Kind trotz 2 abgebrochenen Lehren

Hallo.

Mir liegt ein sehr ernstes Thema am Herzen, aber ich traue mich ganz ehrlich nicht, persönlich mit jemandem darüber zu reden. Deswegen möchte ich die Anonymität des Internets ein wenig ausnutzen.
Außerdem eine Bitte an alle Nutzer: Ich würde mich sehr über objektive Beiträge freuen, da ich sehr empfindlich auf dieses Thema reagiere und es mir wirklich sehr sehr ernst ist. Es kostet mir auch ein wenig Überwindung.

Also los.

Meine Familie ist schon immer relativ kinderreich gewesen. Meine Großmutter bekam ihr erstes Kind mit 17 Jahren (ich weiß jetzt nicht genau, wieviele insgesamt, aber mehrere definitiv). Meine Mutter hat 6 Kinder, angefangen mit 20. Ich habe 3 Neffen und eine Nichte, auf 2 von den Neffen hab ich auch schon mehrere Monate aufgepasst.
Und ich wollte schon immer Mutti werden. Nun habe ich den Partner gefunden, mit dem ich mir das auch vorstellen kann.
Ich weiß, mit 18 bzw. fast 19 eigentlich absurd. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da draußen noch jemanden gibt, der so ist wie er. Die Garantie, dass es für immer hält, kann mir keiner geben. Weder bei ihm noch bei irgendwem sonst.
Ich mache mir seit MONATEN eine Platte und theorisiere darüber, was ich dem Kind zu essen gebe, wie ich es erziehe. Stelle Kostenpläne auf etc. pp. Beziehe natürlich meinen Verlobten mit ein und meine Mutter (Sie sagt, wenn wir beide es wollen, ist es okay. Sie meint auch, dass es aufgrund meiner Laufbahn nicht einfach wird, aber wenn wir es wollen, schaffen wir es).
Nun ist er dabei, sich zu bewerben für eine Arbeit (Er macht eigentlich noch Fachabi, aber er hat feststellen müssen, dass es ihm nicht liegt). Er hat auch eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Nun zur Schattenseite. Mir ist durchaus bewusst, dass man ein Kind von Luft und Liebe nicht ernähren kann.
Ich hatte Probleme in der Schule, wurde gemobbt und meine schulischen Leistungen sackten vom Gymnasiums-Niveau in den Hauptschulkeller (3,5). Das ging in meinen beiden Ausbildungen so weiter. Ich wurde richtig rausgeekelt (Mobbing tw. mit Gewaltandrohungen). Nun arbeite ich bei einer Zeitarbeitsfirma auf 400-€-Basis.
Gesetzt dem Fall, dass ich mit 20 Mutter werde (was nun nicht mehr unumkehrbar ist), ist mein Kind 50 und ich 70. Das ist mir fast schon zu alt (Ich weiß dass dieser Gedanke extrem ist).
Frage: Könnte ich mit Kind trotzdem den Einstieg in die Berufswelt noch schaffen? Gibt es Hilfen für Leute wie mich?
Ein Kind ist mein sehnlichster Traum. Es gibt nur 3 Lebensträume, die ich mir erfüllen möchte: Führerschein, Kind, Hochzeit. Habe ich diese Träume erfüllt, dann stelle ich keine Ansprüche mehr…

Nochmals, ich weiß dass das alles ziemlich utopisch ist. Aber immer, wenn ich an mein zukünftiges Kind denke, kullern mir die Tränen, weil ich weiß: Es ist noch nicht soweit.

Mit dankbaren Grüßen

Zartblut

hallo

Mir liegt ein sehr ernstes Thema am Herzen, aber ich traue
mich ganz ehrlich nicht, persönlich mit jemandem darüber zu
reden.

du hast doch mit deiner mutter schon gesprochen.

Deswegen möchte ich die Anonymität des Internets ein

wenig ausnutzen.

wenn du deine homepage hier zur ansicht stellst, ist das nicht sehr anonym.

Und ich wollte schon immer Mutti werden.

klingt wie puppenmutti, aufpassen für kurze zeit auf neffen ist nicht selbst mutter sein.

Ich hatte Probleme in der Schule, wurde gemobbt und meine
schulischen Leistungen sackten vom Gymnasiums-Niveau in den
Hauptschulkeller (3,5). Das ging in meinen beiden Ausbildungen
so weiter. Ich wurde richtig rausgeekelt (Mobbing tw. mit
Gewaltandrohungen).

also bei allem respekt. sind immer nur die anderen schuld?

Gesetzt dem Fall, dass ich mit 20 Mutter werde (was nun nicht
mehr unumkehrbar ist), ist mein Kind 50 und ich 70. Das ist
mir fast schon zu alt

das hab ich nicht verstanden- bist du schon schwanger?
jeder wird alt. hat man kinder, werden die auch alt.

Frage: Könnte ich mit Kind trotzdem den Einstieg in die
Berufswelt noch schaffen?

in welche denn? nichts gelernt…was willst du denn machen?

