Kinder und PC

ab wieviel Jahren sollte ein Kind einen PC haben? Die Gefahr besteht das er nicht richtig von den Kindern eingesetzt wird und das Spielen den eigentlichen Zweck verdrängt.
Welche Programme sind wirklich für Erstklässler sinnvoll?

Bin gespannt auf Eure Meinungen.

Lutz

Hi,

ab wieviel Jahren sollte ein Kind einen PC haben? Die Gefahr
besteht das er nicht richtig von den Kindern eingesetzt wird
und das Spielen den eigentlichen Zweck verdrängt.

den eigentlichen Zweck? Im privaten Umfeld ist der PC bei mir ein Spielzeug. Mein jüngster Sohn konnte früher mit der Maus umgehen, als mit einem Bleistift.

Welche Programme sind wirklich für Erstklässler sinnvoll?

Bei mir im Haus wirst Du keine ‚Egoshooter‘ o.ä. finden. Sonst spielt mein Kleinster alles mit, was alle anderen spielen.
Um mal den schädlichen Einfluß von Strategiespielen zu verdeutlichen, mein Kleinster geht z.Z. in die 5.Klasse Gymnasium und hat gestern mal wieder eine 1 in Mathe geschrieben.

Gruß, Rainer

Hallo,

ab wieviel Jahren sollte ein Kind einen PC haben?

ab 18

Die Gefahr besteht das er nicht richtig von den
Kindern eingesetzt wird

richtig

und das Spielen den eigentlichen Zweck verdrängt.

Welchen „eigentlichen Zweck“ hat ein PC?
Für Kinder? Ich dachte, der soll ein „Mittel“
sein. Oder ein Zweck?

Welche Programme sind wirklich für Erstklässler
sinnvoll?

Z.B. Zirkusprogramme nachmittags zusammen
mit Pappa, Mamma oder Oma/Opa. Oder
auch „Wanderprogramme“ mit Übernachtung.

Bin gespannt auf Eure Meinungen.

Es gibt eher nicht sehr viele Varianten.
Ich schätze mal: 2 Extremgruppen und
eine „Vermittler“-Gruppe :wink:

Grüße

CMБ (mit 19 den ersten programmierbaren
Taschenrechner, mit 23 das erste Basic-
Programm geschrieben usw. :wink:

Hi Lutz!
Vorab: Es gibt in die FAQ’s eine Liste mit vom Kinderhilfswerk empfohlene PC-Kinderspiele.

ab wieviel Jahren sollte ein Kind einen PC haben?

Die Frage stellt sich bei uns noch nciht. wir lassen unser 4-jähriger nur in Begleitung zum PC und es klappt.

Die Gefahr
besteht das er nicht richtig von den Kindern eingesetzt wird
und das Spielen den eigentlichen Zweck verdrängt.

Welches anderen Zweck sollte ein PC für Erstklässlers haben, ausser spielen???

Welche Programme sind wirklich für Erstklässler sinnvoll?

s.o. und die FAQ

Bin gespannt auf Eure Meinungen.

Somit geschehen :o))

Schöne Grüße aús Nürnberg!
Helena

einen eigenen PC darf das Kind dann haben, wenn es Betriebssystem, Komponenten usw. installieren kann, ohne jedesmal den Papa damit zu behelligen.

Gelegentlichen Zugang zum PC für die Nutzung von E-Mail, Suchmaschinen, Graphikprogramm, Photoalbum usw. würde ich ab etwa 12 Jahren empfehlen. In dem Alter kommt das in der Schule, und ein kommunikatives Kind kann dabei z.B. flottes Maschineschreiben in einem Affentempo erlernen, das glaubst Du nicht!

Das mit dem PC für Deinen Erstkläßler stellst Du bitte erstmal noch für ein halbes Jahrzehnt zurück, und ich sage Dir noch einen Bonustip: kein Fernsehen.

Gruß

Pavel

ab wieviel Jahren sollte ein Kind einen PC haben?

