Kinder werden geschlagen, was tun?

Hallo Helena,

Mit meinem Posting -und ich weiß, ich werde zerfleischt-

Deine Prognose war richtig, ideologieverhetzte Angriffe hast Du Dir eingefangen, Kotze hat man gegen Dich genauso ins Felde geführt wie den Weltfrieden.
Und da liegt halt die Gefahr, daß es genau solche Extremisten in Jugendamt und Amtsgericht nicht selten gibt, und sie die Angelegenheit mit genau der hier zu beobachtenden Gehässigkeit und eben diesen Vorurteilen handhaben könnten.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

zerfleisch
Hi,

Ich bin grundsätzlich gegen Prügel. Das ist eine unmögliche,
unzulässige Gewaltanwendung, die in einer Familie und in
unserer Gesellschaft nichts zu suchen hat. Doch ein Klapps ist
es, aus Erfahrung mit meinem Sohn, manchmal wichtig.

aber wie definiert sich ein Klapps? Wo ist die Grenze zu Prügeln? Schlägst Du bewusst oder aus dem Affekt? Und wenn Letzteres: kannst Du dann noch kontrollieren, wie fest Du zuschlägst? Wenn nicht, dann sind es doch eher Prügel!
Wenn Ersteres: Imho ist es absolut unnötig, Kinder zu schlagen - oder klappsen, nenn es wie Du willst.
Ich bin ohne Schläge groß geworden, ist das nicht faszinierend? Ich habe meine Eltern (besonders meine Mutter) sicher häufig zur Weißglut getrieben, aber die hatte viel effektivere Methoden als Schlagen.

Bei Prügeln hätte ich sicher auf stur geschaltet!

Ich hätte deshalb einen Vorschlag: Warum versuchst Du nicht,
Hartmut, erstmals mit den Kindern selber zu reden? Frag sie
doch mal wie sie sich dabei fühlen und ob sie der Meinung sind
Hilfe „von Aussen“ (also Jugendamt oder weißer Ring) zu
gebrauchen?. Ich denke mit 12 Jahren ist man in der Lage so
eine folgeschwere Entscheidung zu treffen!

Das glaube ich in dem Fall nicht - wenn da schon steht, dass man die Kinder schreien und weinen hört! Sehrwahrscheinlich sind die so verschüchtert, dass sie sich gar nicht trauen, sich ehrlich zu äußern.

Außerdem kann ich mir noch folgendes Problem vorstellen: der Fragende vom Jugendamt (oder der Nachbar) ist ein „Fremder“, der stellt Fragen, ob man nicht mehr bei Mama und Papa sein will oder die böse zu mir sind - welches Kind traut sich da, die Wahrheit zu sagen? Trotz aller Schläge sind es noch Mama und Papa, auch wenn man woanders besser dran wäre!

Nein, das sollte beobachtet werden, und wenn es wirklich so schlimm ist, muss das Jugendamt eingreifen!

Ich selber habe als Kind oft Prügel erhalten. Aber nie im
Leben hätte ich gewollt, trotz allem, von meinen Eltern
getrennt zu werden. Auch nicht (oder sogar vorallem für) ein
Therapie nicht.

Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst (immerhin hast Du es auch nur so erlebt), vielleicht hätte es trotzdem geholfen!

Ich betrachte meine Kindheit als sehr glücklich und voller Liebe.

Obwohl Du „oft Prügel erhalten“ hast? Was ist daran schön und voller Liebe? Ich verstehe es nicht, das soll keine ironische Frage sein!

Und wenn jemand, wie in diesem
Fall, zum Jugendamt gelaufen wäre, hätte ich sie bestimmt
anders erlebt.

Naja, imho vielleicht noch schöner und mit noch mehr Liebe? Weiß man nicht, oder? Vielleicht hättest Du dann erkannt, dass zu Liebe keine Prügel gehören?

Und jetzt zerfleischt mich!

Naja, zerfleischen - hinterfragen eher…

LG,

Cess

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märtyrer aller welt vereinigt euch

Deine Prognose war richtig, ideologieverhetzte Angriffe hast
Du Dir eingefangen, Kotze hat man gegen Dich genauso ins Felde
geführt wie den Weltfrieden.
Und da liegt halt die Gefahr, daß es genau solche Extremisten
in Jugendamt und Amtsgericht nicht selten gibt, und sie die
Angelegenheit mit genau der hier zu beobachtenden Gehässigkeit
und eben diesen Vorurteilen handhaben könnten.

wenn man die postings durchsieht, dann sind die leute, die klapse, schläge, wie auch immer für richtig halten, in der minderheit oder, wie du es ausdrückst: die extremisten.

die ideologie von der gewaltfreien erziehung ist zumindest in diesem thread die meinung der mehrheit.

diese mehrheit kann sicher einige situationen nachvollziehen, in denen jemand ein kind geschlagen hat. und einige haben sicher schon ein kind geschlagen, obwohl sie dies eigentlich nicht für richtig halten.

was die mehrheit aber nicht verstehen kann, ist, daß sich jemand hinstellt und einem anderen, der sich nicht wehren kann, mit absicht und überlegung und nicht weil einem die nerven durchgeknallt sind, körperlich und auch psychisch weh tun kann.

von den ohrfeigen, die ich in meinem leben erhalten habe, habe ich eigenlich nur eins gelernt: daß ich dumm bin. ich hätte im leben sicher weiter kommen können, wenn ich früher begriffen hätte, daß ich nicht dumm bin, sondern mich meine eltern nur für dumm halten.

wenn du deinen kindern beibringen willst, daß sie dumm oder wertlos sind, dann schlag sie ruhig.

den leuten, die behaupten, man sei als kind selbst geschlagen worden und nur deshalb etwas geworden, kann ich nur gratulieren, daß sie ihre eltern immer noch so verherrlicht sehen wie mit 3 jahren.

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wenn man die postings durchsieht, dann sind die leute, die
klapse, schläge, wie auch immer für richtig halten, in der
minderheit oder, wie du es ausdrückst: die extremisten.

Mehrheit bewahrt nicht vor Extremismus.

die ideologie von der gewaltfreien erziehung ist zumindest in
diesem thread die meinung der mehrheit.

Umso schlimmer! Dann war die von mir angedeutete Beobachtung in Jugendamt und Vormundschaftsgericht also Deiner Ansicht nach kein Einzelfall sondern Normalität.

nerven durchgeknallt sind, körperlich und auch psychisch weh
tun kann.

Kommt drauf an, psychisch ist normalerweise schlimmer.

wenn du deinen kindern beibringen willst, daß sie dumm oder
wertlos sind, dann schlag sie ruhig.

In diesem Faden geht es nicht darum, wie ich meine Kinder erziehe; sie sind im übrigen so zufrieden, beliebt und erfolgreich, daß man mir nicht vorwerfen kann, ich würde alles falsch machen.

den leuten, die behaupten, man sei als kind selbst geschlagen
worden und nur deshalb etwas geworden, kann ich nur
gratulieren, daß sie ihre eltern immer noch so verherrlicht
sehen wie mit 3 jahren.

