Hallo,
mal eine Frage. Wenn man direkt nach dem Studium bei einem Arbeitgeber begonnen hat aber es nicht der Job ist den man machen will, und auch der Arbeitgeber merkt, naja so wirklich passt das einfach nicht, was ist dann für den beruflichen Werdegang sinnvoller. Der Arbeitgeber will sich trennen, gibt einem aber die Möglichkeit zuvor zu kündigen. Das sieht in der aktuellen Lage wohl besser aus als wenn man wegen fachlicher Differenzen gekündigt wird, oder?
Wenn man jedoch selbst kündigt, erhält man ja diese ALG 1 Sperre von 3 Monaten. Man möchte ja aber sowieso wieder schnell einen neuen Job finden. Aber würde man unter folgenden Rahmenbedingungen denn überhaupt was bekommen? In den letzten 2 Jahren wurde ein Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums von 3 Monaten absolviert, daran wurden 3 weitere Monate angehängt, dann folgte die Diplomarbeit und dann 3 Monate arbeitssuche (ohne Leistungen vom irgendwem) und dann der Job der jetzt nach 6 Monaten Probezeit zu ende geht (wie auch immer ob gekündigt oder selbst). In den ersten 3 Monaten des Praktikums hat man laut Lohnsteuerbescheid keine Leistungen in dieses Sozialversicherungssystem gezahlt, erst für die letzten 3 Monate. Macht zusammen mit den 6 der Probezeit sowieso nur 9 Monate und keine 360 Tage die gefordert sind, also kann man getrost auch selbst kündigen, um auf dem Arbeitsmarkt „besser da zu stehen“, oder? Bleibt noch die Frage nach ALG 2. Das würde man ja bekommen, allerdings nur wenn man kein „Eigenkapital“ von 150 pro Lebensjahr hat? Angenommen da ist man drüber, dann gibts da auch nix. Summa sumarum:
Der Arbeitgeber will die Probezeit nicht verlängern, der Arbeitnehmer auch nicht. Geld gibts vom Amt keines, also ist es wohl besser selbst zu kündigen um für zukünftige Arbeitgeber attraktiver zu sein? Was ist mit einem bedseitigem Ausscheiden? Wie kommt sowas bei den Unternehmen an?
Vielen Dank für Eure Mühen!
BB
Und damit ist sie hier ja schon richtig aufgehoben! (Oder habe doch ich hier was falsch verstanden?)