Ein Kind muss überhaupt keinen eigenen PC haben. Die Möglichkeiten Fertigkeiten am PC zu erlangen sollte man ihm aber durchaus früh geben. Es gibt mittlerweile schon Kindergärten, die PC’s einsetzen und durchweg positive Erfahrungen machen. Die Kinder helfen sich gegenseitig beim Lösen der gestellten Aufgaben und sollen auch konzentrierter sein. Es ist wirklich erstaunlich, wie selbstverständlich die mit einem PC umgehen können. Spätestens ab der 5.Klasse wird der Umgang mit PC und Internet in der Schule erwartet und immer häufiger auch als Grundlage für Hausaufghaben vorausgesetzt, da ist es ein klarer Vorteil, wenn man nicht für jeden Handgriff Hilfe braucht.

Die Gefahr

besteht das er nicht richtig von den Kindern eingesetzt wird
und das Spielen den eigentlichen Zweck verdrängt.

Was ist gegen Spielen einzuwenden? Ist nicht der eigentliche Zweck des Kindseins zu spielen? :wink:

Meine Kiddies durfen eigentlich ohne allzu große Einschränkungen schon seit der Grundschulzeit an den PC…meine Große hatte da mal so eine Sims-Zeit…jetzt spielt sie fast gar nicht mehr, chattet aber täglich eine Weile mit Freunden. Letztere kennt zum größten Teil inzwischen auch persönlich. Dafür geht sie mit bald 15 nicht in irgendwelche Kneipen und unsere Telefonrechnung ist überschaubar. :smiley:
Der Junge spielt viel (hat aber seit der Jugendweihe einen eigenen PC), macht aber jetzt sein Abi und findet den mentalen Ausgleich bei den Pfadfindern. Er liest aber auch viel.

Beide Kinder sind absolut fit in allen Standardprogrammen (Text, Tabellen, Bildbearbeitung)und sind schon lange in der Lage sich nicht nur über google Informationen im Netz zu suchen und können dabei auch einschätzen, welche Relevanz sie den Infos zuordnen. Grundlagenwissen überprüfen sie aber noch immer konservativ im Lexikon oder einem Fachbuch.

Welche Programme sind wirklich für Erstklässler sinnvoll?

Meine Kiddies haben damals noch mit Begeisterung einfach mit dem Paint im Windows-Zubehör herumgemalt. Heute gibt es sicher schönere Sachen. Ganz Klasse fand ich dann die Löwenzahn-CD’s. Da ist Spiel und Wissen wunderbar miteinander verknüpft.

Gruß Maid :smile:

OffTopic Löwenzahn CD-ROM (abzugeben)

Ganz Klasse fand ich dann die Löwenzahn-CD’s.
Da ist Spiel und Wissen wunderbar miteinander verknüpft.

Das habe ich hier noch rumliegen.
Dürfte die erste Ausgabe der Reihe sein. Nur die Original-CD in einer Hülle. Karton gibbet nicht mehr.
Gegen Porto (2€) gebe ich’s an demjenigen/derjenigen, der als erster an meine Mailaddi schreibt.

Meine ganz persönliche Meinung ist, dass ein Kind seine Welt erst mal so lange „begreifen“ sollte, bis es ihrer wirklich habhaft geworden ist, und dass fernsehen und PC eine eindimensionale Scheinwelt vorgaukeln, die bei noch nicht komplett begriffener Welt fatale Auswirkungen haben kann.
Und bis ein Kind die Welt so halbwegs „begriffen“ hat, sie erfühlt und kennengelernt hat vergehen mal mindestens 12 Jahre.
Meine Tochter jedenfalls muss ohne PC und TV leben, und langsam merke ich, wie sich diese Strategie auszahlt. Im Gegensatz zu Nachbarskindern kann sie noch spielen, und zwar stundenlang, und zeigt ein lebhaftes Interesse am Wesen der Dinge, das Medien sicher nicht vermitteln können.
Sicherlich eine extreme Meinung- aber die Zeit in der wir leben ist auch extrem.
Gruß,
Anja

Hi!

Im
Gegensatz zu Nachbarskindern kann sie noch spielen, und zwar
stundenlang, und zeigt ein lebhaftes Interesse am Wesen der
Dinge, das Medien sicher nicht vermitteln können.

Könnte mein Sohn sein! Allerdings macht er solche Dinge nicht selten mit unseren Nachbarskindern zusammen.

Alle sind zwischen 5 und 8 - und alle haben einen eigenen PC!

Und nun?

LG
Guido

Hi!

