Kinder und PC

Und? Glaubst du nicht, dass er dass schon vorher lernen kann?
Warum soll er sich z.B. heimische Vögel nur im Lexikon
anschauen, wenn er am PC Bilder, Soundfiles und Videos haben
kann? Lernt man per se am PC nix?

Warum sollte er sich Vögel am PC als Video anschauen, wenn er
es auch im Wald oder Garten tun könnte?

Wir haben z.B. in unserem Garten keine Papageien…
Trotzdem wussten unsere beiden schon vor dem Besuch im Zoo was das ist…
Es wird wohl noch einige Zeit vergehen, bevor mein Großer im Meer tauchen wird. Trotzdem taucht er jetzt virtuell am PC und lernt einige Fische und andere Meeresbewohner kennen. Was weiß ich, vielleicht entdeckt er so ja evtl. ein Hobby.

Aber warum entweder oder? Warum zeigt man seinen Kindern nicht vorher mal schnell ein paar Tiere und geht dann raus in die Natur? Oder auch umgekehrt. Mit Fernglas oder Digicam raus in die Natur und hinterher schauen, was das für ein Tier war.
Nicht das ein falscher Eindruck entsteht, unsere Kids wussten auch ohne PC wie ein Regenwurm schmeckt :wink: Und um aus der Nähe mal eine Wespe zu sehen mussten sie auch nicht die Angst oder gar einen Stich ertragen.

Problem ist, dass oft die mediale Welt als Ersatz der realen
genommen wird und nicht als Ergänzung (was natürlich auch
möglich ist und eher das wirklich Wichtige, nur leider wird
viel zu wenig in der Richtung drauf geachtet).

Na, das ist doch dann ein Fehler der Eltern! Da kann weder der PC noch sonstige Medien noch die Kinder was dafür. Und genau deshalb kann man sich nicht hinstellen und sagen: Ein PC is nix für Kinder!
Lernt und zeigt ihnen, was man mit dem PC alles machen kann. Lernt ihnen, wo die Gefahren sind. Dann klappt das auch. Ist halt wie im echten Leben…Irgendwann können sie dann selber laufen, äh, den PC eigenverantwortlich benutzen.

mfg
Jolly

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Hallo Beatrix,

Und? Glaubst du nicht, dass er dass schon vorher lernen kann?
Warum soll er sich z.B. heimische Vögel nur im Lexikon
anschauen, wenn er am PC Bilder, Soundfiles und Videos haben
kann? Lernt man per se am PC nix?

Warum sollte er sich Vögel am PC als Video anschauen, wenn er
es auch im Wald oder Garten tun könnte?

Darum geht es doch nicht. Man sieht einen Vogel
vorbeischwirren und will wissen, was das jetzt für
einer war --> der Griff zum Lexikon ODER zum PC ist vergleich-
bar, die Beobachtung in freier Natur nicht.
Das eine (Beobachten in freier Natur/allgemein gehalten:
das reale Leben) nicht durch PC-Gebrauch ersetzt werden
soll, ist doch allen, die hier schreiben, klar.

Problem ist, dass oft die mediale Welt als Ersatz der realen
genommen wird und nicht als Ergänzung (was natürlich auch
möglich ist und eher das wirklich Wichtige, nur leider wird
viel zu wenig in der Richtung drauf geachtet).

Eben. Aber deshalb ist dein Satz oben falsch.

Grüße
Elke

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Anmerkung
Kam wohl nicht so deutlich rüber, deshalb hier noch einige Anmerkung bezüglich meines vorhergehenden Postings:

Ein Kind kann (muß nicht) einen eigenen PC bekommen, wenn er gelernt hat, damit umzugehen. Damit meine ich nicht nur in technischer Hinsicht, sondern in inhaltlicher. Er muss die vermittelten Inhalte differenzieren können. Aber auch das zur Erholung dienende Spielen darf nicht verteufelt werden. Wo kann ein 12jähriger schon mal Autofahren?

Also, anfangs kann es den Familien-PC benutzen. Die Eltern sollten diesen immer im Blick haben, dem Kind aber nicht das Gefühl geben überwacht zu werden. Anfänglich sollten die Eltern natürlich immer zusammen mit dem Kind am PC „arbeiten“ und ihm so den Umgang beibringen. Praktisch ist es aus meiner Erfahrung, wenn der PC im Wohnzimmer steht. Auch wenn das Kind alleine am PC ist, kann man immer wieder mal unauffällig nachschauen. Falls es nur noch ein unmotiviertes Geklicke ist, das Ganze beenden. Auch zeitlich würde ich keine festen Vorgaben machen. Ist das Kind motiviert, ruhig mal länger dran lassen, langweilt es sich, dann eben etwas früher ausschalten.
Und bitte auch keine Strafen wie PC-Verbot. Das impliziert nur, wie wichtig der PC doch ist. Der PC soll aber nur Mittel zum Zweck sein. Ein Lern- oder auch Spielgerät. Nicht mehr.

mfg
Jolly

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Hallo,
PC für Kinder kann ich nur so früh wie möglich empfehlen.

