Konto in CH öffen - Fragen zur Sicherheit

Hallo,

ich habe im Internet gelesen, dass unsere Guthaben bei der Sparkasse nur bis 20.000 Euro im Falle einer Bankenpleite versichert sind. Der Rest ist dann weg!!

Aus diesem Grund, überlege mir ein Konto in díe Schweiz zu öffen. Auch hier habe gelesen, dass nur die erste 30.000 Franken gesichert sind. Wie in D: im Falle einer schweren Bankenkrise, ist das angesparte Geld weg !

Welche Banken sind am „Sichersten“? Kantonalbanken, Regionalbanken, oder große Banken wie UBS??

Viele Grüße, Rob

Für eure Hilfe bin ich sehr dankbar.

Hallo,

ich habe im Internet gelesen, dass unsere Guthaben bei der
Sparkasse nur bis 20.000 Euro im Falle einer Bankenpleite
versichert sind. Der Rest ist dann weg!!

Hi,

wie wärs mal mit den richtigen Informationen, bevor man mit Spatzen auf Kanonen schießt?

erkundige dich mal nach den Mitgliedern und e Bedingungen des sicherungsfonds der deutschen Banken!

Aus diesem Grund, überlege mir ein Konto in díe Schweiz zu
öffen. Auch hier habe gelesen, dass nur die erste 30.000
Franken gesichert sind. Wie in D: im Falle einer schweren
Bankenkrise, ist das angesparte Geld weg !

dann kannste doch auch dein Geld in der BRD lassen!

Welche Banken sind am „Sichersten“? Kantonalbanken,
Regionalbanken, oder große Banken wie UBS??

die deutschen Sparkassen!

gruss

Hallo,

ich habe im Internet gelesen, dass unsere Guthaben bei der
Sparkasse nur bis 20.000 Euro im Falle einer Bankenpleite
versichert sind. Der Rest ist dann weg!!

Hi,

wie wärs mal mit den richtigen Informationen, bevor man mit
Spatzen auf Kanonen schießt?

Tja, gerade DAS habe ich gemacht!

erkundige dich mal nach den Mitgliedern und e Bedingungen des
sicherungsfonds der deutschen Banken!

Offensichtlich wissen Sie nichts über „Basel 2“. Probieren Sie selber „sparkassen 2005“ und lese…

Aus diesem Grund, überlege mir ein Konto in díe Schweiz zu
öffen. Auch hier habe gelesen, dass nur die erste 30.000
Franken gesichert sind. Wie in D: im Falle einer schweren
Bankenkrise, ist das angesparte Geld weg !

dann kannste doch auch dein Geld in der BRD lassen!

Und bei Währungsschwankung etwa Osterweiteruing??

Welche Banken sind am „Sichersten“? Kantonalbanken,
Regionalbanken, oder große Banken wie UBS??

die deutschen Sparkassen!

Im Moment ja, aber ab 2005 nicht mehr !!

gruss

Hallo Kanadier,

ich habe im Internet gelesen, dass unsere Guthaben bei der
Sparkasse nur bis 20.000 Euro im Falle einer Bankenpleite
versichert sind. Der Rest ist dann weg!!

nun da hast du offensichtlich einen riesen Murks gelesen. Die Sicherung bei Sparkassen und bei Volks- und Raiffeisenbanken liegt bei 100% und ist über mehrere System abgesichert.

Die 20.000 Euro von denen du redest betrifft Banken die KEINEM Sicherungsfonds angeschlossen sind und auf die "Entschädigungseinrichtung der deutscher Banken GmbH"zurückgrefien müssen.

Um meine Behauptung zu unterlegen folgender Link

http://www.termingeld-vergleich.de/termingeld-vergle…

dort bitte unter Einlagensicherung nachlesen.

Aus diesem Grund, überlege mir ein Konto in díe Schweiz zu
öffen. Auch hier habe gelesen, dass nur die erste 30.000
Franken gesichert sind. Wie in D: im Falle einer schweren
Bankenkrise, ist das angesparte Geld weg !

Was ich für ausgemachten Blödsinn halte. Du gehst ein unnötiges Währungsrisiko ein (dazuhin noch in einer sehr engen und politischen Währung). Dazuhin gibt es dort noch niedrigere Zinsen.

Gruß Ivo

Einlagensicherung, Basel 2 usw.

wie wärs mal mit den richtigen Informationen, bevor man mit
Spatzen auf Kanonen schießt?

