Die aktuellen Gründe sind mir derzeit nicht bekannt,
daher diese Anfrage.
Vielen Dank!
Grüße
Caro
Die aktuellen Gründe sind mir derzeit nicht bekannt,
daher diese Anfrage.
Vielen Dank!
Grüße
Caro
hallo caro,
dabbelju fuerchtet die ABC-waffenentwicklung im Irak, denn saddam schreckt nicht davor zurueckt, solche waffen auch einzusetzen.
die frage ist, ist es gefaehrlicher, gegen den irak jetzt militaerisch vorzugehen, oder einfach einige jahre abzuwarten?
auf solche fragen aber gibt es ueblicherweise keine antwort, denn man nur eine loesung ausprobieren, und damit entfaellt der vergleich, was am ende besser gewesen waere.
shit happens.
meine meinung ist, lieber ABC-waffen bei den amis und evtl einigen anderen, als in den haenden von leuten wie saddam. der herrr kann das zeug auch weitergeben naemlich, er muss nicht mal selbst aktiv werden oder sich verteidigen.
wir hatten das thema hier unten letztens schon einmal, siehe hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
oder nur ein wenig tiefer,
viele gruesse, lego
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hallo
dabbelju fuerchtet die ABC-waffenentwicklung im Irak, denn
saddam schreckt nicht davor zurueckt, solche waffen auch
einzusetzen.
…das jeder, der es wagt den Irak anzugreifen, in der Mülltonne der Geschichte landen wird…
die frage ist, ist es gefaehrlicher, gegen den irak jetzt
militaerisch vorzugehen, oder einfach einige jahre abzuwarten?
Das ist wirklich die Frage ist…
hd
auf solche fragen aber gibt es ueblicherweise keine antwort,
denn man nur eine loesung ausprobieren, und damit entfaellt
der vergleich, was am ende besser gewesen waere.shit happens.
meine meinung ist, lieber ABC-waffen bei den amis und evtl
einigen anderen, als in den haenden von leuten wie saddam. der
herrr kann das zeug auch weitergeben naemlich, er muss nicht
mal selbst aktiv werden oder sich verteidigen.wir hatten das thema hier unten letztens schon einmal, siehe
hier:http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
oder nur ein wenig tiefer,
viele gruesse, lego
Die aktuellen Gründe sind mir derzeit nicht bekannt,
daher diese Anfrage.Vielen Dank!
Grüße
Caro
nicht gerechtfertigt
Es gibt keine Rechtfertigung, die wirklich Grund und Boden haette. Die USA wollen ihre Ruestungsindustrie ankurbeln und natuerlich wollen sie Oel. Das war ja auch der einzige Grund fuer den Krieg um Kuweit. Sonst haetten sich die USA nicht darum geschert.
Die USA reden dauernd von Provokation, dabei sind sie die ganze Zeit die Provokateure.
Saddam ist ein Schwein, das ist klar, aber einen Krieg rechtfertigt das nicht. Es ist nicht sicher, dass er ueber die ihm unterstellten Waffen verfuegt und ob er sie ueberhaupt einsetzen wuerde. Am Ende leidet doch nur das Volk unter Krieg.
Angriff ist verboten!
Der wohl „bevorstehende“ Angriff ist nicht erlaubt!
Die UN-Charta verbietet eindeutig die Anwendung von Waffengewalt, wenn sie nicht und NUR der Selbstverteidigung dient.
Darüberhinaus ist allein schon die Androhung von Waffengewalt verboten. Das heisst, die Anwesenheit diverser Mitglieder der Regierung Bush auf der Anklagebank eines internationalen Tribunals wäre bald angesagt und zu begrüssen, am Ende aber nur Illusion
Denis
Der wohl „bevorstehende“ Angriff ist nicht erlaubt!
Die UN-Charta verbietet eindeutig die Anwendung von
Waffengewalt, wenn sie nicht und NUR der Selbstverteidigung
dient.
Dieses ganzes UN-Gesülze (incl."Völkerrecht) dient doch eh bloß dazu, die Völker zu verarschen.(wie beim Völkerbund)
Oder glaubst Du, die Amis würden sich daran halten, wenn ihre Profitinteressen tangiert sind ??
Schlimm ist doch bloß, daß DEUTSCHE Politiker diesen Schwindel mitmachen.
Wenn man schon im Bundestag den Adler besser durch Gaunerzeichen ersetzen sollte, fällt mir zu diesem verlogenen UN-Sauhaufen beim besten Willen kein passendes Symbol ein - außer deutscher Euro natürlich - schließlich sind wir ja dumm (lizensiert) genug, dafür zu zahlen.
An dieser Stelle unterscheiden sich die lizensierten Schwarzen und die lizensierten „Hellroten“ gar nicht
Gruß
Peter
Hallo Dilarah!
dabbelju fuerchtet die ABC-waffenentwicklung im Irak, denn
saddam schreckt nicht davor zurueckt, solche waffen auch
einzusetzen.…das jeder, der es wagt den Irak anzugreifen, in der
Mülltonne der Geschichte landen wird…
Das ist das gleiche Gerede, wie es Hussein schon vor zehn Jahren anstimmte. Selbstverständlich versucht er die irakische Bevölkerung bei der Stange zu halten.
