Kinderkrippen, bitte nicht!

Übrigens ist die allgemeine Kindergarten- oder gar
Kinderkrippenpflicht meistens ein Merkmal von totalitären
Staaten,

Hallo Simsy,
nenne bitte Beispiele. Mir fallen da keine ein.

Ok, es war nicht die Kindergartenpflicht, sondern die Schulpflicht.

Stalin, Hitler, Mussolini.

Die meisten europäischen Länder haben übrigens keine Schulpflicht, sondern eine Bildungspflicht, das heißt es kommt nicht auf die Anwesenheit in vorgeschriebenen Schulen, sondern auf die Inhalte an. Unsere Schulpflicht ist noch ein Gesetz vom Hitler.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo,

scheinbar hast Du meinen Artikel überhaupt nicht gelesen

Was anderes kann ich dem Artikel nicht entnehmen.

Ich schon. Nämlich:
Zwei Stunden mit einer ausgeglichenen Mutter oder einem entspannten Vater seien für ein Kind wertvoller als zwölf Stunden mit einem frustrierten Elternteil. Krippen mit genügend qualifiziertem Personal können nach Hartmanns Einschätzung gerade benachteiligte Kinder unterstützen.

Und das stimmt einfach. Also ich wäre als Hausfrau und Mutter einfach nicht befriedigt gewesen und somit garantiert gefrustet.

Das war auch die Hauptaussage meines Artikels, den Du leider nicht gelesen hast.

Grüße

Sarah *die einfach mehr vom Leben erwartet als Waschen, Putzen, Kindererziehung und der obligatorische Töpferkurs

Hallo,

bis dahin:

Putzen, Kindererziehung und der obligatorische Töpferkurs

kann ich deinen Argumenten folgen. Aber dieser letzte Satz ist diskriminierend, für Eltern, die sich anders entschieden haben. Klingt so ein bisschen ironisch und „machen wir uns mal über die ‚Muttertiere‘ lustig“.
Wer sagt denn, dass das die Alternative zu einer ausgeglichenen Karriereelternteil mit Krippenkind sein muss.

Gruß
eklastic

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Hallo Simsy nochmal,

ich gehe mal davon aus, dass Eltern in der Regel ihr Kind in eine Einrichtung geben, die ihnen ein gutes
Gefühl vermittelt, andernfalls werden sie sich bestimmt um eine alternative Betreuungsform umsehen.
Vielleicht können wir das mal annehmen. Bei der Krippe, die unser Sohn besucht, ist das der Fall. Und wenn
ich mir ansehe, mit welchen Materialien die Kinder dort spielen und basteln können, dann kann ich für mich
nur feststellen, dass es mir zu Hause sehr schwer fallen würde, mein Kind ebenso gut zu fördern und zu
beschäftigen. Ich bin keine Pädagogin und vieles von dem, was den Kindern dort geboten wird, würde mir
einfach im Traum nicht einfallen. Davon abgesehen finde ich auch die Entwicklungsgespräche mit den
Erzieherinnen sehr hilfreich. Manchmal frage ich mich, ob die Krippengegner jemals so einen Kinderladen
von innen gesehen haben. Unser Sohn würde am liebsten auch am Wochenende dorthin gehen, denn
morgen früh wird wie jeden Samstag und Sonntag bestiimt wieder die Frage kommen, wann wir „zu den
Kindern“ gehen.

Schöne Grüße
Andrea

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hallo,
als junge mutter reagiert man sehr empfindlich- wenn es um das kind geht, was normal ist- beschützerinstinkt.
nur wenige kinder sind krippenunfähig. die kinder müssen sich gewöhnen

  • an bestimmte regeln, an verschiedene erzieherinnen. so wie wir nicht jeden mögen und lernen müssen damit umzugehen- geht es den kleinen kindern auch, sie mögen auch nicht alle erzieherinnen und kinder, weil sie nicht immer auf jeden einzelnen wunsch eines jeden kindes eingehen können. und nun mein lieblingsthema… sympathie… wenn wir die erzieherin nicht leiden können, denken wir - diese ist häßlich zu unseren kindern, ist sie nicht. aber umgekehrt wird ein schuh drauß bei einigen erziehern und lehrern… wenn sie die eltern nett finden- sind sie auch netter zum kind, finden sie die eltern unmöglich- sind sie zum kind nicht unmöglich, aber nicht so nett…
    ich finde kindereinrichtungen sehr gut zur entwicklung in allen richtungen des kindes ( ich habe früher im kindergarten gearbeitet-
    3- 6 jährige kinder, 21 in einer gruppe) gruß konstanze

hallo,
ich gebe dir recht, das einige eltern nicht loslassen können und ein schlechtes gewissen haben und sich davon freireden möchten. die krippe ist schlecht, weil sie sich schlecht fühlen. gruß kfm

