Kilometergeld vom Arbeitgeber wie hoch ?

Hallo ich habe einen 9 Jahre alten Renault Laguna
Der braucht ca. 9 Lieter Super auf 100 KM.

Für meine Arbeit brauche ich das Auto

Das Auto habe ich ja schon - wenn ich es für die Arbeit
benutze brauche ich mehr

  • Benzin
  • Verschleißteile

wie viel Kilometergeld ist fair ?

Auch Hallo

Hallo ich habe einen 9 Jahre alten Renault Laguna
Der braucht ca. 9 Lieter Super auf 100 KM.

Das ist schön.

Für meine Arbeit brauche ich das Auto

Das ist manchmal so.

Das Auto habe ich ja schon - wenn ich es für die Arbeit
benutze brauche ich mehr

  • Benzin
  • Verschleißteile

Reifen, Wasser, Öl, Abschreibung, Versicherung usw.

wie viel Kilometergeld ist fair ?

Fair wäre ca. 2 Euro/ km, das zahlt Dir aber wohl keiner.
Beim ADAC z.B . oder anderen Fachstellen gibt es Kostenrechner für Dein Problem, da kannst Du nachrechnen, wieviel Dein Auto pro Kilometer kostet.
Dann musst Du nur noch Deinem AG diesen Preis verklickern.
Gruss
Rochus

Hallo

Übliche Tarife sind 25-30 Cent/Kilometer. Wohl dem der ein altes Auto hat, da kann man als Arbeitnehmer gut plus machen.

Horst

… und wieder einer, der mit einem fahrenden Schrotthaufen nicht nur sich, sondern vor allem auch andere Menschen gefährdet. Oder schon mal dran gedacht, dass bei einem alten Fahrzeug überdurchschnittlich viele teurere Reparaturen fällig werden (z.B. Stoßdämpfer etc)?

Zugegeben: Der größte Kostenpunkt, nämlich der Wertverlust, wird günstiger, je älter das Auto ist.
Aber um vom erwähnten Kilometergeld noch was übrig zu behalten muss man die Wartung schon arg vernachlässigen.

Zum Thema: Wie schon geschrieben sind die tatsächlichen Kosten sehr individuell und werden wohl nie komplett vom AG bezahlt.
Man sollte allerdings auch bedenken, dass auch so ein „Zusatzlohn“ versteuert werden muss, d.h. Netto bleibt noch weniger übrig.

Beste Grüße
Guido

… und wieder einer, der mit einem fahrenden Schrotthaufen
nicht nur sich, sondern vor allem auch andere Menschen
gefährdet. Oder schon mal dran gedacht, dass bei einem alten
Fahrzeug überdurchschnittlich viele teurere Reparaturen fällig
werden (z.B. Stoßdämpfer etc)?

Was bitteschön soll an einem Japaner mit 10 Jahre und 180.000 km gefährlich sein? Oder an einem Mercedes W201 oder W124 mit 250.000 oder 300.000 km. Ein Stoßdämpfer für so ein Auto kostet irgendwo in der Größenordnung 70-120 Euro, die kann man auch wechseln. Das ein Auto alt ist hat mit Verkehrstauglichkeit überhaupt nichts zu tun. Mein älteste Auto ist Baujahr 1958, das fahr ich Dir ohne Mängel beim TÜV vor wenn es sein muß (ist aber nicht nötig hat Oldtimerzulassung). Das gleiche gilt für mein anderen Fahrzeuge Bj. 1964, 1967, 1970, 1986 und 1998.

Bremsen, Stoßdämpfer, Radlager, Traggelenke sind Verschleißteile die bei Verschleiß gewechselt werden müssen, unabhängig vom Fahrzeugalter. Bei alten Fahrzeugen kann man das wenigstens noch wechseln ohne gleich das halbe Auto austauschen zu müssen weil alles in einem Block vergossen ist. (bestes Beispiel Traggelenke am BMW E36 und an seinem Nachfolger E46. Kosten beim E36 ca 25 Euro, beim E46 ca. 190 Euro. Soviel zum Thema teure Reparaturen)

Sicherlich macht es einen Unterschied ob ich ab und zu für die Firma ein paar Kilometer fahre oder ob ich auf mein Auto jedes Jahr geschäftlich 150.000 km herunterreise.