Mich wundert dabei nur, wieviel Wert Husseins Aussagen eingeräumt wird, während in Bushs Aussagen statt gleichermassen Propaganda beinahe schon die Notwendigkeit gesehen wird, den Irak anzugreifen. Schon 1990 ging man von Seiten der USA nicht auf ein Entgegenkommen des Iraks ein („No Linkage“), weil man diesen Krieg führen wollte. Seitdem gibt es Sanktionen sowie die durch keine UN-Resolution abgedeckten so genannten Flugsicherheitszonen.
Man möge sich einmal vorstellen, UN-Waffeninspekteure würden in die Souveränität der Vereinigten Staaten reisen und dort alle ABC-Produktionen, -labore und -lager zerstören und/oder Kameras in irgendwelchen Produktionsstätten zwecks Überwachung installieren. Denn weshalb ausgerechnet ein dermassen hochgerüstetes Land wie die USA auf ein Land eindrischt, dessen Infrastruktur und Waffenarsenale schon so zerstört wurden, ist für mich nicht einzusehen. So wissen wir ja mittlerweile, dass die Milzbranderreger aus einem amerikanischen Labor kamen oder man im Golfkrieg und in Ex-Jugoslawien mit uranhaltiger Munition herumschoss. Und wenn ich mir noch vorstelle, dass die USA einen Raktenschild aufbauen wollen, der sie angeblich vor den bösen, bösen Schurkenstaaten schützen soll, dann bereitet mir das Kopfzerbrechen. Denn dies würde die USA beinahe unangreifbar machen und ihre aggressive Politik gegen andere Länder weiter unterstützen. Für mich ist es jedenfalls nicht nachvollziehen, weshalb sich ausgerechnet dieses Land anmasst, andere Länder als Schurkenstaaten zu bezeichnen, denn wie heisst es doch: Jeder möge vor seiner eigenen Türe kehren.
Marco
Hi!
Auch der Einsatz von Chemiwaffen und Selbstmordattentätern gegen die westliche Welt ist verboten.
Nur dumm, dass man sich im nahen Osten nicht an die wunderschönen Regeln hält…
Macht doch eine Lichterkette für den Frieden, das wird Saddam sicherlich sehr schnell umstimmen und ihn zu einem friedlichen Menschen machen.
Grüße,
Mathias
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Hallo Marco,
Das ist das gleiche Gerede, wie es Hussein schon vor zehn
Jahren anstimmte. Selbstverständlich versucht er die irakische
Bevölkerung bei der Stange zu halten.
Was ihm ja auch bestens gelingt…
Mich wundert dabei nur, wieviel Wert Husseins Aussagen
eingeräumt wird, während in Bushs Aussagen statt
gleichermassen Propaganda beinahe schon die Notwendigkeit
gesehen wird, den Irak anzugreifen.
Klar, und seit dem 11. Sept. wird deratige Propaganda ja nur
verstärkt und willig angenommen. Es sind halt alles Heros.
Versteh mich nicht falsch, der 11. Sept. war eine Tragödie, nur
genau diese jetzt zum fast gerechtfertigten Angriff auf den
Irak zu benutzen, ist typisch für die US-Regierung.
Man möge sich einmal vorstellen, UN-Waffeninspekteure
würden in die Souveränität der Vereinigten Staaten reisen und
dort alle ABC-Produktionen, -labore und -lager zerstören
und/oder Kameras in irgendwelchen Produktionsstätten zwecks
Überwachung installieren.
Das haben wir auch mal in ner Gesprächsrunde durchexerziert.
Aber es ist wohl undenkbar, daß so etwas je passiert.
Denn weshalb ausgerechnet ein dermassen hochgerüstetes Land wie die USA auf ein Landeindrischt, dessen Infrastruktur und Waffenarsenale schon so zerstört wurden, ist für mich nicht einzusehen.
Das fördert Arbeitskräft, ans Öl wollen wie auch, manchmal denk ich, es ist die angestrebte Alleinherrschaft, eben die idiotische Vorstellung als Weltpolizei zu fungieren.
Denn dies würde die USA beinahe unangreifbar
machen und ihre aggressive Politik gegen andere Länder weiter
unterstützen.
Sorry, genau so hab ichs ja grad beschrieben, hatte nicht
aufmerksam gelesen. Also das unterstreicht meine Meinung.
Hoffen wir, daß es anders kommt.
Grüsse
hd
Hallo Marco,
Man möge sich einmal vorstellen, UN-Waffeninspekteure
würden in die Souveränität der Vereinigten Staaten reisen und
dort alle ABC-Produktionen, -labore und -lager zerstören
und/oder Kameras in irgendwelchen Produktionsstätten zwecks
Überwachung installieren.
das braucht’s gar nicht. Kontrolliert wird nur dort, wo nicht deklariert wird. Die USA haben sich selbst zum Atomwaffenstaat erklärt und damit ihre „Gefährlichkeit“ deklariert. Es ist nahezu sicher, daß die USA ihre Atomwaffe nur als letztes Mittel der Selbstverteidigung einsetzen würden. Daher liegen die Sicherheitscodes für den „Koffer der Koffer“ auch nicht bei den Militärs, sondern seit 1996 bei unabhängigen Zivilbeauftragten, die der Weisung (nicht dem Befehl) des US-Präsidenten unterstehen und nur dem US-Kongreß Rechenschaft ablegen. UN-Kontrolleure im Irak jedoch sind sinnvoll, da der Diktator behauptet, nicht an der Entwicklung von A-Waffen zu arbeiten, jedoch in einem Wutanfall den Vorsitzenden seines Kriegsrates erschoß, weil dieser sich in einer Stellungnahem vor der Presse fast verplappert hätte. Über diese Geschichte wurde in diesem Forum ja damals bereits happy diskutiert. 