Diese Gratulation solltest Du am besten ihrer Ironie entkleiden, denn Eltern, Großeltern und Ahnen zu ehren ist sehr wichtig für das eigene Leben.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Hallo,

hat sich denn schon mal jemand darüber Gedanken gemacht warum Eltern ihre Kinder schlagen (ich meine in diesem Falle menschenentwürdigendes Schlagen)? In den meisten Fällen ist es Ausdruck von Ohnmächtigkeit gegenüber dem wachsenden Bewustsein des heranwachsenden Menschen. Diese Ohnmacht entsteht, weil man es vor Jahren „verpennt“ hat, das heranwachsende Kind so zu erziehen, daß es ind die gesellschaftlichen Normen und Formen passt. In den Urstämmen des Regenwaldes geht dies durch einen ständigen Kontakt untereinander eigentlich völlig reibungslos. Frühzeitig erleben die Kinder den Zusammenhang in der Familie, gegeseitige Abhängigkeit usw. Es ist ein ständiger Lernprozess von der Geburt an, der fasst unbemerkt erfolgt.
In der „Zivilisation“ sieht das anders aus. Der Säugling wird von der Geburt an separiert und „keimfrei“ von der Umwelt ferngehalten. Die ersten Erfahrungen werden ausschließlich von der Mutter und Vater gesammelt,kopiert.Die Masse der Eltern befinden sich heute bei der Familiengründung in einem Alter, wo sie vor wenigen hundert Jahren bereits ihr Lebenserfahrungen an ihre Kinder weitergaben.
Kurzum, der größte Fehler bei der Erziehung ist die Tatsache, dass gesagt wird. Der Säugling versteht es sowieso nicht. Schon ein Schreien mit dem Ziel auf den Arm genommen zu werden, ist Ausdruck der Frage, wie weit kann ich gehen , wie weit stehen meine Wünsche im Gegensatz zur Gemeinschaft/ Gesellschaft. Dieses sehr junge Alter der Willensbildung wird oft ignoriert. Alle Eltern, die der Meinung sind, mein Kind ist nun 3 Jahre alt , wir sollten uns überlegen, wie wir beginnen unser Kind zu erziehen haben schon verloren, oder versuchen dann mehr oder weniger mit Macht den jungen Menschen zu formen.(Prügel) In dem Sinne ist ein gravierender Unterschied zwischen einem Klaps, Watschen, wie auch immer und Schlagen bis blau wird… Kinder versuchen in allen Altersgruppen ihre Möglichkeiten auszuloten. Dabei gehen sie oft bis an die Grenze des Geduldeten. Bis zu einem bestimmten Alter kann ein Klaps die Notbremse sein. Wenn man allerdings bis zu einem Alter von 10 Jahren es nicht geschafft hat, diesen Klaps als Schranke, letztes Mittel durch verbale Mittel auf der Grundlage des Verstandes des Kindes (auch ein Ergebnis der Erziehung)zu ersetzen, hat man versagt. In diesem Fall könnte man bei Häufung von Gewalttätigkeiten diese auch juristisch verfolgen.
Ich habe nunmehr auch 2 Kinder groß gezogen und wie schon beschrieben erzogen. Null Probleme mit der Schule, null Probleme mit der beruflichen Ausbildung, Hausaufgaben kontrollieren- Fehlanzeige…
Hier spielen jedoch noch viel mehr Faktoren eine Rolle, die diesen Rahmen sprengen würden.
Meine Betrachtung erfasst natürlich nicht die mögliche permanente Dummheit, Aggressivität, Alkoholabhängigkeit von Elternteilen, die oft Extremsituationen entstehen lassen.

Die Auslegung der Juristerei ist zwar vielfältig, aber beweisen kann man in der Regel nur körperliche Gewalt. Sicher ist die körperliche Gewalt prinzipiell mit einer selischen Gewalt gepaart, aber diese wird nur am Rand gewertet. Selische Gewalt allein ist von außenstehenden Personen so gut wie nicht feststellbar, kann aber ebendso oder noch größere Auswirkung haben wie körperliche Gewalt. Und diese Art der Gewalt kommt nicht nur von Eltern sondern auch von Mitschülern.( Erpressung,Ausschließung, Spott, Ironie usw) .Nach meinen Erkenntnissen haben die Kinder, Jugendlichen mit diesen Problemen nachhaltig mehr und vor allem länger zu tun, als mit einem "kurzen präziesen und vor allen abschließend klärenden "Gespräch"oder auch Watschn.
Im Vorgriff zu den anderen Meinungen: Völlig gewaltfreie Erziehung ist möglich, wenn dem Erdenbürger alle Spielregeln des Lebens von einer großen Menschenmasse vorgelebt wird. (incl. aller Verbote) Hierbei wären es nicht nur die Eltern, die Verbote äußern, worauf sich eine Art Hass gegen die Eltern aufbauen kann, sondern die gesammte gesellschaftliche Umgebung. Dieser Macht der gesellschaftlichen Meinung steht das Kind meist unterwürfig gegenüber.

Gruß Gert

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Hi Cess!

Hi,

Ich bin grundsätzlich gegen Prügel. Das ist eine unmögliche,
unzulässige Gewaltanwendung, die in einer Familie und in
unserer Gesellschaft nichts zu suchen hat. Doch ein Klapps ist
es, aus Erfahrung mit meinem Sohn, manchmal wichtig.

aber wie definiert sich ein Klapps? Wo ist die Grenze zu
Prügeln? Schlägst Du bewusst oder aus dem Affekt? Und wenn
Letzteres: kannst Du dann noch kontrollieren, wie fest Du
zuschlägst? Wenn nicht, dann sind es doch eher Prügel!

Für mich ein Klapps ist mit meinen Fingern auf den Fingern meines Kindes zu klopfen. Ohne richtig weh zu tun.

Wenn Ersteres: Imho ist es absolut unnötig, Kinder zu schlagen

  • oder klappsen, nenn es wie Du willst.

Vielleicht wenn Du mal älter wirst und Deinen eigenen Kindern großziehst wirst verstehen was ich meine…

Ich bin ohne Schläge groß geworden, ist das nicht
faszinierend?

In der Tat ist es!

Ich habe meine Eltern (besonders meine Mutter)
sicher häufig zur Weißglut getrieben, aber die hatte viel
effektivere Methoden als Schlagen.

Demnach stellt sich die Frage was schlimmer ist, welche Art von „Gewalt“ spätere Folgen hat. Psychologische „Gewalt“ ist IMHO wesentlich schlimmer wie ein Klaps auf Kinderfingern.

Bei Prügeln hätte ich sicher auf stur geschaltet!

Oder gelernt, bestimmte Grenzen nicht zu überschreiten.

Ich hätte deshalb einen Vorschlag: Warum versuchst Du nicht,
Hartmut, erstmals mit den Kindern selber zu reden? Frag sie
doch mal wie sie sich dabei fühlen und ob sie der Meinung sind
Hilfe „von Aussen“ (also Jugendamt oder weißer Ring) zu
gebrauchen?. Ich denke mit 12 Jahren ist man in der Lage so
eine folgeschwere Entscheidung zu treffen!

Das glaube ich in dem Fall nicht - wenn da schon steht, dass
man die Kinder schreien und weinen hört! Sehrwahrscheinlich
sind die so verschüchtert, dass sie sich gar nicht trauen,
sich ehrlich zu äußern.