Ganz deiner Meinung, Andrea. Danke, * owT Gruß
ohne
weiteren
Text

Hallo Kate,

hier von mir auch ein Schulterklopfen - und an die „Fragestellerin“ ein Kopfschütteln.
Ich habe zwei Menschen in meinem Freundeskreis, dessen Eltern sie nicht in den Kindergarten geschickt
haben. Ich maße mir nicht an zu behaupten, dass sie über eine ziemlich erbärmliche soziale
Kompentenz verfügen (sie sind beides auch noch Einzelkinder), aber sie sind fähig zu reflektieren und
sagen heute mit Ende 30, dass sie lieber in den Kindergarten gegangen wären. Sie haben heute selber
Kinder und erziehen sie wunderbar, schickten sie mit 2,5 in den KiGa und freuen sich, dass ihre Kinder
ein Sozialverhalten aufbauen, dass sie selbst erst mit der Einschulung hart erarbeiten mussten.

Nur eine kleine Anmerkung habe ich: schieß nicht mit krummen Lauf zurück! Als mein Sohn 8 Monate alt
war durfte ihn niemand außer ich, sein Vater und unser Hund ihn angucken, sonst hat er Panikanfälle
bekommen. Das ist völlig normal und nennt sich „Fremdeln“. Das Fremdeln gehört zu einer normalen
Entwicklung dazu und es wäre verkehrt ein Kind während dieser Phase in Fremdbetreuung zu geben.

Und noch eine Anmerkung an die „Fragerin-ohne-Frage“: es gibt ein Sprichwort, das ich klasse finde,
weil es so wahr ist: Man braucht ein ganzes Dorf um ein Kind großzuziehen. Jede positive Begegnung
und Erfahrung mit anderen liebevollen Menschen ist eine Bereicherung für das Kind und ab kurz vor 3
kommen auch Konflikte hinzu. Auch die gehören zum Leben dazu und das Kind muss lernen, dass die
Welt dadurch nicht zusammenbricht. Die Liebe der Mutter wird das Kind spüren, auch wenn es das Kind
in Fremdbetreuung gibt und wenn das Kind schreit, so wird ein Erzieher sich um das Kind kümmern, es
trösten und es wird sich auch wieder beruhigen. Es wird nur resignieren wenn es nicht gehört wird. Und
das kann (leider oft) auch durch die eigene Mutter geschehen.

Beste grüße

Hallo

scheinbar hast Du meinen Artikel überhaupt nicht gelesen

Doch?

Was anderes kann ich dem Artikel nicht entnehmen.

Ich schon. Nämlich:
Zwei Stunden mit einer ausgeglichenen Mutter oder einem
entspannten Vater seien für ein Kind wertvoller als zwölf
Stunden mit einem frustrierten Elternteil.

Ok. Das steht da auch drin.

Das ist aber nicht die Hauptaussage dieses Zeitungsartikels.
Gut, das war wohl die Hauptaussage deines Artikels, den ich entgegen deiner Behauptung wohl gelesen habe, auf den ich allerdings nicht weiter eingegangen bin. Gegen den habe ich auch nichts zu sagen.

Sarah *die einfach mehr vom Leben erwartet als Waschen, Putzen,
Kindererziehung und der obligatorische Töpferkurs

Waschen und Putzen muss doch nicht zwangsläufig zur Kindererziehung gehören. Ich finde es wirkich ein Problem, dass sehr häufig die Vorstellung herrscht, eine Mutter, die ihre Kinder erzieht, würde oder müsste die ganze Zeit waschen und putzen. Die Erzieherinnen waschen und putzen doch auch nicht die ganze Zeit.

Viele Grüße
Simsy

Hallo

ich gehe mal davon aus, dass Eltern in der Regel ihr Kind in
eine Einrichtung geben, die ihnen ein gutes
Gefühl vermittelt, andernfalls werden sie sich bestimmt um
eine alternative Betreuungsform umsehen.

Wenn sie die Möglichkeit haben.

Manchmal frage ich mich, ob die
Krippengegner jemals so einen Kinderladen
von innen gesehen haben.

Ich bin kein Krippengegner, ich bin nur gegen einen Krippenzwang, oder wenn, dann auch für einem Qualitätszwang in den Kinderkrippen.

