Kollateralschaden bei PISA

daß man „das“ schreibt, wenn man es durch „dieses“ oder
„welches“ ersetzen kann, wird einem schließlich jahrelang in
der schule gepredigt.
kann mir nicht vorstellen, daß da so überdurchschnittlich
viele fehler passieren sollen…?

Dafür aber dieser Anwendung eigentümliche Fehler, da die Regel
nicht jeden Fall abdeckt.

Dochdoch. Die Regel deckt jeden Fall ab, bei dem es um das Relativ- oder Demonstrativpronomen"das" geht.

Deine Beispiele:

Beispiel: Das erste, was er sah, war er rauchende Schornstein.
Das größte der Pferde war ein Schimmel.
Sie erzielten das denkbar schlechteste Erebnis.

betreffen aber den bestimmten Artikel"das".

Als Paradebeispiel sieh Dir dieses Posting an:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Im Text alles korrekt, nur bei der Überschrift hapert’s. Und da hätte die Regelanwendung geholfen (zumal im Text sogar das Wörtchen „welches“ verwendet wurde!).

Gruß Gudrun

Hallo an alle Schriftgelehrten, Pädagogen u. Forscher der
deutschen Sprache.
Mir (als Ausländer in D lebend) ist aufgefallen, daß im
Zusammenhang mit der Rechtschreibung im Schriftverkehr
zwischen Personen z.B. bei SMS, Foren oder sonstwo im
Austausch von Informationen über Internet, die größte
Fehlerquote mit Abstand im Umgang mit dem Begriff
„das“ und „daß“ zu
beobachten ist.
Beispiel : "ich möchte das du heute zu uns
kommst " oder umgedreht " ich habe daß (oder
dass) Ding gestern gesehen ".
Ist dieser Sachverhalt allgemein bekannt bzw. schon mal in
wissenschaftlichen Gremien oder Studien erörtert worden und
liegen Resultate vor oder wird er als nebensächlicher
Kollateralschaden im Kontext der Pisastudie als unwesentlich
abgetan ?
Danke für jede diesbezügliche Information ,
Schuf

im chat oder in sms achtet man nicht auf
rechtschreibung:smile:mein kumpel setzt nicht mal mehr
kommas:smile:manchmal gar nicht so einfach, aber es schult das
denkvermoegen*gg*

dazu braucht man keine studie…:smile:bitte nicht noch eine:smile:

ne kleinigkeit: es heisst: ko-la-te-ral-scha-den…nur ein l

Stimmt ! Ich dachte es wäre wie im Französischen wo es „collatéral“ heisst.

mfg:smile:
rene

Hallo,

ne kleinigkeit: es heisst: ko-la-te-ral-scha-den…nur ein l

Stimmt ! Ich dachte es wäre wie im Französischen wo es
„collatéral“ heisst.

stimmt eben nicht, wie Christopher schon schrieb.

Belege:

_kol|la|te|ral [Adj. , o.Steig.] auf der gleichen Körperseite, seitlich nebenherlaufend [ (Bertelsmann)

kol|la|te|ral [lat.] 1. auf der gleichen Körperseite; 2. seitlich, nebenherlaufend (Wahrig)

kol·la·te’ral 1. benachbart, auf der gleichen Seite liegend 2. BOTANIK seitlich angeordnet (Leitbündel) 3. zu einer Seitenlinie der Familie gehörend (Langenscheidt)

Gruß
Kreszenz_

passt schon…hattest recht… da die silbe „col-“ eine alte silbe ist und so alleine nicht mehr verwendet wird, war ich reingefallen,denn
ich war doch glatt davon ausgegangen, dass „ko“ und „lateral“ kolateral ergeben.
so ein dummer gedanke aber auch*gg*waere ein fall fuer eine reform:smile:mal wieder…:smile:

mfg:smile:
rene

Es heißt Colaterralschaden.
Und die Welt ist eine Pizza.

