Kirchen enteignen?

Hallo!

Ich möchte hier eine, zugegeben etwas provokante, Frage mit Euch diskutieren.
Die Kirchen in Europa haben nachweislich jahrhundertelang große Teile der Bevölkerung ausgebeutet und um ihren Besitz betrogen. Sogar die Keuzfahrer, welche ja in im Namen der Kirche unterwegs waren, fanden oft genug bei ihrer Heimkehr neue Besitzer auf ihren Höfen, welche von der irche eingesetzt worden sind. Wie die heutige katholische Kirche als Vermieter fungiert, ist bekannt.

In der heutigen Zeit handelt die katholische Kirche als Großkonzern mit ungezählten Immobilien, Anlagen und sogar einer Bank.

Die Basis für all dies, v.a. die Ländereien, basieren entweder auf unmittelbarem Landraub, auf mittelbaren Landraub durch Kauf mit Mitteln, die aus unmittelbarem Landraub bestehen oder durch Schenkungen früherer Potentaten, welche das Land wiederum ihrer Bevölkerung geraubt hatten. Weitere Einnahmen aus Ablasshandel und Bestechungsgeldern zu Zeiten, als klerikale Potentaten noch mit in der Regierung sassen, lasse ich hier zunächst beiseite.

Weshalb also enteignet man nicht die katholischen Kirchen Europas, sekularisiert die Länder vollständig und nutzt die Mittel zur Entschuldung der Länder?

Moralisch halte ich das für mehr als vertretbar. Warum nicht, wenn auch nach mehreren Hundert Jahren, dem Volk sein Eigentum zurückgeben?

Wer dann noch einer armen, ehrlichen, säkularisierten Glaubengemeinschaft katholische Kirche die Fahne halten möchte, kann ja auch freiwillig Mitgliedsbeitzräge eintrichten so, wie das in jedem Verein funktioniert.

Wie seht Ihr das?

Grüße,

Mathias

Hi,

Ich möchte hier eine, zugegeben etwas provokante, Frage mit
Euch diskutieren.

hier mal eine provokante Antwort: Wenn schon, dann back to the roots: halb Europa soll wieder zurück nach Italien (Berlusconi wird Caesar), da die Römer das ganze irgendwann mal besessen haben und nur durch Landraub wieder verloren haben…

Mir ist durchaus klar, dass sich sehr viele an den Reichtümern der Kirchen stören. Aber dieser Reichtum (bzw. die Einnahmen daraus) erlauben es den Kirchen soziale Einrichtungen / Hilfsprojekte zu betreiben, die ohne diesen Reichtum vermutlich kaum möglich wären.

Grüße
Lemmy

Hi Mathias,

gute Idee, aber wann willst du denn mit der Feststellung des Urbesitzes anfangen? Viele Ländereien und Rechte wurden der Kirche durch Könige oder Grafen geschenkt. Viele „Abmachungen“ über Steuer und Abgabenerhebungen wurden erst spät niedergeschrieben, weil es vorher nur mündliche Vereinbarungen gab. Und einige dieser Abgaben wurde durchaus freiwillig gemacht oder zu Ehre Gottes, nicht weil ein Bischof sich selbst bereicherte.

Und wem willst du das geben?
Wer würde denn einen Wald kaufen?
Wer soll das verwalten, möglichst ohne Schmiergelder für den Verkauf einzustecken und wie solls in welchen Kanälen landen um was zu finanzieren?

Ich glaube nicht das es umsetzbar wäre, auch wenn es verführerisch ist.

Gruß
Helena

noch gleich alle Aristokraten mit!

Das waren ja stets die skrupelosesten Gauner: Adel und Kirche!

Die Markgrafen von Baden, die Herzöge von Württemberg, die Fürstenberger, Waldburg-Zeiler, Thurn und Taxis, die Welfen und Hohenzollern und wie sie alle heißen, die jetzt die Einkünfte der Räubereien ihre Vorfahren genießen.