Programmempfehlung: Microsoft WORD oder ähnliches.
Meine Kleine fand es schon mit 4 unglaublich spannend Kauder welsch zu schreiben, Buchstaben zu vergrößern/kleinern, andere Schriftarten, Farben, das dann auszudrucken, usw. Ich bin auch der Meinung, daß es zum Kennenlernen von Buchstaben gut beigetragen hat.

Später, jetzt im Alter von 6 - 8 Jahren surft sie wie wild im Internet, meldet sich bei einschlägigen Kinderseiten an, bekommt und versendet e-mails, jede Bildschirmmeldung wird gelesen und bei mir nachgefragt ob sie da OK drücken darf. (Vorsichtsmaßnahme wegen Dialern und co.) Der PC hat jetzt wirklich sehr stark beim Lesen geholfen.

Zudem gibts ja jetzt ANTOLIN (über die Grundschulklasse) ein Internetportal in dem man über gelesene Bücher Fragen gestellt bekommt. Da ist sie ganz wild drauf und hat seit September 11(!) Bücher gelesen und an Antolin gemeldet.

Ein immer verfügbarer Internetzugang hat jetzt auch noch die positive Nebenerscheinung, daß wirklich jede Information mittlerweile im Internet nachgegoogelt wird. Das ist ganz in meinem Sinn und Fragen beantworte ich meistens mit „schau mal im Internet und danach sag ich dir noch was ich darüber weiß“. Ich weiß noch lange nicht alles und habe auf diesem Weg auch noch einiges gelernt.

Gruß D.K.

PS: Mir tun Menschen und insbesondere Kinder sehr leid, die keinen Zugang zu Medien wie TV und PC haben (wollen/dürfen). Völlig egal ob da was Gutes oder Schlechtes dahinter ist. Menschen sollten lernen bei Allem Gutes von Schlechtem zu unterscheiden, anstatt von Schlechtem ferngehalten zu werden und deshalb auch das Gute nie kennenzulernen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
PC für Kinder kann ich nur so früh wie möglich empfehlen.

Programmempfehlung: Microsoft WORD oder ähnliches.
Meine Kleine fand es schon mit 4 unglaublich spannend Kauder
welsch zu schreiben, Buchstaben zu vergrößern/kleinern, andere
Schriftarten, Farben, das dann auszudrucken, usw. Ich bin auch
der Meinung, daß es zum Kennenlernen von Buchstaben gut
beigetragen hat.

Mensch, stimmt! Da hat unserer auch immer viel Spaß gehabt. Vor allem mit dem Smilie :smile:
Und Paint hat er auch schnell kapiert und oft und gerne damit rumgemalt, vor allem Kreise und Rechtecke usw.

Aber zu solchen Erfolgserlebnissen kommt man nur, wenn man sich zusammen mit dem Kind damit beschäftigt und es nicht alleine davorsetzt.

Später, jetzt im Alter von 6 - 8 Jahren surft sie wie wild im
Internet, meldet sich bei einschlägigen Kinderseiten an,
bekommt und versendet e-mails, jede Bildschirmmeldung wird
gelesen und bei mir nachgefragt ob sie da OK drücken darf.
(Vorsichtsmaßnahme wegen Dialern und co.) Der PC hat jetzt
wirklich sehr stark beim Lesen geholfen.

Zudem gibts ja jetzt ANTOLIN (über die Grundschulklasse) ein
Internetportal in dem man über gelesene Bücher Fragen gestellt
bekommt. Da ist sie ganz wild drauf und hat seit September
11(!) Bücher gelesen und an Antolin gemeldet.

Stichwort Interessensvermittlung…

Ein immer verfügbarer Internetzugang hat jetzt auch noch die
positive Nebenerscheinung, daß wirklich jede Information
mittlerweile im Internet nachgegoogelt wird. Das ist ganz in
meinem Sinn und Fragen beantworte ich meistens mit „schau mal
im Internet und danach sag ich dir noch was ich darüber weiß“.
Ich weiß noch lange nicht alles und habe auf diesem Weg auch
noch einiges gelernt.

„Papi, was ist eine Prostituierte?“
„Öhm, das sag ich dir lieber nicht!“
„Sags mir oder ich google danach!“
:wink:
Ja, ich weiß, ohne Fernsehen und PC hätte er das Wort niiiiieeeeee nicht gehört…

PS: Mir tun Menschen und insbesondere Kinder sehr leid, die
keinen Zugang zu Medien wie TV und PC haben (wollen/dürfen).
Völlig egal ob da was Gutes oder Schlechtes dahinter ist.
Menschen sollten lernen bei Allem Gutes von Schlechtem zu
unterscheiden, anstatt von Schlechtem ferngehalten zu werden
und deshalb auch das Gute nie kennenzulernen.

