Hallo!
[Erwachsenen konditionieren]
Du bist also der Meinung wenn ein Kind brüllend
an der Kasse des Supermarktes liegt, weil es keine
Süßigkeiten bekommt, dann erleidet dieses Kind
gerade Höllenqualen und hat Angstzustände
keinen Lutscher zu bekommen?Warte mal. Das ist natürlich bezüglich unserer
Diskussion sehr weit hergeholt;
Naja, dein Vergleich, mit einem wimmernden Kind ganz
allein auf sich gestellt, war auch nicht viel besser!
Wenn ein Kind an der Supermarktkasse tatsächlich
aus den von Dir genannten Gründen „extrem“ brüllt,
dann ist es wohl bereits darauf konditioniert
worden, „Süssigkeiten“ als Zuwendungen erster Klasse
zu verstehen. Und wenn dann in seinem raren
Zuwendungskosmos auch noch das „wichtigste“
ausfällt …
Das mag deine Ansicht sein, es könnte auch einfach
Lustbefriedigung des Kindes sein mit dem erübten Verhalten
wie man einfach zum Ziel kommt.
Daraus, dass Du mit Deinen Vergleichen abgleitest,
schliesse ich, dass Du Dich mehr für die temporäre
Ruhigstellung bei bereits pathologischen
Konstellationen interessierst.
Warum unterstellst du anderen immer irgend etwas? Deine
beschriebenen Bilder, wortgewaltig dargestellt haben sich
auch nicht umbedingt auf den Orginalposter bezogen.
OK, in solchen Notfällen sollte man - auch im
Supermarkt, dem Kind sofort still und freundlich
Körperkontakt bieten. Das sollte praktisch immer
sofort wirken.
Zumindest diese Erfahrung ist mir erspart geblieben 
aber ich erlebe es immer wieder und auch Mütter/Väter die
den direkten Körperkontakt herstellen sind da meist nicht
wirklich erfolgreich.
Irgendwie kann das so wohl nicht stimmmen?!
So meinst du das doch oder?
Was soll das denn
Das hab ich von dir, oder ja ich habe auch diese dämlichen
Kommunikationstrainings mitgemacht.
Dein Spruch
Korrigiere mich bitte, wenn ich das falsch
verstanden habe.
Oder meinst du ein 2 jähriges Kind ist so vernünftig solche
gezielten Attacken natürlich nur im Supermarkt zu veranstalten
und natürlich im Bett auf das einzige Mittel seiner
Unmutsbezeugung zu verzichten.Ein Kind will sich in seiner normalen Umwelt
normal eingliedern - und hat „kindgemäße“
Bedürfnisse (einen Vorentwurf von seiner
Welt, was als besonders erstrebenswert
gilt => körperliche oder (Surrogat-) Zuwendung).
Es scheint sogar Dinge zu geben in denen wir übereinstimmen.
Und wenn die Welt für das Kind nicht mehr
„so funktioniert“, „so in Ordnung ist“,
sollte man sich als Erwachsener nicht wundern,
wenn das Kind seine Intelligenz einsetzt,
um diese Kongruenz wieder zu erreichen.
Auch hier stimme ich dir voll und ganz zu.
Ich glaube schon, dass ich in der Lage bin zu
unterscheiden ob mein Kind aus Angst weint oder
aus Trotz und Wut einfach mal
ein bischen rumbrüllt.Nach Deinen Äusserungen melden sich da bei mir
leise Zweifel an
Ich hoffe mein Zwerg sieht das anders.
Und ausserdem: was für einen Unterschied macht
denn das wirklich? Ich tröste mein Kind sowohl
wenn es Angst hat (sehr selten), als auch wenn
es „aus Trotz und Wut einfach mal rumbrüllt“
(passiert schon mal).
Letzteres tue ich nicht immer. Es möchte seine Wut
hinausschreien und vielfach ist diese Wut noch nicht
einmal gegen einen Dritten gerichtet, sondern einzig
gegen sich selbst. Darf dein Kind auch mal ein bischen
mit sich selbst unzufrieden sein und das einfach mal
hinausbrüllen?
Denn auch dafür wird es ja
wohl eine Ursache gegeben haben.
Einen Grund gibt es immer, nur müssen sich immer Erwachsene
einmischen?
Nix für ungut & Grüße
Ich bin nicht verärgert nur manchmal anderer Meinung und das
tue ich auch kund.
Gruß
Stefan
