Kinderkriegen

Hallo,
was meint ihr Experten dazu:
Kinderkriegen mit 25 Jahren im (vorserst) letzten Semester (Bachelor) und ohne feste Aussichten auf eine Job und sowieso schon pleite und verschuldet wegen Studiengebühren, Bafög und unbezahlten Praktika, aber dafür mit festem Lebenspartner der sich Kinder wünscht, zuverlässig ist und den Haushalt schmeißt, leider aber auch gerade wieder für einige Jahre in Ausbildung ist und auf Bafög angewiesen?

Oder:
Die Zeit verstreichen lassen, reisen, Karriere machen, eh man sich’s versieht 30, 40 werden, den Lebenspartner enttäuschen, auf riskante (Pille) oder abtörnende Verhütungsmittel angewiesen sein, eigentlich Kiner kriegen wollen und eine gewisse Leere im Leben empfinden?

Jetzt mal im Ernst, wenn ich jetzt schwanger werde, muss ich mit nem dicken Bauch in Vorstellungsgespräche, das kann ich vergessen, oder? Und im Vorstellungsgespräch lügen - von wegen „ich hab keine Kinder“ - ist auch ziemlich link.

Also: Was tun, sprach Zeus?

Hallo

Eine ganz kurze Frage, die eine super lange Antwort zur Folge hat. Du musst in Dich gehen und darüber nachdenken. Nicht abwägen das Für und Wider, sondern in das Innerste hören.

Warum möchtest Du ein Kind?

Wenn die Frage detalliert beantwortet ist kann es weiter gehen mit der Diskussion

Ein freundlicher Gruss

Kermit
1 Tochter - Wunschkind - 15 Jahre alt

Hallo,

Also: Was tun, sprach Zeus?

Dazu fällt mir nur ein:
Erst mal selbst einen Plan ins Leben bringen, versuchen zu wissen was man SELBST will und ganz wichtig: Verantwortung lernen! Kinderkriegen ist nicht irgendein Hobby, das man mal so nebenbei erledigt.

Grüße
André

Perfekt ausgedrückt, Danke (owT)

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

entscheiden könnt das nur Ihr beide. Die Art Deiner Schilderung klingt eigentlich, als hättet Ihr/ hättest Du auch schon eine Entscheidung getroffen.

Meiner Meinung nach wäre es geschickter, den Abschluss zu machen, einen Job zu suchen, 2-3 Jahre zu arbeiten. Dann bist Du ja keinesfalls schon mitten im Klimakterium, sondern Ende Zwanzig. Wenn der Partner tatsächlich der perfekte ebensolche ist, wird er doch in 2-3 Jahren auch noch da sein und die wirtschaftlichen Perspektiven wären mMn deutlich freundlicher. Nicht zuletzt erhöht das auch Deine Möglichkeiten, relativ kurzfristig wieder ins Berufsleben einzusteigen (falls Du das möchtest oder musst), Deine Selbstständigkeit und Unabhängigkeit und reduziert Dich nicht langfristig auf das Leben als Hausfrau und Mutter.

Just my 2ct (Abitur, Ausbildung, Studium, 8 Jahre im Job, jetzt 29 und schwanger)

Gruß
Ramona

Hallo malefiz,

denkt bitte mal allen ernstes darüber nach was ihr euch für eure Kinder wünscht!!! Und denkt als nächsten Schritt sehr realistisch darüber nach ob ihr das zum jetzigen Zeitpunkt UND in der Zukunft (wenn der jetztige Zeitpunkt zum Kinderkriegen gewählt wird) euren Kindern bieten könnt!!!

Gruß

Phoebe

Hallo Malefiz
Ich glaube das entscheidet das Herz und sicherlich nicht den Verstand.
MMn. wenn man sich das so überlegt, kann man das einfach so angehen lassen, aber ohne Eile.

Jetzt mal im Ernst, wenn ich jetzt schwanger werde, muss ich
mit nem dicken Bauch in Vorstellungsgespräche, das kann ich
vergessen, oder?

