Konstruktive Kritik erwünscht

Hallo Literaturfreunde,

ich bin über eine Seite gestolpert, die mich fasziniert hat. Der Link hier:

http://buerger.metropolis.de/breathtaking_/

Ihr inständiger Wunsch ist es, ihre Geschichten veröffentlichen zu können. Meiner Meinung nach ist sie für ihr Alter (17) mehr als talentiert. Seht ihr das auch so oder bin ich da allein?

Was sollte sie tun, um ihrer Passion gerecht zu werden (Studium etc. ist klar)?

Gern gesehen wäre eben auch Kritik zu den Stories.

Vorab vielen Dank, die Mel

Hart & Konstruktiv
Die Sprache, die Wortwahl ist grauenhaft - inflationärer Gebrauch des Wortes „und“, zT. falsche Grammatik, leere, abgenutzte Bilder. Phrasen. Gestelzte Redewendungen, die sich mit simplen Satzkonstruktionen abwechseln.

Wenn Sie schreiben möchte, sollte sie vorab eins tun:

Sich schulen - durch Lesen, Lesen, Lesen der Klassiker, moderner Literatur, Trivialliteratur, Lyrik, Shakespeare & King, meinethalben. Das Gespür für Sprache, das gehör für Satzmelodien wird so entwickelt und verfeinert.

Eine Fülle von sprachgewaltigen Bildern bieten die beiden Säulen, auf denen die abendländische Literatur ruht: Die Bibel und die griechisch/römische Antike - fast alle Bilder, Themen kommen aus dieser Tradition. Und wer, wie sie, so mächtige bilder wie „DEN TOD“ bemüht, sollte sich damit auskennen.

Wenn sie glaubt genug gelesen zu haben - von vorn beginnen. Gleichzeitig beginnen, ihre eigenen Geschichten zu überarbeiten. Wer etwas neues schaffen will, muß sich mit dem alten gut auskennen.

Picasso hat monatelang die Klassiker kopiert, bevor sein eigener Stil gereift war. Auch Schriftsteller arbeiten so - Marcel Proust fertigte perfekte Nachahmungen seiner Vorbilder an, bevor er sich von ihnen absetzte und etwas eigenes schuf.

Schriftsteller sind nicht zuletzt Handwerker - die Kunst besteht darin, aus einem Rohling eine vollendete (oder gewollt inperfekte) Form zu gestalten.

konstruktive Kritik bei den Textdieben
Hallo Melanie,

ich hab jetzt noch nihct auf ihre Seite geschaut, weil ich in der Arbeit binm und eigentlich arbeiten sollte…

Wenn sie für ihre Texte konstruktive Kritik haben möchte, sollte sie mal unter http://www.textdiebe.de schauen.

Die machen kostnelose Rezensionen und veröffentlichen Texte im Netz.
Außerdem kann mna, wenn man gut ist, die Chance haben, in ihrer nächsten Anthologie veröffentlicht zu werden. („Die erste Anthologie“ kam um Weihnachten sowas raus, die nächste ist fürs Frühjahr geplant).

Liebe Grüße,
hoffe es hilft weiter,
AndreA

RE: Hart & Destruktiv
Diana,
das, was du unter Kritik verstehst, verstehe ich als persönlichen Angriff.

Wie bringt man es eigentlich fertig, über das Leben eines anderen Menschen zu urteilen, indem man nur ein paar Texte von diesem Menschen gelesen hat?
Woher willst du wissen, wie diese Person lebt, was sie alles durchgemacht hat? Woher?

Kritik an den Texten selbst ist in Ordnung, aber nicht an dem Author des Textes.

Ich hoffe, du denkst in Zukunft über diese Zeilen nach, wenn du deine Kritik zu einem Text losweden willst.