Gruß
J.

so ein dummer gedanke aber auch *gg*, waere ein fall fuer eine
reform :smile: mal wieder…:smile:

:wink:

Wenn Du Abitur hast, dürftest Du das eigentlich nicht falsch schreiben,
denn in der Analytischen Geometrie sind zwei linear abhängige Vektoren auch „kollinear“.
Ein ähnlicher Fall ist bei „akklimatisieren“ (von „adklimatisieren“) gegeben, oder sparst Du Dir da auch das doppelte „k“ :wink:

MfG

‚das‘ nach dem Komma für Bayern
Hi Michael,

daß man „das“ schreibt, wenn man es durch „dieses“ oder
„welches“ ersetzen kann, wird einem schließlich jahrelang in
der schule gepredigt.

tja, Pech gehabt und jahrelang Falsches gebimst! Dieses dieses hat in der Regel nicht zu suchen. Wie kommst Du überhaupt darauf, das Wort gibt es in unserem Wortschatz nicht einmal.

Wir Bayern habe es da eh leichter: Wenn Du sagen kannst „das wo“, dann leuchtet das das unmittelbar ein. Beispiel gefällig? „Das Pferd, das wo mich getreten hat“ - „wo“ streichen, fertig ist die Laube.

Gruß Ralf

hallo.

das Wort gibt es in unserem Wortschatz nicht einmal.

welches? dieses? daß das sehr wohl existiert und sogar aus dem althochdeutschen stammt, steht aber im duden.

gruß

michael

so ein dummer gedanke aber auch *gg*, waere ein fall fuer eine
reform :smile: mal wieder…:smile:

:wink:

Wenn Du Abitur hast, dürftest Du das eigentlich nicht falsch
schreiben,
denn in der Analytischen Geometrie sind zwei linear abhängige
Vektoren auch „kollinear“.
Ein ähnlicher Fall ist bei „akklimatisieren“ (von
„adklimatisieren“) gegeben, oder sparst Du Dir da auch das
doppelte „k“ :wink:

da ich abitur habe, weiss ich, dass man vor „oder“ kein komma mehr setzt*gg*. das mit dem „kollinear“ habe ich aber gekonnt verdraengt oder nicht beachtet, denn „col“ ist ja heutzutage keine vorsilbe mehr wie z.b. „co“ oder „con“ :smile:
aber man lernt staendig dazu.

bei „akkumulator“ ist es drin,weil ich es oft benutze. bei „attest“ ueberleg’ ich immer. bei „asozial“ liegt es wohl daran, dass das wort noch nicht so alt ist, haette es wohl auch falsch geschrieben…man sagt ja assi - und nicht asi :smile:
das schlechte daran ist nicht, dass man „kk“ oder „tt“ benutzt, sondern, dass es bei manchen woertern so und bei anderen so gemacht wird.

Hallo,

Ein ähnlicher Fall ist bei „akklimatisieren“ (von
„adklimatisieren“) gegeben, oder sparst Du Dir da auch das
doppelte „k“ :wink:

da ich abitur habe, weiss ich, dass man vor „oder“ kein komma
mehr setzt*gg*.

man muss nicht, aber man kann :

„§ 73
Bei gleichrangigen Teilsätzen, die durch und, oder usw. verbunden sind, kann man ein Komma setzen, um die Gliederung des Ganzsatzes deutlich zu machen.
[…] Wir warten auf euch(,) oder die Kinder gehen schon voraus. […]
http://www.duden.de/index2.html?neue_rechtschreibung…

Gruß
Kreszenz

so ein dummer gedanke aber auch *gg*, waere ein fall fuer eine
reform :smile: mal wieder…:smile:

:wink:

Wenn Du Abitur hast, dürftest Du das eigentlich nicht falsch
schreiben,
denn in der Analytischen Geometrie sind zwei linear abhängige
Vektoren auch „kollinear“.
Ein ähnlicher Fall ist bei „akklimatisieren“ (von
„adklimatisieren“) gegeben, oder sparst Du Dir da auch das
doppelte „k“ :wink:

da ich abitur habe, weiss ich, dass man vor „oder“ kein komma
mehr setzt*gg*.

Siehst Du 'mal, wie schlecht Du informiert bist - auch in der mir verhaßten Reformschreibung gibt es sehr wohl immer noch Fälle, bei denen Kommata sogar gesetzt werden *müssen*, weil es die Satzkonstruktion so erfordert. Es ist ein vielfältig verbreiteter Irrglaube, daß mit einem Schlag sozusagen alle Kommaregeln im Schubfach verschwunden sind :wink:

das mit dem „kollinear“ habe ich aber gekonnt
verdraengt oder nicht beachtet,

Du böser Junge :wink: … Du! Du! Du!

denn „col“ ist ja heutzutage
keine vorsilbe mehr wie z.b. „co“ oder „con“ :smile:
aber man lernt staendig dazu.

