Ich habe einen Knollen wegen zulange Parken bekommen. 2 Stunden wären OK gewesen, es waren 45 min mehr und jetzt erwarte ich einen netten Brief. Wieviel Chance hat man dageben Einspruch zu erhgeben. Ich war während der Zeit in meiner Funktion als Kreistagsabgeordneter in einer Sitzung, die eigentlich nur 2 Stunden gedauert hätte, aber man kennt die Politiker ja…
Ich habe einen Knollen wegen zulange Parken bekommen. 2
Stunden wären OK gewesen, es waren 45 min mehr und jetzt
erwarte ich einen netten Brief. Wieviel Chance hat man dageben
Einspruch zu erhgeben. Ich war während der Zeit in meiner
Funktion als Kreistagsabgeordneter in einer Sitzung, die
eigentlich nur 2 Stunden gedauert hätte, aber man kennt die
Politiker ja…
Ehrlich gesagt, finde ich deine Frage etwas daneben. Du gibst zu, daß du gegen eine Regel verstoßen hast. Damit ist es doch wohl rechtens, daß du einen „netten Brief“ bekommst. Nun steh auch dazu und bezahle ohne Jammern oder nach Ausreden zu suchen. Ich gehe davon aus, daß für Politiker die gleichen Rechte und Pflichten gelten, wie für jeden anderen auch. Daß (viele) Politiker sich permanent auf unsere Steuergroschen bereichern wollen ist ja hinlänglich bekannt. Dieses auch hier noch öffentlich zu posten ist schon dreist.
Eines weiß ich ganz genau: Meine Stimme bekämst du nie mehr.
Ich habe wegen Erwerbstätigkeit eine Gehaltsabrechnung mit ausgewiesenen Steuer- und SV-Anteilen bekommen. Ein bißchen Abzug wäre okay gewesen, aber über die Hälfte ist mir echt zuviel. Wieviel Chancen habe ich, dagegen vorzugehen?
Ich war gestern wegen einem Einkauf einen Kassenbon bekommen. Mit ausgewiesener Märchensteuer. Ein bisserl wär ja okay gewesen, aber 16% - das ist mir zuviel. Hab ich Chancen, dagegen vorzugehen?
Ich wurde in der Vergangenheit schonmal geblitzt und habe ein Ticket bekommen. 50 km/h wären okay gewesen, es waren aber 15 km/h mehr und daher mußte ich zahlen. Wievirel Chance hätte ich gehabt, dagegen vorzugehen?
Ich habe einen Knollen wegen zulange Parken bekommen. 2
Stunden wären OK gewesen, es waren 45 min mehr und jetzt
erwarte ich einen netten Brief. Wieviel Chance hat man dageben
Einspruch zu erhgeben.
Merkst Du was? Deine Frage ist vom Inhalt her genau wie die vorherigen. Die Antwort ist immer die gleiche, kommst Du allein drauf? Oder wollen wir ein Quiz veranstalten?
Ich war während der Zeit in meiner
Funktion als Kreistagsabgeordneter in einer Sitzung, die
eigentlich nur 2 Stunden gedauert hätte,
Sach mal, was hat das mit Deinem Parkticket zu schaffen? Wen interessiert, wo Du gewesen bist? Du hast falsch geparkt. Also zahlst Du. Warum sollte es hier eine Ausnahme geben?
aber man kennt die
Politiker ja…
Offensichtlich gibst Du Dir echt große Mühe, dem inzwischen gewohnten Bild eines Politikers zu entsprechen.
Man kennt das ja…
habe in Deiner Vita soeben gesehen, dass einer Deiner Betätigungsschwerpunke der „Öffentliche Nahverkehr“ ist )
Also, nicht nur drüber Reden, sondern auch nutzen…dann gibt es auch kein Knöllchen.
Soweit zum Thema „Anspruch und Wirklichkeit“ der Grünen Politiker !!
Ach ja, wenn Du die Visakarte der Lufthansa zum bezahlen des Knöllchen benutzt, bekommst Du für jeden Euro den Du darüber bezahlst, 1 Meile gut geschrieben, dann kannst Du schon bald beim nächsten Flug neben Rezzo Schlauch sitzen!
Gruß
Karl-Heinz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
die notwendigen bösen Antworten hast Du ja schon erhalten.