Mit dickem Bauch zum VG kannst du, mMn. in der tat vergessen. Allerdings, solange man das nicht merkt, bzw. man das „verheimlichen“ kann, muß man sich nicht an die Wahrheit halten, d.h. wenn es sich später herausstellt, daß du dabei gelogen hast (sprich du hast schon von der Schwangerschaft gewußt und das geleugnet) darf man Dich nicht deshalb kündigen. Ich kenne hier in Deutschland mehrere Frauen die das so gemacht haben. Bis man das gemerkt hat, waren sie praktisch unersetzlich! Darüber kannst du näheres im Recht-Brett erfahren…

Liebe Grüße,
Helena

Hallo!

Mit dickem Bauch zum VG kannst du, mMn. in der tat vergessen.
Allerdings, solange man das nicht merkt, bzw. man das
„verheimlichen“ kann, muß man sich nicht an die Wahrheit
halten, d.h. wenn es sich später herausstellt, daß du dabei
gelogen hast (sprich du hast schon von der Schwangerschaft
gewußt und das geleugnet) darf man Dich nicht deshalb
kündigen. Ich kenne hier in Deutschland mehrere Frauen die das
so gemacht haben.

Davon würde ich immer abraten! Das schafft bestimmt nicht gerade eine tolle Basis, um mit seinem Chef und der übrigen Belegschaft gut zusammenarbeiten zu können, wenn man sich schwanger in ein Vorstellungsgespräch setzt und die Karten nicht offen auf den Tisch legt. Klar kann man rechtlich gesehen nicht gekündigt werden, wenn man schwanger ist, aber spätestens nach der Geburt finden sich schon für den Chef Mittel und Wege, seine Arbeitnehmerin loszuwerden, wenn er nur will!
Will man also den Job auch in Zukunft behalten und sollte einem einiges an einem angenehmen Arbeitsklima liegen, dann sollte man möglichst seine Schwangerschaft nicht verheimlichen bzw. sich nicht schwanger in ein Vorstellungsgespräch setzen.

Bis man das gemerkt hat, waren sie praktisch
unersetzlich!

Hä??? Schwanger im 1-2 Monat und dann eingestellt - einen dicken Bauch sieht man dann spätestens im 6-7 Monat. Und Deine Bekannten waren allesamt unersetzlich, nachdem sie 5-6 Monate in einer Firma gearbeitet haben? Das halte ich für absolut utopisch!

Zur Ausgangsfrage: Erstmal darüber wirklich klar werden, was man selbst erreichen will und was gut für das Kind wäre. Kinder sollte man nicht bekommen, nur um seinem Partner einen Gefallen zu tun.

VG

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Hallo!

Davon würde ich immer abraten!

Das steht Dir, selbstverständlich frei. Aber es sollen offenbar Menschen geben, die wirklich auf ein Gehalt, Sozial-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen dringend angewiesen sind. Und als Mutter, die mal schwanger war, kann ich Dir versichern, daß gerade um diese Zeit ist man bestens beraten, wenn man nicht nur auf Sozialhilfe (auf welchen Art auch immer) angewiesen ist.

Allein deshalb vermute ich stark, daß du selber (noch) kein Kind hast.

Das schafft bestimmt nicht
gerade eine tolle Basis, um mit seinem Chef und der übrigen
Belegschaft gut zusammenarbeiten zu können,

Das stimmt nur teilweise.
Es gibt Firmen (zugegeben nicht viele), die aber unbedingt auf einen bestimmten Fachkraft dringend angewiesen sind (zB Ingenieurs, bestimmte Fachkrankenschwestern,…). Dann sind diese Firmen ja nur froh wenn sie sich eine(n) vorstellt…

Und wie Ihr sagt: „In er Not, frißt der Teufel Fliegen“ will heissen, daß wenn ich DRINGEND auf soziale Sicherheiten angewiesen bin, kommt erst auf den zweiten Stelle was für ein Arbeitsklima dort herrscht.

wenn man sich
schwanger in ein Vorstellungsgespräch setzt und die Karten
nicht offen auf den Tisch legt.

Glaube mir, Du wärest nicht die erste und ganz, ganz sicher nicht die letzte.

aber
spätestens nach der Geburt finden sich schon für den Chef
Mittel und Wege, seine Arbeitnehmerin loszuwerden, wenn er nur
will!