Dafür gibts ein Sternchen…

mfg
Jolly

Naja, wenn Du Deine eigenen Kinder mit 2 (!) JAhren solchen Medien aussetzt, dann werden sich bei Dir auch kaum Argumente dagegen finden.
Argumente dafür finde ich nun aber auch nicht bei Dir, und überhaupt ist das sprachliche Niveau Deines Beitrags ein gutes Beispiel dafür, dass zu viel Medienkonsum nicht unbedingt differenzierter denken macht:

Du glaubst also, ein 10jähriger kann nicht zwischen Realität
und „Scheinwelt“ unterscheiden? Abgesehen davon, auch
Erwachsene können das nicht immer, schau doch mal ins
Esoterik-Brett…
Ich hoffe, du hast deiner Tochter nie ein Märchen vorgelesen!
Stell dir vor, die macht irgendwann mit dir dasselbe wie
Gretel mit der bösen Hexe…!
Abgesehen davon: Welcher Erwachsene hat die Welt[TM] denn
komplett begriffen? Wieviele wüssten ohne Medien z.B. was ein
weißer Hai ist?

Das machen meine Kids auch, echt, stundenlang hocken die am
Boden und spielen. Und stell dir vor, wenns draussen schön
ist, lassen die den PC voll links liegen und spielen lieber im
Garten, echt, auch stundenlang aufm Baumhaus!
Und nu?

und zeigt ein lebhaftes Interesse am Wesen der
Dinge, das Medien sicher nicht vermitteln können.

Ich darf mal umstellen: „Die Medien können ein lebhaftes
Interesse am Wesen der Dinge nicht vermitteln“

Nee, falsch verstanden,das Wesen der Dinge können Medien nicht vermitteln.
Deine Umstellung hat mit meiner Aussage nichts zu tun. Ausserdem dürften wir unter Wesen der Dinge etwas unterschiedliches verstehen.
Ohne da näher drauf eingehen zu wollen.

Vor kurzem hat mein großer im Internet einige interessant
Natur-Experimente gefunden, mit Erklärung und allem. Hat er
natürlich prompt nachgemacht. Hat nun das Medium Internet
lebhaftes Interesse vermittelt oder nicht?

Ja, am Wissen, aber nicht am Wesen der Sache…

Niemand redet hier vom Relatitätsersatz PC!
Aber warum sollte man den PC nicht als Lernmittel einsetzen?
Viele Sachverhalte kann man am PC lernen bzw. erklären, oft
viel besser als z.B. mit einem Lexikon (Stichwort Multimedia).

Ja, aber nicht mit 6,7 oder 10 und schon gar nicht mit 2.

Das können die wenigsten Erwachsenen! Kannst du dein Auto
reparieren? Fährst aber trotzdem damit, oder?

Netter Vergleich: Autofahren ist ja auch erst ab 18.

Und? Glaubst du nicht, dass er dass schon vorher lernen kann?

Es spricht ja nichts dagegen, einen Erstklaßler z.B. mal mit dem PAINT rumschmieren zu lassen, und wenn er ein begeisterter Techniker ist, und sich aus abgelegten Komponenten einen eigenen PC baut, dann nur zu! Anschluß ans LAN kriegt er aber nicht, denn die Kommunikationsmöglichkeiten im Internet sind nicht für kleine Kinder.

kann? Lernt man per se am PC nix?

Etwa ab der 7. Klasse treten Fragen und Aufgaben auf, für die eine Internetrecherche hilfreich ist. Vorher nur in Ausnahmefällen.
PC-Spiele sind entweder läppischer Tand („Lernspiele“) oder haben andere Nachteile.

Wieso lernt ihr euren Kindern eigentlich nicht den Umgang mit
Medien anstatt ihnen den einfach zu verbieten?

Ungehemmter Konsum ist nicht unbedingt die beste Medienerziehung.

Da hat er seine Ruhe: „…ohne jedesmal den Papa damit zu
behelligen“

Das isso! Die Systemwartung für den Papa-PC und den Mama-PC ist mir genug Arbeit.
Unser Ältester hängt übrigens seit neulich mit eigenem PC am LAN. Dem zweiten Kind ist ein PC für nächstes Jahr in Aussicht gestellt, jedoch mit der Auflage, ihn unter Linux zu betreiben, von dem ich nichts verstehe.

Was ist am PC so teuflisch, dass er unbedingt von den armen
Kindern ferngehalten werden muss?

Teuflisch ist durchaus so einiges, was im Internet ausliegt/ausgetauscht wird.

Gruß

Pavel

Naja, wenn Du Deine eigenen Kinder mit 2 (!) JAhren solchen
Medien aussetzt,

Was möchtest du mir/uns denn mit dem Passus „solchen Medien“ implizieren? Sind „solche Medien“ grundsätzlich böse? Sind Märchenbücher besser als Lernspiele für den PC? Sind Bücher, Zeitungen und Zeitschriften nicht auch Medien? Oder geht es dir nur um Medien mit bewegten Bildern? Lügen diese grundsätzlich?

dann werden sich bei Dir auch kaum Argumente
dagegen finden.

Warum nicht? Wenn du ein gutes Argument hast, stelle ich mich dem gerne. Ja, wenn…

Argumente dafür finde ich nun aber auch nicht bei Dir,

Das ist schade, ich war eigentlich der Meinung, genügend Argumente gebracht zu haben. Wenn du darauf nicht eingehen willst, musst du es einfach nur sagen. Aber zu behaupten, ich hätte keine, ist schon recht dreist…

und
überhaupt ist das sprachliche Niveau Deines Beitrags ein gutes
Beispiel dafür, dass zu viel Medienkonsum nicht unbedingt
differenzierter denken macht:

Bevor du auf meinem sprachlichem Niveau herumreitest, solltest du dir dein Geschreibe mal durchlesen, vor allem den letzten Teilsatz: „differenzierter denken macht“. Perfekt!