Ein Kind ist mein sehnlichster Traum. Es gibt nur 3
Lebensträume, die ich mir erfüllen möchte: Führerschein, Kind,
Hochzeit.

der führerschein steht als traum an erster stelle. nicht dein kinderwunsch!

also wirklich, kinder sind sicher was schönes aber meiner meinung nach fehlt dir wirklich die reife dafür.
jetzt bist du noch jung. schaffe dir eine basis mit deinem „verlobten“
willst du mit schulden ins erwachsenenleben starten? was sagt dein freund?
auf deiner homepage steht was du gerne machst. das sind alles sachen, die jeder teenie gerne macht. das sollt ihr ja auch. tobt euch aus, macht party aber setzt nicht einfach kinder in die welt um mutti zu spielen. du tust weder dir noch deinem zukünftigen baby ein gefallen damit. kind bedeutet verantwortung. es ist mal krank, es schreit nachts, es will beschäftigt werden. schaffst du das??

ich finde es aber sehr positiv, dass du dir vorher gedanken machst.
seute

laßt euch zeit mit babies
seute

Erstmal dankeschön. Vielleicht bin ich ein wenig empfindlich, aber ich empfinde den ersten Teil deiner Antwort als ein wenig rüde. Vielleicht übertreib ich auch. Aber wie gesagt, dieses Thema ist für mich sehr wichtig.

du hast doch mit deiner mutter schon gesprochen.

  • Ja, ich habe mit meiner Mutter darüber gesprochen. Allerdings denke ich, dass ihre Antwort nicht objektiv genug war…

wenn du deine homepage hier zur ansicht stellst, ist das nicht sehr anonym.

  • Anonymität, nun, ich habe nicht umsonst das Wörtchen „wenig“ benutzt. Ja ich benutze meine Webseite hier, sagt vielleicht viel über mich aus, aber kannst du dir trotzdem ein umfangreiches Urteil über meine Persönlichkeit bilden?

klingt wie puppenmutti, aufpassen für kurze zeit auf neffen ist nicht selbst mutter sein.

  • Ja, mir ist durchaus bewusst dass meine damalige Tätigkeit eigentlich nichts im Vergleich zum Mutti-Sein ist, aber ganz wertlos ist es doch nicht, oder?

also bei allem respekt. sind immer nur die anderen schuld?

  • Ein wenig verletzend, dass du in Frage stellst, dass die anderen schuld waren. Ich bin sicher nicht in die Klasse gekommen und hab danach verlangt. Ich war immer sehr zurückhaltend und ein wahnsinniger Tollpatsch (jetzt noch), aber Toleranzfrage… (Was jedoch nicht ein Fingerzeig auf andere sein soll! Aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht recht erklären, was ich falsch gemacht haben soll.)
    Zumal ich mit den Leuten bei meiner jetzigen Arbeitsstelle prima zurechtkomme. Allerdings sind das größtenteils Leute mittleren Alters.

das hab ich nicht verstanden- bist du schon schwanger?

  • Nein, ich bin noch nicht schwanger.

schaffe dir eine basis mit deinem „verlobten“

  • Warum setzt du das Wort „verlobt“ in Anführungsstrichlein?

tobt euch aus, macht party aber setzt nicht einfach kinder in die welt um mutti zu spielen.

  • Und nein, ich gehe nicht auf Partys oder Disco. Meine wilde Zeit ist bereits vorbei. Ich halte nicht viel von solchen Sachen… hab ich vor 2 Jahren noch viel gemacht. Aber jetzt geh ich lieber in die Oper.

was sagt dein freund?

  • Er ist dafür.

der führerschein steht als traum an erster stelle. nicht dein kinderwunsch!

  • Ich warte nur noch auf meinen Fahrlehrer :wink:

kind bedeutet verantwortung. es ist mal krank, es schreit nachts, es will beschäftigt werden. schaffst du das??

  • Auch das ist mir bewusst. Und ja, was bleibt mir anderes übrig? Ich MUSS es schaffen. Ein Kind kann man nicht weggeben, wenn es mal schreit oder so.

Ich hoffe, ich konnte für ein wenig Klarheit sorgen. Keines dieser Worte soll dem Angriff dienen!

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Hi

Du hast recht, mit 19/20 ist das wirklich noch sehr jung.

Aber mach dir auch Gedanken: Willst du eine Sozialmama werden, willst du das wirklich?

Schau dich in der wirklichen Welt doch einmal um! Die Zeiten sind wirtschaftlich nicht schön.
_Was_ willst du deinem Kind mal bieten? Du hast nichts anzubieten. Jedes Kind will Liebe von der Mutter, und du bist bestimmt in der Lage sie ihm zu geben, aber von dem was ich lese, fehl es dir noch an Reife.

Du bist jung genug um zu warten, und nur weil du jetzt einen tollen Partner gefunden hast, heißt das noch lange nicht, dass ihr jetzt-gleich-sofort ein Kind haben müsst.
Wenn der Partner so toll ist wie du sagst, dann könnt ihr auch in Ruhe euer Leben festigen und dann ein Kind einplanen, wenn ihr beide in festen Schuhen steht.

Für dich heißt das: Eine anständige Ausbildung abschließen um zumindest Chancen (!) auf einen Job mit Zukunft (!) zu haben, damit du nicht ab 30 von Hartz IV lebst.

