Klassisches 'Lokalproblem'

Hallo zusammen :smile:

Altes Thema im Grunde,ein Date und die anschließende Rechnung im Lokal mit der Frage, nach dem „getrennt oder zusammen“ :frowning:

Es ist so,dass ich aus Unsicherheit immer vorpresche,fast noch bevor der Kellner die Frage zu Ende formuliert hat.

Entweder mache ich die Ansage,dass es getrennt geht (was durch meine Hast etwas barsch rüberkommt) oder aber ich bezahle die gesam. Rechnung.
Die Männer sagen sich jetzt wahrscheinlich,dass beide Situationen vollkommen in Ordnung sind :wink:)

Allerdings sind sie es für mich nicht,weil sie nicht aus Überzeugung entstanden sind,sondern aus Unsicherheit.

Warum ich so vorpresche,weiß ich.
Mir wäre es unangenehm,dass mein Date sich evtl. „genötigt“ fühlen könnte die Rechnung zu zahlen,falls die Pause nach der obligatorischen Frage zu lang wird und zum anderen, wäre es mir auch unangenehm mitzubekommen,dass mein Date mich nicht einladen möchte.

Deshalb:
Wenn der Kellner die Frage nach der Rechnung stellt,wie kann ich als Frau mich am galantesten/charmantesten Verhalten,quasi die für mich ja unerträgliche „Antwortpause“ gestalten,dass sowohl ich als auch mein Gegenüber sein Gesicht wahren kann?

Bitte jetzt keinen „Threadmissbrauch“ von wg. am Selbstwertgefühl arbeiten usw.

Die „OP“ folgt später,jetzt geht es erstmal um die „Erstversorgung“ :wink:)

LG

Man sollte vieleicht warten bis der Mann reagiert, aber wenn er die selbe Technik hat, dann würde ich ihn fragen, ob ich sie zahlen solle.
Bei der Antwortpause könnte man ihm dezent in die Augen schauen.

Ich denke soetwas sollte man während des Dates durch dezentes Fragen klähren, wenn der kellner da ist ist es zu spät.

Hallo Sporteule,

eigentlich finde ich es ganz normal heutzutage,wenn jeder seine Rechnung einfach selber bezahlt.Zumindest bei einem ersten date,oder wenn man sich noch nicht so gut kennt.
Praxistipp: grundsätzlich muß man ja den Kellner erst mal aufmerksam machen,dass man bezahlen will.In der Zeit,bis er an den Tisch kommt,kannst du ja schon dezent deine Geldbörse heraus holen und auf den Tisch legen.Damit signalisierst du schon mal,selber bezahlen zu wollen.Ein Gentleman(und ich hoffe,du gehst nur mit solchen aus :smile:)
wird nicht erwarten,dass du seine Rechnung mit bezahlst und wenn er dich unbedingt einladen will,wird er es dann sagen.
Normalerweise kann man darauf eingehen,u.U. mit dem Zusatz,sich dann das nächste Mal revanchieren zu wollen.
Sagt der Mann nichts,ist die Situation klar und du kannst in aller Ruhe „getrennt“ sagen,wenn der Kellner fragt :smile:

viele Grüsse
Heidi

Hi,

ich kenne das Vorpreschen und diese Unsicherheit, hab sie aber grundsätzlich nicht bei Dates, nur bei Freundschaften.
Wenn ich mit Männern unterwegs bin, seien es sogen. Dates oder auch mal nur gute Bekannte, hab ich irgendwo so eine Grundannahme, dass es für sie fast einer Beleidigung gleichkommt, wenn ich zu schnell „getrennt“ sage. Das klingt ein wenig nach „hiermit beschließe ich, dass wir nichts miteinander zu tun haben“. Und selber zahlen geht schon mal gar nicht.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für die meisten Männer (v.a. für Südländer, aber auch für Deutsche, wenn man ihnen Zeit lässt) ein Genuss ist, die Frau einladen zu dürfen, ein Beweis dafür, dass sie sich in seiner Gegenwart wohl fühlt und nichts dagegen hat, sich von ihm so ein bisschen „versorgen“ zu lassen. Dafür ist ihm die Frau nichts weiter schuldig als ein lächelndes „danke“.
Und nein, dazu muss man nicht unemanzipiert sein. Natürlich sind das alte Rollenklischees, aber alle Traditionen lassen sich nun mal nicht so schnell über Bord werfen. Und Männer wissen um diese Traditionen, die fühlen sich schon nicht zum Zahlen genötigt. Schließlich sagt auch (fast) jeder Mann, dass er bloß keine Emanze will. Außerdem geht es hier um 2-3 Gläser Wein, kein Abendessen, oder doch?