Was passt dir eigentlich genau an meinem sprachlichem Niveau nicht? Für Grammatik- und Rechtschreibfehler entschuldige ich mich bei allen W-W-W-Usern!

Du schließt also aus dem sprachlichen Niveau darauf, dass ich nicht in der Lage bin, differenziert zu denken? Im Gegenteil zu dir nutze ich sämtliche mir zur Verfügung stehenden Medien um mich zu informieren und mir das Wissen anzueignen oder eine Meinung zu bilden, die ich bei Bedarf auch revidiere. Wenn du von vorne herein bestimmte Medien ausschließt, frage ich mich, wie du dir eine differenzierte Meinung bilden willst.

und zeigt ein lebhaftes Interesse am Wesen der
Dinge, das Medien sicher nicht vermitteln können.

Ich darf mal umstellen: „Die Medien können ein lebhaftes
Interesse am Wesen der Dinge nicht vermitteln“

Nee, falsch verstanden,das Wesen der Dinge können Medien nicht
vermitteln.

„…ein lebhaftes Interesse am Wesen der Dinge , das Medien sicher nicht vermitteln können.“
Schreibe deutlich, dann versteht man dich auch richtig.

Deine Umstellung hat mit meiner Aussage nichts zu tun.

In diesem Fall hast du dich wohl falsch ausgedrückt…

Ausserdem dürften wir unter Wesen der Dinge etwas
unterschiedliches verstehen.
Ohne da näher drauf eingehen zu wollen.

Das ist Schade, du wirfst mit ominösen Begriffen um dich, ohne weiter darauf einzugehen. Auch eine Methode einer Diskussion aus dem Weg zu gehen…

Vor kurzem hat mein großer im Internet einige interessant
Natur-Experimente gefunden, mit Erklärung und allem. Hat er
natürlich prompt nachgemacht. Hat nun das Medium Internet
lebhaftes Interesse vermittelt oder nicht?

Ja, am Wissen, aber nicht am Wesen der Sache…

Was ist denn deiner Meinung nach das „Wesen der Sache“? Die Aura oder was?
Hilft es mir z.B., ein Blatt anzufassen, damit ich das Wesen der Photosynthese verstehe? Verstehe ich das Wesen der Jahreszeiten, nur weil ich sehe, dass die Blätter im Herbst runterfallen, ich aber nicht weiss wieso? „Tja, Junge, das ist eben das Wesen der Sache…“

Also, bitte erkläre mir unwissendem, ungebildetem, undifferenziert denkendem Medienjunkie was du mit dem „Wesen der Sache“ meinst. Ich wäre dir sehr dankbar und es würde diese Diskussion auch weiterbringen, da es anscheinend dein einziges Argument ist.

Niemand redet hier vom Relatitätsersatz PC!
Aber warum sollte man den PC nicht als Lernmittel einsetzen?
Viele Sachverhalte kann man am PC lernen bzw. erklären, oft
viel besser als z.B. mit einem Lexikon (Stichwort Multimedia).

Ja, aber nicht mit 6,7 oder 10 und schon gar nicht mit 2.

Warum nicht? Warum kann ich meinem Sohn nicht Informationen über einen Vogel aus dem Internet abrufen, den er zuvor im Garten gesehen hat, allerdings aus zig Metern Entfernung hoch oben im Baum, wo er keine Details erkennen konnte? Warum kann mein Sohn aus dem Fernsehen nichts über Fische erfahren, die er wahrscheinlich sein ganzes Leben nicht „live“ zu Gesicht gekommt?

Der geistige Horizont reicht bei manchen genau bis zum Brett vorm Kopf…

mfg
Jolly

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Hallo Anja,

Argumente dafür finde ich nun aber auch nicht bei Dir

hmm, der Beitrag war aber mit Argumenten geradezu vollgespickt. Vielleicht wolltest du sagen, auf deine Argumente antworte ich nicht.

und überhaupt ist das sprachliche Niveau Deines Beitrags ein gutes
Beispiel dafür, dass zu viel Medienkonsum nicht unbedingt
differenzierter denken macht

Komisch, ich hatte eher den Eindruck, da schreibt jemand wie er spricht und bei dir klingts eher nach, du schreibst so wie du gern denken würdest.
Kleiner Scherz :smile:

Es tut mir leid, aber deine Argumente erinnern mich allzu sehr ans Mittelalter. Lesen und Schreiben, das können nur die Pfaffen und Pfeffersäcke. Das ist nichts für edle Leute und den Weibern fehlt dazu eh das Denkvermögen.

