Hi!
Angenommen ein gut gelaunter Mensch (nennen wir ihn A) geht nach Feierabend Richtung Bushaltestelle, kommt in einer Fußgängerzone um die Ecke, und dann passiert Folgendes:
Vor A steht ein aufgebrachter rümbrüllender Typ (nennen wir ihn B) mit einem Werbeschild von T-Online aus Metall in beiden Händen. Nehmen wir weiter an, B dreht sich in Richtung A und holt mit dem Schild weit aus, so dass A annehmen muss, B wird gleich mit mit diesem Marketingobjekt zuschlagen.
Angenommen, A kann sich mit Mühe derart verteidigen, dass er B die Nase bricht (was nicht geplant war, aber was von A auch nicht unbedingt bedauert wird) und B zu Boden bringt. Zur besseren Kontrolle würde A sich jetzt auf dem bäuchlings am Boden liegenden B setzen (Hinterkopf) und einen Arm Bs in einer für B sehr schmerzhaften Position halten.
In dieser Postition würde A jetzt die Polizei rufen, welche sehr schnell zu Stelle ist (und sich erst mal köstlich amüsiert).
Auf der Wache erfährt A dann, dass B eine Straftat in einem anliegenden Geschäft beging, und vom dortigen Geschäftsführer (nennen wir ihn C - er ist als Zeuge direkt mitgekommen) Hausverbot bekam. Daraufhin ist B derart ausgerastet, dass er auf C losging - mit dem Werbeträger.
Dummerweise wäre A gerade in diesem Augenblick um die Ecke gekommen und hat die Situation missinterpretiert (zumal er B nicht verstand), da der eigentliche Angriff nicht ihm galt.
Jetzt wird A zwar von den Polizisten auf der Wache (nennen wir sie Pff) mehrfach versichert, dass er sich keine Sorgen machen soll, wenn B Anzeige erstatten sollte, ABER:
Wäre eine Sorge As wirklich unbegründet, vor allem weil A 18 Jahre vorher eine Dummheit beging, aus der er zwar gelernt hat, für die er aber verurteilt wurde (Körperverletzung)?
Ich weiß, dass vermutlich nur ein Anwalt RICHTIGE Auskunft geben könnte, aber es würde mich eine Einschätzung der Lage doch sehr interessieren.
B hätte in diesem fiktiven Fall noch keine Anzeige erstattet und A hätte C und noch eine Person als Zeugen…
LG
Guido