Einspruch Eure Ehre!: Nach der Entbindung habe ich noch 2 Monate Kündigungsschutz. Und dann kann ich (konnte ich) noch 36 Monate auf „Elternzeit“ gehen. In wie weit sich das jetzt geändert hat, weiß ich nicht, aber die Grundlage wird vermutlich großtenteils so geblieben sein…

Will man also den Job auch in Zukunft behalten und sollte
einem einiges an einem angenehmen Arbeitsklima liegen,

Betonung liegt auf „Zukunft“. Und bei einer Schwangeren ist der alles so ziemlich ungewiß.

bzw. sich nicht schwanger in ein
Vorstellungsgespräch setzen.

Hihihi. Und wie soll das Deiner Meinung nach, gehen? Entschuldige wenn ich mich so ausdrücke, aber ich finde diese Sichtweise einfach viel zu naiv. Vielleicht hat Dir das Leben (noch) nicht gezeigt, wie hart sie schlagen kann, aber es gibt durchaus Frauen -und das leider nicht wenige- die davon wirklich sehr stark betroffen sind.

Bis man das gemerkt hat, waren sie praktisch
unersetzlich!

Hä??? Schwanger im 1-2 Monat und dann eingestellt

Spätestens jetzt ist es mir klar, daß du noch nie schwanger warst.
Zumindest nicht bewußt.
Wie auch immer: Im ersten Monat weiß keine Frau, daß sie schwanger ist (evtl. ist eine ausnahme manchmal möglich: Bei künstliche Befrüchtung, aber davon reden wir jetzt nicht, denn wer das zahlen kann ist sicherlich nicht arg knapp bei Kasse.)

  • einen
    dicken Bauch sieht man dann spätestens im 6-7 Monat.

Das kann man auch so nicht sagen. Nicht nur, daß es von Frau zu Frau sehr unterschiedlich ist -es soll sogar Frauen geben, die behaupten erst bei dem Wehen von der eigenen Schwangerschaft gewußt zu haben…- Andere dagegen sieht man schon früher an (zB idR. bei Mehrlingsgeburten) Ausserdem von den 24. bis zum 31. Schwangerschaftswochen finden so viele grundlegende Veränderungen in einem Fötus statt, daß diese zeitspanne dafür viel zu groß ist um darüber „einfach so“ reden zu können.

Und Deine
Bekannten waren allesamt unersetzlich, nachdem sie 5-6 Monate
in einer Firma gearbeitet haben? Das halte ich für absolut
utopisch!

Dann frage mal bei firmen, die seit Jahren auf die suche nach erfahrene XY sind: Diese sind schon in der Probezeit unersetzlich!
Und ich glaube sehr wohl, daß nach 6 Monate einen aufmerksamer Chef durchaus in der Lage ist, beurteilen zu können, ob dieses Fachkraft gut, mittel oder grottenschlecht ist. (Ich denke gerade deshalb sind viele Probezeiten auf 6 Moaten beschränkt)

Zur Ausgangsfrage: Erstmal darüber wirklich klar werden, was
man selbst erreichen will und was gut für das Kind wäre.

Das ist klar. Und für mich eindeutig ist es, daß ich ein mindestmaß an soziale Versicherungen angeschlossen bin und möglichst ohne Sozialamt o.Ä.

Kinder sollte man nicht bekommen, nur um seinem Partner einen
Gefallen zu tun.

Das stimmt auch, wie ich finde.

Gruß
Helena

Hallo,

gerade eben dieses

Aber es sollen
offenbar Menschen geben, die wirklich auf ein Gehalt, Sozial-,
Arbeitslosen- und Rentenversicherungen dringend
angewiesen sind.

…sollte doch aber eher zu dem Rat führen, erstmal die wirtschaftlichen Verhältnisse zu klären, oder?

Es ist ja nicht so, dass sie sxchon schwanger wäre.

Es gibt Firmen (zugegeben nicht viele), die aber unbedingt auf
einen bestimmten Fachkraft dringend angewiesen sind (zB
Ingenieurs, bestimmte Fachkrankenschwestern,…). Dann sind
diese Firmen ja nur froh wenn sie sich eine(n) vorstellt…

Mag sein, aber wenn so händeringend gesucht wird und Schwangerschaft also nur ein klitzekleiner Makel ist, kann frau doch sicher auch im Vorstellungsgespräch auf ihren Zustand hinweisen, oder?

