Kindererziehung

Ich habe mal eine Frage:
Mein Sohn ist jetzt fast 2 1/2 Jahre und er ist immer der liebe und
nette Junge gewesen. Sein bester Freund, den er von Geburt an kennt,
hat ihm immer alles weggenommen und war immer der Dominante. Moritz
hat sich das immer gefallen gelassen. Seit einigen Malen ist es genau
umgekehrt. Er schubst und ist sehr aufdringlich. Selbst wenn ich
sage, er möchte ihn in Ruhe lassen, macht er das nicht. Heute ist die
Situation eskaliert. Moritz hat 3x geschubst und gehauen. Ich habe
ihn natürlich angemeckert und gesagt, dass man das nicht darf. Nach
dem 3x bin ich mit ihm in sein Zimmer gegangen und habe ihm erklärt,
falls es noch mal passiert,bleibt er alleine in seinem Zimmer, dass
man niemandem weh tun darf.
Tja das 4x kam natürlich, er hat ein Auto genommen und seinem Freund
ins GEsicht geschmissen (ob es Absicht war, sei dahingestellt). Ich
habe ihn genommen und in sein Zimmer gebraucht und ihn sehr energisch
angemeckert. Das Treffen haben wir sofort abgebrochen und er hat
natürlich dementsprechend auch geweint.Das war eine große Bestrafung
für ihn. Er durfte seine Milch nicht mehr trinken und auch keinen
Sandmann mehr schauen. Ich weiß nicht, ob ich richtig handel, da er
ja immer einstecken musste und niemand vorher etwas dazu gesagt hat.
Ich glaube auch nicht, dass er es böse meint, weil er seinen Kumpel
überalles liebt. Aber er muss doch klare Linien haben, oder?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Danke und einen schönen
abend. Nadine

Hallo

Moritz hat 3x geschubst und gehauen.

Erstmal eine Frage: Hat der Freund das auch gemacht? Hat der auch geschubst und gehauen? Oder hat der nur immer alles weggenommen?

… und habe ihm erklärt, falls es noch mal passiert,…

Das kann man sich bei so kleinen Kindern (und auch noch sehr lange nachher) sicher sparen, das passiert nämlich - wie du wohl richtig erkannt hast - sowieso nochmal. Was anderes können die noch nicht. Von daher ist das eher kontraproduktiv, solche Maßnahmen zu ergreifen, denn sie verfestigen eher das nicht gewünschte Verhalten.

Man sollte nur solche Dinge vom Kind verlangen, die das Kind auch ausführen KANN.

Erziehungsmaßnahmen sollten immer erfolgreich sein, und als Erwachsener sollte man sich vorher überlegen, welche Maßnahme denn höchstwahrscheinlich erfolgreich sein wird, wenigstens nach dem zweiten Versuch, und welche das Kind überfordern.

Und mit 2,5 Jahren ist ein Kind noch sehr klein. Ich würde so ein kleines Kind überhaupt niemals bestrafen. Wenn es bestimmte Sachen nicht machen soll, dann muss man es in dem Moment daran hindern, indem man es z. B. auf den Arm nimmt oder ablenkt, oder wenn man nicht schnell genug war, aus dem Geschehen herausnimmt.

Schimpfen würde ich nach Möglichkeit nie in dem Alter. Allerallerfrühestens mit 3,5 Jahren. - (Klar verliert man mal die Nerven, aber als bewusste Erziehungsmaßnahme ist das völlig fehl am Platz.)

Ich weiß nicht, ob ich richtig handel,
da er ja immer einstecken musste und niemand vorher etwas dazu
gesagt hat.

Also ist es so, dass der Freund mehr darf als er?

Wenn der Freund wirklich auch geschubst und gehauen hat, und wenn der das durfte, dann muss dein Sohn es doch auch dürfen, ansonsten führt das wohl unweigerlich zu Minderwertigkeitsgefühlen. Irgendwelche Differenzierungen müsste man erst später einführen, weil er das mit 2,5 Jahren sowieso noch nicht versteht.

