Kuckuckskinder bzw Väter

Gestern kam im Fernsehen ein Bericht über Kuckuckskinder, na eher über deren nicht Väter.
Also Väter die Glauben es seine „ihre“ Kinder aber irgendwann erfahren das dies nicht so ist.
Es ging darum das die nicht Erzeuger die Kinder ja trotz allem lieben und auch nach einer Scheidung für sie da sein wollen.

Ich hatte mich dann gefragt: Wie würde ich da mit Umgehen wenn ich erfahren würde das ich nicht der Erzeuger von meinem Kind bin?
Meine Antwort für mich selbst war: Auch wenn es nicht von mir sein sollte, bin ich der Vater von „meinem“ Kind. Ich würde es weiter lieben und mich weiter drum kümmern, da nur der Zeugungsakt für mich nicht ausreicht um Vater zu sein und ich „mein“ Kind das mich ja als seinen Vater sieht nicht für das Verantwortlich machen kann wo für es nichts kann.

Wie stehen den andere Väter zu diesem Thema, würdet ihr euch von „euern“ Kinder distanzieren?

Jetzt bin ich mal auf eure Antworten gespannt.

Gruß
schnorz

Wie stehen den andere Väter zu diesem Thema, würdet ihr euch
von „euern“ Kinder distanzieren?

kommt auf die Umstände an. War man nur Erzeuger und Zahler oder hat man das Kind aufgezogen ?

Wenn man es aufgezogen hat, dann ist und bleibt es mein Kind was soll ein mikroskopisch kleiner Tropfen daran ändern. Allenfalls der Mutter wäre ich böse … mehr nicht.

LG R

Hallo,

ich weiß wirklich nicht, wie ich mich in solch einer Situation verhalten würde. Das hängt sicherlich von vielen Faktoren ab. Lebt man in einer intakten Familie, denke ich, könnte ich mit dem Kind weiter zusammen leben wie gehabt, wie schon mein Vorredner sagt, ein Kind zu haben ist mehr als ein Kind zu zeugen. Sollte sich die Mutter aber nach der Geburt oder kurz danach von mir trennen und ich nur als Zahler den Kopf hin halten müßte, wäre das sicherlich anders. Meiner Meinung nach ist es eine Frechheit, dass ein Vater keinen Vaterschaftstest erzwingen kann bzw. es verboten ist diesen heimlich durch zu führen. Mein Rechtsempfinden sagt mir, dass sich das mit Artikel 3, Gleichberechtigung von Mann und Frau, beißt, denn einer Frau kann ich kein fremdes Kind unterjubeln, für dass sie dann zahlen müsste. Ein Umstand, der deutlich zu Lasten der Männer dieses Landes geht. Sorry, so sehe ich es.
Michael

Hallo

Ich hoffe, ich darf mich als Nicht-Mann dazu äußern.

Meiner Meinung nach
ist es eine Frechheit, dass ein Vater keinen Vaterschaftstest
erzwingen kann bzw. es verboten ist diesen heimlich durch zu
führen.

Das habe ich spontan auch gedacht. Ich dachte, das kann doch wohl nicht wahr sein.

Aber mir sind dann nur drei Möglichkeiten eingefallen:

a) Der Mann hat es von Anfang an geahnt oder gewusst, dass er nicht der Vater ist, und will die Vaterschaft anzweifeln, weil die Partnerschaft auseinander geht.
b) Er erfährt später Dinge, die auf seine Nicht-Vaterschaft hinweisen.
c) Er macht den Test einfach nur so.

Letzteres kann ich mir schlecht vorstellen, deshalb lasse ich die Sache mal.

Wenn Fall b) zutrifft, müsste er meines Wissens eigentlich die richterliche Berechtigung zu einem Vaterschaftstest bekommen.

