Zu diesem Thema folgendes!
Hej,
niemand ist Dir
… böse,
aber vielleicht hättest Du Dich vorher etwas mit dem Thema beschäftigen sollen, was jetzt nicht bös’ gemeint ist.
Es ist mir auch bekannt, dass Golf nicht die einzigste Sportart ist welche K + B fördert. Seitdem ich nicht mehr Jolle segele, fange ich jetzt an Golf zu spielen 
Nachfolgend mal ein paar Hinweise zum Thema Koordination, Beweglichkeit etc. beim Golf.
Hejdå
Joker
P.S. Wie bei vielen anderen Sportarten kann es auch beim Golf zu Verletzungen (z.B. Zerrungen) kommen, wenn kein vernüftiges Aufwärmtraining vor dem Spiel bzw. vor dem Abschlag auf der Driving-Range gemacht wird. Hierzu gibt es verschiedene Übungen die man(n) - Frau auch
- durchziehen sollte.
Der Golfschwung
Eine fließende harmonische und kontrollierte Drehbewegung des Rumpfes, einschließlich der, bei gleichzeitiger Gewichtsverlagerung von einem auf den anderen Fuß, charakterisieren den aus Rück- und Durchschwung bestehenden idealen Golfschwung.
Bei dieser Bewegung werden Muskel, Sehnen, Bänder und Gelenke der Wirbelsäule, der oberen und unteren Extremität im unterschiedlichen Maße belastet.
Der Golfschwung kann vollständig als voller Schwung oder unvollständig als halber oder viertel Schwung ausgeführt werden.
Das Putten, als Sonderfall des Golfschwunges, wird ausschließlich aus den Armen als ruhige Pendelbewegung erfolgen.
Während des Golfschwunges werden fast alle Muskel bewegt und koordiniert.
Leistungsphysiologische Gesichtspunkte
Bedingt durch die Streckenlänge ergeben sich Gehstrecken bis zu ca.7-10 km bei einem 18 Loch Spiel. Der Zeitaufwand beträgt ca. 4 - 5 Stunden.
Der Golfschwung selbst dauert nur ca. 2 Sekunden.
Der Energieaufwand spielt sich nur im alaktiziden Bereich ab. Ein Laktatanstieg wird sich in der Regel im Blut nicht finden lassen.
Die Sauerstoffaufnahme steigt während eines Spiels auf das 2 bis 4-fache gegenüber Grundumsatzbedingungen an; dies entspricht einem durchschnittlichem Kalorienverbrauch von ca. 4 bis 5 kcal/Min Während einer 18-Loch Runde werden ca. 1.500 kcal verbraucht.
Im Vergleich dazu verbraucht ein Sportler bei 2 Std. Tennis ca.960 kcal und ein Jogger in 1 Std. ca. 700 kcal.
Messungen haben ergeben, dass der Cholesterinspiegel nach 18 Löchern um durchschnittlich 15 Prozent und das Körpergewicht um ca. 1 kg reduziert wird.
Bei einem Flüssigkeitsverlust von ca. 2 Prozent des Körpergewichtes reduziert sich die Ausdauer- und Konzentrationsfähigkeit des Spielers erheblich.
Zunehmend wird im Profi-Golfsport die Leistungsfähigkeit durch ergänzende medizinisch orientierte Programme gesteigert
Herz-Kreislauf Beanspruchung
Bisher gibt es keine invasiven validen Messungen. Herzfrequenzsteigerungen und Blutdrucksteigerungen dürften sich im moderatem Rahmen halten.
Bei kraftvollen Durchschwüngen und bei Fehlschlägen( beim pflügen des Bodens) dürften jedoch Frequenz- und Drucksteigerungen zu erwarten sein.
Beanspruchung des Stütz- und Bewegungssystems
Während des Golfschwunges werden fast alle Muskeln bewegt und koordiniert. Die Koordination ist der wesentliche Faktor um einen optimalen Schwung zu erreichen. Vorrausetzung eine gute Koordination zu erreichen ist eine Verbesserung der Flexibilität der Rumpfkraft.
Die muskuläre Kraft ist nur sekundär von Bedeutung.
Das Erlernen einer guten Technik unter kontrollierten Bedingungen (Trainer) ist von elementarer Bedeutung zur Erreichung eines guten vollen Schwunges.
Belastungslimitierend ist das häufige Üben stereotyper monotoner Bewegungsabläufe (driving range), ohne ein entsprechendes Ausgleichstraining. lm Leistungsgolfsport werden neben einem speziellem funktionellen Ausgleichstraining täglich 200 „lange“, und 200 „halbe“ Bälle geschlagen und eine Stunde Putten geübt.
Gesundheitliche Vorteile des Golfspielens
Golf ist ein äußerst gesundes Spiel, das in jedem Lebensalter gespielt werden kann und angepasste Bewegung mit Trainingseffekten für die gesamte Körpermuskulatur ermöglicht.
Durch Ausdauerfitness und viel Bewegung an der frischen Luft ist eine Vorbeugung gegen vorzeitige degenerative Herz-Kreislauferkrankungen gegeben.
Muskel- und Fettstoffwechsel werden aktiviert und ergeben positive Effekte auf den Gesamtorganismus.
Im Alter nachlassende koordinative Fähigkeiten werden besonders geschult und bleiben länger erhalten.
Studien zeigen das, wie auch bei anderen Sportarten, Golf eine positive Wirkung auf die Psyche eines Sportlers ausübt.
Bei entsprechender Einstellung wirkt der Golfsport beruhigend auf die "Seele’; ist stress lösend und regenerierend, insbesondere bei ansprechendem Ambiente (gepflegte Grünflächen, Wasserflächen, meist besonderes naturverbundene Orte etc).