Kinder taufen

Hallo zusammen,

bei der riesigen Auswahl an Brettern hab ich leider keins gefunden, dass mir irgendwie passend schien, daher stell ich meine Frage mal einfach hier. Hat ja auch mit Kindern zu tun:

Wir oder besser gesagt mein Freund ist am überlegen ob er sich von der Kirche abmelden soll um die Kirchensteuer zu sparen. Er ist katholisch.

Wir wissen beide, dass wir heiraten (nicht kirchlich) und Kinder wollen und ich möchte gerne, dass diese dann auch getauft werden und zwar nach Möglichkeit evangelisch, da meinem Freund das ziemlich egal ist.

Reicht es denn wenn ich in der Kirche bleibe? Ich meine wir sind jetzt beide nicht gläubig, aber ich möchte schon das meine Kinder getauft werden und dann hinterher (also wenn die Konfirmation ansteht) selber entscheiden können ob sie das überhaupt wollen.

Weiß jemand Rat?

Vielen Dank schon mal.

Viele Grüße
Kathrin

Hallo,

Reicht es denn wenn ich in der Kirche bleibe?

ja.

Ich meine wir sind jetzt beide nicht gläubig, aber ich
möchte schon das meine Kinder getauft werden

Das empfinde ich mindestens als seltsam. Andere Formulierungen
spar ich mir für später auf :wink: Warum möchtest Du das?

und dann hinterher (also wenn die Konfirmation ansteht)
selber entscheiden können ob sie das überhaupt wollen.

Dann lass das mit der Kindstaufe. Im Rahmen der Konfirmation
können sich eventuelle Kinder dann immer noch taufen lassen.
Das ist weder schlimm, noch ungewöhnlich oder ein Makel.

Gruß,

Malte

Reicht es denn wenn ich in der Kirche bleibe? Ich meine wir
sind jetzt beide nicht gläubig, aber ich möchte schon das
meine Kinder getauft werden und dann hinterher (also wenn die
Konfirmation ansteht) selber entscheiden können ob sie das
überhaupt wollen.

Reicht es denn wenn ich in der Kirche bleibe? Ich meine wir
sind jetzt beide nicht gläubig, aber ich möchte schon das
meine Kinder getauft werden und dann hinterher (also wenn die
Konfirmation ansteht) selber entscheiden können ob sie das
überhaupt wollen.

natürlich reicht das, wenn Du in der Kirche bleibst, bei der evangelischen ist noch nicht mal das notwendig.
Man kann die Kinder auch zusammen mit der Konfirmation taufen lassen, dann können sie selbst entscheiden.

Ansonsten kann man sein Kind auch selbst taufen; wozu mit Kirche ?

Zahlst Du Kirchensteuer ?

Gruss

Hallo

Man kann die Kinder auch zusammen mit der Konfirmation taufen
lassen, dann können sie selbst entscheiden.

Ich glaube, die Kinder können zu jedem beliebigen Zeitpunkt getauft werden. Als meine Kinder ca. in der 3. Klasse waren, ließen sich einige KlassenkameradInnen taufen.

Meine Tochter hätte es damals auch sehr gerne gemacht, nur war sie leider schon getauft, ohne irgendeine Erinnerung daran, natürlich.

Wichtig ist nur, dass sie irgendeinen Religionsunterricht (am besten wohl den evangelischen) mitmacht, und vielleicht hie und da mal zur Kirche geht, damit sie irgendwas damit anfangen kann. Dann kann sie auch ohne weiteres später getauft werden.

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

Dann lass das mit der Kindstaufe. Im Rahmen der Konfirmation
können sich eventuelle Kinder dann immer noch taufen lassen.
Das ist weder schlimm, noch ungewöhnlich oder ein Makel.

Je nachdem wo du wohnst ist das ein ziemlich großer Makel und das
Kind hat es unnötig schwer in der Grundschule.
In dem Kaff in dem ich lebe ist es schon unverzeihlich evangelisch
zu sein, geschweige denn gar nicht getauft.

Gruß
Stefan

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Hallo ihr beiden,

danke für die schnelle Antwort.