Es gibt vielerlei Arten einem Kind eine Frage zu stellen…

Außerdem kann ich mir noch folgendes Problem vorstellen: der
Fragende vom Jugendamt (oder der Nachbar) ist ein „Fremder“,
der stellt Fragen, ob man nicht mehr bei Mama und Papa sein
will oder die böse zu mir sind - welches Kind traut sich da,
die Wahrheit zu sagen? Trotz aller Schläge sind es noch Mama
und Papa, auch wenn man woanders besser dran wäre!

Wenn das Kind bereits sooooooooo eingeschüchtert ist, werden evtl andere Maßnahmen erforderlich (zB Einschalten eines Psychologen). Und wenn es den Kindern so schlecht geht, werden sie sich trotzdem melden.

Nein, das sollte beobachtet werden, und wenn es wirklich so
schlimm ist, muss das Jugendamt eingreifen!

Ich selber habe als Kind oft Prügel erhalten. Aber nie im
Leben hätte ich gewollt, trotz allem, von meinen Eltern
getrennt zu werden. Auch nicht (oder sogar vorallem für) ein
Therapie nicht.

Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst (immerhin hast Du
es auch nur so erlebt), vielleicht hätte es trotzdem geholfen!

NEIN Mit 100%-ige Sicherheit. Denn Prügel waren ein für mich unwesentlicher Teil der Erziehung. Der 99%-ige Rest war sicherlich vorbildlich. Und jetzt als Erwachsene betrachte ich diese Prügeln zwar als falsch, aber sicherlich besser und lieber als psychische „Gewalt“, wie jetzt offensichtlich in aller Munde als Traumerziehung dargestellt wird.

Ich betrachte meine Kindheit als sehr glücklich und voller Liebe.

Obwohl Du „oft Prügel erhalten“ hast? Was ist daran schön und
voller Liebe? Ich verstehe es nicht, das soll keine ironische
Frage sein!

Siehe oben. Ein elternpaar, die nur daran bedacht sind, mein Bestes zu wollen und eine möglichst sorgenfreie Kindheit zu besorgen, kann man sehr leicht solche „Prügeln“ verzeihen. Mir geht es zumindest so.

Und wenn jemand, wie in diesem
Fall, zum Jugendamt gelaufen wäre, hätte ich sie bestimmt
anders erlebt.

Naja, imho vielleicht noch schöner und mit noch mehr Liebe?

Unmöglich! Mehr Liebe hätte ich nirgends kriegen können. Trotz gelegentliche Prügeln.

Weiß man nicht, oder? Vielleicht hättest Du dann erkannt, dass
zu Liebe keine Prügel gehören?

Und jetzt zerfleischt mich!

Naja, zerfleischen - hinterfragen eher…

Na dann geantwortet :o))

LG,

Cess

Grüße
Helena
PS. Für mich Liebe und gelegentliche Klapps steht keineswegs in Widersprüch. Und (vorallem ältere Generationen, die selber so erzogen wurden) imho kann man nicht behaupten, daß wenn sie einen Prügel geben (was ich zum x-sten mal ablehne) dem Geprügelten nicht lieben.

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Hi!
Das mach ich auf jeden Fall. Aber momentan muss ich das alles erst einmal sortieren.
Derartige Reaktionen habe ich überhaupt nicht erwartet. Es ist gut zu wissen das man nicht alleine ist.

DANKE!!!
Hartmut

was du machst, was los ist, usw.

danke,

esi

Wie Recht Du doch hast, Wolfgang! o.w.T.
Liebe Grüße
Helena

Hi Schokolinda!

Deine Prognose war richtig, ideologieverhetzte Angriffe hast
Du Dir eingefangen, Kotze hat man gegen Dich genauso ins Felde
geführt wie den Weltfrieden.
Und da liegt halt die Gefahr, daß es genau solche Extremisten
in Jugendamt und Amtsgericht nicht selten gibt, und sie die
Angelegenheit mit genau der hier zu beobachtenden Gehässigkeit
und eben diesen Vorurteilen handhaben könnten.

wenn man die postings durchsieht, dann sind die leute, die
klapse, schläge, wie auch immer für richtig halten,

Ich habe immer betont, daß ich Prügel für grundlegend falsch halte.

in der minderheit oder, wie du es ausdrückst: die extremisten.

die ideologie von der gewaltfreien erziehung ist zumindest in
diesem thread die meinung der mehrheit.

Und wer sich ein klitze kleines Bißchen für Geschichte interessiert, wird sehr bald dahinter kommen, daß die Mehrheit oft zu Irrtümer geführt haben, die verheerende Folgen mit sich gebracht haben. Beispiele gibt es zur Genüge und jeder darf sich ein paar ausdenken.
Oder mit anderen Wörtern: Was eine selbstgenannte Mehrheit meint, ist für mich bei Weitem kein Grund etwas zu ändern. Anders wenn diese „Mehrheit“ mich zum Nachdenken bringt und ich selber zu einem anderen Entschluß komme.

diese mehrheit kann sicher einige situationen nachvollziehen,
in denen jemand ein kind geschlagen hat. und einige haben
sicher schon ein kind geschlagen, obwohl sie dies eigentlich
nicht für richtig halten.

Wie gesagt, mit dem wort „Mehrheit“ kann ich herzlichst wenig anfangen.

was die mehrheit aber nicht verstehen kann, ist, daß sich
jemand hinstellt und einem anderen, der sich nicht wehren
kann, mit absicht und überlegung und nicht weil einem die
nerven durchgeknallt sind, körperlich und auch psychisch weh
tun kann.

Von Psychisch war meinerseits nie die Rede. Und manchmal, mit so einem Kind, ist eben einen Klapps die einzige Möglichkeit zu verdeutlichen, wo die Grenzen halt sind. so gesehen bei meinem Sohn.

von den ohrfeigen, die ich in meinem leben erhalten habe, habe
ich eigenlich nur eins gelernt: daß ich dumm bin. ich hätte im
leben sicher weiter kommen können, wenn ich früher begriffen
hätte, daß ich nicht dumm bin, sondern mich meine eltern nur
für dumm halten.

Dann ist es an der Erziehung, die Du durch Ohrfeigen erhalten hast, etwas schief gegangen. Oder kam zusätzlich zu den Ohrfeigen noch eine Standpauke mit psychologische Wirkung dahinter?

wenn du deinen kindern beibringen willst, daß sie dumm oder
wertlos sind, dann schlag sie ruhig.

Nein. Der Satz lautet richtig: Wenn du deinen Kindern beibringen willst, daß sie dumm und wertlos sind, dann unterdrücke sie in ihren Verhalten; gönne sie sie keine frei Entfaltung der Persönlichkeit (zB. ihre Meinung nicht äußern dürfen;…) und vorallem gibt sie keine Liebe und erniedrige sie, am besten in anwesenheit von anderen, ihnen fremde menschen. Dann, ich gebe es Dir schriftlich, werden sie sich für dumm halten und auf jeden Fall wertlos fühlen.

den leuten, die behaupten, man sei als kind selbst geschlagen
worden und nur deshalb etwas geworden, kann ich nur
gratulieren, daß sie ihre eltern immer noch so verherrlicht
sehen wie mit 3 jahren.

