Hallo!
meine Tochter kommt im Sommer in die Schule. Die Erzieherinnen
haben mich angesprochen, daß sie im Moment in der
Konzentration rückwärts geht. Sie sollte Schwungübungen
machen, also Kreise malen. Stattdessen hat sie Zahlen,
Männchen, und Buchstaben gemalt. Sie selbst sagt, daß sie
geträumt und das dann gemalt hat.
*lächel* Ein symphatisches Kind, deine Tochter. Ich mag Menschen, die noch träumen können. Ob das wirklich „Konzentrations“-Probleme sind, weiß ich nicht. Möglicherweise ist es ihr auch einfach zu blöd, doofe langweilige Kreise zu malen, wenn man stattdessen auch Buchstaben und Männchen zeichnen kann … Mir ging das als Kind oft so. Das, was Erwachsene von mir verlangt haben, war mir einfach zu blöd. Und auch in der Schule habe ich mich nie gemeldet, weil ich die meisten Fragen einfach kindisch fand. Der Grund, warum das bei mir so war, habe ich erst mit über 25 herausgefunden - bei einem Intelligenztest von Mensa (www.mensa.de).
Das muss bei eurer Tochter nicht genauso sein. Das ist nur EINE Möglichkeit. Ich betone das deshalb, weil leider das Thema Intelligenz ein Reizthema voller Mißverständnisse ist: Da gibt es auf der einen Seite elitäre Eislaufeltern, die ihren psychotischen Zappelphilip für hochintellignt halten, nur weil er bis 3 zählen kann, und auf der anderen Seite nette Eltern, die Angst davor haben, zu den Eislaufeltern gezählt zu werden, und deshalb jeden Gedanken an Hochbegabung bei ihren Kindern von sich weisen. Und dazwischen eine Menge Dummköpfe voller Vorurteilen und Polemik. Lies einfach ein paar alte Threads zu dem Thema, z.B. den hier:
/t/kind-lernt-alleine-lesen/4353397
Die Wahrheit ist nicht ganz so holzschnittartig. 
Wie gesagt: Es kann bei eurer Tochter so sein, muß aber nicht. Behaltet den Gedanken einfach mal im Hinterkopf.
lg,
Max