Denn weshalb ausgerechnet ein
dermassen hochgerüstetes Land wie die USA auf ein Land
eindrischt, dessen Infrastruktur und Waffenarsenale schon so
zerstört wurden, ist für mich nicht einzusehen.
Woher willst Du wissen, wie es um die Waffenarselnale des Irak aussieht? Wieso bedauerst Du ein Land um dessen Infrastruktur, wenn Saddam einen erheblichen Teil der dem Irak durch die UN zugestandenen Finanzhilfen in unbekannte Kanäle verschwinden läßt?
(http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…)
So wissen wir
ja mittlerweile, dass die Milzbranderreger aus einem
amerikanischen Labor kamen oder man im Golfkrieg und in
Ex-Jugoslawien mit uranhaltiger Munition herumschoss. Und wenn
ich mir noch vorstelle, dass die USA einen Raktenschild
aufbauen wollen, der sie angeblich vor den bösen, bösen
Schurkenstaaten schützen soll, dann bereitet mir das
Kopfzerbrechen.
Was bereitet Dir daran Kopfzerbrechen?
Denn dies würde die USA beinahe unangreifbar machen
Auf einen derartigen Vorteil würde kein Land gerne verzichten. Glaubst Du an ein internationales Interesse? Ich nicht. Es gibt nur nationale Interessen. Das ist überall so. Wer sich den Vorteil der Unschlagbarkeit verschaffen kann, der hat Glück. Die anderen haben Pech. Das ist das Spiel des Lebens. Die Amerikaner sind doch keine schlechteren Menschen, weil sie ihre Karten für sich besser legen können. Jedes andere Land würde ebenso handeln, wenn sich die Gelegenheit bietet. Das ist zwar nicht immer gerecht, aber sorry, wer hat schon jemals erkennen können, daß Politik für jeden gerecht ist.
und ihre aggressive Politik gegen andere Länder weiter
unterstützen.
Gegen andere Länder? Oder vielleicht gegen andere aggressive Länder oder Systeme?
Für mich ist es jedenfalls nicht nachvollziehen,
weshalb sich ausgerechnet dieses Land anmasst, andere Länder
als Schurkenstaaten zu bezeichnen, denn wie heisst es doch:
Jeder möge vor seiner eigenen Türe kehren.
Hmm…immer auf die kleinen Dicken, die nicht fliegen können, oder? Zugegeben…es ist nicht unbedingt ein Anzeichen eleganter Außenpolitik, wahllos jeden auf die Liste der Schurkenstaaten setzen zu dürfen. Aber ich meine, in machem Falle betrifft diese Bezeichnung nicht unbedingt den falschen Sportsfreund. Übrigens unterhält sich jedes Land eine Liste potentieller Gegner und Kontrahenden. Die einen Bezeichnen ihre Kontrahenden eben als „Schurkenstaaten“, die anderen bezeichnen sie als „Wurzel allen Übels“, „die Ungläubigen“, „den Klassenfeind“ oder eben „Diener des Satan“.
Gruß
Bark
Schon mal drüber nachgedacht…
dass die UN ohne die US Truppen ein machtloser Haufen wäre?
Sollten die USA da losschlagen wird sich dort nur wenig Widerstand rühren, und der wird die USA auch nicht interessieren.
Abgesehen davon bin ich mir nicht sicher ob es besser ist ein Krieg heute oder in 10 Jahren dort zu führen. (Am besten gar nicht… aber Saddam ist alles zuzutrauen. Nicht nur GWB ist ein böser Bube)
Gruß ivo
drohungen sind noch kein waffeneinsatz!
erklärt und damit ihre „Gefährlichkeit“ deklariert. Es ist
nahezu sicher, daß die USA ihre Atomwaffe nur als letztes
Mittel der Selbstverteidigung einsetzen würden. Daher liegen
die Sicherheitscodes für den „Koffer der Koffer“ auch nicht
bei den Militärs, sondern seit 1996 bei unabhängigen
das möchte ich hiermit mal anzweifeln.
man entwickelt keine teueren waffen, wenn man nur prototypen zum testeinsatz bauen kann.
waffen werden gebaut um sie einzusetzen (oder zu verkaufen vielleicht), was die amerikaner ja nun mit wiederkehrender häufigkeit beweisen.
