Keine Pampers mehr /nachts ständig aufstehen?

Hallo zusammen,

mein Kind ist 2Jahre und 2Monate. Trägt Windeln noch tags und nachts meldet sich aber schon (nicht immer!) wenn sie muß und wir gehen dann auch auf die Toilette.
Jetzt hab ich aber vorm Schlafen-gehen das Problem, dass sie nicht schlafen will und ständig sagt, dass sie „schon wieder Pipi muß“!
Anfangs hab ich sie dann auch brav 4-5Mal ins Bad gebracht…natürlich ohne Erfolg. Jetzt haben wir dieses Thema auch nachts zu bewältigen.
Und zwar mehrmals. z.B. um 2h, um 4h und gegen 6h. Und mit „sie meldet sich“ meine ich nicht, dass sie mich einfach nur ruft. Sie schreit und weint so laut, dass andere Hausbewohner geweckt werden, die 3 Etagen tiefer wohnen!!!
Ich hab sie die letzten Nächte nicht mehr rausgeholt bzw. sie sogar schreien lassen und bin gar nicht mehr ins Zimmer.
Ich weiß nicht, was richtig ist ???
Ich hab mal gehört, wenn die Kinder sauber werden, dann soll man auch konsequent sein. d.h. wenn man unterwegs ist nicht einfach sagen: „Du hast ja ne Windel an“
Aber ich kann doch nicht dreimal die Nacht auf dieses Palawer reagieren und aufstehen, oder??
Jetzt sagt sie auch schon mal sie müßte groß und sie hätte Bauchschmerzen. Glaube ich ihr das???
Wer hat Rat?

Danke
Gruß
Marijam

Hallo,

mein Kind ist 2Jahre und 2Monate. Trägt Windeln noch tags und
nachts meldet sich aber schon (nicht immer!) wenn sie muß und
wir gehen dann auch auf die Toilette.

Irgendwie war Dein Beitrag auch amüsant.

Du scheinst es ja gerade umgedreht zu machen, wie ich das so kenne. Erst wird man doch tagsüber stubenrein, weil sie da wach ist und es daher besser kontrollieren kann.

Also mein Tip wäre ganz klar…Nachts wieder Windeln an und tagsüber aus.

Ich gehe davon aus, dass sie nur so einen Terz macht, weil sie weiss dass es eben Nachts nur Glückssache derzeit ist und nicht von ihr kontrolliert wird.

Eencockniedo

Hallo,
klar soll man dann auch am Ball bleiben, aber eure Kleine hat ja jetzt mitbekommen, das ihr sofort zu ihr eilt, auch mitten in der Nacht. Tolles Spielchen.
Ich würd sie, bevor sie ins Bett geht, aufs Töpfchen setzen. Sie vielleicht bewusst auch danach fragen.
Und nachts lass sie schreien.Ne Windel trägt sie ja:wink:

LG und halte durch:wink:
Manu

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Hi!

Hast du irgendwann beim rufen von ihr in der NAcht ( wenn sie ins Bett gemacht hatte ) genervt oder böse reagiert? Vielleicht hat sie nur Angst, dass es wieder passiert und Mami wieder böse oder genervt ist. Vielleicht ruft sie darum so oft?

Tara

Hallo Marijam,

Und zwar mehrmals. z.B. um 2h, um 4h und gegen 6h. Und mit
„sie meldet sich“ meine ich nicht, dass sie mich einfach nur
ruft. Sie schreit und weint so laut, dass andere Hausbewohner
geweckt werden, die 3 Etagen tiefer wohnen!

und

Ich hab sie die letzten Nächte nicht mehr rausgeholt bzw. sie
sogar schreien lassen und bin gar nicht mehr ins Zimmer.
Ich weiß nicht, was richtig ist ?