Wenn du keinen TV und PC benutzt, woher beziehst du also dein Wissen, dein Lebensgefühl, deine Lebenseinstellung? Wie überprüfst du ob dies alles richtig für dich ist?
Höchstwahrscheinliche Antwort: Bücher, Zeitschrift, Zeitung (und Gespräche mit Freunden).
Glaubst du wirklich, daß es da einen Unterschied gibt? Glaubst du es gibt nur in TV und PC Schund?
Wie kannst du entscheiden welches Medium für dein Kind das richtige ist? Oder ist es nicht deine Aufgabe als Eltern deinem Kind die Wahl zu lassen, zu steuern und zu lenken, aber nicht dein Kind deinem eigenen Anti-ModerneMedien-Dogma auszusetzen?
Eine Antwort würde mich wirklich interessieren.
Gruß D.K.

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Hallo Pavel,

Anschluß ans LAN kriegt er aber
nicht, denn die Kommunikationsmöglichkeiten im Internet sind
nicht für kleine Kinder.

Es gibt eine Menge ganz toller Kinderseiten bei denen Kinder sich anmelden, mit anderen Kindern e-mail, chatten, Lernspiele und Aufgaben durchführen und selbstverständlich auch spielen können.

Etwa ab der 7. Klasse treten Fragen und Aufgaben auf, für die
eine Internetrecherche hilfreich ist. Vorher nur in
Ausnahmefällen.

Entschuldige, aber diese Behauptung sagt mir, du hast nicht viel und intensiv mit deinen Kindern gesprochen. Meine Kleine frägt mich seit sie 4 ist Löcher in den Bauch.

Ungehemmter Konsum ist nicht unbedingt die beste
Medienerziehung.

Ungehemmt kam bei uns, auch ohne Regulierung, noch nie auf. Wie bei vielen anderen Dingen, ist meine Erfahrung, alles was reglementiert ist besonders interessant es ungehemmt zu konsumieren…wer weiss wie lange man noch darf.

Teuflisch ist durchaus so einiges, was im Internet
ausliegt/ausgetauscht wird.

Tja, wenn du der Partner und Berater deiner Kinder bist, dann kannst du genau das ja sicher deinen Kindern erklären, oder?
Übrigens, so gesehen, teuflisch ist durchaus noch viel mehr was in jeder mittleren Stadt an allen Ecken zu sehen ist. Da helfen dann nur noch Scheuklappen.

Gruß D.K.

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Das können die wenigsten Erwachsenen! Kannst du dein Auto
reparieren? Fährst aber trotzdem damit, oder?

Netter Vergleich: Autofahren ist ja auch erst ab 18.

Aha, von einem Kind erwartest du, dass es nicht nur alles richtig bedienen kann, sondern auch Wartung und Reparatur durchführt, aber ab 18 ist das egal? Ich bin sicher, du kennst jedes Register deiner ALU mit Vornamen…

Und? Glaubst du nicht, dass er dass schon vorher lernen kann?

Es spricht ja nichts dagegen, einen Erstklaßler z.B. mal mit
dem PAINT rumschmieren zu lassen, und wenn er ein begeisterter
Techniker ist, und sich aus abgelegten Komponenten einen
eigenen PC baut, dann nur zu! Anschluß ans LAN kriegt er aber
nicht, denn die Kommunikationsmöglichkeiten im Internet sind
nicht für kleine Kinder.

Sorry, aber wenn sich Erwachsene dreckige Witze oder über extreme Ansichten unterhalten, ist Sprache auch nicht geeignet für kleine Kinder. Der Nutzen eines Kommunikationsmediums hängt nun mal davon ab, wie es verwendet wird. Als Erwachsener kann man ausserdem ohne Probleme einen Content-Filter installieren. Oder aber man macht sich die Mühe den Kids das entsprechende Wissen beizubringen, damit sie sich nicht einen Dialer installieren.

kann? Lernt man per se am PC nix?

Etwa ab der 7. Klasse treten Fragen und Aufgaben auf, für die
eine Internetrecherche hilfreich ist. Vorher nur in
Ausnahmefällen.

Weisst du eigentlich, was Kinder den ganzen Tag so fragen? Natürlich braucht man dafür nicht unbedingt das Internet, man kann vieles auch aus eigenem (Halb-)Wissen beantworten. Das größere Erfolgserlebnis und damit der nachhaltige Lernerfolg stellt sich aber eher ein, wenn die Kids selber was suchen und finden.

PC-Spiele sind entweder läppischer Tand („Lernspiele“) oder
haben andere Nachteile.

Welche?
Ich habe ausgesprochen gute Erfahrungen mit dem läppischen Tand gemacht, z.B. Auge-Hand-Koordination, Zahlen, Buchstaben, Formen, Töne, Farben uvm. Meine Söhne haben gelernt ohne Druck und mit viel Spaß und Eifer. Nachteiligen Entwicklungen kann man notfalls ja auch entgegenwirken, wie im richtigen Leben auch…

Wieso lernt ihr euren Kindern eigentlich nicht den Umgang mit
Medien anstatt ihnen den einfach zu verbieten?

Ungehemmter Konsum ist nicht unbedingt die beste
Medienerziehung.