In Fall a), der meiner Meinung nach der häufigste sein müsste, in dem heimliche Vaterschaftteste gemacht werden, hat er das Kind doch mal als seins angenommen, nämlich solange er die Frau wollte. Und dann will er vielleicht von der Frau nichts mehr, und will mit dem Kind gleich auch Schluss machen. Das finde ich nicht ok.

Wenn, dann soll er es von vornherein sagen, denn dann findet sich ja vielleicht ein anderer Vater fürs Kind (der leibliche z. B.). So hätte das Kind plötzlich keinen Vater mehr, das ist noch schlimmer als nie einen gehabt zu haben.

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

ich habe meine Ex-Feundin kennengelernt, als sie bereits schwanger war. Also wußte ich, dass ich nicht der Erzeuger bin. Aber ich habe Ihn 3 Jahre mit erzogen, habe gesehen, wie er laufen und sprechen gelernt hat…Nach dem wir uns getrennt hatten, wollte Sie von heute auf morgen, dass ich den Kleinen nie wieder sehe…Ist sau schwer, aber vielleicht auf lange Sicht besser so!
Wollte damit eigentlich nur sagen, dass wenn man nicht der Erzeuger ist und die Mutter will, dass man sich „verpissen“ soll, es egal ist, ob man sich kümmern möchte oder nicht.
Ich wollte, konnte aber nicht!

Schöne Grüße

Hallo,

aber dir war ja von vorne herein bekannt, dass du nicht der Vater bist. Hier geht es ja darum, dass dies dem Partner nicht bekannt ist, also, dass die Frau beispielsweise eine außereheliche Beziehung hat ( zu deutsch fremd gegangen ist) und ein Kind, das hieraus resultiert dem Partner „unterjubelt“. Bei irgendeinem Streit macht die Frau evtl. Äußerungen, die den Partner an der Vaterschaft zweifeln lassen.
Gruß
Michael

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

aber dir war ja von vorne herein bekannt, dass du nicht der
Vater bist. Hier geht es ja darum, dass dies dem Partner nicht
bekannt ist, also, dass die Frau beispielsweise eine
außereheliche Beziehung hat ( zu deutsch fremd gegangen ist)
und ein Kind, das hieraus resultiert dem Partner
„unterjubelt“. Bei irgendeinem Streit macht die Frau evtl.
Äußerungen, die den Partner an der Vaterschaft zweifeln
lassen.

Hallo Michael,

Ist ja richtig was du sagst, dass mein Bsp. nicht 100% zutrifft.
Ich wollte damit auch nur sagen, wenn durch ein Kuckuckskind die Beziehung zerstört wird und dann die Mutter sagt, dass man sich nicht mehr blicken lassen soll, welche Rechte hat der „Vater“ dann noch! Keine! Auch wenn noch so viele Gefühle mit im Spiel sind.
Glücklich für all die, bei denen es nicht so ist. Denn ob Erzeuger oder nicht, die Gefühle die meist über Jahre aufgebaut wurden, kann man nicht so einfach ausschalten.
Wenn ich mich im ersten Posting unklar ausgedrückt habe, Verzeihung!

Gruß
Michael

Gruß Stiefel

Hi,

Wie stehen den andere Väter zu diesem Thema, würdet ihr euch
von „euern“ Kinder distanzieren?

ich glaube die Frage lautet eher „würdet ihr euch von eurer Partnerin distanzieren?“.
Dass die Kinder nichts dafür können, ist klar. Außerdem wurde ja über Jahre hinweg eine Beziehung zu den Kleinen aufgebaut.

Aber wie sieht es mit der Partnerin aus?
Das ist ja schon ein sehr großer Vertrauensbruch. Und wenn man sich dann von der Partnerin distanziert, wird oft (s. XStiefelX) auch der Kontakt zu den Kindern abgebrochen.

Gruß,

Steffie

aber dir war ja von vorne herein bekannt, dass du nicht der
Vater bist. Hier geht es ja darum, dass dies dem Partner nicht
bekannt ist, also, dass die Frau beispielsweise eine
außereheliche Beziehung hat ( zu deutsch fremd gegangen ist)
und ein Kind, das hieraus resultiert dem Partner
„unterjubelt“. Bei irgendeinem Streit macht die Frau evtl.
Äußerungen, die den Partner an der Vaterschaft zweifeln
lassen.