Wie Du es so machst, ist es immer richtig, egal wie.
Denn Du vertraust ja Deinem Instinkt und hörst nicht
auf Unbeteiligte. Und Du kennst Dein Kind und seine
Bedürfnisse. Dann wäre das schon o.k.

Jetzt sagt sie auch schon mal sie müßte groß und sie hätte
Bauchschmerzen. Glaube ich ihr das?

Wie gesagt, Du bist die Mutter und Du kennst
Dein Kind. Also weisst Du am besten, was ist.

Ich finde diese Methode zur Erzeugung von
„fest im Gehirn eingebauter Angst“ eben-
falls dazu geeignet, eine permanente Stress-
situation für das Kind zu erzeugen. Wenn der
Stress und die Angst stark genug sind, kommt
es vielleicht zu Hormonausschüttungen und
dauerhaften Gehirnveränderungen.

Und selbst wenn das Kind diesen Zustand instinktiv
erkennt und korrigieren will (durch Hilfeschreie),
sollte man sich niemals darauf einlassen, das Kind
zu unterstützen, acuh wenn das ganze Haus
zusammenläuft.

Denn man möchte ja vermeiden, dass das Kind
bestimmte soziale Bindungen viel zu frühzeitig
in sein Gehirn einbaut; wenn man selber alt,
alleine und traurig ist und gerne jemanden um
sich hätte, soll das Kind lieber fernbleiben
und höchstens mal vorbeischauen, „weil man das
so macht“ und immer eiskalt demonstrieren, welche
„Mühe ihm das alles macht“.

scnr,

CMБ

Moin,

ist dir nie der Gedanke gekommen, dass dein Kind nachts wenn es aufwacht schlicht und ergreifend ANGST hat ?

Mannomann, das wird sicher ganz toll fürs Urvertrauen, wenn ein 2-jähriges Kind nachts allein in einem dunklen Zimmer aufwacht und selbst nach panischem Brüllen niemand erscheint, während du mit deinem Mann schön gemeinsam im Nebenzimmer kuschelst. Ich fass es nicht. Hier dürfte „pinkeln oder nicht“ das geringste Problem sein.

Ist dir schonmal der Gedanke gekommen, dass ein Kind dann ruhig durchschläft, wenn es sich sicher fühlt, weil es weiß, wenn irgend was ist, dann ist jemand da ?

Aber vielleicht tauscht du einfach mal mit deinem Kind. Lässt dich im Kinderbett festbinden mit einer Windel um, während Kind und Mann kuschelig nebenan schlafen, und wenn du Nachts in Panik aufwachst, oder einfach, weil du mal musst, dann teste doch mal, wie es für dich sein mag, wenn selbst auf dein panisches Brüllen hin niemand erscheint. Glaubst du wirklich, das ist eine gute Voraussetzung, dass du die Nacht drauf unter gleichen Bedingungen friedlich durschlafen wirst ? Nein ? eben.

Gruß
Marion

Hallo Marion,

schön gesagt. Und richtig. Ich schlafe auch nicht gern
allein. Warum sollen meine Kinder das dann?

Sangoma

Hallo

auch auf das Risiko mir den Unmut vieler Mütter zuzuziehen und eine ellenlange Diskussion loszutreten - kann es sein das das ein Problem der „gebrauchte“ Bundesländer sein?
Also ein Kind, welches mit 2 Jahren noch in Windeln rumrennt - *graus* was soll das?
Sobald ein Kind laufen kann (spätestens) wird es tagsüber daran gewöhnt ohne Windeln auszukommen. Na und nachts dauert dann noch mal ½ Jahr länger.
Aber das wurde früher auch dadurch unterstützt, dass die Windeln nicht so saugfähig waren. Heute ist es für das Kind doch sogar mit vollgepieselten Windeln noch angenehm. Logisch dass man sich als Kind davon nicht entwöhnen will.
Gruß Dobbs

Hallo,

sorry, aber was Du da erzählst stammt wohl noch aus irgendwelchen ominösen Urzeiten…

Heutzutage drillt man Kinder nicht mehr zur Sauberkeit, sondern man unterstützt sie, wenn sie das wollen. Sie kommen von ganz alleine wenn es für sie Zeit ist und wollen wie die Großen aufs WC. Und dieser Zeitpunkt ist bei jedem Kind individuell verschieden.