Und wie Ihr sagt: „In er Not, frißt der Teufel Fliegen“ will
heissen, daß wenn ich DRINGEND auf soziale Sicherheiten
angewiesen bin, kommt erst auf den zweiten Stelle was für ein
Arbeitsklima dort herrscht.

Wie gesagt, die Not ist ja noch nicht da.

Wie auch immer: Im ersten Monat weiß keine Frau, daß sie
schwanger ist

Mittlerweile gibt es Frühtests, die vor dem erwarteten Menseintritt die Schwangerschaft anzeigen. Wer geplant schwanger wird macht i.d.R. in der 5. Woche einen Test und ist in der 6. beim Arzt.

Dann frage mal bei firmen, die seit Jahren auf die suche nach
erfahrene XY sind: Diese sind schon in der Probezeit
unersetzlich!

Na, dann ist es ja kein Problem, im Gespräch ehrlich zu sein!

Und ich glaube sehr wohl, daß nach 6 Monate einen aufmerksamer
Chef durchaus in der Lage ist, beurteilen zu können, ob dieses
Fachkraft gut, mittel oder grottenschlecht ist. (Ich denke
gerade deshalb sind viele Probezeiten auf 6 Moaten beschränkt)

Ja, aber diese Möglichkeit bzw. die Konsequenzen daraus nimmst Du ihm ja.

Zur Ausgangsfrage: Erstmal darüber wirklich klar werden, was
man selbst erreichen will und was gut für das Kind wäre.

Das ist klar. Und für mich eindeutig ist es, daß ich ein
mindestmaß an soziale Versicherungen angeschlossen bin und
möglichst ohne Sozialamt o.Ä.

Na also, dann ist das Thema soweit es die aktuelle Fragestellung betrifft, doch schon erledigt.

Gruß
Ramona

Ehrlichkeit währt am längsten.

Ach Helena… off topic
Hi!

Einspruch Eure Ehre!: Nach der Entbindung habe ich noch 2
Monate Kündigungsschutz.

Nein, es sind 4.

Und dann kann ich (konnte ich) noch
36 Monate auf „Elternzeit“ gehen.

Und woher kommt dann das Geld nach (spätestens) 12 Monaten?

Dann frage mal bei firmen, die seit Jahren auf die suche nach
erfahrene XY sind: Diese sind schon in der Probezeit
unersetzlich!

Das IST utopisch!
Oder anders: Eine reine Geldfrage.

Und ich glaube sehr wohl, daß nach 6 Monate einen aufmerksamer
Chef durchaus in der Lage ist, beurteilen zu können, ob dieses
Fachkraft gut, mittel oder grottenschlecht ist.

Absolut nicht! Das ist übrigens der Grund, warum immer mehr dazu übergegangen wird, zunächst nur befristete Verträge auszustellen.

(Ich denke
gerade deshalb sind viele Probezeiten auf 6 Moaten beschränkt)

Probezeiten kann man überhaupt nicht länger als 6 Monate sinnvoll vereinbaren.

Gruß
Guido

Mahlzeit,

Nach der Entbindung habe ich noch 2
Monate Kündigungsschutz. Und dann kann ich (konnte ich) noch
36 Monate auf „Elternzeit“ gehen. In wie weit sich das jetzt
geändert hat, weiß ich nicht, aber die Grundlage wird
vermutlich großtenteils so geblieben sein…

Könnte das der u.a. ein Grund dafür sein, dass viele Firmen ärztliche Eingangsuntersuchungen machen bei Einstellung? Ich glaub nämlich kaum, dass der Urintest, den man da macht, nur dafür da ist, um zu gucken, ob Frau grad ne Harnwegsinfektion hat (ob das rechtens ist oder nicht: ein AG wird das tun, wenn er einen Einstellungsuntersuchung vornimmt)…

Hihihi. Und wie soll das Deiner Meinung nach, gehen?
Entschuldige wenn ich mich so ausdrücke, aber ich finde diese
Sichtweise einfach viel zu naiv. Vielleicht hat Dir das Leben
(noch) nicht gezeigt, wie hart sie schlagen kann, aber es gibt
durchaus Frauen -und das leider nicht wenige- die davon
wirklich sehr stark betroffen sind.

