Keine Kind-Erfahrung, helft mir :)

Hallo,

zur Zeit, schon seit längerem, beschäftigen mich einige Fragen.

  1. Kann man beim eigenen Kind etwas „falsch“ machen, wenn man selber nie so Kontakt mit Kindern hatte? (kein Babysitting, Kinder in der Nachbarschaft, Einzelkind)
    Ich meine, das „Handling“, sowohl physisch als auch psychisch.

  2. Wie ist das eigentlich, ein Kind zu haben???
    Ist man da reifer? Überfordert? Glücklich?

  3. Ist es wahr, wenn man gewisse Verhaltensweisen der eigenen Eltern nicht dem eigenen Kind weiter geben will, diese nun aber doppelt verstärkt weiter gegeben werden?
    Nun, meine Mutter hat so geklammert und ist immer wie eine Glucke auf mir gehockt, das ist wohl nicht zu toppen, aber dies wäre was, was ich nicht machen will.
    Oder halt unkontrollierte Wutausbrüche, weil man überfordert ist. (graus)

Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Danke im Voraus,
-Nicole

Hallo auch,

  1. Kann man beim eigenen Kind etwas „falsch“ machen, wenn man
    selber nie so Kontakt mit Kindern hatte?

Natürlich. Das ist ja eines der Grundprobleme der Gegenwart :wink:
Weil die Leute das spüren (und lösen wollen!), entsteht ein
ungeheuerer Markt an Ratgeberliteratur.

(kein Babysitting, Kinder in der Nachbarschaft, Einzelkind)
Ich meine, das „Handling“, sowohl physisch als auch psychisch.

Dann sieht es schon schlechter aus. Afaik (und ich
ergänze IMHO!) verankert sich späteres Mutter-sein
durch Mutter-spielen und Mutter-Rolle-nachmachen im
Alter von 2-4 Jahren.

Aber verloren ist deshalb noch nichts :wink:

  1. Wie ist das eigentlich, ein Kind zu haben???
    Ist man da reifer? Überfordert? Glücklich?

Man ist in der Pflicht, an sich selbst konstante
nachvollziehbare Ansprüche zu stellen und diese
unter allen Umständen einzuhalten; etwa so wie
als Kommandeur beim Militär. Denn die Hauptarbeit
der Erziehung geschieht über die Vorbildwirkung.

  1. Ist es wahr, wenn man gewisse Verhaltensweisen der eigenen
    Eltern nicht dem eigenen Kind weiter geben will, diese nun
    aber doppelt verstärkt weiter gegeben werden?

Nein. Wer weis, was er tut, weis ja, was er tut :wink:
Wenn man die Psyche, die Erziehung und Motivation
der Eltern einigermassen verstanden hat, wird nichts
dergleichen passieren.

Nun, meine Mutter hat so geklammert und ist immer wie eine
Glucke auf mir gehockt, das ist wohl nicht zu toppen, aber
dies wäre was, was ich nicht machen will.

Das Problem ist; Du brauchst in Extrem- oder Konflikt-
situationen, die plötzlich auftreten und deren Verlauf
für ein Kind ausserordentlich wichtig ist, ein
internalisiertes Vorbild der Lösung. Ansonsten ist es
möglich, dass Du rumruderst und bei jedem Konflikt
eine „neue“ Variante testest. Das ist dann vernichtend.

Oder halt unkontrollierte Wutausbrüche, weil man überfordert
ist. (graus)

Das sollte unter allen Umständen niemals, aber auch
niemals passieren. Hier wieder das Militär-Beispiel:
ein Unteroffizier, der seine Soldaten aus Unkontrolliert-
heit schikaniert (oder gar tätlich berphrt), wird einen
schlechten Soldaten erziehen. Im Ernstfall wird der
Soldat dem Unteroffizer in den Rücken schiessen.

Hoffe, auf „meine Weise“ einen Tipp losgeworden zu sein …

Grüße

CMБ

Hallo,

Hallo Nicole,

zur Zeit, schon seit längerem, beschäftigen mich einige
Fragen.

Aha.

  1. Kann man beim eigenen Kind etwas „falsch“ machen, wenn man
    selber nie so Kontakt mit Kindern hatte? (kein Babysitting,
    Kinder in der Nachbarschaft, Einzelkind)
    Ich meine, das „Handling“, sowohl physisch als auch psychisch.

Ich denke nicht. Auf jeden Fall nicht mehr und nicht weniger als jemand mit Erfahrung. Wenn ein Baby geboren wird, weisst die Mutter meistens instinktiv, was sie zu tun hat (auch wenn es ihr nach der Geburt nicht immer gut geht, bei einer postnatalen hormonbedingten Depression zum Beispiel). Klar, muss sie vieles lernen - wickeln, stillen, baden usw., doch ist das schnell bewältigt. Je größer das Kind wird desto mehr Erfahrungen sammelt die Mutter: sie wacht auf, wenn das Kind weint, sie merkt als Erste, dass das Kind krank wird, sie spürt, wenn es im Kindergarten oder Schule Probleme hat. Die Menschen sind halt Tiere. Also „kaputt machen“ kannst du das Kind im Normalfall nicht, von den extremen Fällen aus den Medien mal abgesehen. Dazu sei gesagt, dass auch Kinder ziemlich robuste Wesen sind, sowohl physisch als psychisch, sie lassen sich nicht so einfach kaputtkriegen.