Es geht nicht nur darum dem Kind eine schnöde Windel abzugewöhnen.
Sein Geschäftchen der Toilette oder dem Töpfchen zu übergeben, bzw das überhaupt zu können, hat etwas mit Macht und Verlust zu tun.
Macht deshalb, weil es auf die Toliette gehen kann wenn es will.
Verlust deshalb, weil viele Kinder das Gefühl haben sie würden etwas von sich weggeben…also „verlieren“ wenn sie es der Toilette übergeben.
Nicht alle Kinder sind sobald sie laufen können soweit dies zu verkraften.
Kinder werden dann sauber, wenn die Seele/Psyche/Entwicklung -nenn es wie Du willst- soweit ist.

Gruß
Maja

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Hallo Marijam,

wie ist das denn, muss das Kind auch tagsüber so oft Pipi? Meldet sie sich denn überhaupt tagsüber?
Da könnte nämlich auch eine Blasenentzündung dahinter stecken…warst Du denn schon beim Kinderarzt?

Dann zum Einschlafen, wie genau ist denn Euer Einschlafritual? Habt Ihr vielleicht keines? Dann wird es Zeit, immerwiederkehrende Rituale geben Sicherheit und helfen Ängste zu vermeiden bzw zu minimieren.
Jedes Kind hat irgendwann eine ängstliche Phase in der sie Unterstützung brauchen…das zu ignorieren ist Verrat am Kind.
Es gibt Kinder die in der Nacht wach werden und sich der elterlichen Sicherheit vergewissen wollen, und das auf unterschiedlichen Wegen…
Sie haben auch ein sehr feines Gefühl dafür was negative Spannungen besonders zwischen den Eltern angeht.

Ansonsten schliesse ich mich inhaltlich Marion an.

Zum Thema Sauberkeit noch ein Link, den ich Dir ans Herz legen möchte (vielleicht findest Du zu anderen Themen dort auch die ein oder andere Anregung):
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_E…

Gruß
Maja

Hallo,

sorry, aber was Du da erzählst stammt wohl noch aus
irgendwelchen ominösen Urzeiten…

findest Du?

Heutzutage drillt man Kinder nicht mehr zur Sauberkeit,

das habe ich auch nicht behauptet, aber ich muß den Zeitpunkt des „wollens“ nicht künstlich hinauszögern.

sondern man unterstützt sie, wenn sie das wollen. Sie kommen
von ganz alleine wenn es für sie Zeit ist und wollen wie die
Großen aufs WC. Und dieser Zeitpunkt ist bei jedem Kind
individuell verschieden.

stimmt

Es geht nicht nur darum dem Kind eine schnöde Windel
abzugewöhnen.
Sein Geschäftchen der Toilette oder dem Töpfchen zu übergeben,
bzw das überhaupt zu können, hat etwas mit Macht und Verlust
zu tun.
Macht deshalb, weil es auf die Toliette gehen kann wenn
es will.
Verlust deshalb, weil viele Kinder das Gefühl haben sie würden
etwas von sich weggeben…also „verlieren“ wenn sie es der
Toilette übergeben.

naja, ich denke diese „Verlustängste“ kann man dem Kind auch nehmen

Nicht alle Kinder sind sobald sie laufen können soweit dies zu
verkraften.

ich verkneif mir den Vergleich, den Du mir hier aufdrängst. Zu diesme Thema hab ich schon zu oft mir den Mund verbrannt

Kinder werden dann sauber, wenn die Seele/Psyche/Entwicklung
-nenn es wie Du willst- soweit ist.