Ich wurde auch gemobbt, sehr lange (10 Jahre) und sehr extrem, auch meine Noten sind abgefallen. Aber du darfst dich deswegen einfach nicht aufgeben, das bringt DIR doch überhaupt nichts. Du sagst du verstehst dich gut momentan mit deinen Kollegen, nimm das als Festung und versuche ein wenig in die Karriere einzusteigen.

Die Zeiten, in denen Frauen mit Mutti-sein zuhause bleiben konnten sind leider vorbei, es sei denn dein Freund ist extrem reich.
Warum meine Vorposterin Verlobter in Anführungszeichen setzt, kann ich dir sagen:
Du bist eben extrem jung. Du DARFST ja gerademal seit 1-2 Jahren heiraten. Die Chance, dass du auf ewig mit deinem jetztigen Freund zusammenbleibst ist da, aber eben nicht so hoch.

Schalt einen Gang runter, mach langsam und richte erstmal DEIN Leben ein, bevor du ein schutzbedürfiges und evtl. sehr anstrengendes Kind in diese Welt wirfst. Zudem denke auch darüber nach, dass nicht alles eitel ´Sonnenschein ist:
Was ist, wenn das Kind krank oder behindert zur Welt kommt?
Klar, daran will vorher niemand denken, das macht die heile Welt kaputt, aber es ist nunmal möglich und darüber sollte man sich vorher Gedanken machen - auch, ob die Beziehung ann hält.

Ich würde dir wirklich empfehlen zu warten denn… nunja, dieser Satz von dir von wegen „mit 20… dann ist mein Kind 50 wenn ich 70 bin“ oder so, also… tut mir Leid ich will dich nicht angreifen aber das wirkt einfach schrecklich, schrecklich unreif.

Für mich schreit da geradezu der grade entstiegende Teenie auf, der schon Hysterisch wird, wenn er daran denkt eventuell mal 30, also „uralt“ zu sein.

So läuft das Leben nicht!
20 Ist für ein Kind immernoch sehr jung.

Du sollst deinem Kind NICHT eine beste Freundin sein, du sollst ihm eine MUTTER sein, das ist ein großer Unterschied und ich bin mir nicht sicher, dass du dir darüber im Klaren bist.

Es geht doch nicht darum, dich deinem Kind altersmäßig so weit wie möglich anzunähern!
Wenn du mit 70 evtl. schon Pflegefällig wirst, wird dein 50jähriges Kind schon mit eigenen Alterszipperlein Probleme haben (auch wenn die heutzutage gut zu bekämpfen sind), und dich zusätzlich pflegen müssen. Bei 3-4 Jahren mehr wirkt sich das schon gedämpfter aus.

Also mein Rat: Warte noch ein wenig, ich glaube sonst tust du weder dir noch dem Kind einen Gefallen.

Hoffe, ich konnte dir durch diese Außenperspektive etwas Hilfe bei der Entscheidungsfindung leisten.

lg
Kate

Hallo

im Grunde hast du doch shon entschieden: Ein Kind muss her!

Möchtest du jetzt noch eine Bestätigung und ein JA von uns?
Du musst dich nachher ums Kind kümmern, nicht wir.
Ein Kind ist ein Lebewesen, keine Puppe, kein Ersatz-ein Mensch!
Ein Mensch, der auch Bedürfnisse hat.

Nun zu dir.
Warum möchtest du ein Kind? Weil ihr eine kinderreiche Familie seit, weil alle schon eins haben!?
Lass dir doch noch Zeit, werde du erst einmal erwachsen.
Vielleicht wäre eine Therapie etwas, damit du aus dir raus kommst.
Gemobbt werden oft „schwache“ Menschen, wenn ich deinen Text so lese, fällt mir auf, das du dich nicht gerade stark fühlst.
Kein Selbstvertrauen hast.
Wie möchtest du dann ein Kind großziehen?!

Ein Kind ist mein sehnlichster Traum. Es gibt nur 3 Lebensträume, :die ich mir erfüllen möchte: Führerschein, Kind, Hochzeit. Habe ich :diese Träume erfüllt, dann stelle ich keine Ansprüche mehr…

…und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!
Sorry, aber das Leben ist kein Märchen…

20 Jahre schon fast zu alt.
Ja, ich mit mit 30 Mama geworden. Ups, bin ih nun eine Oma?
Meinem Kind gehts gut mit einer so alten Mutti! Wir machen auch noch alles…Spielen, sporteln und wir haben Spass.Trotz meinem hohen Alters!

Ich glaube schon, das du etwas älter bist als deine gleichaltrigen Freunde, aber festigt erst einmal eure Bindung. Probt euer Zusammenleben ersteinmal ohne Kind, dann heiraten, mach du eine Ausbildung und dein Verlobter sucht sich einen anständigen Job…und dann kann ein Baby kommen.

Alleinerziehende haben wir genug und ALG2 Empfänger auch-du möchstes doch deinem Kind später etwas bieten oder?

Ok, ich seh schon…deine Entscheidung sitzt tief!

Alles Gute

Hallo.

Und ich wollte schon immer Mutti werden.

Das ist so bei den meisten Frauen…

Nun habe ich den
Partner gefunden, mit dem ich mir das auch vorstellen kann.

