tut mir leid, aber ich verstehe dein Problem immer noch nicht. Die Entscheidung auf Klassenfahrt zu fahren wird doch von allen Eltern einer Klasse getroffen ( so kenne ich es jedefalls). In der Regel sind das Mehrheitsentscheidungen der Klassenelternschaft; getroffen auf einem Elternabend. Selbstverständlich passt es dann nicht jedem persönlich, aber letztlich geht man in der Elternschaft Kompromisse ein, versucht auftretende Probleme im Vorfeld gemeinsam zu lösen. Meistens gibt es eine angemessene Vorlaufzeit,so dass alle Beteiligten Zeit genug haben sich auf die Fahrt vorzubereiten.Denn Ziel einer Klassenfahrt ist in erster Linie doch, dass eine Klasse gemeinsam irgendwo ihre Zeit miteinander verbringt (dabei ist es meist ziemlich egal, wo das ist).
Kann es sein, dass du dich im Vorfeld nicht an diesen Gesprächen beteiligt hast, deine Einwände nicht vorgebracht hast?
Zu diesem Zeitpunkt, kurz vor der Fahrt nun einen Rückzieher zu machen oder auch einen „Komplott“ gegen die Lehrerin anzuzetteln empfinde ich als äußerst unangemessen. Zumal ja zwecks Planung im Vorfeld schon erhebliche Kosten entstanden sein werden.
Grundsätzlich finde ich auch, dass persönliche Differenzen zwischen Lehrern und Eltern nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden sollten. Wenn diese Lehrerin mit ihren Schülern eine Fahrt plant,ist dass Teil ihrer Klassenarbeit, in die sie Zeit, Energie und Aufwand steckt, weil sie weiß, dass dies für die Klassengemeinschaft von großer Bedeutung ist. Viele Lehrer fahren nicht mehr, weil ihnen aus verschiedenen Gründen dieser Aufwand nicht mehr gerechtfertigt erscheint. Wenn ich mir deine Wünsche bzgl. des Hexenschusses vor Augen führe, kann ich diese Lehrer auch verstehen.
Ich hasse keine Lehrer, ich bedauere, dass wir zuwenig
Pädagogen haben und dass diejenigen, mit denen ich
professionell zu tun bekomme, so selten Profis sind.
Freu`dich, dass nicht alle Lehrer auf allen Gebieten Profis sind, sonst wärst du eventuell deinen Job los.
Abgesehen davon, dass Lehrer von vielen Sachen nicht ausreichend Ahnung haben,ist es auch einfach mal schön „seinen“ Schülern dabei zuzusehen, wie sie einem „Fachmann“, der auf seinem Gebiet richtig Ahnung hat, begeistert folgen. Lernen, Entdecken und Erkennen bekommt dadurch oft einen ganz anderen Stellenwert und eröffnet den Schülern (häufig auch den Lehrern) ganz neue Zugänge.Das von dir beobachtete „Unbeteiligtsein“ ist eventuell Programm, um Kindern eine neue, andere Art von Lernen zu vermitteln, die über schulisches Lernen hinausgeht. Ich sag´ja nicht, dass es auch nicht auch unfähige Lehrer gibt (warum sollte gerade dieser Beruf von Trotteln verschont bleiben), aber manchmal lohnt es sich auch, einfach mal den Blickwinkel zu ändern.
Hier steht es doch:
Bei minderjährigen Schülerinnen bzw. Schülern informiert die
Lehrkraft frühzeitig die Erziehungs-berechtigten über die
Schulfahrt
wurde jetzt gemacht
und holt rechtzeitig das schriftliche
Einverständnis der Erziehungs-berechtigten zur Zahlung
AHA - das hatte ich nicht gelesen.
Wurde den Eltern nur mündlich mitgeteilt. Bisher mussten wir nichts unterschreiben. Das könnte man verweigern. Hoffe ich.
Uns (den Eltern auf dem Elternabend) wurde von der Lehrkraft nur als Antwort um die Ohren gepfeffert, dass es eine Pflichtveranstaltung ist.
durch einen Kostenplan ausgewiesenen – voraussichtlichen –
Kosten ein (Zahlungsversprechen).
Sowas wurde noch nie vorgelegt
Das ist aus deinem unterstem Link.
Da steht ja nichts darüber, dass die Erziehungsberechtigten
dazu verpflichtet sind, dieses Zahlungsversprechen zu geben.