Stimmt
Aber ist es nicht für die Eltern viel bequemer die Windel zu wechseln als über einen Zeitraum von einigen Wochen regelmäßig Hosen zu waschen und vielleicht nahcts aufzustehen?
Noch dazu da die Windeln sogar beim Abnehmen noch so schön trocken sich anfühlen.

Gruß
Maja

Dobbs

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Hallo,

sorry, aber was Du da erzählst stammt wohl noch aus
irgendwelchen ominösen Urzeiten…

findest Du?

Ja, finde ich.

das habe ich auch nicht behauptet, aber ich muß den Zeitpunkt
des „wollens“ nicht künstlich hinauszögern.

Nein, aber effektive Kontrolle über die Blase erreichen sie erst viel später, deshalb nicht hetzen und nicht „trainieren“.

naja, ich denke diese „Verlustängste“ kann man dem Kind auch
nehmen

Ja aber das muss das Kind erst lernen, das ist ein Prozess der nicht von heute auf morgen stattfindet.

ich verkneif mir den Vergleich, den Du mir hier aufdrängst. Zu
diesme Thema hab ich schon zu oft mir den Mund verbrannt

Nichts liegt mir ferner als Dir etwas aufzudrängen…

Aber ist es nicht für die Eltern viel bequemer die Windel zu
wechseln als über einen Zeitraum von einigen Wochen regelmäßig
Hosen zu waschen und vielleicht nahcts aufzustehen?
Noch dazu da die Windeln sogar beim Abnehmen noch so schön
trocken sich anfühlen.

Wie gesagt dieses Training muss gar nicht sein…kein Mensch will eine nasse oder versch… Hose anhaben…dies wäre der falsche Weg. Dem Kind Zeit zu geben hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun.
Hi,

für Dich:
http://www.familienhandbuch.ch/cmain/f_Aktuelles/a_E…

nochmal der Link aus meinem anderen Posting:
http://www.familienhandbuch.ch/cmain/f_Aktuelles/a_E…

Gruß
Maja

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Hallo Marion,

na, das ist ja mal wieder ein konstruktiver Beitrag. Ich halte es ja auch nicht für besonders gut, Kinder einfach schreien zu lassen, aber findest Du es besonders praktikabel, diesen Terror Nacht für Nacht mitzumachen? Falls man dann den Tag zum Schlafen hätte, hat man ja aber in der Regel nicht…
Ich weiss wovon ich rede, hatte eine längere Phase mit meiner Tochter, in der sie mehrmals nachts aufgewacht ist, am Ende bin ich fast durchgedreht, habe mich selbst verletzt um dem Kind nichts anzutun…
Diese Situation ist über kurz oder lang für keinen von Beiden tragbar, auch für das Kind nicht, das den ganzen Tag eine genervte Mutter ertragen muss, die nur Fehler machen. Bei allem Respekt vor der Verletzlichkeit eines Kindes, auch Mütter sind nur Menschen!

Wir haben damals die Situation langfristig dadurch gelöst, dass ich nachts abgestillt habe, wir uns daher abwechseln konnten und später dann, als es nicht mehr um Milch sondern nur noch um Zuspruch ging, uns einfach auf eine Luftmatratze ins Kinderzimmer gelegt haben. Das ging, weil man dabei weiterschlafen konnte, wenn man aber natürlich alle zwei stunden fünf mal aufstehen muss, um das Kind ins Bad zu bringen, dürfte das schnell in Raubbau am eigenen Körper und der eigenen Psyche ausarten, und das schadet längerfristig auch dem Kind!

Hoffentlich findet sich eine für beide vertretbare Lösung und die Phase geht bald vorbei.

Viele Grüße

Bianca

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Moin Bianca,

es düfte eines der unnatürlichsten Dinge sein, einen Säugling/Kleinkind nachts allein im Dunkeln ohne die Gegenwart der Eltern oder einer anderen „Schutzperson“ schlafen zu lassen.