A-waffen sind ein weiter begriff. 100MT bombem kann man sicher nicht als verteidigungswaffen gelten lassen, sondern als klare angriffswaffen. (hiroshima, nagasaki, ???)
genau wie solche entwicklungen hier:
http://www.heise.de/tp/deutsch/html/result.xhtml?url……
So wissen wir
ja mittlerweile, dass die Milzbranderreger aus einem
amerikanischen Labor kamen oder man im Golfkrieg und in
Ex-Jugoslawien mit uranhaltiger Munition herumschoss. Und wenn
ich mir noch vorstelle, dass die USA einen Raktenschild
aufbauen wollen, der sie angeblich vor den bösen, bösen
Schurkenstaaten schützen soll, dann bereitet mir das
Kopfzerbrechen.Was bereitet Dir daran Kopfzerbrechen?
offensichtlich die einseitigkeit der waffenverteilung + die qualität und quantität die bei den USA in keinem verhältnis zur landesgröße oder einwohnerzahl steht.
Denn dies würde die USA beinahe unangreifbar machen
Auf einen derartigen Vorteil würde kein Land gerne verzichten.
doch, deutschland z.b. schon, das die rüstungsausgaben hauptsächlich reduziert und nicht wie vor 70jahren eine armee mit millionen soldaten unter waffen aufstellt und die rüstungsindustrie entsprechend optimiert.
was macht man mit einer armee, die man nicht einsetzt? globale selbstverteidigung??? … in jedem land ein stützpunkt, damit man gleich vor ort „zurückschießen“ kann ???
oder preväntiv zurückschießen, _bevor_ saddam seine B-waffen doch noch einsetzt?
man sollte vielleicht mal daran erinnern, dass die USA ein rüstungsbudget haben, das das aller anderen länder zusammen um größenordnungen überschreitet!!
STK
Bushbaby
Hallo Ivo,
… Nicht nur GWB ist
ein böser Bube
Das ist zweifellos richtig! Doch ebenso zwiefellos ist Bush-Baby der gefährlichere!
Grüße
Raimund
… von Schurke zu Schurke …
Hallo Barkley,
Die USA haben sich selbst zum Atomwaffenstaat
erklärt und damit ihre „Gefährlichkeit“ deklariert.
Und mit den Sowjets seinerzeit auch den gesinnungswandlungs-freundlichen Verifikationstourismus ausgedealt. Das war schon schlau.
Es ist nahezu sicher, daß die USA ihre Atomwaffe nur als
letztes Mittel der Selbstverteidigung einsetzen würden.
Wobei sich über ein „nahezu“ sicher nur sehr unfruchtbar und nicht wirklich befriedigend im Nachhinein streiten lassen würde. Aber darauf, dass den USA im Prinzip mehr daran gelegen ist, der Welt schlechte Filme und minderwertige Kost zu verkaufen, als sie leichfertig in Strahlung zu versetzen, dürfte wohl schon Verlaß sein.
Daher liegen
die Sicherheitscodes für den „Koffer der Koffer“ auch nicht
bei den Militärs, sondern seit 1996 bei unabhängigen
Zivilbeauftragten, die der Weisung (nicht dem Befehl) des
US-Präsidenten unterstehen und nur dem US-Kongreß Rechenschaft
ablegen.
Dann barg die Kekssturtsaffaire doch kein Weltbrandrisiko …
UN-Kontrolleure im Irak jedoch sind sinnvoll, da der
Diktator behauptet, nicht an der Entwicklung von A-Waffen zu
arbeiten, jedoch in einem Wutanfall den Vorsitzenden seines
Kriegsrates erschoß, weil dieser sich in einer Stellungnahem
vor der Presse fast verplappert hätte.
Das wusste ich gar nicht; ich dachte so etwas hätte nur Enver Hodxha gelegentlich mal gebracht.
Denn weshalb ausgerechnet ein
dermassen hochgerüstetes Land wie die USA auf ein Land
eindrischt, dessen Infrastruktur und Waffenarsenale schon so
zerstört wurden, ist für mich nicht einzusehen.Denn dies würde die USA beinahe unangreifbar machen
Auf einen derartigen Vorteil würde kein Land gerne verzichten.
Glaubst Du an ein internationales Interesse? Ich nicht. Es
gibt nur nationale Interessen. Das ist überall so.
Das würde ich auch so sehen. Allerdings gibt es das, wie ich finde, schöne Wort von einem „aufgeklärten Eigentineresse“ oder des „geläuterten Egoismus“.
Wer sichden Vorteil der Unschlagbarkeit verschaffen kann,
der hat Glück.
Im Prinzip ja.
Die anderen haben Pech. Das ist das Spiel des Lebens.
Da wird es schon etwas schwieriger.
Die Amerikaner sind doch keine schlechteren Menschen, weil sie
ihre Karten für sich besser legen können.
Schlechtere nicht.
Jedes andere Land würde ebenso handeln, wenn sich die
Gelegenheit bietet.
Im Prinzip, sicherlich.
Das ist zwar nicht immer gerecht, aber sorry, wer hat schon
jemals erkennen können, daß Politik für jeden gerecht ist.
Das es nicht gerecht zugeht, ist das eine. Das ich deswegen Gerechtigkeit sehenden Auges als Wert getrost ausschlagen kann, würde ersteres allerdings noch übertreffen und wäre noch mal extra zu verdauen von den Pechvögeln des irdischen Daseins.
Gegen andere Länder? Oder vielleicht gegen andere aggressive
Länder oder Systeme?Zugegeben…es ist nicht unbedingt ein Anzeichen
eleganter Außenpolitik, wahllos jeden auf die Liste der
Schurkenstaaten setzen zu dürfen.
