(Kein) Sex nach Schwangerschaft - HILFE!

Vulgärhedonismus
Hallo, Semjon,

Er hat wohl ein paar key words aufgefasst,
ein Ziel erkannt und das Feuer mit allen Geschützen eröffnet.
Aber der konkrete Inhalt dieser Position ist eben der derzeit
gültige populäre Trivialnaturalismus vom „Guten der
schmutzigen
Lust“, welcher wohl besonders bei puritanischen Rezipienten
auf Widerhall stößt…

Sehr treffend gesagt.
Ich nenn’s allerdings Vulgärhedonismus.

Aber bei deinen (derzeit) 11 Sternchen bin ich skeptisch:
Da mag viel „Beifall von der falschen Seite“ dabei sein.

Gruss
Nescio

Titel, Thesen, Temperamente
Hi Nescio,

[…] der derzeit gültige populäre Trivialnaturalismus
vom „Guten der schmutzigen Lust“, […]

Sehr treffend gesagt.
Ich nenn’s allerdings Vulgärhedonismus.

tolle Sache. Schon mal probiert?

Gruß
Birgit

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Unsensibel, selbstdarstellerisch, owT
=:open_mouth:

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Hallo Birgit,

Ich nenn’s allerdings Vulgärhedonismus.

tolle Sache. Schon mal probiert?

Ich glaube, du hast schon verstanden, was ich meine…

Als Kreative spielst du doch hoffentlich keine Filmklischees nach à
la Metapher…
Schnapp dir deinen Mann und fick ihn (jaja, oder „mach mit ihm
Sex“ … leg dir eine geeignete schmutzige Sprache dafür zu!) auf dem
Küchentisch, im Hochhausaufzug, im Parkhaus, im Sand am Meer, auf dem
regennassen Waldboden.

…und spürst, wie unsensibel und eitel selbstdarstellerisch seine
„Beratung“ war.

Gruss
Nescio

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Hallo

Ich nenn’s allerdings Vulgärhedonismus.

Na zumindest nennst Du es nicht „Vulgärpsychologie“ :wink:

Aber bei deinen (derzeit) 11 Sternchen bin ich skeptisch:
Da mag viel „Beifall von der falschen Seite“ dabei sein.

Und was kann man da tun? Kann man einen „Sternchen-
löschantrag“ stellen?

Ich denke schon, dass M. auf seine Art recht hat
und seine tägliche Erfahrung wird sich mit dieser
seiner Hypothese schon irgendwie zur Deckung bringen
lassen.

Trotzdem bin ich der Ansicht, dass es sich hier
um lediglich ein Vermögen des Menschen (unter vielen)
handelt, dessen „alleinige Daueranwendung“ mit Sicherheit
schneller langweilig und öde wird als eine tatsächliche
Aufgabe (ok, aber wer hat die schon …).

Ich vermute, die „Zustimmung“ habe ich vor allem für
die Kritik der „zu überfallartigen“ Vermittlung
„edler Wahrheiten“ bezüglich „Frau-Sein“ erhalten.
Das wäre dann ok :wink:

(Ohne diesen Passus hätte ich sicher gar nicht den
[Antwort]-Button gedrückt).

Grüße

CMБ

Hallo,

Ich nenn’s allerdings Vulgärhedonismus.

Na zumindest nennst Du es nicht „Vulgärpsychologie“ :wink:

??? – Ich meinte die von M. ins Feld geführte Ideologie.

Aber bei deinen (derzeit) 11 Sternchen bin ich skeptisch:
Da mag viel „Beifall von der falschen Seite“ dabei sein.

Und was kann man da tun? Kann man einen „Sternchen-
löschantrag“ stellen?

Nein. Nur den „bösen Blick“ nicht verlieren :wink:)

Gruss
Nescio

Auch Hallo,

Ich nenn’s allerdings Vulgärhedonismus.

Na zumindest nennst Du es nicht „Vulgärpsychologie“ :wink:

??? – Ich meinte die von M. ins Feld geführte Ideologie.