Oder habt ihr das aus Versehen schon gegeben?
Nein habe ich nicht gegeben.
Mutter verträgt nicht die Trennung vom Kind - kann nicht
nachgewiesen werden
Das ist doch nicht wirklich ernst gemeint oder?
Das ist es wirklich nicht - deshalb kann es ja auch nicht nachgewiesen werden
ist es nur so, dass Bekannte hier mitlesen könnten?
das Ziel und die Jahreszeit sind das Problem. Und für das was
dann NICHT geboten werden kann ist der Preis zu teuer
Also - noch ist die Lehrkraft uneinsichtig. Darum benötigen
wir Plan B
Meiner Meinung schiesst du dir mit „Plan B“ in den eigenen Fuss.
Du hast jetzt soviele Hinweise bekommen, dass Klassenfahrten keine Einzelentscheidungen von Lehrern sind, sondern dass alle ein Mitspracherecht im Vorfeld haben (ich betone hier Vorfeld, da gerade Unterkuenfte etc. gerade fuer solche Unternehmungen rechtzeitig gebucht werden muessen - eventuell moechte die Lehrerin deshalb nicht so gerne zurueckrudern; und sollte das der Fall sein, werdet ihr eventuell zahlen muessen, ob die Tochter daran teilnimmt oder nicht).
Aber ihr seid - so liest sich das - gerade dabei, das rechtliche Schuljahr die Atmosphaere zwischen Schuelern und Lehrer kraeftig zu vergiften, was bestimmt niemand gut tut, schon gar nicht den Schuelern.
Zumindest wirkt dieses krampfhafte Suchen nach Ausreden ziemlich unreif und nicht dafuer geeignet, Jugendlichen als Vorbild zu dienen. Dass die Lehrerin und Schulleitung am Ende weiss, dass es sich genau um das - Ausreden - handelt, ist auch klar.
nein, es geht nicht um feilschen.
aber du vermittelst durch dein ursprungsposting durchaus den eindruck, es handele sich um EIN kind. du sprichst nicht von MEIN kind, sondern von EINEM kind, gleich im ersten satz. daneben führst du dann so gründe an, die man einem 15-jährigen durchaus nicht zutraut (kann nicht schwimmen, mutter verträgt die trennung nicht). ist doch klar, dass das irreführend ist.
und letztlich ist es für deine frage und das diesbezügliche verständnis nicht unerheblich, ob die schüler nun 7 oder 17 sind.
von vornamen-nennung spricht doch keiner. ich würde NIEMALS meinen oder den namen meiner tochter im netz so öffentlich nennen.
Eure Mütter sprechen von Euch doch sicherlich
auch als mein Sohn / meine Tochter respektive mein Kind.
meine mutter spricht von ihrer tochter und ihren söhnen. nur im plural von ihren kindern. aber das ist nun wirklich langsam korinthenkackerei… es geht wohl eher ums possessivpronomen!
Die Lehrerin spricht ebenfalls von den Kindern.
da frag ich mich allerdings schon…
wir wurden ab der zehnten klasse gesiezt! (was ich damals allerdings auch völlig affig fand!)
Wenn ich an die liebliche Stimmes meines „Kindes“ denke…DAS
wäre vielleicht wirklich ein Grund- gerade bei 15-jährigen.
nicht, dass schreikrämpfe mit pubertätsstimmen bei den zuhörern nicht fluchtgedanken zulassen würden - aber es ging doch eher um die frage, ob schreikrämpfe bei 15-jährigen gesunden jugendlichen als vorgeschobener nicht-reise-grund realistischerweise anerkannt würden. es handelt sich ja nicht um kindergartenkinder, bei denen man die verzweiflungsschreikrämpfe ja durchaus kennt…
naja, mir ist dieses vorgehen sowieso fremd…
ich mag lieber direktes und ehrliches agieren. und meinetwegen auch gerne streit. aber gründe erfinden, um die eigene meinung durchzusetzen, erscheint mir weder aus pädagogischer sicht (vorbild fürs ‚kind‘) noch aus klassenklima-und-elter/schüler/lehrerin-verhältnis-strategischen gründen besonders schlau.
nicht, dass schreikrämpfe mit pubertätsstimmen bei den
zuhörern nicht fluchtgedanken zulassen würden - aber es
ging doch eher um die frage, ob schreikrämpfe bei 15-jährigen
gesunden jugendlichen als vorgeschobener nicht-reise-grund
realistischerweise anerkannt würden.