Ein Kind sollte dann seinen eigenen PC bekommen, wenn die Eltern in der Lage sind, den Konsum zu kontrollieren! Und zwar nicht nur qualitativ sondern auch quantitativ!

Mehr will ich mich nicht (schon wieder) dazu auslassen - das hatte wir erst vor einer Woche (oder so).

Gute Proggis sind
Addy (die ganze Reihe)
Löwenzahn
Janosch

und ich habe hier noch meinen persönlichen Favoriten:

Der Kleine Prinz

LG
Guido

Meine ganz persönliche Meinung ist, dass ein Kind seine Welt
erst mal so lange „begreifen“ sollte, bis es ihrer wirklich
habhaft geworden ist, und dass fernsehen und PC eine
eindimensionale Scheinwelt vorgaukeln, die bei noch nicht
komplett begriffener Welt fatale Auswirkungen haben kann.

So so…und wie ist das mit Bilderbüchern? Mit Märchen? Was gaukeln die vor? Oder mit einem einfachen Mensch Ärgere Dich Spiel? Da sehe ich jetzt auch auf Anhieb keinen realen Bezug zur Welt. Oder lehnst DU alles ab, was nicht direkt den Bezug zur Umwelt hat?

Und bis ein Kind die Welt so halbwegs „begriffen“ hat, sie
erfühlt und kennengelernt hat vergehen mal mindestens 12
Jahre.

Woran machst Du das jetzt fest?

Meine Tochter jedenfalls muss ohne PC und TV leben, und
langsam merke ich, wie sich diese Strategie auszahlt. Im
Gegensatz zu Nachbarskindern kann sie noch spielen,

Das kann am fehlenden PC liegen…aber wohl vor allem daran, dass die Nachbarskindern insgesamt falsch erzogen werden.

und zwar
stundenlang, und zeigt ein lebhaftes Interesse am Wesen der
Dinge, das Medien sicher nicht vermitteln können.

Erkläre mal, was Du als Wesen der Dinge verstehst.

Sicherlich eine extreme Meinung- aber die Zeit in der wir
leben ist auch extrem.

Das ist auch nur so eine Sprechblase…Krieg ist extrem, Hunger und Diktatur…ich finde nix, was unsere Zeit es im Vergleich rechtfertigt, von einer allgemeien extremen Zeit zu sprechen.

Gruß Maid :smile:

(edit weil Gruß vergessen…)

3 „Gefällt mir“

So so…und wie ist das mit Bilderbüchern? Mit Märchen? Was
gaukeln die vor? Oder mit einem einfachen Mensch Ärgere Dich
Spiel? Da sehe ich jetzt auch auf Anhieb keinen realen Bezug
zur Welt. Oder lehnst DU alles ab, was nicht direkt den Bezug
zur Umwelt hat?

Bilderbücher ,wenn ich sie mit einem Kleinkind anschaue werden mit Leben erfüllt, besonders gut zu veranschaulichen ist das am Beispiel der Märchen, die im besten Falle erzählt werden, zu erspüren.
Dass es sich hier um Bilder handelt und nicht um das Leben selber, kann ein Kind nachvollziehen.
Medien hingegen spielen eine Lebendigkeit vor, die nicht vorhanden ist.
Es ist ja nicht so, dass Kinder nicht zunehmend abstrahieren könnten.Das Problem sehe ich eher dort, wo das Ausmaß der Abstraktion und gleichzeitg die vordergründig (!) und scheinlebendig vermittelte Realität die in den Medien hergestellt werden so weitb gehen, dass sie als solche nicht mehr erkennbar sind. Dann entsteht ein schales Abbild der Welt, ohne Seele gewissermaßen.

Und bis ein Kind die Welt so halbwegs „begriffen“ hat, sie
erfühlt und kennengelernt hat vergehen mal mindestens 12
Jahre.

Woran machst Du das jetzt fest?

Erfahrung und Verstehen.Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten.

Meine Tochter jedenfalls muss ohne PC und TV leben, und
langsam merke ich, wie sich diese Strategie auszahlt. Im
Gegensatz zu Nachbarskindern kann sie noch spielen,

Das kann am fehlenden PC liegen…aber wohl vor allem daran,
dass die Nachbarskindern insgesamt falsch erzogen werden.