  1. Wie ist das eigentlich, ein Kind zu haben???
    Ist man da reifer? Überfordert? Glücklich?

Alles zusammen. Das ist normal. Reifer auf jeden Fall. Ich habe für meinen Teil erst mit dem Kind begriffen, wie wertvoll ein menschliches Leben ist. Überfordert? Auch. Ein kleines Baby ist ein hilfloses Wesen, das ständig alles von dir abverlangt. Du pfelgst es rund um die Uhr und machst dir Sorgen, ob es ihm gut geht. Je größer dein Kind wird, desto mehr sorgst du dich um ihn - ist es glücklich, hat jemand ihm was Böses getan, wo bleibt es endlich, wann kommt es nach Hause usw. Das nimmt kein Ende, denke ich, und hinterlässt seine Spuren - an manchen Tagen fühlt man sich einfach schlecht.
Und natürlich glücklich. Weil die Bewältigung dieser Aufgabe viel bedeutet. Man ist sich irgendwie bewusst, imstande zu sein, die Verantwortung für einen anderen Menschen übernehmen zu können.

  1. Ist es wahr, wenn man gewisse Verhaltensweisen der eigenen
    Eltern nicht dem eigenen Kind weiter geben will, diese nun
    aber doppelt verstärkt weiter gegeben werden?
    Nun, meine Mutter hat so geklammert und ist immer wie eine
    Glucke auf mir gehockt, das ist wohl nicht zu toppen, aber
    dies wäre was, was ich nicht machen will.
    Oder halt unkontrollierte Wutausbrüche, weil man überfordert
    ist. (graus)

Kenne ich. Meine Mutter neigte zu solchen Wutausbrüchen. Ich weiss es nicht, ob man das weiter gibt oder nicht, dafür sind meine Kinder noch zu klein - die Älteste ist 11. Wohlwissend, dass ich sozusagen „vorbelastet“ bin, versuche ich mich bei solchen Zwischenfällen zu ermahnen, oft mit nur mäßigem Erfolg. In der letzter Zeit habe ich aufgehört zu versuchen völlig anders als meine Mutter zu sein. Statt dessen entferne ich mich nur in kleinen, vielleicht winzigen Schritten von diesem „Graus“-Bild und betrachte es schon mal als Erfolg.

Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Na ja, viel Spaß. Letztendlich ist es die Erfahrung eines Einzelnen und lässt sich,erstens, schwer erzählen und,zweitens, schwer nachzuahmen.

Jaro

Danke im Voraus,
-Nicole

Hallo,

  1. Kann man beim eigenen Kind etwas „falsch“ machen, wenn man
    selber nie so Kontakt mit Kindern hatte?

Nö, nö, keine Angst, du wirst instinktiv das richtige machen. Du wächst quasi mit dem Kind mit.

  1. Wie ist das eigentlich, ein Kind zu haben???
    Ist man da reifer?

Nein!

Überfordert?

manchmal.

Glücklich?

Zuweilen.

  1. Ist es wahr, wenn man gewisse Verhaltensweisen der eigenen
    Eltern nicht dem eigenen Kind weiter geben will, diese nun
    aber doppelt verstärkt weiter gegeben werden?

Hä?

Oder halt unkontrollierte Wutausbrüche, weil man überfordert
ist. (graus)

Wenn dir ab und zu mal die Hand ausrutscht um deinen Stress abzubauen ist das schon ok. Das Kind wird das verstehen. Ich plädiere hierbei für „kontrollierte“ Wutausbrüche.

Viele Grüße
Ranschid

Hallo, Nicole!

Vorweg zur „Orientierung“: ich hab zwei Geschwister und hatte eigentlich auch immer mal wieder mit Kindern zu tun. Aber als dann ungeplant mein eigenes unterwegs war, war das völlig egal! Denn beim eigenen Kind ist das immer völlig anders!

  1. Kann man beim eigenen Kind etwas „falsch“ machen, wenn man
    selber nie so Kontakt mit Kindern hatte? (kein Babysitting,
    Kinder in der Nachbarschaft, Einzelkind)
    Ich meine, das „Handling“, sowohl physisch als auch psychisch.

Ja, aber man kann auch was falsch machen, wenn man „Kindererfahrung“ hat. Ein „100% richtig“ für ALLE Situationen gibts nicht.

  1. Wie ist das eigentlich, ein Kind zu haben???
    Ist man da reifer? Überfordert? Glücklich?

Wie es ist? Schön. anstrengend. Nervenaufreibend. Glücklich. Harald Schmidt sagte mal, „Vater eines Säuglings zu sein bedeutet, dass dir das Kind auf die Klamotten kotzt und irgendwer sagt: „genieß es; es is ja soo schnell vorbei!““ Und irgendwie stimmts auch. Natürlich wird man reifer, irgendwie (noch) erwachsener; aber auch ruhiger - und wie gesagt in jedem Fall glücklicher!!!

