Keine Pampers mehr /nachts ständig aufstehen?

Abend Marion

sag mal, hast du noch nie was von einem Stubenwagen gehört ??
Hier redet doch niemand davon, dass du gleichzeitig mit deinem
Kind schlafen gehen sollst, es reicht völlig wenn du im
gleichen Raum bist. Normale Alltagsgeräuschte düften die Kids
in keinster Weise am Einschlafen hindern.

Aua, Vatern schaut Nachrichten (ja ein bischen Fernsehen gönn ich mir)
und Töchterlein/Sohnemann hört mal munter die aktuellen Ereignisse
mit. Nee das wäre mir mit 2 Jahren zu heikel.

Und bis wann hast du das gemacht?
Bis 3 oder 6 oder 10 und wann hat dein Kind gelernt auch mal
alleine zu schlafen?

Gruß
Stefan

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Moin,

Aua, Vatern schaut Nachrichten (ja ein bischen Fernsehen gönn
ich mir)

Dann setz dich doch mit dem Fernseher allein in einen dunklen Raum abseits von den anderen :smile:

Und bis wann hast du das gemacht?
Bis 3 oder 6 oder 10 und wann hat dein Kind gelernt auch mal
alleine zu schlafen?

Lustigerweise hat das betreffende Kind irgendwann solange rumgenörgelt, bis es ins Bett gebraucht wurde, weil es ihr irgendwann doch zu unruhig im Wohnzimmer wurde. Da war sie nichtmal 2. Es gab von da an nie Probleme, sie ins Bett (neben dem Elternbrett) zu bringen (selbstverständlich gab es in dem Zimmer ein Nachtlicht und die Türen immer alle offen). Es gab nie nächtliche Heul- und Schreiattacken und den ganzen Zirkus, den andere Eltern offenbar treiben müssen, damit ihre Kleinen endlich Ruhe geben, kennen diese Eltern nur vom Hörensagen.

Du siehst also, etwas Investition in das Urvertrauen eines Säuglings kann sich durchaus „lohnen“.

Eltern, die ihre Kinder abends ins Kinderzimmer verbannen, machen sich IMHO ihre Probleme größtenteils selbst. Mein Mitleid für diese „armen geplagten“ Eltern hält sich daher in Grenzen.

Gruß
Marion

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Hi Maja,

-wie ist das denn, muss das Kind auch tagsüber so oft Pipi?

Nein tagsüber ganz normal. Sie meldet sich. Manchmal aber auch nicht,
weil sie z.B. mit Spielen beschäftigt ist.
Deswegen trägt sie ja auch noch Windeln.
An Blasenentzündung ist da eher nicht zu denken.

-Dann zum Einschlafen, wie genau ist denn Euer Einschlafritual?
Mittlerweile lesen wir kurze Geschichten vor.

-Spannungen besonders zwischen den Eltern angeht.
Klar hat man auch mal Stress in der Beziehung. Das kommt bei uns
aber sehr selten vor und wenn überhaupt dann wird nur was lauter
diskutiert als sonst!

Vielen dank für den Link…den lese ich mir gleich mal durch.

Gruß
Marijam

Hallo Dobbs,

ich stimme vollkommen zu, dass Kinder sauber sein sollten, bevor
sie mit drei in den Kindergarten kommen. Ich habe zwei Geschwister
und wir waren alle drei mit zwei Jahren und 3 Monaten sauber.
Aber mir hat man gesagt, dass Kinder normalerweise erst mit 22Monaten
das Gefühl dafür bekommen. Kinder die es trotzdem schon eher
können…ist natürlich super!
Oft sind die kinder, die es zu früh „aufgezwungen bekommen“ später
die, die mit vier oder fünf wieder Bett-nässer sind.

Gruß
Marijam

Hallo Marion,

-ist dir nie der Gedanke gekommen, dass dein Kind nachts wenn
es aufwacht schlicht und ergreifend ANGST hat ?

Klar, das weiß ich. Aber erstens schläft mein Kind ja nicht im
Dunkeln. Sie hat ein „Ernie+Bert“ Lämpchen in der Steckdose in der
Nähe vom Bett. Das ist wirklich hell genug.

-Ist dir schonmal der Gedanke gekommen, dass ein Kind dann
ruhig durchschläft, wenn es sich sicher fühlt, weil es weiß,
wenn irgend was ist, dann ist jemand da ?