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Die Autorin erwidert…
Nun, ich wollte Kritik, ich habe welche bekommen.
Allerdings kann ich sie mir nicht so recht zu Herzen nehmen. Es mag sein, dass du Recht hast in Bezug auf grammatikalische Fehler und unbeholfene Wortwahl, auch in Bezug auf abgenutze Bilder. Das mag sein. Vielleicht hätte ich mir das noch gefallen lassen. Aber du hast deine Kritik ins lächerliche gezogen. Für mich ist das geschehen mit der Aussage man solle nur über den Tod schreiben, wenn man sich damit auskennt.
Denn du hast den Fehler begangen meine Person mit meinem Schreiben zu verwechseln. Ich habe nicht um Kritik an mir, sondern an meinen Texten gefragt. Zudem glaube ich nicht, dass du fähig bist über mich zu urteilen, da du nichts von mir weisst. Du weisst nicht was für ein Leben ich führe und was für ein Leben ich geführt habe, also urteile auch nicht darüber.
Davon abgesehen empfinde ich nicht meine Wortwahl als schrecklich und die Bilder als abgenutzt. Sicherlich ist mein Stil und daraus zwingend folgend meine Texte nicht perfekt. Aber auch ich bin nicht perfekt.
Mir liegt am Schreiben sehr viel. Ich habe ein gewisse emotionale Bindung zu ihm. Ich werde NICHT meinen Stil aufgeben um den von anderen nachzuahmen. Wenn das anderen - ja, bekanntgewordenen - geholfen hat, heisst das noch lange nicht, dass ich ihrem Beispiel folgen muss. Ich will es nicht einmal. Es ist mein Schreiben und ich schreibe zuerst für mich - dann für die anderen. Würde ich das aufgeben, so könnte ich ganz mit dem Schreiben aufhören, denn es würde nicht mehr mir entsprechen.

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Erwiderung
Sprechen wir über Kunst oder über persönliche Erfahrung?

Um Kunst zu schaffen, sollte man sich in der Sprache, den Techniken der Kunst auskennen - es geht nicht um die persönliche Reife des Autors.

Wen man Bilder wie Tod, Schicksal, Geburt etc. wählt, muß man diese Erfahrung nicht selbst gemacht haben, um darüber schreiben zu können. Die Virtuosität der Sprache übt sich an Beobachtung und Kenntnis anderer Kunstwerke. Nichts anderes habe ich versucht zu sagen.

Es geht um das Handwerk der Kunst, nicht um das Handwerk des Lebens. Wenn das Produkt eines Menschen kritisiert wird, wird der Mensch damit nicht in Frage gestellt.

Ist der Begriff „konstruktiv“ heutzutage tatsächlich als Synonym für „mit Samthandschuhen anzufassen“ verkümmert?

Diana, was verstehst du unter Kunst?
Die individuelle Kopie einiger alter Kunstwerke, oder die Fähigkeit, das zu schreiben, was man fühlt, was man denkt?

Wäre es Kunst, wenn ich Sinnbilder von großen Künstlern in einer Geschichte anreihe, oder eher, wenn ich das schreibe, was ich denke und fühle?

Du hast die Authorin selbst damit kritisiert, daß sie deiner Meinung nach von etwas schreiben würde, von dem sie nichts weiß.

Ich glaube, wir haben da ziemlich unterschiedliche Ansichten.

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Sind Regeln alles?
Kann man ausschliesslich durch Studieren lernen zu schreiben? Ist nur die Technik, die gelehrt die einzig mögliche?
Nach dir hätte keine Entwicklung stattgefunden.
Welche Skandale liessen Autoren über sich gehen als sie die herkömlichen REgeln missachteten - und Jahre später -vielleicht Jahrzehnte - ist diese neue Art des Schreibens angeprisen worden.

Ich will nicht implizieren, dass ich so etwas mit meinem Schreibstil vollbringen könnte, aber ich will dir zeigen, dass viele nicht (nur oder überhaupt) auf die Regeln geachtet haben.

Ich schreibe - und ich sage nicht, dass es gut ist oder dass es den Regeln entspricht -
Es entspricht mir.

Davon abgesehen
Ich fühle mich nicht von dir angegriffen.
Auch würde ich nicht sagen dass deine Kritik destruktiv ist.
Aber ich denke du urteilst zu engstirnig.
Nur weil du studiert hast heisst das nicht sofort dass im Studium alles Wissen vermittelt wird - höchstens doch Scheinwissen. Aber darauf sollte ich nicht eingehen - da du ja , ach Philosophie studiert hast.
Und dennoch ein armer Tor

Missachtung
Kannst Du Regeln missachten, ohne sie zu kennen?

einmischung
ich weiss nicht, was diana unter kunst versteht - und kenne auch nicht die definitionen der anderen teilnehmerInnen. und ich spreche jetzt nicht uber konkrete texte.

fuer mich hat diana weder der stupiden wiederholung von bereits vorhandenem das wort geredet noch dieses als kunst definiert. ich verstehe sie so, dass man, um neues zu schaffen, erst das alte kennen muss. und, dass kunst von handwerk kommt.

auch wenn sie philosophie studiert :wink: (was ist eigentlich dagegen zu sagen?) - diese haltung unterstuetze ich. ein bestimmtes leben gelebt zu haben und dieses schriftlich ausdruecken, ist noch nicht kunst.

Die individuelle Kopie einiger alter Kunstwerke, oder die
Fähigkeit, das zu schreiben, was man fühlt, was man denkt?

weder noch. das eine ist gutes handwerk. das andere ist ausdruck.

Wäre es Kunst, wenn ich Sinnbilder von großen Künstlern in
einer Geschichte anreihe, oder eher, wenn ich das schreibe,
was ich denke und fühle?

weder noch. das eine ist kopie, das andere ausdruck.

gernot

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Kannst du über mich urteilen ohne mich zu kennen?

*seufz*
Fragen dienen der Anregung, nicht dem Urteil…

Und dennoch wirfst du mir vor die Regeln nicht zu kennen
wirfst mir vor den Tod nicht zu kennen.

Ob es zutrifft kannst du nicht wissen.

Nun, ich wollte Kritik, ich habe welche bekommen.

Bist du sicher, daß du sie wirklich wolltest?

Allerdings kann ich sie mir nicht so recht zu Herzen nehmen.
Es mag sein, dass du Recht hast in Bezug auf grammatikalische
Fehler und unbeholfene Wortwahl, auch in Bezug auf abgenutze
Bilder. Das mag sein. Vielleicht hätte ich mir das noch
gefallen lassen.

Dies ist die Kritik. Sie bezieht sich ausschließlich auf handwerkliche Dinge aus dem Bereich der Literatur und nicht auf deine Person. Ich weiß nicht, warum du das auf deine Person beziehst. Sie meint nur dein Tun, nicht dich persönlich.

Aber du hast deine Kritik ins lächerliche

gezogen. Für mich ist das geschehen mit der Aussage man solle
nur über den Tod schreiben, wenn man sich damit auskennt.
Denn du hast den Fehler begangen meine Person mit meinem
Schreiben zu verwechseln.

Nichts hat Dich durch diese Kritik ins lächerliche gezogen. Wirklich nichts. Werde reifer und lerne Kritik zu verstehen.

Ich habe nicht um Kritik an mir,

sondern an meinen Texten gefragt. Zudem glaube ich nicht, dass
du fähig bist über mich zu urteilen, da du nichts von mir
weisst. Du weisst nicht was für ein Leben ich führe und was
für ein Leben ich geführt habe, also urteile auch nicht
darüber.

Sie urteilt auch nicht über dein Leben sondern nur über deine Texte. Sie erscheint mir aufgrund Ihrer Texte als eine Expertin auf diesem Gebiete. Frag Sie doch um Rat, was du besser tun kannst und wehre dich nicht wie ein kleines Mädchen, nur weil du glaubst, daß jemand deine Sandburg zerstört hat. Du hast sicher genug Selbstbewußtsein, eine noch schönere und größere Burg zu bauen, oder???