Tja, gerade DAS habe ich gemacht!

Offensichtlich nicht in ausreichendem Maße. Die allermeisten Banken in Deutschland sind dem Einlagensicherungsfonds Deutscher Banken angeschlossen, den Ivo ja auch schon erwähnte, und der die Einlagen praktisch in unbegrenzter Höhe absichert.

erkundige dich mal nach den Mitgliedern und e Bedingungen des
sicherungsfonds der deutschen Banken!

Offensichtlich wissen Sie nichts über „Basel 2“. Probieren Sie
selber „sparkassen 2005“ und lese…

Basel 2 hat mit dieser Sache nun wirklich absolut gar nichts zu tun. Mehr zu Basel 2: FAQ:101

Das Ende der Gewährsträgerhaftung im Bereich der öffentlichen Kreditinstitute ist zwar ein Thema, aber ein anderes.

Gruß,
Christian

Hallo,

ich habe im Internet gelesen, dass unsere Guthaben bei der
Sparkasse nur bis 20.000 Euro im Falle einer Bankenpleite
versichert sind. Der Rest ist dann weg!!

Hallöchen,

wenn das Guthaben so hoch ist, würde ich ohnehin einen Teil des Geldes in anderen Anlageformen anlegen, die sicher sind und gute Erträge bringen.

Hi,

wie wärs mal mit den richtigen Informationen, bevor man mit
Spatzen auf Kanonen schießt?

Tja, gerade DAS habe ich gemacht!

erkundige dich mal nach den Mitgliedern und e Bedingungen des
sicherungsfonds der deutschen Banken!

Offensichtlich wissen Sie nichts über „Basel 2“. Probieren Sie
selber „sparkassen 2005“ und lese…

Offensichtlich kennt local auch nicht die Sicherungseinrichtung der deutschen Banken, denn sonst würde er oder sie wissen, dass die Einlagen im Grunde genommen überhaupt nicht sicher sind und in den Bedingungen nur Absichtserklärungen stehen ohne Rechtsanspruch der einzelnen Bank.Lesen bildet!

Aus diesem Grund, überlege mir ein Konto in díe Schweiz zu
öffen. Auch hier habe gelesen, dass nur die erste 30.000
Franken gesichert sind. Wie in D: im Falle einer schweren
Bankenkrise, ist das angesparte Geld weg !

Die Bankenkrise ist schon voll im Gange, wird nur totgeschwiegen. Der Spiegel hat darüber schon berichtet, allerdings vor allem bei den Privat- und Geschäftsbanken. An Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben die sich nicht so richtig rangetraut.

dann kannste doch auch dein Geld in der BRD lassen!

Und bei Währungsschwankung etwa Osterweiteruing??

Welche Banken sind am „Sichersten“? Kantonalbanken,
Regionalbanken, oder große Banken wie UBS??

die deutschen Sparkassen!

Dann würde ich doch gleich die West-LB nehmen, die kennen sich bei Geldanlagen offensichtlich bestens aus, oder Herrn Sengera persönlich, der ist ja gerade freigestellt bei 3 Millionen Abfindung.
Die Einlagen sind natürlich auch über die Kommunen abgedeckt, deren Kassen unwahrscheinlich voll sind.

Im Moment ja, aber ab 2005 nicht mehr !!

Gruß Ralf

Einlagensicherung

Offensichtlich kennt local auch nicht die
Sicherungseinrichtung der deutschen Banken, denn sonst würde
er oder sie wissen, dass die Einlagen im Grunde genommen
überhaupt nicht sicher sind und in den Bedingungen nur
Absichtserklärungen stehen ohne Rechtsanspruch der einzelnen
Bank.

Wo hat Du denn den Quatsch her?
Hierher sicher nicht:
http://www.bdb.de/download/broschueren/Statut.pdf

Gruß,
Christian

Hallo ihr beiden,

wenn ihr hier als Verschwörungstheoretiker in Sachen Geld unterwegs seid, dann gebe ich zu, daß ich mich da gerne raushalte.

anlagetipp:

In der Südsee wird auf einem Atoll noch mit Muscheln bezahlt. Also am besten da ein Muschelkonto anlegen, das kann man zur Not selbst wieder durch Tauchgänge auffüllen, falls es eine Muschelinflation gibt.

gruss

Hallo,

In der Südsee wird auf einem Atoll noch mit Muscheln bezahlt.
Also am besten da ein Muschelkonto anlegen, das kann man zur
Not selbst wieder durch Tauchgänge auffüllen, falls es eine
Muschelinflation gibt.

eigentlich verursachst Du durch eigenmächtiges Tauchen und Muscheln bergen Inflation. Stell Dir vor, das machen alle…

Aber ich bin mir sicher, daß auf diesem Atoll Tauchgänge sowieso aus genau diesem Grund verboten sind.