Ach ja? Haben diese Frauen noch nix von VErhütung gehört? Deine Sichtweise finde ich sehr asozial. Dass kleine Unternehmen ruiniert wären, wenn sie pausenlos schwangere Frauen einstellen, die dann erst mal 3 Jahre Erziehungsurlaub nehmen, kommt dir dabei wohl nicht in den Sinn?

Mehr sage ich lieber nicht zu deinen Postings…

im Übrigen, was du da von Krankenschwestern schreibst, die schwanger eingestellt wurden, kann ich nicht ganz glauben - lies mal dies hier:
http://www.hobsons.de/de/karriere/karrieretipps/expe…

Gruß
Demenzia

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Hallo,

Also: Was tun, sprach Zeus?

dir klar werden, dass du kein Einkommen erzielen kannst, wenn du jetzt ein Kind willst/bekommst. Zumindest vermutlich nicht in einem Angestelltenverhältnis. Maximal in einem von vorn herein Befristeten…

Oder du machst dich sofort nach dem Studium selbständig. Aber dafür scheinen dir - pleite - die Grundlagen derzeit zu fehlen.

Zumindest solltest du so lange warten, bis einer von euch beiden einen Job hat und nach bestandener Probezeit könnt Ihr dann loslegen.

Wenn ich dich richtig verstehe, hast du noch ein Semester Studium vor dir. Wenn du frühzeitig mit der Jobsuche anfängst, kannst du mit 26/27 Mutter sein und einen festen Job haben.

Ob du allerdings dann Karriere machen möchtest/kannst, steht auf einem ganz anderen Papier.

In der derzeitigen Situation - keine Einkommen und pleite - nützt Dir der liebste Papa nix. sorry.

Gruß
Demenzia

Nö Du
Hi!

Könnte das der u.a. ein Grund dafür sein, dass viele Firmen
ärztliche Eingangsuntersuchungen machen bei Einstellung?

Nö, da der Arzt nicht riskieren wird, böse auf die Nase zu fallen. Solche Informationen DARF er nicht weitergeben.

im Übrigen, was du da von Krankenschwestern schreibst, die
schwanger eingestellt wurden, kann ich nicht ganz glauben -

Solltest Du aber

lies mal dies hier:
http://www.hobsons.de/de/karriere/karrieretipps/expe…

Ich möchte diesem tollen Anwalt nicht zu nahe treten (doch, klar will ich das), aber da hat er schlicht Mist erzählt. Es WAR vielleicht mal so, aber spätestens seit http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsp… ist das überholt…

LG
Guido

Hallo,
Vorab und zum Klarstelen:
Als ich schwanger wurde habe ich SOFORT meinem damligen AG informiert.

…sollte doch aber eher zu dem Rat führen, erstmal die
wirtschaftlichen Verhältnisse zu klären, oder?

Ja, aber ich denke die reihenfolge ist anders, nämlich: XY ist kurzzeit arbeitlos, keine feste Partnerschaft. Wird aber ungewollt Schwanger. Nun braucht sie dringend eine Arbeitsstelle, oder?
Oder: Eine Ausländerin (kein EU-Land), die gerade nach D kommt. Und nun?
Es gibt sooooooooooooo viele tausende Beispiele, die leider gar nicht so aus der Luft gegriffen sind…!

Es ist ja nicht so, dass sie sxchon schwanger wäre.

Wenn sie schwanger zum Gespräch kommt, ist sie schon schwanger… Oder, wie siehst du das sonst?

Mag sein, aber wenn so händeringend gesucht wird und
Schwangerschaft also nur ein klitzekleiner Makel ist, kann
frau doch sicher auch im Vorstellungsgespräch auf ihren
Zustand hinweisen, oder?

Also, wenn ich es so händeringend darauf angewiesen wäre, würde ich den Teufel sagen, zumal es weder ungerecht, noch illegal, noch gegen irgendeinen gesetz stöß und das in einem Land wo fast alles gesetzlich geregelt ist.

