Kinderkrippen, bitte nicht!

Trollmoms
Hi Kernig,

wenn Du alle Mamas mit übersteigertem Sendungsbewußtsein, die draußen frei rumlaufen und anderen
Leuten ungefragt Ihre Erziehungsdoktrin aufpfropfen wollen, als Trolle bezeichnen willst - ich bin bei Dir!
Ich sage Dir, sie schlüpfen aus allen Löchern, sobald sie Dich mit Babybauch oder einem Säugling auf dem
Arm erspäht haben. Dann geht’s los mit allen möglichen Tipps zum Babyschlaf, Stillen, der besten
Bindeweise fürs Tragetuch, der besten Adresse fürs Babyschwimmen, Pekip etc. Welches Getreide ist besser
für die Beikost? Welcher Schnuller hat bei Ökotest schlecht abgeschnitten?
Ich habe das Gefühl, dass diese Frauen, manchmal auch Männer, so manchen Komplex über ihre Kinder
kompensieren.

Schöne Grüße
A.

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Ich habe mich auch ganz schön über dein Posting geärgert!

  1. allgemein
    Es kommt auf die Kinderkrippe an.
    Meine beiden Mäuschen sind in einem Mini-Kindergarten und die beiden Betreuerinnen hätte ich auch gern als Mama :smile:

  2. Tränen / Resignation
    Natürlich weinen sie manchmal beim Abschied. Aber ich habe auch hin und wieder keine Lust ins Büro zu gehen und anschliessend war es doch ein schöner Tag. Da Kinder den Unmut nich einfach herunterschlucken, gibt es halt öfter mal ein Tränchen als bei uns Großen
    Und das hat nichts mit resignieren zu tun. Hin und wieder hab ich echte Probleme, die beiden davon zu überzeugen, dass jetzt die Krippenzeit vorbei ist und wir LEIDER nach Hause müssen.

  3. Fixperson
    Woraus schließt du, dass die Kinder keine feste Bezugsperson haben?
    Darf man in deinen Augen die Lütten nicht mal zur Omi, Tante, Onkel, etc. bringen?

  4. Zeit zum Kuscheln morgens
    Die meisten Kinder wachen viel früher auf als nötig - zumindest meine und alle die ich kenne. Somit bleibt genügend Zeit zum kuscheln. Da wir uns auf das Familienbett geeinigt haben, kuscheln wir eh die ganze Nacht durch :smile:
    Auch unsere Kindergärtnerinnen kuscheln wirklich gern!

  5. Müde Eltern kommen von der Arbeit
    Ich denke das jede Mama/Pama sind nach einem Arbeitstag total auf die Kinder freut und sich mit Elan an die Freizeitgestaltung macht!
    Zeit zum Ausruhen hat man genügend, nachdem die Kleinen eingeschlafen sind.

  6. was ganz anderes (soll keine Unterstellung sein das du das machst!)
    Ich finde es viel bedenklicher wenn man seine Kinder isoliert.
    Gleich nach der Geburt ins eigene Bettchen im eigenen Zimmer - das kommt mir komisch vor und nicht eine vertrauenswürdige Kinderkrippe!

Zum Schluß - jede Mama sollte das so machen wie ihr Bauchgefühl es ihr vorschreibt :smile:

Endlich
Endlich eine 110%-Mutter, die das auch noch öffentlich zugibt. Es lebe die Herdprämie!

Ralph

Hi,

irgenwie habe ich das Gefühl hier will jemand provozieren und
eine Diskussion anschieben! Oder hat bine das Ernst gemeint?

Ich bin mir da auch nicht sicher. Genau aus dem Grund bin ich auch nicht in eine Sachdiskussion eingestiegen, Troll und füttern und so.

Gruß
kate_

Eva Herman?
Moin,

interessant, dass du trollig eine Diskussion anwirftst und dann nicht teilnimmst …

Gruß
Cess

Hallo Bine,

Ich hab die anderen Artikel jetzt nicht gelesen.
Ich vertrete Deine Ansicht ganz und Gar nicht.

Ich finde es viel schlimmer, dass eine Mutter mit ihrem einzelnen Kind drei Jahre zu Hause hockt. (Ich tede jetzt hauptsächlich von Einzelkindern)

Das kann für Kind und Mutter nicht gut sein. Die Mutter ist meiner Meinung nach geistig auf Dauer unterfordert (jetzt in dem Sinne, sich die ganze Zeit mit einem Kleinkind beschäftigen zu müssen) und das Kind nicht genug gefördert, weil der Mutter gar nicht zugemutet werden kann, die ganze Zeit das Kind zu unterhalten.