Gruß,
Christian

in den Bedingungen nur

Absichtserklärungen stehen ohne Rechtsanspruch der einzelnen
Bank.

Wo hat Du denn den Quatsch her?
Hierher sicher nicht:
http://www.bdb.de/download/broschueren/Statut.pdf

Gruß,
Christian

Genau von dort!

§ 10 Keine Ansprüche der Bank.

Gruß
Ralf

§ 10 Keine Ansprüche der Bank.

Eine echte Glanzleistung, wirklich. Dieser Paragraph hält fest, daß eine in Probleme geratene Bank keine Ansprüche hat. Dazu ist der Einlagensicherungsfonds auch nicht gedacht, sondern dafür, die Forderungen der Kunden abzusichern, falls eine Bank zahlungsunfähig ist.

Klar soweit, oder soll ich noch ein Bildchen malen?

Gruß,
Christian

und der die Einlagen praktisch in unbegrenzter Höhe
absichert.

Ist soweit auch nicht ganz richtig. Inhaberschuldverschreibungen sind nicht abgesichert oder nur zu einem kleinen Teil. Alle anderen Anlagen schon

Gruß

und der die Einlagen praktisch in unbegrenzter Höhe
absichert.

Ist soweit auch nicht ganz richtig.
Inhaberschuldverschreibungen sind nicht abgesichert oder nur
zu einem kleinen Teil.

Wo habe ich denn angedeutet, Inhaberschuldverschreibungen seien abgesichert? Wie man oben noch deutlich lesen kann, schrieb ich (in vollem Bewußtsein) Einlagen und Inhaberschuldverschreibungen sind nun mal keine Einlagen.

C.

Hallo Christian,

hatte vorher leider keine Zeit zu antworten, weil ich einen kurzen Ausflug zu einem Südseeatoll unternommen habe. Da haben nämlich ein paar Typen erzählt dort könte man noch mit Muscheln bezahlen. Ich, natürlich nicht faul, habe versucht mein eigenes Muschelkonto zu ertauchen. Als ich schon ein riesiges Vermögen zusammen hatte, sagte man mir bei der ansässigen Regierung, dass diese beiden Hochstapler schon seit längerem gesucht würden. Ich hab sie aber trotzdem nicht verpfiffen.

Doch nun zur Einlagensicherung.

Bitte beantworte mir doch folgende Fragen:

  1. Hat der Kunde einen Rechtsanspruch gegen den Einlagensicherungsfonds?

  2. Wenn nein, gegen wen hat er denn einen Anspruch?

Wenn Du möchtest, darfst Du auch gerne ein Bildchen malen, falls Dir eine schriftliche Antwort zu kompliziert ist.

Gruß
Ralf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  1. Hat der Kunde einen Rechtsanspruch gegen den
    Einlagensicherungsfonds?

Ja, siehe § 6 des Abkommens. Wenn Du auf §6 Nr. 10 hinaus willst: Das ist in Bezug zu Nr. 11 zu sehen.

  1. Wenn nein, gegen wen hat er denn einen Anspruch?

Fällt daher weg.

Wenn Du möchtest, darfst Du auch gerne ein Bildchen malen,
falls Dir eine schriftliche Antwort zu kompliziert ist.

Fein, Überheblichkeit im Unrecht ist eine begrüßenswerte Eigenschaft.

Ansonsten: Nenne mir eine Bank, bei der der Sicherungsfonds nicht eingetreten ist, obwohl er hätte eintreten müssen.

Der Einlagesicherungsfonds ist ausdrücklich ein Ersatz für die gesetzliche Sicherung (20000 Euro * 90%) bzw. er genügt den Anforderungen.

Gruß,
Christian

1 „Gefällt mir“

Hallo,

ich habe eine heisse Diskution ausgelöst und möchte euch mitteilen: ich habe kein Muschelkonto sondern ein Konto ausserhalb Deutschland geöffnet. Es mag sein, dass ein Sicherungsfond für Kunden/Banken besteht, aber die Summe dürfte zu klein sein um sämtliche Guthaben der Bevölkerung zu decken. Fakt ist, dass nur 20.000 Euro wirklich gesichert sind.

