Hallo
Also wenn ich nun einmal die Woche Waren, Verträge oder
Dienstleistungen abwehren muss, weil ich die nicht bestellt
habe, sondern irgendjemand mir Böses will;
Sorry, aber ich sehe nicht, wo das etwas besonderes ist, nur weil Email und Internet involviert sind. Wenn jemand regelmässig Nachts deinen Autospiegel abtritt, dir auf deine Zierblumen pinkelt, dir auflauert und dich stalkt, bei Otto per Postkarte Sachen bestellt, auf deinen Namen beim Handwerker um die Ecke Aufträge abgibt hast du genau die gleiche Lauferei.
Ja, der Unterschied ist die Beweisbarkeit, die Anonymität, die Einfachheit der Straftat, aber sonst ist am Internet nichts böses, und es ist auch kein rechtsfreier Raum, auch wenn die Politik das immer gerne so darstellt. Und der Ärger ist der gleiche.
Insgesamt find ich die Frage nicht uninteressant, ob nicht die
Anbieter von hochpreisigen Lesitungen irgendeine Art
Sicherheitsnetz einbauen müssen. Denn ein Brötchen bezahlen zu
müssen, das könnte ich mir leisten. Bei einer Rundreise durch
Amiland, da könnte ich schon ganz schön blöd dastehen.
Man muss erstmal nichts machen. Wenn die Anbieter keinerlei Überprüfung einbauen (und das sind bei teuren Sachen eigentlich die wenigsten), ist es ihr Problem, man muss nicht mal reagieren und die Sache klären, sondern kann im Extremfall auf rechtliche Schritte warten. Und dort kann man sogar seinen Aufwand ersetzt bekommen.
Vor Straftaten anderer ist man nunmal nicht gefeit, egal ob es jemand per Internet oder IRL auf einen abgesehen hat.
Und mal ganz ehrlich, wie oft kommt sowas vor, das eine Person immer und immer wieder Brötchen oder Auslandsreisen ungewollt geliefert bekommt? Wollen wir deswegen wirklich extra Zusatzregeln und Gesetze?
Grüße,
.L