Hallo Michael,

Ist ja richtig was du sagst, dass mein Bsp. nicht 100%
zutrifft.
Ich wollte damit auch nur sagen, wenn durch ein Kuckuckskind
die Beziehung zerstört wird und dann die Mutter sagt, dass man
sich nicht mehr blicken lassen soll, welche Rechte hat der
„Vater“ dann noch! Keine! Auch wenn noch so viele Gefühle mit
im Spiel sind.

So gesehen gebe ich dir vollkommen Recht! Wenn es der Dame passt darf Mann der Vater sein, wenn es ihr nicht passt, dann hat Mann keine Rechte! Du hast recht!!!

Glücklich für all die, bei denen es nicht so ist. Denn ob
Erzeuger oder nicht, die Gefühle die meist über Jahre
aufgebaut wurden, kann man nicht so einfach ausschalten.
Wenn ich mich im ersten Posting unklar ausgedrückt habe,
Verzeihung!

Gruß
Michael

Gruß Stiefel

Hi,

Meiner Meinung nach
ist es eine Frechheit, dass ein Vater keinen Vaterschaftstest
erzwingen kann bzw. es verboten ist diesen heimlich durch zu
führen.

Ich finde auch, dass jeder ein Recht auf diesen Test haben sollte… aber dieses Recht gibt es bereits.

Wer von Gründen erfährt, die ihr an der Vaterschaft zweifeln lassen, kann zunächst einen Test MIT Zustimmung aller Sorgeberechtigen (also auch der Frau) offiziel machen.
Wenn Die Mutter nicht zustimmt hat man max. 3 Jahre Zeit den Vaterschaftstest über ein Gericht einzufordern. Nach der Frist gilt die Vaterschaft als angenommen.

In dem am BGH verhandelten Fall geht es nach meiner Kenntnis darum, dass der Vater eine verminderte Fruchtbarkeit von nur 10% hatte und das Gericht diese Gründe (vielleicht war er auch über die Frist heraus) als nicht ausreichend angesehen hat.
Hier liegt das Problem, man muß den Männern die richterliche Zustimmung/ Anordnung erleichtern, nicht das heimlich legalisieren.

Heimliche Tests sind schon alleine deshalb abzulehnen, weil da ja Proben von wem auch immer abgegeben werden können. Wenn ich nicht zahlen will, besorg ich mir einfach anstatt kindlicher DNA welche von jemand mit dem ich ganz sicher nicht verwandt bin.

Aber prinzipiell stimme ich Dir schon zu, die Väter sollten es da leichter haben.

Gruß
Juhe

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da magst du recht haben, aber wer hat den mut und geht da Prozesskostenrisiko ein und streitet bis zu BGH???

Michael

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Wärs nicht eigentlich besser, es gebe keine Testmöglichkeit?
Nehmen wir mal an, eine glückliche Familie, drei Kinder, eins ist ein Kuckukskind. Der Vater weiß es nicht, wundert sich vielleicht über die Ähnlichkeit mit dem Postboten, aber wissen kann er nichts. Also bleibt alles beim Alten und die Kinder werden in einer normalen Familie groß. Ohne Test.
Mit Test: Vater stellt fest, dass seine Frau ihn mindestens einmal betrogen hat (warum regen sich Männer, die das schließlich auch gern schon mal machen, eigentlich so darüber auf? Meckern kann da nur einer, der nie fremdgegangen ist (einschließlich Puff)). Also wird wegen ev. nur einmaligem Frendgehen der Frau die Familie aufgelöst, Frau und Kinder landen im sozialen Abseits und ehem. Vater ist auch nicht wirklich glücklich. Hat da einer was davon?