Was erwarten Eltern, die sowas machen, denn anderes, als dass der Säugling vor Panik schreit bis endlich jemand kommt, oder das Kleinkind sich ständig neue „Gründe“ einfallen lässt ??? Man kann doch nicht ein Kind einer solch beängstigenden Situation aussetzen, und sich dann noch beschweren, wenn das Kind schreit. So eine Einstellung will mir einfach nicht den Kopf.

Gruß
Marion

3 „Gefällt mir“

Hallo,

Ich finde diese Methode zur Erzeugung von
„fest im Gehirn eingebauter Angst“ eben-
falls dazu geeignet, eine permanente Stress-
situation für das Kind zu erzeugen. Wenn der
Stress und die Angst stark genug sind, kommt
es vielleicht zu Hormonausschüttungen und
dauerhaften Gehirnveränderungen.

Glaubst du das was du da von dir gibst?

Keinen besseren Vorschlag aber mal ein schlechtes Gewissen erzeugen,
auch cool.

Gruß
Stefan

2 „Gefällt mir“

Hallo,

sorry, aber was Du da erzählst stammt wohl noch aus
irgendwelchen ominösen Urzeiten…

Und deshalb haben wir „älteren“ jetzt alle ein psüschiches
Problem?!

Heutzutage drillt man Kinder nicht mehr zur Sauberkeit,
sondern man unterstützt sie, wenn sie das wollen. Sie kommen
von ganz alleine wenn es für sie Zeit ist und wollen wie die
Großen aufs WC. Und dieser Zeitpunkt ist bei jedem Kind
individuell verschieden.

Ich fand das total cool, das unser Kindergarten meine Tochter
dann doch noch mit 3 genommen hat weil einige Kinder noch nicht
sauber waren und deshalb nicht aufgenommen wurden.

Es geht nicht nur darum dem Kind eine schnöde Windel
abzugewöhnen.

Ach nee, umso beqemer ich es dem Kind mache, warum sollte es auch?

Kinder werden dann sauber, wenn die Seele/Psyche/Entwicklung
-nenn es wie Du willst- soweit ist.

OK, und die anderen waren derweil im Kindergarten und haben schon
so viel soziales Verhalten gelernt das es nicht mehr aufzuholen ist.

Übertreiben ist sicherlich falsch aber alles und immer kann man auch
nicht durchgehen lassen. Es gibt Regeln und an die hat man sich
zu halten, dann wird das zusammenleben deutlich einfacher.

Gruß
Stefan

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Hallo Marion,

es düfte eines der unnatürlichsten Dinge sein, einen
Säugling/Kleinkind nachts allein im Dunkeln ohne die Gegenwart
der Eltern oder einer anderen „Schutzperson“ schlafen zu
lassen.

Du hast die Zeit und die Möglichkeit mit deinem Kind um ca. 19:00
schlafen zu gehen. Mit Unterbrechungen dann bis irgend wann um 10:00.
Und wenn das Kind Mittagsschlaf machst kannst du dich dann auch dazu
legen.
Sorry, außer das mir das ein wenig viel Schlaf wäre, wir haben auch
noch ein Leben neben dem Kind!
Natürlich sind die Kinder unser Lebensinhalt aber irgendwo hat es
ein Ende und „ich“ bin auch mal dran.

Was erwarten Eltern, die sowas machen, denn anderes, als dass
der Säugling vor Panik schreit bis endlich jemand kommt, oder
das Kleinkind sich ständig neue „Gründe“ einfallen lässt ???

Die Zwerge müssen lernen zu schlafen (ja lernen!!!) und das geht
nicht von nu auf gleich. Ein Kind wird mehrmals in der Nacht wach
und es muß lernen, dass es einfach wieder einschlafen kann.
Wenn sie dann ein bischen älter sind, heißt das einfach „ich hab
keinen Bock zum schlafen“.