  1. Ist es wahr, wenn man gewisse Verhaltensweisen der eigenen
    Eltern nicht dem eigenen Kind weiter geben will, diese nun
    aber doppelt verstärkt weiter gegeben werden?

Ach je, was nimmt man sich nicht alles vor, was man anders macht. Und dann? Wischt man trotzdem mit dem Taschentuch im Kindergesicht rum und hört sich selber sagen „Mach die Augen zu, dann siehst Du was Dir gehört.“ (

e^2: keine Kind-Erfahrung, helft mir :smile:
Hallo

Oder halt unkontrollierte Wutausbrüche, weil man überfordert
ist. (graus)

NIE! Soweit darfst Du es NIE, NIE, NIE kommen lassen. Tief
durchatmen, Yoga, … Alles machbar.

Das stimmt natürlich. Dafür ist es aber auch wichtig, sich so viel Freiraum zu verschaffen, dass wenigsten die eigenen elemantaren Bedürfnisse befriedigt werden (z. B. halbwegs ausreichender Schlaf), weil es sonst manchmal garnicht möglich ist, sich noch zusammenzunehmen.

Viele Grüße
Thea

gelassen eigene Erfahrungen machen
Hallo Nicole,

gleich vorweg: Nimm dir bloß nichts vor wie du dein eigenes Kind erziehen willst. Entweder geht geht das Vorhaben schief oder ist nicht umsetzbar. So ist jedenfalls meine Erfahrung :wink:))

Wie schon andere geschrieben haben wächst man in die Materie hinein, an den Problemen und mit dem Kind zusammen. Kinder wollen nichts anderes als Liebe, Bestätigung und Halt: „ich hab´dich lieb´ egal wie du bist - das hast du prima gemacht, nur Mut, das wird immer besser - nein/ja, mein Wort gilt und dazu stehe ich“
Das mit dem Mackenverhinderungszwang dank der eigenen Mutter kommt mir sehr bekannt vor. Bei mir habe ich erlebt, dass mit der Zeit zu meiner eigenen Kindperspektive (ich als Kind meiner Mutter) eine Muttersichtweise hinzugekommen ist. Das, was ich als Kind erlebt habe, ist das eine. Das was meine Kinder mit mir erleben, ist das andere. Die Macken meiner Mutter haben nichts mit ihrer Rolle sondern mit ihrer Person zu tun. Wenn deine Mutter gerne Glucke war, dann hat es letztendlich etwas mit ihren persönlichen Ängsten zu tun, die der Grund für´s Klammern sind. Das heißt ja nicht, dass du automatisch ihre Ängste übernimmst, wenn du selbst Kinder hast. Keine Sorge, dafür haben die meisten von uns bestimmt andere Macken als deren Mütter?! :wink:)) Naja, ich sehe das locker, und versuche meinen Kinder gegenüber offen zu sein, weil ich halt nicht perfekt bin. Die Zeit ist eine andere als eine Generation zuvor. Frauen heute haben eine wesentlich größere Bandbreite sich auszutoben, sie müssen nicht nur Mutter sein, um Bestätigung zu bekommen.

Mutter sein macht Spaß. Das stelle ich immer wieder fest. Und es ist Gott-sei-Dank nicht so wie bei einem neuen Job mit Probezeit und Konkurrenz. Mach´ es dir gemütlich und habe Spaß dabei. Der Rest kommt von alleine - im Guten wie im Schlechten.

viele Grüße
claren

Hallo,

Wenn dir ab und zu mal die Hand ausrutscht um deinen Stress
abzubauen ist das schon ok. Das Kind wird das verstehen. Ich
plädiere hierbei für „kontrollierte“ Wutausbrüche.

Mir ist klar, dass das ein Joke sein soll,
aber wo ist die Pointe ?

fragt sich

CMБ

Hallo,

zur Zeit, schon seit längerem, beschäftigen mich einige
Fragen.

  1. Kann man beim eigenen Kind etwas „falsch“ machen, wenn man
    selber nie so Kontakt mit Kindern hatte? (kein Babysitting,
    Kinder in der Nachbarschaft, Einzelkind)
    Ich meine, das „Handling“, sowohl physisch als auch psychisch.

Ja, natürlich kann man da was falsch machen, aber JEDER kann was falsch machen. Ich denke aber, daß es schon viel hilft, sich solche Fragen überhaupt zu stellen.

  1. Wie ist das eigentlich, ein Kind zu haben???
    Ist man da reifer? Überfordert? Glücklich?

Ich denke das kann man nicht allgemeingültig beantworten, da kommt neben Mentalität einiges auf die persönliche Situation an, in der man sich befindet. Es ist aber so, daß man sich in letzten Monaten der Schwangerschaft normalerweise sehr intensiv mit dem Gedanken an die folgende Mutterschaft beschäftigt und sich mental und auch äußerlich vorbereitet. Reifer wird man einfach durch die Anforderungen…das ist ja überall so, der Mensch wächst mit den Aufgaben.
Und fast alle Eltern, die ich kenne sind glücklich darüber, daß sie Kinder haben. Aber natürlich bringt Elternsein auch neue Formen von Sorgen und Ängsten, die man so vorher nicht kannte.