Ist es dein erster fester Freund? Wie lange seit ihr zusammen?
Was hat er damit du es dir bei ihm vorstellen kannst?

Ich weiß, mit 18 bzw. fast 19 eigentlich absurd. Aber ich kann
mir nicht vorstellen, dass es da draußen noch jemanden gibt,
der so ist wie er.

Mit 14 Jahren hatte ich meinen ersten richtigen Freund. Mit 19 Jahren habe ich meine große Liebe kennen gelernt und mit Ende 20 den Vater meines Kindes der eine noch viel größere Liebe wurde.

Die Garantie, dass es für immer hält, kann
mir keiner geben. Weder bei ihm noch bei irgendwem sonst.
Ich mache mir seit MONATEN eine Platte und theorisiere
darüber, was ich dem Kind zu essen gebe, wie ich es erziehe.

Kommt eh alles ganz anders wie man es sich vorstellt.

Stelle Kostenpläne auf etc. pp. Beziehe natürlich meinen
Verlobten mit ein und meine Mutter (Sie sagt, wenn wir beide
es wollen, ist es okay. Sie meint auch, dass es aufgrund
meiner Laufbahn nicht einfach wird, aber wenn wir es wollen,
schaffen wir es).
Nun ist er dabei, sich zu bewerben für eine Arbeit (Er macht
eigentlich noch Fachabi, aber er hat feststellen müssen, dass
es ihm nicht liegt). Er hat auch eine abgeschlossene
Berufsausbildung.

Wird er denn eine Stelle bekommen? Wovon wollt ihr leben? Wo wollt ihn wohnen?

Nun zur Schattenseite. Mir ist durchaus bewusst, dass man ein
Kind von Luft und Liebe nicht ernähren kann.
Ich hatte Probleme in der Schule, wurde gemobbt und meine
schulischen Leistungen sackten vom Gymnasiums-Niveau in den
Hauptschulkeller (3,5). Das ging in meinen beiden Ausbildungen
so weiter. Ich wurde richtig rausgeekelt (Mobbing tw. mit
Gewaltandrohungen). Nun arbeite ich bei einer Zeitarbeitsfirma
auf 400-€-Basis.

Gesetzt dem Fall, dass ich mit 20 Mutter werde (was nun nicht
mehr unumkehrbar ist), ist mein Kind 50 und ich 70. Das ist
mir fast schon zu alt (Ich weiß dass dieser Gedanke extrem
ist).

Versteh ich jetzt nicht? Wie zu alt? Es bleibt nicht ewig klein.

Frage: Könnte ich mit Kind trotzdem den Einstieg in die
Berufswelt noch schaffen? Gibt es Hilfen für Leute wie
mich?

Ja, die Pille!!
Ich habe ein bisschen das Gefühl du bist beruflich nicht weit gekommen, sucht noch so im Leben deinen Platz. Das geht sehr vielen so in deinem Alter. Aber bitte denk daran, ein Kind ist keine Rechtfertigung für deine Existenz. Du musst erst ein wenig gelebt haben, damit du weißt wie du leben willst.
Mir war auch irgendwann ganz plötzlich klar, dass ich ein Kind will. Und trotz (wohl unsicherer) Verhütung war ich 2 Monate später schwanger. Ich hab keinen Test machen müssen, weil ich es auch so gewusst habe. Aber du wirst es mit Kind einfach unheimlich schwer im Berufsleben haben. Überlege es dir gut, weil ich es immer nicht einsehen für die Muttis ohne Ausbildung mit Kind das Hartz 4 zu bezahlen. Ich bin selber alleinerziehend mit einem Kind von einem Jahr und ich komm zurecht. Aber es ist sehr aufwenig und Geld ist immer knapp.
Auch ist es eine sehr große Belastung für eine Partnerschaft wenn plötzlich ein Kind da ist. Nie ist die Scheidungs-/ Trennungsrate so hoch, wie im ersten Jahr nach einer Geburt.

Ein Kind ist mein sehnlichster Traum. Es gibt nur 3
Lebensträume, die ich mir erfüllen möchte: Führerschein, Kind,
Hochzeit. Habe ich diese Träume erfüllt, dann stelle ich keine
Ansprüche mehr…

Da macht sich bei mir das Gefühl breit du willst einfach versorgt sein im Leben. Eine Hochzeit ist so ein klein Mädchentraum…damit bist du weder versorgt noch ist es eine Garantie…

Nochmals, ich weiß dass das alles ziemlich utopisch ist. Aber
immer, wenn ich an mein zukünftiges Kind denke, kullern mir
die Tränen, weil ich weiß: Es ist noch nicht soweit.