Wenn man die Ansichten von jemandem ‚en bloc‘ als
„Ideologie“ bezeichnet, möchte man imho „denunzieren“,
da in unserem Zeitalter „Ideologien“ passé sind.

Daher habe ich auch den Begriff „Naturalismus“ verwendet,
da dieser dem, was heutzutage „gesollt“ werden soll (woran
die Psychologie sich orientiert) imho nahekommt. Die
menschlichen gemeinschaften zeichnen sich ja dadurch
aus, dass Sexualität reglementiert wird und damit diese
Reglementierungen gesellschaftlich anerkannte Strukturen
„als Wahrheit“ festschreiben. Hier kann man *immer* (in
jedem Zeitalter) hingehen und sagen „Ihr musst nur irgendwie
die Reglementierung aufheben und alles wird gut“ (das
ist demnach trivial). Daher „Trivialnaturalismus“.

Da das „festgeschriebene Sollen“ in den Ichs der
Zeitgenossen „fest geschrieben“ ist, klingt es immer
revolutionär, das Brechen von Tabus als Heilmittel
herzunehmen (dies *kann* natürlich tatsächlichen
therapeutischen Wert haben - das ist aber nicht
mein Thema) - da ja Tabus, sofern sie „wirk“-lich
sind, von den Menschen auch etwas abverlangen.

Grüße

CMБ

wunderbar!

Momentan denke ich: TU´S EINFACH!!!

genau DAS war gemeint! :wink:

… und genieß es!

Gruß

Metapher

Wo geht’s denn hier nach Hollywood?
Hallo Nescio,

Schnapp dir deinen Mann und fick ihn […]

hältst du schon für ein Klischee?

[…] auf dem Küchentisch, im Hochhausaufzug, im Parkhaus,
im Sand am Meer, auf dem regennassen Waldboden.

Ja, so ist das mit dem, was man selbst nicht oder eben nur aus Filmen kennt. In dem Bemühen, die eigene Wirklichkeit zur einzigen Wirklichkeit zu machen, wird alles andere zum Klischee.

Gruß
Birgit

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interessant ist,
dass sich die Männer beschwerend zu Wort melden *find*

…tach…
Theoretisch müsste doch bei einer potentiellen Beleidigung einer „Gruppe“ zunächst jene betroffene Gruppe aufschreien.

Das Thema (ein richtiger) Mann, Männlichkeit und männlich sein hat mutmaßlich einen anderen Stellenwert/ Charakter als das Thema (eine richtige) Frau, Weiblichkeit und weiblich sein.

Ich wage zu behaupten, dass während Dir das Taschenmesser- hoffentlich im sprichwörtlichen Sinne- aufklappt, ein großer Teil der Frauenwelt, welcher mit dem Beitrag nicht konform geht, mit einem ignoranten „wasn Lutscher“ reagierte.

Frau korrigiere mich, liege ich falsch, aber -insbesondere nach einer Geburt, dem (gesellschaftlich) femininsten Moment einer Frau- denke ich, dass ein in einem Forum „Dahergelaufener“ mit einer solchen Aussage das Gemüt kaum erhitzt.

Damit bekommt die Diskussion aber einen erheblichen Gender-Einschlag und wäre nicht mehr nur moralisch, ggf. fachlich, sondern zunehmend unübersichtlich- und was viel wichtiger ist: u.U. nicht zu schlichten.

fro

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Nicht-Wollen-Dürfen ist genauso bescheuert wie Wollen-Müssen. Ich würde das ganze ein bisschen entspannter sehen.

Historisch ist nachvollziehbar, dass nach der vollständigen Tabuisierung von Sex im Mittelalter und im Spießbürgertum dann mit Freud und später der sexuellen Revolution eine Phase der Überbewertung von Sex stattfand. Darüber sollten man langsam mal hinaus sein.

Puh, es fällt mir gerade verdammt schwer, das Gefühl des „Nicht-Könnens“ aufzuschreiben.