Im ruhenden Verkehr wurde vor einigen Jahren die Halterhaftung eingeführt. Der Halter muß also auf jeden Fall zahlen. Legt er Einspruch ein, werden ihm auch bei erfolgreichem Einspruch die Kosten des Verfahrens auferlegt.
Fazit: Du hast keine Chance, zahl einfach.
Knollen wegen zu lange Parken = Zahlen!
Hallihallo!
Du hast wohl etwas zuviel von dem geschluckt, das du auf deiner Homepage als „neu!“ anpreist… und das mit 'nem Sch… PopUp bei jedem neuen Klick…?!?
Auch wenn ich eine Stunde auf dem Sch…-Haus im Kaufhaus sitze (ist wohl ziemlich dieselbe Situation…) muss ich mein Knöllchen bezahlen…
Oder gibt es für „Politiker“ jetzt nicht nur Frei-Flüge sondern auch Frei-Parken…?
Vom Sinn (?) deiner Aktivitäten mal ganz abgesehen… auch ein G. Schröder geht wie du und ich „auf den Trichter“ und „…“ d.h., der hat einen norma… äh… bezahlten Beruf wie du und ich, warum sollten er und du bevorzugt werden?? Würde ich ihn oder dich auf der Strasse treffen, falle ich auch nicht auf die Knie… *you know what I mean???*
In diesem Sinne - Cash!
Markus
dieser Mann hat ganz sachlich gefragt, wie er dagegen vorgehen kann, daß er - anscheinend ohne sein Verschulden - zu lange geparkt hat. Das kann jedem passieren, und oft habe ich schon gedacht „Wenn jetzt die Politesse kommt - kann ich ihr nicht vielleicht beweisen, daß ich wirklich keinen Einfluß hatte, weil ich auf dem Weg ner alten Frau über die Straße geholfen habe und deshalb zu spät bin“ (das würde ich natürlich nur sagen, wenn es auch so wäre).
Nur weil er Politiker ist, wird er jetzt hier mal pauschal abgewatscht? Was ist denn das für eine Einstellung. Dieses Forum ist für Hilfsbereitschaft gedacht.
dieser Mann hat ganz sachlich gefragt, wie er dagegen vorgehen
kann, daß er - anscheinend ohne sein Verschulden - zu lange
geparkt hat.
Also kleben Politiker doch an ihrem Sessel? Oder werden sie gar während der Sitzungen angekettet?
Also hier ist das so, daß wir aufstehen und uns zum Fahrzeug bewegen können, um es umzuparken oder gar Geld nachzuwerfen. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, daß das allen Menschen möglich wäre.
Daß es einen etwas irritiert, daß jemand seine - berechtigte - Strafe nicht zahlen will, nur mit der Begründung, er sei Politiker im Dienst gewesen, kann aufgrund der aktuellen „Vorfälle“ in Politikerkreisen nicht überraschen. Es ist genau dies, was ich am meisten kritisiere: Die Selbstverständlichkeit, mit der sich bedient wird und vor allem Sonderrechte eingefordert oder gleich selbstbewußt wahrgenommen werden.
Gruß
Christian
P.S.
Was hättest Du denn gesagt, wenn hier ein Polizist gefragt hätte, wie er jetzt aus dieser dummen Ladendiebstahlsache rauskäme; er hätte diese Klamotten wirklich gebraucht.
Du hast schon recht - ich finde auch, Strafe verdient.
Aber es geht doch nicht darum, hier irgend jemandem Vorwürfe zu machen. Und schon gar nicht, nur weil er Politiker ist. Ich frage mich, wären die Reaktionen genau so heftig gewesen, wenn es ein Ladenangestellter war, der ein länger-als-geplantes Verkaufsgespräch führen mußte?
Max wollte doch nur wissen, was er tun muß. Er wird schon seine Gründe dafür haben. Er wollte auch nichts Rechtswidriges, sondern nur seine Bürgerrechte ausschöpfen. Wir kennen doch die Gründe für sein Zuspätkommen gar nicht.
Was hättest Du denn gesagt, wenn hier ein Polizist gefragt
hätte, wie er jetzt aus dieser dummen Ladendiebstahlsache
rauskäme; er hätte diese Klamotten wirklich gebraucht.