Ich bin ein Kinderkrippenkind und behaupte, dass es mich in meiner Entwicklung sehr voran gebracht hat, auf sozialer und emotionaler Ebene.
Ich habe früh den Umgang mit anderen Kindern gelernt, habe früh gelernt, teilen zu können.
Ausserdem förderte der „Wettbewerbgeist“ die Entwicklung.
Außerdem war der Lebensunterhalt meiner Familie sicher gestellt, da beide Eltern arbeiten gehen konnten.

Ich bin ein Verfechter der Krippen. Ich denke, es kann gerade Einzelkinder im Umgang mit anderen Kinder sehr früh schulen, und die Kinder sind ausgeglichener, wenn sie abends mit ihren Eltern zu Hause, weil sie was „erlebt“ haben, wie ihre Eltern.

Und geschadet hat es mir auch nicht. Ich habe keine Bindungängste, kein gestörtes Verhältnis zu meinen Eltern usw usw…

LG
Wölkchen

Hallo,

kann man diese ganze Diskussion mal von verallgemeinernden entrümpeln - auf beiden Seiten.

Ich finde es viel schlimmer, dass eine Mutter mit ihrem
einzelnen Kind drei Jahre zu Hause hockt. (Ich tede jetzt
hauptsächlich von Einzelkindern)

Das kann für Kind und Mutter nicht gut sein.

Das ist doch genauso ein Vorurteil. Es kommt doch genauso auf die Eltern an wie beim anderen Modell.

Ich war lange Zeit gezwungenermaßen Nur-Mutter. Dennoch hatte ich Interessen und kenne Langeweile nur vom Hörensagen. Meine Kinder hatten ausreichend soziale Kontakte, hatten keine Probleme auch mal zeitweise bei anderen zu verbringen etc.

Es gibt keine allgemeingültigen Regeln. Es gibt unterschiedliche Modelle und verschiedene Menschen kommen mit verschiedenen Modellen besser oder schlechter zurecht.

Die Mutter ist
meiner Meinung nach geistig auf Dauer unterfordert (jetzt in
dem Sinne, sich die ganze Zeit mit einem Kleinkind
beschäftigen zu müssen)

Nur nochmal deutlich: es kommt ganz darauf an, wie man diese Zeit füllt.

und das Kind nicht genug gefördert,
weil der Mutter gar nicht zugemutet werden kann, die ganze
Zeit das Kind zu unterhalten.

Schon der Ansatz ist falsch. So muss es ja nicht laufen.

Ich bin ein Kinderkrippenkind und behaupte, dass es mich in
meiner Entwicklung sehr voran gebracht hat, auf sozialer und
emotionaler Ebene.

Ich bin keines und glaube nicht, dass ich dadurch gelitten habe.
Meine Kinder sind ebenfalls keine und haben nicht dadurch gelitten, dass ich keine berufstätige Mutter war.

Ich habe früh den Umgang mit anderen Kindern gelernt, habe
früh gelernt, teilen zu können.

Das habe meine Kinder auch ohne Kinderkrippe gelernt.

Und geschadet hat es mir auch nicht. Ich habe keine
Bindungängste, kein gestörtes Verhältnis zu meinen Eltern usw
usw…

Schön für dich. Aber der Umkehrschluss ist genauso falsch wie die Ausgangsthese von bine.

Gruß
eklastic

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Karten auf den Tisch!
Hi Bine,

es muss ja nicht auf Dich zutreffen, aber eines ist mir im Bekanntenkreis/Freundeskreis und bei mir
selbst immer wieder aufgefallen: wenn Mütter/Väter behaupten, die Krippe ist nicht gut für’s eigene
Kind, dann sagen sie dies oft deshalb, weil in Wirklichkeit sie selbst es sind, die sich nicht vom Kind
lösen können. In unserer Kita gab es eine Frau, die hat bei der Verabschiedung ihres Kindes immer getan
als müsse sie gleich in den Krieg ziehen und das Kind allein zurücklassen und ist immer wieder so lange
beim Kind stehen geblieben, bis das Kind tatsächlich anfing zu weinen. So hat sich die
Abschiedszeremonie jeden Tag auf eine halbe Stunde erstreckt. Am Ende weinte die Mutter jedes Mal
selbst, bis sie zuletzt das Kind abgemeldet hat, weil die Krippe „ihr Kind kaputtmacht“. Es war für jeden
Außenstehenden so was von offensichtlich, dass sich die Mutter nicht vom Kind trennen konnte.
Prinzipiell würde mich das nicht interessieren, aber es ist schon recht häufig so, dass die Bedürfnisse der
Eltern zu den Bedürfnissen der Kindern gemacht werden. Umgekehrt geht das ja genauso und da habe
ich selbst Mist gebaut. Wie Wölkchen habe ich die Krippenerziehung dogmatisch befürwortet, bis mir
klar wurde, dass ich einfach recht bald nach der Geburt des ersten Kindes wieder arbeiten wollte und so
habe ich mir halt die Krippe schön geredet. Glücklicherweise hat sich Sohnemann tatsächlich sofort sehr
wohl dort gefühlt, aber ursprünglich war es MEIN Film, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin.
Lange Rede kurzer Sinn: es lohnt sich immer, mal gelassen einen Schritt zurück zu treten und sich zu
überlegen, welche Bedürfnisse das Kind wirklich haben könnte, unabhängig von den eigenen
festgefahrenen Verhaltensmustern und Vorstellungen.