Also ein Tipp:
Stell dir dein Handy, damit es alle zwei Std. klingetl. Auch in der Nacht. Und das mach eine Woche!!! Probier es einfach mal aus. Und immer wenn es klingelt, steh auf und geh kurz in die Küch. Danach kannst du wieder ins Bett. Und wenn du nach einer Woche noch sagst, ja ich steh jede Nacht alle zwei Std auf und füttere mein Kind, dann hast du meine Sympathie…wenn du schon in der ersten Nacht schlapp machst, dann lass es lieber…Bitte versuch das einfach mal.
(Hat mein Bruder so gemacht und ihm ist sehr schnell klar geworden, dass seine Frau stille muss, damit er liegen bleiben kann :smile:)

Mit dankbaren Grüßen

Aber am Ende hast du dich schon entschlossen…aber mach das mal mit dem aufstehen in der Nacht…

Gruß Lulea

Zartblut

Erstmal dankeschön. Vielleicht bin ich ein wenig empfindlich,
aber ich empfinde den ersten Teil deiner Antwort als ein wenig
rüde. Vielleicht übertreib ich auch. Aber wie gesagt, dieses
Thema ist für mich sehr wichtig.

Seute is manchmal etwas …dreb…aber sie is ne ganz Liebe und meint es nicht so…

  • Und nein, ich gehe nicht auf Partys oder Disco. Meine wilde
    Zeit ist bereits vorbei. Ich halte nicht viel von solchen
    Sachen… hab ich vor 2 Jahren noch viel gemacht. Aber jetzt
    geh ich lieber in die Oper.

Wilde Zeit ist vorbei??? *ganzlautlach*
Glaubst du, dass Opernbesuche ein Zeichen von Reife sind?
Du bist 18 und gehst nicht mehr auf Partys? Dir wird so viel fehlen…

  • Auch das ist mir bewusst. Und ja, was bleibt mir anderes
    übrig? Ich MUSS es schaffen. Ein Kind kann man nicht weggeben,
    wenn es mal schreit oder so.

Du musst es nicht schaffen, weil es an dir liegt ob du ein Kind bekommst oder nicht.

Weißt du, wenn du schon so darüber nach denkst, dann sitzt doch in deinem Kopf ein kleines Männchen, dass die sagt „laß es, es ist zu früh“…bitte hör auf das Männchen.

Gruß Lulea

Mach DIR Gedanken!
Moin,

hm - also ich kann dazu meinen Senf insofern beitragen, als ich auch eine völlig gescheiterte Existenz war (kein Schulabschluss, arbeitslos) als ich schwanger werden wollte und es auch wurde mit 17.

Bereut habe ich das NIE.

u.U. kann man darüber diskutieren, ob es heute schwieriger ist als vor 28 Jahren.

Mein Weg war nach der Geburt des Kindes über die Abendschule meinen Abschluss nachzuholen und dann eine Ausbildung zu machen. Als meine Tochter in den Kindergarten kam mit 3 Jahren, startete ich meine berufliche Karriere und bin seither in guten Positionen beschäftigt.

ABER: „damals“ war es kein Problem für mich einen Job zu finden. Heute werden auch in meiner Berufssparte Niedrigstlöhne gezahlt und als Anfänger ohne Erfahrung hast Du kaum Chancen auf diesem Arbeitsmarkt, wo große Firmen eine nach der anderen Pleite machen.

Du musst eine Menge Kraft, Idealismus, Ideenreichtum und Mut mitbringen, wenn Du das Projekt „jetzt ein Kind“ durchziehen möchtest.

Mit „ihr schafft das schon“ ist das heutzutage nicht wirklich schönzureden.

Es kann auch - wie Du ja selbst einräumst - passieren, dass Du plötzlich allein mit dem Kind dastehst. Wenn Du dann ohne realisierbaren Job (Kind!!) dastehst, sieht es - im Falle, dass der Vater nicht zahlen mag/kann - sehr mau aus.

Auch DAS sehe ich gerade im nächsten Umfeld.

Überleg Dir das gut. Und überleg Dir vor allem, WIE Du zu einer Ausbildung kommst. Du wirst nicht daran vorbeikommen, mit Menschen in Kontakt zu kommen - auch später im Berufsleben nicht.

Wenn DAS für Dich ein Problem darstellt (nein - es sind nicht NUR die anderen Schuld!), dann kümmere Dich zu allererst mal um Dich und geh dieses Problem offensiv an.

Gruß und alles Gute
Demenzia

Hallo,

obwohl ich den Eindruck habe, dass du kritische Stimmen eigentlich nicht hören willst und dich eh schon entschieden hast…

Ja. Ich gehöre auch zu den frühen Müttern und hab mit 19 das erste Kind bekommen. Grundsätzlich schon mit festem Kinderwunsch hätte es aber gerne später sein können. Es hat bei mir geklappt, gerne Mutter, ist auch was draus geworden - und ich hab trotzdem meinen beruflichen Gang gemacht.

Das sehe ich aber nicht bei dir, so wie du hier schreibst, nur das kann ich beurteilen:

  • Das, was du als Fantasien deines Mutterdaseins beschreibst, hat viele Elemente, die ich als unreif empfinde. Verklärt, wenig realistisch. Deine Rechnung mit ich 70, mein Kind 50 ist nur ein Anhaltspunkt dafür.

