Hallo DK,
es zu diskutieren ist doch sinnlos, oder?
Ich werde und will auch keinen hier überzeugen, der nicht selber ein bisschen spürt, was ich meine, und ich habe auch keine große Lust, von irgendjemandem herausgefordert zu werden, meine Meinung zu verteidigen.
Jeder so, wie er mag.
hmm, der Beitrag war aber mit Argumenten geradezu
vollgespickt. Vielleicht wolltest du sagen, auf deine
Argumente antworte ich nicht.
Zwar verstehe ich unter Argumenten etwas anderes, als abstruse und unklare Vergleiche mit Märchen, aber wenn Du so willst, ja, ich habe kein Interesse an Schlagabtausch.
und überhaupt ist das sprachliche Niveau Deines Beitrags ein gutes
Beispiel dafür, dass zu viel Medienkonsum nicht unbedingt
differenzierter denken macht
Komisch, ich hatte eher den Eindruck, da schreibt jemand wie
er spricht und bei dir klingts eher nach, du schreibst so wie
du gern denken würdest.
Kleiner Scherz 
Dedin Eindruck sei Dir unbenommen, ich kann für mich nur sagen, dass ich exakt das ausgedrückt habe, was ich sehe und wahrnehme.
Es tut mir leid, aber deine Argumente erinnern mich allzu sehr
ans Mittelalter. Lesen und Schreiben, das können nur die
Pfaffen und Pfeffersäcke. Das ist nichts für edle Leute und
den Weibern fehlt dazu eh das Denkvermögen.
Ich habe angedeutet, dass Medien verblöden können.Oder, freundlicher ausgedrückt, das Wahrnehmungsvermögen erheblich beeinflussen können, so dass dort Abstumpfung und Simplifizierung geschehen können.
Wenn du keinen TV und PC benutzt, woher beziehst du also dein
Wissen, dein Lebensgefühl, deine Lebenseinstellung? Wie
überprüfst du ob dies alles richtig für dich ist?
Ich habe nicht gesagt, dass ich keinen PC benutze.Sonst könnte ich ja wohl auch kaum hier in www sein…
Für Erwachsene und Jugendliche sieht der Fall für mich auch anders aus.
Wenn auch die Gefahr des Mißbrauchs der Medien groß ist, und der in den meisten Familien tägliche mehrstündige TV- und PC-Konsum mich doch sehr an Ersatzbefriedigungen denken lässt, an und für sich ist gerade das Internet und der PC eine hochkonstruktive und innovative Sache, und lässt bei vernünftigem Gebrauch viele Möglichkeiten entstehen, keine Frage. Die vielen gvuten Seiten müssen wir jetzt auch nicht durchdiskutieren, die kennen wir beide.
Es geht bei meinen Aussagen um Kinder bis zu etwa 12 Jahren, für die halte ich Mediengebrauch für kontraproduktiv und schädlich.
Meine Lebenseinstellung, nach der Du fragst beziehe ich übrigens definitiv nicht über die Medien.
Ein bisschen vielleicht, indem ich z.B. mit Dir oder anderen hier mich austausche, aber auch da wäre mir persönlicher Kontakt ungleich mehr wert und fundiert.
Für jene Lebenseinstellung reicht mir völlig, das was mir so im Laufe des Tages begegnet.Im Beruf, zu Hause, mit Freunden, wenn ich durch den Wald gehe und den Mond aufgehen sehe, wie eben, einfach indem ich mich mit meiner Umwelt so offen wie möglich auseinandersetze. Dazu muss die aber in irgendeiner Form dreidimensional sein.Sorry, die Mattscheibe, egal welche ist im Vergleich damit einfach nur langweilig.
Wenn man sie für etwas nutzen kann, fein, aber es ist so wie mit dem Auto, es fährt mich irgendwo hin, das war´s. Auf die Idee meine Lebenseinstellung beim Autofahren zu finden käme ich auch nicht wirklich.
Und eben jenen lebendigen Austausch mit einer dreidimensionalen Umwelt braucht meiner Meinung nach ein Kind. Bis es gefestigt ist in seiner Umwelt. Dann kann eine eindimensionale Ersatzwelt wenig Schaden mehr anrichten, dann mag auch ich mein Kind den Nutzen des Bildschirmes sich erarbeiten lassen.
Höchstwahrscheinliche Antwort: Bücher, Zeitschrift, Zeitung
(und Gespräche mit Freunden).
Halte alle Medien für sehr beschränkt im Vergleich mit dem Leben.
Glaubst du wirklich, daß es da einen Unterschied gibt? Glaubst
du es gibt nur in TV und PC Schund?
Nö…
Wie kannst du entscheiden welches Medium für dein Kind das
richtige ist? Oder ist es nicht deine Aufgabe als Eltern
deinem Kind die Wahl zu lassen, zu steuern und zu lenken, aber
nicht dein Kind deinem eigenen Anti-ModerneMedien-Dogma
auszusetzen?
Ich halte meine Verantwortung für größer.
Und wenn ich etwas als giftig erkannt habe, kann ich nicht wirklich meinem Kind die Wahl lassen.Es ist übrigens gar nicht allzu interessiert und sagt neulich sogar, dass man mit den Fernsehnachbarkindern kaum spielen kann und dass es sie ankotzt, wenn die, weil es Zeit für ihre Serie ist, ein Spiel abbrechen und reinrennen.
Eine Antwort würde mich wirklich interessieren.
Gruß D.K.
Ich hoffe, mit dieser Antwort kannst Du etwas anfangen.
Es ist mein Ansatz. Deiner sei Dir unbenommen.Jeder, wie er mag.
Gruß,
Anja