Das glaub ich. Du äußerst ja auch kein Nicht-Können! Du
äußerst ein Nicht-Wollen! Du gibst vor, etwas zu wollen, von
dem du gleichzeitig bekennst, es nicht wollen zu dürfen!

Na und? Wenn sie nicht will, dann braucht sie nicht! Sie ist sexuell selbstbestimmt. Warum soll sie an ihrem Wollen arbeiten?

DU DARFST!

Genau! Unabhängig davon, was andere für eine Meinung davon haben, was man zu wollen hat.

Grüße,

Ptee

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Hallo Bleifrosch,

dass sich die Männer beschwerend zu Wort melden *find*
…tach…
Theoretisch müsste doch bei einer potentiellen Beleidigung
einer „Gruppe“ zunächst jene betroffene Gruppe aufschreien.
Das Thema (ein richtiger) Mann, Männlichkeit und männlich sein
hat mutmaßlich einen anderen Stellenwert/ Charakter als das
Thema (eine richtige) Frau, Weiblichkeit und weiblich sein.

OK

Ich wage zu behaupten, dass während Dir das Taschenmesser-
hoffentlich im sprichwörtlichen Sinne- aufklappt, ein großer
Teil der Frauenwelt, welcher mit dem Beitrag nicht konform
geht, mit einem ignoranten „wasn Lutscher“ reagierte.

Nicht unbedingt. Die zeitgenössische Vulgärliteratur, die
ja den Charakter des Zeitalters am direktesten widerspiegelt,
lässt Frauen Männern gegenüber hinsichtlich des Diktums
„Du bist keine richtige Frau“ durchaus handeln, ein Beispiel
(google):
http://geschichten.sternenkratzer.de/SF/PR/FF/Invasi…

 ...
 Er sank auf die Knie und kroch von ihr weg. "Es stimmt also", 
 keuchte er. "<u>Du bist keine richtige Frau</u>!"

 Betont langsam zog La Rena ihre Waffe aus dem Holster. "Es ist 
 nicht besonders klug von dir, jemanden mit einer Waffe zu 
 beleidigen", tadelte sie ihn.

 Sie lud durch. Dann richtete sie die Mündung auf seinen Kopf. 
 Er starrte sie mit schreckgeweiteten Augen an. Zitternd verbarg 
 er das Gesicht in seinen Händen.

 "Sieh mich an!", befahl sie.

 Er gehorchte.

 "Verräter!", stieß sie verächtlich hervor. Sie zog den Abzug 
 durch. Es klickte. Der Mann zuckte zusammen. 
 ...

Frau korrigiere mich, liege ich falsch, aber -insbesondere
nach einer Geburt, dem (gesellschaftlich) femininsten Moment
einer Frau- denke ich, dass ein in einem Forum
„Dahergelaufener“ mit einer solchen Aussage das Gemüt kaum
erhitzt.

Mag sein. Aber hättest *Du* eine solche Phrase verwendet?

Damit bekommt die Diskussion aber einen erheblichen
Gender-Einschlag und wäre nicht mehr nur moralisch, ggf.
fachlich, sondern zunehmend unübersichtlich- und was viel
wichtiger ist: u.U. nicht zu schlichten.

Hypothese. Glaube ich nicht. Argument höchstens als
Vorwandt oder „Exit-Strategie“ (Löschen von subjektiv
unangenehmen Beiträgen) zu gebrauchen).

Grüße

CMБ

Moin,

Ich wage zu behaupten, dass während Dir das Taschenmesser-
hoffentlich im sprichwörtlichen Sinne- aufklappt, ein großer
Teil der Frauenwelt, welcher mit dem Beitrag nicht konform
geht, mit einem ignoranten „wasn Lutscher“ reagierte.

oder regional umgefärbt: „wattn Spacken“ :smile:

Frau korrigiere mich, liege ich falsch, aber -insbesondere
nach einer Geburt, dem (gesellschaftlich) femininsten Moment
einer Frau- denke ich, dass ein in einem Forum
„Dahergelaufener“ mit einer solchen Aussage das Gemüt kaum
erhitzt.