  1. Ist es wahr, wenn man gewisse Verhaltensweisen der eigenen
    Eltern nicht dem eigenen Kind weiter geben will, diese nun
    aber doppelt verstärkt weiter gegeben werden?

Nö…das kann, muß aber nicht. Wichtig ist aber, daß man nie versucht gegen die eigene Natur zu erziehen, das geht mit Sicherheit schief.

Nun, meine Mutter hat so geklammert und ist immer wie eine
Glucke auf mir gehockt, das ist wohl nicht zu toppen, aber
dies wäre was, was ich nicht machen will.

Dann setzte Dich genau damit auseinander, was der Grund für ihr Klammern war…und auch damit, bis wohin es vetretbar gewesen ist. Möglicherweise hatte sie Verlustängste, die Du ja gar nicht haben mußt.

Oder halt unkontrollierte Wutausbrüche, weil man überfordert
ist. (graus)

Das muß man natürlich im Griff haben und sich immer bewußt sein, wer das Kind ist und daß dieses als allerletztes Schuld an so einer Situation hätte.

Gruß Maid :smile:

Re: keine Kind-Erfahrung, helft mir :smile:
Hast ja schon sehr viele gute (und nahezu weise) Antworten bekommen, dem ist nicht viel hinzuzufügen. Allerdings habe ich der tage mal einen interessanten Artikel gefunden, der dich vielleicht bei der einen anderen Frage weiterbringt:

http://www.geo.de/GEO/medizin_psychologie/psychologi…

Ansonsten ist vielleicht noch hinzuzufügen: Schon die von dir gestellten Fragen zeigen, dass du dir Gedanken machst und viel Einfühlungsvermögen besitzt. Das sagt mir, dass du eigentlich nicht viel falsch machen kannst, denn Empathie und Offenheit sind das wichtigste, was ein Kind braucht. Was bedeutet eigentlich „richtig“ und „falsch“? So was wie „Erziehung“ gibt es ohnehin nicht, nur ein Miteinander, in dem beide Seiten von- und durcheinander lernen und wachsen. Das ergibt sich ganz von selbst - Ausgang offen.

LG, Jesse

noch am Planen
Hallo Vincent, (schöner Name btw., wenn es mal ein Junge wird, soll der keinen allerweltsnamen wie zB. „Thomas“ kriegen)

P.S.: Planst du noch oder darf schon gratuliert werden? ;c)

Nein, nein, nur am Planen. Ich persönlich wollte bzw. hatte nie den Wunsch nach Kindern. (ich hasste Puppen, die wurden mir immer aufgedrängt, auch der frühe Wunsch nach Enkeln „Dieses Kleid kannst Du mal Deinen Kindern anziehen“ oder so, setzte mich unter Druck. Das war aber noch zu DDR Zeiten, da war es wohl normal, mit 20 das erste Kind zubekommen)

Aber jetzt kommt der Wunsch allmählich tatsächlich.
Dann hat mir die Frauenärztin den Floh ins Ohr gesetzt, dass das Alter um die 26 das Beste sei um „zuzuschlagen“.
Heute ginge es zwar auch später problemlos Mutter zu werden (>30), aber, na ja, das Aber halt.

Da kann man echt die Krise kriegen und dabei versuche ich immer auf meine innere Stimme zu hören, die sagt, wann es richtig ist.
Aber noch ist es nicht soweit. Aber ich bin schon 24…
Mein Freund ist 27 wir sind 5 Jahre zusammen, er fühlt sich auch noch nicht als Papa.

Kommt Zeit, kommt Rat :smile:

Danke für Deine (und Eure) Antworten!!
Grüsse,
Nicole

Auch Hallo,

  1. Kann man beim eigenen Kind etwas „falsch“ machen, wenn man
    selber nie so Kontakt mit Kindern hatte? (kein Babysitting,
    Kinder in der Nachbarschaft, Einzelkind)
    Ich meine, das „Handling“, sowohl physisch als auch psychisch.

Es gibt nicht die Erziehung, Fehler macht jeder, egal ob man aus einer Großfamilie stammt, oder Einzelkind war…

  1. Wie ist das eigentlich, ein Kind zu haben???
    Ist man da reifer? Überfordert? Glücklich?

Man wird weitsichtiger, man fühlt sich manchmal an den Rand des Wahnsinns getrieben, man ist glücklich, man leidet mit, man muss für mehr Menschen als nur für sich selbst denken.

  1. Ist es wahr, wenn man gewisse Verhaltensweisen der eigenen
    Eltern nicht dem eigenen Kind weiter geben will, diese nun
    aber doppelt verstärkt weiter gegeben werden?