Ich selber zahle Kirchensteuer. Und ich finde den Gdanken irgendwie komisch das meine (noch nicht mal konkret geplanten) Kinder nicht getauft werden.

Ich bin früher mit meinen Eltern immer in den Weihnachtsgottesdienst gegangen und ich fand das unheimlich schön. Ich war auch in den Ferien bei den Bibelwochen und so und das eine wirklich klasse Zeit. Mich hat das früher immer wahnsinnig interessiert. Das alles möchte ich meinen Kindern halt auch ermöglichen …

VG
Trine

Hallo,

Dann lass das mit der Kindstaufe. Im Rahmen der Konfirmation
können sich eventuelle Kinder dann immer noch taufen lassen.
Das ist weder schlimm, noch ungewöhnlich oder ein Makel.

Je nachdem wo du wohnst ist das ein ziemlich großer Makel und
das Kind hat es unnötig schwer in der Grundschule.
In dem Kaff in dem ich lebe ist es schon unverzeihlich
evangelisch zu sein, geschweige denn gar nicht getauft.

meine Meinung zu so etwas spare ich mir jetzt lieber, das gäbe
nur unnötigen Streit. Ebenso meine Meinung zu der Aussage der
Fragestellerin, sie wolle ihr Kind taufen lassen, um ihm dies
und jenes zu ermöglichen.

Für solche Zwecke gibt’s dann aber auch keine weiteren
Ratschläge von mir. Schon interessant, was manche Leute für
Auffassungen von diesen Dingen haben.

Kopfschüttelnde Grüße,

Malte

PS: Ich hab schon verstanden, dass Du nur berichtet hast.

Hallo Trine,

Ich meine wir
sind jetzt beide nicht gläubig, aber ich möchte schon das
meine Kinder getauft werden

das verstehe ich beim besten Willen nicht. Vielleicht wollt Ihr die Brit Mila gleich anschließen, man weiß ja nie?

Es spricht ja nichts dagegen, einem Kind, dass in unserem Kulturkreis aufwächst, Christentum und Kirche zu erklären, aber warum um alles in der Welt wollt ihr versprechen, Euer Kind im christlichen Glauben zu erziehen, wenn ihr nicht glaubt?

Das ist meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar und nicht zuletzt eine Misachtung der Kirche und der Glaubensgemeinschaft.

Kinderfreizeiten gibt es auch von anderen Trägern.

Gruß
Ramona

Hallo Kathrin,

Ich meine wir
sind jetzt beide nicht gläubig…

Die Taufe ist das Versprechen, das Kind im Glauben und im Sinne der Kirche zu erziehen. So wie du das darstellst, könnt und wollt ihr das nicht tun. Eine Taufe wäre damit ehrlich gesagt ziemlich verlogen.

Viele Grüße

Heike

also meine tochter ist nicht getauft oder konfirmiert worden–wir wohnen aufm dorfe und sie hat zeitlebens mit der tochter des pastors zusammen gespielt.

Hallo Kathrin,
das Thema wurde hier in ähnlicher Form bereits diskutiert:
/t/eltern-konfessionslos-kinder/3107335
Auch mein Kenntnisstand ist, daß sowohl katholische als auch evangelische Kirche dem Wunsch von konfessionlosen Eltern nach Taufe der Kinder entsprechen.
Dein Satz „Ich meine wir sind jetzt beide nicht gläubig, aber …“ war wohl etwas unglücklich formuliert, wie du an den Reaktionen hier siehst.
Offensichtlich möchtest du aus einer inneren Überzeugung heraus deinen Kindern eine religiöse Erziehung ermöglichen. Du hast dich für eine entschieden, weil andere Religionen dir aus welchen Gründen auch immer nicht zusagen. Das ist völlig in Ordnung. Deine Kinder können später selbst entscheiden, ob sie damit einverstanden sind.
„nicht gläubig“ beanspruche ich (katholisch) auch für mich hinsichtlich Inquisition, Zölibat, Empfängnisverhütung, usw.
„Gläubig“ i.S. der 10 Gebote.
Dahingehend möchte ich den etwas unglücklich formulierten Aussagen von Heike („Die Taufe ist das Versprechen, das Kind im Glauben und im Sinne der Kirche zu erziehen“) und Ramona ("…und nicht zuletzt eine Missachtung der Kirche") massiv widersprechen: Die Kirche als Institution hat über Jahrhunderte hinweg ihre eigenen Grundlagen brutalst missbraucht.
Letztlich dürften wir der gleichen Auffassung sein, „christliche Werte im eigentlichen Sinne“ den Kindern zu vermitteln.
Also, gib deinem Bauchgefühl nach und lasse die Kinder taufen.
Grüße
BW

