Hallo Nadine,
ich möchte mich Tatos Artikel voll und ganz anschließen, allerdings noch etwas verfeinern/ergänzen.
Sei froh!!! , dass dein Sohn die unterwürfige Rolle verlassen hat und sich wehrt! Überlege mal, was dein Verhalten bei ihm auslöst: Er bekommt immer eine drauf, wehrt sich und was passiert?: Mama straft ihn ab ohne Ende! Langfristig gesehen bekommst du einen kleinen Duckmäuserich oder ein Mamasöhnchen oder… , zumindest wird es ihm schwer fallen ein Mann zu werden, der sich gegen Angriffe wehrt.
Und überleg doch auch mal, wie unlogisch ihm deine Erklärung
Ich habe ihm gesagt, dass man das nicht darf.
erscheinen muss, darf sein Kumpel das sehr wohl!
Wenn er das Auto seinem Freund an den Kopf wirft, der ihm all die Zeit zuvor das Spielzeug weg nahm, dann finde ich das gut und richtig! und würde mein Kind sogar loben, allen Ernstes! Denn anscheindend hat der andere Junge keine Konsequenzen auf sein Verhalten erfahren. Und das tut ihm mehr als gut, wenn er mal mitbekommt, dass sein Verhalten so nicht geduldet wird.
Ein Kind hat nicht die Möglichkeiten wie wir, sich sprachlich zu wehren. Was also bleibt ihm, als sich körperlich zu wehren?
Natürlich ist Auto an Kopf schmeißen nicht so dolle, aber hilf ihm doch dabei, Reaktionen zu entwickeln, die zum einen seinem Entwicklungsstand entsprechen und zum anderen ihm helfen, sich zu wehren.
Zitat Tato:
Wird gehauen o.ä. dann kurz eingreifen --> eine kurze, kindgerechte :Erklärung --> schnell eine Lösung finden (abwechseln, :anderes Spielzeug anbieten etc.) --> weiterspielen lassen…
Konkreter, bring den beiden Sozialverhalten bei. Sag dem Freund, dass man nicht einfach wegnimmt sondern fragt. Und frage deinen Sohn, ob er sein Spielzeug nicht mal abgeben mag. Falls nein, dann vielleicht später. Versuche, zwischen den beiden zu vermitteln, ohne dass du die Lösung übernimmst, aber soweit, dass du ihnen aufzeigst, wie es korrekt ablaufen kann.
Dein Sohn sollte doch nicht ausbaden, was die Eltern seines Freundes versäumt haben.
Bzgl. Strafen schließe ich mich ebenfalls Tato an: Strafe im Zusammenhang, was hat die Milch mit dem Auto im Gesicht zu tun?
Absicht war es mit Sicherheit, aber nicht die Absicht, zu verletzen sondern um zu schauen, was passiert.
Bedenke, du bist das Vorbild und du bist diejenige, die als Mutter diejenige verkörpert, die Schutz gewährt. Diesen solltest du ihm auch bieten!
Alles Gute für euch zwei 
(und mach dir nix aus Kamikazes Beitrag, wahrscheinlich hat sich schlecht geschlafen
)
Liebe Grüße, jeanne
Tatos Beitrag:
Hallo erstmal,
ich habe die anderen Beiträge nicht gelesen…
Er schubst und ist sehr aufdringlich.
Er möchte mal etwas neues ausprobieren. Was passiert, wenn ich mir nicht alles gefallen lasse? Was macht Mama? Was macht mein Freund?
Selbst wenn ich sage, er möchte ihn in Ruhe lassen, macht er das :nicht.
Er ist 2 1/2… da kommen Mama’s logische Erklärungen noch nicht so an.
Er will sich ausprobieren. Sozialverhalten muss man erlernen - im Umgang mit anderen.
Die Bestrafung finde ich sehr hart - schimpfen, im Zimmer bleiben, Treffen beendet, keine Milch, kein TV.
Letzteres ist völlig aus dem Zusammenhang und ich finde es insgesamt übertrieben. Ich denke, er kann die Strafe, deine Begründung und die Konsequenzen noch gar nicht richtig verstehen.
Kinder in dem Alter können meist noch nicht miteinander spielen, zumindest nicht so, was die Erwachsenen darunter verstehen. Sie spielen eigentlich für sich - nebeneinander. Dann entsteht irgendwann ein miteinander daraus. Das sollten die Eltern mehr oder weniger moderieren.
Gruß