Ich bin nicht deshalb etwas geworden (wobei ich frage mich: was heisst denn hier „etwas werden“? Bin ich etwas geworden???). sondern vielmehr, diese Prügel haben mir gezeigt wo Grenzen sind, was ich zu tun und was ich zu lassen habe. Und solange ich lebe werde ich meinen Eltern lieben und -jawohl- ehren, denn sie haben die ganze Liebe zu der sie fähig waren, an mich „verschwendet“. Gelegentlichen Prügeln inbegriffen.

Gruß
Helena

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Nochmal Hallo!

Vielleicht wenn Du mal älter wirst und Deinen eigenen Kindern
großziehst wirst verstehen was ich meine…

Ich glaube nicht, dass das was mit dem Alter zu tun hat. Und ich weiß, wie anstrengend und nervtötend Kinder sein können. Ich war jahrelang viel Babysitten - klar, kein Vergleich zu den eigenen, aber da liegen auch manchmal die Nerven blank, außerdem habe ich eine 19 Jahre jüngere Schwester…

Und ich bin sicher: ich werde meine Kinder nicht schlagen! - Ich hoffe, dass mir auch nie im Affekt die Hand ausrutscht, aber danach würde ich mich bestimmt nicht gut fühlen!
Und da zählen Klapse auf die Hand oder sonstwohin dazu!

Demnach stellt sich die Frage was schlimmer ist, welche Art
von „Gewalt“ spätere Folgen hat. Psychologische „Gewalt“ ist
IMHO wesentlich schlimmer wie ein Klaps auf Kinderfingern.

In meiner Erziehung wurde einfach keine Gewalt angewendet, weder physische noch psychische, zumindest nicht bewusst (im Streit sagt man ja auch mal Dinge, die man nicht so meint).
Ganz banal gesagt, ist Fernsehverbot (z.B.) kein Psychoterror, oder Taschengeldentzug oder was-weiß-ich, aber unangenehm genug, nächstes Mal drüber nachzudenken.
Außerdem gab es da immer noch das Mittel des drüber Redens! Hat oft wunderbar funktioniert!

Wenn Kinder noch zu klein sind, um ihnen Dinge zu erklären, sind sie imho auch noch zu klein, es zu verstehen, dann darf man sie auch nicht schlagen, wenn sie mal nicht so spuren, wie man grade will.

Bei Prügeln hätte ich sicher auf stur geschaltet!

Oder gelernt, bestimmte Grenzen nicht zu überschreiten.

Nein, das habe ich auch so gelernt. Einige Dinge habe ich durchs Erklären begriffen, reine Logik, Verstehen - hätte meine Mutter mich in dem Fall erstmal geschlagen (oder mir „auf die Finger geklopft“), hätte ich es das nächste Mal erst Recht gemacht!
Konnte sie mir hingegen einen guten Grund nennen, Dinge nicht zu tun, konnte ich es für mich verarbeiten und was draus machen.

Nehmen wir doch mal das Beispiel mit der Herdplatte:

Das Kind will auf die Herdplatte fassen:

  1. Du kannst es entweder lassen, dann verbrennt es sich und tut es sicher nicht mehr!

  2. Du kannst ihm auf die Finger kloppen, dann weiß es nur, dass es das nicht darf, aber nicht warum.

  3. Du erklärst ihm, dass die Platte heiß ist und es sich schlimm weh tun kann.

Bei 3) tut sich das Kind weder an der Platte weh noch hat es was auf die Finger bekommen, die Chancen stehen aber gut, dass es begriffen hat.

So hat es bei mir funktioniert!

Wenn das Kind bereits sooooooooo eingeschüchtert ist, werden
evtl andere Maßnahmen erforderlich (zB Einschalten eines
Psychologen).

Dafür muss man ja erstmal erkennen, dass das Kind eingeschüchtert ist, und darum ist es angebracht, das Jugendamt einzuschalten!

Und wenn es den Kindern so schlecht geht, werden
sie sich trotzdem melden.

Das ist Quatsch. Wieviel Berichte kennt man von Gewaltopfern (jeglicher Art), die jahrelang Dinge auf sich nehmen, weil es ihnen peinlich ist, sie total eingeschüchtert sind, sie nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen und wie - denen geht es bestimmt nicht gut, die wären sicher lieber in einer anderen Situation und melden sich trotzdem nicht!

Oft ist es einfach nötig, dass jemand es sieht, begreift und eingreift!

Denn Prügel waren ein für
mich unwesentlicher Teil der Erziehung.

Aber ganz ehrlich: kannst Du Dir nicht vorstellen, dass es auch ohne möglich gewesen wäre? Was an Dir, glaubst Du, hat es nötig gemacht, dass Deine Eltern Dich schlagen mussten?

Und jetzt als Erwachsene betrachte ich
diese Prügeln zwar als falsch, aber sicherlich besser und
lieber als psychische „Gewalt“, wie jetzt offensichtlich in
aller Munde als Traumerziehung dargestellt wird.

Gewalt in jeder Form ist nicht in Ordnung, darum würde ich „Psychoterror“ nicht als Traumerziehung darstellen. Ich bin auch nicht für antiautoritäre Erziehung, falls das hier so rüberkommt, ein Kind muss schon seine Grenzen kennen, aber imho kann man diese Grenzen anders stecken als mit irgendeiner Form von Gewalt.

Ich kann sicher nicht behaupten, dass mir nie die Hand ausrutschen kann, oder dass unbewusst eine Art psychischer „Gewalt“ angewendet wird, aber wenn ich es irgendwie vermeiden kann, dann werde ich das!

LG,

Cess

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Ich habe immer betont, daß ich Prügel für grundlegend falsch
halte.

keiner hat das gegenteil behauptet.

Und wer sich ein klitze kleines Bißchen für Geschichte
interessiert, wird sehr bald dahinter kommen, daß die Mehrheit
oft zu Irrtümer geführt haben, die verheerende Folgen mit sich
gebracht haben. Beispiele gibt es zur Genüge und jeder darf
sich ein paar ausdenken.
Oder mit anderen Wörtern: Was eine selbstgenannte Mehrheit
meint, ist für mich bei Weitem kein Grund etwas zu ändern.
Anders wenn diese „Mehrheit“ mich zum Nachdenken bringt und
ich selber zu einem anderen Entschluß komme.

klasse, dann machen wir in zukunft, was sich selbsternannte führer ausdenken. sollen wir auch gleich noch wahlen abschaffen?

das gesetz erlaubt in der kindererziehung zur zeit nicht mal ohrfeigen - wenn jemand diesen „mehrheitsbeschluß“ einer mit gesetzen zb. aus der nazi-zeit vergleichen will, dann kann man sich die gegenargumentation sparen.

Von Psychisch war meinerseits nie die Rede.

ich wußte nicht, daß ich nur schon dagewesenes aufgreifen darf. physische und psychische gewalt gehören für mich zusammen. wenn du das trennen kannst, bitte. ich denke, du redest dir da was schön.