Rein von Natur her gehen Frauen seltener fremd, als Männer (sonst wären Prostituierte überflüssig), d.H. die meisten Kinder werden schon vom angeblichen Vater sein. Wenn da mal was schiefgelaufen ist (auch Frauen sind fehlbar), sollte das nicht gleich ganze Familien hinnemachen.
Ich würd meinen Mann ja auch nicht verlassen, wenn ich erfahren würde, dass er vor 10 Jahren mal fremdgegangen ist - kann halt mal passieren, kann man auch mit leben. Also, Gleichberechtigung für alle: auch Frauen dürfen mal fremdgehen, ohne dass daraus ein Staatsakt gemacht wird. Meine Meinung.

Anne

Hallo??
Entschuldigung, es geht nicht um „Frauen dürfen auch mal fremdgehen“.
Zwischen „ich gehe einmal fremd“ und „mein Mann zieht (ohne dass er es weiß!) ein fremdes Kind auf“ liegen ja wohl Welten. Spiel das also bitte nicht so runter à la „die Männer sollen sich mal nicht so anstellen, was ist schon dabei, sie machen es doch auch“.

Wärs nicht eigentlich besser, es gebe keine Testmöglichkeit?
Nehmen wir mal an, eine glückliche Familie, drei Kinder, eins
ist ein Kuckukskind. Der Vater weiß es nicht, wundert sich
vielleicht über die Ähnlichkeit mit dem Postboten, aber wissen
kann er nichts. Also bleibt alles beim Alten und die Kinder
werden in einer normalen Familie groß. Ohne Test.

Klar, Friede, Freude, Eierkuchen in der Familie.
Natürlich kann das gut gehen. Aber versetz dich doch mal in den Mann. Würdest du ein fremdes Kind aufziehen wollen? Ja, warum nicht. Aber dann willst du wenigstens wissen, dass es nicht von dir ist, oder? Viele machen Schluss, weil der eine fremdgegangen ist. Und dann willst du es hier runterspielen, dass sie fremdgeht, nicht verhütet (kommt ja auch noch dazu! Ein Risiko für den Mann), das Kind austrägt und ganz dreist behauptet, dass es vom eigenen Partner ist?

Mit Test: Vater stellt fest, dass seine Frau ihn mindestens
einmal betrogen hat (warum regen sich Männer, die das
schließlich auch gern schon mal machen, eigentlich so darüber
auf?

Also erstens: es gehen nicht alle Männer fremd. Ich denke, wenn der Partner fremdgeht, hat man sehr wohl einen Grund sich aufzuregen. Aber wie gesagt, hier geht es um Gottes Willen nicht nur ums Fremdgehen. Du kannst keine Äpfel und Birnen miteinander vergleichen.

Meckern kann da nur einer, der nie fremdgegangen ist
(einschließlich Puff)). Also wird wegen ev. nur einmaligem
Frendgehen der Frau die Familie aufgelöst, Frau und Kinder
landen im sozialen Abseits und ehem. Vater ist auch nicht
wirklich glücklich. Hat da einer was davon?

Wenigstens weiß der Vater dann woran er ist. Er muss nicht mehr mit so einer Lügnerin von Frau zusammenleben.
Also wie du siehst bin ich bei solchen Kuckucks-Storys komplett auf der Seite der Väter.

Rein von Natur her gehen Frauen seltener fremd, als Männer
(sonst wären Prostituierte überflüssig)

Wenn du meinst…

d.H. die meisten
Kinder werden schon vom angeblichen Vater sein. Wenn da mal
was schiefgelaufen ist (auch Frauen sind fehlbar), sollte das
nicht gleich ganze Familien hinnemachen.

Sowas ist nicht einfach ein kleiner „Fehler“. Oops, kann passieren, sorry… beim nächsten Mal sag ich’s dir… oder wie?!

Ich würd meinen Mann ja auch nicht verlassen, wenn ich
erfahren würde, dass er vor 10 Jahren mal fremdgegangen ist -
kann halt mal passieren, kann man auch mit leben.