  • Nein, man braucht nicht die dicke Kohle, um Kinder zu erziehen. Aber es gehört zur Verantwortung als Eltern, dass man selbst in der Lage ist, für sein Kind zu sorgen. Beide Eltern müssten dazu in der Lage sein. Das seit ihr derzeit beide nicht. Dabei kannst und darfst du dich nicht nur auf ihn als Ernährer verlassen. Weil du nicht weißt, ob das langfristig mit euch klappt und weil du auch nicht weißt, ob nichts unvorhergesehenes passiert. (Eine Bekannte von mir hat vor 2 Jahren schwanger den Vater ihres Kindes „verloren“. Unverschuldeter Autounfall, Wachkoma…)

  • Mutter zu sein, heißt Verantwortung zu übernehmen. M.E. bist du derzeit noch nicht mal in der Lage, richtig Verantwortung für dich zu übernehmen. Einen wirklichen Lebensplan hast du nicht. Ich halte es zumindest für einen sehr wackeligen, wenig verantwortungsvollen Plan, wenn man beschließt, nur von anderen (Partner oder Staat) leben zu wollen.

  • Eltern zu ein, heißt langfristig Verantwortung zu übernehmen. Das was du über dich und deinen Freund schreibst, habt ihr mit der Langfristigkeit so eure Schwierigkeiten. Wenn was nicht passt, dann wird halt geändert oder was anderes gemacht. Andere Ausbildung, anderer Job. Auch das ist keine gute Ausgangsbasis für Elternsein.

Du fragst nach Hilfe? Werde erwachsen. Klingt jetzt doof. Aber werde erwachsen und sei erst mal du selbst, bevor du Mutter wirst. Dazu gehört, dass du in der Lage sein musst, alleine klar zu kommen, d.h. mach einen Ausbildung. Mit Mitte 20 bist du immer noch eine junge Mutter.

LG Petra

Hallo Zartblut,

wenn ich mal rein materiell argumentieren dürfte:
Du hast (jetzt) keine Ausbildung. Wenn du Kinder hast und du eine Vollblutmama bist (wonach sich das hier anhört), wirst du, während die Kinder noch unselbständig sind, keine Ausbildung machen. Und dann bist du plötzlich 35 Jahre alt, bist nichts und kannst nichts. In dem Alter brauchst du dir auch keine Hoffnung mehr machen, dass dich jemand ausbildet oder einstellt (OK, das ist ein bischen übetrieben, aber es ist schon sehr schwer). Wovon willst du also die Kinder ernähren? Erst recht dann, wenn dein Göttergatte beschließt, sich von dir zu trennen? Was machst du im Alter, wenn du nie in die Rentenversicherung einbezahlt hast? Hier scheint mir ein Leben auf HartzIV-Niveau annähernd vorprogrammiert. Willst du das?
Die Alternative: Mach jetzt eine Ausbildung, das geht „nur“ drei Jahre. Dann such dir einen Job und dann kannst du Kinder bekommen. Erziehungsurlaub, evtl. anschließend eine Teilzeitstelle. Das geht auch und du bist abgesichert(er).

Ralph

Hallo,

sei mal ganz ehrlich zu Dir: Könnte es sein, dass Du mit der Mutterschaft einfach raus aus der Verantwortung für ein bislang nicht gerade erfolgreich verlaufenes eigenverantwortliches Leben heraus willst? Denn irgendwie kommt mir die Konstellation bekannt vor. Schule schlecht gelaufen, Ausbildung erst gar nicht begonnen/abgebrochen, Gelegenheitsjobs ohne Aussicht davon leben zu können, und dann einen Partner suchen, dem man die wirtschaftliche Verantwortung überbürdet, weil man Dank Kind endlich etwas hat, was einem den Tag ausfüllt, und einen somit hindert selbst sein Geld zu verdienen.

Und wenn es dann mit dem Kindsvater #1 nicht mehr läuft, dann sucht man sich den nächsten, mit dem man wieder ein Kind in die Welt setzt, um die nächsten Jahre abzudecken, und dann geht das Spiel wieder von vorne los.

Klingt ganz furchtbar böse, habe ich aber im Mandantenumfeld oft genug erlebt. So fangen Karrieren an, die dann oft auch noch mit Überschuldung, kleineren Gaunereien, ständigen Streitigkeiten um Umgang, Unterhalt, Unterstützung staatlicher Stellen, … einhergehen.

Ich habe großen Respekt vor Alleinerziehenden, die einfach Pech gehabt haben, und mit viel Engagement versuchen über die Runden zu kommen, und Kindeswohl, eigene Ausblidung und Berufstätigkeit versuchen unter ein Dach zu bekommen. Ich habe auch großen Respekt vor ganz jungen Eltern, bei denen es „passiert ist“, und die trotz mangelnder Reife und wirtschaftlicher Potenz es schaffen, gemeinsam ein Kind groß zu ziehen. Aber deine Geschichte klingt mir einfach zu sehr nach „mit kindlicher Naivität sehenden Auges in die Katastrophe“.

Sieh erst einmal zu, dass Du für Dich auf die Beine kommst, und Dich in die Lage versetzt für Dich selbst im Zweifelsfall ausreichend sorgen zu können. Mach ein paar Jahre einen Job, was dafür sorgt, dass Erziehungszeiten bezahlt und ein Wiedereinstieg möglich ist. Gönn Dir die Zeit die es braucht eine echte Partnerschaft zu entwickeln, die dann auch hält, wenn es Nachwuchs gibt. Und - was nicht ganz unwahrscheinlich ist - erkenne, dass nicht jede Partnerschaft auf Dauer angelegt ist.