Entweder sachlich geantwortet oder meinen Mund gehalten! Warum müssen in diesem Forum einfache sachliche Fragen immer meinungsmäßig kommentiert werden? Keiner kennt die genaueren Umstände aber viele glauben sich ein Urteil bilden zu können. Ich finde das wirklich nervig und kontraproduktiv. In welchem Maße hier gelegentlich Vorurteile gepflegt werden ist einfach unglaublich…
Daß es einen etwas irritiert, daß jemand seine - berechtigte -
Strafe nicht zahlen will
Hier liegt ein Denkfehler vor, es war ja seine Frage, ob die Strafe „berechtigt“ war und diese wäre vor deiner unsinnigen Antwort zu lösen gewesen.
Sonderrechte eingefordert oder gleich selbstbewußt
wahrgenommen werden.
Erstens: worin wird ein Sonderrecht gefordert, wenn man eine Rechtsauskunft einholt und zweitens: was für ein Sonderrecht wäre es denn, wenn ein Politiker ein Rechtsmittel einlegt, das sonst auch jedem anderen zusteht?
Was hättest Du denn gesagt, wenn hier ein Polizist gefragt
hätte, wie er jetzt aus dieser dummen Ladendiebstahlsache
rauskäme; er hätte diese Klamotten wirklich gebraucht.
Das gleiche, was man jedem anderen sagen würde, der einen Ladendiebstahl begangen hat. Man sagt ja: Vor dem Gesetz sind alle gleich, deshalb ist das so und deshalb hat auch ein Politiker das Recht auf eine Rechtsauskunft und muss sich nicht gleich beschimpfen lassen von jemandem, der offensichtlich das Problem vor lauter Vorurteilen nicht kapiert.
genau Du sprichst den Punkt an, warum sich viele (auch ich!) hier über die Frage aufgeregt haben.
Du sagst sinngemäß „Max, geh mal zum Bürgermeister und sieh mal, ob da nichts zu machen ist…“.
Ist das wirklich Dein Ernst??
Also, Knöllchen das verschwinden lassen! (Dafür wird später dann dem Bürgermeister geholfen, wenn er ein Problem mit der Kreisbehörde hat!)
Genau das ist doch der Punkt!! Es wird mit zweierlei Maß gemessen.
Meinst Du einem Handwerker, der mit seinem Auto länger parkt und ein Knöllchen bekommt wird diese Möglichkeit des „Strafzettelverschwindens“ gegeben?
Ja, es ist wirklich nett, das jemand für sooooo wenig Geld Politik macht…ich dachte immer, es wäre ein Ehrenamt?
Was bekommen eigentlich andere für ihre Ehrenämter bei der Feuerwehr, dem DRK oder THW?
Gruß
Karl-Heinz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hier liegt ein Denkfehler vor, es war ja seine Frage, ob die
Strafe „berechtigt“ war und diese wäre vor deiner unsinnigen
Antwort zu lösen gewesen.
Zitat:
2 Stunden wären OK gewesen, es waren 45 min mehr
Wo sind da Zweifel, ob das Ticket berechtigt wäre?
Ansonsten wären auch noch ca. 6 andere Antworten vorher unsinnig gewesen.
Erstens: worin wird ein Sonderrecht gefordert, wenn man eine
Rechtsauskunft einholt und zweitens: was für ein Sonderrecht
wäre es denn, wenn ein Politiker ein Rechtsmittel einlegt, das
sonst auch jedem anderen zusteht?
Ich stelle mir das lebhaft vor: Ich parke vor der Bank und wenn ich ein Ticket bekomme, lege ich Widerspruch ein. Begründung: Ich war gerade in einer wichtigen Sitzung. Allein die Erwartungshaltung, daß das ansatzweise funktionieren würde, verkörpert genau das, was ich hier klar herausstellen will.
Das gleiche, was man jedem anderen sagen würde, der einen
Ladendiebstahl begangen hat. Man sagt ja: Vor dem Gesetz sind
alle gleich, deshalb ist das so und deshalb hat auch ein
Politiker das Recht auf eine Rechtsauskunft und muss sich
nicht gleich beschimpfen lassen von jemandem, der
offensichtlich das Problem vor lauter Vorurteilen nicht
kapiert.
Ich habe das Problem kapiert. Und nicht nur dieses. Und was die Vorurteile angeht: Die hatte ich bisher nur bei Bundes- und Landespolitikern, und das ja wohl auch nicht ganz ohne Grund. Tja, und nun…
Wo sind da Zweifel, ob das Ticket berechtigt wäre?
Er hat gefragt, ob die Sitzung ein Grund wäre, länger zu parken. Wäre es ei Grund, wär parken berechtigt gewesen und genau darin liegt dein Denkfehler. Dabei ist die Antwort nämlich nicht unbedingt so ganz klar.