Und manchmal, mit
so einem Kind, ist eben einen Klapps die einzige Möglichkeit
zu verdeutlichen, wo die Grenzen halt sind. so gesehen bei
meinem Sohn.

schon mal überlegt, daß das nicht an deinem sohn liegt, sondern an dir? daß dein sohn kein kind ist, mit dem man nicht anders fertig wird, sondern du keine alternative kennst? vielleicht solltest du mal eine erziehungsberatungsstelle aufsuchen. klappse zu verteilen ist natürlich weniger aufwand und man muß nicht zugeben, daß man irgenwas nicht kann.

was würdest du eigentlich zu einem lehrer sagen, der dein kind schlägt? der lehrer muß deinem kind auch grenzen zeigen, darf der das auch mit schlägen machen?

Dann ist es an der Erziehung, die Du durch Ohrfeigen erhalten
hast, etwas schief gegangen. Oder kam zusätzlich zu den
Ohrfeigen noch eine Standpauke mit psychologische Wirkung
dahinter?

wie gesagt: physische und psychische gewalt gehören für mich zusammen. ein psychische effekt von physischer gewalt ist der lerneffekt: das kind lernt, daß der stärkere recht hat, daß man schwächere schlagen darf, daß man keine argumente braucht, wenn man stark ist.

Nein. Der Satz lautet richtig: Wenn du deinen Kindern
beibringen willst, daß sie dumm und wertlos sind, dann
unterdrücke sie in ihren Verhalten; gönne sie sie keine frei
Entfaltung der Persönlichkeit (zB. ihre Meinung nicht äußern
dürfen;…) und vorallem gibt sie keine Liebe und erniedrige
sie, am besten in anwesenheit von anderen, ihnen fremde
menschen. Dann, ich gebe es Dir schriftlich, werden sie sich
für dumm halten und auf jeden Fall wertlos fühlen.

da hast du recht. wir stimmen nur leider darin nicht überein, daß diese unterdrückung durch schlagen geschieht.

Ich bin nicht deshalb etwas geworden (wobei ich frage mich:
was heisst denn hier „etwas werden“? Bin ich etwas
geworden???).

jedes kind entwickelt sich zu einem erwachsenen. in diesem sinn „wird“ man was.

sondern vielmehr, diese Prügel haben mir
gezeigt wo Grenzen sind, was ich zu tun und was ich zu lassen
habe.

grenzen kann man auch anders zeigen, sonst gäbe es, wie gesagt, immer noch prügelstrafe in der schule.

Und solange ich lebe werde ich meinen Eltern lieben und
-jawohl- ehren, denn sie haben die ganze Liebe zu der sie
fähig waren, an mich „verschwendet“. Gelegentlichen Prügeln
inbegriffen.

keiner sagt, daß du deine eltern nicht lieben oder ehren darfst, weil sie dich geschlagen haben. eltern haben nicht nur stärken und schönen eigenschaften, sondern auch schwächen und fehler. und die kann man, sofern man als kind darunter leiden mußte, auch vergeben.

unterhalte dich mit deinen eltern doch mal über deine erziehung: eventuell wirst du überrascht. sie könnten dir sagen, daß sie dich geschlagen haben, weil sie sich nicht zu helfen wußten oder weil man zu ihrer zeit über kindererziehung eben so gedacht hat. sie könnten dir vielleicht auch sagen, daß das jetzt anders sehen - man kann seine meinung nämlich auch ändern und muß den erziehungsstil, dem man als kind ausgesetzt war, nicht auf teufel komm raus weiterführen.

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Und re-Hi!!! ;o))

Also ich gehe nicht auf Deinen einzelnen Fragen darauf ein, weil es einfach zu weit führen würde.

Nur wollte ich melden, daß beim Lesen Deines Postings lächeln mußte. Ja, entschuldige mich, bitte, lächeln.

Bei jedem Deinen Wörtern habe ich heraus lesen können, daß du keinen eigenen Kindern hast. Als ich noch nicht Mutter war, dachte ich genauso und hätte damals dieses Postings fast von mir geschrieben worden sein… Auch ich war mehrmals als Au-Pair Mädchen im Ausland tätig. Auch ich habe eine wesentlich jüngere Schwester. Auch ich habe mich jahrelang mit (Klein-)Kindern beruflich und ehrenamtlich beschäftigt. Es ist trotzdem anders…

Nur das Leben zeigt uns den Weg. Und für mich führt dieser Weg über den knappdosierten, lehrreichen Klapps.

Schöne Grüße
Helena
PS. Kleine Anmerkung: Ein 22-monatigen Kind weiß nichts mit dem Wort „heiß“ anzufangen. Ich werde ihn deshalb nicht den heissen Herd anfassen lassen, doch ich werde mich bemühen, daß er Schwierigkeiten hat, am Herd zu kommen.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Mehrheit bewahrt nicht vor Extremismus.

minderheit bewahrt aber auch nicht vor extremismus.

die ideologie von der gewaltfreien erziehung ist zumindest in
diesem thread die meinung der mehrheit.

Umso schlimmer! Dann war die von mir angedeutete Beobachtung
in Jugendamt und Vormundschaftsgericht also Deiner Ansicht
nach kein Einzelfall sondern Normalität.

von wegen! meiner ansicht nach arbeitet beim jugendamt und vormundschaftsgericht wie in jeder anderen institution oder firma auch ein repräsentativer ausschnitt der bevölkerung. dh., dort gibt es auch nicht mehr extremisten oder deppen als in der normalbevölkerung.

Kommt drauf an, psychisch ist normalerweise schlimmer.

so einfach kann man psychisch und physisch nicht trennen: wenn ein kind den namen seines vaters mit glühendem draht auf den hintern gebrannt kriegt (foto in einem pädiatrie-lehrbuch), geht sicher nicht nur körperlich etwas mit ihm vor.

In diesem Faden geht es nicht darum, wie ich meine Kinder
erziehe;

doch, du hast das thema aufgebracht, indem du selbst über deine art der kindererziehung berichtet hast.

sie sind im übrigen so zufrieden, beliebt und
erfolgreich, daß man mir nicht vorwerfen kann, ich würde alles
falsch machen.

dir hat auch keiner vorgeworfen, daß du alles falsch gemacht hättest. mit deiner meinung zum erzieherischen schlagen bist du allerdings in der minderheit - allerdings stehst du nicht alleine da.

wenn es deinen kindern gut geht, hast du wahrscheinlich auch vieles richtig gemacht bei der erziehung. das heißt aber nicht, daß du alles richtig gemacht hast.

unterhalte dich mit deinen kindern über ihre erziehung: die können dir darüber am besten auskunft geben.

Diese Gratulation solltest Du am besten ihrer Ironie
entkleiden, denn Eltern, Großeltern und Ahnen zu ehren ist
sehr wichtig für das eigene Leben.

das finde ich nicht. wenn man jemanden vergöttert, der einen selbst nicht respektiert, macht man sich nur kaputt. ein mensch hat nur den respekt verdient, den er auch anderen bereit ist, entgegenzubringen. ist ein zirkelschluß, ich weiß: irgendeiner muß damit anfangen.

Hi Schoko! (übrigens: Nicht durch Erziehung gelernt, daß man sich grüßt?)