Also verstärkt kann ich nicht behaupten…dennoch erwische ich mich dabei Verhaltensweisen an den Tag zu legen, die mich bei meiner Mutter zur Weissglut brachten :wink: Ich suche dann schnell nach Alternativen *puh*

Nun, meine Mutter hat so geklammert und ist immer wie eine
Glucke auf mir gehockt, das ist wohl nicht zu toppen, aber
dies wäre was, was ich nicht machen will.

Oha…über das Loslassen können sprechen wir, wenn Dein auf der Welt ist. Kaum etwas erzeugt bei Mamas und Papas ambivalentere Gefühle, als die Entwicklung und Abnabelung des eigenen Kindes. Man freut sich auf das erste Wort, auf die ersten Entscheidungen (Nein kommt immer zuerst), auf den ersten Schritt, der immer von einem weg geht nie auf einen zu…man erlebt was das Kind tolles gelernt hat freut sich unsagbar mit und erlebt ständig soetwas wie einen Verlust in Raten…es ist wirklich nicht einfach für Eltern die Gratwanderung der freien Entwicklung zu beherreschen, ohne zu beschützerisch zu sein…

Oder halt unkontrollierte Wutausbrüche, weil man überfordert
ist. (graus)

Für Ventile sorgen, dann geht das schon…manchmal hilft es auch sich vor Augen zu halten, dass das Alles viel zu schnell vorbei geht.
Humor behalten…a propos Humor… Erma Bombeck lesen hilft mir immer sehr gut :wink:

Zum Schluss für Dich der ultimative Test:
Wie man herausfindet, ob man bereit für Kinder ist:
DRECK-TEST:
Beschmiere das Sofa und die Vorhänge mit Nutella. Lege ein Fischstäbchen hinter das Sofa und laß es den ganzen Sommer dort.

SPIELZEUG-TEST:
Besorge Dir eine 150 l Kiste mit Lego-Steinen. (Ersatzweise tun es auch Heftzwecken oder Schrauben).
Laß einen Freund oder eine Freundin die Legos in der ganzen Wohnung verteilen. Verbinde nun Deine Augen und versuche in die Küche oder das Bad zu gelangen ohne dabei einen einzigen Laut von Dir zu geben: Du könntest das Kind schließlich wecken.

LEBENSMITTELGESCHÄFT-TEST:
Leihe Dir ein oder zwei kleine Tiere. (Ziegen sind in diesem Fall besonders zu empfehlen) und nehme sie zu deinem nächsten Einkauf mit. Behalte sie die ganze Zeit im Auge und bezahle alles was sie essen oder kaputt machen.

ANZIEH-TEST
Besorge Dir einen großen, lebendigen Tintenfisch. Versuche diesen in ein kleines Einkaufsnetz zu stecken und stelle sicher, dass Du auch wirklich alle Arme im Netz verstaust.

FÜTTER-TEST
Besorge Dir eine große Plastik-Tasse. Fülle Sie bis zur Hälfte mit Wasser. Befestige die Tasse mit einem Pendel an der Decke und lasse die Tasse hin und her schwingen. Versuche nun löffelweise matschige Cornflakes in die Tasse zu befördern
während Du vorgibst ein Flugzeug zu sein. Jetzt verteile den Inhalt der Tasse auf dem gesamten Fußboden. Bleibe gelassen.

NACHT-TEST

  1. Bereite Dich folgendermaßen vor: Fülle einen Kissenbezug mit 3-4 Kilo feuchtem Sand.
  2. Um 6 Uhr Nachmittags beginne mit dem Kissenbezug durch die Wohnung zu laufen, wobei Du ihn permanent hin und her wiegst
  3. Tue dies bis ungefähr 9 Uhr. Lege den Kissenbezug jetzt ins Bett und stelle deinen Wecker auf 2 Uhr nachts.
  4. Um 2 Uhr stehe auf und trage den Kissenbezug wieder für eine Stunde durch die Wohnung, singe diesmal einige Schlaflieder dabei.
  5. Stelle den Wecker auf 5 Uhr und wiederhole Schritt 4, versuch Dich an noch mehr Schlaflieder zu erinnern.
  6. Stelle den Wecker auf 7 Uhr, stehe auf und bereite das Frühstück vor
  7. Wiederhole das ganze Nacht für Nacht , mindestens 3 Jahre lang.
  8. Bleibe tapfer!

GESCHICKLICHKEITSTEST FÜR KINDERGARTEN UND GRUNDSCHULE
Nehme einen Eier-Karton. Nehme eine Schere und Wassermalfarben und verwandel den Eierkarton in ein Krokodil. Nun verwandle eine Toilettenpapierrolle in eine attraktive Weihnachtskerze. Jetzt versuche nur aus Tesafilm und Zellophanfolie eine exakte Kopie des Eiffel-Turms herzustellen.
Herzlichen Glückwunsch.

AUTO-TEST:
Verkaufe den BMW und kaufe statt dessen ein Renault KANGOO.
Jetzt nehme ein Schokoladen-Eis und plaziere es im Handschuhfach. Lass es dort!
Nehme ein 10-Schilling Stück und stecke es in den Kassettenspieler
Zerkrümmle den Inhalt einer Familien-Packung Butterkekse auf dem Rücksitz.
Zerkratze mit einer Garten-Harke die Türen des Autos.