Ob ein Bankenkrash kommt oder nicht hat nichts mit Verschwörungstheoretiker zu tun, sondern logische denkweise. Banken und Sparkasse legen das einbezahlte Geld nicht im Tresor sondern inverstieren in Fonds, einige sogar in Aktien, liehen das Geld als Darlehen aus usw. Ich denke gerade an einen Hedge Fond aus USA (LTCM). 10 Millarden Dollar hat diesen Fond den US-Bürgen, Dresdner Bank, UBS und andere große Finanzhäuser gekostet und fast das gesamte System zum Kollaps gebracht. Fakt.

Der Euro wird m.E. nicht über die Jahre hinweg stabil sein. Die EU funktionert so: die wirtschaftlich stäkere Nationen (D, F und GB) unterstützen die schwächere Nationen (fast alle anderen!). Mit der Ost-Erweiterung und später die Währungserweiterung werden die Steuer in Deutschland logischweise steigen um diese Nationen zu unterstüzen. Somit wird die Wirtschaft weiter gelähmt. Hiesst Rezession oder irre mich? Übrigens: ein ähnliches Model haben wir bereits hier in Deutschland: ein Blick auf jeder Lohnsteuer genügt: Solizuschl oder so wird diesen Steuer genannt.

Zum Glück haben nicht alle Nachbarländer den Euro und so habe ich meine Entscheidugn getroffen.

Ich danke euch für eure Beiträge.

Rob

Hallo Rob,

es freut mich, dass du für dich eine Lösung gefunden hast, mit der du Leben kannst.

Deine Begründung für das ganze kann ich trotzdem nicht nichtvollziehen. Das scheint mir sehr viel Unwissen, gepaart mit Halbwissen und einer nicht nachvollziehbaren Angst zu sein.

Sei es drum - Hauptsasche du bist glücklich und hast dich vorher über die Funktionsweise der Einlagensicherung im entsprechenden Land informiert.
Denn wenn es so ist, wie du hier an die Wand malst, dann kommt es zum globalen Crash.

Gruß Ivo

  1. Hat der Kunde einen Rechtsanspruch gegen den
    Einlagensicherungsfonds?

Ja, siehe § 6 des Abkommens. Wenn Du auf §6 Nr. 10 hinaus
willst: Das ist in Bezug zu Nr. 11 zu sehen.

Wo steht denn da der Bezug zu Nr.11. In Nr.10 steht doch ganz klar, dass kein Rechtsanspruch besteht!
In Nr.11 steht lediglich eine Absichtserklärung, die nicht auf Nr.10 aufbaut.

  1. Wenn nein, gegen wen hat er denn einen Anspruch?

Fällt daher weg.

Wenn Du möchtest, darfst Du auch gerne ein Bildchen malen,
falls Dir eine schriftliche Antwort zu kompliziert ist.

Fein, Überheblichkeit im Unrecht ist eine begrüßenswerte
Eigenschaft.

dito

Ansonsten: Nenne mir eine Bank, bei der der Sicherungsfonds
nicht eingetreten ist, obwohl er hätte eintreten müssen.

Wieso ansonsten? Bist Dir wohl doch nicht sicher, dass Du recht hast, sonst würdest Du diese Frage nicht stellen.
Es geht nicht darum, dass der Fall schon mal eingetreten ist. Es geht darum, dass der Fall theoretisch eintreten könnte und darum wie die rechtliche Situation aussieht.

Der Einlagesicherungsfonds ist ausdrücklich ein Ersatz für die
gesetzliche Sicherung (20000 Euro * 90%) bzw. er genügt den
Anforderungen.

Der Einlagensicherungsfonds ist kein Ersatz, sondern er baut auf der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung auf und übernimmt im Schadenfall die Regulierung.

Gruß
Ralf

PS: Ich finde es im Übrigen sehr gut, wie Du Dich in den Foren engagierst, aber in diesem Punkt haben wir offenbar unterschiedliche Meinungen.

Der Einlagensicherungsfonds ist kein Ersatz, sondern er baut
auf der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung auf und
übernimmt im Schadenfall die Regulierung.

