hallo, sind heute auf eine interessantes gesprächsthema gestossen: nämlich wie lange denn so ein fahrzeuge (neufahrzeug tdi) bei ordnungsgemäßer verwendung - motortechnisch laufen sollte. ein kollege des älteren semesters meinte bei 200000 km sei schluss. stimmt das, wie lange halten die heutzutage erzeugten fahrzeuge kilometermäßig?
Hallo,
das geringste Problem bei der Lebensdauer eines Fahrzeugs dürfte heutzutage der Motor sein.
Ein Skoda Fabia TDI hat die 500.000 km geknackt. Den lückenlosen Blogeinträgen zufolge ohne nennenswerte Macken. Meiner wird dieses Jahr 200.000 erreichen und fährt wie am ersten Tag. Ein Golf III TDI aus der Nachbarschaft hat 360.000 und würde wohl ewig fahren, wenn er nicht vorher mangels Pflege verrostet.
Bei der Werkstatt meines geringsten Mißtrauens Vertrauens war bis vor kurzem ein Passat TDI regelmäßig zur Wartung. Der ging mit 890.000 nach Osteuropa (technisch einwandfei, optisch wesentlich älter). Bei der prophylaktischen Generalüberholung bei 600.000 konnte kein meßbarer Verschleiß festgestellt werden.
Schäden und Verschleiß an Karosserie, Nebenaggregaten, Getriebe, Fahrwerk und Innenraum machen es halt ab einem gewissen Punkt wirtschaftlich fragwürdig, das Fahrzeug zu behalten. Um den Motor aber würde ich mir keine Sorgen machen; schonende Fahrweise, wenig Kaltbetrieb, regelmäßige Wartung/Ölwechsel vorausgesetzt.
Gruß
Nils
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Hallo kasereck,
stets ausreichende Schmierung und Kühlung vorausgesetzt, sollte ein moderner Pkw-Motor mindestens so 250.000 bis 400.000 km halten.
Wobei ich den beiden Stuttgarter Fabrikaten und den früheren VOLVO-Baureihen etwas bis deutlich mehr zutraue.
Nach wie vor ist die spezifische Leistung eine wichtige Größe.
Dabei ist Hubraum durch nichts zu ersetzen!
Das erklärt auch, weshalb (hoch) aufgeladene Dieselmotoren, inzwischen auf das Niveau von Ottomotoren abgefallen sind.
Die legendären Laufleistungen eines DAIMLER-BENZ W 123 Kombi, mit 3-Liter Vorkammerdiesel, sind wohl endgültig Geschichte.
Gruß Fritz
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Hi,
Das erklärt auch, weshalb (hoch) aufgeladene Dieselmotoren,
inzwischen auf das Niveau von Ottomotoren abgefallen sind.
Die legendären Laufleistungen eines DAIMLER-BENZ W 123 Kombi,
mit 3-Liter Vorkammerdiesel, sind wohl endgültig Geschichte.
Wieso sollten die Benziner denn ein niedrigeres Niveau wie die Diesel gehabt haben? Technisch spricht nichts dagegen das die Benziner bei vernünftiger Pflege nicht mindestens genauso lange halten wie die Diesel.
Das Problem ist eher, das „Kilometerfresser“ in der Regel Diesel kaufen weil die halt weniger verbrauchen und daher die Diesel weit öfter in den hohen Kilomterbereich kommen. Ich kenne inzwischen aber auch viele alte Benziner, die weit über die 300tkm-Marke sind und noch täglich ihren Dienst verrichten.
Grüßle
Frank K.
Hi!
Wieso sollten die Benziner denn ein niedrigeres Niveau wie die
Diesel gehabt haben?
Eventuell weil sie höher gedreht werden?
Grüße
Dusan
Hallo,
(…)
Technisch spricht nichts dagegen das die
Benziner bei vernünftiger Pflege nicht mindestens genauso
lange halten wie die Diesel.
Doch, und zwar der kleinere Hubraum des Benziners (bei sonst gleichen Bedingungen).
Das Problem ist eher, das „Kilometerfresser“ in der Regel
Diesel kaufen weil die halt weniger verbrauchen und daher die
Diesel weit öfter in den hohen Kilomterbereich kommen.
Das ist was dran.
(…)
Gruss,
TR
hallo, sind heute auf eine interessantes gesprächsthema
gestossen: nämlich wie lange denn so ein fahrzeuge
(neufahrzeug tdi) bei ordnungsgemäßer verwendung -
motortechnisch laufen sollte. ein kollege des älteren
semesters meinte bei 200000 km sei schluss. stimmt das, wie
lange halten die heutzutage erzeugten fahrzeuge
kilometermäßig?
Wobei ich den beiden Stuttgarter Fabrikaten und den früheren
VOLVO-Baureihen etwas bis deutlich mehr zutraue.
Da war ja früher auch ein 6 Zyl. Diesel von VW/ Audi eingebaut - und kein Ford Diesel.
Gruß
HC
Danke, ich frage deswegen, weil ich über Leasing ein Auto finanziert habe, einen SEAT Leon 1,9 TDI 66kw, diesen mit 5 Jahre nutze, begonnen hat der Vertrag am 12.12.2005 und ich habe bereits mehr als 66000 km drauf. Von daher rührt meine Frage, ob ich mir normalerweise keine Sorgen machen dürfte, dass das Auto während der Leasingdauer seinen Dienst verweigert. Muss nämlich viel pendeln und laut Hochrechnung käme ich am Ende der Leasinglaufzeit auf in etwa rund 180000 Kilometern. Ich mache jedes Service und jeden Ölwechsel.