„Eleganz“ ist kein so weit entfernter Maßstab für die Verhält-nisse, angesichts der Gefühle, die sie auslösen. Es ist ja ein merkwürdiger Eindruck von einer dumm-dreisten Plumpheit ver-dienstferner und mühsalungeprüfter neureicher Banausen, der einem heutzutage bei jedem Western zu den Indianern halten lässt.
Aber ich meine, in manchem Falle betrifft diese Bezeichnung
nicht unbedingt den falschen Sportsfreund.
Das finde ich 1. zutreffend und 2. zu wenig tröstlich.
Übrigens unterhält sich jedes Land eine Liste
potentieller Gegner und Kontrahenden. Die einen Bezeichnen
ihre Kontrahenden eben als „Schurkenstaaten“, die anderen
bezeichnen sie als „Wurzel allen Übels“, „die Ungläubigen“,
„den Klassenfeind“ oder eben „Diener des Satan“.
Eben. Gerade die generelle atemberaubende Willkür bei der Kreation solcher Feindschaftsverhältnisse, verbunden mit der Tatsache, dass die USA halt moralisch nicht besser sind, als alle anderen Nationalegoisten, sondern nur die etwas besseren Karten haben, schafft ein eigentümliches Unbehagen.
Das Problem mit dem Irak ist doch, dass kein Staat einen Kurden-staat will und eine Ausweitung, oder Stärkung der „schiitischen Staatlichkeit“ auch von keinem Nichtschiiten gewünscht wird. Schiitisch und kurdisch aber wären die Zerfallspotentiale des Irak, die zur Neuformierung staatlicher Macht in ihrem jeweiligen Sinne drängen würden.
Einen Krieg zu führen, ohne einen besseren Frieden im Gepäck zu haben, als den, den es vorher gab, erscheint mir nun als, na sagen wir mal, postzivilisatorisch.
Das Problem, mit den Bösewichten der Amerikaner ist doch, dass sie fast alle vorher mal Lieblinge waren. (Von Noriega bis bin Laden und eben Sadahm) So dass man den Eindruck gewinnen kann, dass die modernen Bösewichte zur Bedingung ihrer Möglichkeit in unserer Zeit, die Kurzsichtigkeit und Torheit der USA haben.
Sicher kann man vom Stärksten nicht verlangen, dass er „besser“ ist als die anderen (wie wäre er sonst zum Stärksten geworden; da sehe ich auch ein „Gesetz des Lebens“ am Werk) Aber viel-leicht muss er etwas klüger sein; vielleicht ist das sein Los. Und da müssten die USA wirklich noch etwas üben. Vielleicht meinst du das auch mit der „Eleganz“, die man ja wirklich ver-missen muss, wenn es immer nur von Schurke zu Schurke geht.
Gruß
Thomas
Hi!
Ebenso!
Auch der Einsatz von Chemiwaffen und Selbstmordattentätern
gegen die westliche Welt ist verboten.
Nur dumm, dass man sich im nahen Osten nicht an die
wunderschönen Regeln hält…
…und nur daraus leiten wir(?) die Rechtfertigung ab, uns auch nicht an die Regeln halten zu müssen?
Da sind wir aber ein leuchtendes Vorbild für das irakische Volk, welches Saddam hoffentlich irgendwann mal los ist.
Und wer entscheidet, wer wann sein Nachfolger wird?
Bevor eine Frage kommt: Ich bin kein glühender Anhänger des Antiamerikan- oder eines sonstigen -ismus.
Ideologien haben genug Unheil angerichtet.
Denis
Hallo Thomas,
Und mit den Sowjets seinerzeit auch den
gesinnungswandlungs-freundlichen Verifikationstourismus
ausgedealt. Das war schon schlau.
Das war ebenso im Interesse der Sowjets, sonst hätten sie sich ja nicht beteiligt. Und eine Zusammenarbeit der USA und der UdSSR in Rüstungs- und Kontrollfragen war wohl im ureigensten Interesse der gesamten Weltbevölkerung.
Es ist nahezu sicher, daß die USA ihre Atomwaffe nur als
letztes Mittel der Selbstverteidigung einsetzen würden.
Wobei sich über ein „nahezu“ sicher nur sehr unfruchtbar und
nicht wirklich befriedigend im Nachhinein streiten lassen
würde. Aber darauf, dass den USA im Prinzip mehr daran gelegen
ist, der Welt schlechte Filme und minderwertige Kost zu
verkaufen, als sie leichfertig in Strahlung zu versetzen,
dürfte wohl schon Verlaß sein.
Ein Angebot an „schlechten Filmen und minderwertiger Kost“ besteht nur dort, wo dementsprechend nachgefragt wird 
Dann barg die Kekssturtsaffaire doch kein Weltbrandrisiko …
Es wird sicherlich in Sachen Atomwaffen gern so einiges hochgespielt, weil sie halt unpopulär sind. Von den wirklich gefährlichen Geschichtchen erfahren wir Otto-Normal-Verbraucher meist erst nach 10-20 Jahren…oder noch später.
UN-Kontrolleure im Irak jedoch sind sinnvoll, da der
Diktator behauptet, nicht an der Entwicklung von A-Waffen zu
arbeiten, jedoch in einem Wutanfall den Vorsitzenden seines
Kriegsrates erschoß, weil dieser sich in einer Stellungnahem
vor der Presse fast verplappert hätte.
