Hallo Ihr,
Ich weiß, vielleicht ist das nicht das Richtige Forum für meine Frage, aber ich weiß mir keinen Rat mehr und deshalb frage ich einfach mal, vielleicht geht oder ging es jemandem ähnlich und mir weiterhelfen.
Ich will nicht lange um den heissen Brei reden, da zuviele private Details auch doof sind. Also: Ich habe seit einem halben Jahr keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern, wegen Streiterein und tiefsitzenderem Gedöns (Kindheit usw.).
Das Fass war einfach übergelaufen und ich konnte nicht mehr.
Im Prinzip war dies die beste Entscheidung die ich je getroffen habe und im Prinzip müsste mir es besser gehen, aber: ich habe solche Probleme mit meinem Magen - ich weiß nicht mehr weiter.
Das geht nun schon seit 1 1/2 Jahren so, kurz nach der Geburt meines Sohnes. Habe einen Untersuchungsmarathon hinter mir, in den Magen und in den Darm wurde geguckt, Sonografie gemacht, Laktoseintoleranz/Fruktoseintoleranz - alles nichts.
Mein Internist meinte, er weiß nicht mehr weiter, es müsste psychisch bedingt sein, womit er ja auch nicht unrecht hatte, sobald es Knatsch gab, war mir wieder brechübel. Also verschrieb er mir MCP, aber nur wenns akut ist, dann mal eine nehmen.
Und am wichtigsten: Entspannen und loslassen.
Okay gesagt getan. Ich versuche zu vergessen, nach vorne zu blicken, in meinem privaten Umfeld tut sich auch was, auch erfreuliche Sachen…aber mir ist immernoch regelmäßig schlecht.
Was ist denn nur los? Was mache ich falsch???
Keine Sorge beim Therapeuten war ich auch, der meint aber, ich wäre viel ruhiger geworden seit Januar und dem großen Knall aber ich spüre davon nicht soviel… (wir kennen uns schon ne Weile, da ich mit meinen Eltern vor allem mit meiner Mutter schon sehr lange Ärger habe)
Sobald ich irgendwas habe, was Stress „verspricht“, rastet mein Magen aus. Liege grade schon wieder im Bett und kann nicht mehr.
Dabei gehts mir doch jetzt gerade gut und es gibts zur Zeit wirklich nix worüber man sich aufregen „könnte“?!
Ich weiß Internetforen, sind vielleicht nicht die beste Möglichkeit Probleme zu besprechen, aber ich weiß mir wie gesagt keinen Rat mehr.
Hat irgendjemand durch Stress oder Ärger ähnliche Erfahrungen gemacht?
Was hat geholfen? Auch wenn vermeintlich „alberne“ Vorschläge dabei sind, bitte sagen!
Achso, nein Iberogast hilft mir nicht mehr.
Naja ich hoffe, es ist jemand dabei, der mir vielleicht einen Tipp geben kann, wie gesagt mein Therapeut sieht bei mir keinen wirklichen Handlungsspielraum mehr… (?)