KÖRPERLICHE EIGNUNG (für Frauen)
Nehme einen großen Sack voller Bohnen und Plaziere ihn vor Deinem Bauch.
Laß den Sack für 9 Monate da. Jetzt entferne die Bohnen, aber lass den Sack hängen wo er ist.

FINANZIELLE EIGNUNG (für Männer)
Gehe zur Bank und richte einen Dauerauftrag ein und laß Dein Gehalt für die nächsten 20 Jahre in gleichen Teilen auf die Konten vom Drogerie-Markt, Spielzeuggeschäft, Lebensmittelgeschäft und mindestens 10 Vereinen überweisen.

ABSCHLUSS-TEST
Finde ein Pärchen, daß schon ein kleines Kind hat. Gebe ihnen gute Ratschläge zu Themen wie: Disziplin, Geduld, Toleranz, Töpfchen-Training und Tisch-Manieren. Mache möglichst viele kluge Verbesserungsvorschläge. Betone wie wichtig eine konsequente Erziehung ist. Genieße das Experiment, es ist das letzte Mal, daß Du all diese guten Antworten parat hast.
Vermutlich ist es auch das letzte Mal daß Du dieses Pärchen siehst!!!.

Hallo Nicole,

  1. Kann man beim eigenen Kind etwas „falsch“ machen, wenn man
    selber nie so Kontakt mit Kindern hatte? (kein Babysitting,
    Kinder in der Nachbarschaft, Einzelkind)
    Ich meine, das „Handling“, sowohl physisch als auch psychisch.

sicher kann Du etwas ‚falsch‘ machen, das kann und macht jeder Erziehungsberechtigte!

  1. Wie ist das eigentlich, ein Kind zu haben???

Es ist das schönste, aber auch stressigste, was ich bisher in meinem Leben mitgemacht habe!

Ist man da reifer?

Nach der Reife kommt die Fäulniss - also eher nicht

Überfordert?

Ab und zu. Dann wünscht man sich einen Flugschein zum Mond - für die Kinder; aber bitte immer mit Rückfahrt!

Glücklich?

Häufig, auch wenn es Momente gibt - siehe oben.

  1. Ist es wahr, wenn man gewisse Verhaltensweisen der eigenen
    Eltern nicht dem eigenen Kind weiter geben will, diese nun
    aber doppelt verstärkt weiter gegeben werden?

Du wirst es nicht vermeiden können, Verhaltensweisen Deine Eltern zu übernehmen und weiterzugeben, die stecken zu tief in Dir drin. Mach das beste draus. Ich entdecke immer wieder Sachen, die ich an meinem Vater nicht gemocht habe in meinem Erziehungsstil, aber auch viele Sachen, die mein Vater/meine MUtter nicht gemacht haben.

Nun, meine Mutter hat so geklammert und ist immer wie eine
Glucke auf mir gehockt, das ist wohl nicht zu toppen, aber
dies wäre was, was ich nicht machen will.

Wenn Du an arbeitest, kannst Du einiges erreichen, aber nicht alles.

Oder halt unkontrollierte Wutausbrüche, weil man überfordert
ist. (graus)

Auch ich krieg ab und zu einen Koller, wenn die Jungs mich zur Weißglut bringen. Solange Du Dich aber noch unter Kontrolle hast (also keine Schläge etc.) ist so was nicht unnormal.

Aber eines ist m.E. wichtig.
Wenn es Krach gab, anschließend die Sache bereden (klar ab einem gewissen Alter). Und den Kindern sagen und zeigen(!), daß man sie immer!!! und unbedingt!!! liebt.

Gandalf
der auch immer wieder Fehler macht und den seine Söhne irgendwann wohl sagen werden, was er alles falsch gemacht hat.

Hallo Vincent,

Oder halt unkontrollierte Wutausbrüche, weil man überfordert
ist. (graus)

NIE! Soweit darfst Du es NIE, NIE, NIE kommen lassen. Tief
durchatmen, Yoga, … Alles machbar.

Warum? Warum soll ein Kind nicht merken, daß die Eltern auch nur Menschen sind, mit Gefühlen, auf die man Rücksicht nehmen muß? Die krank werden, traurig sein oder eben mal ausrasten können? Was soll immer dieses Bestreben als Eltern grundsätzlich über allem zu schweben, vorbildlich, konsequent und immer nachvollziehbar zu handeln? Das ist doch total Wirklichkeitsfremd. Natürlich sollte man keine Gewalt anweden - aber mal ein wenig rumschreien - warum nicht? Meine Mutter war auch so - konsequent bis aufs Blut, egal ob 20 Leute inzwischen bekundet hatten, daß ihre Entscheidung Unsinn ist. „Man kann doch gegenüber einem (Teenager-) Kind nichts zurücknehmen - das wäre ja inkonsequent. Und überhaupt hat man als Erziehender sowieso immer recht.“ Der Schock, als ich feststellte, daß meine Eltern bei weitem nicht alles wissen, war groß. Noch heute macht es mich total ungeduldig, wenn meine Eltern irgendwas nicht kapieren. Ich habe das immernoch so drin, daß die doch eigentlich alles besser wissen und können müßten als ich selbst. Ich schätze, das wäre nicht so, wenn ich bei meinen Eltern etwas früher Fehler und Schwächen erlebt hätte.

