die Sache geht auf einen Unfall vor fast 36 Jahren zurück, nun hat’s mich wieder eingeholt - Spalt ziemlich eng, Knochenauswachsungen. Noch sind die Beschwerden gering, nur bei manchen Bewegungen zu spüren, insbesondere seitliche Bewegungen oder Drehungen.
Was kann ich tun, eine Knieoperation und neues Kniegelenk so lange wie möglich rauszuzögern?
bei diesem Sachverhalt ist es wirklich schwierig und über die Ferne noch mal dazu schwieriger, aber ich versuchs mal.
Die Wahrscheinlichkeit, das Du ein neues Knie brauchst, könnte tatsächlich recht hoch sein und rausschieben der Operation macht nur begrenzt einen Sinn weil 1. immer mehr vom Gelenk/Knochen kaputt geht und das erste Knie, das Dir eingesetz werden muß dann größer ausfallen muß, somit die Wechselmöglichkeiten geringer sind.
Je früher, desto eher kommst Du mit dem kleinsten aus, also mit sozusagen Oberflächenersatz.
Schonhaltung machts schwierig, damit kannst Du Dir den Rest des Körpers auch ganz schön kaputt machen und hast es nach der OP schwieriger.
Ob Dein Knie noch ein Fall für eine Hyaloronsäure-Spritze wäre?
Manchen mit Rest-Spalt hat es gut geholfen, ohne Spalt(rest Knorpel) bringt es nichts mehr!
Ich bin auch immer eher eine, die erst mal so probieren würde, sehe aber auch ein, das das enge Grenzen hat.
Wenn ich Dich vor mir sehen würde, würde ich aber auf jeden fall erst mal alle noch sonstigen Störfaktoren suchen und behandeln, um zu gucken, ob es Dir dann damit besser geht, also man das Knie noch mehr entlasten kann.
Die Erfahrung ist nicht meine als Patientin, sondern als begleitende Therapeutin.
späte Antwort, aber es war schon tief im Archiv versackt.
„Der Spalt ist klein“, ist die Aussage des Orthopäden anhand der Röntgenaufnahme. Noch kann ich fast alles machen: Gymnastik, Tanzen, Laufen, Radfahren. Nur gelegentlich habe ich leichte Schmerzen, manchmal auch beim Nichtstun.
In der Vergangenheit habe ich alles gemacht, nach dem mir der Sinn und die Lust stand: Skifahren, Bergtouren (auch große), Volleyball, Joggen u.ä. Vor 17 Jahren, also 19 Jahre nach dem Unfall, wurde das Knie nebenbei wg. Problemen am anderen Knie mitgeröntgt, nennenswerte Probleme hatte ich bis dahin keine. „Wenn man bedenkt, was Sie für einen Unfall hatten, ist das Knie in einem bemerkenswert guten Zustand“, sagte der Arzt. Kann also nicht so falsch gewesen sein, was ich mit dem Knie gemacht habe, dachte ich und habe so weitergemacht - bis heute. Na gut, ist ja auch 17 Jahre her, und bin auch ein bisschen älter geworden. Aber gerade in diesem Jahr wollte ich noch einege größere Sachen in den Bergen machen … schauen wir mal.
Das nochmal als Nachtrag.
hast Du denn schon Physiotherapie bekommen, machst Du ordentlich Dehnübungen?
Es gibt eine Menge Dinge, die es lindern und etwas rauszögern können, aber wie gesagt, warte nicht zu lange und bleib darüber im Dialog mit Deinem Arzt!