Verstehe ich jetzt nicht ganz - wie „keine Vorsilbe mehr [heutzutage]“ o.O!?

bei „akkumulator“ ist es drin,weil ich es oft benutze.

Ach Du lieber mein Vater!

bei „asozial“ liegt es wohl daran, dass das wort noch nicht
so alt ist, haette es wohl auch falsch geschrieben…
man sagt ja assi - und nicht asi :smile:

Man spricht ja aber auch nicht, wie man schreibt. Insofern ist das kein Argument. :smile:

das schlechte daran ist nicht, dass man „kk“ oder „tt“
benutzt, sondern, dass es bei manchen woertern so und bei
anderen so gemacht wird.

Hmm, bis auf gewisse, leicht erlernbare Ausnahmen bei gewissen Fremdwörtern, kann man eigentlich in der Mehrzahl der Fälle getrost behaupten, daß die Schreibung vor der Reform strukturierter war. So einige Herleitungen mit denen bspw. Änderungen bei den Schreibungen von Wortstämmen etc. gerechtfertigt werden, sind mehr als lachhaft. Bei anderen dagegen durften sich die Reinsttheoretiker so richtig in den dicksten Büchern vergraben, um uralte Verbindungen aufzuspüren (die man sich natürlich eigentlich sparen könnte).

Mir wurde als Kind Deutsch sehr regelnah beigebracht. Die Reform sorgt bei mir dagegen schon manchmal für echtes Wirrwarr und mein Duden aus dem Jahre 1970 ist viel häufiger im Einsatz als „früher“. :wink:

Sicher hast Du in gewissem Maße recht: Manche Ausnahmen der jetzt alten Schreibung waren etwas obskur - aber - beherrschbar. Ein weiterer guter Grund, die Rechtschreibreform konsequent abzulehnen.
Einzig bei manchen Kommaregeln finde ich echte Fortschritte, die auch angenehm zu schreiben sind. :wink:

MfG

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Hi Michael,

das Wort gibt es in unserem Wortschatz nicht einmal.

welches? dieses? daß das sehr wohl existiert und sogar aus dem
althochdeutschen stammt, steht aber im duden.

da waren die Finger langsamer als das Gehirn: Den bayerischen Wortschatz meine ich, der im nächsten Satz auftaucht.

Gruß Ralf

oje…schon wieder

Sicher hast Du in gewissem Maße recht: Manche Ausnahmen der
jetzt alten Schreibung waren etwas obskur - aber -
beherrschbar. Ein weiterer guter Grund, die Rechtschreibreform
konsequent abzulehnen.
Einzig bei manchen Kommaregeln finde ich echte Fortschritte,
die auch angenehm zu schreiben sind. :wink:

bloede rs-reform…hat man gar nix mehr zu meckern…:smile:

aber mal ehrlich*langenasekrieg*…das mit dem komma find’ ich gut*wirdnochlaenger*…was ich schlecht finde, ist das: da geht beides, da geht nur die eine moeglichkeit, da kann man gross schreiben, muss aber nicht, hier muss man aber klein schreiben, hier wird zusammen und hier muss man getrennt schreiben…dieses hickhack ist einer sprache unwuerdig und ist begruendet in sturkoepfigen wichtigtuern, die unbedingt bestimmte regeln behalten wollen.
ich irre mich gerne*nasestoesstandiewand*,wenn es darum geht, sprache humaner zu gestalten.

.:smile:

Das klingt eher wie Frust. :wink:
Frust führt zu Furcht, Furcht führt zu Zorn, Zorn führt zu unendlichem Leid - höre auf Meister Yoda. :smile:

Es geht nicht darum, Sprache „humaner“ zu gestalten, denn die Rechtschreibreform wurde über die Köpfe der meisten Leute hinweg einfach geändert - nur weil die heutige Schülergeneration schlicht zu dämlich ist, einfachste Regeln zu beherrschen.

Die Politiker und die verkorksten Theoretiker der Gremien, die diese Reform zu verantworten haben, reiten immer auf den Schülern herum.
Um die mehr als 80 Millionen anderen Deutschsprachigen in Dland, Österreich und der Schweiz hat sich keiner geschert.