Kinderkrippen waren bis vor kurzem noch sehr selten, aber Kindergärten habe ich so einige von innen gesehen. Es gibt da auch recht freudlose Einrichtungen, überfüllt sind sie jedenfalls häufig. In Kindergärten, mit zu großen Gruppen fühlen sich oft nur die Wortführer wohl, für die anderen ist es schwer, eine Nische zu finden, wo sie sich wohl fühlen und richtig spielen können.

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

ist diskriminierend, für Eltern, die sich anders entschieden
haben. Klingt so ein bisschen ironisch und „machen wir uns
mal über die ‚Muttertiere‘ lustig“.

Ich habe von mir geschrieben. ICH fühle mich davon nicht befriedigt. Ich wollte das noch nie und ich wäre damit unglücklich geworden.

Und mehr schreibe ich dazu jetzt auch nicht mehr, denn man kann alles falsch interpretieren, wenn man einen einzigen Satz rauspickt und alles drumrum übersieht.

Wer sagt denn, dass das die Alternative zu einer
ausgeglichenen Karriereelternteil mit Krippenkind sein muss.

Warum heißt es nur Karriere oder Mutterschaft. Man kann auch gerne arbeiten gehen, Spaß an der Arbeit haben ohne gleich Karriere zu machen.

Gruß
Sarah

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Hallo,

Ich habe von mir geschrieben. ICH fühle mich davon nicht
befriedigt. Ich wollte das noch nie und ich wäre damit
unglücklich geworden.

Ja und unterstellst damit allen zuhause-gebliebenen Eltern, dass sie anspruchsloser sind, weil sie sich „davon befriedigt“ werden/worden sind.

Warum heißt es nur Karriere oder Mutterschaft. Man kann auch
gerne arbeiten gehen, Spaß an der Arbeit haben ohne gleich
Karriere zu machen.

Okay, tit for tat. Das war nur eine Reaktion. Aber genauso verwehre ich mich dagegen, dass ich in die Ecke gestellt werde: Mutter, Putzen, Töpfern.

Gruß
eklastic

das die gute Bine sich nicht ein einziges mal auf die Beiträge gemeldet hat?!
Ist doch recht bezeichnend - also vermute ich mal

Bitte den Troll nicht füttern

Gandalf

Hallo Bine,

Deine Argumente gegen die Kinderkrippe basieren auf lauter Negativsituationen, die aus einem anderen Blickwinkel gesehen eine andere Auswirkung der Meinungsbildung erzielen können:
Es weinen nicht immer alle Kinder beim Abschied, wenn sie den Erzieherinnen überlassen werden. Weinen aufhören heißt nicht automatisch Resignation, es könnte auch an der Ablenkung liegen, oder an der Bereitschaft sich auf die neue aussichtsreiche Situation einzulassen. Nicht jede junge Erzieherin ist überfordert. Wäre eine Kinderkrippe nur mit zu jungen und überforderten Erzieherinnen besetzt, würden Eltern ihre Kinder dort nicht abgeben…usw.

Ich glaube, dass Du Dein Bild über Kinderbetreuung durch Fremde überdenken solltest, denn es steckt bei dieser Betreuungsform allerseits viel Verantwortungsbewußtsein dahinter. Es fällt nicht allen Eltern leicht, ihr Kind zu Fremden in Obhut zu geben - dass sie es dennoch tun, hat meist berufliche Gründe, die unvermeidbar sind. Gerade wegen ihrer Sorge um ihr Kind suchen sie die Krippe sorgfältig aus. Die Erzieherinnen, die ich kenne, vorallem und vielleicht gerade die kleine Kinder betreuen, sind sehr tüchtig in ihrem Beruf, bemühen sich bewußt dem Vertrauen der Eltern gerecht zu werden.

Außerdem möchte ich zu bedenken geben, dass unsere Gesellschaft sich entscheidend gewandelt hat. Aus verschiedensten Gründen besteht eine Lebensgemeinschaft immer weniger aus nur einem Verdiener; über die Problematik bei Alleinerziehenden müssen wir wohl nicht diskutieren. Wenn keine Oma oder Tante im Haus ist, dann bleibt oft nur die Kinderkrippe oder der Kindergarten, außer die Kinder werden sich selbst überlassen, was leider noch zu oft vorkommt. Verwahrlosung geschieht nicht durch Fremdbetreuung sondern durch die fehlende Betreuung von Kindern (nicht selten auch, obwohl die Mutter Zuhause ist).

Ich gebe Dir insofern recht, dass es für Kinder ein wohlig schönes Kinderleben sein kann, wenn sie von Baby an rund um die Uhr betreut werden. Aber dieses Ideal hat einige Kehrseiten, die ich personifiziert an ein paar Negativbeispielen in meinem Umfeld erlebt habe. Sei es, dass gut ausgebildete Frauen gerne ins Berufsleben zurückwollen, aber der Arbeitsmarkt schiebt den ab 30jährigen den Riegel zur Rückkehr vor. Oder die Kinder wegen Übertreuung durch die Mutter andere (Freunde,Schule) mit Staralüren nerven. Ich störe mich an Frauen, wenn sie vor lauter Kinderglück freundlich ausgedrückt weltfremd werden, weil ich es als Vorbild meiner Kinder wichtig finde, nicht nur mit Wissen sondern auch mit von ihnen Nichtgewußtes mithalten zu können. Klar, Wissen kann man sich Zuhause aneignen - unendlich viel - aber das reicht nicht, weil Wissen nicht gleich Bildung ist und das Leben von Elternteilen nur Zuhause sehr einseitig ist.

Ich weiß, es geht Dir vorallem um die erste Zeit eines Kindes, da sollte nach Deinem Ideal lieber ein Elternteil als eine fremde Person präsent sein. Aber manchmal geht es nicht anders aufgrund von Sachzwängen, manchmal soll es nicht anders sein, weil der Mensch (Mutter oder Vater) sich psychisch eingesperrt fühlt wenn er nur beim Kind bleibt, manchmal muss es sein, weil das eine Form von gelebter Normalität ist, die eben anders ist, also Du es für richtig hältst.

Schau Dir lieber die Kinderkrippen ganz genau an, und sei da kritisch, wo schlechte Arbeit geleistet wird. Gott-sei-Dank gibt es viele gute Kinderkrippen, und ohne sie ging es vielen Kindern gar nicht gut.

Mit Grüßen
Reni
PS: ich habe übrigens auch einmal so gedacht, wie Du. Vermutlich liegt es daran, dass die Sorge übergroß ist, je kleiner das Kind. Aber es lohnt sich, der Sorge nicht zu viel Spielraum zu lassen, weil Du engst Dich dann selbst ein. Dein Kind kann eine ganze Weile ohne Dich gesund und glücklich sein. Wenn eine Oma da ist, prima für Euch alle.

meine Feststellung

das die gute Bine sich nicht ein einziges mal auf die Beiträge
gemeldet hat?!
Ist doch recht bezeichnend - also vermute ich mal

Bitte den Troll nicht füttern

du vermutest einen Troll? Ich nicht. Gerade die reich besternten Antworten sind für Bine nicht unbedingt eine Basis für eine konstruktive Diskussion, weil mit persönlichen Angriffen nicht zimperlich umgegangen wurde. Warum sollte sie hier noch irgendwas schreiben, bei so viel Selbstgerechtigkeit ist ein Ernstgenommen werden für sie nicht sehr aussichtsreich.

Mit Grüßen
Reni

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Hi Reni,

bei so viel Selbstgerechtigkeit
ist ein Ernstgenommen werden für sie nicht sehr
aussichtsreich.

das hast Du schön formuliert.
Bine hat einen solch selbstgerechten Artikel fomuliert, daß sie entweder ein Troll ist, oder nicht ernstgenommen werden kann.

Gandalf

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Hi

Bitte den Troll nicht füttern

du vermutest einen Troll?

Der Verdacht liegt nahe, wenn sich ein frisch angemeldeter User mit einem vor leeren, aber provokativen Phrasen nur so strotzenden Artikel in einem Forum zu Wort meldet und dann in der Versenkung verschwindet.

besternten Antworten sind für Bine nicht unbedingt eine Basis
für eine konstruktive Diskussion,

Du meinst also, daß der Ausgangsartikel eine konstruktive Diskussion in Gang bringen sollte?
An welcher Stelle des Ausgangsartikel findest Du die Basis für eine konstruktive Diskussion? Das würde mich wirklich interessieren, denn ich lese nur Phrasen über Phrasen in diesem Artikel. Eine „Meinung“, die als allgemein gültige „verkauft“ werden soll, aber keinen Ansatz für eine echte Diskussion.