Wie gesagt, die Not ist ja noch nicht da.

doch! Davon sind wir ausgegenagen. Das war ja den Grund und die Basis für all das was ich hier behauptet habe.

Mittlerweile gibt es Frühtests, die vor dem erwarteten
Menseintritt die Schwangerschaft anzeigen.

Sory, ich weiß nicht was „Menseintritt“ ist.

Wer geplant
schwanger wird macht i.d.R. in der 5. Woche einen Test und ist
in der 6. beim Arzt.

Erstens sind 5 Monat MEHR als ein Monat und zweitens muß man die (oft bei diesen Test, heutzutage mangelnde) Zuverläsigkeit sehr berücksichtigen. Darüber hinaus sagt mir eine Frau, die nach dem Fehlen EINE Menstruation zum Arzt rennt wg evtl Schw. und ich zeige Dir einen Arzt, der sich wirklich von dieser ebensolchen Patientin genervt fühlt.

Na, dann ist es ja kein Problem, im Gespräch ehrlich zu sein!

Wie gesagt, wenn ich es so dringend brauche, gehe ich auf das risiko ganz sicher nicht ein.

Ja, aber diese Möglichkeit bzw. die Konsequenzen daraus nimmst
Du ihm ja.

Keineswegs!!! Ich stelle ihn nur vor vollendeten Tatsachen. Und sollte er nicht auf mich verzichten wollen, dann wird er über die Schw. hinweg mich weiter beschäftigen wollen.

Na also, dann ist das Thema soweit es die aktuelle
Fragestellung betrifft, doch schon erledigt.

Wenn du es meinst…

Ehrlichkeit währt am längsten.

Ja, ganz sicher! Aber erst nach dem Not und absolut vor dem sozialen, gesundheitlichen und finanziellen Absturz!

Schöne Grüße,
Helena

Hi!

Könnte das der u.a. ein Grund dafür sein, dass viele Firmen
ärztliche Eingangsuntersuchungen machen bei Einstellung? Ich
glaub nämlich kaum, dass der Urintest, den man da macht, nur
dafür da ist, um zu gucken, ob Frau grad ne Harnwegsinfektion
hat (ob das rechtens ist oder nicht: ein AG wird das tun, wenn
er einen Einstellungsuntersuchung vornimmt)…

Könnte das evtl gesetzeswidrig sein?
Ich kann mir durchaus vorstellen, daß diese Urintests dafür gedacht sind, aber in einem Land wo den Schutz der Privatsphere und Datenschutz so riesen groß geschrieben wird, kann ich mir vorstellen, daß ich den evtl Chef mit dieser Tatsache konfrontieren kann.
Und wie auch immr, ich habe von solchen Maschenhaften noch nie gehört. (Was aber nicht heisst, daß diese nicht existieren, aber an der Tagesordnung sind sie gewiß nicht)

Ach ja? Haben diese Frauen noch nix von VErhütung gehört?

Vermutlich schon. Aber solange es keine 100-Pearl-Index- Verhütung gibt, kannst du mich nicht damit überzeugen bzw. abertausende von einer trotz verhüteten Sex nicht von einer Schwangerschaft hütten. In den hiesigen Schulen gibt es viiiiiiiele Kinder aus verhütteten Sex, die von den eltern zwar nicht geplant aber dann doch geliebt sind…

Deine Sichtweise finde ich sehr asozial.

Hhäämm??? Findest du sozialer wenn ich von Deinen Steuern leben muß, weil ich nicht gesagt habe, daß ich der nächsten, künftiger Steuerzahler auf die welt bringe???
Ich glaube da verstehst du was falsch…

Dass kleine
Unternehmen ruiniert wären, wenn sie pausenlos schwangere
Frauen einstellen,

Pausenlos???
Wie kann überhaupt einen „klein Unternehmen“ PAUSENLOS überhaupt Menschen einstellen??? Was ist für dich dann einen „kleinen Unternehmen“???

die dann erst mal 3 Jahre Erziehungsurlaub
nehmen, kommt dir dabei wohl nicht in den Sinn?