Wichtig wäre nur, dass man mit der Mutter des Freundes darüber spricht, nicht wenige Mütter sehen es nämlich nicht, wenn ihr eigenes Kind haut, und beschweren sich dann, wenn ihr Kind dann zurückgehauen wird, denn das erfahren sie natürlich.

Ich glaube auch nicht, dass er es böse meint, weil er seinen
Kumpel
überalles liebt.

Aber er muss doch klare Linien haben, oder?

Ja schon, aber Gerechtigkeit muss dabei schon herrschen.

Obwohl man seinem Kind natürlich nicht alles erlauben muss, was die anderen Kinder dürfen. Aber ein wenig muss man das schon berücksichtigen, da das sehr wichtig genommen wird von den Kindern.

Wieso durfte denn der Freund immer alles?
Ich schätze jetzt mal, dass dessen Mutter sich nicht darum gekümmert hat, und dass du dich nicht autorisiert gefühlt hast, ihn zu erziehen. Das solltest du der Mutter aber mitteilen, falls dies noch nicht passiert ist. Manche Mütter haben da nämlich garkeine Hemmungen, andere (auch sehr kleine) Kinder anzumeckern, als seien sie die ganz Bösen, auch wenn die mal nur ausnahmsweise zurückhauen.

Viele Grüße
Simsy

Ich habe mal eine Frage:
Mein Sohn ist jetzt fast 2 1/2 Jahre und er ist immer der
liebe und
nette Junge gewesen. Sein bester Freund, den er von Geburt an
kennt,
hat ihm immer alles weggenommen und war immer der Dominante.

Das kenne ich auch von meinem großen Sohn (5)

Moritz
hat sich das immer gefallen gelassen. Seit einigen Malen ist
es genau
umgekehrt. Er schubst und ist sehr aufdringlich. Selbst wenn
ich
sage, er möchte ihn in Ruhe lassen, macht er das nicht. Heute
ist die
Situation eskaliert. Moritz hat 3x geschubst und gehauen. Ich
habe
ihn natürlich angemeckert und gesagt, dass man das nicht darf.

Das ist bei meinem kleinen Sohn (2) seit je her gängiger Alltag. Leider.

Nach
dem 3x bin ich mit ihm in sein Zimmer gegangen und habe ihm
erklärt,
falls es noch mal passiert,bleibt er alleine in seinem Zimmer,
dass
man niemandem weh tun darf.
Tja das 4x kam natürlich, er hat ein Auto genommen und seinem
Freund
ins GEsicht geschmissen (ob es Absicht war, sei
dahingestellt). Ich
habe ihn genommen und in sein Zimmer gebraucht und ihn sehr
energisch
angemeckert. Das Treffen haben wir sofort abgebrochen und er
hat
natürlich dementsprechend auch geweint.Das war eine große
Bestrafung
für ihn.

Du hast meiner Meinung nach absolut korrekt gehandelt: Du hast mit einer Maßnahme gedroht und im Ernstfall auch angewandt.

Er durfte seine Milch nicht mehr trinken und auch
keinen
Sandmann mehr schauen.

Das ist wiederum zweifelhaft, weil kein Bezug zur Tat besteht. Aber wenn es sehr zeitnah passiert ist letztlich auch okay.

Ich weiß nicht, ob ich richtig handel,
da er
ja immer einstecken musste und niemand vorher etwas dazu
gesagt hat.

Das spielt keine Rolle.

Ich glaube auch nicht, dass er es böse meint, weil er seinen
Kumpel
überalles liebt.

Auch das spielt keine Rolle.

Aber er muss doch klare Linien haben, oder?

Genau das.