Machen wir es kurz: Gem. § 2 i.V.m. § 1 Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) muß ein in Deutschland tätiges Kreditinstitut eine Einlagensicherung nach Maßgabe des § 4 EAEG sicherstellen. Wenn der Einlagensicherungsfonds den Ansprüchen des EAEG nicht genügen würde, müßten alle am Einlagensicherungsfonds teilnehmenden KI zusätzlich Teilnehmer eines weiteren Sicherungsgebildes sein, das die Vorschriften des EAEG erfüllt.

Das ist mitnichten der Fall. Nicht zuletzt daraus und aus ausbleibenden Pressemitteilungen über verhängte Geldbußen w. des Verstoßes gegen die Vorschriften des EAEG kann man eigentlich schließen, daß der Einlagensicherungsfonds die Vorschriften des EAEG erfüllt, was wiederum bedeutet, daß die Einlagen der Kunden über den Einlagensicherungsfonds rechtssicher abgesichert sind.

Gruß,
Christian

Hallo,

ich habe eine heisse Diskution ausgelöst und möchte euch
mitteilen: ich habe kein Muschelkonto sondern ein Konto
ausserhalb Deutschland geöffnet.

Deine Entscheidung.

Es mag sein, dass ein
Sicherungsfond für Kunden/Banken besteht, aber die Summe
dürfte zu klein sein um sämtliche Guthaben der Bevölkerung zu
decken.

Um sämtliche Guthaben der Gesamtbevölkerung geht es auch nicht, sondern um die gesamten Guthaben der Kunden einer Bank. Bankenzusammenbrüche in größerem Umfang sind zwar denkbar, aber extrem unwahrscheinlich. Erst recht, daß die Welt zusieht, daß der zweitgrößte Bankenmarkt der Welt zusammenbricht.

Fakt ist, dass nur 20.000 Euro wirklich gesichert
sind.

Stimmt nicht.

Ob ein Bankenkrash kommt oder nicht hat nichts mit
Verschwörungstheoretiker zu tun, sondern logische denkweise.
Banken und Sparkasse legen das einbezahlte Geld nicht im
Tresor sondern inverstieren in Fonds, einige sogar in Aktien,
liehen das Geld als Darlehen aus usw.

Ja, das hat aber a) nichts mit der Einlagensicherung zu tun und b) gibt es für die Verwendung der Einlagen strenge Regeln, deren Einhaltung penibel überwacht wird.

Ich denke gerade an
einen Hedge Fond aus USA (LTCM). 10 Millarden Dollar hat
diesen Fond den US-Bürgen, Dresdner Bank, UBS und andere große
Finanzhäuser gekostet und fast das gesamte System zum Kollaps
gebracht. Fakt.

Nix Fakt, maßlose Übertreibung.

Der Euro wird m.E. nicht über die Jahre hinweg stabil sein.
Die EU funktionert so: die wirtschaftlich stäkere Nationen (D,
F und GB) unterstützen die schwächere Nationen (fast alle
anderen!).

Eigentlich ist es genau andersrum. D, GB und F zahlen zwar einen Großteil der Beiträge, bewegen sich aber wachstumsmäßig den unteren Tabellenplätzen entgegen.

Mit der Ost-Erweiterung und später die
Währungserweiterung werden die Steuer in Deutschland
logischweise steigen um diese Nationen zu unterstüzen.

Quark.

Somit
wird die Wirtschaft weiter gelähmt. Hiesst Rezession oder irre
mich?

Ja, Du irrst. Deutschland ist schon jetzt der größte Handelspartner Osteuropas. Das wird sich durch das Fallen von Hendelsschranken eher Verstärken.

Übrigens: ein ähnliches Model haben wir bereits hier in
Deutschland: ein Blick auf jeder Lohnsteuer genügt: Solizuschl
oder so wird diesen Steuer genannt.

Ein völlig anderes Prinzip: Der Solidaritäszuschlag geht nicht (mehr) in Invesitionen, sondern in Konsum oder besser: In die Umverteilung.

Zum Glück haben nicht alle Nachbarländer den Euro und so habe
ich meine Entscheidugn getroffen.

Ich kann mich Ivo nur anschließen: Du hast zwar keine Ahnung und verfügst über reichlich Pop-Wissen (um nicht Stammtischwissen zu sagen), aber hast eine Entscheidung getroffen, mit der Du zufrieden bist. Ob die sinnvoll ist oder nicht, spielt dann keine Rolle mehr.

Gruß,
Christian