Kleinkinder-Fussball

Hallo.

Weiss jemand ab wieviel Jahren man mit Fussballverein anfangen kann?
Es geht darum, dass unser Sohn gerade 1,5 Jahre liebt Bälle über alles.
Wenn er einen Ball sieht, muss er unbedingt den treten. Jeden Abend wenn ich von der Arbeit komme drückt er mir den Ball entgegen und will hin und her spielen. Er kann schon Tor schreien :smile: (liegt vielleicht an der WM).
Gibt es vielleicht Sportvereine die so ne Art Kleinkinderfussball
machen o.ä. Das wird sowieso nur ein wildes Umhergerenne, aber einfach
dass er mit anderen Kindern in seinem Alter hinterm Ball herrennt.
Oder müsste man das mit anderen Eltern selbst veranstalten ?

Danke für euere Antworten.

Gruss,
Roman

Hallo Roman,

da erkundigst du dich am besten in der Nähe bei einem Sportverein. Es gibt meines Wissens Babmini-Kurse, die gehen allerdings bei uns mir 4 oder 5 Jahren los. Aber wer nciht fragt, der nicht gewinnt. Und wenn kein Kurs angeboten wird, vielleicht erklärt sich ja jemand bereit, etwas derartiges auf die Beine zu stellen, es muss ja keine 11 auf jeder Seite sein :smiley: Es geht da ja primär um Spaß an Bewegung mit Ball in der Gruppe.

Wenn ihr nen Sportverein habt, frag einfah dort mal nach, ob sowas angeboten wird, bzw, welche Voraussetzungen (wieviel interessierte kinder) sein müssen, um so etwas anzubieten und wenn du der organisatorische Typ bist, versuche dann etwas auf die Beine zu stellen. Kannst ja in KRabbelgruppen nach Interessenten suchen, ich glaube, die sind froh, etwas als „Ablöse“ für das Baby-Treffen zu finden.

Liebe Grüße und viel Erfolg,

Schmelzenden Grüße bei 28°C in der Wohnung,

Dany

Hi Dany.

Danke für die Tipps. Ich werde dies so machen.
Mir ist sogar eine Idee gekommen, dass durch Krabbelgruppen, Bekannten usw. ich eine Baby WM (WindelMeisterschaft) veranstalten möchte.
Das wäre ein Spass für Babys und Eltern. Ich werde dann hier berichten ob es stattgefunden hat und wie es war. :smile:

Viele Grüße aus dem ebenso heissen Büro.
Roman

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Hi,

also 1,5 ist noch viel zu jung und die Vereine die ich kenne fangen auch erst bei den bereits erwähnten 4-5 Jahren an. Das ganze ist dann aber auch schon recht professionell von wegen, Training, Spiele und Turniere. Da gehen dann schnell 1-2 Tage (bei Turnieren sogar ganze Tage ggf. Wochenende bei drauf).

In dem Alter sollten es also Mama, Papa, Geschwister oder Freunde schon selbst in die Hand nehmen (zumal das ganze auch schnell kippen kann).

Viele Grüße
Me

Ja, natürlich sollte es ohne Trainingszwang sein. Ich dachte ja eher
an Fussbalbegeisterte Väter und hinterherkrabbelnde Babys die auch Spass am runden Leder (Stoff) haben und es dafür auch Vereine gäbe. Mein Sohn ist wie gesagt auf seinen Fussball so fixiert, auch schon vor der WM, dass ich dies spielerisch einfach fördern muss. Turnen und Schwimmen macht er sowieso schon mit Mama. Wenn er irgendwann die Lusst an Fussball verlieren sollte, naja, kein Problem, Hauptsache es hatte ihm für ne Zeit lang Spass gemacht.

Gruss,
Roman

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Hi,

wie gesagt ich glaube ein Verein ist der falsche Ort aber vielleicht habt ihr ja einen Bolzplatz in eurer Umgebung.

Güsse
Me

Moin,

über welchen Zeitraum hat er denn Spaß an diesem Spiel ? Mehr als 15 Minuten am Stück ?

Gruß
Marion

Ball spielen
Hallo,

noch ein bißchen früh mit 1,5 Jahren beim Fußball einzusteigen. Aber in manchen Sportvereinen gibt es schon früh Angebote wie Ballsport für Kinder. Da geht es dann nicht gleich nur um Fußball, sondern ganz allgemein um Ballsport.