Was oft genug Hand in Hand geht.Viel Medienkonsum und seelische Vernachlässigung geben sich oft genug die Klinke in die Hand.
Andersherum mag eine seelisch wahrnehmende und geborgene Erziehung so manchen Medienterror ausgleichen.

und zwar
stundenlang, und zeigt ein lebhaftes Interesse am Wesen der
Dinge, das Medien sicher nicht vermitteln können.

Erkläre mal, was Du als Wesen der Dinge verstehst.

Das ist nichts, was erklärbar wäre, wohl aber etwas, was erfahrbar ist.Die Seele der Dinge gewissermaßen. Nichts, was diskutierbar wäre, aber etwas, was ich persönlich für vorrangig, „wesentlich“ eben halte.

Sicherlich eine extreme Meinung- aber die Zeit in der wir
leben ist auch extrem.

Das ist auch nur so eine Sprechblase…Krieg ist extrem,
Hunger und Diktatur…ich finde nix, was unsere Zeit es im
Vergleich rechtfertigt, von einer allgemeien extremen Zeit zu
sprechen.

Kommt auf die persönliche Wahrnehmung an. Die durch Medienkonsum abstumpft, auch bei Erwachsenen.

Ist alles wohlgemerkt meine persönliche Einstellung, und nach Meinungen wurde ja hier gefragt.
Darum bin ich auch nicht wirklich daran interessiert, meine Meinung jetzt zu diskutieren, lieber schaue ich mir hier ohne Bewertung auch die anderen an.

Gruß,
Anja

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ab wieviel Jahren sollte ein Kind einen PC haben?

Einen eigenen? Wenn er damit umgehen kann. Nein, er muss nicht die Grafikkarte wechseln oder Windows selbst installieren können. Das können die wenigsten Erwachsenen. Den Umgang lernt er natürlich nur, wenn er vorher schon einen PC benutzen darf. Meine zwei Jungs haben beide mit ca. zwei Jahren angefangen, was am PC zu machen. Den Kindern einen eigenen PC zu spendieren bringt natürlich immer die Gefahr mit sich, die Kontrolle zu verlieren. Wenn sie allerdings den Umgang mit diesem Medium gelernt haben und alle Vor- und Nachteile sowie Gefahren kennen, sehe ich da kein Problem mehr. Allerdings kann man das nicht in konkreten Zahlen ausdrücken…

Die Gefahr
besteht das er nicht richtig von den Kindern eingesetzt wird
und das Spielen den eigentlichen Zweck verdrängt.

Den eigentlich Zweck? Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung? Für Kinder? Was meinst du mit „eigentlichen Zweck“?

Eine Gefahr ist, dass die Kids irgendwann mal anfangen unmotiviert rumzuklicken. Am Anfang sollte man das beenden, mit der Zeit lernen die Kinder dann, wann es ihnen reicht. Ich wüsste nichts, was gegen altersgerechte Spiele spricht. Wenn die Kleinen mit ihren Matchboxautos spielen oder im Fasching als Cowboy und Indianer rumlaufen regt sich ja auch keiner auf…Stichwort spielerisches Lernen.

Welche Programme sind wirklich für Erstklässler sinnvoll?

Sesamstraße, Sammy, evtl. Löwenzahn und viele mehr.

mfg
Jolly

Hallo Guido

Im Gegensatz zu Nachbarskindern kann sie noch spielen, und zwar
stundenlang, und zeigt ein lebhaftes Interesse am Wesen der
Dinge, das Medien sicher nicht vermitteln können.

Könnte mein Sohn sein! Allerdings macht er solche Dinge nicht
selten mit unseren Nachbarskindern zusammen.

Alle sind zwischen 5 und 8 - und alle haben einen eigenen PC!

Und nun?

wir hatten das alles ja schon, hier aber doch
noch eine Anmerkung.

Auch ich war vor Jahren begeisterter „stell-den-Kindern
zeitig-einen-PC-ins-Zimmer“-Gläubiger. Ich habe sogar
für viele Bekannte diese PC’s (auf deren Wunsch und
meinen Zuspruch hin) gebaut (langjähriges Hobby),
installiert und betreut.

Aus den Schicksalen, die sich in den letzten 10
Jahren daraus ergeben haben (und die ich verfolgen
konnte und jederzeit vor Augen habe), musste ich
schliessen „das bringt nichts“ und folgern „warne
die Leute besser“.