Das wusste ich gar nicht; ich dachte so etwas hätte nur Enver
Hodxha gelegentlich mal gebracht.
Ich weiß natürlich nicht, wie dieser Typ hieß, der da geplättet wurde. Ich weiß aber, daß es gegen Ende der 90er geschah. Es kann auch sein, daß es sogar der Verteidigungsminister des Irak war. Übrigens hat Saddam öfters Kabinettmitglieder in seinem Keller persönlich erschossen. Sein Sohn, Uday Hussein, hat während seiner Studienzeit einen Kommulitonen mit Honig beschmieren und dann von Dobermännern zerfleischen lassen, weil dieser schlecht über die Politik des Saddam sprach.
Das würde ich auch so sehen. Allerdings gibt es das, wie ich
finde, schöne Wort von einem „aufgeklärten Eigentineresse“
oder des „geläuterten Egoismus“.
Diesen Terminus kannst Du sicherlich für das eine oder andere Individuum verwenden, allerdings nicht für Staaten. Es ist wirklich fraglich, ob es sich ein Staatsführer erlauben kann, seinem Volk die „Unschlagbarkeit“ zu verwehren, wenn es diese doch erreichen könnte.
Das es nicht gerecht zugeht, ist das eine. Das ich deswegen
Gerechtigkeit sehenden Auges als Wert getrost ausschlagen
kann, würde ersteres allerdings noch übertreffen und wäre noch
mal extra zu verdauen von den Pechvögeln des irdischen
Daseins.
Naja, solange die USA eine solche Unschlagbarkeit auch ausnutzen würden, bleibt ja noch dahin gestellt. Man könnte es sich vorstellen, bewegt sich damit aber in spekulative Regionen. Da halte ich mich dann gerne raus, weil ich weder derjenige sein möchte, der später sagen muß: „Ich habe es ja immer gesagt“, noch derjenige, der sich später eines besseren belehren lassen muß. Da warte ich dann doch lieber ab.
Das finde ich 1. zutreffend und 2. zu wenig tröstlich.
Wenig tröstlich finde ich es auch.
Übrigens unterhält sich jedes Land eine Liste
potentieller Gegner und Kontrahenden. Die einen Bezeichnen
ihre Kontrahenden eben als „Schurkenstaaten“, die anderen
bezeichnen sie als „Wurzel allen Übels“, „die Ungläubigen“,
„den Klassenfeind“ oder eben „Diener des Satan“.
Eben. Gerade die generelle atemberaubende Willkür bei der
Kreation solcher Feindschaftsverhältnisse, verbunden mit der
Tatsache, dass die USA halt moralisch nicht besser sind, als
alle anderen Nationalegoisten, sondern nur die etwas besseren
Karten haben, schafft ein eigentümliches Unbehagen.
Auf diesem Planeten hat es sich herausgestellt, daß es wirklich keinen Staat gibt, der sich in moralischem Fehlverhalten nichts vorzuwerfen bräuchte. Man darf dabei jedoch nicht pauschal Vergangenes mit Gegenwärtigem in einen Bezug setzen. Ich hatte in diesem Zusammenhang mal eine abendfüllende Diskussion mit einigen US-Offizierskameraden. Sie haben versucht, auf unser stetes Nachfragen die Politik ihres Landes solange zu rechtfertigen, bis irgendwann einem US-Kameraden herausplatzte: „Es ist schon merkwürdig, wie gerade jene Länder, die die größten Weltkriege entfachten und schrecklichsten Massenmorde veranstalteten, sich heute erlauben, die Moralkeule zu schwingen. Zumal ihre heutige Friedfertigkeit nicht durch „Lernen aus der Vergangenheit“ oder aus eigenem Bemühen rührt, sondern lediglich durch Besetzung und gewaltsame Entmachtung ihrer gewählten, verbrecherischen Kriegspolitiker von außen herbei erzwungen wurde.“
Das Problem mit dem Irak ist doch, dass kein Staat einen
Kurden-staat will und eine Ausweitung, oder Stärkung der
„schiitischen Staatlichkeit“ auch von keinem Nichtschiiten
gewünscht wird. Schiitisch und kurdisch aber wären die
Zerfallspotentiale des Irak, die zur Neuformierung staatlicher
Macht in ihrem jeweiligen Sinne drängen würden.
Einen Krieg zu führen, ohne einen besseren Frieden im Gepäck
zu haben, als den, den es vorher gab, erscheint mir nun als,
na sagen wir mal, postzivilisatorisch.
Was geplant ist, wissen wir doch heute noch gar nicht. Ich denke, es würde a) einen rein zerstörerischen Kriegsakt geben und gleichzeitig steht b) eine UN-Truppe in den Startlöchern, die sich um Wiederaufbau und Einsatz ziviler Strukturen bemühen wird. Auch im Falle des Kosovo und des Afghanistan warf man den westlichen Truppen Konzeptlosigkeit für das Aftermath vor. Das war aber überhaupt nicht der Fall. Es läuft in Sachen Wiederaufbau ganz hervorragend.