Habe ich jemals von ungehemmten Konsum gesprochen?
Im Gegenteil, ich spreche mich dafür aus, mit den Kindern zusammen am PC zu sitzen und sie erst langsam immer selbständiger werden zu lassen. Ist genauso wie mit vielen anderen Themen der Erziehung…
Ungehemmter Konsum ist übrigens das Verhalten, dass Kinder an den Tag legen, wenn sie entweder ein Verbot ihrer Eltern gekommen haben, oder sich die Eltern nicht darum gekümmert haben, ihnen Medienkompetenz beizubrinen.

Da hat er seine Ruhe: „…ohne jedesmal den Papa damit zu
behelligen“

Das isso! Die Systemwartung für den Papa-PC und den Mama-PC
ist mir genug Arbeit.

Du sollst ihnen nicht die Systeme andauernd warten, sondern beibringen, was richtig und was falsch ist. Das reicht für den Anfang und kapiert auch ein Zweijähriger.

Unser Ältester hängt übrigens seit neulich mit eigenem PC am
LAN. Dem zweiten Kind ist ein PC für nächstes Jahr in Aussicht
gestellt, jedoch mit der Auflage, ihn unter Linux zu
betreiben, von dem ich nichts verstehe.

Wie, nicht alles verstehen, aber trotzdem einen PC benutzen? :wink: s.o.

Was ist am PC so teuflisch, dass er unbedingt von den armen
Kindern ferngehalten werden muss?

Teuflisch ist durchaus so einiges, was im Internet
ausliegt/ausgetauscht wird.

Teuflisch sind auch die Sprüche, die man auf dem Schulhof oder auf der Straße so hört. Deshalb Schulhof/Straße verbieten?
Teuflisch und auch oft tödlich sind die Gefahren im Straßenverkehr. Ich folgere aus deiner Argumentation, dass du das deinen Kindern auch verbieten würdest!? Oder lernst du ihnen, damit umzugehen und sich möglichst sicher dort zu bewegen?

mfg
Jolly

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Es gibt eine Menge ganz toller Kinderseiten bei denen Kinder

haben wir bei der jetzt 14-jährigen probiert und haben wir aus mehreren Gründen verworfen. Das Mädel darf den Mama-PC benutzen (unter sehr lockerer Aufsicht), recherchiert schon mal was mit Google für die Schule und betreibt regen E-Mail-Verkehr mit ihren Freundinnen. Sie darf keine Programme installieren und nicht „chatten“.

Entschuldige, aber diese Behauptung sagt mir, du hast nicht
viel und intensiv mit deinen Kindern gesprochen. Meine Kleine
frägt mich seit sie 4 ist Löcher in den Bauch.

Und ohne Internet könntest Du schlecht Kinderfragen beantworten? Da freut es mich für Dich, daß Du dieses Problem per Internet heilen konntest.

kannst du genau das ja sicher deinen Kindern erklären, oder?

Ja, wenn sie dafür reif sind.

Gruß

Pavel

Schau doch mal ins Archiv!
Hi!

Auch, wenn danach nicht gefragt war - hier wurde das Thema schon mal durchgekaut :wink:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

LG
Guido

Baby und PC
Obwohl Dein Rumgesstreite nervt und ich nicht weiter darauf eingehen will, möchte ich doch verkünden, daß ich heute nachmittag unser 7-monatiges Baby in die Welt des PC eingeführt habe:

Stufe 1 - Tasteneingabe im Browser
Baby sitzt beim Papa auf dem Schoß, vor sich auf dem Tisch eine nicht angeschlossene Tastatur, dahinter der Monitor mit W-W-W-Seite. Baby klopft mit aller Kraft auf die Tastatur und starrt dabei auf den Monitor mit den Worten „huuhuu“. Leertaste bricht ab, darf jedoch, da scharfkantig, einem Geschmackstest nicht unterzogen werden.

Stufe 2 - die optische Radmaus unter Windows XP
Baby zieht Maus am Kabel zu sich heran, sagt dabei „Quietsch“ und schlägt heftig drauf. Für den noch ausstehenden Geschmackstest wird die Maus mit beiden Händen ergriffen und mit einer ihrer beiden hinteren Ecken ins Goscherl geschoben.

Gruß

Pavel

Hallo DK,
es zu diskutieren ist doch sinnlos, oder?
Ich werde und will auch keinen hier überzeugen, der nicht selber ein bisschen spürt, was ich meine, und ich habe auch keine große Lust, von irgendjemandem herausgefordert zu werden, meine Meinung zu verteidigen.
Jeder so, wie er mag.

hmm, der Beitrag war aber mit Argumenten geradezu
vollgespickt. Vielleicht wolltest du sagen, auf deine
Argumente antworte ich nicht.

Zwar verstehe ich unter Argumenten etwas anderes, als abstruse und unklare Vergleiche mit Märchen, aber wenn Du so willst, ja, ich habe kein Interesse an Schlagabtausch.

und überhaupt ist das sprachliche Niveau Deines Beitrags ein gutes
Beispiel dafür, dass zu viel Medienkonsum nicht unbedingt
differenzierter denken macht

Komisch, ich hatte eher den Eindruck, da schreibt jemand wie
er spricht und bei dir klingts eher nach, du schreibst so wie
du gern denken würdest.
Kleiner Scherz :smile:

Dedin Eindruck sei Dir unbenommen, ich kann für mich nur sagen, dass ich exakt das ausgedrückt habe, was ich sehe und wahrnehme.

Es tut mir leid, aber deine Argumente erinnern mich allzu sehr
ans Mittelalter. Lesen und Schreiben, das können nur die
Pfaffen und Pfeffersäcke. Das ist nichts für edle Leute und
den Weibern fehlt dazu eh das Denkvermögen.

Ich habe angedeutet, dass Medien verblöden können.Oder, freundlicher ausgedrückt, das Wahrnehmungsvermögen erheblich beeinflussen können, so dass dort Abstumpfung und Simplifizierung geschehen können.

Wenn du keinen TV und PC benutzt, woher beziehst du also dein
Wissen, dein Lebensgefühl, deine Lebenseinstellung? Wie
überprüfst du ob dies alles richtig für dich ist?

Ich habe nicht gesagt, dass ich keinen PC benutze.Sonst könnte ich ja wohl auch kaum hier in www sein…
Für Erwachsene und Jugendliche sieht der Fall für mich auch anders aus.
Wenn auch die Gefahr des Mißbrauchs der Medien groß ist, und der in den meisten Familien tägliche mehrstündige TV- und PC-Konsum mich doch sehr an Ersatzbefriedigungen denken lässt, an und für sich ist gerade das Internet und der PC eine hochkonstruktive und innovative Sache, und lässt bei vernünftigem Gebrauch viele Möglichkeiten entstehen, keine Frage. Die vielen gvuten Seiten müssen wir jetzt auch nicht durchdiskutieren, die kennen wir beide.
Es geht bei meinen Aussagen um Kinder bis zu etwa 12 Jahren, für die halte ich Mediengebrauch für kontraproduktiv und schädlich.

Meine Lebenseinstellung, nach der Du fragst beziehe ich übrigens definitiv nicht über die Medien.
Ein bisschen vielleicht, indem ich z.B. mit Dir oder anderen hier mich austausche, aber auch da wäre mir persönlicher Kontakt ungleich mehr wert und fundiert.
Für jene Lebenseinstellung reicht mir völlig, das was mir so im Laufe des Tages begegnet.Im Beruf, zu Hause, mit Freunden, wenn ich durch den Wald gehe und den Mond aufgehen sehe, wie eben, einfach indem ich mich mit meiner Umwelt so offen wie möglich auseinandersetze. Dazu muss die aber in irgendeiner Form dreidimensional sein.Sorry, die Mattscheibe, egal welche ist im Vergleich damit einfach nur langweilig.
Wenn man sie für etwas nutzen kann, fein, aber es ist so wie mit dem Auto, es fährt mich irgendwo hin, das war´s. Auf die Idee meine Lebenseinstellung beim Autofahren zu finden käme ich auch nicht wirklich.
Und eben jenen lebendigen Austausch mit einer dreidimensionalen Umwelt braucht meiner Meinung nach ein Kind. Bis es gefestigt ist in seiner Umwelt. Dann kann eine eindimensionale Ersatzwelt wenig Schaden mehr anrichten, dann mag auch ich mein Kind den Nutzen des Bildschirmes sich erarbeiten lassen.

Höchstwahrscheinliche Antwort: Bücher, Zeitschrift, Zeitung
(und Gespräche mit Freunden).

Halte alle Medien für sehr beschränkt im Vergleich mit dem Leben.

Glaubst du wirklich, daß es da einen Unterschied gibt? Glaubst
du es gibt nur in TV und PC Schund?

Nö…

Wie kannst du entscheiden welches Medium für dein Kind das
richtige ist? Oder ist es nicht deine Aufgabe als Eltern
deinem Kind die Wahl zu lassen, zu steuern und zu lenken, aber
nicht dein Kind deinem eigenen Anti-ModerneMedien-Dogma
auszusetzen?

Ich halte meine Verantwortung für größer.
Und wenn ich etwas als giftig erkannt habe, kann ich nicht wirklich meinem Kind die Wahl lassen.Es ist übrigens gar nicht allzu interessiert und sagt neulich sogar, dass man mit den Fernsehnachbarkindern kaum spielen kann und dass es sie ankotzt, wenn die, weil es Zeit für ihre Serie ist, ein Spiel abbrechen und reinrennen.

Eine Antwort würde mich wirklich interessieren.
Gruß D.K.

Ich hoffe, mit dieser Antwort kannst Du etwas anfangen.
Es ist mein Ansatz. Deiner sei Dir unbenommen.Jeder, wie er mag.

Gruß,
Anja

Der geistige Horizont reicht bei manchen genau bis zum Brett
vorm Kopf…

Na, zumidest da sind wir uns einig…

Man braucht aber nicht wirklich einen „eigenen PC“ für’s Kind.

Da gebe ich Dir Recht. Im Gegensatz zu meinem Großen hat meine Tochter auch mit fast 15 keine eigenen und will den auch gar nicht. Letzlich ist aber das eigen oder nicht gar nich sooo wichtig und hat nicht zuletzt auch damit zu tun, wie man finanziell gestellt ist oder wie intensiv ein PC von den Eltern genutzt wird (oder genutzt werden muss.

Hier sehe ich es auch so wie einige andere, die Welt mit
allen Sinnen zu entdecken ist wesentlich vorteilhafter
als nur auf Tasten zu hauen und die Maus zu klicken.

Ich weiß nicht, das klingt immer so, als würde man sein Hirn auschalten, wenn man am PC ist. Ich erzähle doch hier keinem was Neues, wenn ich erwähne, das so ein PC schon was hochkomplexes ist und Reihe von Fähigkeiten erfordert und solche auch fördert.

Gruß Maid :wink:

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Hallo Anja,
schon kapiert und ich will dich auch nicht eskalieren.
Ich verstehe auch das Wesen deines Arguments sehr gut und es ist meiner Einstellung näher als die meisten anderen Erziehungsgrundlagen die ich sonst so wahrnehme.

Ich versuche nur dich zum nachdenken anzuregen. Beispiel auf einer anderen Ebene…
Ich bin keiner Religion zugehörig. Trotzdem versuche ich mit dieser meiner Gesinnung meine Tochter nicht zu manipulieren, rede neutral über Religionen, versuche den gsamten Überblick zu vermitteln und ihr die Wahl zu lassen wie sie mit Religion umgehen will.

Ich glaube, zurück projeziert auf den PC, läßt du diese Wahl nicht und manipulierst mit deiner Gedankenwelt dein Kind in eine bestimmte Richtung die du für richtig hälst, die aber, wie du sicher weißt, nicht richtig sein muß.

Meine Kleine hat, trotz freiem Zugang zum PC, die 3D Weltsicht absolut nicht verloren, der PC nimmt genau die Nebenher-Rolle ein die er haben soll, Informationsgeber, Nachschlagewerk, Wissensvermittlung, Spielgerät.

Ich will dir nicht meine Meinung aufpflanzen und würde auch gar nicht weiter schreiben wenn ich nicht das Gefühl hätte, daß du dir durchaus die Gedanken machst ob du nicht hier oder da zuviel deiner eigenen Einstellungen auf dein Kind überträgst.

Gruß D.K.

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Obwohl Dein Rumgesstreite nervt und ich nicht weiter darauf
eingehen will

Mein Rumgestreite?
Habe ich jemanden persönlich angegriffen?
Wenn ja, wäre ich auf einen Hinweis sehr dankbar, damit ich mich an passender Stelle entschuldigen kann.

Sorry, ich dachte das hier wäre ein Diskussionsforum, in dem man auch über konträre Meinungen diskutieren darf.

, möchte ich doch verkünden, daß ich heute
nachmittag unser 7-monatiges Baby in die Welt des PC
eingeführt habe:
blablabla

Oh, sehr provokant.
Du solltest es mal in den Motorraum deines Autos krabbeln lassen (Motor sollte natürlich kalt sein!) :wink:

Ich sehe, du bist nicht an einer Diskussion interessiert, was ich sehr schade finde, wenn man nicht Willens oder in der Lage ist, seine Meinung argumentativ zu vertreten. Oder diskutierst du nur mit dem Ziel, jemanden deine Meinung aufzuoktroieren?

Nun gut, schönen Tag und fg
Jolly

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Der geistige Horizont reicht bei manchen genau bis zum Brett
vorm Kopf…

Na, zumidest da sind wir uns einig…

Wenn du deine Ansichten erklären würdest/könntest, würden wir vielleicht mehr Gemeinsamkeiten finden. Oder diskutierst du nur mit dem Ziel, jemanden zu überzeugen? Diskutieren != Streiten.

Medien können die von dir geschilderten Folgen haben. Das setzt allerdings eine mutwillige und fahrlässige Pflichtverletzung der Eltern voraus. Halbwegs verantwortungsbewusster Umgang mit den Medien führt zu einer Bereicherung. Verdummen können die Kinder auch, wenn sie den ganzen Tag an der (dreidimensionalen) Bushaltestelle sitzen. Dazu braucht es keine Mattscheibe, die Vernachlässigung der Eltern reicht da vollkommen.

Pauschal (=Verallgemeinerung) zu sagen, Medien sind nichts für Kinder unter 12 Jahren, deutet nicht gerade auf differenziertes Denken hin, was du ja eigentlich mir vorwirfst. Und innerhalb einer Diskussion persönliche Anfeindungen einzubringen, zeugt auch nicht von geistiger Reife und gutem Stil. Aber da möge sich jeder selber sein Urteil bilden.

Im Allgemeinen wird in Foren (auch in diesem?) gefordert, dass man seine Behauptungen belegt. Ich habe es versucht, auch wenn dir meine Argumente wohl nicht gefallen. Du gehst dem aus dem Weg. Wieviel deine Meinung damit wert ist, soll auch jeder selber beurteilen.

Ich hoffe nur, du lässt deiner Tochter wenigstens etwas Freiraum zur Selbstentfaltung und Selbstbestimmung. Den brauchen auch Kinder unter 12 Jahren schon.

mfg
Jolly

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