Diese Entwicklung ist eine prima Sache, da hier Grundfertigkeiten entwickelt werden können und die Kinder sich dann erst später für eine einzige Sportart entscheiden müssen. In vielen Sportarten hat man nämlich das Problem, dass die Kinder, wenn sie in die Schule kommen, eigentlich noch zu klein für manche Sportarten sind. Sie koordinativ noch nicht so weit sind und eigentlich noch allgemein geschult werden müßten.
http://www.psv-karlsruhe.de/233.html

Beim reinem Fußball muss man nämlich schauen, dass die kleinen Kinder noch was für die Arme zu tun bekommen. Gute Fußballvereien achten natürlich darauf, dass es nicht zu früh zu fußballlastig wird und bilden die Kinder so aus, dass sie später auch leicht in andere Sportarten wechseln können.

Grüße
Juhe

Hallo Roman,

am besten genießt Du jetzt die Freuden des Ballspiels mit dem Baby, ohne über dessen Professionlisierung zu grübeln. Dein Baby ist nichts anderes als ein Baby, und es dient dazu, Dir Glück zu bereiten, indem Du es liebhast. Ausbildung kommt später noch genug.

Unser Kleinster (15 Monate) ist auch in mancher Hinsicht geradezu unglaublich kräftig und in der Grobmotorik frühreif entwickelt, aber wir nehmen das nicht so ernst, freuen uns halt daran und diskutieren allenfalls scherzhaft, ob man den nächstes Jahr zu Trapez-Akrobaten in die Lehre geben soll, oder ob kraftbetonter Kampfsport die bessere Wahl sei.

Gruß

Ze

Hallo,

was ist denn so schlimm daran, wenn Roman das bei seinem Kind trotz des jüngen Alters stark ausgeprägte Interesse zusätzlich fördern will? Warum soll ein Verein, in dem das Kind mit anderen Gleichaltrigen hinter dem Ball herrennen kann, schlechter sein, als das Gekicke mit dem Papa?

am besten genießt Du jetzt die Freuden des Ballspiels mit dem
Baby, ohne über dessen Professionlisierung zu grübeln. Dein
Baby ist nichts anderes als ein Baby, und es dient dazu, Dir
Glück zu bereiten, indem Du es liebhast. Ausbildung kommt
später noch genug.

Roman hat doch an keiner Stelle etwas von Professionalisierung oder Ausbildung geschrieben, sondern nur von SPASS. Sein Kind mag es sehr, mit Bällen zu spielen und deswegen möchte er das fördern, um seinem Kind noch mehr Spaß zu bereiten und dessen Interessen zu unterstützen. Die Initiative geht vom KIND selbst aus, nicht von Roman. Und er hat ja auch geschrieben, dass alles ZWANGLOS ablaufen soll und nur solange, wie es dem Kind eben Spaß macht.

Unser Kleinster (15 Monate) ist auch in mancher Hinsicht
geradezu unglaublich kräftig und in der Grobmotorik frühreif
entwickelt, aber wir nehmen das nicht so ernst, freuen uns
halt daran und diskutieren allenfalls scherzhaft, ob man den
nächstes Jahr zu Trapez-Akrobaten in die Lehre geben soll,
oder ob kraftbetonter Kampfsport die bessere Wahl sei.

Da sagt ja auch niemand etwas dagegen. Aber was spricht gegen eine Vereinsgruppe für die Knirpse? Warum darf man die Interessen und den Spaß des Kindes nicht ernst nehmen und das fördern, wenn diese Interessen so stark ausgeprägt sind und wenn man dazu noch die Möglichkeit dafür hat? Ich sehe in Romans Wunsch bei bestem Willen nichts Negatives, sondern nur Positives.

Grüße,
Anja

Hallo Anja,

von „schlimm“ und „darf man nicht“ habe ich nichts gesagt.

Von den Möglichkeiten zum Zusammenspiel mit Gleichaltrigen auf der Entwicklungsstufe Anderthalbjähriger hast (nicht nur) Du übertriebene Vorstellungen.

Und:
Du könntest glücklicher sein, wenn Du mehr lieben und weniger hassen würdest.

Gruß

Ze

Hallo,
wenn du z.B. in der Nähe von Bayern München oder einem anderen größeren Fußballverein wohnst - dort gibt es bereits ab ca. 3 Jahre die Chance zum Fußballtraining. Da braucht man schon spezielle Trainer, die mit so kleinen Sportlern umgehen können.

