Hallo!
Davon würde ich immer abraten!
Das steht Dir, selbstverständlich frei. Aber es sollen offenbar Menschen geben, die wirklich auf ein Gehalt, Sozial-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen dringend angewiesen sind. Und als Mutter, die mal schwanger war, kann ich Dir versichern, daß gerade um diese Zeit ist man bestens beraten, wenn man nicht nur auf Sozialhilfe (auf welchen Art auch immer) angewiesen ist.
Allein deshalb vermute ich stark, daß du selber (noch) kein Kind hast.
Das schafft bestimmt nicht
gerade eine tolle Basis, um mit seinem Chef und der übrigen
Belegschaft gut zusammenarbeiten zu können,
Das stimmt nur teilweise.
Es gibt Firmen (zugegeben nicht viele), die aber unbedingt auf einen bestimmten Fachkraft dringend angewiesen sind (zB Ingenieurs, bestimmte Fachkrankenschwestern,…). Dann sind diese Firmen ja nur froh wenn sie sich eine(n) vorstellt…
Und wie Ihr sagt: „In er Not, frißt der Teufel Fliegen“ will heissen, daß wenn ich DRINGEND auf soziale Sicherheiten angewiesen bin, kommt erst auf den zweiten Stelle was für ein Arbeitsklima dort herrscht.
wenn man sich
schwanger in ein Vorstellungsgespräch setzt und die Karten
nicht offen auf den Tisch legt.
Glaube mir, Du wärest nicht die erste und ganz, ganz sicher nicht die letzte.
aber
spätestens nach der Geburt finden sich schon für den Chef
Mittel und Wege, seine Arbeitnehmerin loszuwerden, wenn er nur
will!
Einspruch Eure Ehre!: Nach der Entbindung habe ich noch 2 Monate Kündigungsschutz. Und dann kann ich (konnte ich) noch 36 Monate auf „Elternzeit“ gehen. In wie weit sich das jetzt geändert hat, weiß ich nicht, aber die Grundlage wird vermutlich großtenteils so geblieben sein…
Will man also den Job auch in Zukunft behalten und sollte
einem einiges an einem angenehmen Arbeitsklima liegen,
Betonung liegt auf „Zukunft“. Und bei einer Schwangeren ist der alles so ziemlich ungewiß.
bzw. sich nicht schwanger in ein
Vorstellungsgespräch setzen.
Hihihi. Und wie soll das Deiner Meinung nach, gehen? Entschuldige wenn ich mich so ausdrücke, aber ich finde diese Sichtweise einfach viel zu naiv. Vielleicht hat Dir das Leben (noch) nicht gezeigt, wie hart sie schlagen kann, aber es gibt durchaus Frauen -und das leider nicht wenige- die davon wirklich sehr stark betroffen sind.
Bis man das gemerkt hat, waren sie praktisch
unersetzlich!
Hä??? Schwanger im 1-2 Monat und dann eingestellt
Spätestens jetzt ist es mir klar, daß du noch nie schwanger warst.
Zumindest nicht bewußt.
Wie auch immer: Im ersten Monat weiß keine Frau, daß sie schwanger ist (evtl. ist eine ausnahme manchmal möglich: Bei künstliche Befrüchtung, aber davon reden wir jetzt nicht, denn wer das zahlen kann ist sicherlich nicht arg knapp bei Kasse.)
- einen
dicken Bauch sieht man dann spätestens im 6-7 Monat.
Das kann man auch so nicht sagen. Nicht nur, daß es von Frau zu Frau sehr unterschiedlich ist -es soll sogar Frauen geben, die behaupten erst bei dem Wehen von der eigenen Schwangerschaft gewußt zu haben…- Andere dagegen sieht man schon früher an (zB idR. bei Mehrlingsgeburten) Ausserdem von den 24. bis zum 31. Schwangerschaftswochen finden so viele grundlegende Veränderungen in einem Fötus statt, daß diese zeitspanne dafür viel zu groß ist um darüber „einfach so“ reden zu können.
Und Deine
Bekannten waren allesamt unersetzlich, nachdem sie 5-6 Monate
in einer Firma gearbeitet haben? Das halte ich für absolut
utopisch!
Dann frage mal bei firmen, die seit Jahren auf die suche nach erfahrene XY sind: Diese sind schon in der Probezeit unersetzlich!
Und ich glaube sehr wohl, daß nach 6 Monate einen aufmerksamer Chef durchaus in der Lage ist, beurteilen zu können, ob dieses Fachkraft gut, mittel oder grottenschlecht ist. (Ich denke gerade deshalb sind viele Probezeiten auf 6 Moaten beschränkt)
Zur Ausgangsfrage: Erstmal darüber wirklich klar werden, was
man selbst erreichen will und was gut für das Kind wäre.
Das ist klar. Und für mich eindeutig ist es, daß ich ein mindestmaß an soziale Versicherungen angeschlossen bin und möglichst ohne Sozialamt o.Ä.
Kinder sollte man nicht bekommen, nur um seinem Partner einen
Gefallen zu tun.
Das stimmt auch, wie ich finde.
Gruß
Helena