Wenn ein kluger Kopf wie Metapher seine Schrotflinte abschießt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch ein paar Körnchen Wahrheit dabei sind. Wenn der Rest dann nicht weiter schmerzt (was die Posterin letztendlich selbst entscheidet) dann muss sich auch niemand erhitzen.

Damit bekommt die Diskussion aber einen erheblichen
Gender-Einschlag und wäre nicht mehr nur moralisch, ggf.
fachlich, sondern zunehmend unübersichtlich- und was viel
wichtiger ist: u.U. nicht zu schlichten.

Man muss ja hier nicht schlichten. Warum sollte ein „Kompromiss“ im Einzelfall hilfreicher sein, als das Extrem? Allerdings wäre es für die Posterin vielleicht eine Anregung wert, ein derartiges Problem eher im Eltern-Kind-Brett zu posten. Da tummeln sich dann vielleicht nicht so viele Herren Psychologiewissend, aber dafür viele Frauen, denen es vielleicht ähnlich ergangen ist und die mit ihrer hier wenig geschätzen Lebenserfahrung berichten können, wie sie unter Umständen erfolgreich dieses Problem gemeistert haben, ganz ohne Schrotkugeln.

Gruß
Marion

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alles weitere breite Zustimmung-
aber

Man muss ja hier nicht schlichten. Warum sollte ein
„Kompromiss“ im Einzelfall hilfreicher sein, als das
Extrem?

der Ton… der Ton…

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MOD: Meta-Diskussion
Hallo,

ich denke, dass ausreichend Kritik am heiteren Diagnose-Raten geübt wurde. In der Summe hat wohl der eine oder andere Aspekt von Teilnehmern /Innen weitergeholfen, ohne weh zu tun. Also wurde nicht mal mit der Schrotflinte zu scharf geschossen.

Ich schließe den Nebenstrang ab.

Gruß,
Thomas

Provokation als Stilmittel
eigentlich sollte dieser Text da am Ende des Rattenschwanzes stehen, aber ich wurde ja gerade ausgebremst :smile:
Ich hoffe, ich darf ihn dennoch aufgrund des auflösenden, erklärenden Faktors hier positionieren, denn solche Diskussionen entstehen hier immer wieder…

Das Einrenken eines ausgekugelten Beines schmerzt-
ist jedoch im Rahmen der Heilbehandlung notwendig.

Psychologen, Psychiater oder psychologische Berater schauen wider erwarten nicht immer verständnisvoll und sagen nun mal nicht immer Nettes. Die persönliche Einstellung des Provokateurs spielt dabei überhaupt keine Rolle, kann sogar völlig kontrovers sein (!!!)

Entscheidend ist dabei weniger das Mittel der Wahl (ethisch vertretbare Form der Provokation), als viel mehr der gewünschte Effekt; welcher im Anschluss die Provokation als solche relativiert. Dieses Vorgehen muss natürlich zu verantworten sein und hängt von individuellen Begebenheiten ab.
Man kann nicht allen alles sagen-
eine andere Person, ein anderer Bericht, hätte mutmaßlich eine andere Reaktion hervorgerufen (zumindest dann, wenn derjenige sein Fach beherrscht).

Der Drahtseilakt Internet und therapeutisches Eingreifen ist natürlich zu berücksichtigen. Wobei nicht zu erwarten ist, dass sich jmd. in der beschriebenen Situation aufgrund Metaphers Reaktion aus dem Fenster wirft.

Dass der Text nun nicht allen passt liegt in der Natur der Sache.
Entscheidend ist jedoch, dass er den gewünschten Effekt beim primären Empfänger auslöst. Offensichtlich tut er das darüber hinaus auch bei anderen.

Alle anderen fallen aufgrund der minder schweren Auswirkung in die Kategorie „in Kauf genommen“. U.U. fühlen sie sich auf den Schlips getreten. Mag man gelegentlich auch nachvollziehen können.
Allerdings bewegt sich die dann folgende Diskussion von der einen Seite auf der persönlichen Ebene (Angriff, Beleidigung, Provokation), während die andere Seite die abstraktere fachliche Position bezieht.
Das kann nicht gut gehen.