Und wie gesagt, mein Kind hat bisher immer gut geschlafen und ich bin
immer aufgestanden, wenn sie geweint hat. Ich bin doch keine Rabenmutter! Ich hab eher das Gefühl sie hält uns zum Narren.
Jemand anders hat weiter unten geschrieben, dass das Kind mit ins
Schlafzimmer müßte. Klar, das haben wir die ersten 5,5 Monate auch
gemacht. Aber dann sind wir durch sie geweckt worden oder umgekehrt.
Irgendwann kommt der Zeitpunkt, dass das Kind im eigenen Zimmer
schläft, weil es besser für das Kind ist.
Es kann ja nicht sein, dass ich mich nicht mehr traue mich im Bett
rumzudrehen, weil ich dann Angst haben muß, dass mein Kind wach wird.

-Aber vielleicht tauscht du einfach mal mit deinem Kind. Lässt
dich im Kinderbett festbinden mit einer Windel um, während
Kind und Mann kuschelig nebenan schlafen, und wenn du Nachts
in Panik aufwachst, oder einfach, weil du mal musst, dann
teste doch mal, wie es für dich sein mag, wenn selbst auf dein
panisches Brüllen hin niemand erscheint.

Also das ist echt heftig, was du schreibst. Das ist doch kein Vergleich!?
Außerdem hast du nicht richtig gelesen. Ich hab anfangs jedes Mal mit ihr den
Gang zum WC durchgezogen. Es kommt aber nix. Ich sitz dann ne viertelstunde im Bad mit dem Ergebnis, dass mein Kind quietschfidel ist
und nicht mehr ins Bett möchte.

Außerdem schreib ich doch hier, weil ich gerne eure Hilfe/Rat hätte und nicht, um mich fertig machen zu lassen, oder?
Hört sich für mich auf jeden Fall nicht so nett an.

Gruß
Marijam

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Hallo Tara!

-Hast du irgendwann beim rufen von ihr in der Nacht (wenn sie
ins Bett gemacht hatte ) genervt oder böse reagiert?

Nein, würde ich nie tun. Sie hat aber ja auch nachts noch Windeln
an. Ich reg mich höchstens darüber auf, dass sie so viel schreit,
versuche aber sie es nicht merken zu lassen. Genervt ist man natürlich
besonders, wenn man denkt, sie hat nichts.
Aber sie schreit halt mit so einem Grell (schreibt man das so?) das
es nicht mehr schön ist.

Gruß
Michele

Hallo Manu,

-klar soll man dann auch am Ball bleiben, aber eure Kleine hat
ja jetzt mitbekommen, das ihr sofort zu ihr eilt, auch mitten
in der Nacht. Tolles Spielchen.
Ich würd sie, bevor sie ins Bett geht, aufs Töpfchen setzen.
Sie vielleicht bewusst auch danach fragen.
Und nachts lass sie schreien.Ne Windel trägt sie ja:wink:

Na da bin ich ja froh, das du das so schreibst. Genauso mache ich
es ja. Wir gehen vorm „schlafen-gehen“ immer
Zähne putzen
Töpfchen (mit Klo-leiter…das findet sie super!)
2 Minuten Märchen

und dann ab ins Bett. Bis zum Einschlafen darf sie noch Schlummer-
Musik hören. Daran kann es auch nicht liegen, oder??
Ich dachte schon, dass sie vielleicht nachts aufwacht und realisiert
dass die Musik aus ist und deswegen so ein Palawer macht.

Ansonsten muß ich vielleicht wirklich einfach nur durchhalten.

Danke!
Marijam

Hallo Eencockniedo,

-Du scheinst es ja gerade umgedreht zu machen, wie ich das so
kenne. Erst wird man doch tagsüber stubenrein, weil sie da
wach ist und es daher besser kontrollieren kann.

Das hatte ich vor. Kann ich ja nicht dafür, wenn mein Kind sich
auch nachts meldet :wink:

-Also mein Tip wäre ganz klar…Nachts wieder Windeln an und
tagsüber aus.

Sie hat eh nachts Windeln an. Aber vielleicht sollte ich jetzt
tagsüber wirklich ganz weglassen. Vielleicht hilft das ja auch
ein wenig das es z.B. auch nicht mehr beim Spielen passiert. ?

-Ich gehe davon aus, dass sie nur so einen Terz macht, weil sie
weiss dass es eben Nachts nur Glückssache derzeit ist und
nicht von ihr kontrolliert wird.

Das kann natürlich sein.

Gruß
Marijam

Abend,

Aua, Vatern schaut Nachrichten (ja ein bischen Fernsehen gönn
ich mir)

Dann setz dich doch mit dem Fernseher allein in einen dunklen
Raum abseits von den anderen :smile:

Geht ja nicht, dann ist das Kind doch wieder allein!

Und bis wann hast du das gemacht?
Bis 3 oder 6 oder 10 und wann hat dein Kind gelernt auch mal
alleine zu schlafen?

