Leider bin ich Nichtraucher
…sonst würd ich Dir ein Friedenspfeifchen rübereichen.
Da hatte ich Dein Ansinnen wohl mißverstanden und mich selbst an manchen Stellen zu flapsig ausgedrückt.
Ich hatte „Unbekümmertheit“ in
deinem Sinne etwas verallgemeinert verstanden. Gegen diese
Unbekümmertheit spricht allerdings wiederum was du weiter
unten selbst anführst, nämlich dass viele Kinder in
Deutschland in relativer (nicht absoluter) Armut aufwachsen.
Ganz so unbekümmert sollte man also vielleicht dann doch nicht
sein 
Da sieht man mal wieder, wohin Wortklauberei führen kann
. Etwas mehr Unbekümmertheit hatte ich der Fragestellerin empfohlen, nicht allgemein und für totale Hirnlosigkeit plädiert.
Das ist korrekt, darum sollte man es sich eben nicht nur
„schön“ überlegen, sondern auch im Vorfeld mal in Betracht
ziehen, dass man gelegentlich überfordert sein könnte und im
Vorfeld zu versuchen dieser möglichen Überforderung möglichst
entgegenzutreten.
Und dem potentiellen Vater ordentlich auf den Zahn fühlen. Der muss ja dann absolut zuverlässig einspringen können.
Nirgends. Ich sag auch Dinge machnmal einfach so, weil sie mir
in einem bestimmten Zusammenhang wichtig erscheinen 
ok.
Von relativer Armut, nicht hingegen von absoluter Armut. Man
kann von Hartz IV und ähnlichem durchaus ein Kind gut
versorgen, allerdings nicht, wann man einen Teil des Geldes
für Zigaretten, Alkohol und Plasma-Bildschirme ausgibt.
*räusper* Das ist eine eigene Diskussion wert. Nur kurz (doch nicht so kurz geworden) dazu: Wir leben derzeit aufgrund ungünstiger Voraussetzungen und hoffentlich vorübergehend eigentlich unter dem HartzIV-Satz. Wir sind Nichtraucher, (Alkohol ist billig
) und besitzen einen Second-Hand-Fernseher für ganze 50 Euro. Unsere beiden Autos (geht hier leider nicht anders) sind zusammengerechnet an die 30 Jahre alt und miteinander (großzügig) geschätzt 2000 Euro wert. Markenklamotten trägt keiner von uns.
Wir sind zwar nicht arm, mir ist aber klar, dass wir das nur Dank Hilfe von außen und Dank Schulden- und Mietfreiheit sind. Trotzdem ist z.B. ein Fußballcamp (sauteuer) für den Sohnemann nicht drin. Auch die ständig nötigen Schuhkäufe (die allerbilligsten Plastiktreter möchte ich ihm nicht antun, kaufe ab und an gute gebrauchte) für unseren Sohn reißen ein arges Loch ins Budget, nur mal so als Beispiel. Die Schulturnschuhe sollen übrigens in der Schule bleiben. Wegen Vergessen und weil häufig auch spontan eine Sportstunde eingeschoben wird: 3 Paar Hallenturnschuhe (Schule, Fussball, Tennis), einige für Draußen (Schule, Fussball, Tennishalle), Hausschuhe (Schule, Hort, Zuhause), Gummistiefel (Hort und Zuhause), Sandalen, Halbschuhe (eigentlich 2 Paar, damit ein Wechsel möglich ist), Wanderstiefel… Und dann wächst das Kind noch dauernd!
Die Schulausstattung jedes Jahr ist auch enorm. Ein „ordentlicher“ Urlaub alle 2 oder 3 Jahre wäre aber doch nicht nur für uns schön, sondern auch dem Kind förderlich. Natürlich sparen wir an uns und nicht zuerst am Kind. Ich meine auch, ein Kind leidet nicht unter einem gewissen Grad an „Mangel“, Überfluß ist schädlicher.
Aber das Eis, auf dem wir uns bewegen ist dünn. Passieren darf nichts, sonst brechen wir bös ein. Und, wie gesagt, das trotz der oben genannten positiven Faktoren, die auf uns noch zutreffen.
Was ich eigentlich sagen will: Es gibt sicher Familien auf die Deine Aussagen zutreffen. Aber man kann nicht alle über einen Kamm scheren.
Da kann ich immer nicht an mich halten, auch wenn das hier völlig offTopic ist.
Grüße
kernig