Diese Elternzeit wird NICHT von den firmen bezahlt, sondern vielmehr von Land (und wenn ich mich richtig erinnere) auch vom Bund.

Mehr sage ich lieber nicht zu deinen Postings…

Ja, ich auch nicht. Scheint mir nicht so, daß du genau weiß wovon wir reden…

im Übrigen, was du da von Krankenschwestern schreibst, die
schwanger eingestellt wurden, kann ich nicht ganz glauben -
lies mal dies hier:
http://www.hobsons.de/de/karriere/karrieretipps/expe…

Ich kann Dir die Name, Nachname, Adresse, Geburtsort und -Datum, Telf und E-Mail Addi geben von mindestens 3. Jetzt und sofort. Und wenn ich weiter überlege komme ich auf noch mehrere. Ich werde es aber nicht tun.

Schöne Grüße,
Helena

Hi!

Einspruch Eure Ehre!: Nach der Entbindung habe ich noch 2
Monate Kündigungsschutz.

Nein, es sind 4.

Ich habe nie behauptet, daß ich auf den neuesten Stand bin. vor rund 6 Jahren war es so.

Und dann kann ich (konnte ich) noch
36 Monate auf „Elternzeit“ gehen.

Und woher kommt dann das Geld nach (spätestens) 12 Monaten?

Vorest geht uns in diesem Posting um den hier und jetzt. Wenn ich an mich denke, kann ich dir versichern daß nicht einmal 12 Monate nach der entbindung war mein Leben völlig anders als davor -und das kleinste trug dem Kind selbst bei.

Dann frage mal bei firmen, die seit Jahren auf die suche nach
erfahrene XY sind: Diese sind schon in der Probezeit
unersetzlich!

Das IST utopisch!

Auch hier in Nürnberg könnte ich Dir ein paar davon nennen, die verzweifelt nach guten XY-Ingenieurs suchen.

Oder anders: Eine reine Geldfrage.

Sorry das vertehe ich nicht.

Probezeiten kann man überhaupt nicht länger als 6 Monate
sinnvoll vereinbaren.

Eben!

Ach Mensch Guido! ich habe imemr und stets, daß wir eigentlich dieselbe Meinung sind und uns nur in Wörtern verhadeln! Auch wenn das Dir nicht recht ist! :o)) ;o)) ;oP

Liebe Grüße,
Deine Helena ;o)) ;o)) SCNR

Hallo Helena,

offenbar hast Du einen Großteil meines Textes nicht verstanden. Ja, ja, Deutsch ist nicht Deine Muttersprache etc etc, ändert aber nichts daran, dass mangelndes Verständnis die Diskussion erschwert.

Ja, aber ich denke die reihenfolge ist anders, nämlich: XY ist
kurzzeit arbeitlos, keine feste Partnerschaft. Wird aber
ungewollt Schwanger. Nun braucht sie dringend eine
Arbeitsstelle, oder?
Oder: Eine Ausländerin (kein EU-Land), die gerade nach D
kommt. Und nun?
Es gibt sooooooooooooo viele tausende Beispiele, die leider
gar nicht so aus der Luft gegriffen sind…!

Ja, und mein linker Zehennagel ist eingewachsen, mein Hund hat Flöhe und mein Mann schlechte Laune. Hat das irgendwas in diesem Thread zu suchen?

Es ist ja nicht so, dass sie sxchon schwanger wäre.

Wenn sie schwanger zum Gespräch kommt, ist sie schon
schwanger… Oder, wie siehst du das sonst?

Sie (die Fragestellering ist NICHT schwanger, fertig.

Mag sein, aber wenn so händeringend gesucht wird und
Schwangerschaft also nur ein klitzekleiner Makel ist, kann
frau doch sicher auch im Vorstellungsgespräch auf ihren
Zustand hinweisen, oder?

Also, wenn ich es so händeringend darauf angewiesen wäre,
würde ich den Teufel sagen, zumal es weder ungerecht,

Wenn der Arbeitgeber so dringend sucht. Du hattest behauptet, den AG störe eine kurz nach Einstellung bekanntgegebene Schwangerschaft nicht.

Mittlerweile gibt es Frühtests, die vor dem erwarteten
Menseintritt die Schwangerschaft anzeigen.