Lustigerweise hat das betreffende Kind irgendwann solange
rumgenörgelt, bis es ins Bett gebraucht wurde, weil es ihr
irgendwann doch zu unruhig im Wohnzimmer wurde. Da war sie
nichtmal 2. Es gab von da an nie Probleme, sie ins Bett (neben
dem Elternbrett) zu bringen (selbstverständlich gab es in dem
Zimmer ein Nachtlicht und die Türen immer alle offen). Es gab
nie nächtliche Heul- und Schreiattacken und den ganzen Zirkus,
den andere Eltern offenbar treiben müssen, damit ihre Kleinen
endlich Ruhe geben, kennen diese Eltern nur vom Hörensagen.

Irgendwie komme ich nach diesen Erklärungen zu dem Schluß du
hast gar keine Kinder! Kann das sein?
Theorie und Praxis und mal ein Kind sehen und dann munter nach
Hause gehen (ohne Kind) ist ein bischen was anderes.

Du siehst also, etwas Investition in das Urvertrauen eines
Säuglings kann sich durchaus „lohnen“.

Nö, die paar Minuten die du mitbekommen hast sind sicher nicht
aussagekräftig.

Eltern, die ihre Kinder abends ins Kinderzimmer verbannen,
machen sich IMHO ihre Probleme größtenteils selbst. Mein
Mitleid für diese „armen geplagten“ Eltern hält sich daher in
Grenzen.

Falls das oben zutrifft sage ich dir „Mit Kindern wirfst du all
deine guten Vorsätze über Bord“, Falls du eigene Kinder hast
„Herzlichen Glückwunsch, aber nicht alle Kinder sind so!“.

Gruß
Stefan

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Hallo Stefan,

Übertreiben ist sicherlich falsch aber alles und immer kann
man auch
nicht durchgehen lassen. Es gibt Regeln und an die hat man
sich
zu halten, dann wird das zusammenleben deutlich einfacher.

Nachdem ich Deine übrigen Beiträge gelesen habe muss ich feststellen dass Du derjenige bist der stur in eine Richtung driftet und anscheinend hauptsächlich schwarz oder weiss exixtiert…als Beispiel: niemand hat was davon gesagt, dass alle von damals einen Dachschaden haben…

Natürlich gibt es Regeln die eingehalten werden müssen. man sollte als Erwachsener aber auch wissen wie man Regeln zu definieren hat und wie/wann sie sinvoll sind.
Und beim Sauberwerden gibt es nunmal keine allgemeingültigen Regeln, weil das ein ganz individueller Prozess ist.
In meinem Link ist ganz klar erklärt, dass im Durchschnitt die Kinder genauso früh sauber werden, die gedrillt werden, wie die denen man ihren Rythmus lässt. Aber Sauberkeitserziehung/training kann sich negativ auswirken, nämlich so wie beschrieben, dass diese Kinder im Durchschnitt öfter „rückfällig“ werden.
Schau Dir die Links einfach mal an, wie die Kinder lernen die Signale von Darm und Blase zu deuten, ich verspreche DIr Du wirst überrascht sein.

Gruß
Maja

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Moin,

„Herzlichen Glückwunsch, aber nicht alle Kinder sind so!“.

Danke :smile:
Und meinst du nicht, dass Eltern auch ein bisschen Anteil daran haben, wie Kinder sind ? Oder hältst du Erziehung für eine sinnlose Angelegenheit ?

Gruß
Marion

Moin,

Klar, das weiß ich. Aber erstens schläft mein Kind ja nicht im
Dunkeln. Sie hat ein „Ernie+Bert“ Lämpchen in der Steckdose in
der
Nähe vom Bett. Das ist wirklich hell genug.

Warum schreit sie dann Nachts vor lauter Panik ? Kann sie aus dem Bett raus und zu euch rüber, wenn sie Angst hat ?

-Ist dir schonmal der Gedanke gekommen, dass ein Kind dann
ruhig durchschläft, wenn es sich sicher fühlt, weil es weiß,
wenn irgend was ist, dann ist jemand da ?

Und wie gesagt, mein Kind hat bisher immer gut geschlafen und
ich bin
immer aufgestanden, wenn sie geweint hat. Ich bin doch keine
Rabenmutter!

Du bist also sicher, du bekommst immer mit, wenn sie weint, oder wenn sie einfach nur im Zimmer wach liegst und sich fürchtet ?

Ich hab eher das Gefühl sie hält uns zum Narren.

???
Du meinst, sie schreit vor Panik und heult, wie sie das irgendwie „witzig“ findet, damit ihre Eltern zu nerven ?

