Hi Schoko! (übrigens: Nicht durch Erziehung gelernt, daß man
sich grüßt?)
typisch: wenn einer keine argumente mehr hat und ihm die diskussion unangenehm wird, dann hängt er sich an formfragen auf.
Meinen Wörtern brauchst Du nicht drehen, wie es Dir halt
passt. Du bist diejenige, die vom Mehrheiten geredet
hat. Daß eine Gesellschaft (und auch ein Kind, als dessen
Mitglied) Regeln und Gestze braucht steht nicht zur Debatte,
denn es ist offensichtlich.
ich drehe deine wörter nicht. ich versuche nur, sie zu verstehen. vielleicht wäre das einfacher, wenn du dir nicht ständig selbst widersprechen würdest.
auf der einen seite ließt man von dir, du fändest schläge nicht richtig, auf der anderen seite preist du sie geradezu an.
dann der nächste widerspruch:
Mit der Nazi-Zeit willst DU es vergleichen. Ich bestimmt
nicht.
so, du also bestimmt nicht. wer von uns beiden hat denn angefangen, man dürfte die meinung von mehrheiten nicht anerkennen, und von mehrheiten, die schlimmes angerichtet und schlechte gesetze gemacht haben? und dann soll ich - wie es scheint- was falsches gemacht habe, wenn ich mir eine geschichtlich naheliegende situation herausgreife, wo es tatsächlich schlechte gesetze gab?
vielleicht ließt DU mal GENAU, bevor du schreibst, wie du es mir so schön geraten hast. und vielleicht denkst du bei der gelegenheit gleich mal darüber nach, was du bisher geschrieben hast, damit du dir nicht widersprichst, und was du eigentlich genau sagen willst.
Dann laß dir was gelehrt werden: Gewalt ist tatsächlich sowohl
psychisch wie auch physische Gewalt. Aber eine erniedrige
Standpauke oder eine freizeitraubende Strafe (als Beispiel)
ist „nur“ psychische Gewalt. Nun stellt sich evtl die Frage
was schlimmer und folgeschwerer ist: Für mich, ohne Zweifeln,
die psychische.
und für mich stellt sich die frage, was das kind aus physischer gewalt lernt.
hat man bei kindererziehung nur die auswahl zwischen psychischer und physischer gewalt hat? gibt es nicht auch so etwas wie erziehungsmethoden?
Auch bei dir ist es offensichtlich, daß du kein einziges Kind
erziehst.
du bist mit deinem 22monatigen sohn auch nicht gerade hochqualifiziert. man kann nicht behaupten, daß du eine masse erfahrung angesammelt hast: momentan bist du noch im versuch-und-irrtum-stadium und rätst dich durch deine erziehungsprobleme, wie alle kinderlosen. bei deinem nächsten kind kannst du mir aber gern erzählen, was du anders machst als beim ersten.
Es liegt an sein Vermögen, bestimmte Handlungen oder
Begründungen zu verstehen (oder nicht). Und in diesem Alter
sind die allermeisten noch nicht vorhanden. Das hat mit dem
Alter und mit der geistlichen Reife zu tun).
ich kenne manche mutter, die beleidigt wäre, wenn du ihr das über ihr kind erzählst!
Wie traust Du dich zu mutmaßen, woher nimmst du dir das Recht
zu behaupten, daß ich aus Bequemlichkeit bzw. aus Desinteresse
oder gar aus Faulheit mein Kind so erziehe??? Das sprengt hier
wirklich aller Rahmen!.
tut mir leid, aber der schluß liegt nahe. vor allem, wenn man das dann ließt:
grenzen kann man auch anders zeigen, sonst gäbe es, wie
gesagt, immer noch prügelstrafe in der schule.
Nein. Siehe oben.
anscheinend suchst du nicht mal nach alternativen handlungsmöglichkeiten.
der lehrer muß deinem kind auch grenzen zeigen, darf
der das auch mit schlägen machen?
Nein! Ein Lehrer hat a) idR. ältere Kinder, die den
Unterschied sehr wohl verstehen, was erlaubt und was verboten
ist. Ausserdem verstehen die Kindern den Grund weshalb.
offensichtlich hast du kein schulpflichtiges kind und erinnerst dich auch nicht mehr an deine schulzeit: schon mal davon gehört, daß jemand etwas nicht verstehen WILL? gehorsam kann man auch verweigern. und was machst du dann?
b)
Allein durch den anderen anwesenden Kindern oder durch den
Aufenthaltsort (Schule) hat der Lehrer andere Wege zu zeigen,
wo Grenzen sind
da machst du es dir aber einfach. sicher, manche kinder trauen sich in der schule weniger als zu hause. aber es gibt auch kinder, die in der schule mehr anstellen als zuhause. und daß man 20 kinder oder mehr zu betreuen und einen lehrplan durchzuziehen hat, macht die situation eher noch schwieriger als die eltern-kind-situation.
und c) Da sind tieferen Gefühlen nicht
vorhanden, wie bei einem Vater oder eine Mutter (mal überlegt
warum ein Elternteil idR Schwierigkeiten hat, der
Nachhilfelehrer für sein eigenes Kind zu sein?)
???
Wenn man einen Klaps auf den Kinderfingern gibt, lernt das
Kind nicht wer stärker ist. Es lernt nur, daß der
Klappsgebender nicht will, daß das Kind was tut. Und wenn er
die Reife hat zu verstehen, warum es so ist, wird auch evtl.
nachvollziehen, daß mit einem Klapps besser geholfen worden
ist.
man kann auch einfach NEIN sagen. schließlich verständigen sich menschen normalerweise über die sprache und nicht über klapse.
Dann warte nur ab, bis du selber Kinder entbunden hast.
vielen dank, das argument kenne ich schon. allerdings kann ich mir die erleuchtung, die bei einer geburt geschehen soll, nicht so recht vorstellen bei der menge von müttern, die ihre kinder vernachlässigen und mißhandeln.
Ausserdem von mir war nie die Rede, daß Schlagen gut ist, eher
das Gegenteil habe ich behauptet. Doch wer nicht richtig lesen
kann…
wenn schlagen schlecht ist, wieso setzt du dich dann so vehement dafür ein?
Was dann herzlich wenig mit unser Thema zu tun hätte…
tut mir leid, wenn ich dich ernst nehme, und auf deine thematischen ausreißer eingehe.
und einen abschiedsgruß kriegst du von mir trotz deiner zurechtweisung nicht, weil 1) siehe oben und 2) ich dich schon mal mit reaktanz bekannt machen möchte.