Gruß vom Wiz

Hallo Zartblut,

bitte, nimm’s mir nicht übel, aber beim Lesen Deines Postings kommt mir da ein Bild in den Sinn.

Da steht eine hübsche, kleine Prinzessin und sagt „ich möchte ein Schloss bauen. Ein schönes grosses Schloss“ Und so macht sie sich Gedanken, dass da auf jeden Fall 4 weisse Türme sein sollen, und natürlich eine Zugbrücke. Und ein Rosengarten. Und eine prall gefüllte Speisekammer. Und der Bauplatz auf dem Berg nebenan ist auch schon gefunden.

Und so fängt sie schonmal an, Stein um Stein den ersten schneeweissen Turm zu errichten, ohne erstmal das Fundament zu errichten. Naja, und wahrscheinlich wird der Turm ganzganz schnell einstürzen, weil das Fundament nicht hält - und die arme Prinzessin wird statt „glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende“ todunglücklich sein.

Übertragen wir dieses Bild mal auf Deine Situation: Du hast da nen Traum: Führerschein, Hochzeit, Kind(er). An sich perfekt - genauso wie die Prinzessin völlig berechtigt von nem Schloss träumt.

Nur: so wie die Prinzessin in ihrem Eifer und gefangen von ihrem Traum das Fundament vergessen hat, bevor sie den schneeweissen Turm baut, so scheint mir, dass bei Dir das Fundament fehlt.

Was meine ich nun mit dem „Fundament“. Nun, da sehe ich erstmal die Beziehung und gehe davon aus, dass das bei Euch zu 100% stimmt. Aber höre bitte nochmal in Dich, ob das wirklich so ist, oder ob Du das einfach so sehen willst weil ohne Partner der Traum nicht Wirklichkeit werden kann. Bitte, versteh mich nicht falsch, weder kenne ich Dich noch Deinen Partner noch Eure Beziehung, Euer Vertrauen. Aber eine Fehlentscheidung diesbezüglich kann Dir Dein Leben notfalls ganz nett versauen, darum versuch so objektiv wie möglich darüber nachzudenken.

Gut, aber gehen wir davon aus, dass alle meine Bedenken völlig ungerechtfertigt sind und Ihr die Basis habt, gemeinsam eine Familie zu gründen.

Dann bleibt der andere Punkt vom Fundament: und da sehe ich ein bisserl ein Problem. Du hast keinen Beruf, sondern „nur“ einen 400€-Job. Dein Partner macht grad sein Fachabi nach - das heisst ich gehe davon aus, dass Ihr grad finanziell nicht in Saus und Braus lebt. Und das heisst, Ihr zwei beiden habt vermutlich auch kein fettes Sparbuch, sondern kommt halt so über die Runden, richtig?

Sodele - nun schreibst Du weiter, dass Dein Verlobter das mit dem Fachabi aufhören will und einen Job suchen. Soweit zu gut, aber was wenn er keinen Job findet? Oder den Job aufgibt? Denn irgendwelche Pläne hatte er doch, als er das Fachabi angefangen hatte… Was, wenn ihn das 1-2 Jahren doch reut und er weiter zur Schule gehen will? Was, wenn er einfach keinen Job findet? Was, wenn er krank wird? Was, wenn er Dich plötzlich nimmer mag und Euch verlässt?

Würdet Ihr beiden dann Euer Kind von Hartz IV gross ziehen wollen? Ständig in Geldnot? Dem Kleinen quasi keinen Wunsch erfüllen können? An allen Ecken und Enden sparen müssen? Das Kind nicht ins Skilager mitschicken können, weil’s einfach nicht „drin“ ist? Seine Tränen sehen, wenn’s mal wieder heisst „sorry, können wir uns nicht leisten“?

Oder wäre es nicht besser, in 1-2 Jahren ein solides finanzielles Fundament zu schaffen? Geld zu sparen? Dass Du vielleicht versuchst, doch noch eine Ausbildung zu machen? Oder einen Job zu finden, wo Du mehr als 400 Euro bekommst? Und vielleicht auch Deinen Partner bei seinem Fachabi und weiteren Ausbildungsplänen (vom Fachabi kann er ja erstmal nix abbeissen) unterstützen? Oder einfach gemeinsam sparen, damit Ihr dem Kind dann einen guten Start bieten könnt?

DAS meine ich mit dem Fundament für die Burg mit weissen Türmen, Zugbrücke und Rosengarten. Hey, auf 1-2 Jahre kommt’s mit dem Kinderkriegen doch wirklich nicht an (ob Du dann 70 bist wenn Dein Kind 50 ist oder ob Du 72 bist macht echt den Kohl nicht fett) aber für Dein Kind kann das sehr viel bedeuten.

Achja, und letzten Endes wirkt Ihr beiden doch als Vorbilder für das Kind. Und möchtest Du, dass der Junior / die Juniorin mal sagt „ich möchte später mal arbeitslos werden wie meine Eltern“ oder lieber „mein Papa ist Intschinöhr und meine Mama Verkäuferin, ich will auch mal … werden“.