Jemand anders hat weiter unten geschrieben, dass das Kind mit
ins
Schlafzimmer müßte. Klar, das haben wir die ersten 5,5 Monate
auch
gemacht. Aber dann sind wir durch sie geweckt worden oder
umgekehrt.

Und welchen Grund gab es, dass sie euch geweckt hat ?

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, dass das Kind im eigenen
Zimmer
schläft, weil es besser für das Kind ist.

Hast du den Eindruck, die Gegenwärtige Situation sei gut für dein Kind ?

Es kann ja nicht sein, dass ich mich nicht mehr traue mich im
Bett
rumzudrehen, weil ich dann Angst haben muß, dass mein Kind
wach wird.

Mir scheint, so wir es im Moment handhabt, scheint dein Kind auch nicht sehr ruhig und friedlich durchzuschlafen.

-Aber vielleicht tauscht du einfach mal mit deinem Kind. Lässt
dich im Kinderbett festbinden mit einer Windel um, während
Kind und Mann kuschelig nebenan schlafen, und wenn du Nachts
in Panik aufwachst, oder einfach, weil du mal musst, dann
teste doch mal, wie es für dich sein mag, wenn selbst auf
dein
panisches Brüllen hin niemand erscheint.

Also das ist echt heftig, was du schreibst.

Nicht ICH habe das so beschrieben, DU hast das so beschrieben. Ich habe mir nur einen kleinen Perspektivwechsel erlaubt, wie die Situation vielleicht aus Sicht des Kindes aussieht.

Das ist doch kein
Vergleich!?

Denkst du, dein Kind, dass immerhin 100% abhängig von dir ist, steckt diesbezüglich mehr weg als du ?

Außerdem hast du nicht richtig gelesen. Ich hab anfangs jedes
Mal mit ihr den
Gang zum WC durchgezogen. Es kommt aber nix. Ich sitz dann ne
viertelstunde im Bad mit dem Ergebnis, dass mein Kind
quietschfidel ist
und nicht mehr ins Bett möchte.

Vielleicht hast du auch nicht richtig gelesen. Ich schrieb, dass „Pinkel oder nicht“ vielleicht nicht unbedingt euer Hauptproblem sein MUSS. Vielleicht sucht sie einfach nur deine Nähe.

Außerdem schreib ich doch hier, weil ich gerne eure Hilfe/Rat
hätte und nicht, um mich fertig machen zu lassen, oder?
Hört sich für mich auf jeden Fall nicht so nett an.

Mir scheint, bei euch beiden ist eher das Kind die Person, die „fertig“ gemacht wird. Wer von euch beiden liegt denn Nachts schreiend vor Panik im Bett ? Du oder dein Kind ?

Sorry, wenn du hier nur Antworten wolltest, die dich ein bisschen tätscheln, dann hättest du das gleich schreiben sollen. Wenn du aber tatsächlich einen Rat willst, dann solltest du vielleicht auch mal einen anderen Blick auf diese ganze Situation zulassen.

Gruß
Marion

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Hallo Stefan,

[Methode zur Erzeugung von Angst]

Glaubst du das was du da von dir gibst?

Das ist imho „definitiv“ so.

Wieso?

So bringt uns die Diskussion nicht weiter. Jeder
hat nun eben seine Ansichten, wie er mit seinen
Kindern umgeht - und das ist ja auch zu erwarten.

Fakt ist, ich könnte nicht vor dem Fernseher oder
sonstwo sitzen (ich hab zwar einen, der wird aber
nur für „Sandmann“ aufgestellt), wenn mein Kind
im Kinderzimmer wimmert oder Angst hat.

Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass
das jemand Anders könnte. Daher vielleicht
unsere Missverständnisse.

Deine Hypothese ist also, wenn ich das richtig
verstanden habe, Dein Kind „abzuhärten“ durch
die Forderung, sich mit Angst abzufinden - wobei
Du bei der „Durchsetzung“ sämtliche Kamerad-
schaftsprinzipien nicht gelten lässt.

Du würdest also Dein Kind bewusst Qualen erleiden
lassen - unter der Hypothese, dass es dadurch
eine günstige Entwicklung nimmt. Sozusagen
„Absonderung zur Selbstfindung“.

Un ich nehme an, dass das Deiner Hypothese
nach für alle, auch sehr kleine
Kinder (o.k., über 6 Monate) gilt.

Korrigiere mich bitte, wenn ich das falsch
verstanden habe.

Grüße

CMБ

Hallo!

So bringt uns die Diskussion nicht weiter.

Zumindest da sind wir uns einig.

Es mag daran liegen, dass in deiner Sichtweise es
überhaupt nicht vorkommt, das ein Kind (2 Jahre) aus einer
anderen Ursache weint außer es hat Angst.
Mit dieser Sichtweite ist deine Einstellung sicherlich
richtig aber wenn dem nicht so wäre,… ja dann werden
halt die Erwachsenen konditioniert.

Wer sprach davon ein wimmerndes Kind alleine im Kinderzimmer
liegen zu lassen. Ich denke nur du, in deinen bildhaften
Beschreibungen.

Du bist also der Meinung wenn ein Kind brüllend an der Kasse
des Supermarktes liegt, weil es keine Süßigkeiten bekommt,
dann erleidet dieses Kind gerade Höllenqualen und hat Angstzustände
keinen Lutscher zu bekommen?

So meinst du das doch oder?

Oder meinst du ein 2 jähriges Kind ist so vernünftig solche
gezielten Attacken natürlich nur im Supermarkt zu veranstalten
und natürlich im Bett auf das einzige Mittel seiner Unmutsbezeugung
zu verzichten.

Ich glaube schon, dass ich in der Lage bin zu unterscheiden ob
mein Kind aus Angst weint oder aus Trotz und Wut einfach mal
ein bischen rumbrüllt.

Gruß
Stefan

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Hallo Maja,

Nachdem ich Deine übrigen Beiträge gelesen habe muss ich
feststellen dass Du derjenige bist der stur in eine Richtung
driftet und anscheinend hauptsächlich schwarz oder weiss
exixtiert…als Beispiel: niemand hat was davon gesagt, dass
alle von damals einen Dachschaden haben…

OK, aber „irgendwelchen ominösen Urzeiten“ klingt auch nicht
grade danach ältere Dinge zu akzeptieren.

Und beim Sauberwerden gibt es nunmal keine allgemeingültigen
Regeln, weil das ein ganz individueller Prozess ist.

Soweit sind wir uns auch einig.

In meinem Link ist ganz klar erklärt, dass im Durchschnitt die
Kinder genauso früh sauber werden, die gedrillt werden, wie
die denen man ihren Rythmus lässt.

Ich sprach nirgendwo von drillen.

Warum schaffen es heute immer mehr Eltern (oder besser Kinder)
nicht mehr bis zum Kindergarteneintritt sauber zu sein?
Da denke ich, haben die ominösen Urzeiten doch irgendwas anders
gemacht.
Wenn ich mir eine heutige Pampers und Co. anschaue, dann fühlen
sich die Kinder sogar mit einer vollen Windel noch wohl. Früher
war so eine Windel unbequem und ziemlich unangenehm wenn sie
voll war, das Kind hatte ein eigenes Interesse dieses Ding so
schnell wie möglich los zu werden!
Ich kenne mittlerweile einige Kinderärzte die dazu raten, die
Finger von Pampers und Co. zu lassen.

Gruß
Stefan

Hallo Stefan,

OK, aber „irgendwelchen ominösen Urzeiten“ klingt auch nicht
grade danach ältere Dinge zu akzeptieren.

Das hast Du aber da hineininterpretiert. Festzustellen dass etwas veraltet ist und stur schwarz/weiss zu sehen sind zwei Paar Stiefel.

Warum schaffen es heute immer mehr Eltern (oder besser Kinder)
nicht mehr bis zum Kindergarteneintritt sauber zu sein?

Also ich kenne ehrlichgesagt kein Kind dem es so ergangen ist und ich habe zu den Betreuerinnen immer gute intensive Kontakte gehabt. Woher hast Du Deine Zehlen? Gibt es da auch etwas im Inet zu?

Da denke ich, haben die ominösen Urzeiten doch irgendwas
anders
gemacht.
Wenn ich mir eine heutige Pampers und Co. anschaue, dann
fühlen
sich die Kinder sogar mit einer vollen Windel noch wohl.

Das dachte ich auch, als ich schwanger war, Nur keine Pampers an den Po meines Kindes, dadurch würden die Kinder faul dachte ich…und brauchten viel länger um sauber zu werden, dachte ich (war ich selbst doch lt. Mutter mit bereits 9 Monaten stubenrein).
Da hatte ich aber falsch gedacht. Pampers ist nunmal eine der trockensten Windeln und mit der besten Passform die es gibt. Es bringt Dir wenig, wenn Du mit Säugling unterwegs bist, und die Klamotten sind nass, weil die Windel nicht dort bleibt wo sie sollte, oder der Hintern feuerrot ist, weil der Urin trotz Creme an die Haut kam. Über kurz oder lang war ich dann auch bei Pampers angelangt.

Früher
war so eine Windel unbequem und ziemlich unangenehm wenn sie
voll war, das Kind hatte ein eigenes Interesse dieses Ding so
schnell wie möglich los zu werden!