*lol* Das ist ja auch ganz was anderes!!

Also,
Gleichberechtigung für alle: auch Frauen dürfen mal
fremdgehen, ohne dass daraus ein Staatsakt gemacht wird. Meine
Meinung.

*lol*

Steffie

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ich gebe dir vollinhaltlich recht (m.g.o.w.t.)
gruß
ann

Hi!

Zitat: Rein von Natur her gehen Frauen seltener fremd

Wie kommst du auf das schmale Brett? Einige Frauen (die Betonung liegt auf Einige!) sind höchstens intelligenter.

Erstaunten Gruß
Siân

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Das ist eine vollkommen asoziale „Begründung“, die noch nichtmal den leisesten Windhauch aushält. Wäre sie nämlich gültig, würdest Du damit - um ein schwaches Beispiel zu nehmen, die Leserschaft dieses Brettes ist empfindlich - JEDEN Mann, der seine Frau betrügt und ihr von vorn bis hinten was vorlügt, „freisprechen“.

Dieser Meinung kann man natürlich sein - dieser Meinung MUSS man rein logisch schon sein, wenn man sowas ablässt wie Du hier grad.

Aber ob Dir dann noch jemand „vollinhaltlich zustimmen“ würde, ist fraglich, und auch bei dem Beispiel mit dem Manne ordne ich das unter „hochgradig asozial“ ein.

2 „Gefällt mir“

Hallo!

Nehmen wir mal an, eine glückliche Familie, drei Kinder, eins
ist ein Kuckukskind. Der Vater weiß es nicht, wundert sich
vielleicht über die Ähnlichkeit mit dem Postboten, aber wissen
kann er nichts. Also bleibt alles beim Alten und die Kinder
werden in einer normalen Familie groß.

Ich fasse zusammen: zuerst geht die Frau fremd, dann wird dem eigenen Mann jahrelang vorgelogen, das Kind sein von ihm, und selbstverständlich soll er sich um das Kind - und die Frau - kümmern und die Kohle herbeischaffen. Der tatsächliche Vater des Kindes lacht sich ins Fäustchen; es soll aber auch Väter geben, denen es nicht egal ist, wenn ihnen das eigene Kind vorenthalten wird.
Was macht man nicht alles, um den Anschein einer heilen Familie zu wahren…
Grüße, Peter

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Hallo,

Du hast verge3ssen, dass das Kind natürlich auch kein nennenswertes Recht darauf hat, zu wissen, von wem es abstammt.

Was macht man nicht alles, um den Anschein einer heilen
Familie zu wahren…

Tja.

Gruß,

Malte

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Hallo!

Du hast verge3ssen, dass das Kind natürlich auch kein
nennenswertes Recht darauf hat, zu wissen, von wem es
abstammt.

Du hast vollkommen recht. Wäre sicher eine tolle Erfahrung für das Kind, wenn es irgendwann einmal draufkommen sollte, das es jahrelang angelogen wurde, der liebe Mann gar nicht der Papa ist etc. :frowning:
Grüße, Peter

Das eigentliche Problem
Hallo,

wenn ein Familie glücklich und stabil ist, könnte man behaupten, dass es besser ist, wenn der Mann nicht bescheid weiss.

Nun sind Trennungen und wechslende Partnerschaften nicht gerade selten. Die Frauen nehmen die Kinder mit und die Väter haben, meistens nur ein Besuchsrechts, aber immer das Recht zu zahlen.

Wo immer sich eine Möglichkeit für Mißbrauch bietet, wird diese auch genutzt, vor allem, wenn das Risiko sehr gering ist.
Wenn ein Mann sich vor den Unterhaltsfristen drückt ist das niederträchtig und wird auch behördlich verfolgt. Wenn eine Frau einen Mann jahrzehntelang für ein Kind zahlen lässt, welches nicht von ihm ist, ist das genauso niederträchtig.

Gruß
Carlos