Achtung, damit meine ich natürlich nicht, dass eine solide finanzielle Basis alles ist, aber so lieb und einfühlsam wie Du schreibst, ging ich beim Schreiben selbstverständlich davon aus, dass Du dem Kind all Deine Liebe und Dein Vertrauen schenken wirst. Darum hab ich das nicht explizit erwähnt, ist mir nur grad beim Durchlesen noch aufgefallen, dass man meinen könnte, mir ginge es ausschliesslich ums Finanzielle. Was ich sagen wollte: es ist natürlich nicht alles, aber doch ein ganz entscheidender Punkt.

*wink* und die richtige Entscheidung wünsche ich Dir

Petzi

Vielen vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich bin ein wenig aufgewühlt, ihr habt mir aber durchaus Klarheit verschafft.

Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich warten werde. Auch wenn es schwer ist. Ich habe mich bereits vor einiger Zeit als Sozialassistentin beworben, aber es ist unklar, ob die Schule nächstes Jahr soeinen Jahrgang macht, hab ich kürzlich erfahren… leider.
Dann bin ich 22. Reicht.

Ich hab nur Angst, dass ich in meinem Beruf keine Anstellung finde. Ist eben „nur“ ein Assistent. Vielleicht einfach auch, weil es so viele Leute in meinem Umfeld gibt, die nicht in dem Beruf arbeiten, den sie eigentlich erlernten oder lange arbeitslos blieben. Meine große Schwester hat Hauswirtschafterin gelernt und war danach 10 Jahre arbeitslos. Jetzt arbeitet sie in einer kleinen Imbissbude. Und ihr Abschluss war gut!

Nochmal ganz herzlichen Dank an alle. Auch, wenn ich jetzt ein wenig mitgenommen bin.

Hi,

kannst du denn nicht auf die Nachbarskinder (oder andere Kleinkinder in deiner Umgebung) aufpassen an den Wochenenden und dir so auch noch ein bisschen dazuverdienen? Dann bist du am Wochenende „Mutter“, lernst schon mal, wie man mit Kindern umgeht für deinen Kleinen später und verdienst auch noch ein Taschengeld dazu…

Gruß
Steffie

Das wäre schön, aber die Mehrheit in meiner Nachbarschaft ist 60+…

Das wäre schön, aber die Mehrheit in meiner Nachbarschaft ist
60+…

Ist doch prima, dann sind deren Kinder so 35-40 und damit viiiel pflegeleichter als die ganz kleinen:smile:

SCNR,

Ralph

2 Like

meld

Vielen vielen Dank für eure zahlreichen Antworten. Ich bin ein
wenig aufgewühlt, ihr habt mir aber durchaus Klarheit
verschafft.

guten morgen anja,
es ist schwer zu verdauen, wenn man nicht die antworten bekommt, die man sich erhofft hat. ging mir hier auch mal so. ich hab ne menge draus gelernt. erstmal zurücklehnen und sacken lassen.
was die tube mit senf betrifft, so hat sie wohl recht. klingt manchmal schroff, was ich sage aber es sind klare worte. warum also rumschmachten.
ich wollte dich nicht beleidigen.
für deine /eure zukunft alles gute.
wie ich las hat steffi schon beschlossen, das es irgendwannmal ein junge sein soll:smile:

good luck
seute

junges Mutterglück?
Ich verstehe dich und deinen Wunsch sehr gut. Ich bin 20, mein Freund 26. Auch ich wünsche mir für mein Leben vor allem ein Baby. Am liebsten so früh wie möglich. Mein Freund wäre durchaus in der Lage, mich und ein Baby zu ernähren. Dennoch halten wir es für keine gute Idee, jetzt schon ein Baby zubekommen. Mein Gedanke ist der, dass ich vorher im Beruf sein will. Falls mein Freund mal nicht mehr für mich und ein Baby sorgen kann, kann ich das dann selber. Es muss ja nicht mal sein, dass die Beziehung in die Brüche geht… was wenn er einen Unfall hat und nicht mehr arbeiten kann? Ihr seid ja beide noch jung und wenn du dir doch sicher bist, dass er der richtige zur Gründung einer Familie ist, dann habt ihr dann doch sicher noch 2-3 Jahre Zeit… und die könntest du nutzen, um ein gemütliches Nest für deinen Nachwuchs zu schaffen…

Wenn ihr trotzdem nicht mehr warten wollt, wünsche ich euch alles Gute. Du scheinst ja auch eine Familie im Rücken zuhaben, die dich unterstützen kann.

Mona

Habt ihr keinen Kindergarten oder Spielplatz in der Nähe?
Häng doch einfach mal Zettel da aus.
Die meisten Kindergärten haben ein schwarzes Brett. Und viele Muttis sind froh, wenn sie mal die lieben Scheißer für ein paar Stunden abgeben können und mit Papa nen schönen Abend haben.
Ich würde Zettel beim KiGa/ Spielplatz und Bäcker aufhängen.
Eben Orte wo viele Mamas hingehen.

Vielleicht hast du ja Glück!!

Gruß Lulea

Kindergarten hatten wir bis vor zirka 10 Jahren noch, naja, bis zum nächsten Spielplatz isses en Stückel, noch weiter zum Bäcker… =/ Trotzdem gute Idee! Werde es mal probiern. Vielen Dank =)