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Ich würde mir da keine Gedanken machen. Sonst würden einige Firmenwagen bereits nach 2 Jahren auseinander brechen. Und mit denen wird garantiert nicht so sanft umgegangen wie mit einem privat geleasten Fahrzeug.
Gruß
HC
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Hallo,
Wobei ich den beiden Stuttgarter Fabrikaten und den früheren
VOLVO-Baureihen etwas bis deutlich mehr zutraue.Da war ja früher auch ein 6 Zyl. Diesel von VW/ Audi eingebaut
- und kein Ford Diesel.
Richtig, weil Volvo im PKW-Bereich (bis heute?) keinen eigenen Diesel baut.
Legendäre KM-Leistungen sagt man den 4-Zylinder-Benzinern aus den 200/700/900er-Reihen nach. Da sind Laufleistungen jenseits von 300.000KM nichts besonderes.
Beste Grüße
Guido
Hallo,
was Diesel-Motoren und vor allem Turbos nicht mögen, sind hohe Drehzahlen bei kaltem Motoröl. Wobei man beachten muss, dass das Öl zum erwärmen deutlich länger braucht als das Kühlwasser!
Auch haben heutige Diesel recht ordentliche Leistungen. Wer die häufig in Anspruch nimmt, kann nicht unbedingt mit einem sehr langen Motorleben rechnen.
Lohnt sich denn bei so vielen KM überhaupt Leasing?
Beste Grüße
Guido
wegen Kilometerleistung hmm, d.h. wie lange?
ich musste Leasing nehmen, weil sonst nix in Frage kam, hatte mein Auto versenkt und war damals nicht so zahlungskräftig und brauchte aber ein AUTO zum Job fahren, und war 1 Monat vor Leasingantrag arbeitslos, deswegen gab es nur diese eine Möglichkeit, das auto sollte mindestens 170000 km halten?! jetzt nach 1 1/2 jahren hats 66 Tausend km.
Hallo,
Wobei ich den beiden Stuttgarter Fabrikaten und den früheren
VOLVO-Baureihen etwas bis deutlich mehr zutraue.Da war ja früher auch ein 6 Zyl. Diesel von VW/ Audi eingebaut
- und kein Ford Diesel.
Richtig, weil Volvo im PKW-Bereich (bis heute?) keinen eigenen
Diesel baut.
Legendäre KM-Leistungen sagt man den 4-Zylinder-Benzinern aus
den 200/700/900er-Reihen nach. Da sind Laufleistungen jenseits
von 300.000KM nichts besonderes.
Eine hohe Laufleistung auf einen 4 Zyl. Benziner zu bekommen ist auch Sache der Fahrweise. 280 000KM 72PS Golf 2 (auf den Schrott wegen U-Kat - fahrtüchtig)und 280 000 75PS Vectra A (läuft nach Verkauf immer noch) ist auch mit Kleinhubräumigen
Motoren kein Problem. Dazu ist keine dicke Volvo Maschine notwendig. Gutes Öl gehört auch dazu. Noch eine kleine Info: Meine Autos sind mit einer Kupplung und einer ZK-Dichtung ausgekommen.
Gruß
HC
Hallo,
das Problem ist, daß FAhrzeuge mit höchster Kilometerleistung nicht hier, sondern in Afrika, Osten, oder sonstwo herumrollen.
Ein Toyota Carina E Kombi Diesel aus Österreich schaffte 1 000 000km (war in den Nachrichten) als Nachtkurier.
Ich selbst habe auf meinem Toyota Starlet Baujahr 1983 247000km, auf dem CorollaVerso aktuell 140000km.
Bei meinem Haus und Hoflibanesen sah ich Toyota’s mit 400 000km auf dem Tacho, einmal sogar ein Starlet P8 (1990-1996) mit 420 000km.
Also alles eine Frage der Wartung und des Fahrprofils.
Ach ja: In Marokko stieg ich mal in einen Benz 240D W123 ein, der hatte 590 000km auf dem Tacho.
gruß
dennis
Hallo!
Ich bekam meinen Fiat Seicento am 25.11.05 und hab auch schon 65Tausend KM oben. Auch ich mache jeden Service und fahre in behutsam.
Ich glaube das Langstreckenfahrzeuge sowiso länger halten ,als Fahrzeuge die immer nur kurze Strecken fahren.
Meiner braucht 5 Liter auf 100km und ich bin mir sicher er hält über 200 Tausend KM.
Natürlich gibt es das. Nur das sind mehr oder weniger Einzelfälle. Und bei Volvo ist das die Regel. Einzelfälle haben da noch ganz andere Laufleistungen.
Hallo Frank K.,
nennen wir es mal so:
ein (Saug-) Diesel bringt vom Arbeitsverfahren her, bessere Voraussetzungen für eine hohe Laufleistung mit.
Ob der Hersteller und der Fahrer diesen Joker auch umsetzen können, steht auf einen anderen Blatt.
Gruß Fritz
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Hallo H. Coring,
ich dachte jetzt eher an den Buckel-VOLVO, den Amazon und an die Windkanalzerstörer aus den 70-ern.
Zu dem VauWeh-Diesel im VOLVO:
War das nicht der Reihensechszylinder, der bei uns auch im LT verbaut wurde?
Hörte sich zumindest so an.
Gruß Fritz
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