Das Problem, mit den Bösewichten der Amerikaner ist doch, dass
sie fast alle vorher mal Lieblinge waren. (Von Noriega bis bin
Laden und eben Sadahm) So dass man den Eindruck gewinnen kann,
dass die modernen Bösewichte zur Bedingung ihrer Möglichkeit
in unserer Zeit, die Kurzsichtigkeit und Torheit der USA
haben.
Das glaube ich nicht. Wenn die USA (oder auch Deutschland oder wer auch immer) heute einen bestimmten Staat (oder Staatsführer) stützen und aufrüsten, sollen sie dann zudem noch auf einen Vertrag über „stets gute Absichten“ bestehen? Die Zeiten ändern sich in jedem Lande. Deutschland stützte im ersten Weltkrieg die russische Revolution, indem es Lenin freie Durchfahrt von der Schweiz aus nach Rußland gewährte. Lenins Angebot hierfür war, aus eigenem Interesse den Krieg mit Deutschland nach gelungener Revolution zu beenden. Das ist auch so geschehen und zumindest den ersten Weltkrieg hat Deutschland nicht gegen Rußland verloren. Aber hätte die deutsche Regierung diese Durchreise auch gestattet, wenn sie gewußt hätte, daß ihr eigenes Volk und Land weniger als dreißig Jahre später in einem grausamen Krieg mit der von Lenin gegründeten Sowjetunion unterliegen und zerschmettert würde? Will sagen: die Zeiten ändern sich. So kann sich auch ein Zögling der USA in einen Feind verwandeln, weil er seine Politik ändert. So können auch die USA ihren Zögling zum Feind machen, weil sie ihre Politik ändern. Und dieses schlechte Spiel spielen nicht nur die USA, sondern alle. Nur fällt es im Falle der USA eben eher auf, weil es in Europa allgemein schon immer eher unpopulär war, die USA politisch zu unterstützen, was allerdings noch vor den letzten beiden Weltkriegen ganz anders war. Ich glaube, dies liegt vielfach daran, daß in fast allen ehem. Kolonialmächten Europas, dies sich mitunter noch heute für extrem wichtig halten, ein unbehagen darüber besteht, daß man ohne die Amerikaner bestimmte Kriege hätte (oder hätte nicht) gewinnen konnte. Es besteht eine Ohnmacht darüber, daß die USA auf weltpolitischer Ebene Macher sind, während die wirtschaftlichen Mächte Europas ins Publikum verdrängt werden.
Sicher kann man vom Stärksten nicht verlangen, dass er
„besser“ ist als die anderen (wie wäre er sonst zum Stärksten
geworden; da sehe ich auch ein „Gesetz des Lebens“ am Werk)
Aber viel-leicht muss er etwas klüger sein; vielleicht ist das
sein Los. Und da müssten die USA wirklich noch etwas üben.
Vielleicht meinst du das auch mit der „Eleganz“, die man ja
wirklich ver-missen muss, wenn es immer nur von Schurke zu
Schurke geht.
Ja, das sehe ich so.
Gruß
Bark
erklärt und damit ihre „Gefährlichkeit“ deklariert. Es ist
nahezu sicher, daß die USA ihre Atomwaffe nur als letztes
Mittel der Selbstverteidigung einsetzen würden. Daher liegen
die Sicherheitscodes für den „Koffer der Koffer“ auch nicht
bei den Militärs, sondern seit 1996 bei unabhängigendas möchte ich hiermit mal anzweifeln.
Tja, nun beim Anzweifeln kann Dir leider nicht behilflich sein. Kann Dir nur viel Spaß und Erfolg wünschen 
man entwickelt keine teueren waffen, wenn man nur prototypen
zum testeinsatz bauen kann. waffen werden gebaut um sie
einzusetzen (oder zu verkaufen vielleicht), was die amerikaner
ja nun mit wiederkehrender häufigkeit beweisen.
Im Falle der USA habe ich nicht Gegenteiliges behauptet, sondern strecke diese Behauptung sogar noch auf den Irak.
A-waffen sind ein weiter begriff. 100MT bombem kann man sicher
nicht als verteidigungswaffen gelten lassen, sondern als klare
angriffswaffen. (hiroshima, nagasaki, ???)
Diese Erwägung trifft auf Nuklearwaffen so nicht zu. Man spricht vom „Ersteinsatz“ (ein Krieg beginnt konventionell, später kommt es zum Ersteinsatz von Nuklearwaffen) oder vom „Erstschlag“ (Krieg beginnt mit dem Einsatz einer Nuklearwaffe). Daher kann jede Nuklearwaffe (ob Yield > oder
Hi Raimund,
Das ist zweifellos richtig! Doch ebenso zwiefellos ist
Bush-Baby der gefährlichere!
nicht der Gefährlichere, sondern der Stärkere. Zum Glück.
Gruß
Bark
Abend,
wie immer bin ich wieder ein wenig neugierig. Hierüber würde ich z.B. gern ein wenig mehr erfahren:
Ein
deutsches Design für den Bau von mittleren bis großen
Atomwaffen gibt es schon lange, die Arbeiten an einem
bestimmten Projekt der TU München erscheinen manchen Ländern
als Indiz dafür, daß sich die deutsche Militärpolitik nach
einer Aufnahme in den Atomclub sehnt.