Davon abgesehen empfinde ich nicht meine Wortwahl als
schrecklich und die Bilder als abgenutzt. Sicherlich ist mein
Stil und daraus zwingend folgend meine Texte nicht perfekt.

Warum willst du denn eigentlich Kritik. Frag doch lieber, was denn nicht perfekt ist und wie man es vielleicht besser machen kann, oder wo man es nachlesen kann…

Aber auch ich bin nicht perfekt.

Wer ist das schon?

Mir liegt am Schreiben sehr viel. Ich habe ein gewisse
emotionale Bindung zu ihm.

Dann nimm Kritik, die konstruktiv gemeint ist auch als solche auf…

Ich werde NICHT meinen Stil

aufgeben um den von anderen nachzuahmen. Wenn das anderen -
ja, bekanntgewordenen - geholfen hat, heisst das noch lange
nicht, dass ich ihrem Beispiel folgen muss. Ich will es nicht
einmal. Es ist mein Schreiben und ich schreibe zuerst für mich

  • dann für die anderen. Würde ich das aufgeben, so könnte ich
    ganz mit dem Schreiben aufhören, denn es würde nicht mehr mir
    entsprechen.

Wozu willst du Kritik. Willst du dich entwickeln? Willst du lernen? Willst du an dir arbeiten? Oder wolltest nur hören, wie toll du bist und welch tolle Geschichten du schreiben kannst? Wenn letzteres zutrifft, dann solltest du nicht in diesem Forum posten. Denn hier sind auch Leute, die was vom Thema verstehen…

Ich hoffe du willst was lernen und willst dich entwickeln. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg dabei. Alles Gute

Markus

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Hi Nex,

schön, daß du so in die Bresche springst. Aber du hast wie die junge Autorin leider nicht verstanden, was die ach so harte Kritikerin wirklich beurteilt hat.

Diana,
das, was du unter Kritik verstehst, verstehe ich als
persönlichen Angriff.

Wie soll Sie sie denn angreifen, wenn Sie sich nicht kennen.

Wie bringt man es eigentlich fertig, über das Leben eines
anderen Menschen zu urteilen, indem man nur ein paar Texte von
diesem Menschen gelesen hat?
Woher willst du wissen, wie diese Person lebt, was sie alles
durchgemacht hat? Woher?

Wo ist bitte über die Autorin geurteilt worden. Lediglich das Handwerk ist beurteilt worden, nicht die Person…

Kritik an den Texten selbst ist in Ordnung, aber nicht an dem
Author des Textes.

wo hat sie denn die Autorin kritisiert???

Ich hoffe, du denkst in Zukunft über diese Zeilen nach, wenn
du deine Kritik zu einem Text losweden willst.

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Ich werde auf jeden Fall nach den Dingen, die kritisiert wurden, Aussschau halten. Ich wollte nicht sagen es wäre anders.
Ich sagte, dass ich es nicht zu Herzen nehmen werde, d.h. vielleicht hätte mich die Kritik verletzt. Das wäre falsch gewesen weil meine Gefühle dann im Weg gestanden hätten.
Ich werde nach der Grammatik schauen, ich werde die Wortwahl überdenken, ich werde auch an den ganzen Rest denken, den Diana geschrieben hat.
Ich sagte ich nehmen es mir nicht zu Herzen, aber ich habe auch noch Verstand. Verletzte Gefühle wären Fehl am Platz, sie allein habe ich ausgeschlossen.

Zum Aufgeben meines Stils. Ich will ihn nicht GÄNZLICH aufgeben. Eine Nachahmung von anderen Stilen kommt mir als solches vor. Es heisst nicht, dass ich nicht an meinem Stil nicht weiter arbeiten will oder werde - denn das MUSS ich. Ich möchte besser werden und glaube mir, ich schätze diese Kritik. (Eine totale Nachahmung wäre die Aufgabe des eigenen Stils, aber ich denke das ist auch schwer möglich. Einzelne Elemente und Techniken sind sicherlich hilfreich, doch gestern kam es mir vor als würde Diana das erstere vorschlagen - eine totale Nachahmung. Das könnte ich nicht mit mir vereinbaren.)
Das einzige was mich gestört hat, ist, dass Diana schrieb, man solle nur über den Tod schreiben, wenn man sich mit ihm auskenne.
Ich habe mich sehr viel mit dem Tod auseinandergesetzt… ob man sich mit ihm auskennen kann, wage ich zu bezweifeln. Doch für mich ist der Tod etwas, das oft wachrüttelt, etwas, das mich lange begleitet hat.
Ich denke es ist meine Entscheidung über ihn zu schreiben oder es zu lassen.