Es kann (und wird) natürlich passieren, dass das nichts an seinem zukünftigen verhalten ändert (wie bei meinem zweijährigen). Das ist dann aber kein Grund, Fehlverhalten durchgehen zu lassen. Wichtig ist nur, dass Dir und Deinem Kind klar ist, dass hier einem Fehlverhalten eine (zeitnahe) Konsequenz folgt, die aber nicht seine Persönlichkeit erniedrigt. (Also dass klar ist, dass das an Deiner Liebe zu ihm nichts ändert).

Hallo!
Ich finde du hast richtig gehandelt!
Du hast ihm vorher die Konsequenzen gesagt, und sie dann auch durchgezogen (ganz ganz wichtig, dass man dann nicht nachgibt!).
Auf jeden Fall sind „Bestrafungen“ wie das Treffen abbrechen, etc geeignet. Es sollte besonders in dem Alter nichts sein, das ihn längere Zeit traurig macht. Natürlich muss man ihm genau erklären, was er falsch gemacht hat, sonst versteht er es nicht.
Ich hab da mal was beobachtet:
Ich war im Auto an einer roten Ampel. Vor mir im Auto war eine Mutter mit zwei jüngeren Kindern hinten drin. Die Kinder haben sich immer gegenseitig gehauen. Und was macht die Mutter gegen die Prügelei? Sie schreit und haut ihre Kinder! Wie sollen die Kinder lernen, dass man nicht schlagen darf, wenn ihnen das mit Schlägen „beigebracht“ wird???
Liebe Grüße, Anna

Hallo Nadine,

ich finde die Reaktion überzogen. Meiner Meinung nach ist so ein kleines Kind noch nicht in der Lage die Folgen einer derartigen Handlung zu verstehen bzw. mit der Drohung umzugehen.
Ich hätte eine ruhige Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt passender gefunden. Im Moment dann eher die Hand festhalten und kurzes knappes Statement wie „Es wird nicht gehauen“. Hilft das nichts, dann würde ich eher das Spiel der beiden abbrechen und in andere Bahnen lenken.
Bestrafung mit Nahrung zu verbinden, halte ich ebenso für unglücklich und auch ein kleines Kind allein zur Strafe zu lassen.

Ich finde die Kloeters-Briefe sehr hilfreich im Umgang mit Kindern.
http://www.kloetersbriefe.de/

Alles Gute
PP

Hallo,

doch ich denke schon, dass Du es richtig gemacht hast. Für mich sieht es aber so aus, als wollen 2 1/2 jährige „Frösche“ doch einiges „ausprobieren“.

Als mein ältester Enkel 2 1/2 war kam sein kleines Schwesterchen zur Welt. Gut, hier kam vielleicht Eifersucht dazu, aber er war wirklich und absichtlich grob zu ihr. Die erste Zeit konnten wir den Kleinen und das Baby nicht ohne Aufsicht in einem Zimmer lassen.

Er versuchte auch Erwachsene zu schlagen, beißen, stoßen, schupsen usw.

Einmal saß er neben mir auf dem Hochstuhl und ich hatte das Baby auf dem Arm und fütterte es. Er beugt sich zu mir rüber und biss mir in den Oberarm, so dass noch Tage später die Spuren sichtbar waren.

Im ersten Moment fiel mir leider nichts anderes ein, als ihn anzuschimpfen, dass er das nicht tun darf und ihm zu drohen, wenn er das noch einmal macht, beiße ich ihn auch.

Er überlegte einige Sekunden und hielt mir dann sein dickes Ärmchen unter die Nase mit den Worten: „Oma beiß“.

Klar hat Oma nicht gebissen, sondern mit dem Lachen gekämpft. Aaaaaber seither passe ich höllisch auf, dass ich nichts androhe, was ich doch nicht halte.