Schöne Grüße
A.

Dein Ton ist…
…die einzige Frechheit hier.

… und ein waschlappen ins gesicht

dein posting ist eine frechheit

dein posting strotzt vor dummheit und arroganz,

dein posting zeugt von ignoranz,

falls es für eine sachliche ideologiebefreite diskussion noch

u.a. den:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,539032,00…

Man darf selbstverständlich geteilter Meinung über das beanstandete Traktat sein , aber du spielst dich auf, also hättest du die demokratische Instantmeinung zum Einrühren in Wasser, fertig in 1 Minute, gültig noch 2,5 Jahre, persönlich erfunden. Was qualifiziert dich denn, hier eine moralische Instanz darstellen zu wollen? Zum Aushauen des Fassbodens empfiehlst du noch den SPIEGEL als Grundlage einer ideologiebefreiten Diskussion.

Annjabusch, ich finde deinen Beitrag unmöglich.

gruß
ann

Grüße

M

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Hallo,

Ich gebe Deiner Argumentation recht.
Ich beziehe mich grösstenteils auf Einzelkinder, nicht die, die mit Geschwistern oder Kindern run herum in der Umgebung aufwarten können.

Dieses Familienbild kristallisiert sich ja immer weiter heraus, meiner Meinung nach.

Ich wollte meine Meinung nicht als die einzig Wahre darstellen.
Aber zum Ausgangspost darf ich das :stuck_out_tongue:

LG
Wölkchen

Hallo

es muss ja nicht auf Dich zutreffen, aber eines ist mir im
Bekanntenkreis/Freundeskreis und bei mir
selbst immer wieder aufgefallen: wenn Mütter/Väter behaupten,
die Krippe ist nicht gut für’s eigene
Kind, dann sagen sie dies oft deshalb, weil in Wirklichkeit
sie selbst es sind, die sich nicht vom Kind
lösen können.

Dieses Argument höre ich immer wieder. Aber ich kenne nicht so viele Mütter, die Probleme haben, ihr Kind gehen zu lassen, wenn es fröhlich in den Kindergarten o.ä. läuft. Wenn das Kind traurig ist, und man geht nicht direkt, heißt es dann: Die Mutter kann sich nicht vom Kind trennen. Teilweise ist das wie Psychoterror.

In unserer Kita gab es eine Frau, … usw.

Da hast du sehr viel über die Mutter geschrieben. Was war denn mit dem Kind?

Es war für jeden
Außenstehenden so was von offensichtlich, dass sich die Mutter
nicht vom Kind trennen konnte.

Wieso? Nur deswegen, weil sie nicht direkt gegangen ist?

Viele Grüße
Simsy

Endlich eine 110%-Mutter, die das auch noch öffentlich zugibt.
Es lebe die Herdprämie!

Was soll der Quatsch?

Hallo

Ich fordere auch die Politiker auf, Massnahmen zu treffen,
dass dies nicht notwendig ist.

Das finde ich den wichtigsten Satz in dem Posting.

Alles andere ist vielleicht subjektiv.
Die Entwicklung geht offensichtlich in die Richtung, dass es irgendwann mehr oder weniger erwartet wird, dass man sein Kind mit einem Jahr abgibt.

Ähnlich ist es ja bereits mit dem Kindergarten.

Wenn die betreffende in Frage kommende Institution nicht besonders gut oder gar besonders schlecht ist, kann das sehr schlimm sein. - Übrigens kann man es meistens nicht trennen, ob es jetzt fürs Kind oder für die Mutter schlimm ist. Wenn, dann ist es meistens für beide schlimm.

