Hallo Kathrin,
das Thema wurde hier in ähnlicher Form bereits diskutiert:
/t/eltern-konfessionslos-kinder/3107335
Auch mein Kenntnisstand ist, daß sowohl katholische als auch evangelische Kirche dem Wunsch von konfessionlosen Eltern nach Taufe der Kinder entsprechen.
Dein Satz „Ich meine wir sind jetzt beide nicht gläubig, aber …“ war wohl etwas unglücklich formuliert, wie du an den Reaktionen hier siehst.
Offensichtlich möchtest du aus einer inneren Überzeugung heraus deinen Kindern eine religiöse Erziehung ermöglichen. Du hast dich für eine entschieden, weil andere Religionen dir aus welchen Gründen auch immer nicht zusagen. Das ist völlig in Ordnung. Deine Kinder können später selbst entscheiden, ob sie damit einverstanden sind.
„nicht gläubig“ beanspruche ich (katholisch) auch für mich hinsichtlich Inquisition, Zölibat, Empfängnisverhütung, usw.
„Gläubig“ i.S. der 10 Gebote.
Dahingehend möchte ich den etwas unglücklich formulierten Aussagen von Heike („Die Taufe ist das Versprechen, das Kind im Glauben und im Sinne der Kirche zu erziehen“) und Ramona ("…und nicht zuletzt eine Missachtung der Kirche") massiv widersprechen: Die Kirche als Institution hat über Jahrhunderte hinweg ihre eigenen Grundlagen brutalst missbraucht.
Letztlich dürften wir der gleichen Auffassung sein, „christliche Werte im eigentlichen Sinne“ den Kindern zu vermitteln.
Also, gib deinem Bauchgefühl nach und lasse die Kinder taufen.
Grüße
BW