Übrigens, jetzt ist dieses kleine Schwesterchen 2 1/2 Jahre alt. Sie beißt ihren „großen“ Bruder, schupst ihn, wirft ihm Spielsachen an den Kopf usw.
Auch versucht sie Erwachsene incl. Mama und Papa zu attackieren. Lediglich mein Mann und ich wurden noch nicht „angegriffen“. Sie geht schon in den normalen Kindergarten und ist dort aber meist friedlich zu den Kindern.

Vielleicht ist das eine Phase die, ähnlich der Trotzphase, mehr oder weniger heftig bei manchen Kindern ausgestanden werden muß?

Gruß
Ingrid

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Keine Sorgen…
Er entwickelt sich prächtig! Nur gelegentlich eingreifen.

H.

moin,

ich ziehe meine antwort mal aus 2 fragmenten hier raus:

( dein sohn ) = Er schubst und ist sehr aufdringlich

( du ) = Ich habe ihn genommen und in sein Zimmer gebraucht und ihn sehr energisch angemeckert

das ist auge um auge, zahn um zahn = du boese, ich boese!

du verwehrts deinem jungen, was du ihm selbst vormachst/lebst!

ich lese aus deinen umschreibungen raus, dass du im grunde genommen eine friedvolle gewaltlose person aus deinem kind formen willst - du reagierst jedoch mit sanktionen - das ist imho die grundlage des raecherprinzipes.

die antwort auf solche situationen ist GELASSENHEIT!!

das kind, der heranwachsende , der fast fertige mensch wird sich permanent mit machtspielchen auseinandersetzen muessen!

entweder er geht in diesen kampf rein, oder er lernt ein " leck-mich" bewusstsein zu entwickeln, und er benutzt seine vorhandenen energien fuer aussichtsreichere situationen.

deine gegenreaktion zu seiner vermeintlichen aggresion wird ihn zu einem guten kaempfer machen, zu mehr wird es nicht reichen!

gruss
khs

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Nadine,

ich schätze, Dein Sohn hat es langsam satt, immer übervorteilt zu werden, weiß sich aber nicht anders zu helfen, als mit Gewalt (was in dem Alter kein Wunder ist).
Natürlich mußt Du ihm beibringen, keine körperliche Gewalt anzuwenden, aber das geht nicht so schnell, vor allem dann nicht, wenn ihm Alternativen fehlen.
Dass er sich weiterhin alles wegnehmen läßt, kannst Du beim besten willen nicht verlangen.

Vieleicht solltest Du ihm klarmachen, dass Du das Verhalten seines Freundes auch nicht gut findest und ihm andere Möglichkeiten zeigen, sich zur Wehr zu setzten oder ihm ein bißchen helfen.

Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Sohn im ersten Kindergarten - an anderer kleiner Junge hat ihm immer alles weggenommen und mein Sohn wußte sich überhaupt nicht zu helfen. Da er in dem Kindergarten insgesamt sehr unglücklich war, habe ich das nach 6 Wochen abgebrochen und bin mit meinem Sohn zusammen in offene Spielgruppen gegangen. Ich habe erschreckt festgestellt, dass mein Sohn plötzlich total agressiv reagierte, wenn sich ihm ein anderes Kind nur näherte - offenbar hatte er immer Angst, alle würden ihm wieder alles streitig machen.
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis er diese Angst abgelegt hat. Aber das ging nicht mit Sanktionen, sondern nur mit viel Ruhe und wenig Geschimpfe und langsamem wieder gewöhnen an andere Kinder.

Versuche auch die Sicht Deines Sohnes zu verstehen - er will auch mal etwas haben oder behalten und mit verbalen Argumenten kommt man in dem Alter bei seinesgleichen nicht weit. Er braucht Deine Hilfe dabei.

Und dass er sich endlich mal seiner eigenen Wünsche erinnert, ist bestimmt eher ein gutes als ein schlechtes Zeichen.

Gruß, Anne

Hallo erstmal,

ich habe die anderen Beiträge nicht gelesen…

Er schubst und ist sehr aufdringlich.

Er möchte mal etwas neues ausprobieren. Was passiert, wenn ich mir nicht alles gefallen lasse? Was macht Mama? Was macht mein Freund?

Selbst wenn ich sage, er möchte ihn in Ruhe lassen, macht er das :nicht.

Er ist 2 1/2… da kommen Mama’s logische Erklärungen noch nicht so an.
Er will sich ausprobieren. Sozialverhalten muss man erlernen - im Umgang mit anderen.

Die Bestrafung finde ich sehr hart - schimpfen, im Zimmer bleiben, Treffen beendet, keine Milch, kein TV.
Letzteres ist völlig aus dem Zusammenhang und ich finde es insgesamt übertrieben. Ich denke, er kann die Strafe, deine Begründung und die Konsequenzen noch gar nicht richtig verstehen.

Kinder in dem Alter können meist noch nicht miteinander spielen, zumindest nicht so, was die Erwachsenen darunter verstehen. Sie spielen eigentlich für sich - nebeneinander. Dann entsteht irgendwann ein miteinander daraus. Das sollten die Eltern mehr oder weniger moderieren. Wird gehauen o.ä. dann kurz eingreifen --> eine kurze, kindgerechte Erklärung --> schnell eine Lösung finden (abwechseln, anderes Spielzeug anbieten etc.) --> weiterspielen lassen…

Gruß
Tato

Vielen Dank für Eure Ratschläge.
Im nachhinein glaube ich, dass mein Verhalten richtig war. Alles ist unmittelbar nach dem Vorfall passiert. Abbrechen musste man das Treffen, da man nicht weiß, was noch alles hätte passieren können. Die Milch und das Fernsehen wollte er unmittelbar danach und daher sehe ich dies richtig als Bestrafung, sonst wäre ja der Tag wie jeder Tag. Wenn jemand sagt, dass Kinder das mit 2,5 nicht verstehen, dann muss ich ihm leider widersprechen. Kinder wissen genau was sie tun, gerade in dem Alter. ES ist nicht ok, mit 2,5 etwas durchgehen zu lassen und mit 3,5 dann zu bestrafen. (Was HÄnschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr).Ich habe ihn nicht angeschrien sondern sehr energisch mit ihm geredet. Wenn ich mit meinem normalen Tonfall mit ihm geredet hätte, wo ist da der Unterschied. Er muss ja merken, dass es nicht richtig ist und dann kann man nicht in dem gleichen Tonfall mit ihm reden.
Manche Antworten verstehe ich nicht, ich habe ihn ja nicht geschlagen, was ich auch niemals tun würde. Ich habe mit ihm energisch gesprochen. DAs ist ein sehr großer Unterschied. Und er hat geschlagen.
KInder sind mit 2,5 cleverer als man denkt. Am nächsten TAg, war sein Freund wieder bei uns und es hat alles wunderbar geklappt.

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Hallo,

Moritz
hat sich das immer gefallen gelassen. Seit einigen Malen ist
es genau
umgekehrt. Er schubst und ist sehr aufdringlich. Selbst wenn
ich
sage, er möchte ihn in Ruhe lassen, macht er das nicht.

Dein Sohn hat gelernt sich zu wehren. Eigentlich ist das verständlich, niemand will sich immer rumschubsen lassen.

Heute
ist die
Situation eskaliert. Moritz hat 3x geschubst und gehauen.

Wie oft hat denn der Freund bei früheren Treffen geschubst? Ich denke nicht dass die Situation eskaliert ist. Es wurde von deinem Sohn lediglich der „Spieß“ umgedreht.

Tja das 4x kam natürlich, er hat ein Auto genommen und seinem
Freund
ins Gesicht geschmissen (ob es Absicht war, sei
dahingestellt).

Das Werfen war sicher Absicht, aber ins Gesicht treffen sicher nicht.