Das haben sie auch so, wenn es soweit ist.
Mein Sohn kam zu mir und sagte „Heute keine Windel mehr“ da war er 2 1/4 und war auf einen Schlag sauber…kein Malheur mehr weder tags noch nachts, was man von einigen Kindern im Kiga nicht gerade behaupten konnte…dort gab es wiederholt leckgeschlagene kleine Möchtegernstubenreine. Für diese Zwecke gab es extra eine Ersatzklamottenkiste.
Mein Bruder wurde im selben Alter sauber, ohne Pampers, sondern mit Aldi-windeln oder Moltex, das ist aber auch schon 25 Jahre her :wink:

Aber ich kann mich an kein Kind erinnern, das mit 3 noch ständig Windeln getragen hätte…vielleicht sind das dann die Kinder, deren Eltern alleine auf die Toilette gehen (Badewanne etc.)und der Nachwuchs derartige Intimitäten gar nicht mitbekommt, das hat aber dann mit den Windeln und dem Training an sich nichts zu tun…es gibt sie aber tatsächlich noch diese Tabu.Geschichten:
Bei uns im Kiga gibt es Eltern, dort behält der Vater in der Badewanne die Badehose an, wenn die Mädchen mit ihm baden. Sie haben ihren Vater noch nie nackt gesehen.
Da kämen wir dann zum nächsten Punkt, der dabei eine Rolle spielen könnte:
Wie geht man mit dem eigenen Körper um? Gibt es Tabuzonen, die nicht berührt und/oder benannt werden?

Ich kenne mittlerweile einige Kinderärzte die dazu raten, die
Finger von Pampers und Co. zu lassen.

Zu was Ärzte nicht alles raten *g
Wenn Du zu diesem Thema seriöse Seiten hast, dann her damit!

Gruß
Maja

Hallo Maja,

Zu was Ärzte nicht alles raten *g
Wenn Du zu diesem Thema seriöse Seiten hast, dann her damit!

Zitat:
„Übrigens: „Baumwollbabys“ werden durchschnittlich gesehen 1/2 Jahr früher sauber, da sie die Nässe am Po mit dem Gefühl „da kommt was raus“ von Beginn an in Zusammenhang bringen können. Babys, die mit Einwegwindeln gewickelt wurden begreifen das oft nicht von allein.“
http://www.babynet.de/load.html?/treff/eltern/wickel…

Zitat:
„Die wollen schneller aus den Windeln raus“, sagt die Hebamme. Die Kleinkinder müssten „ein Gefühl für nass und trocken“ entwickeln, was nicht gehe, „wenn sich die Windel immer trocken anfühlt“
http://66.249.93.104/search?q=cache:EmTn7HN9QxwJ:www…

Zitat:
„Wissenschaftlich bewiesen ist es nicht, Eltern und auch Ärzte7a behaupten jedoch des öfteren, dass mit Stoff gewickelte Kinder eher trocken werden.“
http://www.naturwindeln.de/vorteile.php#Trocken%20we…

Man findet sehr viel, wenn man einfach mal rumgoogelt.

Ob seriös oder nicht ist allerdings manchmal fraglich, zumindest
der letzte Link kann auch als schlichte Reklame gewertet werden.

Gruß
Stefan

Hallo Stefan,

bezüglich Stoffwindeln gibt es die verschiedensten Aussagen, mal werden diese Kinder ein Jahr früher sauber, mal ist es nur ein halbes…dann macht es wieder keinen Unterschied. Etwas wirklich seriöses war aber nicht dabei…und über die Entwicklung wurde auch nichts gesagt…das brachte mich aber auf die Idee, einmal weiter zu forschen:

Ganz klar pro Sauberkeitserziehung, aber erst im geeigneten Alter:
http://www.erziehungsberatung-mainz.de/html/angebote…

Sanfte Sauberkeitserziehung nebst Entwicklungsvoraussetzung:
http://www.babyundkinderpflege.de/Sauber_und_trocken…

Ganz ohne Windel:
http://www.hebamme.ch/de/heb/lit/index.cfm?grID=18&s…
http://www.continuum-concept.de/windellos.htm (setzt allerdings gute Konditionierung der Eltern voraus, denn das Kind macht weiterhin einfach wenn es muss, die Eltern müssen die Signale richtig deuten lernen)

Auch andere Foren befassen sich mit der Sauberkeitserziehung
http://www.adeba.de/html.php/modul/HTMLPages/pid/319
http://www.adeba.de/html.php/modul/HTMLPages/pid/318

http://www.elternimnetz.de/cms/paracms.php?site_id=5…

http://www.hoppsala.de/index.php?menueID=23&contentI…
Ein Zitat:„Das Gefühl für Harndrang entwickelt sich erst zwischen dem 1. und 2. Lebensjahr. Erst dann kann das Kind die Körpersignale, die von der stark gefüllten Blase ausgehen, überhaupt wahrnehmen. Das heißt aber nicht, dass es von nun an auf die Toilette gehen kann. Wichtige Nervenbahnen, die die perfekte Kontrolle der Blasenschließmuskeln ermöglichen, entwickeln sich erst im 2. und 3. Lebensjahr. Geduld ist also gefragt und eine positive Begleitung der einzelnen Entwicklungsschritte.“

http://www.eltern.de/familie_erziehung/erziehung/erz…
Auch hier ist von physischer und psychischer Reife die Rede

Trotz Stoffwindel nicht schneller trocken:
http://www.naturwindeln.de/erfahrungsberichte/lesen…

Lt „amerikanischer“ Studie dauert sauber werden mit zu frühem Training länger
http://www.wellness-gesund.info/Artikel/8378.html?a

Noch ne Studienbeschreibung allerdings seriöser:
http://www.oekotest.de/cgi/ra/ra.cgi?doc=S0138-19751…
Auch hier erst Reife dann WC (achtung ist die 2.Seite)

Man findet also alles, was man sucht, egal ob sinnvol oder nicht…man findet sogar Dinge die man nicht sucht *g

Aber nahezu alle, die sich irgendwie mit dem Thema Sauberkeitserziehung und Entwicklung der Fähigkeiten befassen waren sich einig, dass man erst ab einer gewissen Reife an Sauberkeit denken kann, weil das Kind vorher gar nicht in der Lage ist, das Gewünschte umzusetzen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Gruß
Maja

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Hallo!

So bringt uns die Diskussion nicht weiter.

Zumindest da sind wir uns einig.

Ehrlich mal,

[Erwachsenen konditionieren]

Du bist also der Meinung wenn ein Kind brüllend
an der Kasse des Supermarktes liegt, weil es keine
Süßigkeiten bekommt, dann erleidet dieses Kind
gerade Höllenqualen und hat Angstzustände
keinen Lutscher zu bekommen?

Warte mal. Das ist natürlich bezüglich unserer
Diskussion sehr weit hergeholt; der richtige
Vergleich wäre ja, wenn das „Kind brüllt, weil
Du es an der Kasse des Supermarktes alleine
hast stehen lassen“.

Wenn ein Kind an der Supermarktkasse tatsächlich
aus den von Dir genannten Gründen „extrem“ brüllt,
dann ist es wohl bereits darauf konditioniert
worden, „Süssigkeiten“ als Zuwendungen erster Klasse
zu verstehen. Und wenn dann in seinem raren
Zuwendungskosmos auch noch das „wichtigste“
ausfällt …

Daraus, dass Du mit Deinen Vergleichen abgleitest,
schliesse ich, dass Du Dich mehr für die temporäre
Ruhigstellung bei bereits pathologischen
Konstellationen interessierst.

OK, in solchen Notfällen sollte man - auch im
Supermarkt, dem Kind sofort still und freundlich
Körperkontakt bieten. Das sollte praktisch immer
sofort wirken.

So meinst du das doch oder?

Was soll das denn :wink:

Oder meinst du ein 2 jähriges Kind ist so vernünftig solche
gezielten Attacken natürlich nur im Supermarkt zu veranstalten
und natürlich im Bett auf das einzige Mittel seiner
Unmutsbezeugung zu verzichten.

Ein Kind will sich in seiner normalen Umwelt
normal eingliedern - und hat „kindgemäße“
Bedürfnisse (einen Vorentwurf von seiner
Welt, was als besonders erstrebenswert
gilt => körperliche oder (Surrogat-) Zuwendung).

Und wenn die Welt für das Kind nicht mehr
„so funktioniert“, „so in Ordnung ist“,
sollte man sich als Erwachsener nicht wundern,
wenn das Kind seine Intelligenz einsetzt,
um diese Kongruenz wieder zu erreichen.

Ich glaube schon, dass ich in der Lage bin zu
unterscheiden ob mein Kind aus Angst weint oder
aus Trotz und Wut einfach mal
ein bischen rumbrüllt.

Nach Deinen Äusserungen melden sich da bei mir
leise Zweifel an :wink:

Und ausserdem: was für einen Unterschied macht
denn das wirklich? Ich tröste mein Kind sowohl
wenn es Angst hat (sehr selten), als auch wenn
es „aus Trotz und Wut einfach mal rumbrüllt“
(passiert schon mal). Denn auch dafür wird es ja
wohl eine Ursache gegeben haben.