Ich habe immer betont, daß ich Prügel für grundlegend falsch
halte.

keiner hat das gegenteil behauptet.

Schön, daß Du das auch einsiehst!

Und wer sich ein klitze kleines Bißchen für Geschichte
interessiert, wird sehr bald dahinter kommen, daß die Mehrheit
oft zu Irrtümer geführt haben, die verheerende Folgen mit sich
gebracht haben. Beispiele gibt es zur Genüge und jeder darf
sich ein paar ausdenken.
Oder mit anderen Wörtern: Was eine selbstgenannte Mehrheit
meint, ist für mich bei Weitem kein Grund etwas zu ändern.
Anders wenn diese „Mehrheit“ mich zum Nachdenken bringt und
ich selber zu einem anderen Entschluß komme.

klasse, dann machen wir in zukunft, was sich selbsternannte
führer ausdenken. sollen wir auch gleich noch wahlen
abschaffen?

Meinen Wörtern brauchst Du nicht drehen, wie es Dir halt passt. Du bist diejenige, die vom Mehrheiten geredet hat. Daß eine Gesellschaft (und auch ein Kind, als dessen Mitglied) Regeln und Gestze braucht steht nicht zur Debatte, denn es ist offensichtlich.

das gesetz erlaubt in der kindererziehung zur zeit nicht mal
ohrfeigen - wenn jemand diesen „mehrheitsbeschluß“ einer mit
gesetzen zb. aus der nazi-zeit vergleichen will, dann kann man
sich die gegenargumentation sparen.

Mit der Nazi-Zeit willst DU es vergleichen. Ich bestimmt nicht.

Von Psychisch war meinerseits nie die Rede.

ich wußte nicht, daß ich nur schon dagewesenes aufgreifen
darf. physische und psychische gewalt gehören für mich
zusammen. wenn du das trennen kannst, bitte. ich denke, du
redest dir da was schön.

Dann laß dir was gelehrt werden: Gewalt ist tatsächlich sowohl psychisch wie auch physische Gewalt. Aber eine erniedrige Standpauke oder eine freizeitraubende Strafe (als Beispiel) ist „nur“ psychische Gewalt. Nun stellt sich evtl die Frage was schlimmer und folgeschwerer ist: Für mich, ohne Zweifeln, die psychische.

Und manchmal, mit
so einem Kind, ist eben einen Klapps die einzige Möglichkeit
zu verdeutlichen, wo die Grenzen halt sind. so gesehen bei
meinem Sohn.

schon mal überlegt, daß das nicht an deinem sohn liegt,
sondern an dir? daß dein sohn kein kind ist, mit dem man nicht
anders fertig wird, sondern du keine alternative kennst?
vielleicht solltest du mal eine erziehungsberatungsstelle
aufsuchen. klappse zu verteilen ist natürlich weniger aufwand
und man muß nicht zugeben, daß man irgenwas nicht kann.

Auch bei dir ist es offensichtlich, daß du kein einziges Kind erziehst. Es liegt an sein Vermögen, bestimmte Handlungen oder Begründungen zu verstehen (oder nicht). Und in diesem Alter sind die allermeisten noch nicht vorhanden. Das hat mit dem Alter und mit der geistlichen Reife zu tun).

Wie traust Du dich zu mutmaßen, woher nimmst du dir das Recht zu behaupten, daß ich aus Bequemlichkeit bzw. aus Desinteresse oder gar aus Faulheit mein Kind so erziehe??? Das sprengt hier wirklich aller Rahmen!.

was würdest du eigentlich zu einem lehrer sagen, der dein kind
schlägt? der lehrer muß deinem kind auch grenzen zeigen, darf
der das auch mit schlägen machen?

Nein! Ein Lehrer hat a) idR. ältere Kinder, die den Unterschied sehr wohl verstehen, was erlaubt und was verboten ist. Ausserdem verstehen die Kindern den Grund weshalb. b) Allein durch den anderen anwesenden Kindern oder durch den Aufenthaltsort (Schule) hat der Lehrer andere Wege zu zeigen, wo Grenzen sind und c) Da sind tieferen Gefühlen nicht vorhanden, wie bei einem Vater oder eine Mutter (mal überlegt warum ein Elternteil idR Schwierigkeiten hat, der Nachhilfelehrer für sein eigenes Kind zu sein?)

Dann ist es an der Erziehung, die Du durch Ohrfeigen erhalten
hast, etwas schief gegangen. Oder kam zusätzlich zu den
Ohrfeigen noch eine Standpauke mit psychologische Wirkung
dahinter?

wie gesagt: physische und psychische gewalt gehören für mich
zusammen. ein psychische effekt von physischer gewalt ist der
lerneffekt: das kind lernt, daß der stärkere recht hat, daß
man schwächere schlagen darf, daß man keine argumente braucht,
wenn man stark ist.

Wenn man einen Klaps auf den Kinderfingern gibt, lernt das Kind nicht wer stärker ist. Es lernt nur, daß der Klappsgebender nicht will, daß das Kind was tut. Und wenn er die Reife hat zu verstehen, warum es so ist, wird auch evtl. nachvollziehen, daß mit einem Klapps besser geholfen worden ist.

Nein. Der Satz lautet richtig: Wenn du deinen Kindern
beibringen willst, daß sie dumm und wertlos sind, dann
unterdrücke sie in ihren Verhalten; gönne sie sie keine freie
Entfaltung der Persönlichkeit (zB. ihre Meinung nicht äußern
dürfen;…) und vorallem gibt sie keine Liebe und erniedrige
sie, am besten in anwesenheit von anderen, ihnen fremde
menschen. Dann, ich gebe es Dir schriftlich, werden sie sich
für dumm halten und auf jeden Fall wertlos fühlen.

da hast du recht. wir stimmen nur leider darin nicht überein,
daß diese unterdrückung durch schlagen geschieht.

Dann warte nur ab, bis du selber Kinder entbunden hast.
Ausserdem von mir war nie die Rede, daß Schlagen gut ist, eher das Gegenteil habe ich behauptet. Doch wer nicht richtig lesen kann…

Ich bin nicht deshalb etwas geworden (wobei ich frage mich:
was heisst denn hier „etwas werden“? Bin ich etwas
geworden???).

jedes kind entwickelt sich zu einem erwachsenen. in diesem
sinn „wird“ man was.

Was dann herzlich wenig mit unser Thema zu tun hätte…

sondern vielmehr, diese Prügel haben mir
gezeigt wo Grenzen sind, was ich zu tun und was ich zu lassen
habe.

grenzen kann man auch anders zeigen, sonst gäbe es, wie
gesagt, immer noch prügelstrafe in der schule.

Nein. Siehe oben.

Und solange ich lebe werde ich meinen Eltern lieben und
-jawohl- ehren, denn sie haben die ganze Liebe zu der sie
fähig waren, an mich „verschwendet“. Gelegentlichen Prügeln
inbegriffen.

keiner sagt, daß du deine eltern nicht lieben oder ehren
darfst,

Das wäre ja das Höchste!!!

weil sie dich geschlagen haben. eltern haben nicht nur
stärken und schönen eigenschaften, sondern auch schwächen und
fehler. und die kann man, sofern man als kind darunter leiden
mußte, auch vergeben.