Ich
habe ihn genommen und in sein Zimmer gebraucht und ihn sehr
energisch
angemeckert.

Ruhig erklären wäre an der Stelle vielleicht besser. Dein Sohn muss sich wehren dürfen, also wird ihm was weggenommen, darf er sich dass auch wieder zurückholen und wenn er dabei schubsen muss ist das ok. Das einzige was nicht ok ist, dass er dem Jungen ins Gesicht getroffen hat. Das allerdings musst du ihm ruhig erklären, ohne zu meckern. Mit Spielzeug, Steinen etc werfen ist nicht ok, sich wehren schon. Mit 2 1/2 ist ein ein schon recht verständiger Junge, erkläre ihm was passieren kann wenn er mit Gegenständen um sich wirft. Wichtig dabei ist ruhig bleiben und nicht meckern.

Er durfte seine Milch nicht mehr trinken und auch
keinen
Sandmann mehr schauen.

Hoppla, Essen und Bestrafung?? Das halte ich für sehr bedenklich. Du hast das Treffen abgebrochen, damit war er bereits genug bestraft, alles andere geht zu weit. Vor allem Essen und Trinken habe ich niemals als Bestrafung eingesetzt. Essen und Trinken soll Spaß machen und in Ruhe gemeinsam geschehen.
Selbst denn Sandmann verbieten ist nicht richtig. Das ist euer Abendritual mit dem er zur Ruhe kommt um danach gut schlafen zu können.

Wichtig ist solche Geschehnisse vor dem zu Bett gehen nochmal in Ruhe zu klären, am Ende sollte irgendein Satz von dir folgen, dass alles ok ist. Z.B.
„Du wirfst nicht mehr mit Gegenständen, ich habe dir erklärt warum und jetzt sind wir zwei wieder gut miteinander. Ich habe dich lieb.“
Es ist wichtig, dass dein Sohn nicht im Streit mit dir ins Bett geht. Er braucht dies um ruhig schlafen zu können.

Wenn es wieder mal zum Streit kommt, bleibe gelassen. Schreite nur ein, wenn er den anderen verletzen könnte. Erkläre ruhig und sachlich.

Irgendwann kommt er in den Kindergarten und in die Schule. Dort sollte er sich auf jeden Fall wehren können, ohne gleich gewalttätig zu werden. Das ist jetzt eine gute Übung dafür.

Gruß

Katl

off topic
Das ist Guantanamo in deutschen Kinderzimmern…

Das ist Guantanamo in deutschen Kinderzimmern…

Wenn Fehlverhalten nicht mehr sanktioniert werden darf, weiß ich nicht, wie spätere Ex-Kinder mal gesellschaftliche Normen und Grenzen beachten wollen.

Sie weiß nicht, ob sie richtig handelt. Hat sie geschrieben. Und fragt um Rat.

Ergebenst

HM

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Hi,

Im nachhinein glaube ich, dass mein Verhalten richtig war.
Alles ist unmittelbar nach dem Vorfall passiert.

das spielt keine Rolle. Der Milchentzug hat überhaupt keinen Zusammenhang mit seinem Verhalten, wie soll ein Kind in dem Alter verstehen, warum es keine Milch mehr bekommt, wenn es ein anderes Kind schlägt? Eine Strafe reicht, und zwar eine, die er mit seinem Verhalten verknüpfen kann - z.B., dass das Treffen abgebrochen wird.

Schau mal hier, vielleicht hilft das weiter:
http://www.onmeda.de/kind/elterntipps/umgang_maniere…
http://www.eltern.de/kleinkind/erziehung/verbieten-e…

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Hallo,

Ruhig erklären wäre an der Stelle vielleicht besser.

Ich habe es ihm erklärt. Du musst doch Deinen Tonfall ändern. Ich muss ihm zeigen, dass solche Sachen nicht gehen. Wehtun ist absolut tabu.

muss sich wehren dürfen, also wird ihm was weggenommen, darf
er sich dass auch wieder zurückholen und wenn er dabei
schubsen muss ist das ok.