Ansonsten bei Wald-Wiesen-Kleinkuckucksdorf geht es meist so ab 6 Jahren richtig los, so dass evtl. die Idee, einfach andere Eltern zu suchen und mit denen zu spielen, besser ist.

Beatrix

Eislaufmuddies…
Hallo Anja,

Da sagt ja auch niemand etwas dagegen. Aber was spricht gegen
eine Vereinsgruppe für die Knirpse? Warum darf man die
Interessen und den Spaß des Kindes nicht ernst nehmen und das
fördern, wenn diese Interessen so stark ausgeprägt sind und
wenn man dazu noch die Möglichkeit dafür hat? Ich sehe in
Romans Wunsch bei bestem Willen nichts Negatives, sondern nur
Positives.

…so werden sie hier genannt, diese Mütter und Väter, die ihre Kinder nach eigenem Ehrgeiz ‚fördern‘ wollen. Ich habe das sowohl am Theater als auch im Fußballverein (E-Jugend Eintracht Frankfurt) erlebt. Man selbst meint es vielleicht gut - aber man darf eben die anderen Mitglieder des Vereins nicht vergessen, die in der Regel konkurrent, missgünstig und völlig unsozial nur ihre eigenen, auf das Kind projizierte Interessen verfolgen.

Eine Elterninitiative, die mit kleinen Kindern einen Fußball-Spiel-Wettbewerb-Nachmittag ausrichtet mit Würstchenbraten o.äh. am Schluss zur ‚Belohnung‘ sieht da in meinen Augen schon ganz anders aus.

Adlergruß

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Hallo Ze,

Von den Möglichkeiten zum Zusammenspiel mit Gleichaltrigen auf
der Entwicklungsstufe Anderthalbjähriger hast (nicht nur) Du
übertriebene Vorstellungen.

Ja.
Selbst ein 18 Monate alter und ein Ball haben nicht sehr
viel mit Fußball zu tun (rennen und gleichzeitig kicken
können Kleinkinder normalerweise erst viel später, mein
jüngerer Sohn war 2 und ein bisschen als er damit anfing -
und wurde sofort zum Wunderkind hochstilisiert; war er
nicht, allerdings hat er auch heute noch ein sehr
gutes Ballgefühl).
Aber betonen möchte ich nochmal, was du sagst. 1 1/2 jährige
können nicht zusammen Ball spielen. Sie können wunderbar
neben anderen Kindern spielen, mit und ohne Ball,
aber wirkliches zusammen spielen, das kommt erst später.

Gruß
Elke

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Hallo,

Hallo Beatrix,

wenn du z.B. in der Nähe von Bayern München oder einem anderen
größeren Fußballverein wohnst - dort gibt es bereits ab ca. 3
Jahre die Chance zum Fußballtraining. Da braucht man schon
spezielle Trainer, die mit so kleinen Sportlern umgehen
können.

wenn du schon den FCB (mein Lieblingsverein in Sachen Männerfussball) ansprichst: Da stehen doch wohl wirtschaftliche Interessen dahinter. Beim Frauenfussball (FCB in der ersten Bundesliga) ist die wirtschaftliche Attraktivität wesentlicher geringer, also hat es der superreiche Verein hier nicht nötig, den Jugendsport bei Mädchen zu unterstützen : Keine E-Juniorinnen, keine D-Juniorinnen, keine C-Juniorinnen, ´ne, nur B-Juniorinnen (die höchste Juniorinnen-Spielklasse übrigens). Für diese Mannschaft werden von Spähern die besten Spielerinnen von den kleinen, fördernden Vereinen aus einem Umkreis von mehr als 100km angeworben. Jugendarbeit ? Bei den kleinen Jungs ab 3 Jahren werden spezielle Interessen von diversen Leuten vertreten, jedenfalls nicht die Wald- und Wiesenjungs von nebenan.

Ansonsten bei Wald-Wiesen-Kleinkuckucksdorf geht es meist so
ab 6 Jahren richtig los, so dass evtl. die Idee, einfach
andere Eltern zu suchen und mit denen zu spielen, besser ist.

Beatrix

BW
der unabhängig von der Sportart nichts von Vereinswesen für Kleinkinder hält. Dafür gibt es Krabbelstuben, Kindergärten, Nachbarn, usw.

bei uns fängt jetzt grad der Jahrgang 2002 an