Wenn der Kellner kommt, darf die Frau ruhig warten, bis der Mann was sagt. (ich hole dann immer mein Portemonnaie raus, für den Ernstfall, und um immerhin guten Willen zu zeigen, und spätestens dann sagt der Mann schon schnell „geht zusammen“.) Das ist einfach immernoch unser Vorrecht. Wer sich dann innerlich beschwert, dass Du nicht bereit bist, Dein Bier selbst zu zahlen, hat wohl noch nicht kapiert, dass er glücklich sein darf, Dich ausführen zu dürfen und es eine Ehre für ihn ist, zu zahlen. Die besten Männer zahlen eh am Tresen, während Du noch auf Toilette bist.

Ich hab keine Ahnung, wie das die Männer hier sehen, aber das sind jedenfalls die Erfahrungen, die ich immer wieder gemacht habe, mit Männern verschiedenster Kultur und verschiedensten Alters.

Gruß

Zweimal gelacht, …
oder besser: Geschmunzelt.

Hi auch,

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für die meisten Männer
(v.a. für Südländer, aber auch für Deutsche, wenn man ihnen
Zeit lässt) ein Genuss ist, die Frau einladen zu dürfen, ein
Beweis dafür, dass sie sich in seiner Gegenwart wohl fühlt und
nichts dagegen hat, sich von ihm so ein bisschen „versorgen“
zu lassen. Dafür ist ihm die Frau nichts weiter schuldig als
ein lächelndes „danke“.

Du konntest noch einen drauflegen:

Und nein, dazu muss man nicht unemanzipiert sein.

:smile:)

Zum Thema selbst:
Wer einlädt, zahlt.
Reiner Treffpunkt (zum Aufwärmen) ohne Einladung: Jeder zahlt für sich.
Dazwischen gibt es doch nichts, oder?

Gruß
Der Franke

1 „Gefällt mir“

Hallo,
ich musste schon ein wenig suchen, um herauszufinden ob Du die Dame bist oder der Herr.

Als alte Häsin in der Gastronomie kann ich aus Erfahrung sagen, dass folgende Zahlmethoden am häufigsten sind:

Mann / Mann: einer Zahlt und hinterher schiebt er eine dem anderen einen Schein für den Ausgleich hin oder es folgt ein „Danke, die nächste Rechnung geht auf mich“.

Frau / Frau: zahlen meist getrennt

Mann / Frau (als Paar): einer von beiden zahlt. Frau oder Mann gleich häufig

Mann / Frau (als Date): und hier wird es spannend! Wenn getrennt gezahlt wird, wirken beide sehr angespannt bzw. verlegen. Dass die Frau die Rechnung zahlt ist auch eher unüblich. Am ehesten kann man davon ausgehen, dass derjenige, der die Rechnung verlangt auch derjenige ist, der zahlt - egal ob Mann oder Frau.
Wenn der Mann (seltener die Frau) auf jeden Fall sicher gehen möchte, dass er/sie die komplette Rechnung zahlt und dabei nicht die andere Person in Verlegenheit bringen möchte. Der lässt die Rechnung nicht bringen, sondern entschuldigt sich, geht vom Tisch und zahlt an der Bar (auf dem Weg zum Klo) .

Viele Grüße

Lach nur.
Du wirst es nicht glauben, aber die Situationen, in denen ich mich einladen lasse, sind abertausendmal entspannter als jegliche Diskussionen über das Zahlen.
Und emanzipiert bin und wirke ich trotzdem, keine Sorge.

Gruß

Hallo Sporteule,

mit einem Quentchen Beobachtung und Analyse des Dateverlaufes hast du das Vorpreschen bei der Rechnung eigentlich nicht mehr nötig.

Bei einer Verabredung mit einem mir bis dato unbekannten männlichen Begleiter, dessen eventuelle Freigebigkeit und/oder finanzielle Situation mir ebenso unbekannt ist, obliegt es mir als der weibliche Part, zuerst bestellen zu können.

Beim anschliessendem Zechen und Tafeln werde ich mir keinen Zwang antun, es aber auch nicht übertreiben. Ein aus welchen Gründen auch immer knickeriger Gastgeber wird dann folgerichtig ein wenig ins Schlucken kommen und selbst bei nem Glas Cola Light und einem kleinen Salat oder dem Eintopf aus der Tageskarte bleiben.