Gruß
Edith

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An welcher Stelle des Ausgangsartikel findest Du die Basis für
eine konstruktive Diskussion? Das würde mich wirklich
interessieren, denn ich lese nur Phrasen über Phrasen

Hallo Edith,

es mag sein, dass Bines Postingskonstruktion auf recht wackeligen Argumentationsbeinen steht. Jeder wie er kann. Aber meiner Ansicht nach ist es Aufgabe eines Diskussionsforum lediglich die Details der Konstruktion in Frage zu stellen, nicht den Erbauer selbst. Aber genau das ist hier geschehen.
Bine erzählt von ihrem Sohn, der sich an sie klammert, was für sie ein Beweis seiner Bedürftigkeit sei. Als Antwort kommt dann, dass etwas mit ihrem Sohn nicht stimmt könnte.
Bine berichtet von ihrer Sorge, dass Kinderbetreuung durch Krippen den Kindern nicht gut tut, und ihr wird Arroganz und Dummheit vorgeworfen.
Und letztlich wird der Verdacht, sie sei ein Troll, noch untermauert, weil die Sau sich dem Treiben durchs Dorf entzieht?
Ich komme mit dem Diskussionsstil nicht zurecht, weil das nicht der Nettiquette entspricht
Bleibe höflich. Lasse dich nicht zu verbalen Ausbrüchen hinreißen. Beleidigungen, verleumderische und die Ehre verletzende Äußerungen sind nicht erwünscht.
und weil die Dauer von Zugehörigkeit ein Qualitätsmerkmal zu sein scheint, wie wertvoll der Inhalt eines Postings zu sein hat. Das Phrasengedresche alter Hasen wird gerne mit einem wohlwollenden Gelächter kommentiert. Was will das w-w-w: Diskutieren oder eine geschlossene Stammtischrunde pflegen, die sich nur erweitert, wenn der Neuzugang verschiedene Feuerproben überstanden hat?

Mit Grüßen
Reni

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Was soll der Quatsch?

Quatsch? Mir geht es fürchterlich auf die Nerven wenn irgendwelche 110-Prozenter mir vorschreiben wollen, wie ich mein Kind zu erziehen habe. Es ist auschliesslich meine Entscheidung, ab wann ich mein Kind wielange in welche Hände gebe und ich bin auch nicht bereit, die Familienpolitik der letzten 40 Jahre als in Stein gemeisselt zu akzeptieren. Im Gegensatz zum urprünglichen Posting bin ich nämlich bereit, den Menschen die Wahl zu lassen, wie sie mit ihren Kindern umgehen und dieses bischen Toleranz erwarte ich auch von anderen.

Ralph

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Hallo

Mir geht es fürchterlich auf die Nerven wenn
irgendwelche 110-Prozenter mir vorschreiben wollen, wie ich
mein Kind zu erziehen habe.

Komisch, wo sehen denn alle in dem Beitrag die Bevormundung?
Ok, in dem folgenden zitierten Satz könnte man schon eine Bevormunung sehen.
„Ich verstehe daher keine Mutter die ihr Kind freiwillig in eine Institution gibt.“
Aber sonst?

Sie schildert, was ihrer Ansicht nach in einer Krippe passiert, und was da mit dem Kind passiert. Ich wette, es gibt solche Krippen, wie da geschildert wurde, und zwar nicht ganz wenige. Sie spricht offensichtlich aus eigner Erfahrung. Dass sie es so verallgemeinert, ok, geschenkt.

Es wurde der Schreiberin auch vorgeworfen, sie würde sich zu sehr ans Kind klammern o.ä., weil das Kind noch nicht mal mit der Oma klarkommt. Wenn ein Kind aber mit niemandem klarkommt außer der Mutter, muss das nicht zwangsläufig nur an der Mutter liegen, es kann durchaus auch an der Umgebung liegen, wie die mit dem Kind umgehen.

Es ist auschliesslich meine
Entscheidung, ab wann ich mein Kind wielange in welche Hände
gebe und ich bin auch nicht bereit, die Familienpolitik der
letzten 40 Jahre als in Stein gemeisselt zu akzeptieren.

Ich kann auch nicht sehen, dass durch solche Sätze:
" Ich fordere auch die Politiker auf, Massnahmen zu treffen, dass dies nicht notwendig ist." die Familienpolitik der letzten 40 Jahre als in Stein gemeisselt akzeptiert wird oder werden soll.

Es steht da zwar nicht explizit, aber damit Kinderkrippen nicht notwendig sind, müssten mal ganz neue Maßnahmen getroffen werden. Zur Zeit sind sie ja notwendig, und waren es vor 40 Jahren auch, bzw. die Mütter waren eben immer diejenigen, die die Arschkarte gezogen hatten, lustigerweise insbesondere im (Renten)Alter.

Nur was für Maßnahmen genau, das wäre die große Frage.

Viele Grüße
Simsy

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