Hi,
Und überleg doch auch mal, wie unlogisch ihm deine Erklärung
Ich habe ihm gesagt, dass man das nicht darf.
erscheinen muss, darf sein Kumpel das sehr wohl!
Na ja, so richtig weiß man ja nicht, ob der Kumpel auch
geschubst hat. Man weiß nur, dass er Sachen weggenommen hat.
Geht ja auch nicht darum, ob der Kumpel geschubst hat. Sondern darum, dass das Verhalten des Freundes immer toleriert wurde, obwohl er, Moritz, sicherlich damit nicht immer happy war, sein Spielzeug abgenommen zu kriegen.
Wenn er das Auto seinem Freund an den Kopf wirft, der ihm all
die Zeit zuvor das Spielzeug weg nahm, dann finde ich das gut
und richtig!
Spielzeugautos an den Kopf werfen würde bei Erwachsenen -
nicht ohne Grund - als gefährliche Körperverletzung gelten.
Das finde ich auch auf keinen Fall in Ordnung. Das kann ja
auch richtige Verletzungen zur Folge haben.
Da hast du Recht, da ist es mit mir durchgegangen
. Natürlich ist es nicht in Ordnung Spielzeugautos an den Kopf zu werfen. Was ich meinte, was ich gut und wichtig finde, ist die Handlung als solche, dass er sich wehrt.
Und man muss dem Kurzen auch klar machen, dass das nicht geht! Allerdings in Maßen, klare, kurze, bestimmte Ansage, eventl. mit der Konsequenz, den Spielplatz zu verlassen, aber nicht mit Auswirkungen bis in den späten Abend.
Das „Lob“ von dem ich sprach, hätte vorher stattfinden müssen, als Moritz geschubst hat „gut, dass du dich wehrst“, dann hätte man in der Folge sagen können „aber nicht so!“.
Denn anscheindend hat der andere Junge keine Konsequenzen auf
sein Verhalten erfahren. Und das tut ihm mehr als gut, wenn er
mal mitbekommt, dass sein Verhalten so
nicht geduldet wird.
Also ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, einem 2,5-jährigen
Kind die Erziehung eines anderen 2,5-jährigen Kindes zu
übertragen.
Da fühle ich mich absichtlich missverstanden!
(Und im Rahmen von Sozialisation erziehen alle äußeren Eínflüsse)
Grüße, jeanne