Das unterbinden hilft übrigens idr nur den persönlichen Anfeindungen auf die Sprünge. Es hilft häufig, dieses Stilmittel im Anschluss aufzuklären. Allerdings hab ich da häufig auch keine Lust mehr zu, wenn mir sofort jmd. an den Hals springt oder in die Tiefen der Unsachlichkeit hinab rutscht.

Hoffe das hilft der emotionalen Sortierung zusätzlich auf die Sprünge.

fro

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Hallo Bleifrosch,

Das Einrenken eines ausgekugelten Beines schmerzt-
ist jedoch im Rahmen der Heilbehandlung notwendig.

Das haben die Inquisitoren auch gesagt.

Psychologen, Psychiater oder psychologische Berater schauen
wider erwarten nicht immer verständnisvoll und sagen nun mal
nicht immer Nettes. Die persönliche Einstellung des
Provokateurs spielt dabei überhaupt keine Rolle, kann sogar
völlig kontrovers sein (!!!)

Aus der Brettbescchreibung:

 3. für persönliche Fragen zu psychischen Problemen 
 jeder Art. Dabei ist aber von den Fragestellern 
 unbedingt zu berücksichtigen, daß <u>Ferndiagnosen</u> 
<u>nicht erfolgen können und dürfen</u>! 

Der Drahtseilakt Internet und therapeutisches Eingreifen ist
natürlich zu berücksichtigen. Wobei nicht zu erwarten ist,
dass sich jmd. in der beschriebenen Situation aufgrund
Metaphers Reaktion aus dem Fenster wirft.

Warum ist das nicht zu erwarten? Was ist, wenn jemand
M. über alles schätzt und M. das unterschätzt (rein
hypothetisch).

Entscheidend ist jedoch, dass er den gewünschten Effekt beim
primären Empfänger auslöst. Offensichtlich tut er das darüber
hinaus auch bei anderen.

Über die Interpretation der „Bedeutung“ solcher „Effekte“ habe
ich mich in meinem Tabu-Pamphlet geäussert, leider kann
die Diskussion an dieser Stelle nicht fortgesetzt werden.
Es ist natürlich streng genommen etwas ‚off topic‘ geworden.

Allerdings bewegt sich die dann folgende Diskussion von der
einen Seite auf der persönlichen Ebene (Angriff, Beleidigung,
Provokation), während die andere Seite die abstraktere
fachliche Position bezieht. Das kann nicht gut gehen.

In welchem Thread?

Hoffe das hilft der emotionalen Sortierung zusätzlich
auf die Sprünge.

Ich hätte das wirklich gerne *sachlich* durchgezogen,
da sich eine interessante Diskussion erst aus meiner
obigen (und vielleicht nicht mal völlig verkehrten)
Kritik erst entspann.

Grüße

CMБ

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Hi,

Ich hätte das wirklich gerne *sachlich* durchgezogen,
da sich eine interessante Diskussion erst aus meiner
obigen (und vielleicht nicht mal völlig verkehrten)
Kritik erst entspann.

ich fand die Diskussion auch ganz interessant, zumal auf mich Manfreds Posting den Eindruck machte, als würde er „Schmutzigkeit“ als notwendig für ein befriedigendes Sexualleben bzw. persönliches Wohlbefinden propagieren (was vermutlich nicht der Fall ist - weder das generelle Propagieren noch die Notwendigkeit), aber den Aspekt hätte ich gern noch etwas weiter zerpflückt gesehen.

Der Punkt ist, dass ein Posting hier zwei Funktionen erfüllen kann und meistens auch beide erfüllt - nämlich zum einen eine direkte Replik auf den Fragesteller, die hier etwas gewagt ins Blaue geschossen wurde (und getroffen hat, wie es aussieht!) und zum anderen einen Beitrag für die geneigte Leserschaft (das liegt in der Natur eines Forums).

