und noch mal eine Korrektur!
hallo Makea,
hallo babalou,
… schon vor der Geburt bestrafen? 
Das arme Wurm hat doch noch gar nichts verbrochen?
was soll das denn jetzt? du tust ja grad so, als wenn ich auf
Kundenfang wäre. das kam mir eher bei deinem Postings so vor,
sorry.
ich hab nur eine Möglichkeit beschrieben, wie du auch. du bist
von deinem überzeugt, ich von meinem.
Sei doch nicht gleich so bierernst!
Für weniger Geld kann das Kind privat versichert werden.
Und wenn er mal in die Lehre kommen sollte, dann muss er früh
genug in die GKV, der arme.
stell mal vor, das arme Kind wird auch mal alt und kann mit
seinen späteren gebrechen die zunehmend teurer werdende PKV
nicht zahlen und kann dann wegen mangelnder
Vorversicherungszeiten nicht in die GKV.
Es gibt keine privat KV, die wegen Krankheiten des VN teurer wird. Auch nicht wegen Alter.
Das sind Märchen aus der GKV-Küche. Ein Privatversicherter wird immer günstiger als in der Kasse versichert sein. Was anderes ist es, er will Spitzenleistungen (1-Bettzimmer, keine Begrenzung auf die GOÄ, Extrem hohe Erstattungssätze beim Zahnarzt…).
außerdem gibt’s ja noch Zusatzversicherungen. nix is umsonst.
Das ist für einen Freiwillig versicherten eine teure Angelegenheit. Um einigermaßen so abgesichert zu sein, wie in der Privaten, muss er in Jungen Jahren etwa 100 -150 Euro hinlegen. Dazu kommt die Kasse mit ca. 500 Euro, dazu noch die Pflegepflichtversicherung mit etwa 58 Euro . Ergibt zusammen etwa 700 Euro monatlich. Dagegen steht die Private mit etwa 172 Euro (gleiche Vorraussetzungen: ambulant ohne SB, KH: Mehrbettzimmer, Zahnarzt 100 % Beh., 60 % Zahnersatz(Rechnungsbetrag))
, 80 Euro Tagegeld, Pflegepflichtversicherung, Eintrittsalter: 25 Jahre. Hier muss gesagt werden, dass derjenige, der schon von Geburt dabei ist, noch günstiger wegkommt. Die Kasse (incl. Zusatzversicherungen) ist also 4-mal so teuer. Nehme ich nur die Kasse alleine, ist es der 3-fache Beitrag. Bis diese Differenz aufgeholt ist, ist die Kasse beim Doppelten Beitrag… und der Hälfte der Leistungen. Nun wird´s aber besonders gemein: im Alter muss der Rentner alle seine Einkünfte angeben. Daraus errechnet sich der Kassenbeitrag. Also zahlt ein Freiwilliger, der gut für sein Alter vorgesorgt hat ca. 560 Euro Beitrag!!! Das zahlt kein Privatversicherter, wenn er es geschickt anstellt. Bei besserer Absicherung. Ein ca. 65-Jähriger zahlt z.B. nur ca. 300 Euro für 1.Bettzimmer usw. Ich gebe zu, dass man wissen muss, wie das geht. Doch dafür ist ja der Makler zuständig. Dafür hat er 'Geld bekommen, dafür erhält er Folgeprovision. Und dafür ist er vermögensschadenversichert (wenn er Mist gebaut hat). Übrigens, das kennt die Kasse nicht: Haftung für Fehlberatung.
Sollte er studieren, dann gibt’s für ihn (oder sie) eine
günstige und gute Studentenversicherung.
die ist in der GKV auch günstig, stell mal vor.
vielleicht studiert er oder sie ja gar nicht. vielleicht nimmt
er eine versicherungspflichtige Beschäftigung auf… weiß
man´s?
Klar, warum auch nicht. Dann ist er Pflichtversichert und in der Kasse. Zwangsweise.
Ist er mit dem Studium fertig, kommt er wieder in äußerste
Gefahr in die Kasse zu müssen:
welch glück für das Kind! was für eine Gefahr siehst du denn
da?
ich seh da ehrlich gesagt keine.
Ich schon: er muss aus seinem Mercedes aussteigen und mit einem Smart vorlieb nehmen.
es könnte sein, dass er unter
der BBG verdient. Verdient er darüber, hat er noch mal Glück
gehabt und kann in der Privaten bleiben.
er kann auch in der privaten bleiben, wenn er unter der BBG
verdient. man kann auch den endgültigen weg der Befreiung von
der Versicherungspflicht wählen.
das ist möglich, macht aber fast niemand
:dann is aber auch Schluss mit
lustig. oder er kann sich bei der ersten Beschäftigung nach
dem Studium, die über der BBG liegt, freiwillig GKV versichern
und den Schutz der Solidargemeinschaft genießen.
Er hat den Schutz der Solidargemeinschaft Private.
Nebenbei: diese Erklärung soll ja bedeuten, dass er niemals mehr in die Kasse will. Doch die Praxis zeigt: kommt er in einen neuen Betrieb und verdienst unter der BBG, fragt ihn kein Mensch, ob er bisher privat versichert war. Er wird einfach in einer Kasse reingesteckt. Und die ist froh, einen Zahler mehr zu haben.
Das ist nicht ganz im Sinne des Gesetzbuches, aber Praxis.
wer in guten Zeiten der GKV den Rücken kehrt und sich privat
versichert, der braucht sich nicht wundern, wenn er nicht mehr
in der GKV aufgenommen wird, wenn später im Alter die
gebrechen kommen und die private unbezahlbar wird.
Siehe oben: er wird nicht teurer, weil er krank wurde. Definitiv!
Selbst wenn er eine so teure Krankheit hat, dass die der Versicherung 100.000 Euro im Monat kostet. Er zahlt den ganz normalen Beitrag.
Das kannst Du jederzeit nachprüfen.
Grüße
Babalou
Und fühle Dich nicht immer gleich persönlich angegriffen!