Fritz

Hallo Mathias!
Die sogenannte dritte Welt könnte deinen Gedanken gut gebrauchen! Was hat Europa in den letzten Jahrhunderten für Verbrechen in aller Welt begangen (Versklavung, Verteibung, Ausbeutung fremden Landes, Völkermord und und und und und und und …)
Wie wäre es, wenn jeder Europäer, der mehr als 500 Euro besitzt, enteignet würde und das Geld in Afrika, Amerika und Asien dazu genützt würde, Armut zu bekämpfen? Findest du das moralisch vertretbar?
Christian

Interessante Hintergrundinformationen zum Thema Kirche und Geld findet ihr unter www.stop-kirchensubventionen.de
Lesenswert!

Hi Lemmy,

Mir ist durchaus klar, dass sich sehr viele an den Reichtümern
der Kirchen stören. Aber dieser Reichtum (bzw. die Einnahmen
daraus) erlauben es den Kirchen soziale Einrichtungen /
Hilfsprojekte zu betreiben, die ohne diesen Reichtum
vermutlich kaum möglich wären.

da muß aber genauestens vorher geprüft werden - die meisten
kirchlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Krankenhäuser werden zwar
von der Kirche betrieben, aber vom Staat bezahlt. Mit Gewinn für die
Kirche. Und wenn man dann noch die Personalpolitik und das Verhalten
den Angestellten gegenüber betrachtet - mittelalterlich.
Die Kirche selber gibt keinen cent aus ihren Mitteln für den lieben
Mitmenschen aus.
Grüße
TeeBird

Hi Lemmy,

Mir ist durchaus klar, dass sich sehr viele an den Reichtümern
der Kirchen stören. Aber dieser Reichtum (bzw. die Einnahmen
daraus) erlauben es den Kirchen soziale Einrichtungen /
Hilfsprojekte zu betreiben, die ohne diesen Reichtum
vermutlich kaum möglich wären.

Die Kirche selber gibt keinen cent aus ihren Mitteln für den
lieben
Mitmenschen aus.
Grüße
TeeBird

Hallo TeeBird,
ist das nicht ein Widerspruch? und außerdem: ich würde erst mal nachfragen, bevor ich so eine Aussage mache …
Regina

Hallo Regina,
wo liegt der Widerspruch?

Die finanzielle Seite habe ich von einem Bekannten aus der
Finanzverwaltung eines Krankenhauskomplexes mit mehreren
Krankenhäuser, die von der katholischen Kirche betrieben werden.
Der hat schon durch seinen Job einen detaillierten Einblick in die
Kosten-Einnahme Situation.

Gruß
TeeBird

Hallo TeeBird,
ist das nicht ein Widerspruch? und außerdem: ich würde erst
mal nachfragen, bevor ich so eine Aussage mache …
Regina

Die finanzielle Seite habe ich von einem Bekannten aus der
Finanzverwaltung eines Krankenhauskomplexes mit mehreren
Krankenhäuser, die von der katholischen Kirche betrieben
werden.
Der hat schon durch seinen Job einen detaillierten Einblick in
die
Kosten-Einnahme Situation.

Hallo TeeBird,
kennst Du Dich mit Trägerstrukturen aus? Hinter jedem Kindergarten steht ein sog. Träger, z.B. die Kirchenverwaltung. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass heute jeder Kindergarten von der jeweiligen Kirchenverwaltung bezuschusst werden muss.
Jedes Krankenhaus hat einen Träger, z.B. Caritas, einen Orden, oder eben auch die freien oder kummunalen Träger; die katholische Kirche als solche betreibt kein Krankenhaus. Glück dem Träger, der heute noch kostendeckend ein Krankenhaus betreiben kann; und blick dann mal auf den Träger insgesamt, ob er nicht Hilfsprojekte unterstützt u.a.
Gewiss, Du willst, dass er seine eigenen MitarbeiterInnen Unterstützung gewährt. Ich kenne da verbilligte Parkplätze, subvensioniertes Essen in der Cafeteria, preiswerte Mitarbeiterwohnungen, … alles selbstverständlich, ja?
Gruß Regina

Hallo Regina,
die Kirchen werden Jahr für Jahr vom Staat mit Milliardenbeträgen bezuschusst. Nur einen winzigen Bruchteil davon geben sie wieder für karitative und soziale Zwecke aus. Das wird dann im wahrsten Sinne des Wortes an die große Glocke gehängt.
Wie soll man so etwas bezeichnen? Mir fällt nur ein Wort ein: scheinheilig.