Viele Grüße
Tania

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Hallo Maja,
diese Tests mögen ja vielleicht nicht ernst gemeint sein, aber die Vorschläge finde ich trotzdem nicht passend.
Ich denke, mit der Geburt eines Kindes (oder in dem moment, wo man ein Kind durch Adoption o.ä. erhält), bekommt man auch mehr Toleranz geschenkt. das Kindbekommen dauert immerhin meistens 9 Monate, für alle Beteiligten, da ist Zeit für Veränderung, ob man’s merkt oder nicht, auch geistig. Mit einem Kind steigt automatisch die Toleranzgrenze gegenüber Dreck, Spielzeug, Lärm, Unordnung…, das glaube ich schon, da sind vorherige „Tests“ nicht aussagekräftig.

Gruss,
K_K

Hallo, Tania!

Warum soll ein Kind nicht merken, daß die Eltern auch
nur Menschen sind, mit Gefühlen, auf die man Rücksicht nehmen
muß? Die krank werden, traurig sein oder eben mal ausrasten
können? (…) Natürlich sollte man keine Gewalt anweden (…)

Mein Fehler; falsch formuliert. Natürlich war es so gemeint, wie Du geschrieben hast und natürlich kriegt auch meine Kleine mit, wenn Pabba stinkig ist. Laut werd ich u.U. auch mal. Das „NIE, NIE, NIE“ war wirklich auf „handgreifliche“ Reaktionen bezogen.

Viele Grüße
Vince.

Hallo Nicole,

solche Fragen kenne ich, davon soll man sich keine Angst machen lassen. Ich hatte auch keine Erfahrung und das Gefühl, mit Kindern nichts anfangen zu können. In meinem Umfeld gibt es sehr viele Leute mit Kindern, und da kommt es hin und wieder vor, dass man mal fünf Minuten auf eins aufpassen soll, grauslich, da wusste ich immer nicht mal ansatzweise, was ich tun sollte.
Ich habe mich auch während der Schwangerschaft intensiv mit Literatur beschäftigt, aus der Angst heraus, nicht zu wissen, was man mit so einem kleinen Wurm anfängt. Alles Blödsinn, das ergibt sich dann schon. Man lernt andere Eltern kennen, tauscht sich aus. Meine Tochter ist inzwischen neun Monate, ich weiss immer noch nicht, wie ich fünf Minuten auf ein Zweijähriges aufpassen soll, aber wenn mir jemand ein Baby in die Hand drückt, fühle ich mich sicher.
Probleme gibt’s immer, aber man ist ja nicht allein auf der Welt (Krabbelgruppen, Eltern-Kind-Kurse, WWW).
Ich glaub auch, man macht nicht unbedingt die gleichen Fehler wie die eigenen Eltern, aber ganz gewiss genau so viele.

Nur Mut, Kinder brauchen vor allem liebevolle, keine perfekten Eltern.

Viele Grüße

Bianca

Hallo Nicole

  1. Kann man beim eigenen Kind etwas „falsch“ machen, wenn man
    selber nie so Kontakt mit Kindern hatte? (kein Babysitting,
    Kinder in der Nachbarschaft, Einzelkind)
    Ich meine, das „Handling“, sowohl physisch als auch psychisch.

Den größten Fehler, den man machen kann, ist, sich was einreden zu lassen. Ich glaube schon, dass man die wichtigesten Dinge intuitiv richtig machen würde, wenn man seinem Gefühl folgt. Da man dies aber eigentlich nicht gewohnt ist, macht man da leicht Fehler.

  1. Ist es wahr, wenn man gewisse Verhaltensweisen der eigenen
    Eltern nicht dem eigenen Kind weiter geben will, diese nun
    aber doppelt verstärkt weiter gegeben werden?

Doppelt verstärkt werden sie nicht unbedingt weitergegeben, aber so ähnlich normalerweise schon. Deshalb ist man dazu gezwungen, sich mit seiner eigenen Kindheit auseinanderzusetzen. Dadurch wird man wesentlich reifer, finde ich.

Viele Grüße
Thea

Hallo kleiner König,

solche Tests sind nie ernst gemeint und sollen auch nicht Wort für Wort gelesen werden…zwischen den Zeilen ist das Zauberwort :wink:
Du liest besser nicht Erma Bombeck sonst stehen Dir die Haare zu Berge :wink:

Natürlich wächst man an seiner Aufgabe das ist klar, man darf nur eins nie verlieren, den Humor und genau der soll bei dem Test rauskommen!!

In diesem Sinne
Maja

4 „Gefällt mir“

Hallo Nicole!