Ist schon klar; auf jeden Fall nicht aus Sicht der Eltern bzw. der schreifähigen Jugendlichen. Wobei dies die Frage aufwirft, ob nicht die Lehrerin aufgrund der doch erheblichen Schreifrequenzen berechtigt wäre, die Klassenfahrt aus gesundheitlichen Gründen ihrerseits abzusagen.
Bei Betrachtung der Gesamtsituation ( 9-10 Kinder wollen nicht mehr mit), möcht man dies der armen Frau fast anraten.
naja, mir ist dieses vorgehen sowieso fremd…
Den anderen (nicht 9-10) Eltern der Klasse wohl auch.
Ein Kind bleibt immer das (eigene) Kind, auch wenn es
erwachsen ist. Eure Mütter sprechen von Euch doch sicherlich
auch als mein Sohn / meine Tochter respektive mein Kind.
Die Lehrerin spricht ebenfalls von den Kindern.
Nö, mangels Leben, aber ich spreche von meiner Tochter nur als „meine Tochter“. Schließlich ist das eine junge Frau von 28 Jahren. „Mein Kind“ sage ich höchstens noch scherzhaft, muss aber damit rechnen, dass ich „Ja Mami“ als Retourkutsche kriege.
Das Wort Kind ist hier im Forum auch anonymer als der Vorname
es kann ja evtl. auch von der Lehrkraft gelesen und erkannt
werden.
Nimm „Schüler“, wenn Du nicht „mein Kind“ schreiben willst, das ist noch anonymer und gibt nicht so leicht Altersvorstellungen vor.
das Ziel und die Jahreszeit sind das Problem. Und für das was
dann NICHT geboten werden kann ist der Preis zu teuer
Sowohl Ziel als auch Jahreszeit sollten vorher bekannt
gewesen
sein.
Soweit ich das hier gelesen habe, sind die Eltern zu keinem Zeitpunkt nach ihrer Bereitschaft, die Kosten zu übernehmen, gefragt worden. Was aber hätte erfolgen müssen.
Bei Klassenfahrten geht es die Sache, nicht um das wohin.
Dann reicht aber auch eine Fahrt in die Lüneburger Heide (oder was auch immer von Hamburg aus das Kostengünstigste ist).
Wir wissen ja nicht, worum es geht. Vielleicht ist für August ein Skiurlaub geplant.
Meiner Meinung schiesst du dir mit „Plan B“ in den eigenen
Fuss.
Dem schließ ich mich an.
Wissen wir doch nicht.
Vielleicht gibt es dann sogar eine Klassenfahrt mit einem anderen Ziel. (Obwohl ich mir das kaum vorstellen kann, wenn es da so einen Machtkampf drum gibt)
Sowohl Ziel als auch Jahreszeit sollten vorher bekannt
gewesen
sein.
Soweit ich das hier gelesen habe, sind die Eltern zu keinem
Zeitpunkt nach ihrer Bereitschaft, die Kosten zu übernehmen,
gefragt worden. Was aber hätte erfolgen müssen.
Es wurde gesagt, dass die UP nichts davon wusste. Das heißt nicht automatisch, dass die Info nicht zur Verfügung stand (Elternabende werden verpasst, schriftliche Informationen verschwinden in den Tiefen einer Teenagertassche etc.)
Bei Klassenfahrten geht es die Sache, nicht um das wohin.
Dann reicht aber auch eine Fahrt in die Lüneburger Heide (oder
was auch immer von Hamburg aus das Kostengünstigste ist).
Wir wissen ja nicht, worum es geht.
Doch. Nordsee. Nicht soweit von Hamburg.
Meiner Meinung schiesst du dir mit „Plan B“ in den eigenen
Fuss.
Dem schließ ich mich an.
Wissen wir doch nicht.
Man kann eine Meinung haben - leistest du dir ja auch. Ich hatte diese Formulierung gewählt und Gründe dafür angegeben:
Man macht soviel Rabbatz, was die Schüler immer mehr auszubaden haben als die Eltern, die den Rabbatz gemacht haben.
Man lehrt der Tochter: wie schummele ich.
Vielleicht gibt es dann sogar eine Klassenfahrt mit einem
anderen Ziel. (Obwohl ich mir das kaum vorstellen kann, wenn
es da so einen Machtkampf drum gibt)
Eben. Auch das trifft die Schüler bestimmt mehr als die Eltern.