Sory, ich weiß nicht was „Menseintritt“ ist.

Eintreten der Menstruation.

Wer geplant
schwanger wird macht i.d.R. in der 5. Woche einen Test und ist
in der 6. beim Arzt.

Erstens sind 5 Monat MEHR als ein Monat und zweitens muß man
die (oft bei diesen Test, heutzutage mangelnde) Zuverläsigkeit
sehr berücksichtigen.

Informier Dich mal, die liegt nach Herstellerangaben bei 99%, selbst wenn das etwas übertrieben ist, kann man doch von „sehr sicher“ ausgehen.

Darüber hinaus sagt mir eine Frau, die
nach dem Fehlen EINE Menstruation zum Arzt rennt wg
evtl Schw.

Ähem? Bei bestehendem Kinderwunsch: annähernd jede, nachdem der Test positiv ist.

und ich zeige Dir einen Arzt, der sich wirklich von
dieser ebensolchen Patientin genervt fühlt.

Schön pink heute, der Himmel, oder? In anderen Worten: das ist erfundener Blödsinn.

Ja, aber diese Möglichkeit bzw. die Konsequenzen daraus nimmst
Du ihm ja.

Keineswegs!!! Ich stelle ihn nur vor vollendeten Tatsachen.

Sag mal, hast Du überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe? Du nimmst ihm die Möglichkeit, die Probezeit als Probezeit zu nutzen.

Tut mir leid, aber diese Art der Diskussion ist mir zu unergiebig.

Trotzdem freundliche Grüße
Ramona

2 „Gefällt mir“

Hi!

Ich habe nie behauptet, daß ich auf den neuesten Stand bin.
vor rund 6 Jahren war es so.

Nö, auch da waren es schon 4, aber egal.

Oder anders: Eine reine Geldfrage.

Sorry das vertehe ich nicht.

Soll heißen: Wenn ich bereit bin, genug zu zahlen, bekomme ich auch die passenden Leute.

Ach Mensch Guido! ich habe imemr und stets, daß wir eigentlich
dieselbe Meinung sind und uns nur in Wörtern verhadeln! Auch
wenn das Dir nicht recht ist! :o)) ;o)) ;oP

In DIESEM Fall bin ich sogar weitgehend Deiner Meinung!
Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn sich Schwangere bei den Vorstellungsgesprächen an die Regeln halten, die der Gesetzgeber vorgibt!
Ich finde es immer eher belustigend, wenn sich Arbeitgeber über die (Spiel)Regeln aufregen…

LG
Guido

Hi!

Ich habe nie behauptet, daß ich auf den neuesten Stand bin.
vor rund 6 Jahren war es so.

Nö, auch da waren es schon 4, aber egal.

Sorry, aber ich weiß nicht auf was sich ds jetzt bezieht. Aber vor 6 Jahren war ich ja selbst schwanger…

Soll heißen: Wenn ich bereit bin, genug zu zahlen, bekomme ich
auch die passenden Leute.

Das ist klar. Aber es ist hier die falsche Voraussetzung. Es ging darum, daß eine schwangere plötzlich da steht, allein. ohne staatliche Unterstützung und nun versucht eine Stelle in einem kleinen Betrieb zu ergattern.

Ach Mensch Guido! ich habe imemr und stets, daß wir eigentlich
dieselbe Meinung sind und uns nur in Wörtern verhadeln! Auch
wenn das Dir nicht recht ist! :o)) ;o)) ;oP

In DIESEM Fall bin ich sogar weitgehend Deiner Meinung!

Ist das nicht schön???

Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn sich Schwangere
bei den Vorstellungsgesprächen an die Regeln halten, die der
Gesetzgeber vorgibt!

Eben! Und die besagt, wie Du schon bestens belegt hast, daß eine Schwangere darf über ihr Umstand schweigen und bB sogar lügen und/oder bleibt diesen unbestraft.

Ich finde es immer eher belustigend, wenn sich Arbeitgeber
über die (Spiel)Regeln aufregen…

Hihihi. Ich auch.
Aber ich sage immer, der beste Weg sich nicht irreführen zu lassen ist, informiert zu sein.

Schöne Grüße,
Helena