Was es alleine jetzt für blankes CHAOS mit dem „ß“ gibt, wo früher eindeutige und leicht zu behaltende Vorschriften galten.
Da greift man sich echt an den Kopf.

Aber nochmal zu dem „human“ zurück: Man kann spätestens dann nicht vereinheitlichen, wenn Wendungen in unterschiedlicher Schreibung auch unterschiedliche Bedeutungen aufweisen.

Man könnte auch - wie vielfach schon vorgeschlagen wurde - das „wider“ nicht abschießen (eben aus obigem Grund).

Sollen sich doch die ganzen kommunikationsgestörten Kinder quälen mit dem Deutschen bis sie bluten. :wink: :wink:
Auf jeden Fall ist das besser, als die Tendenz zu bedenklich entarteten Soziolekten auf die leichte Schulter zu nehmen.

Spätestens wenn Chat-„Deutsch“ oder „SMS“-Deutsch in den Unterricht einziehen und sich auf diesem Niveau bewegt wird, hört der Spaß auf.

Es gab da einmal eine bekloppte Sendung auf RTL mit dem grandiosen Zitat „Ein Teufelskreis!“ :wink:

zunehmende Konzentrationsschwächen
zunehmende Leseschwächen
Verkümmerung der Kommunikationsfähigkeiten und Entfremdung der Kinder voneinander
Entartungen der Sprachfähigkeiten auf Chat/SMS-„Deutsch“

Wenn Du hier die Pfeile richtig setzt, wird aud der jetzt spürbaren Tendenz des Verfalls in den nächsten Jahren ein ausgewachsenes Problem.

Dann wirst Du froh, daß Deutsch die schwerste westliche Sprache ist, weil Du in reichem, vollen Schwalle Dich ergießen kannst :wink:

MfG

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Das klingt eher wie Frust. :wink:
Frust führt zu Furcht, Furcht führt zu Zorn, Zorn führt zu
unendlichem Leid - höre auf Meister Yoda. :smile:

die macht sei mit dir oder Dir.

Es geht nicht darum, Sprache „humaner“ zu gestalten, denn die
Rechtschreibreform wurde über die Köpfe der meisten Leute
hinweg einfach geändert - nur weil die heutige
Schülergeneration schlicht zu dämlich ist, einfachste Regeln
zu beherrschen.

ich hoffe, du meinst das nur ironisch:smile:

Was es alleine jetzt für blankes CHAOS mit dem „ß“ gibt, wo
früher eindeutige und leicht zu behaltende Vorschriften
galten.
Da greift man sich echt an den Kopf.

naja…sagen wir mal so…die duemmsten hatten die regel spaetestens im abitur dann raus.

Aber nochmal zu dem „human“ zurück: Man kann spätestens dann
nicht vereinheitlichen, wenn Wendungen in unterschiedlicher
Schreibung auch unterschiedliche Bedeutungen aufweisen.

wieso nicht?..das ist genau die einschraenkung, die jede sprache ins unendliche treiben wuerde, wenn jede sprache das befolgen wuerde:smile:))

Man könnte auch - wie vielfach schon vorgeschlagen wurde - das
„wider“ nicht abschießen (eben aus obigem Grund).

schon wider…schon wieder…
der angeklagte handelt wiederrechtlich oder widerrechtlich oder wider rechtlich oder wieder rechtlich.
was verstehst du darunter?..und bevor du mit recht von gegensaetzlichem sinn sprichst.
was fuer einen sinn haette der satz: der angeklagte handelt wieder rechtlich?
der kontext gibt 1000mal mehr aufschluss darueber, was das wort bedeutet:smile:aber der deutsche neigt zur perfektion…leider auch im arbeitskampf.

es gibt zum beispiel ein viel krasseres und nicht aenderbares problem.

fuerst renier zu schumi: ich werde ihnen steuern abziehen - aber ausschliesslich kirchensteuer:smile:

was fuer steuer(n) zahlt er nun?

Sollen sich doch die ganzen kommunikationsgestörten Kinder
quälen mit dem Deutschen bis sie bluten. :wink: :wink:
Auf jeden Fall ist das besser, als die Tendenz zu bedenklich
entarteten Soziolekten auf die leichte Schulter zu nehmen.

was passiert, wenn sich diese entartete sprache im volk durchsetzt?

