Moin,
Wen die Sachlage so eindeutig ist, frage ich mich warum es
Seiten wie diese gibt:
Damit sich die Betroffenen mal den Frust von der Seele schreiben können und merken, dass sie nicht alleine sind. Soll ja helfen.
Man muss sich doch nichts vormachen. Wenn eine Trennung ansteht, dann wollen die meisten sich zwar von ihrem Partner trennen, nicht jedoch von ihren Kindern. Bei einer räumlichen Trennung der Partner können die Kinder aber nunmal nur bei einem Elternteil wohnen bleiben, somit hat der andere automatisch das Nachsehen und das is für den ein oder anderen sicherlich schwar zu verkraften. Aber wie willst du das ändern? Die Kinder nach einem festen Zeitplan hin und her schieben?
Der Gesetzgeber entscheidet hier in erster Linie zum Wohle der Kinder als dem schwächsten Glied und zudem auch noch demjenigen, der für die ganze Situation am wenigsten kann. Natürlich gehen diese Entscheidungen dann auch mal gegen die Väter oder gegen die Mütter und natürlich wollen sich viele damit dann letztendlich vielleicht nicht abfinden, aber es bleibt nunmal dabei, eine Trennung bedeutet immer einen weitgehenden (zeitlichen) Verlust der Kinder für einen der beiden Elternteile. Dass Kinder dann häufig bei dem Elternteil verbleiben, der auch vor der Trennung wesentlich für die Erziehung und Sorge zuständig war, liegt ebenfalls auf der Hand.
Letztendlich ist das dann die Konsequenz der „Arbeitsteilung“, dass Männer das Geld verdienen und Frauen sich um Haushalt und Kinder kümmern, die vielfach von den Männern vor irgend welchen Trennungsgedanken ja auch so gewollt war und mitgetragen wurde.
Ich kenne mich zwar nicht in der Gesetzeslage aus wie manch
anderer, aber alleine Vater und Sorgerecht bei Google spucken
genug Seiten aus, die aufzeigen, dass das Rechtssystem meiner
Meinung noch nicht ausgereift ist.und diese Meinung darf ich, hoffe ich, noch vertreten, sogar
wertend.
Sicher, wenn du mal einen konkreten Fall nennen würdest, wo das Rechtssystem deiner Meinung nach nachzubessern wäre? Aber hier beißt sich die Katze in den Schwanz, um konstruktive Kritik am Rechtssystem zu üben, muss man es nämlich erstmal kennen. Alles andere fällt unter die Rubrik „diffuses Jammern“.
Gruß
marion