…weil sie, genauso wie ich, eben menschen sind.

unterhalte dich mit deinen eltern doch mal über deine
erziehung: eventuell wirst du überrascht. sie könnten dir
sagen, daß sie dich geschlagen haben, weil sie sich nicht zu
helfen wußten oder weil man zu ihrer zeit über kindererziehung
eben so gedacht hat. sie könnten dir vielleicht auch sagen,
daß das jetzt anders sehen - man kann seine meinung nämlich
auch ändern und muß den erziehungsstil, dem man als kind
ausgesetzt war, nicht auf teufel komm raus weiterführen.

Also nochmals:
Du drehst meinen Wörtern wie es Dir gerade passt.
Bitte erst lesen und dann antworten!
Ganz zu schweigen von den Mutmaßungen zu denen Du nicht berechtigt bist!!!

Gruß (das lernt man genauso in einer guten Erziehung, daß man sich verabschiedet und grüßt!)
Helena

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Hi Schoko! (übrigens: Nicht durch Erziehung gelernt, daß man
sich grüßt?)

typisch: wenn einer keine argumente mehr hat und ihm die diskussion unangenehm wird, dann hängt er sich an formfragen auf.

Meinen Wörtern brauchst Du nicht drehen, wie es Dir halt
passt. Du bist diejenige, die vom Mehrheiten geredet
hat. Daß eine Gesellschaft (und auch ein Kind, als dessen
Mitglied) Regeln und Gestze braucht steht nicht zur Debatte,
denn es ist offensichtlich.

ich drehe deine wörter nicht. ich versuche nur, sie zu verstehen. vielleicht wäre das einfacher, wenn du dir nicht ständig selbst widersprechen würdest.

auf der einen seite ließt man von dir, du fändest schläge nicht richtig, auf der anderen seite preist du sie geradezu an.

dann der nächste widerspruch:

Mit der Nazi-Zeit willst DU es vergleichen. Ich bestimmt
nicht.

so, du also bestimmt nicht. wer von uns beiden hat denn angefangen, man dürfte die meinung von mehrheiten nicht anerkennen, und von mehrheiten, die schlimmes angerichtet und schlechte gesetze gemacht haben? und dann soll ich - wie es scheint- was falsches gemacht habe, wenn ich mir eine geschichtlich naheliegende situation herausgreife, wo es tatsächlich schlechte gesetze gab?

vielleicht ließt DU mal GENAU, bevor du schreibst, wie du es mir so schön geraten hast. und vielleicht denkst du bei der gelegenheit gleich mal darüber nach, was du bisher geschrieben hast, damit du dir nicht widersprichst, und was du eigentlich genau sagen willst.

Dann laß dir was gelehrt werden: Gewalt ist tatsächlich sowohl
psychisch wie auch physische Gewalt. Aber eine erniedrige
Standpauke oder eine freizeitraubende Strafe (als Beispiel)
ist „nur“ psychische Gewalt. Nun stellt sich evtl die Frage
was schlimmer und folgeschwerer ist: Für mich, ohne Zweifeln,
die psychische.

und für mich stellt sich die frage, was das kind aus physischer gewalt lernt.

hat man bei kindererziehung nur die auswahl zwischen psychischer und physischer gewalt hat? gibt es nicht auch so etwas wie erziehungsmethoden?

Auch bei dir ist es offensichtlich, daß du kein einziges Kind
erziehst.

du bist mit deinem 22monatigen sohn auch nicht gerade hochqualifiziert. man kann nicht behaupten, daß du eine masse erfahrung angesammelt hast: momentan bist du noch im versuch-und-irrtum-stadium und rätst dich durch deine erziehungsprobleme, wie alle kinderlosen. bei deinem nächsten kind kannst du mir aber gern erzählen, was du anders machst als beim ersten.

Es liegt an sein Vermögen, bestimmte Handlungen oder
Begründungen zu verstehen (oder nicht). Und in diesem Alter
sind die allermeisten noch nicht vorhanden. Das hat mit dem
Alter und mit der geistlichen Reife zu tun).

ich kenne manche mutter, die beleidigt wäre, wenn du ihr das über ihr kind erzählst!

Wie traust Du dich zu mutmaßen, woher nimmst du dir das Recht
zu behaupten, daß ich aus Bequemlichkeit bzw. aus Desinteresse
oder gar aus Faulheit mein Kind so erziehe??? Das sprengt hier
wirklich aller Rahmen!.

tut mir leid, aber der schluß liegt nahe. vor allem, wenn man das dann ließt:

grenzen kann man auch anders zeigen, sonst gäbe es, wie
gesagt, immer noch prügelstrafe in der schule.

Nein. Siehe oben.

anscheinend suchst du nicht mal nach alternativen handlungsmöglichkeiten.

der lehrer muß deinem kind auch grenzen zeigen, darf
der das auch mit schlägen machen?

Nein! Ein Lehrer hat a) idR. ältere Kinder, die den
Unterschied sehr wohl verstehen, was erlaubt und was verboten
ist. Ausserdem verstehen die Kindern den Grund weshalb.

offensichtlich hast du kein schulpflichtiges kind und erinnerst dich auch nicht mehr an deine schulzeit: schon mal davon gehört, daß jemand etwas nicht verstehen WILL? gehorsam kann man auch verweigern. und was machst du dann?

b)
Allein durch den anderen anwesenden Kindern oder durch den
Aufenthaltsort (Schule) hat der Lehrer andere Wege zu zeigen,
wo Grenzen sind

da machst du es dir aber einfach. sicher, manche kinder trauen sich in der schule weniger als zu hause. aber es gibt auch kinder, die in der schule mehr anstellen als zuhause. und daß man 20 kinder oder mehr zu betreuen und einen lehrplan durchzuziehen hat, macht die situation eher noch schwieriger als die eltern-kind-situation.

und c) Da sind tieferen Gefühlen nicht
vorhanden, wie bei einem Vater oder eine Mutter (mal überlegt
warum ein Elternteil idR Schwierigkeiten hat, der
Nachhilfelehrer für sein eigenes Kind zu sein?)

???

Wenn man einen Klaps auf den Kinderfingern gibt, lernt das
Kind nicht wer stärker ist. Es lernt nur, daß der
Klappsgebender nicht will, daß das Kind was tut. Und wenn er
die Reife hat zu verstehen, warum es so ist, wird auch evtl.
nachvollziehen, daß mit einem Klapps besser geholfen worden
ist.

man kann auch einfach NEIN sagen. schließlich verständigen sich menschen normalerweise über die sprache und nicht über klapse.

Dann warte nur ab, bis du selber Kinder entbunden hast.

vielen dank, das argument kenne ich schon. allerdings kann ich mir die erleuchtung, die bei einer geburt geschehen soll, nicht so recht vorstellen bei der menge von müttern, die ihre kinder vernachlässigen und mißhandeln.

Ausserdem von mir war nie die Rede, daß Schlagen gut ist, eher
das Gegenteil habe ich behauptet. Doch wer nicht richtig lesen
kann…

wenn schlagen schlecht ist, wieso setzt du dich dann so vehement dafür ein?