Nix für ungut & Grüße

CMБ

Nee, brauchst mich nicht tätscheln :wink:
Hallo Marion,

>Warum schreit sie dann Nachts vor lauter Panik ? Kann sie
>aus dem Bett raus und zu euch rüber, wenn sie Angst hat?

Das ist es ja…ich weiß ja, dass sie nicht vor Panik schreit.
Da gibt es keinen Grund für. Unser Zimmer ist direkt nebenan.
Theoretisch könnte sie sogar zu uns ins Zimmer kommen. Das macht
sie aber wahrscheinlich nicht, weil im Flur kein Licht brennt.
(das könnte ich natürlich als nächstes probieren!?)
Sie könnte aus ihrem Bett und kann auch schon Türen öffnen. Unsere
Türe ist aber auch immer angelehnt. Ich kann sie also auch nicht
überhören.

Entweder meint sie wirklich die Blase wäre voll und sie will zum WC
oder es ist irgendeine Phase. Das wollte ich ja von einem von euch
wissen.

Also wenn sie Panik hätte, würde sie das äußern. Sie kann schon gut
sprechen. Wir haben z.B. in der Nachbarschaft einen kläffenden Hund.
Wenn der nachts bellt und sie wach wird ruft sie mich auch. Und sie
sagt dann zu mir: „In Mama’s Bett schlafen…ein Hund bellt da!“

>Du meinst, sie schreit vor Panik und heult, wie sie das
>irgendwie „witzig“ findet, damit ihre Eltern zu nerven ?

Witzig vielleicht nicht, aber wenn man z.B. fast alles für’s Kind
macht…also es verwöhnt. Dann könnte es doch auch sein, dass sie
dass für normal hält, wenn ich sofort komme, wenn sie schreit.
Weißt du wie ich das meine?
Sie schläft schon seit Monaten nicht mehr mit Schlafsack. Den hat
sie immer ausgezogen. Ich hab dann mit Decke und Kissen angefangen.
Das war anfangs auch hart für mich. Denn immer, wenn sie sich frei
gestrampelt hat und die Decke geknubbelt war und sie sich selbst nicht
wieder zudecken konnte hat sie auch mich gerufen.
Da bin ich auch nachts sehr oft aufgestanden. Aber das hat irgendwie
für mich einen Sinn ergeben. Das macht man ja auch gerne fürs Kind.
Da hat sie aber nicht so ein Spektakel gemacht.

>> Klar, das haben wir die ersten 5,5 Monate auch gemacht.
>> Aber dann sind wir durch sie geweckt worden oder umgekehrt.

>Und welchen Grund gab es, dass sie euch geweckt hat?
Du wirst es nicht glauben aber z.B. Schnarch-ähnliche Geräuche, hüsteln oder mit dem Kopf ans Bett-Kopf-ende zu stoßen(wovon sie
selbst nicht wach wurde)

>Hast du den Eindruck, die Gegenwärtige Situation sei gut für
>dein Kind ?

Klar. Bis zu dem Zeitpunkt der nächtlichen Unruhen aufgrund der
Pipi-Aktionen.

>Mir scheint, so wir es im Moment handhabt, scheint dein Kind
>auch nicht sehr ruhig und friedlich durchzuschlafen.

Natürlich nicht. Ich lass sie öfter länger schlafen oder sie holt
es beim Mittagsschlaf nach (oder ist das falsch?)

>Nicht ICH habe das so beschrieben, DU hast das so beschrieben.
>Ich habe mir nur einen kleinen Perspektivwechsel erlaubt, wie
>die Situation vielleicht aus Sicht des Kindes aussieht.

Da hatte ich dich dann falsch verstanden. Sorry.

>Vielleicht hast du auch nicht richtig gelesen. Ich schrieb,
>dass „Pinkel oder nicht“ vielleicht nicht unbedingt euer
>Hauptproblem sein MUSS. Vielleicht sucht sie einfach nur deine
>Nähe.

Aber was soll ich dann machen? Sie zu mir ins Bett holen? Das geht
auf keinen Fall. Mein Mann kann so schon durch diese Unruhen nicht
schlafen. Wenn sie zu uns ins Bett käme wäre das nicht besser.
Oder soll ich so lange an ihrem Bett stehen bleiben, bis sie wieder
einschläft?

Also getätschelt werden brauch ich natürlich nicht. Wie gesagt…hatte
es ja falsch verstanden. Ist ja bei „geschriebenem“ schon mal schnell
passiert.

Aber was würdest du jetzt noch raten?

Gruß zurück
Marijam

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