Hallo BW,

„nicht gläubig“ beanspruche ich (katholisch) auch für mich
hinsichtlich Inquisition, Zölibat, Empfängnisverhütung, usw.
„Gläubig“ i.S. der 10 Gebote.

der Unterscheid zwischen Kirche und Glaube ist Dir aber bewusst, ja?

Letztlich dürften wir der gleichen Auffassung sein,
„christliche Werte im eigentlichen Sinne“ den Kindern zu
vermitteln.

Christliche Werte als christliche Werte oder christliche Werte als ethisch-moralische Grundlage unserer Kultur? Man muss nun nicht Christ sein um „Du sollst nicht Töten“ als ganz sinnvolle Norm zu verstehen.

Mir scheint die Tauferei ohne Glauben einfach als ein verlogenes, feiges, angepasstes, unreflektiertes Fehlverhalten - bisher hat mir auch noch niemand begründen könne, warum das nicht so sein sollte.

Atheistische Grüße
Ramona

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Hallo Bullwinkel,

Dahingehend möchte ich den etwas unglücklich formulierten
Aussagen von Heike („Die Taufe ist das Versprechen, das Kind
im Glauben und im Sinne der Kirche zu erziehen“) und Ramona
("…und nicht zuletzt eine Missachtung der Kirche") massiv
widersprechen: Die Kirche als Institution hat über
Jahrhunderte hinweg ihre eigenen Grundlagen brutalst
missbraucht.

Dann frage doch mal einen Pfarrer, was die Taufe bedeutet.

Letztlich dürften wir der gleichen Auffassung sein,
„christliche Werte im eigentlichen Sinne“ den Kindern zu
vermitteln.

Werte vermitteln kann man auch ohne Taufe. Glaube an die christlichen Werte und Kirchenmitglied sein sind zwei verschiedene Dinge.

Also, gib deinem Bauchgefühl nach und lasse die Kinder taufen.

Letztlich ist es mir egal, ob Kathrin ihre noch zu zeugenden Kinder mal taufen lässt oder nicht. Tatsache ist aber, dass bei den 10 Geboten eines dabei ist, welches dem Gläubigen auferlegt, nicht zu lügen. Genau dies tut aber jemand, der verspricht, sein Kind im Glauben und im Sinne der Kirche zu erziehen, und das doch gar nicht beabsichtigt. Nur weil es viele so machen, ist es noch lange nicht besser.
Jesus übrigens hat keine kleinen Kinder, sondern nur einwilligungsfähige Erwachsene getauft. Die Kindstaufe, die die Kirche später eingeführt hat, war eher eine geschickte „Mitgliederwerbeaktion“. Details dazu sollten wohl aber besser im Religionsbrett diskutiert werden.

Viele Grüße, Heike (nicht religiös, aber informiert)

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Hallo,

nachdem so viel Gegenwind kommt, möchte ich auch meinen Senf dazugeben:
Ich sehe die Sache eher so wie Bullwinkel.
Die Taufe bedeutet die Aufnahme in eine Gemeinschaft, also in die evangelische, katholische oder wasauchimmer Kirche. Das ist eher wie eine Familie: Man ist dabei, man gehört dazu, man identifiziert sich auch ein Stück weit damit, aber man muss nicht alles, was die Familie so treibt, gut finden. Entsprechend muss ich als katholisches Kirchenmitglied nicht jeden Ausspruch vom Papst klasse finden - meiner Meinung nach. Der Papst mag das anders sehen.