Was dann herzlich wenig mit unser Thema zu tun hätte…

tut mir leid, wenn ich dich ernst nehme, und auf deine thematischen ausreißer eingehe.

und einen abschiedsgruß kriegst du von mir trotz deiner zurechtweisung nicht, weil 1) siehe oben und 2) ich dich schon mal mit reaktanz bekannt machen möchte.

Hi Swony!

Bittet dich dein sohn denn um „diese Klapse“
sagt er , er möchte Klapse haben? oder gibt er dir es zu
verstehen?

Manchmal weiß er, mit seinem 22 Monaten sehr gut, daß er XY nicht machen darf. Und tut es absichtlich, trotzdem.
Was will er mir damit sagen?

meine Güte, Kleinkinder sind doch keine Erwachsenen, Sie
wissen doch noch garnicht so richtig, was falsch ist und was
nicht.

Uiiiiiiiii! Sei gar nicht so sicher! Manchmal wissen sie das bestens genau.

SIE KÖNNEN SICH NICHT WEHREN GEGEN EINEN ERWACHSENEN
!!!

Manchmal ein liebes Lächeln oder ein spitzbübisches Grinsen bringt ihm mehr als eine Standpauke (oder eben ein Klapps). Und das weiß er auch.
Und wird von ihm sehr oft verwendet…

Deshalb finde ich es sowas von daneben und mir geht das Messer
im Sack auf, wenn man sich an Kindern so dermassen gehen lässt
wie durch Klapse oder Schläge.

Ja, mir auch! Schläge oder psychische Gewalt gehört nicht in der Kindererziehung.

BTW: wohin denn die Klapse? auf den Kopf? ins Gesicht? auf den
Po?

In meinem Fall, auf Kinderfingern.

-(

Gruß, Helena

Hallo Hartmut! Hallo Wolfgang!

Seitdem ich gestern den Posting las, geht er mir nicht aus dem
Kopf.

Und nun denke ich, ähnlich wie Wolfgang, daß es manchmal
Fehlentscheidungen gibt, die das Leben einer Familie
vernichtet.

Mit meinem Posting -und ich weiß, ich werde zerfleischt-
wollte ich nur sagen, daß bevor man den Jugendamt informiert,
sich bewußt machen soll, was schlimmer für den Kindern ist:
Von den Eltern/Großeltern getrennt werden oder der Prügel
erhalten.

Ich bin grundsätzlich gegen Prügel. Das ist eine unmögliche,
unzulässige Gewaltanwendung, die in einer Familie und in
unserer Gesellschaft nichts zu suchen hat. Doch ein Klapps ist
es, aus Erfahrung mit meinem Sohn, manchmal wichtig.

Ich hätte deshalb einen Vorschlag: Warum versuchst Du nicht,
Hartmut, erstmals mit den Kindern selber zu reden? Frag sie
doch mal wie sie sich dabei fühlen und ob sie der Meinung sind
Hilfe „von Aussen“ (also Jugendamt oder weißer Ring) zu
gebrauchen?. Ich denke mit 12 Jahren ist man in der Lage so
eine folgeschwere Entscheidung zu treffen!

Ich selber habe als Kind oft Prügel erhalten. Aber nie im
Leben hätte ich gewollt, trotz allem, von meinen Eltern
getrennt zu werden. Auch nicht (oder sogar vorallem für) ein
Therapie nicht. Ich betrachte meine Kindheit als sehr
glücklich und voller Liebe. Und wenn jemand, wie in diesem
Fall, zum Jugendamt gelaufen wäre, hätte ich sie bestimmt
anders erlebt.

Und jetzt zerfleischt mich!
Trotzdem alles Gute und eine weise Entscheidung, wünsche ich
Dir, Hartmut!
Liebe Grüße
Helena

Hallo Hartmut,

den Ernst der Lage getraue ich mir nicht einzuschätzen (und
wenn doch, dann würde ich sagen: grenzwertig), möchte aber zu
bedenken geben, daß die Einschaltung des Jugendamtes u.U. zu
erheblichen Weiterungen führen kann.

Natürlich muß ein Kind vor seinen Eltern in Sicherheit
gebracht werden, bevor es von ihnen totgeprügelt würde, das
ist klar. Indes kann aber eine Allianz aus durchgeknallten
Gutmenschen im Jugendamt, giftgrünen AmtsrichterInnen und
desinteressierten Verfahrenspflegern die Familie zerreißen und
jedes ihrer Mitglieder ins Unglück stürzen. Beispielsweise
dadurch, daß die Kinder in die Psychiatrie eingewiesen werden
und man ihnen dort sexuellen Schweinkram einredet, mit dem man
dann den Vater ins Gefängnis zu bringen versucht. Ich habe
vergleichbares aus nächster Nähe gesehen.

Mit herzlichem Gruß,

Wolfgang Berger

Hi Guido!

…wie ich kotzen muss, wenn ich das hier lese:

Brauchst Du einen Klo oder Nachtschüssel?
Bringe gerne vorbei, wenn Du das nicht rechtzeitig schaffen solltest!

Doch ein Klapps ist
es, aus Erfahrung mit meinem Sohn, manchmal wichtig.

Ohne Gruß
Guido

Aber ich grüße, denn es gehört sich in einer guten Erziehung!
Helena

Ich bin komplett dieser Meinung!!!
Es passiert viel zu viel, weil Leute NICHTS tun!
Und ich teile auch mit Guido die Erfahrungen über die Jugendämter. Es ist deine Pflicht, diesen Kindern zu helfen und
ich wünsche dir
von ganzem Herzen viel Erfolg dabei!

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Hi Bisma!

Wenn du mit deinem Satz

„in einem posting habe ich gelesen das
es ist besser prügel zu bekommen , als die kinder der familie
zu entrießen!!“

mich meinst, würde ich Dich bitten, folgenden Satz zu lesen:

„Mit meinem Posting -und ich weiß, ich werde zerfleischt- wollte ich nur sagen, daß bevor man den Jugendamt informiert, sich bewußt machen :soll, was schlimmer für den Kindern ist: Von den Eltern/Großeltern getrennt werden oder der Prügel erhalten.“

Vielleicht ist es Dir entgangen, daß es nur ein Gedankenanstoß ist und keinen Vorschlag oder gar befehlartiger Satz. Ich bin (wie oft habe ich das schon hier nun gesagt???) absolut gegen Prügel. So was gehört absolut nicht in der Kindererziehung. Und wenn es zum Alltag wird, muß man irgendwie handeln. Aber was wenn es eine Ausnahme ist? Was ist dann für das betroffene Kind besser?

Das nochmals als Gedankenanstoß und sonst nichts.

Schöne Grüße
Helena

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Gnade
Hi!

PS. Kleine Anmerkung: Ein 22-monatigen Kind weiß nichts mit
dem Wort „heiß“ anzufangen.

Wenn ein fast zweijähriges Kind das nicht begreift, dann hättest Du vielleicht vorher öfter mal reden und erklären sollen, statt zu klapsen! Meiner hatte es mit 18 Monaten auch ohne Klaps begriffen (es gibt so etwas wie Sinne, die geschult werden können)

Gruß
Guido

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