Also das Argument, alte Autos sind schrottig kauf ich Dir so nicht ab.

Hallo Horst,

Was bitteschön soll an einem Japaner mit 10 Jahre und 180.000
km gefährlich sein? Oder an einem Mercedes W201 oder W124 mit
250.000 oder 300.000 km.

Bei den KM-Leistungen würde ich mal pauschal von ausgehen, dass da einiges am Fahrwerk verschlissen ist - oder bereits erneuert wurde. Das ist aber eben das Problem, dass das viele Besitzer älterer Autos aus Kostengründen nicht machen.
Sehr schön, wenn Du da eine Ausnahme bist! Alleine die Aufzählung der Baujahre zeigt ja schon eine gewisse Autoliebhaberei.
Ich denke mal, dass Old- und Youngtimer generell besser gepflegt werden, als die „alten“ Autos, um die es eigentlich hier ging.

Ein Stoßdämpfer für so ein Auto
kostet irgendwo in der Größenordnung 70-120 Euro, die kann man
auch wechseln.

Stoßdämpfer war nur ein Beispiel. Wobei man mit einem nicht weit kommt. Und eingebaut werden müssen die auch noch, das können die meisten Autofahrer auch nicht selbst. Und dass das grade vorne (zumindest bei den meisten Autos) nicht mal in ein paar Minuten erledigt werden kann und entsprechend teuer ist, dürfte klar sein.

Das ein Auto alt ist hat mit
Verkehrstauglichkeit überhaupt nichts zu tun.

Generell nicht, leider ist es oftmals aber doch so.
Und - um beim Beispiel Stoßdämpfer zu bleiben - bis der TÜV die bemängelt müssen die schon ziemlich am Ende sein.

Bremsen, Stoßdämpfer, Radlager, Traggelenke sind
Verschleißteile die bei Verschleiß gewechselt werden müssen,
unabhängig vom Fahrzeugalter. Bei alten Fahrzeugen kann man
das wenigstens noch wechseln ohne gleich das halbe Auto
austauschen zu müssen weil alles in einem Block vergossen ist.

Beste Grüße
Guido

… und wieder einer, der mit einem fahrenden Schrotthaufen
nicht nur sich, sondern vor allem auch andere Menschen
gefährdet. Oder schon mal dran gedacht, dass bei einem alten
Fahrzeug überdurchschnittlich viele teurere Reparaturen fällig
werden (z.B. Stoßdämpfer etc)?

Du kannst ja mal ein Gesetz zur Zwangsverschrottung alter Autos nach 5 Jahren anregen, damit es nicht mehr so gefährlich ist für Dich auf der Straße. Denn mit dem Verkauf ins Ausland werden dann die Menschen in der Dritten Welt gefährdet und das willst Du doch auch nicht?

Wenn es nach mir ginge würde der TÜV abgeschafft. Es ist aber nicht eforderlich darüber zu diskutieren, denn das wird der Gesetzgeber nicht ernsthaft in Erwägung ziehen und meine Meinung dazu ändere ich auch nicht.

Ansonsten zur ursprünglichen Frage:
30 Cent ist normal. Ich bin mal mit einem 11 Jahre alten Fiesta 1,8 Diesel 1 Jahr lang jede Woche nach München gefahren (eine Strecke 400km). Mit den 0,30Cent /km habe ich nach Abzug der Reparaturkosten (Radbremszylinder-selber repariert; Kupplung-wechseln lassen, Batterie-selber gewechselt) etwa 3800,-€ gut gemacht. Gekauft hatte ich den Fiesta für 1500,-DM und nach dem Jahr und rund 30.000km mehr auf dem Tacho für 750,-€ wieder verkauft.

Gruß
schubtil

Abend!

wie viel Kilometergeld ist fair ?

Darum geht es nicht, 30Cent ist das was der Fiskus problemlos
zuläßt alles andere ist für den Arbeitgeber hantier (Nachweise
der effektiven Kosten oder Versteuerung als geldwerter Vorteil).

Gruß
Stefan