Ich finde auch, dass es möglich sein muss, sein Kind nicht in die Krippe zu geben, auch wenn man keinen reichen Partner hat. Es geht ja um ganz kleine Kinder, die noch nicht mal erzählen können, wie es ihnen so den ganzen Tag ergangen ist, und es sind einfach nicht alle Kindergärten und -krippen gut.

Übrigens ist die allgemeine Kindergarten- oder gar Kinderkrippenpflicht meistens ein Merkmal von totalitären Staaten, die ihre Bürger schon von Anfang an im Griff haben wollen, da ja bekannt ist, dass dann die Beeinflussbarkeit am größten ist.

Allerdings ist das wohl nicht der Grund, weshalb hier bei uns die Krippen gefördert werden. Ich glaube, der Hauptgrund liegt darin, um den Forderungen der Frauen nach Chancengleichheit möglichst billig nachzukommen. Wenn eine Mutter ihr einjähriges Kind nicht in eine Krippe tut und weiter an ihrer Karriere bastelt, dann ist sie auf diese Weise selber dran schuld, wenn sie hinterher nichts vom Rententopf abkriegt, den ihr Kind dann erwirtschaftet.

Viele Grüße
Simsy

Hallo Simsy,

Dieses Argument höre ich immer wieder. Aber ich kenne nicht so
viele Mütter, die Probleme haben, ihr Kind gehen zu lassen,
wenn es fröhlich in den Kindergarten o.ä. läuft. Wenn das Kind
traurig ist, und man geht nicht direkt, heißt es dann: Die
Mutter kann sich nicht vom Kind trennen. Teilweise ist das wie
Psychoterror.

Ich verstehe schon, was Du meinst. In dem von mir beschriebenen Fall war es aber so, dass das Kind
anfänglich neugierig zur Gruppe lief, mit den anderen Kindern spielte, die Mutter aber immer
vehementer hinterher rief: „Gib doch Mama noch einen Kuß“, und wenn das Kind dann irgendwann
angelaufen kam, fielen dann so Sätze wie „ooooch, und jetzt wieder so viele Stunden, bis wir uns wieder
sehen…“ Dann nochmal knuddeln und nochmal und nochmal. Klar spürt das Kind irgendwann, dass da
wohl etwas nicht so schönes vor sich geht.

Aber mir ist schon klar, dass man so ein Verhalten nicht auf andere übertragen kann. Ich glaube auch
längst nicht mehr, dass Krippenbetreuung für jedes Kind das richtige ist. Bei unserer Tochter werden wir
Fremdbetreuung auch erst in sehr kleinen Schritten mit frühestens 12 bis 15 Monaten versuchen, weil
jetzt schon absehbar ist, dass sie ganz anders ist als ihr Bruder.

Wieso? Nur deswegen, weil sie nicht direkt gegangen ist?

Siehe oben.

Viele Grüße

Ebenso!
Andrea

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Hallo,

glaubt man diesem Artikel, dann sind Krippen nicht die schlechtesten aller Erfahrungen:

http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/jobkarriere/erfolg…

Vor allem dem 5. Absatz kann ich nur uneingeschränkt zustimmen.
Nicht jede Mutter fühlt sich berufen ausschließlich ihrem Mutterglück zu frönen und in Heim und an Herd für das Wohl der Familie zu sorgen.

Ehrlich gesagt, wäre ich vor die Wahl gestellt worden, ein Kind (mit entsprechenden finanziellen Mitteln durch Steuerentlastung oder Zuschüssen) zu beglucken ODER einen Beruf auszuüben, ich hätte mit Sicherheit auf Kinder verzichtet.

Du schließt einfach von Dir auf andere und das ist falsch. Für manche Mütter ist es wichtig ihre Arbeit auch danach noch zu bewerkstelligen.

Aus deinem posting habe ich rausgelesen, dass wir doch eigentlich wieder an den Punkt kämen, dass es doch sowieso völlig überflüssig ist, Mädchen auszubilden, weil sie doch nicht arbeiten sondern Kinder kriegen und daheim bleiben. Ja, auch wenn man es nicht für möglich hält…
…selbst, zu meiner Zeit, herrschte diese Meinung noch vor. Und wenn ich dein posting lese, dann sind diese Zeiten wohl noch nicht vorbei.

Ich sehe es aber so, dass ich eine bessere Mutter sein kann, wenn ich glücklich und ausgeglichen bin, als wenn ich mein Leben lang hadere, was nicht alles aus mir hätte werden können.

Ich fordere auch die Politiker auf, Massnahmen zu treffen,
dass dies nicht notwendig ist.

