Kochen in Deutschland

Kochen „deutsche“ Familien täglich ihr Essen frisch zubereitet, besser gesagt aus frischen Zutaten? Oder nehmen sie lieber Fertigprodukte für das tägliche Mahl. Kennt jemand Studien dazu? Kenne viele Familien, mit wie man so schön sagt mit Migrationshintergrund, die täglich mit frischem Gemüse und Fleisch kochen. Ist dies bei der einheimischen Bevölkerung auch so?

Hallo,
ich,urdeutsch, koche sehr gerne. Frische Zutaten sind ein Muss!
Ich bin leidenschaftliche Gastgeberin.
Habe ich nun das Klischee zerstört?
Mao

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Aber sowas von! :smiley:

Hallo!

Nun erklär erst mal, was ist für dich eine

ist und was genau an deiner Kenntnis von Familien mit

repräsentativ ist und dann bitte noch, warum du meinst, dass diese Frischkochermigrantenfamilien nicht zur

dazugehören.

Abschließend vielleicht noch ein paar Worte dazu, ob frisch Kochen den vollständigen oder nur den teilweisen Einsatz von Convenience-Produkten ausschließt und somit jeder, der Brühwürfel von Knorr verwendet, auch aus der Frischekategorie rausfliegt.

Wenn du dann dich soweit sortiert hast, dann können wir darüber reden.

Schöne Grüße!

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Bei den Veganern und Vegetariern schon mal nicht, auch wenn sie täglich frisch kochen. :roll_eyes:

Siehste. Du dürftest Gast bei mir sein.
Zum Dessert gibt es eine Portion Sarkasmus.

Und wenn man mal im Supermarkt schaut, gibt’s da genauso viele Deutsche wie Migrahuler, die bergeweise Knorrtüten auf das Band laden. Die Korrelation besteht weniger zwischen Herkunft und Ernährung, sondern vielmehr zwischen Einkommen und Ernährung und da ist es interessanterweise so, daß sich die Leute umso schlechter ernähren, umso weniger Geld sie haben. Was unfaßbar wenig Sinn ergibt, weil die Fertigprodukte viel teurer sind als frische Zutaten. Aber bei letzteren muß man natürlich Zeit für die Zubereitung einplanen und auch noch überlegen, was man in den nächsten Tagen so essen will, damit man hinterher nicht zu viel wegwerfen muß.

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nein, war auch nicht klischeehaft gemeint :wink:
war schon ernst gemeint

dann halt Gemüse oder Fleisch

eigentlich ging es mir hier um frisch kochen, nicht um Migration :relaxed:. Manche machen (fressen) sich ja an jedem Wort fest.
Sorry, wollte keinem auf den Schlips treten. :thinking:

Das ging aus deinem UP so rein gar nicht hervor, oder warum hast du genau

und

gegenüber gestellt?

Es wurde dir aber bereits geantwortet:

Grundsätzlich ist es sehr von der familiären Aufstellung abhängig. Ist jemand da, der Zeit hat für die Zubereitung. Ich halte D für ein klassisches Maggi-Dr-Oetker-Land. Das ist auch heute noch weit verbreitet, und wenn man durch einen Supermarkt geht, dann siehst du Konserven und Tütensuppen/-breie/- und Co. ohne Ende. Beim Asiaten ist es mittlerweile oft ähnlich (Nudeln, Suppen), beim kleinen Südafrika-Shop bei uns nur sehr wenig (beef jerkey), beim Türken wieder deutlich mehr.

Der wesntliche Unterschied dürfte wohl doch in der Zubereitung und damit der „Würzung“ der Zutaten - die sich nicht grundsätzlich unterscheiden, alle Märkte holen ihr Gemüse und Co. beim Großhändler meist - liegen. In D wird in der Küche deutlich mehr mit vorbereiteten Soßen oder Pulvern gearbeitet, in anderen Ländern eher mit Gewürzen und frischen/getrockneten Kräutern.

awM

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gibt es dazu Studien ? Oder Statistiken ?

Wozu jetzt genau?

Na ob die Muselmänner gesünder kochen.
Es ist faszinierend, dass ich immer noch nicht weiß, welche Intention hinter dieser Frage steckt. Ich glaube aber, ausgehend von der Aktivität vom Andy, dass er das selber nicht weiß.

Soon

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Aber, aber, die Muselmänner hast du jetzt ins Gespräch gebracht. Vielleicht meint er die Italiener mit ihren Pizza und Pasta. :stuck_out_tongue:

Servus,

täglich mit Fleisch kochen? Au weia, nie im Leben!

Übrigens: Die Konserven, die bei mir immer in der Speisekammer stehen, haben einen deutlich ausgeprägten Migrationshintergrund: Das sind geschälte Tomaten und Tomatenfruchtfleisch von Francesco Mutti / Parma. Da haut’s Dich um!

Schöne Grüße

MM

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Servus,

wobei der Spitzname für Almanlar interessanterweise nicht „Maggis“, sondern „Kartoffeln“ ist - und die gefährliche Me 262 wurde nicht von „damn’ Puddings“ geflogen, sondern von „damn’ Krauts“.

Schöne Grüße

MM

Noch’n Klischee : Was gekocht wurde ist nicht mehr frisch. Gekocht und frisch als Gegensatz, Stichwort Frischkost und Totkost

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Die Frage ist mehr, ob jemand sich die Zeit nimmt oder sie lieber anderweitig verbringt als mit der Planung, Vorbereitung und Zubereitung der Mahlzeiten.

Die Fertigsuppen gibt es in Japan exakt so lange wie es in Deutschland Fertiggerichte gibt, nämlich seit fast exakt 60 Jahren. Die erfreuen sich dort größter Beliebtheit, allerdings hier tatsächlich wegen der knappen Zeit. Die Produkte sind aber auch vielfach deutlich besser als der Maggiknorrmixmist.

Hinzu kommt noch das, was die türkischen Großfamilien bei real einkaufen. In der Türkei sind Fertiggerichte nur so mittelmäßig verbreitet, weil sich dort nicht jeder leisten kann und will, das dreifache von dem für ein Fertiggericht auszugeben, was die frischen Zutaten kosten. Außerdem wird dort auch gerne mal im Familienverbund gekocht und gegessen, während unseren türkischen Mitbürger zum Teil voll angekommen sind, d.h. die Männer sitzen vor der Playstation und die Frau schiebt das Fertigessen in den Mikrowellenherd.

Auf welches empirisches Verfahren geht diese Einschätzung zurück? Außerdem war das nicht die Frage.