Hallo Achim,
Ich bin mit meiner jetzigen Arbeit unzufrieden, da mich diese
nicht heraus fordert und ich gelegentlich (1-2 x in der Woche)
bis 19.30 Uhr und auch am Samstag bis 17.00 Uhr arbeiten muss.
Hier kommt schon die erste Frage in mir auf. In der vorherigen Stelle warst Du überfordert, nun unterfordert. Kennst Du eigentlich so genaue Deine Fähigkeiten? Die Arbeitszeiten sind im Einzelhandel wohl üblich, sicher hast Du, wie hier schon erwähnt, Freizeitausgleich.
Zudem ist die Stimmung überwiegend mies.
Liegt das vielleicht an Dir?
Das alles schlägt auf meine Stimmung. Ich bin auf der Suche
nach einem neuen Job, habe aber aufgrund meiner Arbeitszeiten
nicht viel Zeit zum Suchen. Ich würde mich gerne einige Zeit
krankschreiben lassen, um endlich die Zeit für die Jobsuche zu
haben.
Was verstehst Du unter einiger Zeit? Was meinst Du denn welcher Arzt Dich mal eben so 4-8 Wochen krankschreibt, damit der gnädige Herr gemütlich ausschlafen um dann evtl. mal etwas in Richtung Jobsuche zu unternehmen. Sei mir nicht böse, aber bei diesen Sätzen geht mir die Galle hoch. Meinst Du eigentlich, wir haben alle Lust nochmehr KK-Gebühren zu zahlen um so „faule“ Socken wie Dich zu unterstützen?
Meine Frage: an welchen Arzt muss ich mich mit meinem Anliegen
wenden?
Wie hoch sind die Chancen, krankgeschrieben zu werden?
a) ich hoffe Du findest KEINEN Arzt, der diesen Schwachsinn unterstützt
b) ich hoffe bei 0!
Ich will wirklich nicht „blaumachen“, aber ich drehe mich im
Kreise und will endlich ausbrechen. Ich hatte zwar jetzt zwei
Wochen Urlaub, aber da hat sich beruflich leider nichts
ergeben.
Hast wahrscheinlich zu hHuse gewartet, daß einer klingelt und sagt:
„Wow Herr Klein, schön das Sie zu Hause sind. Ich hätte da einen tollen Job für Sie. Sie werden weder über- noch unterfordert (habe den Job für Sie backen lassen), Sie arbeiten nur so lange und soviel Sie möchten und wenns Ihnen nicht gefällt, ich habe da einen Arzt, der schreibt Sie auch gerne krank wenn es Ihnen bei uns nicht gefällt, dann haben Sie Zeit für ne Jobsuche“
Dazu muss ich sagen, dass ich seit einem Jahr in
psychotherapeutischer Behandlung bin. Ich weiß nicht, ob mein
Therapeut mein Vorhaben unterstützen würde.
Tja, wäre hier interessant zu wissen warum Du in Behandlung bist, hmm? Bin mir nicht sicher.
Solltest Deine Therapeuten mal fragen was er davon hält.
Wer war schon in einer ähnlichen Situation? Wie habt ihr diese gemeistert? Freue mich über Eure Antworten.
Stell Dir vor, ich habe auch schon mal den Arbeitgeber gewechselt. Aber ich habe bis zum letzten Arbeitstag nicht einmal wegen Jobsuche gefehlt. Habe Zeitungen studiert, auch die hier schon verwiesene Seite www.arbeitsamt.de angeklickt, mich im Bekanntenkreis rumgehört und zum Glück was Passendes gefunden. Allerdings wußte ich auch was ich kann und wovon ich besser die Finger lasse.
Es tut mir leid, aber ich habe beim Lesen Deines Postings einen leichten Hals bekommen.
Trotzdem wünsche ich Dir den richtigen Weg zu finden.
In diesem Sinne,
kopfschüttelnde Grüße
Hasenschnitte