Hallo Regina,
die Kirchen werden Jahr für Jahr vom Staat mit
Milliardenbeträgen bezuschusst. Nur einen winzigen Bruchteil
davon geben sie wieder für karitative und soziale Zwecke aus.
Das wird dann im wahrsten Sinne des Wortes an die große Glocke
gehängt.

Hallo,
Du ignorierst, dass ich zu erklären versuchte, dass dies nicht „die Kirche“ ist, sondern dass viele soziale Einrichtungen von untergeordneten Trägern geführt werden.
Mach mal das Denkmodell: alle diese Einrichtungen müsste in vollem Umfang der Staat unterhalten?
und noch eine Frage: wie populär sind den die Spenden von Firmen - ob groß oder klein? und wie hoch sind sie, gemessen am Umsatz? und wie schlau kalkuliert, wegen der Steuer?
Gruß, Regina

Hallo Christian,

obwohl sich mir der Zusammenhang hier nicht erschließt, ein paat Punkte:

Die sogenannte dritte Welt könnte deinen Gedanken gut
gebrauchen! Was hat Europa in den letzten Jahrhunderten für
Verbrechen in aller Welt begangen (Versklavung, Verteibung,
Ausbeutung fremden Landes, Völkermord und und und und und und
und …)

Was hat Europa in den letzten 100 Jahren dort an Entwicklungshilfe, Wiedergutmachungen auch durch Akzeptanz von Massenzuwanderungen aus den alten Kolonien (F, GB), geleistet?
Ich schätze, ein Ausgleich ist hier mehr als erfolgt.

Wie wäre es, wenn jeder Europäer, der mehr als 500 Euro
besitzt, enteignet würde und das Geld in Afrika, Amerika und
Asien dazu genützt würde, Armut zu bekämpfen? Findest du das
moralisch vertretbar?

Keineswegs, denn der so enteigenete Bürger hat ja das Vermögen duch eigene Arbeitskraft erworben. Die Kirchen hingegen haben ihr Vermögen durch Raub oder Zwangsabgaben erhalten.

Grüße,

Mathias

Hi!

noch gleich alle Aristokraten mit!

Das waren ja stets die skrupelosesten Gauner: Adel und Kirche!

Die Markgrafen von Baden, die Herzöge von Württemberg, die
Fürstenberger, Waldburg-Zeiler, Thurn und Taxis, die Welfen
und Hohenzollern und wie sie alle heißen, die jetzt die
Einkünfte der Räubereien ihre Vorfahren genießen.

Kein Problem.

Grüße,

Mathias

Hi!

gute Idee, aber wann willst du denn mit der Feststellung des
Urbesitzes anfangen? Viele Ländereien und Rechte wurden der
Kirche durch Könige oder Grafen geschenkt.

…und von diesen zuvor ebenfalls geraubt.

Viele „Abmachungen“
über Steuer und Abgabenerhebungen wurden erst spät
niedergeschrieben, weil es vorher nur mündliche Vereinbarungen
gab. Und einige dieser Abgaben wurde durchaus freiwillig
gemacht oder zu Ehre Gottes, nicht weil ein Bischof sich
selbst bereicherte.

Es besteht ja weiterhin die Möglichkeit, freiwillige Leistungen zu erhalten.
Ferner könnte man zum Ausgleich dieses Problems die reinen Kirchengebäude im Eigentum der Kirchen belassen. Damit kann man ausserhalb kirchlicher Aktivitäten sowieso kaum etwas anfangen.

Und wem willst du das geben?

Dem Staat, also uns allen.

Wer würde denn einen Wald kaufen?

Ein Forstwirt. Ferner gibt es viele staatliche Forste, also reiner Nutzwald, mit welchen der Staat Gewinne erwirtschaftet.
Warum glaubst Du denn haben die Kirchen das Land?

Wer soll das verwalten, möglichst ohne Schmiergelder für den
Verkauf einzustecken und wie solls in welchen Kanälen landen
um was zu finanzieren?

Ich empfehle hier die Treuhand, die ja auch die Verwaltung und Verteilung des DDR-Vermögens gemanagt hat… :wink:

Ich glaube nicht das es umsetzbar wäre, auch wenn es
verführerisch ist.

Das ist ganz locker umsetzbar.
Man müsste nur zunächst eine Rechtsgrundlage schaffen.

Grüße,
Mathias

Hi!

Ich möchte hier eine, zugegeben etwas provokante, Frage mit
Euch diskutieren.

hier mal eine provokante Antwort: Wenn schon, dann back to the
roots: halb Europa soll wieder zurück nach Italien (Berlusconi
wird Caesar), da die Römer das ganze irgendwann mal besessen
haben und nur durch Landraub wieder verloren haben…

Dieser Vergleich greift m.E. nicht, denn Caesar hatte das Land zuvor wiederum geraubt.
Der Bauer, der von der Kirche vertrieben oder ins Lehensverhältnis gedrängt worden ist, hatte da wohl mehr Anrecht auf sein Land, meine ich.

Mir ist durchaus klar, dass sich sehr viele an den Reichtümern
der Kirchen stören. Aber dieser Reichtum (bzw. die Einnahmen
daraus) erlauben es den Kirchen soziale Einrichtungen /
Hilfsprojekte zu betreiben, die ohne diesen Reichtum
vermutlich kaum möglich wären.

Das ist ein Bruchteil.

Grüße,

Mathias

Hallo Mathias

Ich möchte hier eine, zugegeben etwas provokante, Frage mit
Euch diskutieren.
Die Kirchen in Europa haben nachweislich jahrhundertelang
große Teile der Bevölkerung ausgebeutet und um ihren Besitz
betrogen.

Ja und haben auch viel gutes getan. nEBENBEI HABEN SIE DAS gESUNDHEITSWESEN UND DAS SCHULWESEN AUFGEBAUT und dann dem Staad abgetreten. Was der staadt daraus genmacht hat, überlass ich dir zu entscheiden.
Der deutsche Staat (zB Nazi) hat nachweislich Millionen von Opfern zu verantworten, sollte man ihn deswegen Enteignen???

In der heutigen Zeit handelt die katholische Kirche als
Großkonzern mit ungezählten Immobilien, Anlagen und sogar
einer Bank.

Die katholische kIRCH IST NICHT die kIRCHE SONDERN EINE VON VIELEN.

Moralisch halte ich das für mehr als vertretbar. Warum nicht,
wenn auch nach mehreren Hundert Jahren, dem Volk sein Eigentum
zurückgeben?

Stimmt die auch für Deutschland (sieghe nazi)

Wer dann noch einer armen, ehrlichen, säkularisierten
Glaubengemeinschaft katholische Kirche die Fahne halten
möchte, kann ja auch freiwillig Mitgliedsbeitzräge eintrichten
so, wie das in jedem Verein funktioniert.

Das kann man schon heute. Kirchenaustritt osder nicht entscheidet jeder selber,

Grüße,

Beat

Hallo!

Ich möchte hier eine, zugegeben etwas provokante, Frage mit
Euch diskutieren.
Die Kirchen in Europa haben nachweislich jahrhundertelang
große Teile der Bevölkerung ausgebeutet und um ihren Besitz
betrogen.

Ja und haben auch viel gutes getan. nEBENBEI HABEN SIE DAS
gESUNDHEITSWESEN UND DAS SCHULWESEN AUFGEBAUT und dann dem
Staad abgetreten.

Der Staat hat zusätzliche Bildungseinrichtungen parallel zu den kirchlichen aufgebaut, würde ich sagen.

Was der staadt daraus genmacht hat, überlass
ich dir zu entscheiden.

…ein diversifiziertes, weltoffenes Bildungssystem. Kein Problem für mich, eher eine Notwendigkeit, wenn ich auch die Grundlagen, die die Kirchen geschaffen haben, respektiere.

Der deutsche Staat (zB Nazi) hat nachweislich Millionen von
Opfern zu verantworten, sollte man ihn deswegen
Enteignen???

Das ist zum Teil geschehen.

In der heutigen Zeit handelt die katholische Kirche als
Großkonzern mit ungezählten Immobilien, Anlagen und sogar
einer Bank.

Die katholische kIRCH IST NICHT die kIRCHE SONDERN EINE VON
VIELEN.

Sie ist die größte und wohlhabenste.

Moralisch halte ich das für mehr als vertretbar. Warum nicht,
wenn auch nach mehreren Hundert Jahren, dem Volk sein Eigentum
zurückgeben?

Stimmt die auch für Deutschland (sieghe nazi)

s.o.
Es wurden Wiedergutmachungen in horrenden Höhen über 4 Generationen hinweg geleistet.

Wer dann noch einer armen, ehrlichen, säkularisierten
Glaubengemeinschaft katholische Kirche die Fahne halten
möchte, kann ja auch freiwillig Mitgliedsbeitzräge eintrichten
so, wie das in jedem Verein funktioniert.

Das kann man schon heute. Kirchenaustritt osder nicht
entscheidet jeder selber,

Ds ist nicht so ganz korrekt. Es herrscht ein großer gesellschaftlicher Druck in den gemeinden, wie ich es aus eigener Erfahrung berichten kan.
Ferner muss man zunächst einmal den Schritt des Austritts gehen, kann aber weiters keinen Einfluss auf die staatlichen Subventionen an die Kirchen nehmen.

Grüße,

Mathias

Hallo!

Ja und haben auch viel gutes getan. nEBENBEI HABEN SIE DAS
gESUNDHEITSWESEN UND DAS SCHULWESEN AUFGEBAUT und dann dem
Staad abgetreten.

Der Staat hat zusätzliche Bildungseinrichtungen parallel zu
den kirchlichen aufgebaut, würde ich sagen.

Das ist so nicht ganz richtig, der Grundaufbau kam von der Kirche… Die erste Universität in Frankreich wurde als Bildungseinrichtung zur Ehre Gottes gebaut, mit entsprechenden Lehre. Später hat der Staat (Napoleon) diesen Unis „beschlagnahmt“ und verboten die geistliche Seite zu lernen. Abweichende Proffesoren wurden sogar getötet

Was der staadt daraus genmacht hat, überlass
ich dir zu entscheiden.

…ein diversifiziertes, weltoffenes Bildungssystem. Kein
Problem für mich, eher eine Notwendigkeit, wenn ich auch die
Grundlagen, die die Kirchen geschaffen haben, respektiere.

Die Grundlagen werden eben nicht mehr gelernt. Dass das Bildungssystem heute keine Probleme bildet, sehe ich anders. Dier wertezerfall, die steigende Jugenkriminalität, der abnehmende Solitaritätsgedanke, etc sind auch auswirkungen der in der weltlichen schule nicht mehr gelernten Werte. Und es wird noch schlimmer kommen, glaube mir.

Der deutsche Staat (zB Nazi) hat nachweislich Millionen von
Opfern zu verantworten, sollte man ihn deswegen
Enteignen???

Das ist zum Teil geschehen.

Eben, wie gewisses Bodenpersonal Gottes auch ähnliche kleinere Dinge machte

In der heutigen Zeit handelt die katholische Kirche als
Großkonzern mit ungezählten Immobilien, Anlagen und sogar
einer Bank.

Die katholische kIRCH IST NICHT die kIRCHE SONDERN EINE VON
VIELEN.

Sie ist die größte und wohlhabenste.

Soviel ich weiss ist sie nicht die Grösste. Jedenfalls ist sie nicht repräsentiv für alle christliche Kirchen

Moralisch halte ich das für mehr als vertretbar. Warum nicht,
wenn auch nach mehreren Hundert Jahren, dem Volk sein Eigentum
zurückgeben?

Stimmt die auch für Deutschland (sieghe nazi)

s.o.
Es wurden Wiedergutmachungen in horrenden Höhen über 4
Generationen hinweg geleistet.

Alle in Deutschland litten darunter. Hast Du oder deine Vorfahren etwas bekommen?

Wer dann noch einer armen, ehrlichen, säkularisierten
Glaubengemeinschaft katholische Kirche die Fahne halten
möchte, kann ja auch freiwillig Mitgliedsbeitzräge eintrichten
so, wie das in jedem Verein funktioniert.

Das kann man schon heute. Kirchenaustritt osder nicht
entscheidet jeder selber,

Ds ist nicht so ganz korrekt. Es herrscht ein großer
gesellschaftlicher Druck in den gemeinden, wie ich es aus
eigener Erfahrung berichten kan.

Meine Aussage ist korrekt, auch wenn Deine Aussage ebenso stimmt.
Wirf andeern nicht Fehler vor, die sie aus Feigheit und Druck heraus machten, wenn du selber nicht bereit bist, diesen Druck entgegen zu halten

Ferner muss man zunächst einmal den Schritt des Austritts
gehen, kann aber weiters keinen Einfluss auf die staatlichen
Subventionen an die Kirchen nehmen.

Weiss nicht, ob der Staat die Kirchen in Deutschland subventioniert. In der schweiz gibt es eine separate Kirchensteuer. Also zahlt jemand der Austritt auch nichts mehr

Übrigens, den Glauben solltest Du an Gott nicht verlieren, nur weil gewisse religiöse systeme nicht so sindd, wie Sie sein sollten. Gibt nebenbei noch viele andere christliche Kirchen/Gemeinden und Gruppierungen, die sich nach der Bibel und nicht nach menschliochen Autoritäten richten

Gruss
beat

Hallo Beate,

Ja und haben auch viel gutes getan. nEBENBEI HABEN SIE DAS
gESUNDHEITSWESEN UND DAS SCHULWESEN AUFGEBAUT und dann dem
Staad abgetreten.

Der Staat hat zusätzliche Bildungseinrichtungen parallel zu
den kirchlichen aufgebaut, würde ich sagen.

Das ist so nicht ganz richtig, der Grundaufbau kam von der
Kirche… Die erste Universität in Frankreich wurde als
Bildungseinrichtung zur Ehre Gottes gebaut, mit entsprechenden
Lehre.

…was ja die Schaffung zusätzlicher (wie ich oben sagte), säkularisierter Einrichtungen erforderte.

Später hat der Staat (Napoleon) diesen Unis
„beschlagnahmt“ und verboten die geistliche Seite zu lernen.
Abweichende Proffesoren wurden sogar getötet

Das war natürlich zu hart.

Was der staadt daraus genmacht hat, überlass
ich dir zu entscheiden.

…ein diversifiziertes, weltoffenes Bildungssystem. Kein
Problem für mich, eher eine Notwendigkeit, wenn ich auch die
Grundlagen, die die Kirchen geschaffen haben, respektiere.

Die Grundlagen werden eben nicht mehr gelernt.

das werden sie durchaus. Unser gesamtes Wertesystem basiert auf der christlichen Lehre und wird in den Schulen auch so vermittelt. Ob wir die kirchliche LEwhre dzu benötigen, bezweifle ich jedoch.

Dass das
Bildungssystem heute keine Probleme bildet, sehe ich anders.

Das habe ich auch nie behauptet.

Dier wertezerfall, die steigende Jugenkriminalität, der
abnehmende Solitaritätsgedanke, etc sind auch auswirkungen der
in der weltlichen schule nicht mehr gelernten Werte.

Zunhemender Egoismus und Dekadenz sind ein Problem wohlhabender Gesellschaft seit altersher.
Schon die Römer sind daran zugrunde gegangen.

Und es
wird noch schlimmer kommen, glaube mir.

Auch das schrieb schon ein berühmter Römer…

Vielleicht ist dem sogar so. Durch kirchlichen Dogmatismus jedenfalls wird das Problem nicht gelöst.

Der deutsche Staat (zB Nazi) hat nachweislich Millionen von
Opfern zu verantworten, sollte man ihn deswegen
Enteignen???

Das ist zum Teil geschehen.

Eben, wie gewisses Bodenpersonal Gottes auch ähnliche kleinere
Dinge machte

Genau. Sie haben ähnliche Verbrechen begangen.
Daher sollten sie enteignet werden. Wie ich sagte.

In der heutigen Zeit handelt die katholische Kirche als
Großkonzern mit ungezählten Immobilien, Anlagen und sogar
einer Bank.

Die katholische kIRCH IST NICHT die kIRCHE SONDERN EINE VON
VIELEN.

Sie ist die größte und wohlhabenste.

Soviel ich weiss ist sie nicht die Grösste. Jedenfalls ist sie
nicht repräsentiv für alle christliche Kirchen

Doch, denn die gingen mehr oder weniger alle aus demselben Verein hervor, wobei die römisch-katholische Kirche den Großteil der Reichtümer eingesackt hat.

Moralisch halte ich das für mehr als vertretbar. Warum nicht,
wenn auch nach mehreren Hundert Jahren, dem Volk sein Eigentum
zurückgeben?

Stimmt die auch für Deutschland (sieghe nazi)

s.o.
Es wurden Wiedergutmachungen in horrenden Höhen über 4
Generationen hinweg geleistet.

Alle in Deutschland litten darunter. Hast Du oder deine
Vorfahren etwas bekommen?

Nein, wir haben bezahlt und tun es noch.
Ich sehe, Du folgst meinem Vergleich.

Wer dann noch einer armen, ehrlichen, säkularisierten
Glaubengemeinschaft katholische Kirche die Fahne halten
möchte, kann ja auch freiwillig Mitgliedsbeitzräge eintrichten
so, wie das in jedem Verein funktioniert.

Das kann man schon heute. Kirchenaustritt osder nicht
entscheidet jeder selber,

Das ist nicht so ganz korrekt. Es herrscht ein großer
gesellschaftlicher Druck in den gemeinden, wie ich es aus
eigener Erfahrung berichten kan.

Meine Aussage ist korrekt, auch wenn Deine Aussage ebenso
stimmt.
Wirf andeern nicht Fehler vor, die sie aus Feigheit und Druck
heraus machten, wenn du selber nicht bereit bist, diesen Druck
entgegen zu halten

Ich bn bereit, wie kommst Du darauf, das es anders sein könnte? Ich bin schon seit Jahren nicht mehr im Club.

Ferner muss man zunächst einmal den Schritt des Austritts
gehen, kann aber weiters keinen Einfluss auf die staatlichen
Subventionen an die Kirchen nehmen.

Weiss nicht, ob der Staat die Kirchen in Deutschland
subventioniert. In der schweiz gibt es eine separate
Kirchensteuer. Also zahlt jemand der Austritt auch nichts mehr

Das ist in D auch so. eigentlch. Denn über deine Steuerleistungen an den Staat bezahlst Du auch die Unterstützung des Staates an die Kirchen indirekt mit.

Übrigens, den Glauben solltest Du an Gott nicht verlieren, nur
weil gewisse religiöse systeme nicht so sindd, wie Sie sein
sollten. Gibt nebenbei noch viele andere christliche
Kirchen/Gemeinden und Gruppierungen, die sich nach der Bibel
und nicht nach menschliochen Autoritäten richten

Ja, meine besonderen Lieblinge sind abei die sog. „Freikirchen“. In so einer legalisierten Sekte ist meine Cousine Mitglied. Man hat den kontakt zu mir als nicht empfehlenswert eingestuft und, was sol ich sagen, wir haben uns früher sehr oft gesehen. Heute nicht mehr…

Gäbe es Gott, hätte er die Kirchen schon längst von der Erde gewischt, möchte man da fast sagen…

Grüße,

Mathias