Man kann doch nicht ein Kind einer solch beängstigenden
Situation aussetzen, und sich dann noch beschweren, wenn das
Kind schreit. So eine Einstellung will mir einfach nicht den
Kopf.

Deine Einstellung geht mir auch nicht in den Kopf, ich habe auch
ein Leben.

Gruß
Stefan

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Moin,

sag mal, hast du noch nie was von einem Stubenwagen gehört ??
Hier redet doch niemand davon, dass du gleichzeitig mit deinem Kind schlafen gehen sollst, es reicht völlig wenn du im gleichen Raum bist. Normale Alltagsgeräuschte düften die Kids in keinster Weise am Einschlafen hindern.

Gruß
Marion

Hallo Stefan

[Methode zur Erzeugung von Angst]

Glaubst du das was du da von dir gibst?

Das ist imho „definitiv“ so.
(Ist auch logisch).

Keinen besseren Vorschlag aber mal ein
schlechtes Gewissen erzeugen, auch cool.

Ein schlechtes Gewissen hat man höchstens
dadurch, dass man irgendwie schon weiss,
das es nicht gut sein kann, sein kleines
Kind im Dunklen alleine zu lassen.

Und es dann doch tut.

In den ersten paar jahren bastelt sich
so ein Kind sein Bild von der Welt -
und ein permanenter Angststress wird
mit grosser Sicherheit seine strukturellen
Spuren im wachsenden Gehirn hinterlassen.

Hier muss man eben abwägen; was ist einem
„mehr Wert“, das „eigene Leben“ (womit es
im Grunde meistens nicht viel auf sich hat)
oder dem Kind eine positive Grundprogrammie-
rung zu geben.

Grüße

CMБ

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Hallo CMБ

[Methode zur Erzeugung von Angst]

Glaubst du das was du da von dir gibst?

Das ist imho „definitiv“ so.
(Ist auch logisch).

Wieso?

Keinen besseren Vorschlag aber mal ein
schlechtes Gewissen erzeugen, auch cool.

Ein schlechtes Gewissen hat man höchstens
dadurch, dass man irgendwie schon weiss,
das es nicht gut sein kann, sein kleines
Kind im Dunklen alleine zu lassen.

Nein, mit fahdenscheinigen Behauptungen und Darstellung der möglichen
Folgen, kann ich nahezu jedem ein schlechtes Gewissen einreden.

In den ersten paar jahren bastelt sich
so ein Kind sein Bild von der Welt -
und ein permanenter Angststress wird
mit grosser Sicherheit seine strukturellen
Spuren im wachsenden Gehirn hinterlassen.

Woher weißt du das? Sind diese strukturellen Spuren positiv oder
negativ zu bewerten? War es wirklich Angststress oder vieleicht nur
Langeweile? Es stimmt schon das in den ersten 4 (ich denke
es waren 4) Jahren die Verschaltung des Gehirns nahzu vollständig
abgeschlossen wird. Wir haben allerdings nicht die geringste Ahnung
was da verschaltet wurde. Da die Funktionsweise des Gehirns sich
nahezu komplett unserer Vorstellung entzieht, gibt es auch keine
sinnvolle Aussage dazu was positiv oder negativ ist.

Leider war die Wissenschaft noch nicht so weit als wir zur Welt kamen
und daher sind wir auch alle so…

Hier muss man eben abwägen; was ist einem
„mehr Wert“, das „eigene Leben“

Nö, aber genauso viel Wert!

(womit es im Grunde meistens nicht viel auf sich hat)

Nicht von dir auf andere schließen!

oder dem Kind eine positive Grundprogrammie-
rung zu geben.

Und du weißt das die Verschaltung der Synapsen und Co positiv
verschaltet werden wenn man das Kind mal nicht brüllen läßt?
Irgendwelche Belege?

Gruß
Stefan

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