Welche Chancen haben solche Pläne bei einem stark rot angehauchten Parlament, wie wir es haben, durchgesetzt zu werden? Sind dazu net auch Aufrüstungen in anderen Teilen des Militärs nötig, um die Effektivität solcher Pläne zu stärken? Wie denkst du würde sich unsere Außenpolitik verändern?
Dieser Vorschlag erscheint mir akzeptabel. Lieber ein toter
Saddam ohne Bio-Waffen, als eine lebender Saddam mit
Bio-Waffen.man sollte vielleicht mal daran erinnern, dass die USA ein
rüstungsbudget haben, das das aller anderen länder zusammen um
größenordnungen überschreitet!!Wer es sich leisten kann…ist im Vorteil. Hart aber
ungerecht.
Endlich mal jemand, der meiner Meinung ist und die Welt so sieht wie sie ist…
Gruß
Bark
Mit freundlichem Gruß zurück
JENS
Guten Morgen, Jens,
Ein
deutsches Design für den Bau von mittleren bis großen
Atomwaffen gibt es schon lange, die Arbeiten an einem
bestimmten Projekt der TU München erscheinen manchen Ländern
als Indiz dafür, daß sich die deutsche Militärpolitik nach
einer Aufnahme in den Atomclub sehnt.
Welche Chancen haben solche Pläne bei einem stark rot
angehauchten Parlament, wie wir es haben, durchgesetzt zu
werden?
Nun, soweit ich weiß, zieht Bayern das Ding mit dem Forschungsreaktor, der meines unkompetenten Wissens nach waffenfähiges Spaltmaterial abwirft, durch. Naja, Reaktorpolitik ist Bundesangelegenheit, womit das Projekt gestoppt werden könnte. Ich glaube aber, da es ein Forschungsprojekt der TU München ist und Bildung den Ländern obliegt, daß der Bund schon mit Weisungspolitik kommen müßte, um ein Bildungs- /Forschungsprojekt zu stoppen, welches bis dato schon einiges an Millionen verzehrt hat.
Sind dazu net auch Aufrüstungen in anderen Teilen des Militärs
nötig, um die Effektivität solcher Pläne zu stärken?
Es ist ja nicht primäre Absicht des Projektes, dem deutschen Militär Kernwaffen in die Hand zu legen. Diese Absicht verfolgt das Projekt nicht. Es wird allerdings im Ausland mitunter so betrachtet. Z.B. verweigern die USA Deutschland den Ankauf von notwendigem Spaltmaterial, wohingegen Frankreich und Rußland deutliche Verkaufsangebote an Deutschland (respektive Bayern) verfassten.
Wie denkst du würde sich unsere Außenpolitik verändern?
Eine deutsche Atommacht steht in Berlin derzeit nicht wirklich zur Debatte. Allerdings verändert sich die Außenpolitik
unserer Nachbarn gegenüber Deutschland im Bezug auf Kernwaffen. Deutschland wurde z. B. Mitglied im „kleinen Sicherheitsrat“,
ein Gremium, in dem ursprünglich Frankreich und GB ihre Kernwaffenpolitik besprachen. Deutschland erlangte sogar Mitspracherecht. Das Stillschweigen der deutschen Regierung über die vielumstrittenen französischen Kernwaffenversuche 1998 nahm Chirac zu Anlaß, Deutschland unter den französischen Kernwaffenschild der „Force de Frappe“ zu nehmen und Deutschland gar eine Verfügungsgewalt über französische Atomwaffen anzubieten, was von Berlin nicht befürwortet, aber auch nicht abgelehnt wurde. Großbritannien und Frankreich gingen auf einen
spanischen Vorschlag sogar in die Diskussion darüber, ihre Atomwaffen insgesamt unter die Verfügungshoheit eines EU-Gremiums
zu stellen. Im Internet wirst Du hierüber reichlichst Auskunft finden. Man ist also im Ausland grundsätzlich eher daran interessiert, ein Deutschland ohne Atomwaffen als Nachbarn zu haben. Daher ist man sogar bereit, zu „teilen“. Thatcher sagte einst: die Deutschen sind uns wirtschaftlich und konventionell-militärisch überlegen, aber wir haben letztendlich das größte Schwert.
Klar ist jedoch: sollte sich Deutschland einer Bedrohungslage gegenüber sehen, die einen definitiven Beistand einer Nuklearmacht ausschließt, so wird Deutschland ggf. dazu übergehen, Atomwaffen zu produzieren und aufzustellen. Dazu ist man in der Lage. Es wäre ein notwendiger Aufwand, um eine effektive Selbstverteidigung und Abschreckung zu garantieren.
Alle Infos und Quellen im Milnet.
Dieser Vorschlag erscheint mir akzeptabel. Lieber ein toter
Saddam ohne Bio-Waffen, als eine lebender Saddam mit
Bio-Waffen.
man sollte vielleicht mal daran erinnern, dass die USA ein
rüstungsbudget haben, das das aller anderen länder zusammen um
größenordnungen überschreitet!!
Wer es sich leisten kann…ist im Vorteil. Hart aber
ungerecht.
Endlich mal jemand, der meiner Meinung ist und die Welt so
sieht wie sie ist…
Danke für die Blumen. Ich hoffe zumindest, richtig zu liegen 
Mit freundlichen Grüßen
Bark