Spätestens wenn Chat-„Deutsch“ oder „SMS“-Deutsch in den
Unterricht einziehen und sich auf diesem Niveau bewegt wird,
hört der Spaß auf.

der eingebildete spricht von niveau, der gebildete spricht deutlich, sagt mein prof immer…*autschbinichfrech*

und um dem nun noch die krone aufzusetzen…was waere denn, wenn die schueler ploetzlich in IHRER sprache spass am lernen entwickeln wuerden???wuerdest du unter diesen umstaenden die sprache fuer bio,chemie,physik, mathe usw. vernachlaessigen oder bist du stur?*gg*

Es gab da einmal eine bekloppte Sendung auf RTL mit dem
grandiosen Zitat „Ein Teufelskreis!“ :wink:

zunehmende Konzentrationsschwächen
zunehmende Leseschwächen
Verkümmerung der Kommunikationsfähigkeiten und Entfremdung der
Kinder voneinander
Entartungen der Sprachfähigkeiten auf Chat/SMS-„Deutsch“

ich nehme an, diese probleme hat meine oma mit ihren freundinnen schon vor 50 jahren ueber die „jugend von heute“ geklagt:smile:))

Wenn Du hier die Pfeile richtig setzt, wird aud der jetzt
spürbaren Tendenz des Verfalls in den nächsten Jahren ein
ausgewachsenes Problem.

dann wuerde ich sagen, der kluegere sollte nachgeben oder?:smile:))

mf*ggg*:smile:
rene

Nanu!
Moin,

Was es alleine jetzt für blankes CHAOS mit dem „ß“ gibt, wo
früher eindeutige und leicht zu behaltende Vorschriften
galten.

mir scheint das die einzige Änderung zu sein, die vernünftig und nachvollziehbar ist, außerdem die einzige, die ohne neue Regeln auskommt. Wo gemäß der alten Regel nach dem Komma ein daß stand, steht heute ein dass. Und dass Kuß und Gruß mit der gleichen Endung geschrieben wurden, war Willkür und schlicht nicht zu begründen.

Gruß Ralf

1 „Gefällt mir“

Russ oder Ruß?
Hi!

Ich wußte auch schon ein anderes Beispiel, es ist mir aber wieder entfallen. Das Problem dabei: eine REgel, die sich nach der Aussprache richtet, kann bei unterschiedlicher Aussprache in unterschiedlichen Regionen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.
Und dann?

alien

Hi!

Aber nochmal zu dem „human“ zurück: Man kann spätestens dann
nicht vereinheitlichen, wenn Wendungen in unterschiedlicher
Schreibung auch unterschiedliche Bedeutungen aufweisen.

wieso nicht?..das ist genau die einschraenkung, die jede
sprache ins unendliche treiben wuerde, wenn jede sprache das
befolgen wuerde:smile:))

Der wohl verdiente Ruhestand ist, zumindest wenn der Text nur schriftlich vorliegt, ganz eindeutig zweideutig. Auch hier kannte ich weitere BEispiele, die ich vergessen habe.

alien

Auch moin,

mir scheint das die einzige Änderung zu sein, die vernünftig
und nachvollziehbar ist, außerdem die einzige, die ohne neue
Regeln auskommt.

Doch, sie braucht neue Regeln, nämlich die, daß sich die Schreíbung nach der Aussprache richtet.

Wo gemäß der alten Regel nach dem Komma ein
daß stand, steht heute ein dass.

Und was soll daran nun einfacher sein?

Und dass
Kuß und Gruß mit der gleichen Endung geschrieben
wurden, war Willkür und schlicht nicht zu begründen.

Keine Willkür. Eine schlichte Regel: kann man das „ß/ss“ splitten, also auf zwei Silben verteilen, schreibt man „ss“, sonst „ß“.

Das ist alles. Auch nicht schwieriger als die neue Regel…

Gruß Kubi

Moin,

Was es alleine jetzt für blankes CHAOS mit dem „ß“ gibt, wo
früher eindeutige und leicht zu behaltende Vorschriften
galten.

mir scheint das die einzige Änderung zu sein, die vernünftig
und nachvollziehbar ist, außerdem die einzige, die ohne neue
Regeln auskommt. Wo gemäß der alten Regel nach dem Komma ein
daß stand, steht heute ein dass. Und dass
Kuß und Gruß mit der gleichen Endung geschrieben
wurden, war Willkür und schlicht nicht zu begründen.

vernueftig waere die abschaffung von sz gewesen:smile: