die ich auch dem Pfaffen
gestellt habe:

Ich werde mal versuchen, zu antworten.
Auch wenn die Antworten an Deiner Situation leider nichts ändern können.

  1. Wozu brauche ich einen Gott, der einen unglaublich
    fröhlichen, lebenslustigen, lebensbejahenden Menschen sein
    Leben nimmt?

Du brauchst einen Gott, der Dich in dieser Situation tröstet.
Der Verstorbene hingegen ist Dir einen Schritt voraus gegangen. Er wird nicht zurückkommen, aber Du kannst ihm nachfolgen. Bis dieser Zeitpunkt gekommen ist, kannst Du ja seine Stelle auf dieser Welt einnehmen.

Wenn Du mit dieser Frage allerdings andeuten wolltest, das es ungerecht wäre, einen fröhlichen Menschen sterben zu lassen, kann ich nur sagen, dass aus der Sicht des Christentums der Tod keine Strafe sondern eine Belohnung ist. Der geliebte Mensch fehlt uns Hinterbliebenen natürlich. Aber der Tote hat alle Unannehmlichkeiten des Erdendaseins hinter sich gelassen.

  1. Wozu brauche ich einen Gott, der weltweit Millionen von
    Menschen (z. Teil sehr gläubige) verhungern lässt?

Nun, für die Gläubigen dürfte das ja kein Problem sein. s.o.

  1. Wozu brauche ich einen Gott, der es dultet, dass sein
    „Stellvertreter“ durch extremistische Äußerungen zum Thema
    Verhütung Menschen umbringt (Komdome in AIDS-Regionen wie
    Kenya)?

Den „Stellvertreter“ kannst Du getrost vergessen.
Dass Gott aber sehr geduldig ist, kommt uns Menschen zugute.
Sonst hätte ER uns nämlich längst von diesem Planeten entfernt.

  1. Wozu brauche ich einen Gott, der alle paar Monate einen
    neuen Krieg ausbrechen lässt?

Willst Du einen Gott, der den Menschen Seinen Willen aufzwingt?
Dann könntest Du diese Fragen gar nicht stellen.

Wenn es diesen Gott gibt, dann muss er entweder schon lange
von seinem vermasselten Erstversuch (dieser Erde) Abstand
genommen haben, oder er hat eine verdammt sadistische Ader!

Die Schlußfolgerung hat den Fehler, dass sie aus Deinen Emotionen heraus gestellt wurde.

Ich habe damals die Frage gestellt:
„Wenn es diesen Gott gibt, wo ist er?“

Und stell Dir vor, ER hat sich bei mir gemeldet!

Ich möchte Dich jetzt nicht mit diesen Fragen angreifen oder
provozieren - nur sind diese Dinge, die mir im Kopf hängen,
prädestiniert dafür, meine Gedankenwelt klarer zu machen!

Diese Fragen provozieren mich nicht, sie zeigen Deine Verzweiflung. Diese Fragen kommen immer wieder und fast jeder Gläubige muss diese Fragen für sich beantworten.

Liebe Grüße
Guido, der erst gestern wieder seine Mutter trösten musste…

Auch liebe Grüße
und sag Deiner Mutter, dass Gott sie liebt

Harald

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Hi Guido,

habe die antworten unten eingefügt:

Hi Markus!

stell dir vor, ich kann dich verstehen. mit nichts meinst du,
das du keinen bezug mehr hast zu gott. jo, genau das denkst
du.

Nein! Ich denke, dass es so etwas wie den Gott, den ich
kennengelernt habe (durch die Bibel, etc.) nicht gibt!

ich doch nicht schlimm, ist sogar ok so ehrlich zu sein. besser wie anders rum

du schreibst, das du weiterhin versuchst, ein guter mensch
zu sein. dadurch das du das versuchst, hast du einen bezug zu
gott, nur unbewußt.

Ich habe einen Bezug zu meinem „Gewissen“! Ich fühle mich sehr
gerne gut. Mit einem guten Gewissen fühle ich mich eher gut!

das ist bei den meisten menschen so, leider gibt es von diesen menschen immer weniger

bedenke: so menschen wie du, sind
tausendmal besser als die jenigen, die jeden sonntag in die
kirche rennen und sich in der anderen zeit einen scheißdreck
um alles andere kümmern.

Den Eindruck habe ich schon seit SEHR langer Zeit!

nach dem tod zu versuchen, dies zu verstehen ist fast immer
aussichtslos, weil der schmerz überwiegt.

Sooo groß ist mein „Schmerz“ nicht! Klar - ich vermisse meinen
Vater mehr, als ich es mir jemals hätte vorstellen können!
Aber ich bin der festen Überzeugung, dass nach dem Tod nicht
alles vorbei ist (unabhängig vom christlichen Glauben). ABER:
Mein Vater hat unglaublich gerne gelebt. Und das bereitet mir
dan schon Schmerzen!

kann ich verstehen, empfinde ich auch so. manchmal sage ich mir „die zeit heilt alle wunden“. ist zwar auch etwas abgedroschen, aber es hilft.

ich denke, das der weg wieder hin zum
christlichen glauben deinerseits zeit in anspruch nimmt.
niemand drängt dich, niemand zwingt dich ,manchmal passieren
dinge im leben und man findet sich mit der bibel in der hand
wieder. ist mir so geschehen.

Momentan merke ich, dass ich auch ohne Gott sehr gut zurecht
komme! Ich denke nicht, dass die Zeit, die notwendig wäre,
sich noch in diesem Leben abspielt (ich bin erst 32).
Die Bibel… Ich habe mir das Teil mal komplett durchgelesen.
Ich konnte jedoch damals schon nicht soo viel damit
anfangen…

och das leben kann noch lange dauern. aber so wie du das siehst finde ich es schon in ordnung. also die bibel verstehe ich an vielen stellen auch nicht so.

—SNIP—

nun mal alle sehr traurig sind. nein, er sagte das sein ein
glückstag. kannst du dir die gesichter vorstellen? was das
stirbt einer und der redet vomn glückstag? dies hat er dann
anhand der bibel erläutert. komisch fanden die anderen das
schon, aber wir sind damit ein wenig besser zurechtgekommen.

Wenn ich mal sterbe, dann soll auf meiner Beerdigung ein Song
von Helloween laufen: I’m Alive! Weniger für mich - mehr für
die Gäste! Oder für die Selbstmitleidigen: Hurra, wir leben
noch von Megaherz!

also ich hab die erfahrung gemacht, das ich vor ein paar jahren ach bestimmte lieder auf meine beerdigung haben wollte. ich weiß gar nicht mehr welche. ist auch egal.

Liebe Grüße
Guido

Lieben Gruß
Markus