Wie gesagt, die erste Funktion wurde hier wohl erfüllt, die zweite (imho) nicht. Da ist es nur natürlich, dass sich ebenjene zweite Adressatengruppe einmischt, wenn sie nicht daran denkt, dass sie ausnahmsweise einfach mal nicht angesprochen ist :smile:

Gruß,

Malte (der das auch auf Meta-Ebene hier für sehr ontopic hält)

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die Faszination
für mich liegt darin, dass

Da ist es nur natürlich, dass sich ebenjene zweite Adressatengruppe
einmischt, wenn sie nicht daran denkt, dass sie ausnahmsweise einfach
mal nicht angesprochen ist :smile:

genau das ieS nicht der Fall ist.
Die Beschwerden kamen namentlich (bleibt ja fraglich wer Sternchen verteilt) aus dem „Männer-Lager“

Malte (der das auch auf Meta-Ebene hier für sehr ontopic hält)

Ich hoffe, Thomas sieht das auch so-
sonst krieg ich nämlich gleich Ärger :smile:
*kekse für gute Laune vereil*

fro

Meta-Meta oder Geplapper

Das haben die Inquisitoren auch gesagt.

Ist das nicht etwas weit aus dem Fenster?

Aus der Brettbescchreibung:

  1. für persönliche Fragen zu psychischen Problemen
    jeder Art. Dabei ist aber von den Fragestellern
    unbedingt zu berücksichtigen, daß Ferndiagnosen
    nicht erfolgen können und dürfen!

Ich habe bislang keine Diagnosen gelesen.
(Weshalb mich übrigens auch der Mod-Kommentar stutzig machte)

Warum ist das nicht zu erwarten? Was ist, wenn jemand
M. über alles schätzt und M. das unterschätzt (rein
hypothetisch).

Hast Du da unten nicht auf Hypothesen geschimpft?
Bei anderen Themen, anderen Personen, anderen Situationen geb ich Dir recht- aber hier, musst Du selbst zugeben ist es unrealistisch.
Deswegen sagte ich, wer sein Fach beherrscht kann das halbwegs einschätzen.
Es ist nur Sex… kein Krebs, Cholera oder Chorea Huntington. Und Anke klingt alles andere als nur tendenziell suizidal.

Über die Interpretation der „Bedeutung“ solcher „Effekte“ habe
ich mich in meinem Tabu-Pamphlet geäussert, leider kann
die Diskussion an dieser Stelle nicht fortgesetzt werden.

Ja ja, die „unser alle Gelüste“-Geschichte.
Dies ist jedoch ein soziologischer, philosophischer Ansatz.
Der psychologische ist deutlich individueller. Du generalisierst das Gesagte für alle- und dann mag man sich sicher darüber streiten (zb. im philo-Brett), ob dies nun inhaltlich seine Richtigkeit hat.
Der Knackpunkt des Ganzen ist aber, dass Metapher dies u.U. persönlich gar nicht so sieht (inhaltlich) und einer anderen Person (Dir zb.) bei gleicher Grundproblematik (aber anderer Darstellung) -mutmaßlich- etwas (komplett) anderes geantwortet hätte (zb. den Hinweis auf hormonelle Schwankungen).

Allerdings bewegt sich die dann folgende Diskussion

In welchem Thread?

Grundsätzlich. Nichts Fallspezifisches. Wenn man aneinander vorbei diskutiert kann es keinen Frieden geben.

Ich hätte das wirklich gerne *sachlich* durchgezogen,
da sich eine interessante Diskussion erst aus meiner
obigen (und vielleicht nicht mal völlig verkehrten)
Kritik erst entspann.

Durchaus interessant und sicherlich von Teamseite auch nicht grundsätzlich abgelehnt. Sofern sich der Ton im Rahmen hält. *denk*
Ich find das da unten schon recht kippelig.

Wenn ein solches Posting dazu einlädt mit der Person eben so zu sprechen, wie sie es in ihrem Posting tut, ist der stilistische „Trick“ nämlich noch nicht verstanden worden.
Auch eine generelle Feststellung