Ansonsten wären auch noch ca. 6 andere Antworten vorher
unsinnig gewesen.
es waren ja auch einige andere unsinnig
Erstens: worin wird ein Sonderrecht gefordert, wenn man eine
Rechtsauskunft einholt und zweitens: was für ein Sonderrecht
wäre es denn, wenn ein Politiker ein Rechtsmittel einlegt, das
sonst auch jedem anderen zusteht?
Ich stelle mir das lebhaft vor: Ich parke vor der Bank und
wenn ich ein Ticket bekomme, lege ich Widerspruch ein.
Begründung: Ich war gerade in einer wichtigen Sitzung. Allein
die Erwartungshaltung, daß das ansatzweise funktionieren
würde, verkörpert genau das, was ich hier klar herausstellen
will.
Ich hab ja nicht gesagt, dass das durchgeht, aber das Recht hast du genauso wie ein Politiker und wie gesagt, ich kann das jetzt nicht so genau sagen, halte es aber nicht für undenkbar, dass es Situationen gibt, wo soetwas entschuldigen könnte.
Ich habe das Problem kapiert. Und nicht nur dieses. Und was
die Vorurteile angeht: Die hatte ich bisher nur bei Bundes-
und Landespolitikern, und das ja wohl auch nicht ganz ohne
Grund. Tja, und nun…
Ja verständlich ist das schon, natürlich, aber Pauschalurteile oder -verurteilungen sind in einem Rechtsstaat nunmal unakzeptabel.
Er hat gefragt, ob die Sitzung ein Grund wäre, länger zu
parken.
Ich scheine mich unklar auszudrücken: Überhaupt der Gedanke, daß sich eine Gemeinderatssitzung in irgendeiner Weise strafmildernd auswirken könnte, ist schon ein Witz.
Ich hab ja nicht gesagt, dass das durchgeht, aber das Recht
hast du genauso wie ein Politiker und wie gesagt, ich kann das
jetzt nicht so genau sagen, halte es aber nicht für undenkbar,
dass es Situationen gibt, wo soetwas entschuldigen könnte.
Was glaubst Du denn, was in der StVO für ein Passus stehen könnte? „Politiker und blauäugigen Blondinen ist es nachzusehen, wenn sie aus plausiblen Gründen ihr Fahrzeug verspätet aus dem Parkverbot entfernen“. So etwas in der Art?
Ja verständlich ist das schon, natürlich, aber Pauschalurteile
oder -verurteilungen sind in einem Rechtsstaat nunmal
unakzeptabel.
Ich scheine mich unklar auszudrücken: Überhaupt der Gedanke,
daß sich eine Gemeinderatssitzung in irgendeiner Weise
strafmildernd auswirken könnte, ist schon ein Witz.
Warum ein Gedanke ein Witz sein soll ist mir nicht klar. Außerdem stellt sich diese Frage beim TB-Element Verschulden durchaus, auch wenn man das Verschulden und damit die Strafbarkeit im Normalfall wohl bejahen wird. Ich weiß aber nicht, was so falsch sein soll, sich nach der Rechtslage zu erkundigen. Niemand wollte ein Privileg, er hat nur gefragt, ob es ein Entschuldigungsgrund ist.
Was glaubst Du denn, was in der StVO für ein Passus stehen
könnte? „Politiker und blauäugigen Blondinen ist es
nachzusehen, wenn sie aus plausiblen Gründen ihr Fahrzeug
verspätet aus dem Parkverbot entfernen“. So etwas in der Art?
Ja tatsächlich reicht das objektive zulange Parken alleine für die Strafbarkeit nicht aus, sieh mal an, bei einem Politiker nicht und auch bei dir nicht. Deswegen verstehst du ja offenbar nicht worum’s geht, weil du den Aufbau einer Straftat/Owi nicht kennst. Ironie ist hier wohl nicht angebracht, ich hab das immerhin studiert und weiß wovon ich rede.
Ja verständlich ist das schon, natürlich, aber Pauschalurteile
oder -verurteilungen sind in einem Rechtsstaat nunmal
unakzeptabel.
Genauso Ausnahmen für vermeindich Privilegierte.
Richtig so ist es, es ging aber nicht um eine Ausnahme, die Frage bezog sich auf ein Tatbestandselement, das ohne Unterschied auf Politiker und Nichtpolitiker angewendet wird.