Du hast ja nun schon einige gute und ernst gemeinte Antworten bekommen. Der Spaß sollte jedoch nicht zu kurz kommen :wink:

Bist Du bereit für Kinder?

DRECK-TEST: Beschmiere das Sofa und die Vorhänge mit Nutella. Lege ein Fischstäbchen hinter das Sofa und lass es den ganzen Sommer dort.

SPIELZEUG-TEST Besorge Dir eine 150 l Kiste mit Lego-Steinen. (Ersatzweise tun es auch Heftzwecken oder Schrauben). Lass einen Freund oder eine Freundin die Legos in der ganzen Wohnung verteilen. Verbinde nun Deine Augen und versuche in die Küche oder das Bad zu gelangen ohne dabei einen einzigen Laut von Dir zu geben: Du könntest das Kind schließlich wecken.

LEBENSMITTELGESCHÄFT-TEST Leihe Dir ein oder zwei kleine Tiere. (Ziegen sind in diesem Fall besonders zu empfehlen) und nehme sie zu deinem nächsten Einkauf mit. Behalte sie die ganze Zeit im Auge und bezahle alles was sie essen oder kaputt machen.

ANZIEH-TEST Besorge Dir einen großen, lebendigen Tintenfisch. Versuche diesen in ein kleines Einkaufsnetz zu stecken und stelle sicher, dass Du auch wirklich alle Arme im Netz verstaust.

FÜTTER-TEST Besorge Dir eine große Plastik-Tasse. Fülle Sie bis zur Hälfte mit Wasser. befestige die Tasse mit einem Band an der Decke und lasse die Tasse hin und her schwingen. Versuche nun löffelweise matschige Cornflakes in die Tasse zu befördern während Du vorgibst ein Flugzeug zu sein. Jetzt verteile den Inhalt der Tasse auf dem gesamten Fußboden. Bleibe gelassen!

NACHT-TEST 1. Bereite Dich folgendermaßen vor: Fülle einen Kissenbezug mit 3-4 Kilo feuchtem Sand.
2. Um 6 Uhr Nachmittags beginne mit dem Kissenbezug durch die Wohnung zu laufen, wobei Du ihn permanent hin und her wiegst
3. Tue dies bis ungefähr 9 Uhr. Lege den Kissenbezug jetzt ins Bett und stelle deinen Wecker auf 2 Uhr nachts.
4. Um 2 Uhr stehe auf und trage den Kissenbezug wieder für eine Stunde durch die Wohnung, singe diesmal einige Schlaflieder dabei.
5. Stelle den Wecker auf 5 Uhr und wiederhole Schritt 4, versuch Dich an noch mehr Schlaflieder zu erinnern.
6. Stelle den Wecker auf 7 Uhr, stehe auf und bereite das Frühstück vor.
7. Wiederhole das ganze Nacht für Nacht, mindestens 3 Jahre lang.
8. Bleibe tapfer!

GESCHICKLICHKEITSTEST FÜR KINDERGARTEN UND GRUNDSCHULE Nimm einen Eier-Karton. Nimm eine Schere und Wassermalfarben und verwandele den Eierkarton in ein Krokodil. Nun verwandle eine Toilettenpapierrollein eine attraktive Weihnachtskerze. Jetzt versuche nur aus Tesafilm und Zellophanfolie eine exakte Kopie des Eiffel-Turms herzustellen. Herzlichen Glückwunsch!

AUTO-TEST Verkaufe den BMW und kaufe statt dessen ein Renault KANGOO. Jetzt nimm ein Schokoladen-Eis und platziere es im Handschuhfach. Lass es dort! Nimm ein 10-Pfennig Stück und stecke es in den Kassettenspieler. Zerkrümele den Inhalt einer Familien-Packung Butterkekse auf dem Rücksitz. Zerkratze mit einer Garten-Harke die Türen des Autos.

KÖRPERLICHE EIGNUNG (für Frauen) Nimm einen großen Sack voller Bohnen und Plaziere ihn vor Deinem Bauch. Lass den Sack für 9 Monate da. Jetzt entferne die Bohnen, aber lass den Sack hängen wo er ist.

FINANZIELLE EIGNUNG (für Männer) Geh zur Bank und richte einen Dauerauftrag ein und lass Dein Gehalt für die nächsten 20 Jahre in gleichen Teilen auf die Konten vom Drogerie-Markt, Spielzeuggeschäft, Lebensmittelgeschäft und mindestens 10 Vereinen überweisen.

ABSCHLUSS-TEST Finde ein Pärchen, dass schon ein kleines Kind hat. Gebe ihnen gute Ratschläge zu Themen wie: Disziplin, Geduld, Toleranz, Töpfchen-Training und Tisch-Manieren. Mache möglichst viele kluge Verbesserungsvorschläge Betone wie wichtig eine konsequente Erziehung ist Genieße das Experiment, es ist das letzte Mal, dass Du all diese guten Antworten parat hast. Vermutlich ist es auch das letzte Mal das Du dieses Pärchen siehst!!! Das ist das Ende des Tests.

Gruß
F.