Und wie soll das funktionieren?

Ich sehe die Entwicklung der Kinderkrippen mit Besorgnis.
Ich hoffe ich bin keinen zu nahe getreten, aber ich hoffe ich
habe berührt.

Nein, keine Sorge, du bist mir weder zu Nahe getreten noch hast Du mich berührt.
Ich sehe die Pflicht der Politik eher darin, jedem die Möglichkeiten zu geben, seine Wahl (ob nun Hausfrau oder Berufstätige) freiwillig selber zu treffen. Aber ich würde nie Frauen an den Herd verbannen wollen. Nicht jede kann darin eine Erfüllung finden.

Grüße

Sarah

Hallo

Ich finde es viel schlimmer, dass eine Mutter mit ihrem
einzelnen Kind drei Jahre zu Hause hockt. (Ich tede jetzt
hauptsächlich von Einzelkindern)

Auch wenn es ein Einzelkind ist, muss das nicht heißen, dass sie drei Jahre mit ihrem Kind zu Hause hockt.

Man kann mit kleinen Kindern viel unternehmen und lernt auch sehr leicht andere Mütter mit anderen kleinen Kindern kennen.

Wenn diese Mütter alle was drauf haben, dann kann das hundertmal besser als Krippe sein.

Viele Grüße
Simsy

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Übrigens ist die allgemeine Kindergarten- oder gar
Kinderkrippenpflicht meistens ein Merkmal von totalitären
Staaten,

Hallo Simsy,
nenne bitte Beispiele. Mir fallen da keine ein.
Grüße
Ulf

ach ja …

Annjabusch, ich finde deinen Beitrag unmöglich.

damit kann ich leben.

schöne grüße
ann

Hallo,

glaubt man diesem Artikel, dann sind Krippen nicht die
schlechtesten aller Erfahrungen:

Ausgerechnet dieser Artikel :smile:

Erstens misst diese Studie den Erfolg der Erziehung ja ausschließlich daran, ob es das Kind aufs Gymnasium schafft. Na gut, sei’s drum.

Ganz klar steht drin, dass benachteiligte Kinder (deren Eltern nicht gut deutsch sprechende Ausländer oder ungebildet sind) hinsichtlich ihrer Schulkarriere von Krippen profitieren, sogar dann, wenn die Krippen nicht besonders gut sind.

Was anderes kann ich dem Artikel nicht entnehmen.

Diese Zahlen von 50 % Gymnasiasten bei früheren Krippenkindern gegen über von 30 % Gymansiasten bei früheren Nicht-Krippenkindern sagen doch gar nichts aus. Man hat ja keine Ahnung davon, was diese Nicht-Krippen-Kinder anstattdessen gemacht haben. Und es kann auch sein, dass sich diese 20 % ausschließlich aus bestimmten Familienstukturen rekrutieren. Glaube ich zwar nicht, aber wäre ja möglich.

Ich trau der Süddeutschen in der Hinsicht sowieso nicht.
Die haben schon mal über eine Studie berichtet, deren Statistik eindeutig zeigte, dass sehr viel mehr Kinder das Gefühl hatten, ihre Eltern hätten zu wenig Zeit für sie, wenn beide Eltern ganztags arbeiten, als wenn einer halbtags oder garnicht arbeitet.

Das wurde da einfach nicht gegenübergestellt. Es wurde den Kindern mit beiden ganztags arbeitenden Eltern einfach nur die Kinder mit arbeitslosen Eltern gegenübergestellt, wo deutlich noch mehr Kinder dieses Gefühl hatten. Daraus wurde dann der Schluss gezogen, dass Kinder sich grundsätzlich besser aufgehoben fühlen, wenn beide Eltern arbeiten gehen.

Dabei erfuhr man aber auch wieder nicht, ob da beide Eltern arbeitslos waren, oder ob es sich dabei nicht überhaupt fast nur um alleinerziehende arbeitslose Eltern gehandelt hat (was ich mir leicht vorstellen kann). Übrigens waren da nicht nur arbeitslose, sondern auch ‚sonstige‘ erfasst. Also möglicherweise sogar Selbständige.

Am meisten hatten sich übrigens Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden ‚vernachlässigt‘ gefühlt.

Viele Grüße
Simsy

Das war übrigens diese Studie (hier bisschen ausführlicher in der Tagesschau behandelt), falls das einen interessiert:
http://www.tagesschau.de/inland/kinderstudie2.html

Hallo Andrea,

ach so, wenn es so war, dann hast du natürlich bestimmt recht!

Viele Grüße
Simsy