Wenn ein Kind getauft wird, gehört es nach der Idee der Taufe erstmal zu der Gemeinschaft dazu. Es kann diese Gemeinschaft kennenlernen über Gottesdienste, Veranstaltungen für Kinder, Religionsunterricht, kirchliche Feste etc. pp. (Vorausgesetzt, die Eltern kümmern sich entsprechend darum - und das versprechen sie ja mit der Taufe.) Und ich finde den Gedanken plausibel, dass es sich dann später dafür entscheiden kann, auszutreten, wenn es das Ganze für Quatsch hält.

Den umgekehrten Weg - also keine Taufe, keine kirchliche „Erziehung“, und später kann es sich dafür entscheiden einzutreten - halte ich für sehr schwierig. Wie kann es sich für etwas entscheiden, was es nie kennen gelernt hat?

Bleibt noch die Altenative: Keine Taufe, aber trotzdem eine christliche Erziehung. Gut, das ist sicher auch eine Möglichkeit. (In manche ist die Erwachsenentaufe schließlich Standard.)

Trotzdem kann ich nicht erkennen, was an der Taufe falsch, heuchlerisch oder sogar missachtend sein soll, wenn die Eltern selbst Zweifel am Glauben haben. Welcher ernsthaft und nicht nur „aufgesetzt“ Gläubige hat nicht seine Zweifel?

Ich setze nur den ernsthaften Willen voraus, dem Kind die Inhalte der Religion zu vermitteln. Taufe nur um des schönen Festes Willen ist natürlich Quatsch. Genauso wie eine kirchliche Trauung, nur weil die Kulisse einer Kirche so hübsch ist.

Grüße

Mira

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also meine tochter ist nicht getauft oder konfirmiert
worden–wir wohnen aufm dorfe und sie hat zeitlebens mit der
tochter des pastors zusammen gespielt.

Das ist schön für dich, nur was soll mir das sagen?

Hier ist es halt nicht so!

Gruß
Stefan

Hallo Malte,

meine Meinung zu so etwas spare ich mir jetzt lieber, das gäbe
nur unnötigen Streit.

Darüber kann man nicht streiten, zumindest nicht mit mir :smile:.
Entweder man glaubt daran oder man tut es nicht.

Ebenso meine Meinung zu der Aussage der
Fragestellerin, sie wolle ihr Kind taufen lassen, um ihm dies
und jenes zu ermöglichen.

Das wiederum finde ich nicht besonders verwegen, auch wenn du nicht
daran glaubst kann es Vorteile haben.

Für solche Zwecke gibt’s dann aber auch keine weiteren
Ratschläge von mir. Schon interessant, was manche Leute für
Auffassungen von diesen Dingen haben.

Finde ich auch!
Warum soll mein/dein/ihr Kind den Märtyrer spielen für eine
Überzeugung die es noch gar nicht hat und nur deine Denkweise
wiederspiegelt.
Wenn es das alltägliche Leben vereinfacht und (in der Regel) auch
die Großeltern beruhigter schlafen können, was um Himmels willen ist
schlimm daran dem Kind ein paar Tropfen Wasser über die Stirn zu
schütten und ein paar mal „so sei es“ (Amen) zu sagen.
Glaubt das Kind später so war es richtig und wichtig, glaubt es
nicht, so what.

Kopfschüttelnde Grüße,

Sehe ich auch so, warum manche Leute so ein Problem damit haben
ist mir auch unverständlich.
Naja vieleicht weil das gesamte Dorf einen Schnaps oder Bier
bekommt …

Gruß
Stefan

PS: Ich hab schon verstanden, dass Du nur berichtet hast.

Ich habe Zweifel

Tach,

Ebenso meine Meinung zu der Aussage der
Fragestellerin, sie wolle ihr Kind taufen lassen, um ihm dies
und jenes zu ermöglichen.

Das wiederum finde ich nicht besonders verwegen, auch wenn du
nicht daran glaubst kann es Vorteile haben.

klar kann es das. Ich finde es bloß ziemlich armselig - rein
charakterlich - sich dem derart hinzugeben.

Warum soll mein/dein/ihr Kind den Märtyrer spielen für eine
Überzeugung die es noch gar nicht hat und nur deine Denkweise
wiederspiegelt.

Das Kind spielt etwas für eine fremde Auffassung, die es gar
nicht hat, WENN man es taufen lässt. Und wenn das dann auch
noch aus quasi-materiellen Motivationen herausgeschieht, tut
es das auch noch für eine verlogene Auffassung - super Erbe,
was es da auf dem Weg mitbekommt.

Wenn es das alltägliche Leben vereinfacht und (in der Regel)
auch die Großeltern beruhigter schlafen können, was um Himmels
willen ist schlimm daran dem Kind ein paar Tropfen Wasser über
die Stirn zu schütten und ein paar mal „so sei es“ (Amen) zu sagen.

Die Großeltern sollen sich bitte um ihren eigenen Glauben kümmern.
Da gibt es sicher genug zu tun. Ich wüsste jedenfalls nicht, was
ausgerechnet die in den Sachen des Kindes zu suchen haben sollten.

Im übrigen sagt die Zusammenfassung der Taufe als „Ein paar Tropfen
Wasser und ein paar Amen“ schon genug aus. Auf solche Schäflein
sollte die Kirche verzichten…

Sehe ich auch so, warum manche Leute so ein Problem damit
haben ist mir auch unverständlich.
Naja vieleicht weil das gesamte Dorf einen Schnaps oder Bier
bekommt …

Tut es das? Herrje, was Du erzählst, klingt wie Geschichten meiner
Mutter aus den 50er und 60er Jahren aus der tiefsten Provinz. Wer
so leben möchte - bitte. Ich finde das ziemlich gruselig. Echt
Horrorkabinett.

Gruß,

Malte

2 „Gefällt mir“

Hi,

Mir scheint die Tauferei ohne Glauben einfach als ein
verlogenes, feiges, angepasstes, unreflektiertes Fehlverhalten
- bisher hat mir auch noch niemand begründen könne, warum das
nicht so sein sollte.

hmm, mal schauen, ob Du mit meiner Begründung was anfangen
kannst.

Meine Freundin und ich, wir sind beide nicht gläubig, dennoch
haben
wir unsere zwei Mädels taufen lassen, einfach weil es
erstens nachher ne schöne Party war, und weil
zweitens sich ganz einfach ein Paar Leute aus der
Verwandtschaft, die halt nun mal gläubig sind
(dagegen können wir beide wenig tun!), darüber
gefreut haben, dass die Party mit Taufe stattfindet und nicht
ohne sie.

Was soll daran „verlogen, feige, angepasst, unreflektiert“
sein?
Meines Erachtes sind genau das exakt die Vorwürfe, die
uns auch religiöse Hardliner machen würden;
warum sollte man aus atheistischer Sicht deren Denkmuster,
ihren Kult der Aufrichtigkeit, denn reproduzieren?

Viele Grüße
Franz

Hi,

weil zweitens sich ganz einfach ein Paar Leute aus der
Verwandtschaft, die halt nun mal gläubig sind, darüber
gefreut haben, dass die Party mit Taufe stattfindet und nicht
ohne sie.

das ist in meinen Augen Mißbrauch des Kindes. Das Kind wird dafür
mißbraucht, die kruden Vorstellungen irgendwelcher Verwandten zu befriedigen - ich sehe da keinerlei Motivation für das Kind. Ich
verstehe weiters nicht so ganz, warum das, was irgendjemand außer-
halb des Kreises Eltern und Kind für richtig oder wichtig hält,
auch nur irgendeinen Einfluß darauf haben sollte, wie die Erziehung
und zudem dann auch noch so höchst persönliche und private
Angelegenheiten wie Religion und Glaube gestaltet werden.

Ich versteh’s wirklich nicht.

Gruß,

Malte

Das ist schön für dich, nur was soll mir das sagen?

das war einfach nur meine erfahrung-----!
aber ,warum wohnst du denn noch da-----?