Na gut, ich kenne auch einen Fall aus meiner
persönnlichen Liste, bei dem eine frühe PC-Nutzung
bis zum Hochschulstudium führte :wink: Bei nahezu allen
Anderen führte es mit Eintritt der Pubertät zum völligen
Rückzug auf die vertraute und bekannte Scheinwelt -
mit teilw. gravierenden Folgen.

Nur als Anmerkung, damit Du meine Kommentare
besser einschätzen kannst. Ich weiss auch, was
die Eltern (durchaus mit allerbesten Absichten)
dazu führt, das Verhängnis ins Kinderzimmer
einzubauen :wink:

Sicher: die Kinder im Umgang mit dem PC und
im Wissen um dessen mögliche soziale und
psychische Implikationen fitmachen - das
find ich gut. Aber - im grossen Masstab -
wer weiss schon vorher, wie zweckmäßig er
das tut? :wink:

Grüße

CMБ

einen eigenen PC darf das Kind dann haben, wenn es
Betriebssystem, Komponenten usw. installieren kann, ohne
jedesmal den Papa damit zu behelligen.

Das können die wenigsten Erwachsenen! Kannst du dein Auto reparieren? Fährst aber trotzdem damit, oder?

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich…

Gelegentlichen Zugang zum PC für die Nutzung von E-Mail,
Suchmaschinen, Graphikprogramm, Photoalbum usw. würde ich ab
etwa 12 Jahren empfehlen. In dem Alter kommt das in der
Schule

Und? Glaubst du nicht, dass er dass schon vorher lernen kann?
Warum soll er sich z.B. heimische Vögel nur im Lexikon anschauen, wenn er am PC Bilder, Soundfiles und Videos haben kann? Lernt man per se am PC nix?

und ein kommunikatives Kind kann dabei z.B. flottes
Maschineschreiben in einem Affentempo erlernen, das glaubst Du
nicht!

Sogar am Familien-PC…

Das mit dem PC für Deinen Erstkläßler stellst Du bitte erstmal
noch für ein halbes Jahrzehnt zurück, und ich sage Dir noch
einen Bonustip: kein Fernsehen.

und keine Zeitungen/Zeitschriften! Comics tragen zu Verrohung der Jungend bei. Überhaupt: Kein Spaß! Das ist der Anfang vom Ende!
Kinder, die unter 18 schon einen PC haben, landen früher oder später im Knast! Was glaubst du, was mit den Kindern passiert, die immer Räuber und Gendarm spielen?

Wieso lernt ihr euren Kindern eigentlich nicht den Umgang mit Medien anstatt ihnen den einfach zu verbieten?
Ach stimmt, Verbote sind erstmal einfacher für Pappi.
Da hat er seine Ruhe: „…ohne jedesmal den Papa damit zu behelligen“

Was ist am PC so teuflisch, dass er unbedingt von den armen Kindern ferngehalten werden muss?

mfg
Jolly

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Meine ganz persönliche Meinung ist, dass ein Kind seine Welt
erst mal so lange „begreifen“ sollte, bis es ihrer wirklich
habhaft geworden ist, und dass fernsehen und PC eine
eindimensionale Scheinwelt vorgaukeln, die bei noch nicht
komplett begriffener Welt fatale Auswirkungen haben kann.
Und bis ein Kind die Welt so halbwegs „begriffen“ hat, sie
erfühlt und kennengelernt hat vergehen mal mindestens 12
Jahre.

Du glaubst also, ein 10jähriger kann nicht zwischen Realität und „Scheinwelt“ unterscheiden? Abgesehen davon, auch Erwachsene können das nicht immer, schau doch mal ins Esoterik-Brett…
Ich hoffe, du hast deiner Tochter nie ein Märchen vorgelesen! Stell dir vor, die macht irgendwann mit dir dasselbe wie Gretel mit der bösen Hexe…!
Abgesehen davon: Welcher Erwachsene hat die Welt[TM] denn komplett begriffen? Wieviele wüssten ohne Medien z.B. was ein weißer Hai ist?

Meine Tochter jedenfalls muss ohne PC und TV leben, und
langsam merke ich, wie sich diese Strategie auszahlt. Im
Gegensatz zu Nachbarskindern kann sie noch spielen, und zwar
stundenlang,

Das machen meine Kids auch, echt, stundenlang hocken die am Boden und spielen. Und stell dir vor, wenns draussen schön ist, lassen die den PC voll links liegen und spielen lieber im Garten, echt, auch stundenlang aufm Baumhaus!
Und nu?

und zeigt ein lebhaftes Interesse am Wesen der
Dinge, das Medien sicher nicht vermitteln können.

Ich darf mal umstellen: „Die Medien können ein lebhaftes Interesse am Wesen der Dinge nicht vermitteln“
Vor kurzem hat mein großer im Internet einige interessant Natur-Experimente gefunden, mit Erklärung und allem. Hat er natürlich prompt nachgemacht. Hat nun das Medium Internet lebhaftes Interesse vermittelt oder nicht?
Niemand redet hier vom Relatitätsersatz PC!
Aber warum sollte man den PC nicht als Lernmittel einsetzen?
Viele Sachverhalte kann man am PC lernen bzw. erklären, oft viel besser als z.B. mit einem Lexikon (Stichwort Multimedia).

Sicherlich eine extreme Meinung- aber die Zeit in der wir
leben ist auch extrem.

Also ist es gut eine extreme Opposition zu beziehen?

mfg
Jolly

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Hallo,

Was ist am PC so teuflisch, dass er unbedingt von
den armen Kindern ferngehalten werden muss?

Der „HOLODECK-Effekt“.

Warum sich um die „richtige Welt“ bemühen,
wenn die „HOLO-Welt“ mehr Stimulationen,
Bestätigungen und Anerkennung liefert.

Grüße

CMБ

Hallo,
mein Großer hat sich einen eigenen PC erspart und mit 14 geleistet. Vorher durfte er an meinem PC spielen sowie bestimmte Hausaufgabenthemen bearbeiten. Nach der Grundschulzeit geht es los, dass mehr und mehr auch der PC als Arbeitsmittel genutzt werden kann (Recherchieren im Internet, Berichte anfertigen u.ä.)
Man braucht aber nicht wirklich einen „eigenen PC“ für’s Kind.

Hier sehe ich es auch so wie einige andere, die Welt mit allen Sinnen zu entdecken ist wesentlich vorteilhafter als nur auf Tasten zu hauen und die Maus zu klicken.

Beatrix

Hallo,

Was ist am PC so teuflisch, dass er unbedingt von
den armen Kindern ferngehalten werden muss?

Der „HOLODECK-Effekt“.

Warum sich um die „richtige Welt“ bemühen,
wenn die „HOLO-Welt“ mehr Stimulationen,
Bestätigungen und Anerkennung liefert.

Was liefert mehr Bestätigung: Einen Schmetterling am PC oder auch im Lexikon zu sehen, oder einen echten, lebenden im Garten?

Liegt der Fehler da nicht eher bei den Eltern, die ihre Kinder aus Bequemlichkeit vor Fernseher oder PC parken anstatt ihnen erst am PC ein paar heimische Tiere zu zeigen und dann raus in die Natur zu gehen?

Um diesen „Holodeck-Effekt“ zu erreichen, müsste man ferner sein Kind ausschließlich mit realitätsfremden Spielchen füttern. Mit einem geringen Maß an Verantwortungsbewusstsein kann man den PC als sinnvolle Ergänzung zum Real-Life verwenden.

Ich finde deine Betrachtungsweise in dieser Hinsicht etwas einseitig.
Es obliegt nach wie vor den Eltern, ihren Kindern den Umgang mit den Medien, egal welcher Art, zu lernen. Dies wäre zumindest besser, als ihnen den Umgang einfach zu verbieten.

mfg
Jolly

2 „Gefällt mir“

Und? Glaubst du nicht, dass er dass schon vorher lernen kann?
Warum soll er sich z.B. heimische Vögel nur im Lexikon
anschauen, wenn er am PC Bilder, Soundfiles und Videos haben
kann? Lernt man per se am PC nix?

Warum sollte er sich Vögel am PC als Video anschauen, wenn er es auch im Wald oder Garten tun könnte?

Problem ist, dass oft die mediale Welt als Ersatz der realen genommen wird und nicht als Ergänzung (was natürlich auch möglich ist und eher das wirklich Wichtige, nur leider wird viel zu wenig in der Richtung drauf geachtet).

Beatrix