In diesen Situation wurde ihm nichts weggenommen. Als ihm immer etwas weggenommen worden ist, habe ich ihm gesagt, dass er sich das alles wiederholen möchte.

er dem Jungen ins Gesicht getroffen hat. Das allerdings musst
du ihm ruhig erklären, ohne zu meckern.

Man muss lauter werden, damit sie den Unterschied merken.

Er durfte seine Milch nicht mehr trinken und auch
keinen
Sandmann mehr schauen.

Hoppla, Essen und Bestrafung?? Das halte ich für sehr
bedenklich. Du hast das Treffen abgebrochen, damit war er
bereits genug bestraft, alles andere geht zu weit. Vor allem
Essen und Trinken habe ich niemals als Bestrafung eingesetzt.
Essen und Trinken soll Spaß machen und in Ruhe gemeinsam
geschehen.

Für ihn ist Milch trinken kein Essen oder trinken, es geht ihm um das Nuckeln aus der Flasche und deshalb durchaus als Strafe angesehen. Flasche und Fernsehen passiert zur der gleichen Zeit. BEim FErnsehen wird genuckelt.

Selbst denn Sandmann verbieten ist nicht richtig. Das ist euer
Abendritual mit dem er zur Ruhe kommt um danach gut schlafen
zu können.

Meiner Meinung nach muss dieser TAg anders verlaufen, damit er nicht denkt, alles ist in bester Ordnung. Alles ist gut.

Wichtig ist solche Geschehnisse vor dem zu Bett gehen nochmal
in Ruhe zu klären, am Ende sollte irgendein Satz von dir
folgen, dass alles ok ist. Z.B.
„Du wirfst nicht mehr mit Gegenständen, ich habe dir erklärt
warum und jetzt sind wir zwei wieder gut miteinander. Ich habe
dich lieb.“

Ich habe meinem Sohn vor dem Zubettgehen alles nochmal erklärt und er hat es verstanden. Ich liebe meinen Sohn mehr als alles andere auf der Welt und ich zeige und sage ihm das mehrmals am Tag.

Es ist wichtig, dass dein Sohn nicht im Streit mit dir ins
Bett geht. Er braucht dies um ruhig schlafen zu können.

Ich würde niemals im Leben ins BEtt gehen oder ihn verabschieden, ohne ihn zu küssen, drücken und ihm zu zeigen, wie lieb ich ihn habe.

Wenn es wieder mal zum Streit kommt, bleibe gelassen. Schreite
nur ein, wenn er den anderen verletzen könnte. Erkläre ruhig
und sachlich.

Danke für Deine RAtschläge

Gruß Dusty

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Das ist Guantanamo in deutschen Kinderzimmern…

Ist das Dein ernst. Ich habe mein Kind nicht eingeschlossen oder gefangengehalten. ER konnte jederzeit rauskommen. Also wirklich.

Ich werde mich der Polizei stellen und mich einsperren lassen.
Solche Antworten bestätigen mal wieder, dass es totaler Schwachsinn ist, in einem Forum um RAt zu bitten.

Allen anderen vielen DAnk.

Unglaublich

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DAnke

Hallo,

Die Bestrafung finde ich sehr hart - schimpfen, im Zimmer
bleiben, Treffen beendet, keine Milch, kein TV.
Letzteres ist völlig aus dem Zusammenhang und ich finde es
insgesamt übertrieben.

Für einen 2,5 Jährigen Fernsehentzug als zu harte Strafe? In dem Alter hat der noch gar nichts vor dem Fernseher verloren. Verdummt wird er später noch genug.

Grüße
Didi

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Das ist Guantanamo in deutschen Kinderzimmern…

Bei dieser Aussage kann es sich nur um einen geschmacklosen Scherz eines Kinderlosen handeln …

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