FAZIT: Die Kritik habe ich gerne gelesen - vor allem weil hart und sachlich war. Als Kritik an meiner Person habe ich nur eines gesehen - die indirekte Behauptung ich würde mich nicht mit dem Tod auskennen. Manches habe ich aus Impuls geschrieben, aus Impuls zu schreiben bedeutet oft dumme Dinge zu schreiben.
Nein, ich möchte Diana nicht widersprechen. Aber ich möchte auch sagen, dass ich gelesen habe, viel wichtiger noch ich mich mit den Regeln und mit dem Alten auseinandergesetzt habe.
Wenn einen Text schreibe mache ich Vorarbeit. Sobald ich aber anfange zu schreiben, schreibe ich so wie ich es als gut befinde (in dem Moment)
Und dann muss ich überarbeiten - das was ich bis jetzt verbessert habe, ist wenig. Aber ich denke oft wäre es besser das ganze noch einmal zu schreiben - weil Grundlegendes nicht gut ist - falsch ist.
Ich habe noch viel zu lernen.

Ich nehme diese Kritik ernst. Auch wenn es gestern einen anderen Anschein erweckt haben könnte, ich schätze die Kritik und werde sie nicht nur als eine schlechte Resonanz abhaken.

Noch eine Mißverständlichkeit
„Eine Fülle von sprachgewaltigen Bildern bieten die beiden Säulen, auf denen die abendländische Literatur ruht: Die Bibel und die griechisch/römische Antike - fast alle Bilder, Themen kommen aus dieser Tradition. Und wer, wie sie, so mächtige bilder wie „DEN TOD“ bemüht, sollte sich damit auskennen.“

Hallo Sara,

kurze Aufklärung: Das „damit“ im letzten Satz bezieht sich auf die Bilder des Todes - Literatur ist nicht zuletzt eine Abbildung. Je besser man die traditionellen Bilder kennt, desto besser man neue Bilder schaffen. Mit vorhandener oder nicht vorhandener persönlicher Erfahrung hat das NICHTS zu tun.

Alles Gute
wünscht
Diana

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Was du meintest und was ich darin sah ist auseinandergegangen.
Nicht du hast mein Schreiben mit mir verwechselt sondern ich.

Ich schreibe vor allem für mich und deshalb ist viel von mir in meinen Texten. Es mag nicht wissenschaftlich sein, aber das Schreiben ist für mich ein Hobby. Für mich ist es eine Leidenschaft.

Aber mal etwas ganz anderes - kannst du mir einige Werke empfehlen?

Zum Aufgeben meines Stils. Ich will ihn nicht GÄNZLICH
aufgeben. Eine Nachahmung von anderen Stilen kommt mir als
solches vor…Eine totale Nachahmung wäre die Aufgabe des eigenen Stils,aber ich denke das ist auch schwer möglich. Einzelne Elemente und Techniken sind sicherlich hilfreich, doch gestern kam es mir vor als würde Diana das erstere vorschlagen - eine totale Nachahmung.

Aber wie willst du von anderen „Profis“ lernen, wenn du ihre Arbeitstechnik nicht verstehst? Diana hat nicht verlangt, dass du bis zur völligen Selbstaufgabe den Stil der großen Meister nachahmst. Klar, man kann auch ohne Inspirationen an seiner eigenen Technik feilen. Aber so läuft man Gefahr, engstirnig zu werden und manche Fehler immer wieder zu machen.

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