Wenn ich dieses gewahr werde, habe ich allen Grund, beim Begleichen der Rechnung forsch auf getrennt zahlen zu bestehen. Der Ärmste soll ja nicht bis zum Ende des Monats am Hungertuch nagen.

Und falls der Typ mir gleichzöge mit der unbekümmerten Zecherei, wäre das ein noch geringeres Problem. Denn heutzutage erwartet eigentlich kein Mann unter 70 mehr, dass Demoiselle sich ungefragt selbstverständlich als eingeladen betrachtet. Also genauso unverblümt zwei Rechnungen bringen lassen.

Übrigens erwarte ich bei echten Einladungen die selbe Vorgehensweise, welcher ich mich stets bediene. Entweder gleich explizit beim Einladen oder spätestens, wenn der Kellner die Karten bringt, anzumerken, dass mein Gegenüber heut mal bittschön die Kohle stecken lassen kann.

Gruß

Annie

Wer einlädt, zahlt.

Natürlich,die Frage ist nur,wann ist es eine Einladung?

Für mich nur dann,wenn sie direkt ausgesprochen wird aber wer macht das schon?

Das klingt ja auch so förmlich:wink:

Meist bekommt Frau zu hören:

Wir können ja…
Was hälst du davon wenn wir …
Wollen wir…
Lass uns doch…

…essen gehen!!

…und dann? :wink:)

kein Problem
Hi,

ich bin männlich und öfter in dieser Situation. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass jeder für sich bezahlt. Nicht, weil ich zu arm oder zu geizig wäre, die Kosten zu begleichen, die Madame verursacht hat, sondern weil ich weiß, dass viele es als unangenehme Verbindlichkeit empfinden, wenn ich für sie bezahle.
Sie glauben dann, ich würde eine nichtmaterielle Gegenleistung erwarten oder davon ausgehen, dass sie nicht für sich selbst sorgen könnten oder dergleichen Unsinn, den ich ihnen auch mit vielen Beteuerungen nicht austreiben könnte. Deshalb sollen sie ruhig selbst bezahlen. Dann fühlen sie sich besser und ich spare Geld.

Manchmal jedoch ändere ich meine Meinung während des Dates und entwickle doch den Wunsch, die vielleicht zukünftige Geliebte einzuladen. Dann gehe ich vorsichtig zu Werke. Ich rufe nicht laut und keine Widerrede duldend aus: „Das geht zusammen und ich bezahle!“, sondern ich frage höflich: „Würde ich deine emanzipatorischen Bestrebungen untergraben, wenn ich die Rechnung übernähme? Es wäre mir eine Freude dich einzuladen.“ Nach einem kurzen gemeinsamen Lachen erfüllen sie mir meinen Wunsch und sagen artig Danke. Oft beeilen sie sich hinterherzuschicken: „Aber das nächste Mal bezahle ich“, worauf ich antworte: „Gewiss, meine Teuerste, gewiss.“ Und das meine ich auch so. Ich nehme sie dann beim Wort. Wenn es der Dame ein Bedürfnis ist, mich einzuladen, dann stehe ich diesem nicht im Wege. Schließlich bin ich ja auch emanzipiert, d.h. der klassischen Rollenverteilung nicht verbunden.

Sollten sie in Ausnahmefällen doch allein bezahlen wollen, dann würde ich mich hüten, das irgendwie zu diskutieren. Dann sollen sie es tun.

Mit einiger Erfahrung, Unverkrampftheit und Humor entsteht eigentlich nie eine peinliche Situation.

Tychi

Moin,

ich denke auch, wenn der Kellner schon dort steht, ist es eigentlich schon zu spät für eine Absprache.

Wie ich es halte, kommt ganz auf meine Begleitung an. Ist er mir eher unsympathisch zahle ich auf jeden Fall meinen Teil selbst.

Ist er mir sympathisch mache ich den Vorschlag, die Rechnung einfach zu teilen, egal wer was konsumiert hat.

Ist er mir sympatisch und ich weiß, dass er weniger Kohle hat als ich, lade ich auch gerne ein. Ich sag dann einfach: „Darf ich dich einladen“?

Wenn mein Date mich einladen will erwarte ich, dass er dies äußert, bevor der Kellner erscheint, und zwar ebenfalls durch die einfach Frage: „Darf ich dich einladen“? Ist er mir sympathisch, lasse ich mich auch gerne einladen. Ist er mir seeeehr sympathisch mit dem Hinweis, das nächste Mal lade dann ich ihn ein (damit äußere ich zugleich dezent Interesse an einem nächsten Mal).

Fällt bei der Einladung allerding irgend ein Wort bezüglich Emanzipation oder nicht ist das für mich jedoch ein Spacken-Alarm, also ein no-go. Ein bisschen Souveränität sollte schon sein.

Gruß
Marion

Hi Marion,

Fällt bei der Einladung allerding irgend ein Wort bezüglich
Emanzipation oder nicht ist das für mich jedoch ein
Spacken-Alarm, also ein no-go. Ein bisschen Souveränität
sollte schon sein.

Für mich wären Wörter wie Spacken-Alarm oder no-go recht schauderhaft. So verschieden können Geschmäcker sein. Inwiefern ein Hinweis auf Emanzipation Zeichen für das Fehlen von auch nur ein bisschen Souveränität sein kann, macht mich neugierig.

Tychi

3 „Gefällt mir“

Natürlich,die Frage ist nur, wann ist es eine Einladung?

Meine alles klärende Lieblingsfrage beim Verabreden eines Treffs:

Bin ich eingeladen oder zahlen wir getrennt?

Wir können ja…
Was hälst du davon wenn wir …
Wollen wir…
Lass uns doch…

…vorher(!)…

…essen gehen!!
…und dann? :wink:)

Hört sich richtig gut an, Einladung ist angenommen.

Mmmhhh, das war jetzt echt wirklich unkompliziert, nur zwei Postings für ein günstiges Date :smile:

Moin,

Für mich wären Wörter wie Spacken-Alarm oder no-go recht
schauderhaft.

Ich hab noch nie einem Mann gesagt , dass ich ihn für einen Spacken halte, oder dass er gerade in ein no-go gerannt ist. Das ist für mich aber weniger eine Frage des Geschmacks, sonder der Höflichkeit. Ich wette, du bist auch schon mit Frauen ausgegangen, über die du irgendwann im Laufe des Abends im Geiste die Augen verdreht hast, auch wenn du es dann anders verbalisieren würdest.

Inwiefern ein Hinweis auf Emanzipation Zeichen für das Fehlen
von auch nur ein bisschen Souveränität sein kann, macht mich
neugierig.

Ob es was mit Emanzipation zutun hat oder nicht, wenn man sich zum Essen einladen lässt, ist eine Diskussion, die vor 20 Jahren mal aktuell war. Bei Männern in dem Alter, das ich bevorzuge, erwarte ich eigentlich, dass das Thema durch ist und ich hoffe doch sehr, dass das für jüngere Menschen heutzutage auch kein Thema mehr ist.

Aber gut, sollte ich mal mit einem über 60-Jährigen ausgehen, würde ich über so einen Spruch vermutlich nur etwas schmunzeln :smile:

Gruß
Marion

2 „Gefällt mir“

ann gehe ich vorsichtig zu Werke.
ich frage höflich: „Würde ich deine
emanzipatorischen Bestrebungen untergraben, wenn ich die
Rechnung übernähme? Es wäre mir eine Freude dich einzuladen.“

Tychi,
Dein Nachsatz würde mich freuen, mit der Einleitung hast Du allerdings auf ganzer Linie verloren.
Somit würde ich Deine Einladung aufgrund der dummen Einleitung dankend ablehnen - und zukünftig mit erwachsenen Männern ausgehen.

Ulli

3 „Gefällt mir“

Hi,

Dein Nachsatz würde mich freuen, mit der Einleitung hast Du
allerdings auf ganzer Linie verloren.
Somit würde ich Deine Einladung aufgrund der dummen Einleitung
dankend ablehnen - und zukünftig mit erwachsenen Männern
ausgehen.

Habe ich dir irgendetwas getan? Wo kommst du her? Kennen wir uns?

>Mit … Unverkrampftheit und Humor entsteht eigentlich nie eine peinliche Situation.

Tja, daran scheint es hier einigen zu gebrechen. Na wenigstens seid ihr erwachsen.

Tychi

4 „Gefällt mir“

*smile*

Habe ich dir irgendetwas getan? Wo kommst du her? Kennen wir
uns?

Hi Tychi!
Nein, wir kennen uns nicht - ich habe Dir nur geschrieben, wie ich auf Deinen „Einleitungssatz“ reagiere.
Nicht mehr - und nicht weniger!
Ich wollte Dich nicht angreifen - aber berichten, wie Deine Frage bei mir ankommen würde.

PEACE

Ulli

2 „Gefällt mir“

Hi

Ich vermeide sowas normalerweise mit dem Kellnerruf… in der Zeit bis der Kellner kommt packe ich mein Portmonaie raus und suche möglichst passend nach dem Geld + Trinkgeld.

Wenn mein Gegenüber mich einladen möchte, hat er dann Gelegenheit, etwas zu sagen.

Wenn ich mein Gegenüber einladen möchte, und er kramt auch sein Portmonaie raus, kann ich sagen „Lass nur, ich zahle.“

Bei normalen Freunden finde ich getrennte Rechnungen vollkommen okay, bei engeren Freunden übernehme ich oft die Rechnung und mein Freund halt im nächsten Lokal. (Wenns nur um Kaffeetrinken u.ä. geht zahle ich ohnehin komplett, soviel ist mir das Beisammensein mit einer guten Tasse Kaffee und einem guten Freund/Freundin einfach wert).

Bei einem Date erwarte ich allerdings schon, eingeladen zu werden.
Schließlich will der Herr was von mir, es ist SEIN Werben, also hat er gefälligst auch zu zahlen. Immerhin gewähre ich ihm das Date mit dem Risiko, dass es komplette Zeitverschwendung ist und dazu noch eine unangenehme.
Wenn ich um den Herrn werbe zahle selbstverständlich ich (also auch das „wer lädt ein“ Prinzip).

Ausnahmen:
Mein Gegenüber kommt aus einer Kultur, bei der da nicht üblich ist oder er ist sich unsicher, ob das bei uns üblich ist.
Oder ich weiß von vornherein, dass er knapp bei Kasse ist. Wenn ich ihn sehr mag, werde ich die komplette Rechnung übernehmen. Ansonsten eben getrennte Rechnungen.

Es gibt aber auch fiese Faux Pas von der Männerseite aus:

Ich mag Männer nicht, die warten, bis Frau das Geld auf den Tisch gelegt hat, warten, bis der Kellner da ist, und DANN sagen „Das mach ich.“
Das wirkt auf mich zum einen so, als wolle er sicherstellen, dass ich ja auch gar nichts erwarte und zum anderen, als wolle er vor dem Kellner prollen „Oh schaut mich an, ICH gebe dieser Frau hier was aus!“

Anderer Fall: Mann und Frau in amoröser Beziehung sind in einem Cafe.
SIE hat einen Kaffee getrunken, ER hat einen Kaffee getrunken und ein Stück Torte.
Er: „Kannst du zahlen? Ich habe nur einen 50er dabei.“ (SCHEIN!)

HALLO?!

In solchen Fällen darf dem männlichen Geschöpf getrost auf den Fuß getreten werden.

lg
Kate

Hi,

Bei einem Date erwarte ich allerdings schon, eingeladen zu
werden.
Schließlich will der Herr was von mir, es ist SEIN Werben,
also hat er gefälligst auch zu zahlen. Immerhin gewähre ich
ihm das Date mit dem Risiko, dass es komplette
Zeitverschwendung ist und dazu noch eine unangenehme.
Wenn ich um den Herrn werbe zahle selbstverständlich ich
(also auch das „wer lädt ein“ Prinzip).

hm, kann man das überhaupt so genau trennen, wer jetzt um wen wirbt? Man lernt sich doch gemeinsam kennen - gleichzeitig. Wenn du nicht an ihm interessiert wärst, hättest du nicht zugesagt. Natürlich ist der eine aktiv und der andere passiv, aber Interesse haben doch beide. Für ihn ist es auch ein Risiko, obs Zeitverschwendung ist. Das kann man vorher nie wissen. Und nur weil er den ersten Schritt gemacht hat…

Ich finds ok, wenn du dich einladen lassen willst, finde deine Begründung nur etwas komisch.

@ UP: Wenn meine Verabredung mir sympathisch ist, würde ich mich einladen lassen und ihm gleichzeitig sagen, dass ich ihn beim nächsten Mal einlade (und dies natürlich auch tun). So weiß er auch (weil ich ihn nochmal treffen möchte), dass ich ihn interessant fand.

Will ich ihn jedoch nicht wiedersehen, bestehe ich schon eher darauf, dass wir getrennt zahlen. Da müsste er schon sehr viel mehr verdienen als ich, dass ich mich dann einladen lasse. Irgendwie hätte ich ein schlechtes Gewissen. Obwohl’s bei einem 1. Treffen ja eh meist nur um 2 Kaffee und ne Cola geht, eigentlich Quatsch, aber ich habe dann das Gefühl, dass ich ihm etwas „schulde“.

Gruß
Steffie

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