Hallo
folgendes Szenario:
Mann arbeitet offiziell 40std/woche (innoffiziell sind es mind. 45)
Überstunden werden nicht bezahlt.
Netto Verdienst 1.200€
Reine Benzinkosten um zur Arbeit zu kommen: 116 €
Miete für 2 Zi. Whg 55m²: 610 € warm
Strom: 70 €
Unterhalt für Kind jetzt: 291 € (wurde wieso auch immer um knapp 20% erhöht)
Umgangskosten (Benzin+Verpflegung+Unternehmungen): 250€
Somit ist ein Minus von -137 €
Dieser Mann geht jetzt zusätzlich arbeiten zu 5€ die Stunde. das sind 40 Arbeitsstunden zusätzlich im Monat (Mehr geht nicht, da er an 2 Wochenenden sein Kind bei sich hat)
Ihm bleiben also für Nahrungsmittel, Rücklagen (KFZ Steuer, Vers. Rep.) etc. 63 €!!!
Er geht aufs Sozialamt ARGE, dort bekommt er folgendes gesagt:
Sie bekommen nichts, sie verdienen genug. Umgangskosten werden nur Hartz4 Empfängern erstattet. Unterhalt wird nur vom JA gezahlt wenn sie unter 900€ netto liegen. Ihnen steht nur eine Wohnung von 360€ warm zu. Wohngeld gibts auch keins nix. Kein neuer Kühlschrank um die Stromkosten zu senken, kein TV (ja sein TV is defekt).
ist das alles so korrekt? Was kann dieser Mann tun um nicht betteln zu müssen?
Meiner Meinung nach sollte der Mann kündigen, Hartz4 werden und alles vom Staat zahlen lassen, anders hat es der Staat nicht verdient wenn jemand der arbeitet und dies auch will null unterstützung erhält.
Grüße


es läuft zwar noch eine Klage vorm BVG wegen BGB P, 1682 oder 1684 weiss es nicht ganz genau, aber alle bisherigen Klagen wurden abgelehnt.